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am 22. Dezember 2002
Es gibt viele hervorragende Einspielungen von „La Traviata", seien es die Aufnahmen mit Ileana Cotrubas, Maria Callas, Joan Sutherland oder anderen. Herausragend ist diese Aufnahme mit Lorin Maazel und dem Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin: In einem nicht enden wollenden Tanz führt er den Hörer wie in Trance durch die Handlung, was deren schicksalhaften Zwang aus der Sicht einer fiebernden, kranken Violetta spüren und miterleben läßt.
Einzigartig auch die Besetzung der Gesangspartien: Giacomo Aragall ( Alfredo) brilliert als feuriger Liebhaber und Heißsporn. Herausragend jedoch Dietrich Fischer-Dieskau in der Rolle des Vaters Giorgio Germont: Nie wieder habe ich diese Rolle (insbesondere im Duett mit Violetta) so warm und so fürsorglich väterlich (primär für seine Tochter, letztendlich aber für Violetta) wahrgenommen und gleichzeitig so kraftvoll männlich erlebt, wie in dieser Aufnahme.
In der Besetzung der Hauptpartie muß sich Pilar Lorengar messen lassen mit allen großen Sopranistinnen unserer Zeit, und - sie singt diese Partie konkurrenzlos! Nein, sie singt diese Rolle nicht als weitere Primadonna, sondern sie gestaltet diese Violetta mit all ihrer Liebe, ihrem Schmerz, ihrer Verzweiflung bis zum Tod. Nie habe ich die Violetta so lebendig und überschwenglich lebensfreudig, so verletzlich, so zart und gleichzeitig in ihrer Liebe so überwältigend gesungen gehört, wie von Pilar Lorengar.
Es gibt ganz seltene Momente in der Musik, die in der Lage sind uns fundamental zu erschüttern, zu ergreifen - das „ Addio" der Violetta am Ende des 1. Bildes im 2. Akt läßt mich solch Einmaliges erleben.
Es gibt viele hervorragende Einspielungen von „La Traviata", aber es gibt diese einzigartige Aufnahme mit der unvergleichlich wunderbaren Violetta der Pilar Lorengar.
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am 30. März 2006
Ich muss mich unbedingt der Hörerin/dem Hörer aus Wesel anschließen. Es gibt nur eine Handvoll Opernaufnahmen, die mich so glücklich machen wie diese. Musiktheater ohne Bild. Ich kann die handelnden Personen auf Festen, Landsitzen und in einsamen Zimmern sehen statt nur bei der Produktion von Tönen hören. Zu allem oben schon gesagten will ich nur noch hinzufügen, dass auch die Interpretation durch Lorin Maazel nicht zu überbieten ist. Ohne Tricks, völlig unprätentiös, natürlich und doch unvergleichlich eindringlich. Hier wird herausragenden Stimmen nicht symphonisch etwas zugefüttert, hier werden sie von der Musik getragen. Alles passt, nichts scheint zufällig, und doch wirkt nichts konstruiert.
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am 5. Februar 2016
Wer noch keine Traviata hat oder nur eine anschaffen möchte, sollte unbedingt zu dieser greifen. Wenn man schon eine oder mehrere Aufnahmen hat, gehört diese unbedingt in die Sammlung. Auf anderen Aufnahmen liefern die bekannten Gesangsstars einige grandiose Momente. Hier ist die perfekte Geschlossenheit des Ganzen "der Star".

Schwelgerisch, schwungvoll tanzend, bals schwindelig kreisend bis in den Untergang. Man muss das Ensemble nicht vergleichen, denn hier gibt es die ingesamt alle Aspekte umfassend gelungenste Traviata zu hören - Gesang, Chor, Orchester in bester Harmonie.

In den anderen Rezensionen wurden weitere Aspekte ausreichend gewürdigt - alles zutreffend. Mehr gibt es nicht zu sagen.

Die 2. sollte [Sutherland (butterzart)/Bergonzi (eleganter geht es nicht)/Merrill] sein,die 3. (die Reihenfolge kann man hier tauschen) vielleicht [Caballé/Bergonzi/Milnes]. Carlos Kleibers Zugang sollte man auch kennen (4.). Vor [Netrebko/Villazon/Hampson] (bei mir nicht vor Platz 9) würden mir noch einige einfallen, darunter natürlich eine Callas-Aufnahme und auch die Münchner Auflahme mit Harteros ist m.E. spannender als Netrebko/Villazon.
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In dieser Gesamtaufnahme (Studio) der LA TRAVIATA, mit Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin unter der musikalischen Leitung von Lorin Maazel (sehr schwelgerisch !), steht der Bariton Dietrich Fischer-Dieskau als alter Germont im Mittelpunkt; er singt einen sehr hellen Germont, fast eine Konkurrenz zum Tenor dieser Aufführung (Giacomo Aragall als Alfredo). Hell und textverständlich, es klingt so, wie man sich heute Christian Gerhaher als alten Germont vorstellen könnte. Alleine wegen Fischer-Dieskau lohnt sich die Anschaffung dieser Aufnahme (die es antiquarisch auch noch als gut erhaltene LPs DECCA (UK) gibt).

Die spanische Sopranistin Pilar Lorengar, die auch lange Jahre an der Deutschen Oper in Berlin gesungen hatte, steht mit ihrer Violetta ihren bekannteren Kolleginnen in nichts nach. Lorin Maazels Dirigat ist langsam und schwelgerisch, und deutlich anders als bei etlichen Vorgängeraufnahmen (z.B. die DECCA Aufnahme mit Joan Sutherland aus den frühen sechziger Jahren). Darüber hinaus braucht man gerade von dieser Opern ohnehin mehrere Aufnahmen ........................

( J. Fromholzer )
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am 22. November 2013
Ich hatte zu der Zeit, da diese Oper in dieser Besetzung in der der Deutschen Oper Berlin gegenwärtig gewesen ist, leider nicht die Gelegenheit und freue mich einfach, sie nun doch noch hören zu können.
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am 6. Januar 2009
Ja, auch ich habe diese Aufnahme schon immer geliebt. Maazel versteht wirklich, was diese Musik bedeutet. Und Lorengar kann ihr die perfekte Stimme geben. Aragall ein gebührender Partner, Fischer-Dieskau natürlich nicht mit der satten italienischen Farbe, aber mit intelligentem Singen vervollständigt die vielleicht schönste und sinnigste "Traviata"-Aufnahme aller Zeiten.
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am 20. November 2011
"...In einem nicht enden wollenden Tanz führt er (Maazel) den Hörer wie in Trance durch die Handlung..." schrieb eine für mich bei der eigenen Auswahl sehr hilfreiche Rezension am 22. Dezember 2002. Dieser Sicht schließe ich mich absolut an. Eine wunderschöne Aufnahme!

Als alternative Gesamtausgaben würde ich diese absteigende Reihenfolge sehen: die Rizzi-Aufnahme (ASIN: B002HLQRM0 bzw. B000000SH7) La Traviata (Ga) bzw. Verdi: La Traviata (Gesamtaufnahme) , die Pretre-Aufnahme (ASIN: B000B5Y00U) La Traviata , in die Sie über den mp3-Downloadbereich hineinhören können (ASIN: B001V98MHW) Verdi: La Traviata , die Molinari-Pradelli-Aufnahme (ASIN: B00004USUW) Verdi:la Traviata bzw. (ASIN: B00000E4L9) Verdi: La Traviata (Gesamtaufnahme) (italienisch) und die Carlos Kleiber-Aufnahme (ASIN: B000SSPL44) La Traviata (Ga) bzw. als SACD (ASIN: B0002CX4R2) La Traviata (Ga) (Sacd) . Allenfalls noch die Bonynge-Aufnahme (ASIN: B0000041Y9) La Traviata (Gesamtaufnahme) .

Die Molinari-Pradelli-Aufnahme hat besonders durch das Orchesterspiel und durch Gianni Poggi einen Reiz, dem ich mich nicht entziehen kann. Leider kann man in keine Molinari-Pradelli-Gesamtausgabe hineinhören, nur in die Auszüge/Highlights (Querschnitt-ASIN: B000025GCB) Eloquence - Verdi (La Traviata: Auszüge) .
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am 22. Dezember 2011
Auch wenn "La Traviata" meine erste Oper war die ich "live" gesehen habe und ich eher noch ein Neuling bin was Opern betrifft, muss ich gestehen mir persönlich hat diese Aufnahme und die Klangqualität der Sänger wesentlich besser gefallen als die der Deutschen Grammophon mit Anna Netrebko.
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am 6. Dezember 2013
Ich habe die Aufnahme gekauft, weil ich eine deutsche Fassung der Traviata mit Dietrich-Fischer Dieskau mit Hilde Güden in deutscher Sprache im Ohr hatte. In italienisch fehlt mir aber der Ausdruck des Grand-Segnieur, welche die deutsche Fassung exemplarisch auszeichnete. Somit ein must nur für Kenner.
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