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am 13. Januar 2012
Diese Edition umfasst Günter Wands "größte Aufnahmen", was man zwar nur bedingt unterschreiben kann, ist doch hier beispielsweise von den Bruckner-Aufnahmen mit den Berlinern keine Spur zu finden. Aber das, was hier vorhanden ist, hat Hand und Fuß.

Allen Aufnahmen gemein ist: Günter Wand lässt sehr werkgetreu spielen, verzichtet auf allzu umfangreiche 'Interpretationen' und große Effekthascherei oder Überbetonung. Da ich kein Musikwissenschaftler bin und auch keinen seitenlangen Aufsatz schreiben möchte, überlasse ich nähere Erläuterungen gerne Andern. Bei Interesse findet man auch verschiedenste Werkschauen und Texte über Wand im Netz.

Enthalten in der etwa schallplattengroßen, quadratischen Box (Aufmachung im Wesentlichen wie bei der Bernstein-Symphony-Edition, siehe auch unten) sind:

Beethoven - Komplette Sinfonien mit dem Orchester des NDR, 1984-88
Bruckner - Komplette Sinfonien mit dem Kölner Rundfunkorchester, 1974-81
Schubert - Komplette Sinfonien mit dem Kölner Rundfunkorchester (plus Ausschnitte aus 'Rosamunde'), 1978-84
Brahms ' Komplette Sinfonien mit dem Orchester des NDR, 1982-83

Soweit die 'großen Zyklen' in dieser Box. Hinzu kommen noch:

Mozart: Sinfonien Nr. 39-41, Haffner-Serenade, Deutsche Tänze D600 (1989-1994)
Schumann: Sinfonien Nr. 3 (1991) & 4 (1990)
Tschaikowsky: Sinfonien Nr. 5 (1994) & 6 (1991)
Stravinsky: Pulcinella-Suite (1991), Concerto in Es 'Dumbarton Oaks" (1984)
Fortner: Zwischenspiele aus "Bluthochzeit" (1985)
Webern: 5 Stücke für Orchester op. 10 (1984)
Martin: Petite Symphonie Concertante (1984)
Debussy: Le Martyre de Saint Sebastien (1982)
Mussorgsky (orch. Ravel): Bilder einer Ausstellung (1999)

Dazu gibt es eine DVD mit der etwa halbstündigen Doku "My Life My Music" und dem "Letzten Interview" (etwa 80 Minuten) sowie ein LP-formatiges, bebildertes und recht informatives Booklet auf deutsch und englisch. Natürlich kann ein Booklet einer so umfangreichen Box nicht auf jedes Werk einzeln und erschöpfend eingehen. Aber dafür gibt es ja auch inzwischen das Internet, wenn ich das mal so flapsig sagen darf.

Der einzige negative Punkt den ich hier, neben der oben erwähnten leichten Übertreibung bei der Betitelung der Box, anzumerken habe:
Im Gegensatz zur ansonsten identisch aufgemachten Bernstein-Box sind hier die Pappschuber für die einzelnen CDs 'ganz normale Pappschuber', sprich: Sie haben keinen Rückendruck mit dem Inhalt der jeweiligen CDs. Das finde ich persönlich sehr schade, denn ich habe die CDs aus den Boxen herausgenommen und ins Regal gestellt. Bei der Bernstein-Edition behält man dabei dank des Rückendrucks trotzdem die Übersicht, bei der Wand-Edition muss man sich ziemlich genau merken, welches Werk auf welcher CD enthalten ist, damit man nicht jedes Mal 'blättern' muss. Auf die grandiose Musik hat das aber natürlich keinen Einfluss, und bei dem Schleuder-Preis kann man wohl auch nicht zu viel Luxus erwarten, weshalb eine Abwertung um einen vollen Stern nicht gerechtfertigt wäre.

Hinweis: Ich habe noch nicht alle hier enthaltenen CDs vollständig gehört, gehe aber mal davon aus, dass keine groben technischen Schnitzer (falsche Werke, defekte CDs etc.) auftreten. Alle bisher abgespielten CDs waren tadellos. Sollte sich hier etwas ändern, werde ich die Rezension ebenfalls in dieser Hinsicht korrigieren. Für die, die sich jetzt wundern, warum ich trotzdem schon jetzt ein Review schreibe: Ich kenne einen Großteil der Aufnahmen bereits aus vorherigen Veröffentlichungen.

Insgesamt also: 4,5 Sterne (aufgewertet auf 5) für eine recht umfangreiche Werkschau zu einem günstigen Preis (ich habe direkt bei Erscheinen 53.- bezahlt, also einen Schnitt von nicht mal 2.- pro CD) und eine klare Empfehlung an alle, die nicht schon zumindest die Beethoven-, Bruckner- und Brahms- Einzelboxen haben.
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am 22. Februar 2016
Die Sinfonie Zyklen allein sind einfach toll.
Ein herausragender Bruckner Dirigent. Schubert in riefer, schöner Lesart. Brahms ist exemplarisch spannend, tief und schön.
Mozart, Schumann und Tschaikowsky (5te...!)
Alles auf allerhöchstem musikalischem Niveau. Wer Musik "fließen" hören will und die Zeit "verfliegt" auf schönsten weise: Günter Wand CDs in die Stereoanlage!
Zyklen von Beethoven gibt es viele und viele die begeistern.
Keine aber, die so frisch, durchsichtig und spannend sind, wie eben diese mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg unter Günter Wand.
Herausragend und für die einsame Insel!

Und auch wenn das schon nach viel Superlativ klingt, ich glaube das es theoretisch und sehr wahrscheinlich auch sicher auch (leider) praktisch 100 Jahre und mehr dauern wird, bis man wieder einen in der Gesamtqualität ähnlich auch nur annähernd guten Beethoven Zyklus käuflich erwerben kann. Punkt.
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am 3. März 2012
Ich war ein wenig skeptisch, 29 CDs für nicht mal 60 Euro! Kann das was sein?
Wand ist ein grosser Name, also ein Risiko wert. Der Klang der CDs wird dem grossen Namen gerecht, es macht einfach Freude.
Ich bin allerdings kein Experte für klassische Musik, meine Anlage ist auf Rock ausgelegt. Das sind die ersten Klassikaufnahmen, die da gut drauf klingen. Die Dynamik und auch der "Druck" eines Orchesters kommen unglaublich gut rüber.
Mein Fazit: Sehr geeignet für Klassik Quereinsteiger und dies zu einem mehr als fairen Preis.
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am 21. August 2016
Enthalten in dieser Box ist auf 28 CDs der Großteil der von Günter Wand seit Mitte der 70er Jahre für Harmonia Mundi eingespielten Werke. Auf Grund ihrer herausragenden Qualität besonders erwähnt werden sollen hier die Zyklen der Sinfonien Bruckners und Beethovens, aber auch Mozart zum Beispiel gelingt Wand famos. Sein werkgetreues Dirigat ist frei von aufgesetztem Pathos mit einem Klangbild von großer Transparenz. Viele seiner Aufnahmen erreichen Referenzstatus, so Bruckners Siebente oder Schuberts Unvollendete. An wenigen Stellen nur wünscht man sich ein mehr an Ausdruck wie im Kopfsatz von Schuberts Großer in C-Dur. Wegen der großen Zahl der hörenswerten Aufnahmen zu einem mehr als günstigen Preis aber erfolgt hier eine klare Kaufempfehlung.
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am 6. Oktober 2016
Der Inhalt ist allgemein bekannt … ja also vor allem wegen Bruckner habe ich mir diese Box damals gekauft.

5 Sterne allemal . Es gibt da eine Aufnahme, die vom Durchschnittspegel her etwas leiser ist, und dann wieder enorme Spitzen hat … aber was solls. Ist mir nur aufgefallen - sonst alles super, was den vom Klang betrifft.

Ja eigentlich wollte ich zuerst nur Bruckner kaufen aber da nicht soviel Preisunterschied war, wenn man jetzt vergleicht wie viele CDs wo drinnen sind, außerdem ist auch ein Buch dabei und eine kurze Doku.
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am 1. Oktober 2012
Vieles ist schon gesagt worden, deshalb in Kürze noch folgendes:

1. Die Aufnahmen sind in 24/96 remastered worden, also eine gute Grundlage für die Bearbeitung im Studio.

2. Dennoch ist der Klang nicht immer überzeugend. Teils gibt es unsauber erscheinende Produktionen. So z.B. die Rosamunde-Auszüge. Die Schubert-Symphonien und diejenigen Bruckners sind hingegen gut gelungen. Alle CDs habe ich aber auch noch nicht gehört.

3. Zur Interpretation muss wohl nicht viel gesagt werden, die Infos zu Wands Musizierhaltung sind Legion. Nur noch soviel: Wer mehr Musik hören mag und nicht so sehr den Effekt sucht, der ist bei Wand gut aufgehoben.
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am 25. Februar 2015
... da erinnere ich mich an die Sendungen im Fernsehen aus den Kirchen und Kathedralen des Nordens von Deutschland
(damals noch in Schwarz/Weiß) Günter Wand war der "Türöffner" zu Bruckner, wohl für viele andere auch, so konnte Celibidache die
Ernte endgültig einfahren.
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am 4. Februar 2012
Was hier zusammengestellt ist, lohnt. Jede einzelne Cd kann man immer wieder hören. Was Wand in seinem Interview sagt, kann man beim Hören erahnen: Dass er eben lange vor der Aufnahme vorbereitet war und haargenau wußte, was er wollte und wie es klingen mußte. Über: "So und nicht anders" kann man streiten - da wäre es auch mit den grossen Werken schnell langweilig. Und mancher wird Wand einfach zu akademisch finden. Mir geht es so: Ich höre sie einmal (Beethoven, Brahms, Schubert - und auch den Bruckner (da finde ich Jochum und Inbal besser)) und dann immer wieder neu. Wands Beethoven, Schubert und Brahms machen süchtig - auch wenn man schon viel kennt (Karajan, Järvi, Harnoncourt (in jedem Fall kühler als Wand), Jochum, Konwitschny, Barenboin etc.).
Einziges Manko: Die Interview-DVD ist völlig übersteuert, das macht keinen Spass...
Und der Wermutstropfen: Die CD "Modern Pictures" mit Stücken von Strawinsky, Fortner, Webern und Martin. Auch wenn Strawinsky und Martin zu den "gemäßigteren" Neutönern gehören, die auch Musik geschrieben haben, die man sich gut anhören kann: Das Hören dieser CD macht Stress, ist einfach unangenehm (Gut: Wenn ich die aus dem Preis rausrechne, ist es immer noch eine klasse Box, bei der man nichts falsch machen kann.)
Aber ich habe mir die Sammlung ja wegen der Musik angeschafft - um wie oben beschrieben, auf Entdeckungsreise zu gehen. Und da bin ich mehr als begeistert.

P.S.: Wenn man will, kann man sich Slim Cases besorgen, die Pappcover schneiden und hat was Stabiles, das auch ins CD-Regal passt.
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