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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 19. Juli 2017
Für Freunde des alten SF Kinos, das noch nicht mit Effekten a la Avatar aufwarten konnte, mehr als sehenswert. Bei vielen neueren SF ist die Story den Speialeffekten gewichen, Haupsache Optik, der Sinn hinter dem Ganzen ????? Hier kommt die Idee gut rüber.
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am 14. Januar 2014
"Mystiker sahen das Ende einiger Lebensformen voraus, wie wir sie heute kennen.
Als die Auswirkungen anfingen blieben sie fast unbemerkt, weil sie sich an einer kleinen, scheinbar unbedeutenden Lebensform zeigten."-" Totaler Altruismus, perfekter Arbeitswillen, vollkommene Opferbereitschaft,nach Plänen von den sie nichts wissen, und die sie dennoch perfekt ausführen, bauen sie architektonische Kunstwerke mit immensem Organisationstalent. So wehrlos und verletzbar im einzelnen so mächtig in der Masse.-"
"Phase 4" handelt von nichts weniger als von der Apokalypse.
Aber nicht im Feuerspektakel und infernalischem Bombast, wie in dem Kriegsklassiker von Coppola.
Nein das Ende der Menschheit wird hier so radikal schleichend, so langsam unauffällig eingeleitet, daß wir alle es erst bemerken, wenn unsere Zeit auf der Evolutionsskala schon längst abgelaufen ist.
Ohne grosse Erklärung, scheinbar als Folge einer kosmischen Strahlung verhalten sich herkömmliche Ameisenkulturen in der Wüste von Nevada eigenartig.
Das biologische Gleichgewicht scheint aus der Bahn geworfen.
Horden von Ameisen, die ihre eigentlich unbesiegbaren Feinde Spinnen, Käfer, in Massen organisiert überwältigen, groteske architektonische Erdstrukturen bauen, Symbole in Weizenfeldern hinterlassen, steile Säulen, den Figuren der Osterinseln gleich, gen Himmel errichten.
Ameisen, die hochintelligent und vorrausschauend planen, und biologisch betrachtet den Kampf der Vorherrschaft auf diesem Planeten führen.
Die Ameise als millionenfacher Kleinorganismus gegen die Menschheit, doch zu welchem Zweck?-
Die siebziger Jahre , das aufregendste, spannendste Filmjahrzehnt für mich ganz persönlich.
Ein Konglomerat aus Aufbruchstimmung, Zukunftsängsten, Wissenschaftsphobien, gezeichnet vom Vietnam -Trauma, und oft durchzogen von einer sehr dunklen Sicht auf die näheren Umwälzungen und die Entwicklung des Menschen.
Die besten Regisseure, auch meine persönlichen Favoriten inszenierten in diesen Jahren noch unverbraucht, lieferten unvergessliche Meisterwerke ihres Könnens ab.
Jung, wild auf dem Höhepunkt der Kreativität: Ein DePalma, Cronenberg, Scorsese, Coppola. Ein Polanski, Kubrick, David Lynch. Im Horrorgenre ein visionärer Romero, ein Argento, ein Carpenter, oder Friedkin .
Im deutschen Autorenfilm begeisterten Herzog, Fassbinder, Petersen, Schlöndorff und mit Steven Spielberg ("Der weisse Hai") und George Lucas ("Krieg der Sterne") läutete man die Spielregeln des Blockbuster Kinos ein.
Eine solche aufregende Exzentrik, eine mittreisssende Aubruchstimmung gab es so gut wie nicht mehr wieder.
Einer der kleinsten, aber effektivsten Ökothriller, wollen wir ihn dahin einmal einordnen; ist und bleibt "Phase 4".
Es ist der einzige Film des renommierten Vorspann- Künstlers Saul Bass, der unter anderem die Intros zu "North by Northwest", Vertigo" und "Psycho" veredelte.
Hier schafft er ein sogartig betörendes, erschreckend, groteskes Alptraumszenario.
Mit dem revolutionären Einsatz phantastischer, hochauflösender Kameraaufnahmen, von Zeitraffer, surrealistischen Tönen läßt er uns teilhaben an einer unheimlichen, monströsen, verstörenden Zivilisation.
Wo Ridley Scott Jahre später in komplizierten ,mechanischen Effekten die insektenhafte grausige Physiognomie seines "Alien" erschaffen musste, da werden duch die unheimlich frappierende Kamratechnik von Saul Bass echte Ameisen zur gigantischen, hyperrealistischen, unheimlichen Bedrohung.
Und viel mehr als das! Saul Bass schafft bedrückende Bilder von so eigenartiger Feierlichkeit, Traurigkeit, von bizarrem Ekel und verstörender Schönheit und Faszination, daß seine Todesballade von der endgültigen Wachablösung in Punkto Krone der Schöpfung in jeder Sekunde schaurig überzeugend ist.
Von seltener Beklemmung und Dichte, die tief verunsichert ohne es recht benennen zu können.
Nur reduziert ist der Film auf ein Forschergespann, gegen Anfang erleben wir noch eine Farmerfamilie, ein fremdes Mädchen, eine silbern ,gleißende kleine Forschungsstation in unendlicher ,sonniger Wüstenlandschaft, einige monumentale, turmähnliche Ameisenbau- Konstruktionen in der sengenden Hitze, und in der Stille der verhängnisvollen Anspannung, die schemenhaft, erkennbaren Gänge der Ameisenhorden, die wimmelnd, unzähligen Beine, Fühler und Körper.
"Phase 4" ist trügerisch ruhig und ohne schnelle Hektik.
Das Ende des Homo Sapiens in vier Phasen eingeteilt.
Drei Phasen werden wir erleben, die vierte Phase bleibt unausprechliches, vorherahnendes Grauen. Der Phantasie des Zuschauers ist die weitere , unmerkliche Invasion vorbehalten
"Ich habe bis zum Schluß gedacht, man hätte noch ein Einigung zwischen ihrem Volk und dem unseren herbeiführen können." Ein letzter Satz des durch die Wüste schwankenden Überlebenden bevor er auf die neue Königin einer neuen Zivilisation trifft.
Das Ende so aufregend, unglaublich exaltiert, schauerlich und vielschichtig interpretierbar, daß es latent an Kubricks "2001" erinnert. Ein neues Wesen, eine neue Generation, die Metamorphose
Die vorherigen 80 Minuten liefern sich Mensch und Insekt einen seltsam unwirklichen, unsichtbaren Kampf.
Besprühen die Wissenschaftler das Gebiet um die Forschungsstation mit giftigem ,gelben Nebel, so wird in hypnotischen, atemberaubenden Bildern im Mikrokosmos der Ameisenkönigin die kommende Arbeiterspezies immun gegen das Gift geboren werden.
In unfassbarem Organisationstalent bauen die Ameisen als Gegenmaßnahme scharfkantig, abgeflachte zylinderartige Gebilde, die die Sonne auf die Aussenwände der Forschungsstation wie ein Brennglas reflektiert, sodaß dort sämtliche Compuer ausfallen, ein Überleben im aufgeheizten Innenraum nicht mehr möglich ist.
Fürwahr "Phase 4" ist ein Kampf auf Leben und Tod.
So scheinbar träge, und unspektakulär wie möglich, jedoch umso teuflischer, existenzieller.
Nie wird die ruhige, gefahrvoll, aufgeladene Erzählweise unterbrochen.
Bilder ,die in ihrer dämonischen Groteske verunsichern.
Die Ameisen scheinen über mathematisches Wissen zu verfügen, über Beerdigungsrituale, über einen kosmischen Plan, über perfekte Kommunikation und Anpassungsvermögen.
Das kleinste, scheinbar vernachlässigbare Lebewesen in gigantischen, beängstigenden Makroaufnahmen auf der Kinoleinwand, das die Arroganz und Selbstherrlichkeit des Homo Sapiens ad absurdum führt. Sehr schnell verlieren die beiden Wissenschaftler ihre Kontrolle, ihre Fähigkeit besonnen zu reagieren.
Keine Atombombe, kein Außerirdischer, kein neuer Virus läßt die Menschheit dem Untergang geweiht sein.
Eine uralte kleine Lebensform, die ohne nachvollziehbare Erklärungen die biologische Geschichte der Erde neu schreibt.
Das ist prophetisch, beängstigend, atemberaubend, und geradlinig inszeniert. Die schockierende Einfachheit, ja belanglose Unaufhaltsamkeit entsetzt fast mehr als sämtliche Mutationen eines David Cronenberg.
Fazit: "Phase 4" ist ein unsterbliches Meisterwerk des Scíence- und Ökohorrors.
Wobei der Begriff Horror für diese Vielschichtigkeit, die noch lange im Zuschauer nachwirkt sicherlich zu kurz greift.
Sieht man die unglaublich erdrückende Übermacht der scheinbar hilflos, und wehrlosen, aber zu allem entschlossenen Massen an scheinbar unbedeutenden Lebewesen, kann man heutzutage durchaus auch eine finstere Parabel zur erdrückenden Überbevölkerung, zu unkontrollierten Völkerwanderungen der Armuts- Drittweltländer in die Industrienationen erkennen, die sämtliche sozialen Gleichgewichte ins Wanken bringen könnte.
So muß ein Kultfilm sein, erschütternd, vielschichtig, nachdenklich machend, Saiten im Fühlen zum Klingen bringend, die sich einer Erklärung entziehen.
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am 11. Juni 2012
Auch wenn Ameisen in der grenzenlosen Tierhorror-Zoologie nicht gerade Spitzenplätze belegen - "Phase IV", diese fein-subtile Produktion aus den 70ern hat es doch geschafft hier ein Szenario aufzubauen, bei denen es einen tatsächlich an manchen Stellen fröstelt. Im Gegensatz zu Genrevertretern wie "Formicula" oder "In der Gewalt der Riesenameisen", die auch immer eine Spur lächerlich waren, nutzt der Film keine Mutationen oder nuklear verstrahlte Riesenexemplare - dank der titelgebenden vierten Phase einer kosmischen Konstellation haben sich die kleinsten Wesen des Planeten hier zu gewaltigen Einheiten organisiert, und kreisen nun langsam drei Menschen auf einer abgelegenen Technikstation ein.

Klingt das nach Horror? In groben Zügen schon - der Film ist aber viel mehr ein nachdenkliches Portrait der scheinbar letzten Tage der Menschheit: Die Handlung spielt größtenteils in Innenräumen, und auch wenn die Belagerer mit bloßem Auge nicht zu sehen sind - mit auch nach 30 Jahren beeindruckenden (zweifelsohne von Dali und Bunuel inspirierten) Extrem-Großaufnahmen der Insekten (beim Fressen, beim Bauen, beim Töten, beim Eierlegen) sieht sich der Zuschauer hier einer maschinenhaften, straff-organisierten Armee gegenüberstellt, die ohne Emotion oder böse Absicht einfach nur immer weiter vorrückt.
90 Minuten hypnotisch-traumwandlerische Atmosphäre, wenig Dialog, und ein offenes Ende, mit bitterem Nachgeschmack: "Phase IV" bietet keinen moralinsauren Öko-Horror, sondern spielt die Evolution noch einmal unter anderen Vorzeichen durch: Denn nur der am besten organisierte überlebt.
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am 14. März 2010
Ich kann mich nicht erinnern, wann ich diesen Film das erste Mal im TV gesehen habe, muss aber ca 25 Jahre her sein. Dennoch ist der Film für mich immer noch einer der besten SF-Filme, auf einer Stufe mit "2001 Odyssee im Weltraum" oder "2022 die überleben wollen (Soylent Green)". Phase IV hat wirklich alles, was ein gute SF-Film braucht: eine tolle Story, gute Schauspieler, faszinierende Aufnahmen, Spannung und ein Ende, das zum Nachdenken anregt.
Wer anspruchsvolle SF mag, und nicht auf die monströsen Weltraumballereien steht, der sollte sich Phase IV anschauen. Ich bin sicher, er wird begeistert sein.
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am 19. April 2012
Zum Inhalt und der Qualität des Films ist hier schon so ziemlich alles gesagt worden.

Ich möchte mich hier deshalb ausschliesslich auf die Bildqualität dieser DVD-Veröffentlichung beschränken denn diese hat leider Mängel.

Bildschärfe (insbesonders die Makroaufnahmen der Ameisen) ist für einen Film dieses Alters soweit ok.
Teils wird das Bild körnig, ist aber wohl der Verwendung unterschiedlich empfindlichen Filmmaterials geschuldet.
Der verwendete Filmprint ist sauber und relativ frei von Verschmutzungen oder Beschädigungen. Kompressionsartefakte sind nicht wirklich aufgefallen.

ABER: Die Farb- und Kontrastwerte schwanken teils erheblich von Szene zu Szene( teils sogar bei Umschnitten innerhalb der Szene!) und sind oftmals NICHT farbneutral.
Generell wirkt das Bild kalt und lässt den Rotanteil vermissen. Gerade Nachtszenen sind deswegen oft grünstichig.
Das 100% Gelb (Kenner des Films werden wissen was gemeint ist ;-) ist auf dieser Veröffentlichung eher grün.

Innenaufnahmen sind meist lowcontrastig mit Rotschwäche.
Aussenaufnahmen bei Tag sind weniger betroffen dafür aber körnig.
Eine kurze Szene (ca 1-2 sec.) im Film ist dagegen knallrot!?!
Zum Ende des Films lässt die Intensität dieser Problematik nach.

Ich empfinde dies als sehr irritierend.
Das moderne Hollywoodblockbuster alle (absichtlich)farbverfälscht werden ist ja ein bekanntes Problem, dass man aber mittlerweile sogar bei alten Filmklassikern damit (unabsichtlich) genervt wird geht mir jedoch eindeutig zu weit.

Ich habe Phase IV so ziemlich bei jeder Fernsehausstrahlung seit der Erstausstrahlung in den 70ern gesehen aber keine TV Auswertung zeigte jemals dieses Phänomen.
Es wirkt als wäre diese Veröffentlichung aus verschiedenen Filmrollen zusammengeschnitten und schlecht kontrast- bzw. farbkorrigiert worden.
Offensichtlich hat man hier die nötige Sorgfalt vermissen lassen. Schade, denn das hat dieser Film nicht verdient !

Darum nur 2 Sterne für diese Veröffentlichung.

Für den Film selbst gibt's 4!

P.S.:
Getestet auf PC (VLC PLayer) über DVI an Samsung LCD Panel und Yamaha DVD Player über Scart an Panasonic Röhrenfernseher.
Auf beiden Systemen exakt das selbe Phänomen also definitv ein Problem der DVD da beide Systeme technisch unterschiedlicher nicht sein könnten.
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TOP 500 REZENSENTam 14. Januar 2012
Wer heutzutage Krabbelviecher im TV sehen will, der muss "Dschungelcamp" einschalten, denn Filme wie dieser werden im TV leider nicht mehr gezeigt.

Ich weiß nicht mehr, wie lange es her ist, dass ich diesen Film zuletzt im TV geshen habe, aber inzwischen dürften mindestens 20 Jahre vergangen sein.

Der Film lief damals immer wieder mal im Fernsehen und jedes Mal war man erneut geplättet.

Hier gibt es keine großen Special Effects, keinen Gore und kaum Action, dafür einfach nur eine toll erzählte und gefilmte Story, hypnotische Musik und ein immer weiter zunehmendes Gefühl des Unbehagens und der Angst.
Die klaustrophobische Atmosphäre macht den Reiz aus.

Als ich gestern im Blödmarkt plötzlich diese DVD entdeckte, staunte ich nicht schlecht, denn schon lange hatte ich darauf gewartet, dass dieser Film endlich auf DVD erscheinen möge.
Nun ist es endlich soweit, noch schöner wäre freilich auch eine Veröffentlichung auf Blu-Ray gewesen, wahrscheinlich wartet man hier erst einmal das Publikumsinteresse ab.

Zusammen mit einigen anderen Science-Fiction-Perlen wie "Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All", "Soylent Green - Jahr 2022 - Die überleben wollen", "Logan's Run - Flucht in's 23. Jahrhundert" und "Der Omega-Mann" gehört "Phase IV" in jede gut sortierte Filmsammlung!

Vom Ton kann man natürlich keine Wunder erwarten, das Bild ist für einen Film von 1974 ordentlich.
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am 3. August 2014
Die Makroaufnahmen sind für die damalige Zeit wirklich gut. Der gewählte Sound hinterlässt allerdings Kopfschmerzen, daher ein Stern Abzug. Die Story ist nicht sonderlich tiefgreifend, dahare noch ein Stern weg. Dennoch ein Kultfilm, den man zumindest einmal anschauen sollte.
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am 7. März 2014
Der Film ist ein echter Klassiker, Story technisch ist er gut gemacht.
Klar der Film hat jetzt keine Splatter Szenen wie es heute üblich ist. Aber troztdem wirkt er bedrohlich.
Auch die Aufnahmen von den Ameisen sind gut für das Alter des Films (1974).
Auch so sind Bild und Ton voll Ok.

Bild in 1,78:1 Ton in Mono
Laufzeit ohne Abspann 1.18.19.min. und mit 1.20.03.min. FSK 12
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am 24. Oktober 2013
Dieser Film, auf dessen DVD Veröffentlichung viele Leute lange gewartet haben, ist für jeden zu empfehlen, der sich auf die besondere
Stimmung einlassen kann. Die Bedrohung und die Fremdartigkeit der Eroberer werden immer deutlicher je weiter sich die Handlung ent-
wickelt. Die heute nicht mehr übermäßig bekannten Schauspieler liefern beeindruckende Leistungen ab. Am meisten beeindrucken aller-
dings die geschickt aufgenommenen Ameisen, man spürt förmlich, dass sie denken und Pläne schmieden.
Vom technischen Standpunkt her ist die DVD nur Mittelmaß. Zwei Dinge stören mich besonders, man muss das furchtbare FSK Logo auf dem
Cover ertragen, und was garnicht zu verstehen ist - es gibt keinerlei Bonusmaterial. Das ist wirklich armselig.
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am 5. Januar 2012
Stark! Neben "Robinson Crusoe auf dem Mars", den es demnächst ebenfalls bei Amazon zu einem günstigen Preis zu kaufen gibt, bekommt man nun endlich das reichlich surreale Science Fiction High-Light "Phase IV, die Killerameisen greifen an" (von Saul Bass) für unter zehn Euro auf DVD! Keine Ahnung, wie die Bildqualität sein wird, aber bei solchen Klassikern dürften für die meisten Science Fiction Fans Story und Atmosphäre im Vordergrund stehen. Ich suche den Film schon seit Jahren und habe beinahe einmal einen Fehlkauf gemacht, da es unter demselben Namen (Phase IV) auch einen neueren Film (kein SciFi) gibt, von dem ich zuerst hoffe, dass dieser ein Remake sei.

Mal kurz den Inhalt anreißen (Spoiler): Seltsame Zeichen brauen sich am Horizont tierischer Intelligenz zusammen, denn Termiten (eigentlich -bzw. später- Ameisen) errichten in einer wüstenähnlichen Gegend Arizonas seltsam künstlich wirkende Bauwerke, die sich nach und nach als klar durchstrukturierte Monströsitäten entpuppen, welche darauf schließen lassen, dass die Tiere einen heftigen Evolutionssprung gemacht haben. Zwei Wissenschaftler machen sich daran, die Insekten aus einer in der Einöde eigens dafür errichteten Kuppel heraus zu erforschen. Zu ihnen gerät bald noch eine zufällig aus einer Gefahr gerettete Frau, die später dazu ausersehen wird gemeinsam mit einem der Wissenschaftler in eine offenbar perfide Idee, einen beinahe übernatürlichen Plan der Insekten hinein gestrickt zu werden, der womöglich die natürliche Entwicklung der Arten makaber auf die Probe stellt... (Aber mehr möchte ich eigentlich wirklich nicht sagen, denn das hypnotische Ende des Filmes lässt glücklicherweise alle möglichen heiklen Schlussfolgerungen zu).

Für alle, die sich diesen Film kaufen und auf den Geschmack kommen, was Science Fiction Farbfilme älterer Semester angeht oder für diejenigen, die sich vielleicht erinnern, einen tollen Klassiker gesehen zu haben, wenn sie den Titel wieder vor Augen haben, noch eine kleine Sammlung von Filmtiteln, die ich -außer Phase IV freilich- als ziemlich sehenswert empfand: Zum Beispiel: "Alarm im Weltall" (alias Forbidden Planet), "Metaluna 4 antwortet nicht", "Kampf der Welten" (nach H. G. Wells, das Original), "Die erste Fahrt zum Mond" (nach H. G. Wells), "Blob, Schrecken ohne Namen" (mit Steve McQueen), "Die Zeitmaschine" (auch nach H. G. Wells, das Original), "Der Omega Mann" (mit Charlton Heston), "THX 1138" (von George Lucas), "Logan's Run, Flucht ins 23. Jahrhundert", "Soylent Green" (ebenfalls mit Charlton Heston), "Andromeda, tödlicher Staub aus dem All", "Sie Leben" (von John Carpenter), "Lautlos im Weltraum" (alias Silent Running), "Rollerball" (das Original), "Das schwarze Loch" (Disney), "Die phantastische Reise" (Regie Richard Fleischer, Produzent Saul David), "Der Mann, der vom Himmel fiel" (mit David Bowie), "The Ultimate Warrior" (u.a. mit Max von Sydow), sowie "Westworld" und "Futureworld" (alle drei mit Yul Brynner), "Flash Gordon" (Produktion Dino de Laurentiis, Musik von Queen), "Barbarella" (gespielt von Jane Fonda, gleichfalls von Dino de Laurentiis produziert), "Sador, Herrscher im Weltraum" (mit Robert Vaughin und John -Boy- Saxon, u. a ist Roger Corman Produzent).

Also, viel Spaß dann mit Phase IV. Der Film hat echt Atmosphäre. Fünf Sterne finde ich okay.
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