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am 4. November 2015
Ich habe schon viele Bücher über die damalige Zeit gelesen und auch sehr viele Reportagen gesehen. Doch von so einer Geschichte hatte ich bisher weder gelesen noch gehört. Die Geschichte von Miriam und eva hat mich sehr berührt. Man kann durch das geschriebene sehr gut verstehen was für eine Kraft doch in jedem der damaligen verfolgten schlummerte. Ich bin tief beeindruckt und das Buch habe ich binnen kurzer Zeit durch gelesen. Absolut empfehlenswert.
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am 9. Oktober 2013
Es ist für die Nachwelt wichtig, meine ich, die Zeitzeugen sprechen zu lassen. Sehr schön, wenn man so was sagen darf, wurden die Erzählungen von Überlebenden zusammen getragen. Ich finde es wichtig, dass unsere jungen Generation dieses Buch lesen würden.
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am 25. Mai 2017
Ich lese fast ausschließlich solche Bücher von Überlebenden und ich muss sagen das mir dieses Buch sehr gut gefallen hat weil man bis zum Ende mitfiebert das alles gut geht mit den Babys
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am 1. Juni 2017
Sehr gut geschriebenes Buch was ich jedem empfehlen kann, der sich etwas dafür Interessiert und mehr über den 2 Weltkrieg und die Judenverfolgung erfahren möchte.
5 Sterne
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am 24. Februar 2014
Erschreckend,traurig,kann man sich nicht vorstellen. Habe von meinem Eltern vieles gehört,aber das ist unverzeibar. Kann ich nur weiterempfehlen.Mußte oft schlucken.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Juni 2012
Kann man etwas anderes geben als fünf Sterne, für ein Buch wie dieses? Erzählt wird die Geschichte der noch lebenden Mütter Miriam Rosenthal und Eva Fleischmannova, die ihre Babys im KZ KauferingI geboren haben. Einfühlsam verknüpft mit viel historischem Fachwissen schildern die Autoren die Erfahrungen und Erlebnisse der beiden Frauen. Dabei wird das Leben der beiden Frauen nicht nur auf ihre Zeit im Getto oder KZ beschränkt, sondern auch das Leben vor und nachher erzählt, was das Buch noch bewegender macht.

Das Buch ist schwer zu verkraften. Einige Stellen waren für mich kaum auszuhalten. Betroffenheit wäre hier das falsche Wort, man kann es mit dem blanken Entsetzen besser ausdrücken. Wie können Menschen anderen Menschen so etwas antun? Was kann ein Mensch aushalten? Mich hat das Buch sehr runtergezogen, aber gleichzeitig auch gefesselt, denn es legt Zeugnis ab über eine Zeit die nicht vergessen werden darf.

Gerade heute, in Zeiten des wieder aufkeimenden Antisemitismus und Rechtsextremismus in Europa ist es wichtig zu erinnern und zu mahnen. Irgendwann werden auch die letzten Zeitzeugen nicht mehr berichten können, deshalb braucht es solche Bücher.

Sehr interessant fand ich wie mit den Naziverbrechern nach dem Krieg umgegangen wurde. Dabei spielte auch die katholische Kirche eine Rolle, die gern bereit war "Sündern" zu vergeben. Dies wurde am Beispiel von G. Deffner erläutert, der kurz vor Kriegsende in die Kirche eintrat und sich mehr oder weniger selbst als Opfer sah. Dadurch, dass die Täter oft rehabilitiert wurden, mussten die wirklichen Opfer auch nachdem sie befreit waren, viele Demütigungen einstecken.

Und doch berührt es einen sehr, wie die beiden Frauen, in diesem Buch vertretend für viele andere Opfer, nicht daran zerbrochen sind und die Kraft hatten ein neues Leben zu beginnen. Auch in diesem neuen Leben waren sie noch oft dem Judenhass ausgesetzt und trotzdem anderen gegenüber immer hilfsbereit.

Es wird am Rande auch die Geschichte eines Arztes erzählt, der die Frauen im KZ von ihren Kindern entbunden hatte. Er hatte seine ganze Familie verloren, aber er verspürte keinen Hass oder Vergeltung. Nach dem Krieg kehrte er in die Heimat zurück und lebte dort um zu helfen. Nicht nur als Arzt zu helfen, sondern er heiratete auch eine Frau, die ihn nach dem KZ gesund gepflegt hatte. Diese war Sekretärin in einer SS- Zentrale gewesen und konnte sich durch diese Heirat vor Verfolgung schützen.

Einige Begebenheiten im Buch waren sehr schwer auszuhalten. Ich hatte mich immer sehr für die deutsche Geschichte interessiert und auch einige Bücher gelesen. Meist brauchte ich dann immer eine längere Pause. So wird es wohl auch diesmal sein. Aber trotzdem oder gerade deswegen möchte ich dieses Buch weiter empfehlen, denn die Geschichte darf nicht vergessen werden. Nur so kann man verhindern, dass sich so etwas jemals wiederholt.
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am 4. November 2011
Noch ein KZ-Buch, hab' ich zuerst gedacht. Weiß man eh schon alles. Und dann noch ein Text im Stil der professoralen Autoren, die ihre Wichtigkeit dadurch beweisen müssen, dass sie möglichst kompliziert und schwer lesbar schreiben.

Von wegen. Die Geschichte der Kinder, die entgegen aller Wahrscheinlichkeit nicht nur im KZ geboren wurden, sondern auch überlebten, ist neu. Sie ist aktuell schon deswegen, weil sie bis in die Gegenwart reicht. Und sie ist gut erzählt: Anschaulich, anrührend und fesselnd. Das Wort spannend möchte ich in diesem Zusammenhang vermeiden, ist ja kein belangloser Krimi. Aber: Hier schreibt jemand, der schreiben kann. Nicht von oben herab belehrend, sondern mitten drin in einer unglaublichen Geschichte. Es ist die Geschichte von der Wahrheit des Zeugnisses der Betroffenen, aber auch von der Mühe und dem Einfühlungsvermögen, das die Autoren brauchten, um deren Vertrauen zu gewinnen.
Die Genauigkeit der Recherche ist beeindruckend. Dadurch, dass sie nicht als abgehobene wissenschaftliche Abhandlung daherkommt, sondern als mitfühlende Erzählung, wird sie vor allem eines: Ergreifend.
Für den, der meint, dass er nicht noch ein KZ-Buch braucht: Unbedingt lesen!
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TOP 500 REZENSENTam 15. November 2011
Im April 1945 geht das wohl dunkelste Kapitel in der deutschen Geschichte zu Ende. Der Krieg ist aus, und als am 27. April die amerikanische Armee das Konzentrationslager Kaufering I befreit, finden die Männer dort zu ihrer großen Überraschung sieben jüdische Frauen mit ihren Babys vor. In einer Zeit, als das Grauen in Deutschland regierte, schien es noch Wunder zu geben. Als stünden sie unter einem besonderen Segen, hatten diese Mütter und ihre Babys überlebt, trotz der schwierigen Situation und der unmenschlichen Zustände. Angesichts der Massenmorde, die bis zuletzt noch stattfanden, fragt man sich, was die Verantwortlichen dazu bewogen hat, diese kleine Gruppe Frauen und Kinder zu schonen. War es reines Glück oder etwa die 'persönliche gute Tat' eines Lageraufsehers, um das eigene Gewissen rein zu waschen? Genau werden wir es wohl nie erfahren.

Die Autoren Eva Gruberová und Helmut Zeller haben mit Zeitzeugen und noch lebenden Angehörigen gesprochen und die erschütternde Geschichte zweier der damals betroffenen Mütter aufgeschrieben. Eva und Miriam lebten zu Beginn der 40er Jahre in Ungarn. Die beiden jungen Frauen waren dabei, ihre Zukunft zu gestalten, erlebten die erste Liebe und waren voller Zuversicht, und beide waren schwanger - als sich für sie plötzlich alles änderte und sie nach Auschwitz deportiert wurden. Damals kannten sie sich noch nicht. Geschildert wird das Martyrium, das jede von ihnen in den verschiedenen Lagern erlebte, in fortwährender Angst vor Entdeckung. Wie durch ein Wunder haben sie die Zeit der Gefangenschaft und der Quälerei, die Schwangerschaft und die Geburt überstanden, trotz unmenschlich schwerer Arbeit und quälenden Hungers.
Ihre Geschichte ist jedoch nicht mit dem Zeitpunkt der Befreiung zu Ende. Das Autorenpaar berichtet auch über spätere Probleme und Anfeindungen, denen die wenigen Überlebenden ausgesetzt waren. Sie haben den Holocaust nur knapp überstanden und mussten sich dafür rechtfertigen, sie wurden um positive Zeugenaussagen für angeklagte Kriegsverbrecher gebeten, und sie mussten weiterhin mit dem Schrecken, der Trauer und der Angst leben, denn die Erinnerung an so etwas Furchtbares, wie die Zeit im KZ, kann man nie vollständig bewältigen.

Schon das Lesen über dieses unendliche Leid, das vielen Menschen damals angetan wurde, ist schwer zu ertragen. Nur die Hoffnung und das Wissen, dass diese sieben Frauen mit ihren Babys überlebt haben, hat mich weiterlesen lassen. Da hier Zeitzeugen über die Gräuel berichten, die damals begangen wurden, geht diese Dokumentation besonders unter die Haut.
Das Buch wühlt auf und erschüttert zutiefst, aber es ist sehr wichtig. Lange Zeit ist seit damals vergangen, und die meisten Menschen heute kennen die Umstände und die Geschehnisse nur unzureichend, vom Hörensagen oder aus dem Geschichtsbuch. Aber all das Schreckliche, das damals passiert ist, darf nie in Vergessenheit geraten!
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am 5. November 2011
Das spannend geschriebene Buch über sieben Mütter, die in einem deutschen Konzentrationslager ihre Kinder zur Welt bringen müssen, ist nicht nur erschütternd sondern macht auch sehr viel Mut. Liebevoll wird auf die Lebensgeschichte der Frauen eingegangen. Auf der anderen Seite beschreibet Eva Gruberova und Helmut Zeller in ihrem Buch auch den KZ-Kommandanten von Kaufering. Deffner war wie alle Lagerkommandanten, am Ende wollte er sich noch einen "Persilschein" ausstellen lassen. Ein fesselndes Buch das ich nur weiter empfehlen kann.
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am 20. August 2014
Viele Jahrzehnte sind vergangen - dieses Buch führt uns zurück. Zurück in dunkle Baracken, in die Kälte, in die Herzlosigkeit ....
Der Leser erlebt den Verlust und die Angst und lernt 7 Mütter und deren Geschichten kennen. 7 Frauen,die unheimlich glücklich waren, bis zu den Stunden, als auch sie abgeholte wurden. Sie verloren all ihr Hab und Gut, ihre Familie, manche auch ihre anderen Kinder und mussten feststellen, dass sie erneut Leben unter sich trugen.

Mit der Angst vor Entdeckung müssen sie den Lageralltag überleben, im Steinbruch arbeiten und der Hunger ist ständig zu Gast. Ihre Körper sind ausgemergelt und brauchen dennoch Energie für die Babys.

Warum gerade sie überleben -das ist eine Frage, die niemand beantworten kann. Irgendwann sind alle zusammen in einem feuchten Keller, dort werden ihre Kinder, mehr oder weniger kräftig das Licht der Welt erblicken .... Ist es ein Lageraufseher, der Mitleid hat?

Doch da endet das Buch nicht, es geht weiter erzählt von den Mühen wieder ein Leben nach dem Lager zu beginnen, der Erkenntnis, dass fast niemand mehr lebt. Was für mich auch interessant zu lesen war, dass es nach dem Krieg Anfeindungen gab, das die Zeit des Lagers nicht mehr zu vergessen geht, dass all diese Tage und Stunden so fest eingebrannt sind, dass das Leben auch schwer zu ertragen ist und trotzdem nicht darüber geredet wurde. Mit den Worten wurden die Erinnerungen der Nächte wieder Tatsachen und den Frauen fiel es so schwer, darüber zu reden.

Danke für diese Offenheit und das vermittelte Wissen.
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