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am 30. Dezember 2013
Sie haben es wieder getan: Corvus Corax veröffentlichen am 25.11.11 ihr neues Album „Sverker“.
Schon im Vorfeld hatten sie täglich einen Song in Auszügen veröffentlicht, um auf die neue Scheibe aufmerksam zu machen. Dabei können sich die Könige der Spielleute, die eben noch in Mexiko gastierten und in den nächsten Tagen ihre Tour durch Deutschland beginnen, bereits großer Beliebtheit erfreuen, stehen sie doch seit 22 Jahren auf der Bühne und begeistern.
Ob Dudelsack, Schalmei, Trumscheit oder Percussion, die Spielleute wissen, wie man in alte Zeiten entführt.
Auch ihr neues Album ist schöne, gediegene Musik. Ruhige Töne schlagen sie dieses Mal an und begeben sich mit „Sverker“ auf die musikalischen Spuren des mittelalterlichen Nordeuropas. Zehn Länder wurden bereist, auf der Suche nach Inspiration, Legenden und Bräuchen. Dass Corvus Corax fündig geworden sind, beweisen sie eindrucksvoll.

Das Intro ist ruhig, dunkel, stimmt gut ein auf das, was kommt, als wolle es sagen: Setzt euch hin, entspannt euch, schließt die Augen und lasst euch in den Norden entführen.
„Gjallarhorn“ klingt nach Ankunft. Langsam und majestätisch beschreitet man den Bifröst, der in der Mythologie Midgard und Walhalla verbindet. Heimdal ist der Wächter der Götter und besitzt das Gjallarhorn. Wie ein langsamer Marsch auf dieser Brücke, auf dem Weg ins Walhalla schreitet die Musik voran.
Der dänische König „Sverker“ scheint in dem gleichen, schreitenden Stil aufzutreten, zumindest ähnelt das Thema des gleichnamigen Songs dem Vorangehenden.
Geradezu tanzen möchte man, wenn „Fiach Dubh“ erklingt. Eine kleine irische Kneipe vor Augen, Guinness trinkend und sich die roten Bärte zwirbelnd. Das kann ich mir sogar als Frau vorstellen, wenn ich der leichten Musik zuhöre und diese mich entführt aus dem kalten Deutschland.
„Trinkt vom Met, vom Bier und vom Wein. Alles, ja, alles, das muss hinein, und wenn dann die Nacht beginnt, füllet die Gläser hoch bis zum Rand!“ Kann man stilechter zum Trinken aufgefordert werden als durch dieses Lied?
Da passt es dann auch, dass der nächste Song uns noch einmal zum Trinken bewegen möchte, aber das Tanzen bitte nicht vergessen und die Liebe auch nicht! „The Drinking Loving Dancers“ hat Elemente eines ruhigen, hymnenartigen Gesangteils und die spielerische Leichtigkeit der Dudelsäcke, die man von Corvus Corax gewohnt ist. Selbst im Sitzen wippe ich mit, weil es bei diesem Lied gar nicht anders geht.
Flötenspiel beschreibt den Tag im Mai, der als nächstes mit sanfter Stimme besungen wird. Eine schöne Ballade, die nachdenklich stimmt. Da macht es auch nichts, dass man den Text nicht versteht.
„Havfru“ könnte die Jagd durch’s Wasser beschreiben, auf der Suche nach einem unglücklichen Seemann, der sich in die Meerjungfrau verliebt und ihrem tödlichen Gesang folgt. Der Trommelrhythmus zieht mit und wird sehr schön vom Dudelsack untermalt.
Militärisch hingegen klingt der Beginn von „Baldr“. Ein Aufmarsch zur Schlacht, die jungen Krieger noch alle angespannt und siegesgewiss. Das instrumentale Stück erinnert an die Kampfvorbereitungsszenen aus „Herr der Ringe“, „Die Chroniken von Narnia“ oder ähnlichen Filmen. Gegen Ende hin wird es schneller und ich habe das Gefühl, die Spannung steigt – worauf auch immer – bis es abrupt abbricht.
Ein Wikingerschiff, das langsam durch Wasser gleitet, oder doch ein Bach, der durch einen Wald rauscht, vielleicht auch der Klang der Räder einer Kutsche, die langsam auf unsicherem Weg gezogen wird. Ich kann mich nicht entscheiden, welche Assoziation am ehesten zum Beginn von „Ragnarök“ passt. Vielleicht doch das Schiff, das sich anschleicht, die Feinde ins schlafende Dorf bringt, die sogleich die Bewohner ermorden oder gefangen nehmen und die Besitztümer plündern, musikalisch sehr schön durch schnellen Trommelrhythmus, Schalmei und weitere Instrumente dargestellt. Fast anklagend erscheint dann eine helle, weibliche Stimme, als beweinte sie das in Flammen aufgegangene Dorf. “Ragnarök” bezeichnet in der nordischen Mythologie das Schicksal der Götter, die in der letzten großen Schlacht gegen die Riesen kämpfen. Drei lange Jahre dauert der Kampf, der viele – und schließlich auch Odin – das Leben kostet. Im Weltbrand wird die ganze Welt zerstört. Doch am Ende entsteht ein neues Gleichgewicht zwischen Ordnung und Chaos, und Fimbultyr (Odin) kann eine neue Welt erschaffen. Es fehlen Blitz und Donner, es fehlt der richtige musikalische Weltuntergang, aber Corvus Corax setzen ihn in dunklem, ruhigem Ton um, mit sich wiederholendem “Ragnarök”. Ein würdiger Weltuntergang.
„Tjúgundi biðil“ ist kurz und rein instrumental, wie mir scheint eine Schalmei. Mich erinnert das Stück an Jagdsignale wie „Sau tot“ und vermutlich ist es so ähnlich auch gedacht.
Den Abschluss bildet das düstere “Na lamá-sa“. Nun ist es also vorbei mit der CD, scheint es zu sagen. Das gälische Stück geht auf das 10. Jahrhundert vor Christus zurück und es kommt bekannt vor. Ein passender Abschluss, der einen langsam wieder aufwachen lässt.

Fazit: Corvus Corax ist mit „Sverker“ wieder ein Glanzstück gelungen. Ruhiger zwar, aber nicht minder fesselnd wie die vorherigen Alben. Sie entführen, sie nehmen einen mit in die alte nordeuropäische Zeit und sorgen für ein Feuerwerk an Assoziationen. Ein sehr gelungenes Album.

Anspieltipp: The Drinking Loving Dancers
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am 27. Oktober 2013
Ich bin auf eine etwas seltsame Art und Weise auf diese CD gestoßen. Ich kenne weder die Künstler, noch die Art der Musik. Ich bin aber schon ein Freak, was die geistiger Haltung gegenüber dem Mittelalter oder der Esotherik betrifft. Ich habe bei einem entsprechenden Sender im Fernsehen eine Dame gesehen, die mit Raben in Verbindung steht. Sie hat eine Kugel produziert, die sie "Corvus" nennt. Und das habe ich lediglich gegoogelt. Ähm... tja... und dann stieß ich auf diesen Namen und diese Band. Ich habe reingehört fand es richtig klasse. Ich kann es Leuten empfehlen, die ähnlich drauf sind und sich gerne solche Klänge und Gesänge anhören. Ich kann es auch nicht jeden Tag anhören, aber so zwischendurch passt es schon. Die Lieder erinnern mich an etwas Fremdes, Altes und Rituelles. Da ich es hier gefunden habe, habe ich es auch hier bestellt. Ich weiß nicht wo es die sonst noch gibt. Vielleicht in einem guten "Plattenladen" , der eine große Auswahl hat. Preis, Bearbeitung und Versand waren bestens, vielen Dank!
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am 4. Oktober 2013
So gut mir bis jetzt die anderen DVD`s von Corvus Corax gefallen haben, bin ich von Sverker ein wenig entäuscht.
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am 12. Juni 2015
In ihrem aktuellen Album „Sverker“ richten Corvus Corax den Blick nordwärts. Mit Dudelsäcken, Trommeln und Gesängen rüsten sich die sieben Bandmitglieder zum Sturm auf Schweden. Mit im Gepäck: Jede Menge Testosteron.
Wie eine Horde leicht bekleideter Berserker, die kriegshungrig auf den Feind zurennt, brüllt „Sverker“ zum Angriff. Urmännlich röhrt Castus Töne aus den Tiefen seines Brustkorbs. Dazu blasen die Schalmeien, dass einen Hören und Sehen vergehen könnte. Würde nicht wundern, wenn ein Trupp stark behaarter schwitzender Testosteron-Protze durchs Wohnzimmerfenster einfällt und sich mit Gebrüll über die Alkoholvorräte hermacht. „Sverker“ ist ein martialisches Album. Irgendwie sehr männlich anzuhören und thematisch rudimentär Wikingern und Kelten gewidmet. Dabei unverkennbar Corvus Corax: Ein Kriegsgerassel mit Dudelsäcken und Trommeln, das nach Freiluft-Konzerten nur so schreit. Zum Mitgrölen geschaffen sind Songs wie „Ragnarök“ oder „Trinkt vom Met“.
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um uns zu erfreuen....

Seit vielen vielen Jahren lausche ich jedes Mal gespannt den Klängen der Spielleuten, wenn eine neue Silberscheibe auf dem Markt erscheint. Corvus Corax ist jedes Mal etwas Besonderes.
Doch als sie dieses Mal, nach über 1000 Jahren Abwesenheit, das Gjallarhorn erschallen liessen, erfror das Blut in meinen Adern ..welch ein Intro welche ein Lied 'welch eine CD

Corvus Corax hat der ganzen Szene und all den anderen Spielleuten und Möchtegerns weltweit wieder einmal gezeigt wo der Hammer hängt und wer den Titel - Könige der Spielleute - verdient. Ich kann es gar nicht erwarten das durch Mark und Bein gehende Gjallarhorn live zu erleben.

Man spürt bei Sverker Titel für Titel dass diese Jungs ihre Musik mit Herzblut machen und dass sie fundamentales Wissen, jahrelanges Forschen, um Texte und Instrumente in die einzelnen Titel einfließen lassen. Hier geht es nicht um Kommerz, hier geht es um Authentizität. Dies müsste die Welt spätestens nach dem Erscheinen des anderen Meisterwerk des Band - dem Cantus Buranus- wissen.

Endlich nähert sich Corvus Corax mit Sverker dem keltischen und nordischen Liedgut, dass viele Fans, so auch ich, lange erwartet haben. Immerhin gründen unser aller Wurzel bei den Kelten.

Dieses keltisch-nordische Album überzeugt durchgängig.

Lied für Lied werden Geschichten von Kelten und Wikinger erzählt und neues Terrain betreten und in Corvus eigener Manier vertont. Kaum eine Band auf diesem Planeten macht authentischere Musik.

Sverker der Titelsong ist der keltischste Vertreter in meinen Ohren. Augen zu und man ist mittendrin im Geschehen.

Während Lá í m bealtaine den Zuhörer zum Träumen an die heiterkeit der Liebe einlädt - Beltaine ist bekanntlich das keltische Fest der Liebe - gefeiert um den ersten Mai herum.....perfekt musikalisch von Corvus Corax eingefangen... ist Fiach dubh ein echtes Stück zum Mitmachen ' sprich mit mittanzen.

The Drinking Loving Dancer ist ein lustiges Tanzlied und lädt auf Englisch zum Mitsingen und Mittanzen ein.
Wobei ich finde, dass Havfru das tanzbarste Stück ist, voller Lebensfreude, dem auch Baldr in nichts nachsteht.

Beim Titel Ragnarök, der von den Göttern der Völuspa handelt, bekommt man echtes Gänsehautfeeling. besonders wenn Andis Halla ihre Stimme als Gastsängerin erklingen lässt. Es wird immer düsterer und man kann sie regelrecht fühlen ...die dunkle Welt der nordischen Untergangssage.......gespenstig gut, wie Castus mit dunkler Stimme Ragnarök ein Gesicht gibt.

Na Láma Sa" - ist eine Gälsich-irische Hymne an Menschen und an die Freude. Unglaublich gut intwerpretiert.

In jetzt 22 zwanzig Jahren Bandgeschichte wage ich zu behaupten dieses Album ist ' wenn man Cantuis Buranus separat betrachtet - das Beste in der Geschichte der Band. Respekt und Dank an die Könige, die ihrem Ruf erneut alle Ehre machten.

Eine CD kann immer nur ein kleiner Vorgeschmack, die Vorspeise -
Corvus MUSS man heiß und live genießen :-)

Soviel Lebensfreude, Lebensmut und ein archaisches Konzert-Erlebnis, das durch Mark und Bein geht - kann man nicht in eine kleine silberne Scheibe packen....
Corvus Corax ist das Leben pur - am besten live ...life...

Es leben die Könige hoch! Corvus Corax ist Kult!!!
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am 28. September 2013
Ich bewerte jedes Lied einzeln so wie man bei Amazon Artikel bewertet
(also 1 Stern = Richtig Schlecht ; 5 Sterne = Sehr Gut).
Titel unter 1 Minute bewerte ich in der Regeln nicht!

Tracklist:
1. Intro (zu Gjallarhorni)

2. Gjallarhorni /// 5 Sterne /// Toller Einstieg ins Album. Die Könige der Spielleute lassen das Gjallarhorn erschallen!

3. Sverker /// 5 Sterne /// Meiner Meinung nach das beste Lied auf dem Album. Das heißt aber nicht das die anderen alle schlecht sind, im Gegenteil!

4. Fiach Dubh /// 5 Sterne /// Klasse Lied!

5. Trinkt vom Met

6. The Drinking Loving Dancers /// 5 Sterne /// Das einzige Lied vom Album das ich ohne weiteres übersetzen konnte. Es klingt verdammt gut!

7. Lá í mbealtaine /// 5 Sterne /// Tolles Lied!

8. Havfru /// 5 Sterne /// Ein echter Ohrwurm!

9. Baldr /// 5 Sterne /// Wieder ein tolles Lied!

10. Ragnarök /// 5 Sterne /// Was für ein Lied. Soll vor allem Live der Wahnsinn sein!

11. Tjúgundi biðil

12. Na láma-sa /// 5 Sterne /// Ein richtig Toller Abschluss eines der besten Alben der letzten Jahre!

Fazit:
Vor allem die Live-Umsetzung des Albums zusammen mit den Trommlern von Wadokyo soll der absolute Wahnsinn sein. Es gibt kein einziges schlechtes Lied auf dieser CD! Corvus Corax beweisen mal wieder das man sie zurecht die Könige der Spielleute nennt.
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am 25. November 2011
...ist in der Lage Geschichte so genial zu vertonen. Ja sie sind es, die Könige der Spielleut Corvus Corax... voller Spannung und mit genügend Hörproben im Ohr habe ich heute das grandiose Werk SVERKER bekommen. Es ist nordisch und somit anders, jedoch mit typischen CC-Klängen gemixt und am Ende ein vollkommen gelungenes Werk, welches Lust und Laune verbreitet. Man merkt den Königen der Spielleut an, dass sie ihr Handwerk einfach verstehen. Anspieltipp... der Titelsong selbst SVERKER... gleich gefolgt von Fiach Oubh... der zum tanzen einlädt und gute Laune verbreitet. Und insgsamt großes mittelalterliches Kino... für mich persönlich das Beste neben Mille Anni Passi Sunt.
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am 12. November 2013
Als langjähriger Corvus Corax Fan bin ich froh, diese CD doch geholt zu haben. Sie ist genial und hat mich wieder an die älteren Stücke erinnert. Dadurch habe ich die alten CDs auch mal wieder angehört.
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am 29. Dezember 2012
Eine super CD; für Fans dieser Musik ein unbedingtes Muss!!
Man fühlt sich direkt nach Kaltenberg, oder noch besser, direkt in das Mittelalter zurück versetzt!!
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am 5. August 2013
Ein Erlebnis, wie nicht anders zu erwarten, zum Mitsingen, zum Zuhören und Zum Weiterempfehlen.
Wer Corvus und/oder Tanzwut kennt,wird nicht enttäuscht sein.
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