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Kundenrezensionen

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am 9. Dezember 2011
Wie viele unterschiedliche Tonträger haben die Leutchen von Eisregen - die Nebenprojekte mit eingerechnet - in den letzten fünf Jahren veröffentlicht? Es dürften um die zehn Stück sein, wenn ich mich nicht verzählt habe. Bei all der Schaffensfreude besteht ja eigentlich die Gefahr, das Material könnte unter der kurzen Reifungszeit leiden. Bei Rostrot ist das gottseidank keineswegs der Fall, Eisregen präsentieren sich frisch und im Vergleich zum Vorgängerwerk Schlangensonne wesentlich experimentierfreudiger, ohne dabei ihren Stil zu verlieren. Die Grenzen zwischen Klargesang und Roths typischem Gekeife verschwimmen auf Rostrot teilweise, was ich als angenehme Klangerweiterung empfinde. Passende elektronische Effekte finden über die Gesamtspielzeit verteilt häufiger ihren Weg in den Sound als zuvor und die schnellen Passagen klingen noch eine ganze Ecke heftiger als auf den letzten beiden Alben. Die Gestaltung des mir vorliegenden A5-Digis kann sich sehen lassen, auf Abdrucken der Texte wurde aber nachvollziehbarerweise vollständig verzichtet.

Am verständlichsten kann ich meine Sicht aufs Album wohl beschreiben, indem ich zu jedem Lied einen kleinen Kommentar mit MEINER PERSÖNLICHEN Meinung abgebe.

1. Erlösung (-/10)
Das Intro besteht aus einem bedächtig gesprochenen Text, der mit sanfter Klaviermusik begleitet wird. Gegen Ende wird's etwas aggressiver. Insgesamt ist "Erlösung" stimmungsvoll, aber unentbehrlich finde ich es zugegebenermaßen nicht.

2. Schakal - Ode an die Streubombe (7/10)
Das "Vietnamkriegslied" knüppelt sich ordentlich durch seine vier Minuten Spielzeit, wartet gerade zu Beginn mit ungewöhnlichen Keyboardklängen auf, lässt aber auf Dauer etwas an Abwechslung vermissen, deshalb halte ich es nur für gut und nicht überragend, was schade ist, denn der Anfang kommt jedes Mal richtig stark.

3. Madenreich (8/10)
Der "Gassenhauer" der Platte präsentiert ruhige Strophen und einen poppigen, mitsingbaren Refrain, der so schnell nicht aus dem Kopf geht. Ein bisschen härter hätte es vielleicht schon sein dürfen, aber alles in allem gefällt mir das Lied sehr gut, auch weil es sich so sehr von den anderen Stücken unterscheidet.

4. Ich sah den Teufel (8/10)
In gemäßigtem Tempo und unter vordergründigem Klaviereinsatz wird hier mit größtenteils klarem Gesang die Geschichte einer äußerst bedauernswerten Person erzählt. Leichte Marienbadeinflüsse lassen sich hier wie beim vorigen Titel finden und dennoch klingt der Song ebenfalls ganz klar nach Eisregen. "Ich sah den Teufel" benötigte ein mehrmaliges Durchhören, um bei mir zu zünden. Nachdem es das getan hat, stellt das Stück allerdings einen Höhepunkt für mich dar.

5. Blutvater (9/10)
Bei diesem Song wird wieder kräftig geknüppelt, wobei die ungewöhnliche Melodie und die sehr gut eingesetzten Töne aus der Tastenwelt hieraus ein weiteres Highlight machen.

6. Bewegliche Ziele (6/10)
...ist für mich klar der schlechteste Song des Albums. In mittlerer Geschwindigkeit grunzt uns Roth eine zweifelsfrei "schöne" Geschichte vor, die Musik blubbert aber nur belanglos vor sich hin. Wäre da nicht das sehr gelungene dramatische Ende, müsste ich noch weniger Punkte geben.

7. Kathi das Kuchenschwein (7/10)
Wie es der Titel schon vermuten lässt, wird in diesem Lied vor allem die humorvolle Seite der Band gezeigt. Musikalisch wird der Text durch relativ weiche Töne begleitet, ohne dabei aber langweilig oder "schlagerartig'" zu werden. Am ehesten kann man den Song meines Erachtens mit "Kai aus der Kiste" und "Das Allerschlimmste" vom letzten Album vergleichen, zumindest von der Wirkung her.

8. Wechselbalg (7/10)
...prügelt sich mal wieder durch und zeigt dabei an manchen Stellen klare Verwandtschaft zum "Schakal". Gutes Lied, mehr aber nicht.

9. Fahles Ross (7/10)
Der neunte Track ist zwar ruhiger als der vorige, hat aber ähnliche Probleme. Schnelle und langsame Passagen wechseln sich ab, doch das meiste klingt, als hätte man es schon mal gehört.

10. Rostrot (9/10)
Das Titelstück beginnt ruhig mit Akustikgitarre und steigert sich langsam zur Hymne. Höhepunkt ist der eingängige und dennoch ziemlich harte Refrain. Für mich ist das Lied auf jeden Fall eines der besten auf dem Album und eigentlich der perfekte Schlusspunkt. Leider kommt es aber auch nicht an die ganz großen Songs der Bandhistorie an.

(11. Madenreich-Remix (6/10)
Der Bonus des A5-Digis unterscheidet sich von der normalen Version vor allem durch den Gesang, der beim Remix insgesamt harscher ausfällt. Welche Version man bevorzugt, ist sicherlich Geschmackssache. Mir sagt das reguläre Madenreich mehr zu. Zumindest lohnt sich der Kauf der A5-Version nur wegen dieses Liedes meiner Ansicht nach nicht.)

Letztlich gefällt mir Rostrot etwas besser als Schlangensonne und ist ein wirklich gutes Album geworden, das durch seine große Abwechslung punkten kann. Ein richtiger Übersong fehlt meines Erachtens aber. Fans, die sich mit den letzten Alben anfreunden konnten, werden auch mit diesem Werk zufrieden sein, wer nur den Koloniezeiten hinterhertrauert oder Eisregen noch nie leiden konnte, wird mit Rostrot nichts anfangen können.
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am 28. März 2013
Nachdem Schlangensonne fuer meine Begriffe wirklich schwach war, faehrt Rostrot doch wieder haertere Geschuetze auf. Eisregen lassen also doch wieder hoffen und haben hoffentlich die zuvor eingeschlagene Richtung wieder ein Stueck verlassen.
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am 9. Dezember 2011
Nach der Veröffentlichung von "Madenreich" hatte ich mir ernsthaft überlegt, ob ich für das neue Album überhaupt Geld ausgeben sollte. Doch das Releasedatum ist für jeden Fan ein Pflichttermin und so habe ich das gute Stück erworben - um erst einmal aufzuatmen: Der Song "Madenreich" bildet die Ausnahme. Alles andere ist mehr oder weniger typisch für die Thüringer. An frühere Zeiten kann "Rostrot" zwar nur mittels des geschmackvollen Covers anknüpfen, dennoch ist es ein solides Album mit einigen Höhepunkten geworden.

Eingeläutet wird das Album von "Erlösung", einem reinen Keyboardstück mit gesprochenem Text dazu. Nach dem Intro wird man erstmal vom schwarzmetallischen "Schakal - Ode an die Streubombe" umgeblasen. Schnell, hart, monoton und aggressiv, etwa in der Art von "Brust-Fetichrist" vom letzten Album. Herrlich. Meine anderen Favoriten auf "Rostrot" sind "Wechselbalg" und das schleppend-düstere "Bewegliche Ziele", vielleicht der beste Song auf dem neuen Silberling, zu dem der hier geschickt plazierte Klargesang auch mal wirklich passt... wohingegen z. B. "Ich sah den Teufel" vom Klargesang richtiggehend kaputt gemacht wird... schade, aber vielleicht wird es auch von diesem Song eines Tages eine von Michael "Blutkehle" Roth komplett gekeifte Version geben, wie weiland vom "Schlachthaus Blues". Wer weiß, vielleicht kriegen wir das ja auf der nächsten EP zu hören...? "Kathi das Kuchenschwein" erinnert vom Thema her an "Zauberelefant" und ist mir stellenweise eine Spur zu poppig geraten was mir besonders nach dem Genuss von "Madenreich" sauer aufstößt, aber der Text hat es in sich: "Schau nur, wer kommt denn da zur Türe rein? Ist das wirklich noch ein Mensch - oder ein fettes Schwein?" Bitterböser schwarzer Humor, wie ich ihn von Eisregen kenne und liebe.

Im übrigen rate ich allen, die sich das neue Album zulegen wollen, sich nach der normalen Version umzusehen, da außer dem DIN-A5 Format nichts besonderes an der Limited Edition ist. Den Remix braucht man nicht wirklich zum Glücklichsein.
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am 19. Dezember 2011
Nach dem letztjährigen Album 'Schlangensonne' und dem Ausflug nach 'Marienbad' steht nun mit 'Rostrot' das bereits 9. Studio Album der Thüringer Meister des Makaberen in den Regalen. Bei der Eröffnung des Albums mit 'Erlösung', einem von Klavier untermaltem und mit Sprechgesang versehenem Intro, merkt man das 'Marienbad' kleine aber feine Spuren hinterlassen hat. Wer jetzt aber gedacht hat das 'Rostrot' ein zweites 'Marienbad' wird, sieht sich beim zweiten Lied, welches direkt aus 'Erlösung' übergeht getäuscht. Hier gibt es bereits das erste Mal voll auf die Zwölf. 'Schakal ' Ode an die Streubombe' wartet mit treibenden Gitarren und schnellem, präzisem Schlagzeug-Spiel auf und hat neben einer Portion Old School auch eine Spur von 'symphonischem' Black Metal in sich. Diese Portion Old School findet man auf 'Rostrot' dann auch häufiger als auf den drei Vorgängeralben zusammen. Man höre sich nur 'Blutvater' oder 'Wechselbalg' an; 2 richtig fette, mehr Black als Dark Metal Lieder, die zu meinen Favoriten auf der Scheibe gehören. Sicher gibt es auch hier eine Spur modernen Sound aber die Marschrichtung geht eindeutig in 'voll auf die Fresse'. Wie auch schon bei 'Schakal'' geben hier treibende Gitarren und rasendes Schlagzeug den Ton an. Aber wer Eisregen kennt, weiß dass es auch anders geht. So gibt es mit 'Madenreich'(eine Hommage an die 70er Jahre Horrorfilme) einen Rocker mit Klar-Gesang und Keyboard Untermalung, der schon einen gewissen Groove besitzt und Mitsing Charakter aufweist. Diesen Song gibt es bereits als Single Auskopplung auf der gleichnamigen 'Madenreich EP' und ebenso als Remix Version 'Madenreich-Live in Mogadischu-Somalia 2013"; auf der EP wie auch als Bonustrack auf der Rostrot Vinyl Version und dem A5 Digi. Der Madenreich Remix ist etwas 'fieser und härter' als das Original und gefällt mir persönlich besser; wegen dem abwechselnden Gesang zwischen klar und krächzend. Bei Songs wie 'Ich sah den Teufel' oder 'Bewegliche Ziele', welche auch einen gewissen Grad an Doom aufzuweisen haben, sind dann wieder die 'Marienbad' Spuren zu erkennen. Diese stehen den Eisregen Liedern aber gut zu Gesicht und steuern so ihren Beitrag zu Abwechslung bei. Mit 'Kathi das Kuchenschwein' hat man auch wieder eine Nummer am Start, welche in bester 'Kai aus der Kiste' Manier daher kommt und für den Spaßfaktor sorgt(mitsingen Pflicht!). Mit 'Fahles Ross' und dem Titelgeber fürs Album 'Rostrot' stehen zum Abschluss des Albums nochmal zwei Höhepunkte. Für meinen Geschmack die variabelsten Nummern der Scheibe. Sehr gut gefällt hier die Art und Weise wie sich die Songs von einer getragenen Atmosphäre in druckvolle, harte und mit der entsprechenden Aggressivität(ohne dabei auszuarten) versehene Lieder entwickeln.
Auf textlicher Seite nimmt man wie gewohnt kein Blatt vor den Mund. Auch wenn man nicht mehr so direkt ist wie früher, da ja gewisse Leute gern etwas näher bei den Thüringern hinschauen, sind die Aussagen nicht weniger deutlich; kommen halt nur mit 'Schlips und Kragen' daher.
Produktionstechnisch gibt es kaum was auszusetzen. Zu dem ein oder anderen Lied hätte eine etwas 'erdigere', weniger saubere Produktion besser gepasst. Für das ganze Album gesehen ist das Ergebnis aber sehr gut geworden. Die Gestaltung des Albums ist sehr schön und passend zur Musik geworden. Wobei dies natürlich am besten bei dem A5 Digi und der LP Version zu tragen kommt.

Fazit: Eisregen haben mit 'Rostrot' ein Album fertig gestellt welches ihre letzten drei Scheiben übertrumpft und in ihrer Diskografie auch direkt hinter W**dw***er stehen könnte. Sie haben es geschafft, das Beste aus frühen und aus neueren Eisregen zusammen mit einer Prise von 'Marienbad' und einer Portion Old School á la 'Panzerkreutz' zu vereinen. Dieses Album mit dem Nächsten wieder zu toppen wird schwer! 9/10 Punkte

Auch die Madenreich EP möchte ich dem geneigten Hörer ans Herz legen, befindet sich darauf doch mit 'Ich Zombie'(ebenso wie Madenreich an die 70er Horrorfilme angelehnt) eine Nummer die zu den besten Eisregen Liedern zu zählen ist und es nicht auf dem Album gibt.

Anspieltipp: Madenreich, Blutvater, Wechselbalg, Fahles Ross, Rostrot, und für den Spaßfaktor Kathi das Kuchenschwein
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am 24. August 2012
Diese Scheibe ist düster und morbid, jedoch anders als alle anderen Eisregenplatten. Hier wird wesentlich mehr die psychologische Seite von Killern beleuchtet, so bspw. in fahles Ross und ich sah den Teufel. Anstatt wie auf anderen Scheiben der Band einfach irgendeinen höchst kranken Text zum Thema Frauen niedermetzeln zu schreiben, werden hier erstmals seichtere Zeilen gescrieben, die aber gerade weil sie nicht splatterhaft sind ihr volle Wirkung entfalten. in den Texten wird wie schon auf der ww erklärt warum jemand zum Mörder wird. Das finde ich sehr interessant. Bewegliche Ziele und Kathi das Kuchenschwein hätte die Band sich schenken können, die Lieder klingen wie Ärzte in metalfromat und wirken ehr lächerlich. Alle anderen Lieder sind aber absolut zu empfehlen, besonders Madenreich in der Originalversion ist spitze und mit Sicherheit das Beste Lied der Platte also ein Kauf lohnt sich. Eigentlich hätte die Scheibe fünf Sterne verdient, aber wegen Bewegliche Ziele und Kathi das Kuchenschwein gibt es einen Stern Abzug.
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am 23. November 2013
wie immer ein masterpiece von eisregen. Und der unschlage ist sehr gut. Ich habe es auch an cd aber das sound an der schallplatte ist viel besser
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am 11. Dezember 2011
Eines vorweg Ich höre gerne Eisregen aber mit Rostrot haben sie nicht meinen Geschmack getroffen.
Der erste Song (nicht das Intro) ist sehr gelungen Textlich wie auch Instrumental. Ab diesem Song geht es meiner Meinung nur noch bergab. Von Song 3-6 gefällt mir nicht einer. Diese Songs sind Textlich für Eisregen gut gelungen aber Musikalisch sehr schlecht. Die Songs sind einfach zu ruhig. Ich will zwar nicht nur reines gedräsche und Geschreie aber diese Songs haben Null pepp, Null Melodie (die in's Ohr geht).
Sie sind einfach nur langweilig. Song Nr. 7 Kathi das Kuchenschwein ist eher was zum lachen vergleichbar mit schneuz den Kasper. Die Songs 8-10 sind Ok aber auch keine wirklichen Hits. Sie sind Härter vom Instrumentalen wie auch vom Gesang. Song 11 Madenreich Remix klingt auf jeden fall besser als der Original Song Madenreich. Da Song Nr.3 eher wie eine art Rammstein klingt. Der Song ist aber eine Ausnahme. So noch mal kurz und Kapp für mich ist Rostrot eines der schlechteren Alben da bei mir nicht einmal auch nur 1 Song hängenbleibt und auch nicht ein Song es mal so richtig krachen lässt.
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am 19. März 2012
Also ich persönlich bin besseres von Eisregen gewohnt. Wo ich bisher jedes Album (sogar Blutbahnen) mit vollen 5 Sternen hätte berwerten können ist es bei Rostrot anderes. An einigen Stellen klingt es mir zu sehr nach Rammstein und außerdem nuschelt Roth z.T. so unverständlich wie noch nie.
Aber wer Eisregen mag, wird auch dieses Album in irgendeiner Weise mögen, oder noch mögen lernen.
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am 14. Dezember 2011
Meiner Meinung nach liefert Eisregen mit dem neuen Album das bisher abwechslungsreichste ab, das teilweise sogar mit dem überragenden Trio KK,LL,FF mithalten kann, aber das Niveau eben nicht über die gesamte Dauer halten kann.
Die "Tastenwelt" kommt wieder verstärkt zum Einsatz, was in meinen Augen begrüßenswert und maßgeblich für die Atmossphäre einiger Lieder verantwortlich ist - hoffentlich gibts das nächste Mal die Rückkehr der Violine, damit TT in Sachen Abwechslung noch einmal eins draufsetzen kann.

Lieder wie "Schakal...", "Wechselbalg", "Fahles Ross" und "Rostrot" sind dabei klassische Eisregen-Bomber, die genau DAS darstellen, was mich an Eisregen fasziniert: der Facettenreichtum einzelner Lieder, wobei die Spannung durchgehend gehalten wird.

"Ich sah...", "Blutvater", "Bewegliche Ziele" weisen klassische Eisregen-Elemente gepaart mit neuen Einflüssen auf, was durchwegs gut funktioniert und mir persönlich sehr gut gefällt (v.a. "Blutvater" hats mir nach anfänglicher Abneigung total angetan).

"Erlösung" ist ein nettes "Intro" und erinnert mich stark an "Falco" - besser als so WW-Intro-Sachen, aber eben leider keine so bombastische Aufmachung wie die "Kleine Schlachtmusik".

"Kathi..." gehört zu den meiner Meinung nach überflüssigen Spaßvogel-Geschichten, die mir überhaupt nicht zusagen, aber mittlerweile wohl als Running-Gag dazugehören. Vielleicht könnte man diese Lieder in Zukunft aber jeweils am Ende der Scheibe "anhängen" wo sie nicht so störend in die Stimmung des Albums eingreifen können.

Was mich aber am meisten überrascht hat, ist dass Eisregen Nummern wie "Madenreich" hervorbringen kann. Absolut eingängiger Ohrwurm, der sehr stark an bessere Stücke von Rammstein erinnert. Untypisch für Eisregen aber ein sehr gelungener Ausflug in neue Gefielde und Mitgrund für den tollen, abwechslungsreichen Gesamteindruck, den Rostrot bei mir hinterlassen hat.

Mit einem epischeren Intro und einem weiteren 'Bomber' statt "Kathi" würde es in der oberen ER-Liga mitspielen, so ist es leider knapp daran vorbeigeschrammt - in Sachen Abwechslungsreichtum aber bestimmt das höchste, was Eisregen bisher veröffentlicht hat.
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am 13. Dezember 2011
Also als erstes muss ich sagen das Rostrot wirklich ein Zeichen dafür ist das ER immer reifer und besser werden!
Wo Eisregen mit Schlangensonne einen Schritt zurück gemacht haben zum Vergleich zu Knochenkult und Blutbahnen haben die Mannen aus Thüringen mit dem Machwerk 5 Schritte vorwärts.

Zum Album ich muss sagen habe es vofort bei Amazon estellt und kam direkt am Erscheinungstag bei mir an!
Von der Aufmachung der limitierten Edition muss man sagen sehr schön gemacht! Cover is mal wieder typisch Eisregen!

Das Album ist sehr geil abwechselnd und wird keines wegs langweilig!
Vom sehr atmosphärischen "Erlösung" und dem ersten Knallerlied "Schakal" welches daher knüppelt wie man es von Eisregen gewohnt ist.
Danach das eher untypische "Madenreich" aber mit Ohrwurm Tendenzen. Dann das erste Highlight "Ich sah den Teufel", ein hammer geiler eher ruhiger mit überwiegender klarer Gesangspassagen.Für mich eines der besten Lieder des Albums.
"Blutvater" is wieder ne geile Knüppelnummer mehr aber nicht. Dann zu "Bewegliche Ziele" mhh ganz nett aber der schlechteste Song des Albums.
"Kathi das Kuchenschwein" hat sehr viele parallelen zu Kai aus der Kiste is nen lustiger track aber nicht gerade nen Highlight des Albums.
"Wechselbalg" is wieder ne Knüppelnummer mit sehr netter Story ala Eisregen wie man es kennt und macht wirklich Spass.
"Fahles Ross" ist eines der absoluten Highlights des Albums und besticht durch seine düstere Atmosphäre und geilen Story und zieht einem direkt in seinem Bann.
Zum Titeltrack "Rostrot" muss man eigentlich nicht viel sagen es ist für mich Sahnehäubchen des Albums. Geil eingeleitet mit Akkustikgitarre nen einfach geiles Lied!
Ja und die Remixversion von "Madenreich" unterscheidet sich nicht wirklich viel von der Albumversion ausser durch den Gesang der mehr typisch Eisregen ist! Is ne Geschmackssache wem welche Version besser gefällt. Ich finde beide gut!

Im großen ganzen muss ich sagen das Rostrot eine Weiterenwicklung der Band ist und das im positiven. Man kann nur hoffen das Eisregen diesen Kurs beibehalten. Für eingefleischte Fans die Krebskolonie für das Non Plus Ultra der Band halten werden wohl nicht so erfreut sein vom neuen Werk!
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