Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
312
4,1 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,89 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 8. Dezember 2011
Nightwish haben es wahrlich nicht einfach. Man muss regelrecht schmunzeln, wenn man sich die Rezensionen durchliest ;-). Die meisten finden das neue Werk - genau wie ich - aus verschiedensten Gründen super und sind begeistert. Doch selbst bei den weniger bis gar nicht Begeisterten gehen die Gründe dafür weit auseinander: Die einen finden, dass Nightwish auf der Stelle treten und nichts Innovatives mehr zu bieten haben, andere wiederum vermissen die Musik der guten alten Tage und kommen mit den leichten Stilveränderungen (die es bisher übrigens bei jedem neuen Album gegenüber dem Vorgänger gab) nicht zurecht. Für einige ist zu wenig Metal drin, für manche wiederum zu viel; einige finden es kompositorisch zu überladen, andere zu einfach und langweilig... etc., etc.
Wem soll es die Band denn nun recht machen...*grübel*...???
Natürlich muss nicht JEDER das Album gut finden; so ist das nun mal mit dem Geschmack: Jeder hat seinen eigenen :-). Wenn die Begründung dafür sachlich und fair vorgetragen wird, ist das vollkommen in Ordnung.

Für mich ist "Imaginaerum" - auch wenn es noch so klischeehaft klingen mag - in der Tat ein neues Meisterwerk, das SIEBTE Nightwish-Meisterwerk, um genau zu sein! Ich kann wirklich keines der bisherigen Alben besonders herausheben, weil ich jedes für sich gleichermaßen herausragend finde.
Zweifelsfrei ist jedoch, dass man "Imaginaerum" wirken lassen muss; zu facettenreich und zu vielfältig und unterschiedlich sind die einzelnen Tracks. Die Band selber hat das Album im Vorfeld mit einer Achterbahnfahrt verglichen - und genauso habe ich es empfunden! Man wird beim ersten Hören regelrecht durchgeschleudert und ist hinterher total erstaunt, wie schnell die Fahrt doch vorbei war. Also noch mal von vorn... und nochmal... und nochmal.... Ich habe die Fahrt schon etliche Male hinter mir und habe immer noch nicht genug davon.

Zudem ist das Album voller Überraschungsmomente: Neben vertrauten Elementen, wie z. B. in "Storytime", "Ghost River" oder "Last Ride of the Day" - allesamt eine Klasse für sich - tauchen Songs auf, die man bei Nightwish nie vermutet hätte. Das wunderbar blues-jazzige, von Anette hinreißend vorgetragene "Slow, Love, Slow" ist ein Beispiel hierfür. Bei dem so herrlich skurril-schrägen "Scaretale" muss ich beim Mittelteil jedes Mal lachen, weil ich vor meinem geistigen Auge die Leningrad Cowboys zusammen mit Dschingis-Khan über den Kirmesplatz hüpfen sehe ;-). Nach mehrmaligem Hören hat sich dieser Song als einer meiner Favoriten herauskristallisiert.
Weitere absolut geniale Songs sind das schwung- und powervolle "I Want My Tears Back", das ruhige, von Anette überaus gefühlvoll gesungene "Turn Loose The Mermaids", das ebenfalls ruhige und stimmungsvolle "The Crow, The Owl and The Dove" und, last but not least, mein absoluter Top-Favorit "Song of Myself", dessen Poem im letzten Teil des Songs mich immer wieder auf's Neue berührt.

Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung für alle, die Nightwish mit all seinen Facetten immer schon gerne gehört haben, aber auch für diejenigen, die Neuem aufgeschlossen und tolerant gegenüber stehen. Hingegen werden Hörer, die reinen Heavy-Metal erwarten, vermutlich enttäuscht sein. Am besten in die Hörproben reinschnuppern - diese bieten einen sehr guten Einblick in die Songs, wie ich finde.

Ich kann nicht anders: Volle FÜNF STERNE - danke Nightwish!!!
33 Kommentare| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Januar 2016
Sehr schön aufgemachte CD inkl. Papp-Cover, kleines Poster anbei, sehr schöne Titel, ein Erlebnis für Nightwish-Liebhaber
Versand lief schnell und ohne Probleme. Das Herunterladen der Autorip-Titel bereitete zum ersten Mal keine Probleme.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2016
Als Nightwishfan der alten Schule habe ich nach der Trennung von der guten Tarja ein wenig das Interesse um die Band verloren.
Nightwish heute hat mit dem Nightwish 2004 aus meiner Schulzeit nicht mehr soooo viel zu tun und das ist auch gut so.

Musikalisch ist das, was die Truppe um Tuomas Holopainen auf die Beine stellt, schon ziemlich geil. Aus meiner Sicht ist die Platte definitiv eine Weiterentwicklung zu Dark Passion Play.
Leider merkt man der Scheibe auch an, dass Anette Olzon auf dieser Platte teilweise nicht mehr harmonisch wirkt. Mir ging dieses Tarja/Anette-gebashe schon immer gehörig auf die Nerven, vor allem fand ich auf der Dark Passion Play, dass Anette einen guten Job gemacht hat, auf dieser CD merkt man aber, dass sie schon im Studio arg an ihre Grenzen stößt, aber dafür gibt es ja die Instrumentalversion, welche ich hier ausdrücklich loben möchte und die dafür sorgt, dass es keine 3-Sterne werden.
Ich denke aber auch, dass die etwas kühl und distanziert wirkende (auch stimmlich) Tarja nicht zu dem aktuellen Stil von Nightwish passen würde.

Mittlerweile ist Anette ja Geschichte, und welches Potenzial die Lieder haben, kann man sich auf Youtube unter "Live at Wacken 2013" mit Floor Jansen anhören.

Einen halben Punkt Abzug gibt es für die Grenzen von Anette, die teilweise schon signifikant stören, einen halben Punkt Abzug für das komplett lächerliche "Poster".
Das Format geht gar nicht. A3/A4 breite, aber nur ein Booklet Höhe, was soll man damit anfangen?
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juli 2014
Gleich vorweg: Heavy Metal ist eigentlich absolut nicht mein Ding.
Von Pink Floyd bis Klassik ist aber vieles dabei.
Nun habe ich mir dieses Album zugelegt. Eine Hörprobe machte mich neugierig.
Dabei hat mich auch besonders die 2. CD mit den Instrumentalfassungen interessiert.
WOW!!! Beide Scheiben sind der Hammer. Da steckt ja richtig Komposition drinnen.
Dieses Werk kann man ja schon als Rockoper bezeichnen.
Die Verknüpfung mit Metal, guter Gesangsstimme, Chor und klassischem Orchester ist absolut perfekt gemeistert
und wirkt einfach bombastisch. Höre beide CDs rauf und runter.
Habe mich dann auch noch an den Vorgänger (Dark Passion Play) gewagt, welcher mir aber leider etwas zu heavy ist.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Juli 2014
Wer nun die beste Sängerin der Gruppe Nightwish ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Für mich passt die aktuelle Sängerin genau zu den Liedern, die auf dem Album ein für mich gelungenes Gesamtbild geben.
Das Album hat sicherlich einen anderen Klang als die ersten Nightwish Alben, ich bin aber von diesem hier überaus überzeugt und kann nur jedem empfehlen unvoreingenommen an dieses Album heranzugehen. Es lohnt sich.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Dezember 2011
NUR MEINE MEINUNG :):
Ich habe das Nightwish-Album mittlerweile mehrmals angehört und kann nur sagen, dass es auch dann nicht besser wird. Leider. Die einzigen Songs, die meiner Meinung nach noch ganz nett anzuhören waren (so mochte ich "The Crow, the Owl and the Dove", "Turn loose the mermaids" anfangs gerne, wobei letzteres mich von vorn herein eher an einen Song von Loreena McKennitt erinnerte als an einen von Nightwish), werden schon nach mehrmaligen hören langweilig. Sie "plätschern" einfach dahin ohne das auch nur ein etwas anderes Element (z.B. ein starkes Gitarrensolo?) eingesetzt wird, um das monotone Spiel zu durchbrechen. Das was meiner Meinung nach in diesen Songs fehlt, wurde bei den anderen zu intensiv beigemischt: Orchester und Chöre bis zum Abwinken wurden in sämtliche Lieder hineingepresst, ob sie in das Lied bzw. an die Stelle im Lied passen oder nicht. Das war für meinen Geschmack einfach zuviel des Guten.
Dem folgt die schwache Stimme der Sängerin, die absolut in den Hintergrund der Musik rückt...Wenn schon so eine dünne Stimme vorhanden ist, warum regelt man sie nicht in den Vordergrund der Musik? Technisch ist das doch schließlich möglich (und ich gehöre nicht zu den hartnäckigen "Tarja"-Fans, falls jetzt wieder diese böse Kritik kommen sollte, das letzte Album mit Anette war großartig :) ). Auch ist ihre Stimme für viele Songs einfach nicht geeignet, grade bei den schnelleren Nummern kommt sie schnell an ihre Grenze. Vielleicht ist das der Grund, weswegen auf dem Album schnellere Songs eher Mangelware sind.
Mein nächster Kritik-Punkt ist das "Zirkus"-Motiv, welches sich durch das gesamte Album schlängelt und zumindest mich furchtbar nervt. Mancher mag die CD dadurch als "Gesamtkunstwerk" ansehen, ich finde da hat es sich jemand ziemlich einfach gemacht und dieses durch das Einführen diverser Zirkus-Melodien als ein solches zu kennzeichnen versucht....Generell kann man sagen, dass das Album eine Mischung aus Soundtrack, Musical, sogar einem Jazz-Song (was hat das bitte noch mit Nightwish zu tun???), alten Nightwish-Elementen (die man leider auch schon fast alle kennt, nichtmal hier gibts was neues :( ) und vielen anderen Stilen ist...dadurch hat es eben keine Richtung und keine klare Linie (außer dem Geplänkel des Zirkus-Motives) und wirkt einfach lieblos und willkürlich zusammengewürfelt, frei nach dem Motto "nehmen wir doch noch was hiervon und was davon, dann wird das schon alles was werden. Ein bisschen Orchester, damit es noch hochtrabener und pompöser wirkt und dann werden die Leute das schon kaufen". Hat ja auch geklappt. Schade um die 4 Jahre Warterei....
11 Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2011
Da ist sie also - die siebte Symphonie aus dem Hause Nightwish. Was sich auf den Vorgängern "Once" und "Dark passion play" bereits abzeichnete, findet nun eine vorläufige Vollendung. Statt melodischen Power Metal mit klassisch angehauchtem Gesang und barocken Keyboard-Figuren/Klangfarben erschafft Maestro Tuomas hier oppulente Filmmusik, die halt eben nicht nur mit einem Orchester sondern auch mit einer Metal-Band nebst Sängerin arrangiert wird. Doch während bei anderen Metal- und Rockbands eben stets nun mal der Metal und Rock im Vordergrund steht, scheint es bei Nightwish vom Song abhängig zu sein. Wenn ein Song nun mal mehr Chor und Streicher und weniger Gitarren und Schlagzeug braucht, dann wird es eben so gemacht.

"Imaginaerum" begeistert den Hörer noch vor dem Einlegen der CD durch sein Artwork. Auf dem Cover sieht man den Eingang zu einem Vergnügungspark bei Nacht und Winter. Und Maestro Tuomas sollte recht behalten, wenn er das Album mit einem Vergnügungspark gleich setzt, denn eben so abwechslungsreich sind die Songs auf diesem Album geworden. Eine Reise in ferne Länder (Arabesque), ein Besuch in der Bar (Slow Love Slow), eine Fahrt mit der Geisterbahn (Scaretale) - alles nur zusammengehalten von Tuomas' Handschrift in Sachen Melodie und den Stimmen von Anette Olzon und Basser Marco Hietala.

"Imaginaerum" braucht durch seine üppigen Arrangements mehr als einen Durchlauf, ehe man mit dem Machwerk warm. Und es wird wohl auch einige geben, die es begrüßen würden, wenn Nightwish mal wieder einen Kracher wie "Wishmaster" heraus bringen würden, der schnell ins Ohr geht (und dort auch bleibt). Fakt ist aber nun mal, das die Band (oder auch nur Band Maestro Tuomas) mittlerweile eher einen oppulenten Filmsoundtrack schreiben wollen statt eines oppulenten Metal Albums. Nightwish 2.0 sozusagen.

Doch so gelungen viele Songs auf diesem Album auch sind so gibt es auch ein bisschen Schatten (der aber nicht so gravierend ausfällt, als das ich nicht trotzdem die Höchstwertung vergebe). Jeder noch so große Filmsoundtrack hat einige Stellen dabei, die primär dazu dienen, eine Szene nicht zu dominieren, sondern nur zu untermalen. Also eher eine gewisse Stimmung schaffen, als eigentliche Musik zu sein. Und solche Momente findet man auch auf "Imaginaerum". Ein Beispiel ist der lange Gedichtteil auf "Song of myself", der zwar atmosphärisch sehr stimmig ist, aber auch ein bisschen zu kopflastig ausfällt.

Dennoch: Nightwish haben hier mehr als eine Großtat versammelt und meiner Meinung nach auch nicht einen Ausfall sondern nur unterschiedlich gut gelungene Songs.
In diesem Sinne: Großes Kino für die Ohren.

------------------------------
IMAGINAERUM - SONG FÜR SONG
------------------------------

"Takatalvi"
Ein Quasi-Intro, welches das Album einläutet. Man hört eine Spieluhr im Hintergrund ehe Basser Marco mit ruhiger, tiefer Stimme fast schon Lagerfeuer-artig zu singen beginnt. Unmerklich wächst die Musik im Hintergrund und Flöten, Streicher, Chor und schließlich das ganze Orchester kommt hinzu. Ein Vorgeschmack auf das, was nun kommen sollte, wobei ich mangels Finnisch-Kenntnisse leider nicht sagen kann, was Marco uns hier vorträgt.

"Storytime"
Ohne Pause beginnt nach dem Intro augenblicklich "Storytime". Und dieser Song ist einer von zwei Songs auf diesem Album, wie er typischer für Nightwish nicht sein könnte (wohl um den Fans noch vor einigen ungewöhnlichen Stücken zu zeigen, dass es hier nach wie vor Nightwish ist). Oppulentes Orchester im Hintergrund, ein prägnante Keyboardmelodie und wuchtige Gitarrenriffs dominieren diesen Up-Tempo-Rocker. Der Refrain ist sehr melodisch ausgefallen, und durch seine Eingängigkeit fast schon ABBA-mäßig (positiv gemeint). Sehr gelungen ist auch die Passage nach dem Solo mit einem Chor. Guter Einstieg.
5/5 Sternen

"Ghost River"
Es wird nicht ruhiger. Auch "Ghost River" fährt die Mischung aus harten Gitarrenriffs, prägnanter Keyboard-Melodie und wuchtigen Orchester-Passagen. Während Anette mit ihrer warmen, hohen Stimme im Refrain sehr melodisch ist, schreit sich Marco in bester Metal-Manier durch den Refrain. Dieser Song hat in der Mitte auch einen längeren Instrumentalpart aus Orchester, Chor und Gitarrensolo. Gelungen
4/5 Sternen

"Slow love slow"
Die erste von vielen Überraschungen. Die Ballade beginnt sehr ruhig und spartanisch, doch bereits bei dem Gesangeinsatz zeigt sich eine bluesige Note in Anettes Gesang. Mit dem weiteren Verlauf (u.a. einem sehr bluesigen Gitarrensolo) erinnert der Song an Lieder, wie man sie einer verrauchten Bar erwartet. Das dies bei Nightwish so gut funktioniert, hätte ich gar nicht erwartet.
5/5 Sternen

"I want my tears back"
Neben "Storytime" wohl der Song der vor allem an die alten Nightwish erinnert. Das Orchester bleibt außen vor und herausgekommen ist ein leicht folkig angehauchter, sehr melodischer Metalsong mit knackigen Riffs und einer verträumten Melodie im Vordergrund, die mit dem irischen Instrument Uillean Pipes (einer Art Dudelsack) gespielt wird und dadurch einen keltischen Einschlag bekommt. Der Refrain und die Bridge sind sehr eingängig und dürfte wohl einer der Live-Favoriten der kommenden Tour werden. Sehr toll ist auch der lange Instrumental-part der mit schnell gespielten Melodien, Klatschen und gezieltem Percussion-Einsatz gerade zu zum Mittanzen animiert.
5/5 Sternen

"Scaretale"
He he he, die Geisterbahn. Anders kann ich diesen Song nicht beschreiben. Zunächst bäumen sich Streicher und Orchester bis zur Ohrenschädigung auf, um anschließend abzufallen. Dann beginnt langsam eine Melodie, die sich unaufhaltsam steigert und der Sound wird mit immer mehr Instrumenten angereichert bis uns eine "Wall of Sound" entgegenschlägt. Nach erst zweieinhalb Minuten (!) setzt Anette mit dem Gesang ein und gebärdet sich fast wie ein weiblicher Alice Cooper. Verschlagen, verführerisch, erotisch, gemein, arrogant - Anette lotet jede Stimmung in ihrem Organ aus um den schrägen Grusel-Text umzusetzen. In der Mitte dann plötzlich ein Bruch: Ein Zirkusdirektor heißt uns halb sprechend, halb singend in der Show willkommen und Zirkusgeräusche wie Jahrmarktorgeln usw. füllen den Hintergrund, ehe sich dieser Part wieder mit der Ursprungsmelodie und dem Ursprungsarrangement verbindet.
-> Wie ihr merkt, ist dieser Song für mich mit Worten schwer zu beschreiben. Eine Ahnung hat man, wenn man die Lieder aus Disney Filmen (!) kennt, in welcher der Bösewicht singt. Nun, hier haben wir eine Metal Variante davon. Sicher nicht zum Nebenbei-Hören geeignet, aber dennoch eines der stärksten Stücke auf dem Album.
5/5 Sternen

"Arabesque"
Wie es der Titel schon andeutet, verbinden Nightwish hier ihren Metal/Orchester-Sound mit orientalischen Melodien und Klangfarben. Das Stück beginnt recht ruhig, steigert sich schließlich aber dann ebenso im Tempo wie in den benutzten Musikinstrumenten. Eine schöne Melodie, die aber nach rund 3 Minuten etwas zu abprubt endet. Schade, daraus hätte sicher mehr werden können.
3/5 Sternen

"Turn to loose the mermaids"
Fans der Vorgängerin Tarja Turunen lassen oft kein gutes Haar an der Nachfolgerin Anette Olzon aus. In dieser ruhigen Ballade, die fast ausschließlich von ihrer Stimme dominiert wird, zeigt sich jedoch, das gerade so ein Stück wie geschaffen für ihre wunderschöne, glockenhelle, warme Stimme ist. Hat man am Anfang noch das Gefühl eine leicht folkig angehauchte Lagerfeuerballade zu hören, blitzt gegen Ende hin mit einer gepfiffenen Melodie (ähnlich Ennio Morricone's "Spiel mir das Lied vom Tod") und Akkustik-Gitarre plötzlich Westernfeeling auf. Vielleicht der heimliche Diamant des Albums.
5/5 Sternen

"Rest Calm"
Der Song ist auch eher den alten Nightwish zuzuordnen. Ein getragener Mid-Tempo-Metal-Stampfer, der aber zwischen metal-dominierten Passagen und ruhigen klassischen Momenten abwechselt. Ein schönes Stück. Zum Schluss wird das Ganze sehr wuchtig und episch.
5/5 Sternen

"The Crow, the owl and the dove"
Ein folkig angehauchtes Stück, das ein wenig an "The Islander" vom Vorgängeralbum unterscheidet - kein Wunder, ist dieses Stück doch auch wie dieses von Basser Marco Hietala geschrieben worden und damit der einzige Song auf dem Album, das nicht von Band Maestro Tuomas stammt. Eine schöne Melodie in welchem Marco und Anette sehr schön gemeinsam singen, aber der letzte Kick fehlt.
4/5 Sternen

"Last ride of the day"
Schneller, lauter, oppulenter. Nightwish fahren auf dem schnellen "Last ride of the day" alles eine Spur höher. Das Orchester klingt voluminös und wuchtig, aber auch die Band holt mit pumpendem Bass, scharfen Gitarren und nach vorne preschenden Drums alles heraus. Der Refrain ist ein absoluter Knaller. Futter für die Metal Fraktion, welche vielleicht nach den vorhergehenden Songs einfach nur mal wieder die Rübe schütteln und mitgröhlen wollen.
5/5 Sternen

"Song of myself"
Tja, das Magnum Opus des Albums. Wie es auf dem Backcover schon angekündigt wird, sind in diesem Song eigentlich vier unterschiedliche Stücke enthalten.
Das Stück beginnt mit Orchesterfiguren und Chor, welches schon andeuten, dass es gleich sehr oppulent zugehen wird. Die Band steigt rockig und Anettes Gesang wird begleitet von einem Chor, der das stakkatoartige Spiel der Streicher des Orchesters intoniert. Ein typischer Nightwish-Rocker also, der statt mit einem dramatischen Höhepunkt immer ruhiger wird und durch mehrminütige Gedichte (!) ruhig ausklingt. Sicher hat sich Tuomas was dabei gedacht, was aber nicht verschleiert, dass der erste Teil des Songs der beste ist.
4/5 Sternen

"Imaginaerum"
Der Ausklang des Albums ist ein rein orchestrales Instrumentalstück das noch einmal die Melodien der einzelnen Songs aufgreift und einen schönen Schlussstrich unter das Album zieht.

-------------------------
FAZIT
-------------------------

Nightwish haben mit "Imaginaerum" eine starke Scheibe geschaffen, die wie kein anderes Werk ihrer Karriere klingt und dabei sehr abwechslungsreich ist. Mit Songs wie "I want my tears back", "Storytime" oder auch "Turn loose the mermaids" sowie Tuomas Art Songs zu schreiben gibt es zwar Nightwish-typisches auf der Scheibe, aber noch viel mehr als auf früheren Alben erschaffen Nightwish ihr ein Album, das wie ein einziger großer Soundtrack klingt. Für all diejenigen die Filmsoundtracks und Metal mögen und bei denen Metal auch gerne sehr oppulent sein darf.
0Kommentar| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2013
Ich höre schon lange die Musik von Nightwish aber stets sehr selektiv.
Ich war immer eher Fan der symphonischen Stücke und genau das ist Imaginaerum.

Alle die bei Nightwish die überwiegend "geschrieenen" Songs gemieden haben,
bekommen hier meiner Meinung Nacht, das beste Album der Band.

Es gibt so viel großartige Musik (wie z.B. "Slow, Love, Slow" / "Mermaids" / "Rest Calm" und
selbst das härtere Stück "Ghost River"), dass man über ein paar schwächere Stücke
wie meine Erachtens "I want my tears back" oder "Storytime) hinwegsehen kann.

Ganz klar: 5 Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Dezember 2011
Nightwish ist seit DPP (wobei mir die alten Alben, speziell Once, auch sehr gut gefallen) meine absolute Lieblingsband. Dieses Album habe ich den letzten 4 Jahren rauf und runter gehört. Im letzten Nightwish-Teaser erzählt Marco, dass Imaginaerum 6 x besser als DPP sein soll. Nach dieser ganzen Selbstbeweihräucherung waren meine Erwartungen dann ziemlich hoch. Nach dem ersten Hören war ich enttäuscht. Das Album gefällt mir, keine Frage. Aber es wirkt nicht ausgereift. Hier ein paar Beispiele:

- Das Intro plätschert vor sich hin.

- Slow Love Slow ist wunderschön, aber die Uhr tickert einfach zu lange. Es nervt.

- Rest Calm: das Ende zieht sich.

- Song of Myself: Ich habe etwas wie The Poet and the Pendulum erwartet. Bis 07:07 ist das Stück genial, danach fällt es nur noch ab. Mag sein, dass das Gesprochene ergreifend ist, aber Herr Holopainen hat nicht bedacht, dass ein Song nicht nur einmal gehört wird. Ab der Stelle wird geskippt.

Anette Olzon gefällt mir auf dem Album sehr gut. Sie hat ihre Stimme sehr eindrucksvoll eingesetzt. Wenn sie ab und zu etwas dünn rüberkommt, ist es ein Abmischproblem. Es wäre besser gewesen ihre Stimme hervorzuheben, wie es bei Tarja durchweg gemacht wurde.

Positiv: Der Kinderchor gefällt mir, passt sehr schön zu den Songs. Besonders zu Scaretale.

Parallelen zu Dschingis Khan und Metallica auf dem Album sind erkennbar. Und den Refrain zu Last Ride of the day habe ich auch schon mal gehört.

Ich kann leider nur 3 Sterne geben, da ich doch zu oft skippen muss, was ich bei dem Vorgänger nicht machen musste. Vielleicht war die Marketing-Strategie der Plattenfirma die Erwartungen künstlich hoch zu schrauben nicht so geschickt.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Mai 2015
Habe...fast alle, nee einige CDs von Nightwish. Wobei mir die letzten, neueren sehr gut gefallen.
Auch diese DOCD hat viele gute Songs, zudem mal eine extra Instrumentalversion der einzelnen Songs.
Nightwish mit Tarja Turunen und jetzt mit Floor Jansen sind für mich die ausdrucksstärksten Sängerinnen!!
Fazit: Songs die unter die Haut gehen, Songs die man auch mal laut hören muß!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,19 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken