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Kundenrezensionen

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am 12. November 2012
Der Autorin ist es wunderbar gelungen, jeder einzelnen Erzählung eine spannende Handlungen zu geben und diese mit sehr unterschiedlichen, interessanten Charakteren zu besetzen. Die Geschichten haben mich in ihren Bann gezogen und ich habe mitgefiebert, wie es wohl jedes Mal ausgehen wird. Viel zu schnell hatte ich dieses Buch ausgelesen und muss im Nachhinein feststellen, dass es einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Ich freue mich auf das nächste Buch von Elsa Rieger.
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am 17. Januar 2014
Bisher hatte ich noch nichts von Elsa Rieger gelesen. Die Autorin und Lektorin stammt aus Wien und hat schon einiges veröffentlicht. Für den Anfang habe ich mich für die Erzählungssammlung „Der letzte Rabe“ entschieden.

Die Geschichten sind kurz, spannend und abwechslungsreich. Sie reihen sich ohne Zusammenhang aneinander und erzählen Begebenheiten aus Vergangenheit, Gegenwart und fiktionaler Zukunft. Sie sind mal dramatisch, mal melancholisch oder traurig und enden allesamt überraschend! Elsa Rieger versteht es, die menschlichen Abgründe mit wenigen Worten zu skizzieren, in jeder Geschichte war ich sofort im Geschehen.
Die Erzählungen drehen sich um die Endlichkeit des Lebens. Gewaltsam oder freiwillig, in Schizophrenie gefangen und manchmal von der Schippe gesprungen - Elsa Riegers melancholische Denkanstöße öffnen die Augen für die Auswirkung von Lieblosigkeit, Gewalt, Neid und Enttäuschung zwischen den Menschen.

Man leidet und man freut sich mit. Klare Leseempfehlung für die schnellen, spannenden und nachdenklichen Gute-Nacht-Geschichten!
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am 3. April 2014
Elsa Riegers Kurzgeschichten-Sammlung „Der letzte Rabe“ beginnt mit einem erzählerischen Paukenschlag: „Komm, tanz mit mir“ thematisiert eine versuchte Vergewaltigung. Auch die folgenden Geschichten sind ernst, tiefsinnig, manchmal bitter-böse. Sie handeln von Schuld, Eifersucht, Enttäuschung, Rache, verpassten Chancen, Tod und Endzeitstimmung. Besonders gefielen mir:
„Übriggeblieben“ (zerstörerische Eifersucht unter Schwestern)
„Ein Satz mit X“ und „Großartig“ (Enttäuschung über eine Internetbekanntschaft)
„Wehe, wenn sie losgelassen“ (eine aus dem Ruder laufende Karnevalsgesellschaft)
„Kerzenschein“ (ein Mord und seine Folgen)
„Frühstück!“ (häusliche Gewalt)
Die titelgebende Geschichte „Der letzte Rabe“ verbreitet Endzeitstimmung. In „Pesthauch in Wien“ beweist Elsa Rieger, dass sie auch Historisches interessant zu erzählen weiß.
Mit feinem Gespür für Sprache und Situationen leitet die Autorin den Leser durch ihre Geschichten. Es ist immer wieder beeindruckend, wie Elsa Rieger die richtigen Worte und Bilder findet, ohne sich jemals zu wiederholen. Gleichzeitig versteht sie es, durch überraschende Wendungen und gezielt gesetzte Pointen, den Leser zu unterhalten. Einfach tief-sinnig!
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am 2. April 2013
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. In den 22 Kurzgeschichten spielen Charaktere die Hauptrolle, die man lieben und hassen kann, von den man sich tragen lassen kann.
Immer bin ich ganz tief in dem jeweiligen Milieu, denn der Schreibstil von Elsa Rieger ist sehr lebendig und lebensnah.
Die Geschichten drehen sich häufig um unverarbeiteten Verlust, Trauer, Verdrängung, Hoffnungslosigkeit, Vergessen und die sich daraus ergebenden Emotionen. Doch ihre Protagonisten geben selten auf, sondern lehnen sich vehement auf und kämpfen gegen ihr angebliches Schicksal.
Emma ist mir besonders ans Herz gewachsen. Mag sein, auch weil ich eine Frau bin und ihren Leidensdruck, durch die geschickte Erzählweise, bis in die letzten Poren spüren kann.

Fazit:
Der lyrische Erzählstil - gepaart mit dem oft ironischen und sarkastischen Unterton und den konsequent zu Ende geführten Episoden - macht das Buch "Der letzte Rabe" zu einem Lesevergnügen.
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am 23. November 2013
Dieses Buch ist keine leichte Kost. Auf direkte und unverblümte Weise legt die Autorin ihren Finger in die wunden Stellen unserer Gesellschaft und zwar so, dass es teilweise schmerzt. Mit einem grandiosen Gespür für Sarkasmus greift sie Themen auf, die berühren. Das tut sie bisweilen auf eine extravagante Weise. In der Erzählung „ Charitylady“ zum Beispiel, um nur eine zu nennen. Hervorzuheben ist ihr zügiger Schreibstil, der ohne große Umschweife den Kern trifft. Dennoch hat die Autorin die Fähigkeit, den Stoff so lebendig zu gestalten, dass das Gelesene wie ein Film vor dem geistigen Auge abläuft. Bei einigen Geschichten waren für mich die Pointen ein Befreiungsschlag („Kerzenschein“, „Frühstück“, „A-Be-Bu und raus bist du“) Und ich hätte es nicht für möglich gehalten, einmal Mitgefühl mit dem Teufel zu haben – aber spätestens nach dem Lesen der Erzählung „Ihr da oben – wir da unten“ wurde mir klar, warum man gelegentlich vom „armen Teufel“ spricht. Ein gelungenes Buch, das ich mit 5 Sternen bewerten möchte und wirklich weiterempfehlen kann.
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am 5. Januar 2013
sind die 22 Kurzgeschichten von Elsa Rieger, die ihre jeweiligen Protagonisten gehörig beuteln. Kein Thema ist ihr zu heiß, keine Emotion zu tief, kein menschliches Geheimnis tabu. Nichts widerholt sich, sogar Perspektive und Erzählzeit scheinen einem atemlosen Höhepunkt entgegenzuhetzen. Jede einzelne Geschichte stellt Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt. Im nächsten Durchgang, denn der erste hat mich so gefangen genommen, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte.
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am 13. Juli 2012
Mit ihrem Erzählband Der letzte Rabe ist Elsa Rieger ein erstaunlich frisches Buch gelungen. Ihre Geschichten sind eindringlich und voller überraschender Wendungen. Mit ihrer Fantasie nimmt sie ihre Leser mit auf eine anspruchsvolle Reise.

Wahnsinn hinter dem Alltag

In den meisten Geschichten reißt die Firnis des Alltags und gewährt einen Blick auf das Dahinterliegende: Wahnsinn, Verrücktes, Ungeahntes. Eine Welt, die wir mit unserem Egoismus unnd unserer Dummheit so gemacht haben wie sie ist.

Der Teufel verzweifelt

So verzweifelt der Teufel an den Bosheit der Menschen, geben Engel, die auf die Erde kommen, um sie zu retten, am Ende entnervt auf. Und ein Schauspieler hat düstere Visionen von seiner Partnerschaft mit der Enkelin einer Voodoo-Priesterin. Die altert, wobei er ' durch den Zauber der Hexe ' jung bleibt. Seinen Liebesdienst am welken Fleisch muss er dennoch verrichten. Doch Gott sei Dank ist das nur ein Traum ' ist es auch eine Vorahnung?

Und die Titelgeschichte erzählt von einer Zeit, in der sich die Menschen beinahe selbst ausgerottet haben.

Alles in allem keine fröhlichen Geschichten. Oder tröstliche. Aber spannend geschrieben sind sie alle. Und durchaus lesenswert.
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am 26. Oktober 2015
Inhalt: Erzählungen von Voodoozauber und Engeln, die die Menschen aufgeben, dem Teufel, dem die Hölle zu eng wird und einer tragischen Zukunftsperspektive… (Text © Amazon.de)

Mein Fazit: Ich hatte ja schon das wirklich tolle Vergnügen und durfte ein anderes Buch der Autorin Elsa Rieger lesen und nun war es wieder eine helle Freude für mich. Wieder hat sie viele kurze Geschichten in einem Buch zusammengefasst. Wie schon von ihr gewohnt, spielen auch diese Geschichten überwiegend in und um Wien herum. Dieses Mal wurde es ein wenig mystisch. Die Autorin spickte ihre Geschichten mit Voodoozauber, Engeln und manchmal auch dem Teufel. Also eindeutig etwas für mich.
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am 21. März 2014
Ich war überrascht, an Stelle einer Geschichte eine Sammlung von Kurzgeschichten vorzufinden. Vom Niveau zwischen "naja" und "gut" (die Pest in Wien). Hier und da interessante Charaktere, die man wohl gerne noch über ein paar Seiten begleitet hätte. Im Großen und Ganzen war ich eher enttäuscht.
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am 31. August 2016
Elsa Rieger schreibt Geschichten, wie es die Realität vorgibt, wie es jeden Tag wenigstens einmal passiert sein könnte: lebensnah, unvorhersehbar und überraschend und vor allem spannend. Ich habe es in einem Rutsch gelesen. Danke, Elsa Rieger, hat Spaß gemacht.
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