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TOP 500 REZENSENTam 24. Januar 2012
-Wenn mich jemand fragt "Möchtest Du gerne etwas Vertrauliches wissen?", sage ich immer "Nein, danke" und habe es noch nie bereut.-

Dieses Zitat stammt zwar aus Stanley Donens Komödienklassiker "Indiskret", drängt sich aber auch bei "Kleines Herz in Not" ("The Fallen Idol") auf, mit dem Carol Reed bereits ein Jahr vor "Der dritte Mann" 1948 schon einmal eine Vorlage von Graham Greene verfilmte.

Durch Geheimnisse in Not gerät hier das kleine Herz von Philippe (Bobby Henrey), dem Sohn des französischen Botschafters in London.
Da Philippes Vater sehr beschäftigt und seine Mutter seit Monaten im Krankenhaus ist, bleibt der zurückhaltende Junge meistens sich selbst überlassen.
Neben einer zahmen Blindschleiche ist sein einziger Vertrauter Butler Baines (Ralph Richardson), der für ihn Freund, Vaterersatz und bewunderte Identifikationsfigur in einem ist.
Daß Baines, dessen Geschichten von erfundenen Abenteuern in Afrika Philippe begeistert lauscht, in Wirklichkeit nie aus England hinausgekommen ist und mit seiner mürrischen Frau, die als Haushälterin in der Botschaft arbeitetet, ein freudloses Leben führt, ist Philippe nicht bewusst und so hält er die hübsche Sekretärin Julie (Michèle Morgan), mit der er Baines eines Tages zusammen in einem Café überrascht, in seiner kindlichen Unschuld für dessen Nichte.
Baines, der Julie liebt und sich von seiner Frau zu trennen beabsichtigt, klärt den Irrtum nicht auf, sondern bittet Philippe, das Treffen als "Geheimnis" für sich zu behalten, da seine Frau seine "Nichte" nicht leiden könne.
Aber auch Baines' Frau versucht Philippe in "Geheimnisse" einzubinden, was Philippes Loyalität zum von ihm bewunderten Baines auf eine harte Probe stellt, zumal er Baines' Frau, wie er ihr in kindlicher Offenheit kundtut, hasst, und als sie nach einem Streit mit Baines tödlich verunglückt und Philippe annimmt, daß Baines sie ermordet habe, will er dem väterlichen Freund gegenüber der Polizei helfen, bringt ihn mit seinen gutgemeinten Falschaussagen aber erst recht in Schwierigkeiten...

Zwischen Belfast ("Odd Man Out", 1947) und Wien ("Der dritte Mann", 1949) ist hier mit London eine weitere europäische Metropole Schauplatz eines beeindruckenden Carol Reed - Klassikers.
Im Gegensatz zu den beiden anderen Filmen zeigt Reed hier bis auf eine längere Szene im Zoo aber eher wenige Außenaufnahmen.
Umso mehr nutzt er das herrschaftliche Botschaftsgebäude mit großen Treppen, Erkern, weitläufigen Sälen, kleinen Dachzimmern und einer offenen Galerie für die Reed-typischen expressiven Bilder, die mit Licht und Schatten ebenso effektvoll spielen wie mit ungewöhnlichen Winkeln, Perspektiven und Bildkadrierungen.
Dabei nimmt die Kamera des öfteren die Perspektive Philippes ein, der von verschiedenen "Spähposten" aus das Geschehen und die Aktivitäten der Erwachsenen beobachtet.
Eine konsequente Umsetzung der Geschichte, wird doch fast das gesamte Geschehen aus Philippes Blickwinkel erzählt; lediglich den tödlichen Unfall von Mrs Baines sieht nur der Zuschauer, während Philippe hierbei nicht Augenzeuge ist, sondern aufgrund des vorangegangenen Streits zwischen den Eheleuten vermutet, daß Baines sie umgebracht habe.
Interessanterweise rückt der Originaltitel "The Fallen Idol" Baines und der deutsche Titel Philippe in den Mittelpunkt.
Tatsächlich nehmen sich die beiden Rollen in bezug auf ihre Wichtigkeit für die Geschichte nichts, auf der einen Seite der ebenso herzensgute wie willensschwache Baines, von Ralph Richardson großartig gespielt, und auf der anderen Seite Philippe, der seinem bewunderten väterlichen Freund beistehen will und dem erst ganz allmählich und nur nach Intervention Julies bewusst wird, daß "gut gemeint" bei weitem nicht immer "gut gemacht" ist.
"Soll ich Dir ein Geheimnis verraten?" wird Philippe am Ende des Filmes noch einmal gefragt werden - und nach seinen vorherigen Erlebnissen auf eine Art und Weise auf diese Frage reagieren, an der man sich auch als erwachsener Zuschauer und insbesondere nach Genuss dieser kleinen, aber feinen Filmperle ein Beispiel nehmen sollte...

Gegen seinen Vorgänger "Odd Man Out" und seinen Nachfolger "Der dritte Mann" mag "Kleines Herz in Not" insbesondere wegen seines recht glatten Endes minimal abfallen, hat aber wegen seiner psychologisch fesselnden und von sämtlichen Darstellern hervorragend gespielten Geschichte und vor allem auch wegen der optisch herausragenden Gestaltung durch Carol Reed und Kameramann Georges Périnal ebenfalls seine fünf Sternchen verdient.
Die Altersfreigabe ab 16 Jahren erscheint aus heutiger Sicht etwas hoch gegriffen, ich sehe kein Problem darin, auch Jugendliche ab zwölf Jahre den Film sehen zu lassen.
1515 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ein Film von Carol Reed ("Der dritte Mann"), basierend auf einer Geschichte von Graham Greene, der auch das Drehbuch schrieb:
Der französische Diplomatensohn Philippe wohnt zeitweise in einem pompösen mehrstöckigen Londoner Haus. Sein Idol und erwachsener Freund dort ist Butler Baines. Gar nicht ausstehen kann er die kaltherzige Gattin des Butlers. Eines Nachts beobachtet Philippe von der Feuertreppe aus einen Streit der beiden. Beim Rennen in die nächstuntere Etage versäumt er den entscheidenden Moment, in dem die Frau in die Tiefe stürzt. Er muss annehmen, Baines habe sie gestoßen. Verwirrt und verschreckt rennt er (in einer filmtechnisch eindrucksvollen atmosphärischen Szene) barfuß durchs menschenleere nächtliche London, bis ein Polizist ihn aufhält...

Kürzlich noch war "The Fallen Idol" Bestandteil meiner kleinen Rezensionsserie "Filme, die erst noch in Deutschland erscheinen müssen". Nun ist er doch mal auf Deutsch veröffentlicht worden. Mir ist aber trotzdem die Originaltonfassung lieber. Der niedliche französische Akzent des kleinen Bobby Henrey macht die englische Fassung besonders liebenswert. Der Plot ist spannend, die Optik des alten Londons und der vornehmen Villa ist auch in Schwarz-Weiß berauschend, und die Dialoge sind (das versteht sich von selbst) gepflegt und in den Polizeiszenen frei von Fäkalausdrücken. Wenn ich DVDs wie diese in meiner Sammlung habe, kann ich den kulturellen Niedergang des modernen Kriminalfilms leichter ertragen.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Januar 2015
"Kleines Herz in Not" ist ein 1948 gedrehter Krimi mit Film Noir Anteilen von Carol Reed. Der englische Meisterregisseur drehte diesen Film zwischen seinen beiden großen Meisterwerken "Ausgestoßen" und "Der dritte Mann". Man sollte sich auch nicht von dem etwas komischen deutschen Titel irritieren lassen, denn auch in "The Fallen Idol" (so der Originaltitel) zeigt sich Carol Reed als extremer Meister der Bildsprache, der vom Expressionismus der zwanziger Jahre so deutlich beeinflusst wurde wie sein amerikanischer Kollege Orson Welles.
Schauplatz ist die französische Botschaft in London. Der französische Botschafter (Gerard Heinz) ist ein vielbeschäftigter Mann. Vor allem muse er oft verreisen. So ist der kleine Philippe (Bobby Henrey) oft allein, denn auch die Mutter war lange Zeit schwer krank und musste sich in einem Krankenhaus im Ausland erholen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Junge vor allem immer mehr einen freundschaftlichen Bezug zum Butler der Botschaft aufgebaut hat. Tatsächlich kümmert sich Mr. Baines (Ralph Richardson) auch rührend um den kleinen Jungen, der gerne mit seiner Schlange Maggie spielt, die der Kleine in einem Mauerspalt seines Balkons versteckt hat. Denn Mrs. Baines (Sonia Dresdel), die verbohrte böse Gattin des Butlers, duldet keine Tiere in ihrem Reich. Zwischen Erziehung und Schikane muss der Junge vieles erdulden. Er bemerkt auch, dass Mr. und Mrs. Baines oft streiten. Tatsächlich ist es mit der Ehe schlecht bestellt.
Als er durchs Fenster sieht, wie Baines zu einem Spaziergang in Richtung Park aufbricht, entwischt er über die Feuerleiter und folgt ihm. Doch in dem Pub, den Baines gewöhnlich ansteuert, ist er nicht anzutreffen und auch sonst findet er seinen erwachsenen Freund nirgends. Erst nach langem Suchen wird er auf dem Rückweg fündig, denn am Tisch eines kleinen Cafés sitzt Baines mit der jungen Julie (Michèle Morgan), einer aus Frankreich stammenden Angestellten der Botschaft. Die beiden sind nicht gerade erfreut, als der Junge auftaucht und Baines gibt die Frau als seine Nichte aus. Als die Frau von Baines überraschend verreisen muss, taucht Julie auch in der Botschaft auf. Baines nutzte die Gelegenheit und möchte dass seine Geliebte bei ihm übernachtet. So sind an diesem Wochenende nur das Liebespaar und der kleine Junge in der Botschaft. Doch leider sind sie nicht lange zu Dritt...
und diese Konstellation führt zu einem Unglück, dass im Laufe der Handlung und vor allem durch die Ermittlungen von Scotland Yard in einem Mordfall ausarten könnte. Schuld daran hat dabei der Kleine Junge, der mit seinem Aussagen zwar seinen Freund schützen will, ihn aber ohne zu wollen zu einem verdächtigten Mörder werden lässt. Dabei spielt Ralph Richardson den Butler hervorragend, weil es ihm gelingt die Figur großartig mit Leben zu füllen. Seine Figur ist einerseits herzensgut nd andererseits aber auch sehr willensschwach, labil bis feige. Der Film bleibt bis zum Schluß interessant und spannend - am Ende gibts dann noch einen Schluß mit einer guten Portion schwarzem Humor und man ist froh, dass Scotland Yard zu diesem zeitpunkt schon die Nase voll hat von dem kleinen Jungen und seinen Aussagen. Ein tolles Ende zum Schmunzeln und ein super Klassiker von Carol Reed.
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am 4. Juli 2013
Ein sehr guter Filmklassiker, der die Gewissenskonflikte eines einsamen kleinen Jungen m.E. hervorragend
zur Geltung bringt. Alleingelassen stützt er sich auf die Gesellschaft und Zuneigung des Dieners, der ihm
schließlich selbst Geheimnisse anvertraut, die ihn verfolgen und fast verzweifeln lassen. Dieser Film macht Eindruck
und nachdenklich. Ihn muss man still auf sich wirken lassen. Also, sich Zeit nehmen und nicht ablenken lassen.
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am 23. Januar 2012
London, England: Der französische Botschafter (Gerard Heinz) muss übers Wochenende verreisen, da er seine Frau und die Mutter des jungen Phillipe (Bobby Henrey) nach langer Krankheit und Rekonvaleszenz wieder nach Hause holt. Es ist Freitagmittag und die Botschaft leert sich. Besucher und Angestellte strömen aus der Tür und verabschieden sich von Baines (Ralph Richardson), dem Butler und der guten Seele des Hauses. Mit ihm und Mrs. Baines (Sonia Dresdel) bleibt der Junge allein. Doch während sich Baines gutmütig um den Jungen kümmert, auch für dessen Schlange McGregor, die der Kleine in einem Mauerspalt seines Balkons verwahrt, Verständnis und Interesse hat, ist Mrs. Baines der Hausdrachen. Zwischen Erziehung und Schikane verläuft die Grenze bei ihr fließend. Im Souterrain der Großküche des Hauses vergeht keine Minute, dass die Ehepartner sich nicht im Widerspruch zueinander finden. Als Phillipe beim gemeinsamen Essen nichts zu sich nehmen will und dann Mrs. Baines zu verstehen gibt, dass er sie hasse, wird er von ihr auf sein Zimmer geschickt. Als er sieht, wie Baines zu einem Spaziergang in Richtung Park aufbricht, entwischt er über die Feuerleiter und folgt ihm. Doch in dem Pub, den Baines gewöhnlich ansteuert, ist er nicht anzutreffen und auch sonst nirgendwo. Eher zufällig entdeckt ihn Phillipe auf dem Rückweg durchs Fenster am Tisch eines kleinen Cafés. Dort sitzt Baines mit Julie (Michèle Morgan), einer aus Frankreich stammenden Angestellten der Botschaft. Das Paar scheint von der Ankunft des Jungen nicht bloß überrascht sondern auch nicht erfreut...

Erstens: So ganz fünf Sterne hat der Film nicht verdient, da die Schlussminuten die bis ins Finale konsequent geführte Dramatik leider verharmlosen. Zweitens: Der deutsche Titel "Kleines Herz in Not" ist sogar vor dem Hintergrund der in den 40ern/50ern teils katastrophal übersetzten (oder schlicht umbenannten) Film Noirs irreführend. "The Fallen Idol", das gefallene Idol - das ist Baines in der kongenialen Verkörperung durch Ralph Richardson, der den Butler großartig mit Leben füllt. Er steht im Mittelpunkt dieser Geschichte, sein Charakter - herzensgut und zugleich willensschwach bis feige! - wandelt auf dem abschüssigen Grund des Film-Noir-Terrains und bringt selbst die Handlung in Bewegung. Jene Dreiecksgeschichte zwischen ihm, Mrs. Baines und Julie wird für den Zuschauer in ihrem Gehalt durch die Augen des acht-, neunjährigen Phillipe transparent, doch es ist Baines' Geschichte, die der Film erzählt. "We've got to think of lies and tell them all the time. And then they won't find out the truth", erläutert Phillipe sein Verständnis der Sache, nachdem diesem erwachsenen Freund, den er stets für mächtig und stark hielt, das eigene Schicksal über den Kopf zu wachsen droht. Und an einer anderen Stelle spricht Baines den geradezu prophetischen, tief im Film Noir jener Jahre wurzelnden Satz: "It's a great life if you don't weaken." Es sind Passagen wie diese, die den Zuschauer daran erinnern, dass Graham Greene nicht nur die zugrunde liegende Erzählung "The Basement Room" verfasste, sondern auch das Drehbuch für den Film Carol Reeds. "A rollercoaster of guilt, doubt and redemption", schrieb die DVD Review.

In der Nachfolge seines Film-Noir-Meisterstücks "Ausgestoßen" (UK 1947), das in Belfast spielt, findet Reed auch in London Gelegenheit, den Topos der Großstadt ins Werk einzubeziehen. Er war ein Meister der Bildsprache, vom Expressionismus der Zwanziger so deutlich beeinflusst wie in Hollywood Orson Welles. Bis heute ist es ein Genuss, diesem innovativen Gestus der Form nachzuspüren. Wer sich vergegenwärtigt, was Carol Reed 1948 bereits zu leisten wusste, dem wird deutlich, wie andere noch lange in den Konventionen ihrer Zeit verharrten. Der Autor Graham Greene hatte sich seit 1942 mit mehreren Vorlagen für den Film Noir einen Namen gemacht und zeigte mit diesem Thriller, dass er das britische Pendant zu Chandler, Hammett und Woolrich genannt zu werden verdient. Der Film (aktuelle Einstufung der neuen DVD ist FSK 16) ist sowenig über und für Kinder wie Ted Tetzlaffs Film Noir "Das unheimliche Fenster" (USA 1949) mit dem späteren Kinderstar Bobby Driscoll. Graham Greene und Carol Reed führten ihre Zusammenarbeit im Jahr darauf fort und schufen "Der dritte Mann" (UK 1949), den bekanntesten englischen Film Noir aller Zeiten. Mit Veröffentlichung von "Kleines Herz in Not" - dessen deutscher DVD Arthaus / Studiocanal dankenswerterweise den englischen Titel voran stellt! - liegen in Deutschland alle vier Film-Noir-Werke des Meisterregisseurs Carol Reed als DVD-Editionen vor. Unbedingt ansehen!

"Kleines Herz in Not" gibt es in England via Optimum Releasing Ltd. (inzwischen Studiocanal) seit 2005 als DVD - bildtechnisch topp restauriert, ungekürzt im richtigen Format, Originalton ohne Untertitel und ohne Extras. In den USA wurde auch dieser Film Carol Reeds in die renommierte "Criterion Collection" aufgenommen. In Deutschland gibt es den Klassiker bei Arthaus / Studiocanal im Rahmen der schön editierten Reihe Arthaus Retrospektive. Deren DVD ist mit der original britischen Edition absolut identisch, also erstklassig, und bietet noch die deutsche Tonspur, die der Cineast jedoch vermeiden sollte, da er sich um den Genuss des wunderbaren Englischs von Meisterschauspieler Ralph Richardson bringt. Dessen deutsche Stimme ist vollends anders, bringt Passagen gestelzt oder nur zu drei Viertel korrekt übersetzt und beraubt das Drama um viele seiner pointierten Zwischentöne. Also unbedingt im Original anschauen, immerhin gibt es deutsche Untertitel (leider keine englischen), die das in jedem Fall ermöglichen. Was an der deutschen Synchronisation ebenfalls stört, sind die extrem in den Hintergrund gemischten, teils kaum noch vernehmbaren Raumgeräusche, die Dialoge wie ein Hörspiel wirken lassen. Im Übrigen ist die Arthaus-DVD rundum zu empfehlen.

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am 15. März 2013
der film zeigt wunderbar die moral der menschen auf und die damit verbundenen folgen wenn man mit "lügen"versucht sich dieser zu entziehen.in dem fall wurde es auf das kind projeziert was ehrlich gesagt manchmal arg nervt. aber im laufe der zeit gewöhnt man sich an das "balg"und hat es zum ende auch richtig lieb.das ende ist auch das beste!.
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