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am 26. März 2017
Als Kate Bush Fan war ich lange am überlegen ob ich diese LP kaufen soll.
Ich habe es nicht bereut und höre diese nun öfters.
Es ist die Stimme von Kate Bush und Ihre Art die Stücke zu arrangieren , die mir nicht aus dem Kopf geht.
Es gibt in der jetzigen Zeit keine vergleichbare Stimme , die mich so berührt.Vielleicht auch weil Sie sehr hoch singen kann.
Für alle Liebhaber ein echtes Schmuckstück.Man liebt es oder man hasst diese Musik , ich kenne komischerweise auch keine Frauen die Kate Bush hören.
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am 13. Januar 2013
Den Kommentaren und Standpunkten der Vorrezensenten ist kaum etwas hinzuzufügen.

Dieses Album ist Meisterwerk; an Tiefe, Eindringlichkeit und träumerischer Sentimentalität. Einige Rezensenten, die dieses Album negativ bewerten, behaupten, es sei langweilig. Das mag man so sehen, aber das kann ich nun absolut nicht nachvollziehen. Schließlich sind die einzelnen Stücke zwar mitunter sehr mantrisch, getragen und dahinfließend (snowflake), aber doch nie berechenbar und oberflächlich. Die Stücke sind auf sanfte Art verspielt, die Instrumentation liegt dabei in einer genialen relativen Ausgeglichenheit (misty) zwischen Einfachheit und Tiefe. Spannungsbögen in den Refrains treibender Stücke (50 words..., wild man) sind perfekt umgesetzt, um nicht zu einem starren Muster zu verkommen und bewahren ihre verspielte Dichte und somit den hohen Mehrhör-Faktor. Unglaublich starkes Werk.

Die Scheibe rotiert seit einigen Wochen regelmäßig.
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am 19. September 2017
Nach "nur" sechs Jahren legt Kate Bush mit "50 Words For Snow" den Nachfolger von "Aerial" und damit ihr neuntes Album ("Director`s Cut" zähle ich nicht mit) vor, und mal wieder scheiden sich daran die Geister.
Nach ersten Höreindrücken könnte man meinen,die Rezension zu "Aerial" fast wortgetreu wiederholen zu können.
Auch hier handelt es sich um ein ruhig,bedächtig dahingleitendes Album,das von der Instrumentierung her alles andere als überfrachtet wirkt,sondern gerade dadurch Wirkung entfaltet,daß Instrumente wirklich spärlich eingesetzt werden.
Kates tiefer gewordene Stimme,etwas Piano,feine Baßläufe,elektronische Sounds,zurückhaltende Rythmik,gesprochener Text...schon "Aerial" setzte auf die leisen feinen Töne,verzichtete auf vieles,was Kate Bush früher ausmachte.
Und doch geht "50 Words..." einen entscheidenden Schritt weiter.
Kate verläßt den Weg der Struktur in der Musik,der erkennbaren Melodie (von Refrains ganz zu schweigen) noch weiter,erschafft zeitweise fast nur noch Atmosphäre und Klanglandschaft und spaltet damit die Hörerschaft in Ergriffene und Gelangweilte.
Oft heißt es,die Gelangweilten hätten das Album nur nicht begriffen,oder ihm nicht genug Zeit gegeben,während die Gegenseite meint,die Ergriffenen hätten sich die Musik schöngeredet,weil sie von Bush ist,quasi "Des Kaisers Neue Kleider".
Ich meine:
Kate Bush ist keine Künstlerin,die in ihrem Stil verharrt;schon der Übergang von den hoch gesungenen,fast piepsigen ersten zu den erwachseneren,ausgereifteren,teils progressiveren Alben hatte,(dazwischen noch das überdrehte "The Dreaming") nicht jeden überzeugt,dann das poppige "The Red Shoes" erst...und dann das ruhige "Aerial".
Viele Anhänger des einen Stils konnten mit dem anderen nichts oder nur wenig anfangen,und nun geht Kate noch einen Schritt weiter in geradezu esoterische Klangwelten,ohne auf irgendwelche Vorgaben zu beachten.
"50 Words For Snow" hat mit "Lionheart" oder "Hounds Of Love" stilistisch kaum noch etwas zu tun.
Insofern sind Leute,die von dieser Musik enttäuscht sind,vielleicht einfach nicht empfänglich für diese freien Klänge,was nicht abwertend gemeint ist.Und daß Hörer,die diese Musik genießen,sich das nur einbilden,ist dann wohl auch eine gewagte Aussage.
Kate Bush hat nicht aus Ideennot irgendwas gedudelt und es uns arrogant als Kunst angedreht,sondern ein interessantes,aber auf andere Art,als "The Dreaming", sperriges Werk eingespielt.
Es fordert nicht durch wilde Ausbrüche und Exaltiertheiten,sondern stoische Ruhe und Nichtstrukturiertheit.
Wer das legendäre "Mirage" von Klaus Schulze kennt,weiß sofort,was ich meine.
Für mich hat Kate Bush mit "50 Words..." das Gegenteil von Mainstream definiert und nichts (mehr) macht,um zu gefallen,sondern...Kunst.
Daß das nichts für Jedermann ist (noch mal:ich meine das wertfrei;ich graule mich auch vor Punk,HipHop usw) ist klar;Kate spricht hier eine relativ kleine Gruppe von Hörern an,die sich in die Gefühle und Sphären dieser Klänge hineinfallen lassen,ohne etwas zu hinterfragen,die in der richtigen Stimmung beim hören sind und die einfach die Antennen dafür haben.
Nie war Kate weiter weg vom Radio,als hier.
Was den Sound angeht:
Auch hier legte Kate Bush viel Wert auf das,was sie "analogen" Klang nennt.
Soll heißen: Viel Baß,wenig (-er) Höhen.
Das Mastering für die wie zu erwarten gute Aufnahme wurde von Doug Sax und James Guthrie durchgeführt.
Dynamik ist,welch ein Glücksfall heutzutage,reichlich vorhanden,also kein Loudness-War.Auch übersteuert wurde diesmal nicht,allerdings wurde bis an die Grenze ausgesteuert,nun ja.
Ärgerlich ist,wie schon bei "Aerial",daß die CD in das nette Hard-Cover einfach eingesteckt wird,was bei öfterem Rein-und Raus schnell zu schrammen führt.Deshalb:Schnell separat lagern!Selbst beim ersten mal herausholen kann schon der erste Kratzer entstehen (oder gar beim hineinstecken im Werk).Ich schreibe das aus leidvoller Erfahrung.
Wer denkt sich so einen Mist nur aus,einfach lieblos.sowas.
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am 27. Dezember 2016
Ich mag die Alben von Kate Bush seit Ihrer ersten, aber diese ist vom Bass her sehr „bumsig“ und „tumpf“ aufgenommen. Das dämpft nicht nur Kate’s Stimme, sondern auch das ansonsten grandiose Klavier-Spiel.
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am 11. Dezember 2011
Dieses ist meine erste Rezension in der Kategorie Musik und ich bitte um Nachsicht, da ich kein Musikexperte bin. Aber ich hoffe, ihr seid auch mit meiner Meinung als Laie zufrieden und freue mich, wenn ich euch bei einer Kaufentscheidung helfen kann.

Die Musik von Kate Bush begleitet mich eigentlich schon mein ganzes Leben lang. Ich war nie der absolute Fan, der unbedingt sämtliche Alben von ihr sofort kaufen musste. Wenn ich ehrlich bin, ist 50 Words for snow" mein erstes Album von Kate Bush, welches ich gekauft habe, sieht man von der Anthologie The whole Story" mal ab. Damals war es noch üblich, die Hitparade auf Musikkassetten aufzunehmen (die ältere Generation unter den Lesern wird sich wahrscheinlich noch schmunzelnd zurückerinnern). Die Lieder von Kate Bush nahmen jedenfalls einiges an Bandlänge meiner Kassetten in Anspruch ...

Auf diese CD bin ich eigentlich mehr oder weniger per Zufall gestoßen. Ich suche von Zeit zu Zeit mal im Internet nach alten" Stars, um zu sehen, was aus ihnen geworden ist, oder wie sie sich bezüglich ihres Aussehens entwickelt haben. Dadurch habe ich erfahren, dass Kate Bush nach einer sechsjährigen Pause wieder ein Studioalbum aufgenommen hat, welches einem einzigen Thema gewidmet ist - dem Schnee. Passt zwar zu der jetzigen Jahreszeit, entspricht jedoch leider nicht unseren derzeitigen Wetterverhältnissen in Ostfriesland. Nichts destotrotz läuft dieses Album bei mir zurzeit rauf und runter.

Aber ich komme nun endlich zum Wesentlichen:

Erworben habe ich das gute Stück für 12,95 bei Müller. Meine Freude war etwas getrübt, als ich gesehen habe, dass es sich hier um einen Pappschuber handelt und kein vernünftiges Case. So etwas ist immer sehr ärgerlich, weil die CDs leicht verkratzen. Das Cover, ebenso wie der Rest des Booklets ist in grau-schwarz gehalten, mit passenden Zeichnungen zu den einzelnen Songs. Es wirkt etwas trist und deprimierend, aber es passt zu der ganzen Stimmung des Albums - und das meine ich nicht negativ. Wer Bilder von Kate Bush im Booklet erwartet, wird allerdings vergeblich suchen. Es sind ausschließlich winterliche Zeichnungen vorhanden. Worüber ich mich besonders freue, sind die Songtexte zu den einzelnen Liedern. Das ist bei vielen Künstlern nicht mehr selbstverständlich. Speziell in diesem Fall muss ich allerdings dazu sagen, würde man auch ohne Songtexte zurechtkommen, da man mit Ausnahme des Songs 50 Words for snow", alle Texte einwandfrei verstehen kann.

Eigentlich kann man bei diesem Album schon fast von einem Familienalbum sprechen, denn Kate Bush hat sowohl ihren Lebensgefährten Dan McIntosh an der Gitarre, als auch ihren Sohn Albert McIntosh beim Gesang mit eingespannt. Als Gastmusiker sind Elton John, der walisische Sänger Andy Fairweather Low und Stephen Fry zu finden. Letzterer ist dadurch bekann, dass er die Hörbücher von Harry Potter im Original eingesprochen hat.

Als ich meine Neuerwerbung das erste Mal abspielte, war ich zunächst etwas erschrocken. Klar, Kate Bush hat schon immer ihren eigenen Stil gehabt, der eigentlich nirgendwo so recht zuzuordnen ist, genau deswegen liebt man die britische Sängerin ja auch so. Mein erster Gedanke, nachdem ich alle Lieder einmal durchgehört hatte: Ok, das waren weggeworfene 12,95 - die CD landet irgendwo im Regal und wird nie wieder vorgekramt. Dieser gedankliche Vorsatz hielt genau einen Tag und ich habe die CD noch einmal angehört und dann noch einmal und noch einmal und ...

... und was soll ich sagen? Ich liebe sie!!! Ich habe einfach nur ein bisschen Zeit gebraucht, mich auf dieses Experiment einzulassen. Ob man diese CD liebt oder hasst, hängt von der allesentscheidenden Stimmung ab. Aber alle, die vielleicht jetzt (noch) von diesem Werk enttäuscht sind, sollten ihm zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eine Chance geben. 50 Words for snow" ist eine ruhige und tiefgängige CD mit traurigen, zum Teil etwas depressiv klingenden Liedern, die aber absolut unter die Haut gehen und zumindest mich jedes Mal wieder aufs Neue verzaubern.

Es gibt viele negative Meinungen, was Kates Stimme angeht. Einige merken an, dass sie zu tief ist und Kate Bush in den höheren Stimmlagen nicht mehr sicher genug ist. Meiner Meinung nach ist das absoluter Blödsinn. Nichts anderes hätte zu diesem Thema gepasst. Hier wird einmal mehr bewiesen, was für eine Bandbreite Kate mit ihrer Stimme abdecken kann. Sie stellt sich auf jede Stimmung ein und spielt mit ihrer Stimme. Und mich hat sie in diesem Fall einfach schlichtweg umgehauen.

Es befinden sich nur sieben Lieder auf dem Album, welches eine Gesamtlänge von über 65 Minuten hat. Man sieht, Kate Bush hat sich viel Zeit für ihr Werk genommen. Dafür haben die Lieder auch etwas länger gebraucht, um sich bei mir zu entfalten. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Vordergründiges Instrument ist, bis auf zwei Ausnahmen, in jedem Song das Klavier.

Snowflake( 9:45)
Die CD wird eröffnet mit der fantastischen Stimme ihres Sohnes Albert. Mit seiner (noch) herrlichen Sopranstimme hat er mich in seinen Bann gezogen. Mal schauen, wann bei ihm der Stimmbruch einsetzt. Aber schon jetzt wird ganz klar deutlich, dass er eine perfekte Gesangslehrerin hat. Ich würde mir wünschen, zukünftig mehr von ihm zu hören. In diesem Stück besingt er sehr glaubwürdig sein Leben als Schneeflocke, die auf dem Weg zur Erde ist.

Lake Tahoe (11:07)
Mit rauer Stimme besingt Kate den Lake Tahoe und warnt davor, in ihm zu schwimmen. Wenn man sich an den Rand stellt und hineinblickt, kann man vielleicht eine Frau dort unten treiben sehen. Sie erhebt sich aus dem Nichts und ruft nach ihrem Haustier Snowflake. Sie sieht aus wie eine Porzellanpuppe mit geöffneten Augen, in denen kein Leben mehr ist.

Im Haus schläft Ihr alter Hund. Seine Beine sind schwach und gebrechlich, aber wenn er träumt, dann rennt er den Strand entlang, auf Feldern und zum Wald, in der Hoffnung, sie zu sehen ...
Kate Bush lässt in ihren Liedern immer viel Raum für Interpretationen und äußert sich selber so gut wie nie zu ihren Texten. Auch wie das Wiedersehen zwischen Hund und Frauchen auszulegen ist, bleibt jedem selbst überlassen. Für mich ist es ein Wiedersehen im Jenseits.

Für diesen Song hat Kate sich gesanglich Unterstützung von den beiden Tenören Stefan Roberts und Michael Wood geholt. Zeitweise disharmonieren die beiden Stimmen etwas in Verbindung mit dem Klavier. Aber da die Geschichte hinter dem Lied sehr aufwühlend ist, passt es hier auch perfekt.

Misty (13:31)
Misty erzählt die Geschichte der wohl ungewöhnlichsten Liebesbeziehung, die es geben kann - nämlich die zwischen einer Frau und einem Schneemann. And when i kiss his ice-cream lips, and his creamy skin, his snowy white arms surround me. So cold next to me. I can feel him melting in my hand. " Dazu, wie diese Liebe endet, muss glaube ich, nicht viel gesagt werden. Die Eindringlichkeit von Kates Stimme überzeugt mich auf ganzer Linie, so dass ich ihr auch diese ungewöhnliche Liebe abnehmen würde. Zum Ende des Liedes hin, übertönt das Schlagzeug, das Piano, was sehr passend für das dramatische Ende ist.

Wild Man( 7:16)
Wild in Verbindung mit Schnee? Hier kann es sich nur um den Yeti handeln, der von den Menschen gejagt wird. Kate verwischt seine Spuren und legt ihm nahe zu fliehen!
Das wie ich finde, melodischste Lied auf der CD und genauso zügig wie der Yeti auf der Flucht. Die rhythmische, aber zurückhaltende Begleitung des Schlagzeugs tut ihr Übriges. Begleitet wird Kate von der sehr markanten Stimme des walisischen Sängers Andy Fairweather Low. Das Auffällige an diesem Lied ist der überwiegende Sprechgesang von Kate. Mir gefällt`s ...

Snowed in at Wheeler Street (8:04)
Eins meiner liebsten Lieder auf dieser CD. Auch wenn ich kein großer Fan von Elton John bin, so hat er mich mit seinem Gesangspart in diesem Stück absolut überzeugt. Das Lied handelt von zwei Liebenden auf Zeitreise, die sich immer wieder aus den Augen verlieren. Rom sahen sie zusammen brennen, in Paris sah sie ihn aus der Ferne mit einer anderen Frau, im Londoner Smog verlieren sie sich und am 11.09. in New York bewahrt sie sein Foto mit seinem lächelnden Gesicht in ihrem Herzen. Die Bitte an den anderen, nicht wieder einfach in der Menge zu verschwinden, kommt sehr klar und überzeugend rüber. Und auch, dass sie einander nie wieder verlieren wollen, nimmt man ihnen ungesehen, aber dafür auch unüberhörbar ab. Ein wundervolles Stück.

50 words for snow (8:30)
Das schnellste Stück auf dieser CD und sprachlich wohl auch das Facettenreichste. Zusammen mit dem Fernsehmoderator, Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur Stephen Fry, der in diesem Lied Prof. Joseph Yupik verkörpert, liefert sich Kate einen kleinen Wettkampf. 50 Wörter für Schnee soll dieser ihr liefern. Zwischendurch feuert Kate ihn immer wieder an Come on Joe, you've got ... to go!" Kate selber sagte in einem Interview, dass es ihr unheimlich viel Spaß gemacht hätte, sich Wörter auszudenken, die eigentlich völliger Quatsch sind. Naja, so kennt man Kate - der Song macht jedenfalls Laune.

Among angels (6:48)
Das Schlusslied, in dem nur Kate und das Klavier zu hören sind. Für mich ist dieses Lied das schwächste auf der CD. Etwas überrascht hat mich, dass sie ab Sekunde 0:54 bei dem Wort something stimmlich fast genau wie Cyndi Lauper klingt. Nein, schlecht ist der Song keinesfalls, aber im Gegensatz zu den anderen hat er mich nicht vollkommen gepackt. Ein noch ruhigerer Ausklang für eine insgesamt ohnehin schon sehr ruhige CD.

Vielen Dank, Kate für dieses unvergessliche Hörerlebnis! Ich bin froh, mir diese CD gekauft zu haben und auch darüber, dass ich nicht schon nach einmal hören aufgegeben habe - ich hätte sonst wirklich etwas verpasst.

Wer sich einige Lieder mal ganz anhören möchte, schaut am besten mal auf YouTube vorbei und sucht nach dem Kanal von vibesinthesky. Da ich nicht weiß, ob es erlaubt ist, diesen Link direkt zu setzen, lasse ich es lieber bleiben und wer neugierig ist, sucht einfach mal dort danach. Zu den einzelnen Liedern gibt es auch ein paar Videos, die der Fantasie des Users entsprungen sind, die aber ganz gut zu den Liedern passen.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, dem wünsche ich ganz viel Spaß mit der CD von Kate Bush.

Fazit: Diese CD handelt zwar vom Schnee, aber sie wird mich ganz sicher nicht nur diesen Winter begleiten. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung für das herrlich melancholische Werk von Kate Bush.
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am 12. August 2017
Eines jener Alben, welches das Potential einer wirklich guten Stereoanlage ausschöpfen kann.
Unendlich schön! Makellos!
Wie von Kate zu erwarten... wieder points of view, wie sie nur Kate Bush aushecken kann.
(Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal in eine Schneeflocke versetzen würde.)
Schwer, ein Ranking abzugeben, neben Aerial eines unserer Lieblingsalben.
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am 22. November 2011
Nun ist es da, ohne große Ankündigungen, einer Flop-Single ohne Video und einer sich wie immer nicht-zeigenden Kate Bush. Es ist kein melancholisch-süsses "Kick Inside", kein total abgedrehtes "The Dreaming", kein tiefgehend bewegendes "Hounds of Love" oder experimentell-ruhiges "Aerial".
"50 Words for Snow" ist wie jedes Kate Album ein Werk für sich. Unvergleichbar und in der mittlerweile unüberschaubaren Musiklandschaft komplett einzigartig. Kann man dieser Musik ein Genre aufstempeln? Nein (ausser vielleicht "Stellatundra-Pop" oder "blown from polar fur - Jazz"?)!
Diese Musik muss sich erarbeitet werden, Kate hat es uns Fans noch nie so schwierig gemacht!

"Snowflake" mit seiner spärlichen Instrumentalisierung und einer Knabenstimme die nicht alle Töne trifft (und dies auch gar nicht will), mäandert fast 10 Minuten ohne spezielle Höhepunkte dahin, baut dabei eine eigenartige Atmosphäre auf. Wie eine Schneeflocke ist der Song zerbrechlich und sanft. Wunderbar!

"Lake Tahoe", das zweifellos schwierigste Stück der Platte, beginnt mit einem Männerchoral und erzählt eine wunderbar mystische Geschichte. Gesanglich ist Kate hier mit ihrer nun tieferen Stimme in Höchstform. Eines der 3 Highlights des Albums (natürlich nur meiner Meinung nach).

Highlight Nummer 2 ist "Misty". Selten war Kate so erotisch. Eine fast 14 Minütige Liebelei mit einem Schneemann in wunderbaren Worten erzählt. Die letzten 4 Minuten des Songs sind der absolute Höhepunkt. Schon jetzt ein All-Time Favorit... ich schmelze dahin...

"Wild Man", die erste Single und der poppigste Song des Albums, lässt uns den Yeti treffen. Toller Refrain, sexy Sprechgesang und "Run away, run away,...". Beste erste Single seit "Running Up That Hill".

In "Snowed In At Wheeler Street" übertrifft Elton John gesanglich schon fast die gute Kate. Der eingängigste und schwächste Song des Albums, aber trotzdem sehr gut! Nur die schlechtesten Lyrics die Kate je geschrieben hat, meiner Meinung nach.

"50 Words for Snow": Was soll man zu so einem Song sagen? Verrückt, hypnotisch, groovy,... Kate ist hier so wunderbar albern und Stephen Fry macht seinen Job sehr gut! Highlight Nummer 3!

Der Schlusssong "Among Angels" muss sich hart erkämpft werden. Erst nach mehrmaligem Hören öffnet er sich dem/der HörerIn. Nur Kate und Piano, schon bei "A Coral Room" hat sie bewiesen welche Welten sie damit öffnen kann.

Fazit: Dieses Album ist schwierig, schwieriger, ihr schwierigstes. Wer die Zeit und die Geduld hat mit Kate auf eine Winterreise zu gehen, wird die wunderbarste Momente erleben, die man mit Musik erleben kann. Kate bringt uns mit diesem Album Wärme, lässt uns wie einen Schneemann dahinschmelzen...
Mit diesem Album hat sie es bewiesen, sie ist die großartigste Musikerin unserer Zeit.
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am 18. November 2011
Die Wetterexperten versprechen uns einen langen, harten Winter. Die passende Musik für Sofa-Abende mit Kuscheldecke und heißer Schokolade gibt es jetzt schon, denn KATE BUSH veröffentlich nach "Director's Cut" ihr zweites Album in diesem Jahr, welches den verheißungsvollen Titel "50 Words for Snow" trägt.

Die einflussreiche Ausnahmekünstlerin mit der unverwechselbaren 4-Oktaven-Stimme begeistert die Musikwelt seit über 30 Jahren mit Vokalakrobatik und Klangcollagen - stets experimentierfreudig, innovativ und erfolgreich.

"50 Words for Snow" bietet in 65 Minuten sieben neue, lange Stücke zwischen 6:48 und 13:32 Minuten. Es ist ein Konzeptalbum, ein Opus magnum, das zum Hineinsinken und Abtauchen einlädt. KATE BUSH öffnet mit ihrem Gesang die Tür zu einer Art Märchenwelt. So beschreibt sie in "Snowflake" die Welt aus der Sicht einer Schneeflocke, in "Misty" die Liebe zu einem Schneemann und mit "Wild Man" den Yeti und seine Fußspuren im Schnee. Die variationsreichen Kompositionen sind geprägt von Kates Klavierspiel und ihrer Stimme, die mal warm und tief klingt, im nächsten Augenblick aber Glas zum Zerspringen bringen kann. Mit reduzierter Begleitinstrumentierung durch Streicher, Schlagzeug, Bass und Gitarren entstehen prachtvolle Songs, die das Kopfkino anregen.

Im Duett mit ELTON JOHN präsentiert sich 'Snowed in at Wheeler Street' als sehr schöne Nummer, während im Titeltrack der wunderbare STEPHEN FRY als Erzähler die fünzig Worte für Schnee spricht, darunter so grandiose Wortschöpfungen wie "shnamistoflopp'n", "faloop'njoompoola", "Zhivagodamarbletash" oder "peDtaH 'ejchIS qo'".

Am Ende zeigt sich KATE BUSH wieder elegisch, verloren und allein mit sich und ihrem Klavier, dem Hörer das Gefühl gebend, genau das nicht zu sein. Diese Frau hat wahre Größe und schafft es mit diesem Album, dass man sich auf einen Winter mit ganz viel Schnee freut.
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am 18. November 2011
Einleitende Worte könnte man hier viele schreiben. Schwärmerisch über die Bedeutung und das Gesamtwerk von Fr Bush, oder aber auch kritische über ihre langen Pausen oder das nicht von allen geschätze Album mit Neueinspielungen ihres Repertoires. Das kann aber nur wieder in einem natürlich friedlichen Gezanke in den Kommentaren führen, deswegen lieber ohne Einleitung und kurz und knapp bevor es zu den Inhalten geht ;-) ... Die verlängerte Babypause ist vorbei, Bertie ist aus dem Gröbsten raus und jetzt widmet sich Kate Bush wieder ihrer Muse. Und mit dem Stichwort Bertie haben wir auch schon die Überleitung zu den Songs.

SNOWFLAKE. Bertie's engelsgleiche Stimme fällt wie eben eine Schneeflocke vom Himmel. Der Song erzählt die Geschichte von müttlerlicher Liebe. Erst im zweiten Teil setzen das Orchester und die kaum wahrnehmbaren Drums ein. Gleich zu Beginn gelingt es Kate, eine Winterlandschaft zu zaubern, die nicht besser in Musik hätte umgesetzt werden können.

LAKE TAHOE. Auch der zweite Song ist eine Pianoballade. Mit einem einem fast opernhaften Duet einer Tenor und einer Countertenor Stimme. Die kleine Pause gegen Ende des Songs, in der Kate scharf ein und ausatment .... Gänsehaut.

MISTY. Ein 13 minütiges Stück, Song mag man dazu nicht mehr so recht sagen. Im Mittelpunkt steht eindeutig Kate's Stimme, nur getragen vom Klavier. Musik und Texte gehen wundervoll in einander über und ergänzen sich perfekt. Ihre Stimme hat sich geändert über die Jahre, in diesem Song wird es am deutlichsten, tiefer, erdiger führt sie uns durch diese kleine Parabel, eine Liebesgeschichte zwischen Frau und Schneemann. Zutiefst erotisch ("melting in my hand", the next morning "the sheets are soaking") aber auch sehr nachdenklich in Bezug auf die Vergänglichkeit der grossen Emotionen.

WILD MAN. Erst in der Mitte des Albums wird das Instrumentarium erweitert. Das Synthi Intro ist etwas verwirrend, nach einem geflüsterten Beginn steigert sich der Song über ein hoch melodische Bridge in einen wunderschönen Refrain. In den langen Album Version ist der Song noch besser als in der kürzeren Singel. Musikalisch - besonders im Mittelteil - und stimmlich wird eine Schicht über die andere gelegt, wie man es aus den 80ern von ihr kennt.

SNOWED-IN AT WHEELER STREET. Ein Duet mit Elton John, der vielleicht poppigste aber auf jeden Fall prätentiöste Song des Albums. Auch wenn man Elton nicht mag, ihre Stimmen harmonieren perfekt, und machen die Geschichte des Songs über verlorene Liebe sehr sehr greifbar.

50 WORDS OF SNOW. Hier sind Briten am Werk, das sollte jedem klar sein, es wird charmant schräg. Stephen Fry (wer ihn nicht kennt, einfach auf Twitter folgen ... köstlich) rezitiert 50 Synonyme für Schnee, von poetisch bis vulgär, angefeuert von Kate, immer noch einen drauf zu legen. Und das ganze unterlegt von Keyboards, die schon fast wieder acid house sind.

AMONG ANGELS. Das Klavier erzeugt eine magische Stimmung, dunkel und laut. Und lässt das erstaunliche Album ausgleiten.

Das Album ist sehr in sich geschlossen, textlich wie musikalisch, mit den drei fast jazzigen klavier getragenen Songs im ersten Teil, und dem lebendigeren zweiten Teil, in dem dann weitere Instrumente aufgefahren werden. Vor allen Dingen Steff Gads Geschick und Gespür an den Drums sind ein Genuss. Hier macht es durchaus Sinn, die Finger von der Shuffle Taste zu lassen, keine Playlist zu erstellen und das Album von vorne nach hinten zu hören - immerwieder.

Zum Abschluss muss ich mich aber doch outen. Ich gehöre natürlich zu der schwärmerischen Fraktion.

"50 of Snow" ist aussergewöhnlich geworden, bezaubernd, verzaubernd. Klassisch für Kate in dem Sinne, dass man von ihr schon immer Ideen erwarten konnte, an die sich nicht jeder Künstler herantraut. Ideen und Ansätze, die wenn man sie versucht zu beschreiben, albern und komisch wirken, die aber auf unnachahmliche Weise in aussergewöhnliche, emotionale und sehr intime Musik umgesetzt werden. Mir ist unbegreiflich wie sie das immer wieder schafft, aber um das analytische wie-und-warum mache ich mir keinen Kopf. Und höre lieber dieses Album weiter, das es schafft, genau wie die Jahreszeit, die es besingt tief unter die Haut zu gehen.
99 Kommentare| 172 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2012
"50 Words for Snow" heißt das neue Album von Kate Bush und ist tatsächlich ein Konzeptalbum zum Thema Schnee. Es ist aber kein vollkommen abgedrehtes Experimentalmonstrum, sondern ein Album das sehr ruhige (Klavier)Töne anschlägt und mit ein wenig Fantasie des Hörers wirklich in eine verschneite Winterlandschaft entführt. 50 Words for Snow ist ein Album, dass sich sehr viel Zeit nimmt (keines der 7 Lieder ist kürzer als 6 Minuten) und auch als Hörer sollte man sich wirklich Zeit nehmen es anzuhören. Die Songs sind großteils sehr langsame, fast nur vom Klavier begleitete Stücke die von der sehr außergewöhnlichen, teils fast schon opernhaften Stimme von Kate Bush leben. Eine Ausnahme ist die elektrolastige Single "Wild Man" die aber auch sehr entspannt ist. Sehr besonders sind auch die Texte; wie so oft bei Kate Bush werden in den Songs komplette Geschichten erzählt. Diese Storys sind teils skurill (eine Liebesnacht mit einem Schneemann) aber auch märchenhaft melancholisch (Among Angels z.B.). Melancholie ist in jedem Falle die beherschende Stimmung des Albums, aber in einer sehr verträumten, überhaupt nicht negativen Art. Kate Bush ist auf diesem von ihr komplett selbstgeschriebenen Album nicht ganz allein: außer ihr kann man Elton John, den Schauspieler Steven Fry sowie ihren 13 jährigen Sohn singen bzw sprechen hören. Fazit: Ein Album dass man ganz bestimmt nicht nebenher hören sollte aber z.B. einen verschneiten Winterabend an dem man eh nichts zu tun hat sehr verschönern kann.
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