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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 11. Juni 2013
Das Geschichte gern mal in Frage gestellt wird, ist ja nichts Neues. Welch Aufschrei des Protests oft damit verbunden ist, hat ja zb Dan Brown mit 'Sakrileg' bewiesen, indem er die biblische Geschichte etwas umgeschrieben hat. Manchmal passierts aber, dass Geschichte wirklich Korrekturbedarf hat. So haben Ausgrabungen ja zb bewiesen, nicht Kolumbus hat Amerika entdeckt, sondern die Wikinger waren 400 Jahre zuvor da.
Auch Anonymus ist starker Tobak. Die als 'Virgin Queen' bekannte Elisabeth I. hatte diverse verheimlichte Kinder! Und Hamlet, Romeo & Julia, Ein Sommernachtstraum stammen nicht von William Shakespear, sondern dem Earl de Vere, der aber nie selbst zur Urheberschaft stehen durfte. William Shakespear als in Wirklichkeit William Fakespear????
Als engstirniger Mensch kann man den Film klar zerfetzen, ins Reich der Mythen und Legenden verweisen. Oder etwas genauer hin schauen. Man muss in jedem Fall zugeben, sehr offensichtliche Dinge, die die These, das De Vere der Autor war zunichte machen, sind gekonnt umschifft worden. Der Earl der ja einige Jahre vor Shakespear starb, was einen ausbleibenden Nachschub an neuem Material bedeutete, bittet hier zb einfach, von ihm geschriebenes Material erst in ein paar Jahren nach seinem Tod publik zu machen.
Emmerich bezieht hier zwar klar Stellung, aber tut auch alles, dass seine Version der Geschichte wenig Angriffspunkte bietet. Wer sie sucht, wird sie aber finden. Trotzdem muss man sagen, hat Emmerich einen Film geschaffen, der ein Ideal erreicht. Man kann sich um Wahrheit und Fiktion trefflich sachlich angeregt streiten. Und das nicht schlechter, als bei DaVinci-Code Sakrileg.
Absolut Top ist der Streifen als Historienfilm. Kulissen, wie das Old Vic Theatre, das ja schon bei Shakespear in Love nachgebaut wurde, Kleidung, CGI-Effekte, bis hin zur Beleuchtung sind top. Die Zimmer etwa nicht super ausgeleuchtet, sondern sehr dunkel, gehalten, um Kerzen- und Kaminrealismus zu erreichen. Hier zeigt die Disc zb die Klasse ihres Bildes.
Die Darstellerriege punktet auf ganzer Linie. Etwa Vanessa Redgrave und Tochter Joely Richardson als junge und alte Elisabeth I. zu besetzen ein toller Einfall. Am meisten hat mich aber Rhys Iffans begeistert, den ich eigentlich nur aus Radio Rock Revolution und The Amazing Spiderman kannte.
Schon mit Der Patriot hat Roland Emmerich einen tollen Historienfilm geschaffen und mit Anonymus ist ihm das wieder gelungen.... egal was von der Story nun wahr ist oder nicht....
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am 18. Dezember 2016
"Anonymous" bietet beste Unterhaltung. Von wunderbaren Schauspielern aufgeführt, entwickelt die Geschichte um einen von der Poesie besessenen britischen Adeligen der elisabethanischen Zeit eine immer größere Sogwirkung. Und beantwortet elegant - wenn auch historisch unkorrekt - die Frage, wie ein Bürgerlicher der damaligen Zeit eine so ungewöhnlich umfassende klassische Bildung besitzen konnte.
Mir hat alles gefallen. Vom Drehbuch über die Kulissen bis hin zu den Kostümen. Am allerbesten ist jedoch die Besetzung. Und ja: Natürlich ist alles schön schwarz/weiß erzählt, wie man das von Emmerich halt eben kennt. Die Vorgehensweise garantiert beste und mitreißende Unterhaltung. Wer sich nicht unterhalten, sondern informiert werden möchte, der muss eben Dokumentationen schauen.
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am 16. Juni 2017
Ich hatte mich auf diesen Historienfilm gefreut und war gespannt auf die Geschichte rund um Shakespeares Werke. Vom Film selbst war ich dann enttäuscht, die willkürlichen Zeitsprünge und die flachen Charaktere haben den Film langatmig und wenig glaubhaft gemacht. Das ist sehr schade, weil die Grundidee interessant ist und viele Figuren mehr Raum für Entfaltung gehabt hätten.
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am 9. Februar 2013
Ich bin sehr begeistert von diesem Film. Die Bilder sind traumhaft schön, die Schauspieler einzigartig bis zum Letzten (und sie sprechen ein so wunderschönes Englisch!). Ob ich dieser Theorie, wer Shakespeare nun wirklich ist, folgen möchte, steht auf einem anderen Blatt. Die Idee ist glaubhaft - und doch...? Aber wie Emmerich den Film umgesetzt hat, habe ich so nicht erwartet. Ich bin ansonsten kein Fan dieser grossen Hollywood-Schunken. Das aber ist sehr feinfühlig gedreht.!
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am 4. November 2016
Ich habe mich seit der Bestellung auf den Film gefreut, jetzt wurde er endlich zugestellt und ich habe begonnen ihn anzusehen. Leider fand ich ihn kein bisschen unterhaltsam oder interessant. Das ständige hin und hergespringe zwischen den Zeitebenen macht es schwierig, der Handlung zu folgen oder auch nur die handelnen Personen zu identifizieren. Das hat dem ganzen den Fluss und damit auch den Unterhaltungswert geraubt.
Schade. Von Roland Emmerich habe ich mehr erwartet....
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am 26. November 2011
Der "Master of Desaster" kann auch anders. Dieser Film ist ein Geschenk und das Beste, was ich bisher in diesem Jahr im Kino gesehen habe. Geschichte wird hier zur Sucht. Auch wenn die Story teilweise fiktiv ist, so hat sie doch eine enorme, emotionale Tiefe, da ich am Ende des Films das Gefühl hatte: Ja, so und nicht anders muss es gewesen sein.
Die Verfilmung ist gut durchdacht. Die Zeitsprünge bereiteten mir keine Probleme. Dazu die herrlichen Kostüme und ein hervorragend aufgelegtes Schauspielerensemble. Herausragend allein durch ihre Präsenz, Vanessa Redgrave, als die alternde Königin Elisabeth I. Ihre Tochter Joely Richardson mit der Rolle der jungen Elisabeth zu besetzen, war ein kluger Schachzug und gab der Rolle eine besondere Note. Für mich aber hat Rhys Ifans die beste schauspielerische Leistung gezeigt. Sein Spiel eines englischen Aristokraten, in dem die Seele des größten Dramatikers der Menschheit wohnt, war absolut überzeugend gespielt und hat mich sehr berührt. Gefangen in den gesellschaftlichen Fesseln des ausgehenden 16. und beginnenden 17. Jahrhunderts konnte er als Mensch nur tragisch scheitern. Seine Bühnenstücke haben ihn jedoch unsterblich gemacht. In Notting Hill noch einen unsympathisch wirkenden und doch liebenswerten Taugenichts spielend, scheint mir Rhys Ifans im Charakterfach angekommen und eine feste Größe zu sein.
Für Emmerich, wie für Ifans, hoffe ich, dass sie auch weiterhin die Möglichkeit erhalten, in dieser Qualität dem Kinobesucher Freude zu bereiten.
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am 9. September 2014
Eins muss man Emmerichs Film lassen: im Film gibt es einige sehr schöne Einstellungen und vor allem Kostüme zu bewundern (Kostümbildnerin Christi wurde nicht umsonst für den Oscar nominiert!), inhaltlich fällt der Film aber mehr als flach:

Störend war für mich vor allem, wie Fiktion als Fakt verkauft wird: Im Film wird die Oxford-Theorie (= Edward de Vere sei Shakespeare gewesen) vertreten, welche bei Historikern nicht als umstritten gilt, sondern als schlichtweg unmöglich (de Vere starb 1604, bevor ein Grossteil von Shakespeares Dramen geschrieben und veröffentlicht wurde).

Die Theorien gegen die Autorschaft Shakespeares sind zahlreich und durchaus unterhaltend und hätten mich in einem fiktiven Film überhaupt nicht gestört, wenn Emmerich nicht versucht hätte das ganze als ernstzunehmende Geschichtswissenschaft zu verkaufen. Wenn bei 'Shakespeare in Love' die Fiktion noch ein Lächeln entlockt, wird es bei 'Anonymus' richtig ärgerlich, wenn man weiss, wie vehement Emmerich und Orloff im Vorfeld seine Theorien als 'Wahrheit' gegenüber ausgewiesenen Experten verteidigte (und jene auch gerne als Idioten beschimpfte) und der Film von 'Study Guides' begleitet wurden, die an amerikanischen Unis verteilt wurden und suggerierten, dass der Film auf Fakten basiere.

Umso lächerlicher wird es dann, wenn dieser Film nur so von historischen Ungereimtheiten strotzt: Da werden englische Könige munter durcheinander gemischt und das grundsätzliche Verständnis für England in der Renaissance fehlt völlig. Jegliche Abwesenheit von Beweisen für die verschiedenen abstrusen Theorien wird durch zahlreiche Verschwörungen wegerklärt, so dass es jedem halbwegs logisch denkenden Menschen die Schamröte ins Gesicht treibt (eine dieser tollen Theorien: de Vere war der illegitime Sohn Elizabeth I. (angeblich hatte die unzählige Kinder) und wurde danach auch noch ihr Liebhaber (und zeugte mit ihr ein Kind, Royals eben). Dass es zu einer Zeit, in der jeder Schritt und besonders der Zustand der Königin von unzähligen Zofen, Kammerdienern, Beratern genau kontrolliert wurde, schon sehr schwer wäre EINE Schwangerschaft zu verbergen, lassen wir jetzt mal bei Seite).

Schon ganz zu Beginn bekommt man diese Unwissenheit der Filmemacher zu spüren, wenn behauptet wird, dass Shakespeare gar nicht schreiben könne, weil er seine Unterschrift unterschiedlich geschrieben hat. Dass es zu dieser Zeit keine einheitliche Grammatik gab und sogar in Manuskripten auf der selben Seite das gleiche Wort dreimal unterschiedlich geschrieben werden konnte, weiss der Erzähler offenbar nicht. Nach dieser Logik hätte Goethe auch nicht schreiben können, denn auch er unterschrieb in unterschiedlicher Form.

Aber das BILD-Niveau zeigt sich vor allem in der Darstellung Shakespeares: Dieser war nicht nur kein Barde, sondern wird auch noch als bis zur Karikatur verzerrter jähzorniger, dummer und alkoholsüchtiger Prolet dargestellt. Frei nach dem Motto: Umso schlimmer die Figur Shakespeare umso besser de Vere.

Wie gesagt, man hätte die Oxford-Theorie durchaus intelligenter darstellen können (auch wenn ihr das in wissenschaftlicher Hinsicht nicht viel nützen würde) und mit dem nötigen Mass an kritischem Denken, so aber wurde den Oxfordianern ein Bärendienst getan, den man braucht kein Renaissance Experte zu sein, um die vielen Löcher, Widersprüche und Ungereimtheiten in diesem Film zu entdecken. Schade dünkt es mich vor allem um die vielen guten Schauspieler - einige seit Jahren in Shakespeare Stücken anzutreffen, die sich teilweise auch nicht scheuten, sich öffentlich zur Message des Filmes zu bekennen, worauf sie zwar von einigen Mainstream Journalisten und Oxfordianern mit Lob überhäuft wurden, in der Branche aber nur hämisches Lachen erhielten. Wie jmd. Jahrzehnte lang Shakespeare spielen kann und gleichzeitig so wenig darüber wissen kann, ist mir schleierhaft.

Kurz um: Für Emmerichs und Orloffs Ignoranz gibts minus 5 Sterne.
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am 26. Juli 2012
Anonymus ist ein Film unter der Regie von Roland Emmerich der eine gänzlich andere Sichtweise auf William Shakespeare und seine Stücke wirft. Zu Beginn des Films betritt ein Mann eine Theaterbühne und erzählt von Rätseln in der Biografie von Shakespeare. So gibt es von all seinen Stücken kein einziges Manuskript und auch die Witwe von Shakespeare hat kein Manuskript vererbt bekommen.

Emmerich behandelt in seinem Film die Theorie das der Earl of Oxford, Edward de Vere (gespielt von Rhys Ifans) der wahre Verfasser der Stücke von Shakespeare (gespielt von Rafe Spall) sei. In Anonymus geht es in erster Linie darum warum Edward de Vere seine Urheberrschaft niemals bekundete und wie Shakespeare an die genialen Machwerke kam.
Dazu verknüpft Emmerich diese Geschichte mit der angeblichen Liason von Edward de Vere mit Königin Elisabeth I, der Geschichte um ihr gemeinsames Kind (den Earl of Southampton) und eine neue Sichtweise auf den Aufstand des unglücklichen Earl of Essex.

Bei genauerer Betrachtung sind die Behauptungen im Film sehr abstrus und daran leidet das Gesamtwerk schlussendlich.

Emmerich ist von den Theorien im Film vollkommen überzeugt. Das Hauptargument ist aber sehr schwach.
Von über 3000 Stücken die zur Zeit von Shakespeare aufgeführt wurden gibt es genau 19 Manuskripte!
Auch von anderen Grössen seiner Zeit wie Ben Jonson, Thomas Dekker, John Webster oder Francis Beaumont gibt es kein einziges Manuskript.

Die angeblich mehrfachen Schwangerschaften der Königin sind auch sehr unglaubwürdig. Die dümmste Theorie ist natürlich die vom angeblichen Inzest. An dem Punkt ärgerte ich mich über den Film. Jedoch ist auch die Logik das die Königin mehrere Kinder hatte wohl sehr abenteuerlich. Genauso wie dem Earl of Essex hehre Ziele zu unterstellen. Der Mann war ein Idiot der mit einem Mini-Aufstand die Macht an sich reißen wollte. Im Film wird Königin Elisabeth I von ihrem engsten Berater permanent hinters Licht geführt. So dumm war die Königin aber sicher nicht und ihre eigenen Kinder hätte sie sicherlich auch nicht in der Thronfolge übergangen. Da gäbe es noch mehr zu erwähnen aber belassen wir es mal dabei. Übrigens gibt's noch ein Argument gegen den Earl of Oxford. Der hat Italien bereist und kannte sich in dem Land aus. Shakespeare hingegen machte in seinen Werken einige Fehler was italienische Geografie betraf (etwa lässt er Mailand in Meeresnähe sein), womit ein weiteres Argument gegen den Earl of Oxford im Spiel ist.

Der grösste Blödsinn ist aber ihn als Liebhaber der Königin darzustellen. Ja, die Königin war kein Kind von Traurigkeit und der Titel jungfräuliche Königin ist ein schlechter Witz der Geschichte. Ihre Liebhaber waren aber andere -

Wie dem auch sei der Film ist auf der anderen Seite hervorragend gemacht. Die Geschichte an sich ist spannend, die Kostüme großartig, die schauspielerischen Leistungen sind erstklassig und die Spezialeffekte wie nicht anders zu erwarten sowieso eine Meisterleistung. Einige handwerkliche Fehler seien Emmerich auch verziehen. Wenn etwa ein Mozart Stück erklingt so hätte ein Blick in die Daten der zwei Meister gereicht. Mozart wurde nämlich fast 200 Jahre später geboren. Dazu ist die Lebensgeschichte des Earls absolut falsch. So hatte er drei Töchter und einen Sohn, im Film aber nur eine Tochter. Die Liason die er im Film während seiner ersten Ehe hatte war in Wirklichkeit seine zweite Ehe! Usw. usf.

Hollywood Regisseure schaffen es aber offensichtlich nie fähige HistorikerInnen als Berater zu bekommen!

Dafür hat er gute Einfälle. Etwa wenn es dem Grafen von Oxford gelingt über ein Bühnenstück die Massen gegen den Berater der Königin und für Essex zu emotionalisieren

Die SchauspielerInnen muss ich jetzt aber nochmals loben - Rhys Ifans macht seinen Job einfach hervorragend, Vanessa Redgrave und Joely Richardson als alte bzw. junge Königin ebenso und Sebastian Armesto als Ben Jonson ist in jeder Szene überzeugend. Vor allem macht aber Rafe Spall als geldgieriger Hurenbock Shakespeare Spaß.

So ist der Film an sich gelungen, seine Theorien sind hingegen absoluter Unfug. Insgesamt gebe ich dennoch eine Empfehlung ab - für alle die Historienfilme mögen.

3 Sterne.
1111 Kommentare| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Februar 2015
Dass der Gemischtwarenhändler namens Will Shakespeare aus Stratford nicht wirklich glaubhaft der geniale Dramatiker gewesen sein kann., dafür gibt es natürlich reichlich Argumente, eines der überzeugendsten das unlenk geschriebene, akribische Testament dieses Gemischtwarenhändlers, der in seiner Jugend einige Zeit mit dem Schauspielern liebäugelte, das eben keinerlei Angaben über hinterlassene Dramen oder Gedichte enthält, sehr wohl jedoch über allen anderen Besitz des kaum schreibfähigen Stratford-Sohnes.

Insofern ist der Film gut gemacht, der Beginn und Schluss im Theater guter Rahmen für die Handlung.
Der Graf von Oxford gilt ja -neben anderen- als nicht unplausibler Kandidat für den wahren Verfasser der Shakespearschen Dramen.

Leider gleitet der Film dann aber doch ins schon Absurde ab, wenn da postuliert wird, der Graf von Oxford mit Künstlernamen Shakespeare wäre illegitimer Sohn Elisabeths I. gewesen mit der, seiner Mutter also, er in inzestuös-ödipaler Unwissenheit fleißig Nachkommen zeugte, die deren Mutter -und zugleich Großmutter- dann wegen Ungehorsams köpfen lässt.....

Gute Ansätze, exzellente Kameraführung, große Schwächen in der Handlung.
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am 17. Juli 2012
Der Film ist gut, daran gibt es keinen Zweifel und eigentlich ärgert mich nur die Intoleranz mancher Rezensenten hier, die positive Bewertungen mit dem lächerlichen Vorwurf der Kaueflichkeit diskreditieren. Es gibt ernsthafte Literaturwissenschaftler, die die "de Vere Theorie" zumindest nicht für absurd halten. Mozarts/Suessmeyers Requiem ist derart große Musik, dass es eine lässliche Suende ist, diese während eines Renaissance Festes einzuspielen, zeitgenössische Musik liefe Gefahr, weniger unterhaltsam zu sein. Und das tut dieser Film, er unterhält, ohne die Geschichtsklitterung zu übertreiben, wer ein Literaturwissenschafts- oder Geschichtsseminar erwartet, sollte sich in die Universität begeben und wem der Film nicht gefaellt, der sollte niveauvoll und souverän genug sein, jenen, die anderer Meinung sind, keine unehrenhaften Motive zu unterstellen! Degustibus..... Also ok, wem es nicht gefällt... ich liebe diesen Film!
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