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am 14. September 2014
Ein sehr schönes Online-Rollenspiel. Man KANN mit anderen Spielern agieren und zusammen spielen, MUSS aber NICHT.

Die Auswahl an Charakteren, Klassen und Aussehens-Merkmalen ist riesig und jedes Volk hat seine eigene kleine Geschichte, die später mit den Geschichten der anderen Völker derselben Fraktion (Allianz oder Horde) zusammentrifft.

Es gibt auch die Möglichkeit, Spieler der feindlichen Frakton zu treffen und mit diesen zu interagieren (Kampf). Allerdings geht das nut bei PvP-Servern, sodass man auch auf PVE-Servern spielen kann, wenn man solche Kämpfe vermeiden will und nur die normalen Gegner haben will.

Die Welten sind sehr schön und detailliert dargestellt und sehr einfallsreich. Jedes Haus hat schicke Möbel und die wilden Tiere sind auch alle immer mal etwas anders. Auch wenn es auf Dauer doch Ähnlichkeiten gibt, weil bei den Nachtelfen viele Säbelzahnkatzen in allen möglichen Farbvarianten auftauchen oder beim Menschen die Wölfe und Bären.

Aber sonst ein total gelungenes Spiel. Jede Quest ist allein durchführbar, außer Dungeon-Queste und Gruppen-Queste. Aber man muss deswegen keiner Gilde beitreten, sondern kann mit Spielern im selben Gebiet eine vorläufige Gruppe bilden. Manchmal muss man dafür etwas warten, bis man die Quest machen kann, weil ein anderer Spieler grade alle Gegner plattgehauen hat (eventuell sogar den Questgeber, weil der Spieler von der feindlichen Fraktion kam), aber man hat ja unendlich Zeit für die Queste.

Einziges Manko an dem Spiel: Man muss zusätzlich zum Spiel (für die Installation) auch noch Spielzeit kaufen. Man kann also nicht einfach das Spiel kaufen, installieren und losspielen bis zum Ende. Mit dem kauf hat man einen Gratismonat und danach muss man zuzahlen, wenn man weiterspielen will. Und diese Zahlung sollte man gut bedenken, denn nach 30 Tagen ist die abgelaufen, egal ob man in den 30 Tagen gespielt hat, oder nicht. Man sollte also nur zahlen, wenn man auch spielen kann.

Ich jedenfalls mag das Spiel gerne und zahle auch das zusätzliche Geld gerne. Zum einen ist es ein fester Betrag, der sich bei dem Aufwand des Spieles auch irgendwie lohnt und zum anderen ist das Spiel einfach genial. Besser als diese Browserspiele, wo man sich für Geld besondere Vorteile kaufen kann und oftmals dann den Überblick über das ausgegebene Geld verliert. (Bei Spielen wie Travian oder Grepolis werden manchmal über 300 Euro im Monat ausgegeben von nur einem Spieler. Hier sind es knapp 12 Euro.) Also haben hier Geldspieler alle dieselben Recte, das Recht zu spielen. Wer kein geld ausgibt, kann nicht spielen, abr durch Ausgabe von mehr Geld gibt es hier keine wirklichen Vorteile, sodass es nicht wie in den Browsergames nur für reiche Leute ist. Hier haben auch die mit weniger Geld in der Tasche dieselben Chancen wie reichere Spieler. Und schönere Reittiere oder Haustiere sind nicht soooooooo vorteilhaft, dass man sich die kaufen MUSS. Und wer seinen Charakter durch Geld auf Stufe 90 kaufen will, ist nur zu faul, die Story zu spielen und sollte es bleiben lassen. Und in den PVE-Welten nützt der Vorteil nicht gegen andere Spieler. Wer also weniger Geld hat und die Zeit zum Story-Spielen nutzen will, ist in der PVE-Welt bestens aufgehoben. Wer mehr Aktion will und von feindlichen Spielern gerne auch ein paar male gekillt werden will, kann auch gerne auf PVP-Welten spielen.
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am 4. November 2014
Dies ist eher ein Hinweis, als eine wirkliche Bewertung des Addons an sich - deshalb einfach 5 Sterne. Für alle, die sich eventuell mit einem Kauf dieses AddOns bzw. von World Of Warcraft an sich beschäftigen, folgende Information:

Blizzard hat vor kurzem auch das World of Warcraft AddOn "Mists of Pandaria" während der Vorbereitung auf das anstehende AddOn "Warlords of Draenor" (13.11.2014) in die "Classic" WOW Spielversion implementiert um Neueinsteigern den Einstieg in die Welt zu erleichtern.

Früher war es nötig alle AddOns zusätzlich zum Grundspiel World of Warcraft zu erwerben, das heißt man musste / konnte die Erweiterungen: "The Burning Crusade", "Wrath of the Lich King", "Cataclysm" und "Mists of Pandaria" separat kaufen - heute sind alle AddOns bis auf das angesprochene, anstehende "Warlords of Draenor" für alle World Of Warcraft Accounts inklusive, auch auf bestehenden Accounts wurden die "Mists of Pandaria" Inhalte freigeschaltet. Ein Kauf dieser Erweiterung ist also nicht notwendig.

Übrigens: World of Warcraft wird am 23.11.2014 stolze 10 Jahre alt!
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am 8. August 2015
Abschalten von der Arbeit und in eine andere Welt eintauchen. Und wenn Ihr denkt, ach ich kann das nicht...falsch gedacht. Anfangs war es auch für mich nicht leicht aber inzwischen ist es total einfach alles zu verstehen. 8 Jahre spiele ich es schon und bin immer noch davon begeistert
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am 15. Oktober 2012
Nachdem auch ich MOP mal gespielt und im Gegensatz zu anderen etwas länger als bis 1 Uhr am 25.09. gebraucht habe, ist hier nun meine Rezension.

MOP bietet mit dem neuen Kontinent nach Jahren endlich wieder das Gefühl des Neuen, nachdem man in BC, Wrath und Cataclysm eine gerade für alte Spieler der Strategietitel bekannte Welten erlebt hat. Da im Gegensatz zu BC und Wrath auch nicht direkt massive Festungen der Fraktion herumstehen, fühlt sich Pandaria genau als neu zu erkundende Welt an. Auch sind die Gebiete optisch trotz des alten Grafikgerüstes einfach nur stimmig geraten, wenn ich auch kein großer Freund der Pandaren oder anderer Völker (z.B. Ho’zen) bin.

Leider fällt wie so häufig das Questniveau massiv ab in späteren Gebieten. Ähnlich bei BC, als die Höllenfeuerhalbinsel mich umhaute und in den Zangarmarschen die Ernüchterung kam, so ist der Jadewald verdammt gut geraten, aber schon im Tal der Vier Winde geht es weniger um den Konflikt Horde vs. Allianz, sondern eher darum, den Einheimischen zu helfen, u.a. Shedling (Hasen) zu jagen und Gemüse zu pflücken. Da fiel bei mir doch schon rasant der Motivationspegel, auch in späteren Gebieten gibt es mir wieder zu viele neutrale Questgeber mit deren Problemen, anstatt den Konflikt mit der anderen Fraktion auszuleben. Der Endcontent selber ist wie gewohnt voller Instanzen, die überwiegend gut geraten sind. PvP übe ich ebenso wie Crafting nicht aus und Szenarien im Herausforderungsmodus sprachen mich auch eher wenig an.

Weiterspielen werde ich wohl MOP aber auf Dauer nicht, da mir das Leveln doch zu fix ging und ein wirklicher Grund, meinen Allianzmain noch hochzuleveln, sehe ich auch keinen. Außerdem empfinde ich die Dailyschlacht doch etwas arg übertrieben, gerade bzgl. Ruf fand ich das alte System der Rufwappenröcke um einiges besser. Alles in Allem ist MOP also durchaus ein gutes Addon, das aber gerade zum Ende hin meiner Meinung nach stark nachlässt und zu sehr auf Grind setzt. Kann natürlich auch sein, dass ich nach bald acht Jahren einfach nicht mehr zur Itemjagd und endlosen Farmerei zu begeistern bin.
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am 16. Oktober 2012
nach gut vier Wochen in Panderia werde ich nun auch mal meine Rezzesion abgeben.

Ich bin oder war ein WoW Spieler der ersten Stunden, und habe viel Zeit und Leidenschaft in Spiel, Raid und Gilde bis zum Ende von Wotlk gesteckt, und dann kam der Kataklysmus......
Im Kataklysmus kam für mich das Ende, es wurde in allem was wir an WoW gefallen hat einfach nur noch langweilig.... Welt umgebaut, Spiel umgebaut, langweilige Inhalte, massive Iteminfaltion so das ich Mitte 2011 meinen Account stillgelegt habe.
Ich habe mich seitdem in diversen anderen MMOPRG's herumgetrieben und kann auch einige Vergleiche ziehen zu dem was die Konkurrenz zu bieten hat, und werde das auch gelegentlich in meiner Rezession machen.

Ich hab das Spiel als Downloadversion einige Tage nach dem Release bei Blizzard heruntergeladen da erfahrungsgemäß in den ersten Tagen und an Patchtagen nichts richtig läuft, für die Leute die hier schlechte Resseionen gleich am ersten Tag deswegen abgeben ….selbst schuld :)

Das erste was Auffällt, die Charakterpunkte wurden zurückgesetzt und es gibt nun einen stark vereinfachten Talentbaum. Fertigkeiten die man früher skillen musste hat man jetzt automatisch,
anderes ist gänzlich verschwunden. Das skillen und dann man dem Charakter spielen ist so dermaßen einfach geworden das es selbst meine 90jährige Oma jetzt könnte.
Der Trent die Klassen immer mehr zu vereinheitlichen der nach WOTLK eingesetzt hat wurde konsequent weiter fortgeführt, eine Individualisierung seines Charakters ist mit den gerade sechs Charakterpunkten auch kaum noch möglich.
Der Reiz für mich lag eigentlich immer daran mit der Skillung zu experimentieren und die passenden Skillung für mich herauszufinden, das wird einem jetzt halt zu großen Teilen aus der Hand genommen, ob es zum Vorteil ist stell ich jetzt mal da hin.

Die Pandaren sehen nett aus, vorausgesetzt man mag sie. Die Männchen rundlich und gemütlich, die Weibchen mit dicken Hintern und zu kurzen Beinen (es sieht zum kaputtlachen aus wenn ein weiblicher Pandarenkrieger mit Plattenrüstung vor einem herumwatschelt).

Die Klasse des Mönches betrachte ich eher als überflüssig. Er ist eine Multiklasse (Tank, Melee, Heilung) ähnlich des Druiden, trägt Lederrüstung ähnlich des Druiden und kann ähnliches wie der Druide.
Die Animationen als Pandarenmönch sind toll gemacht, bei den anderen Rassen sehen sie für meinen Geschmack merkwürdig aus.

Die Gebiete sind zum großen teil gut gelungen, die Atmosphäre kommt in vielen Fällen gut herüber.
Der Soundtrack aus den vorherigen Erweiterungen hat sich von episch in eher asiatisch gewandelt, hört sich aber wie bei Blizzard gewohnt gigantisch an.

Die Questen sind im Vergleich zu Catalysm besser geworden, es wurden mehr Filmsequenzen eingebaut und auch mit etwas mehr Humor gestaltet. Leider täuscht es nicht darüber hinweg das es sich immer noch um das gleiche System handelt (töte 20 davon, suche 40x das, renne von Punkt A nach Punkt B und nimm Gegenstand C wieder zu Punkt A). Im Vergleich zu „The Secret World“ und „The Old Republik“ kann man das ganze Questsystem von Pandaria als langweilig, eintönig, lieblos betrachten, deswegen gibt es hier von mir den ersten Stern Abzug.

Die neuen Instanzen sind gut gelungen, es wurden alte Instanzen (Scholomance und das Scharlachrote Kloster) wiederbelebt. Der Schwierigkeitsgrad ist allerdings auf Normal ultraeinfach und im Heroicmode gut machbar (der Heroicmode ähnelt wieder dem was man aus den Heroinis von BC und WOTLK her kennt, hier muss tatsächlich auch wieder sauber gespielt werden),
neu hinzugekommen ist der Herausforderungsmodus (konnte ich allerdings mangels Ausrüstung nicht mehr vor Ablauf meines Abos spielen).
Raidinstanzen kann ich nichts drüber sagen, ich will mir keine Raids mehr antun nachdem es mir bei den Kataraids jegliche Lust darauf verschlagen hat.

PVP wie immer ganz gut, die beiden neuen Schlachtfelder sind echt gut gelungen und machen auch richtig Spaß (allerdings soll es laut Aussager vieler noch ein zu großes Ungleichgewicht zwischen den Klassen geben, ich hab immer nur den Heiler gespielt mir ist da persönlich nicht viel aufgefallen).

Bei den Berufen hat sich nicht viel geändert, es machen halt nur die Berufe wirklich Sinn mit denen man als Dienstleister groß tätig werden kann. Leider kann man mit Schneiderei, Schmiedekunst immer noch nicht tatsächlich viel anfangen. Da hätte sich Blizzard auch mehr dazu einfallen lassen können, bei „The Old Republik“ kann ich z.B ein von mir hergestellten Gegenstand durch wiederholtes Zerlegen von einem normalen bis in einen epischen Gegenstand weiterentwickeln, und für gutes Geld dann im AH verkaufen.

Es wurden jetzt ein paar Spielsachen eingebaut um die Leute bei Laune zu halten.
Haustierkämpfe (für mich einfach nur Pokemonblödsinn) wo man seine Haustiere dressieren kann, um sie gegen die Haustiere anderer Spieler kämpfen zu lassen.
Der Bauernhof damit die Leute in Pandaria nicht verhungern....Ruffarmen mal anders verpackt.
Es gibt Mini-Instanzen, dabei handelt es sich um kleine Instanzen von im Schnitt 20 Minuten Spielzeit, bei der weder Tank noch Heiler benötigt werden. Das Zeug und das bisschen Gold was es da gibt ist meistens nicht zu gebrauchen, man muss schon Glück haben um dort was wirklich brauchbares zu bekommen.
Das ganze Spielzeug hat für mich wenig mit World of Warcraft zu tun, ich werde hier den Eindruck nicht los das es nur dazu dient die Leute mangels Inhalte bei der Stange zu halten.

Langzeitmotivation ist für mich auch so ein Thema...
Ich hab von Lvl 85 auf 90 etwas mehr wie 17 Stunden gebraucht (ich hab auch alle Questen durchgelesen), die gleiche Zeit habe ich etwa in WOTLK für zwei bis drei Level gebraucht.
Charakter Nummer zwei hatte ich noch schneller auf max. Level, ich hab da auch keine Queste mehr durchgelesen und alle Sequenzen weggedrückt, zum teil weil ich wusste wo ich hin muss, zum anderen Teil weil es auch keinen Spaß mehr macht (soviel zum Thema schlechtes Questdesign).
Es gibt wie üblich wieder diverse Fraktionen bei den man durch Erledigen von Tagesquesten Ruf farmen kann, für den Ruf oder Marken kann ich mir Zeug kaufen das mit dem nächsten Patch aufgrund der Iteminflation sinnlos wird. Man benötigt dafür auch immens viel Zeit bis der Ruf bei der Fraktion hoch genug ist um sich überhaupt die Gegenstände dann kaufen zu können (es gibt keine Wappenröcke mehr, Ruf steigern funktioniert nur noch durch das abarbeiten von Tagesquesten) d.h. Aufwand/Nutzen Faktor ziemlich schlecht, da sieht man z.B.in „The Old Republik“ schneller Erfolge und hat auch wesentlich mehr davon.
Hier hat Blizzard sich nicht wirklich was einfallen lassen, Wiederspielbarkeit / Langzeitmotivation
bei mir gleich 0, deswegen der nächste Stern weniger.

Die Grafik für mich das nächste Thema, viele Leute in den anderen Rezensionen behaupten Blizzard hätte aus der Grafikengine das letzte herausgeholt, und man kann kein sieben Jahres alte Spiel mit einem neuen vergleichen.
Das sehe ich anders.....
Es gab schon Rollenspiel wo bei einem Add-on eine alternde Grafikengine durch eine neue ersetzt wurde (Eve Online), das hätte man hier auch machen können ….
Im Vergleich zu dem was die Augen in MMOPRG's wie „Tera Online“ oder „The Secret World“ zu sehen bekommt ist das hier weit im unteren Mittelfeld, deswegen gibt es hier den nächsten Punkt Abzug.

Pandaria hat leider nicht mehr viel mit dem ursprünglichen WoW zu tun, man merkt hier deutlich das den Entwicklern bei Blizzard die guten Ideen ausgehen.
Es wurde so gestaltet das es eine immer jüngere Zielgruppe anspricht, was man deutlich an den Inhalten und der Komplexität merkt.
Mop fehlt auch deutlich der Charm den WoW früher hatte, es hat mich persönlich auch nicht großartig gefesselt wie es selbst noch bei Einführung des Kataklysmus der Fall war.
Es sieht hier auch vieles für mich nur noch nach Gewinnoptimierung aus, wie kann ich aus einer alten Kuh nochmal mit minimalen Einsatz was herausholen, für mich stellt sich am Ende auch nur noch die eine entscheidende Frage:

Wann kommt das Echtgeldauktionshaus aus Diablo 3 auch ins WoW ?
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am 18. Oktober 2012
Auch wenn mich Cataclysm nicht vom Hocker gerissen hat, es hatte zumindes eine schön gestaltete Levelphase mit einer mitreisenden Story und schönen Quests die auch mit dem fünften Twink noch irgendwie Spaß gemacht haben. Die Instanzen waren zwar anfangs zu lange und schwer aber sehr atmosphärisch.

Mists of Pandaria hat für mich leider die letzten schönen Inhalte kaputt gemacht.

Das sind vor allem:

0. Nachtrag: Ich werte das Spiel nachträglich auf einen Stern ab. Nachdem ich für die letzten Inhalte nochmal ein Abo abgeschlossen habe hat mich der Schlag getroffen. Penetrante Ingameshop-Buttons wie in einem billigen F2P Game. Dazu in Kürze ein kostenpflichtiger Levelup Service für ca. 60 € auf Stufe 90. Also das "beste" aus F2P und P2P. Nein Danke. Dann lieber FF14 A Realm Reborn. Traurig was Blizz aus meinem Lieblingsspiel gemacht hat.

1. Atmosphäre
Diese tendiert gegen 0. Der Anfang mit der Schlacht gegen die Horde war noch sehr vielversprechend und gut designt. Danach ging es aber steil bergab.
Es ist mir alles zu bunt und zu asienlastig. Dies hat nichts mehr mit Wow zu tun.
Noch ein Wort zur "Hauptstadt". Diese ist Quasi nur ein kleiner Stützpunkt. Für mich ein schlechter Witz wenn ich an Shattrath und Dalaran denke.

2. Quests
Für mich zäh wie Kaugummi und durch schlechte Droprates von Questitems künstlich in die Länge gezogen. Meist ohne Sinn oder relevante Story.
Es sind zu viele Quests die mit dem eigentlichen Konflikt Allianz und Horde nichts zu tun haben.
Ich hatte selten das "nur noch diese Quest" Gefühlt.

Bewertung der einzelnen Questgebiete:
Ich habe bisher bei jedem Addon alle Questgebiete mit Erfolg bewältigt. Hier meine Bewertung der einzelnen Gebiete:
- Jadewald 4von5: starker Anfang, teils schöne Quests mit großartigem Finale, schön gestaltete Map, zu viele nicht Storyrelevante Quests
- Tal der vier Winde 1von5: langweilige Map, zum teil lächerliche Quests, langatmig
- Kasarangwildnis 2von5: Gebiet zum Teil nett designt, schöne Atmosphäre, Finale der Map etwas langweilig, Quests um Jadetempel und auf den Inseln langweilig, die Goldene Banane sorgt für lacher
- Kun-Lai-Gipfel 2von5: teils schöne Map, zu viele langweilige Quests, die Waschanlage der Jacks war ganz nett
- Ton-Long-Steppe 3von5: Ein Lichtblick mit schöner Questreihe. Schöne Landschaften. Die Käfer waren aber nicht so mein Fall. Ende der Map für mich nicht vorhanden.
- Schreckensöde 1von5: Man nehme Sha, schmeise es mit Silithus in einen Mixer und schon hat man ein neues Questgebiet. Ich fand es hässlich und langweilig. Das "Finale" hat auch nichts mit dem Handlungsstrang zu tun. Hier muss man lediglich einen großen Kraken besiegen. Wenn ich an Eiskrone, Sturmgipfel, Nethersturm und Schattenmondtal denke, die mit einer fantastischen Storyline und knackigen Kämpfen geglänzt haben ist das einfach nur traurig.

Nachwort: Für mich bestand ab der 2 Map alles nur noch aus Sha, sha und sha. Wenigstens auf der ersten Map war noch etwas Horde mit dabei. Einfach nur langweilig und immer das selbe.
Das einzig nette sind für mich die "kleinen" Solobosse mit mehr HP bei denen ich auch mal etwas mehr aus meiner Skillkiste auspacken muss.

3. Levelphase
Das Leveln, dass mir vor allem mit dem Mainchar immer Spaß gemacht hat war eine Qual. Es sind gefühlt mehr Quests (mit mäßigen Spaßfaktor) und zu geringer EP-Belohnung. Die Mobs haben zuviel HP und ziehen das Questen noch mehr in die Länge. Lieber machen Sie mehr Schaden und gehen dafür schneller down.
Ich habe 90 auch erst in der Ton-Long-Steppe erreicht. In Stunden ist es schwer nachzuvollziehen aber es war definitiv zu lange um es noch mit einem zweiten Char zu machen. Habe aber alle Quests gemacht (dafür wärend der Levelphase aber nur die ersten 2 von 4 möglichen Instanzen).

Update:
Mit dem DK ging dank Platte das Leveln relativ fix. Hier hat man mit einer Stoffklasse wesentlich mehr Probleme.

4. Berufe
Das Berufeleveln hat immer Spaß gemacht und es war einfach ein tolles gefühl wenn man endlich die Maximalstufe erreicht hatte und sich seine ersten Epix bauen konnte.
Das Leveln war durch die unterschiedlichen Essenzen auch immer anspruchsvoll.
Seit MOP ist das Hochleveln ein Witz. Mit nur einem Hauptstoff lassen sich fast alle Berufe auf Maximum bringen. Es gibt auch nur noch eine Handvoll Rezepte, die man beim Lehrer lernen kann. Der Nutzen dieser Rezepte = 0. Es lassen sich nur PVE-Rüstungen mit einer Maximalstufe von 415 erstellen. Questitems sind aber relativ fix besser...
Wer etwas besseres bauen will darf sich Rezepte dann durch Ruffarmen erspielen.
Nachtrag:
In MOP kann man sich in der neuen Hauptstadt gegen Geister der Harmonie PVP-Rezepte kaufen die einen Itemlevel von 450 haben. Da die PVP Stats in MOP nicht mehr mit dem Itemlevel skalieren sind diese Gegenstände so gut wie die blauen PVE-Drops in der Schreckensöde. Da die Harmoniepartikel aber nur sehr selten zu finden sind (ich hatte nach abschliesen aller Quest gerade mal 10 Geister der Harmonie) ist es momentan sinnvoller sich diese Ausrüstung im AH zu kaufen. Alternativ kann man sich noch über über den Anbau auf der Farm diese erspielen. Da ich aber ein MMO und nicht Harvest Moon spiele habe ich mir die Ausrüstung gekauft (der Itemlevel ist danach ausreichend für Heroinis).

5. Ruf und Gear
Das Endgame besteht nur noch aus Ruffarmen mit täglichen Quests. Wer seine über Instanzen erspielte Punkte in Gear umtauschen will muss erst die Händler mir Ruf freischalen. Da es keine Wappenröcke mehr gibt ist man gezwungen täglich immer die gleichen Quests zu absolvieren. Ich habe schon in Cata die Feuerlande ausgelassen, da täglich Quests einfach keinen Spaß machen. Jetzt wird man dazu gezungen um das Endgame zu sehen. Man kann sich ausrechnen wie viel "Spaß" das macht, wenn man noch 5 Twinks hat die ausgerüstet werden wollen...

Update:
Das Rufsystem ist für Twinks einfach nicht geeignet. Nach dem Leveln meines zweiten Chars wurde mangels lust auf schon wieder haufenweise die gleichen Dailys der Twink wieder stillgelegt.

6. Instanzen
Wo die Instanzen in Cata zu lang waren sind diese in MOP zu kurz und anspruchlos. Hier hätte man sich an BC oder LK orientieren können. Hier waren die Instanzen einfach perfekt.

7. Raids, Raidbrowser, Weltenbosse, PVE-Bosse über Open-World-BGs
- Raidequip: Wie schon erwähnt übertriebenes Ruffarmen um überhaupt die notwendige Ausrüstung zu erhalten.
- Raids: Ich muss positiv hervorheben, dass die Raids wirklich gut gelungen sind. Sie sind fordernd, es gibt aktuell einen umfangreichen Raidcontent der Raidgilden lange beschäftigt, die Bosskämpfe sind abwechslungsreich.
- Raidbrowser: Wie im letzten Addon toll um sich die Bosse vorab anzuschauen, Lücken im Equipment zu schließen und für Nichtraider etwas Raidluft zu schnuppern. Negativ finde ich die neue Lootverteilung. Es wird nicht mehr gewürfelt. Früher gab es dank der "lieben" Community oft Leute die einfach mal auf alles Bedarf gewürfelt, aber es gab auch durchaus Gruppen bei denen alles Fair ablief. Jetzt erhält man nur noch einen Beutel der meist einen Zonk in Goldform erhält und mit ganz viel Glück ein Epic.
- Weltenbosse: Nette Anlehnung an Classic Zeiten. Läuft im Grunde wie der Raidbrowser ab. Absolut daneben ist das Lootsystem mit dem man durch Dailys Münzen erspielen kann, mit denen man seine Chance auf Loot im Beutel erhöht. Also hier heist es wieder täglich Arbeiten um eine höhere Chance auf Loot zu haben.
- PVE-Bosse/Open World BG: Kurz und knapp. Ein Tausendwinter oder Baradinfestung gibt es trotz der Steilvorlage durch den Allianz/Horde Konflikt nicht mehr. Ich habe vor allem Tausendwinter, als jemand der mit PVE eigentlich nichts anfangen kann, geliebt. Es gab immer spanndende Schlachten und man hatte als Ziel nicht nur Punkte, sondern den Zugang zu PVE-Bossen.

Update:
Raidbrowser:
Das Lootsystem des Raidbrowsers ist wirklich das letzte. Ich habe z.B. schon 5 Items bekommen die ich wegen besserem oder gleichwertigem Equip nicht brauchen konnte. Jemand anders hätte sich sicher gefreut (und ich natürlich über sinnvollen Loot).
Raids:
Bis zur Terasse des Frühlings habe ich jetzt alle durch und diese sind von Anfang bis Ende schön gestaltet. Hier hat Blizzard echt gute Arbeit geleistet.

8. Cross Realms
Mit diesem neuen "Feature" teilen sich Chars von mehreren Servern quasi ein Questgebiet. Das ist für mich mit Abstand die schlechteste Neuerung und einfach sinnfrei.
Erst trimmt Blizzard den Levelkontent auf Solo und kürzt die Gruppenquests raus und jetzt darf man sich mit gefühlt 20 Leuten um die Questmobs und Items prügeln. Vor allem durch die geringen Respawnraten der Questmobs und Items ist es unmöglich eine Quest in annehmbarer Zeit abzuschliesen. Twinken ist in diesem Zustand nicht möglich.

Um nicht zu sehr alles zu kritisieren hier noch ein paar Positive Punkte:

1. Accountweite Erfolge, Mounts und Haustiere
Man kann endlich mit allen Chars an einem gemeinsamen Erfolgsbaum arbeiten.
Seltene Reittiere wie den grüne Protodrachen muss man nur mit einem Char erspielen.
Haustiere muss man nur mit einem Char leveln.

2. Serverübergreifende Kommunikation
Man kann endlich Server und Fraktionsübergreifend mit seinen Freunden Chatten.

3. Haustierkämpfe
Ist ein nettes Feature und stimmig in das Spiel integriert. Wer auf Kämpfe und Tiere sammeln ala Pokemon steht hat hier einiges zu tun.

Update:
Es gibt sehr viele liebevoll designte Pets mit jeweils 6 individuellen Fähigkeiten von denen man jeweils 3 im Kampf einsetzten kann.
Durch das Stein, Schere, Papier prinzip muss man seine Pets mit bedacht auswählen. Wer z.B. 3 Robo-Pets hat wird keine Chance gegen einen Elementar haben.
Ich habe mich jetzt durch alle Trainer gekämpft und bin begeistert von dem Feature. Ab Nordend haben alle Trainer Stufe 25 Pets und wer die falschen Pets oder Skills einsetzte wird keine Chance haben. Ich kann jedem, der diesn Inhalt bisher ausgelassen hat diesen ans Herz legen. Mich hat er bestimmt 20 Stunden unterhalten und Wartezeiten auf Random Raids überbrückt.

4. Neues Skillsystem
Als erstes dachte ich mir wie viele, was kürzen die noch alles aus dem Spiel. Jetzt kann man nicht mal mehr Skillpunkte verteilen.
Aber wenn man mal ehrlich ist. Wie lief es ab. Level Up oder neuer Patch = Google wie verteile ich meine Punkte. Es liefen sowieso alle mit der gleichen Skillung rum.
Durch das neue System kann man wenigstens etwas experimentieren und an die Spielweise anpassen.
Ich finde nur 6 Wahlmöglichkeiten mit je 3 verschiedenen Skills zu wenig.

Fazit:
WoW hat mir bis LK sehr viel Spaß gemacht. Bei Cata war zumindest die Levelphase spannend aber leider wurden zu wenige Inhalte nachgeliefert.
Bei MOP begeistern mich werder die Quests noch das Setting. Es wirkt auf mich wie ein AsiaMMO in dem man nur durch tägliches "Arbeiten" zu etwas kommt. Für jemand der berufstätig ist und nur am Wochenende Spielt einfach nicht geeignet. Abo wird deshalb nicht verlängert und WoW endgültig auf Eis gelegt.
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am 6. Oktober 2014
Mists of Pandaria gefiel mir sehr gut es schloss gut an die Vorgänger an. Allerdings wurde es mir doch ein bisschen zu schnell am Ende und aktuell mache ich gerade eine WoW Pause aber ansonsten gutes Addon sogar einer meiner Lieblingsaddons.
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am 19. Juni 2013
Zu meinem WOW Hintergrund:
Ich habe mit gelegentlichen Unterbrechungen seit 2007 WOW gespielt, also seit 'Burning Crusade' (BC). Am aktivsten war ich zu Zeiten von 'Wrath of the Lichking' (LK). Zum neuen Addon hatte ich im November/Dezember 2012 meinen Account nach mehr als 1 jähriger Abstinenz wieder reaktiviert. PvP-Inhalte waren für mich noch nie interessant, weswegen ich in der nachfolgenden Rezension auf diese nicht eingehen kann und werde.

'Mists of Pandaria':
Anfangs hat das Ganze Spaß gemacht. Ich fand die erzählte Geschichte interessant und die Questreihen die einen mit gelegentlichen Abstechern und Parallelgeschichten durch die Gebiete führen sind meiner Meinung nach sehr gut gestaltet, machen einen neugierig wie es weitergeht und motivieren recht nachhaltig. Am meisten Spaß hatte ich im 'Tal der vier Winde' und im 'Kun Lai Gipfel'. 'Mists of Pandaria' bietet meiner Meinung nach in diesem Teil des Spiels das Beste Spielerlebnis aller bislang erschienenen WOW-Addons. Das hat so viel Spaß gemacht das ich zum ersten mal alle Questen auf einem neuen Kontinent durchgespielt habe. Die Motivation war sogar so hoch, daß ich den Titel "Meister der Lehren von Pandaria" nicht nur mit einem, sondern für 3 Charaktere erspielt habe. Alte WOW-Bekannte und Gildenmitglieder wiederzusehen bzw. im TS wiederzuhören war ebenfalls ein schöner Aspekt.

Für diesen Teil des Spiels würde ich 'Mists of Pandaria' für Spielspaß und Wertung jeweils 5 Sterne geben.

Die Gestaltung der Talente hat mir persönlich besser gefallen als in 'Cataclysm'. Das System ist zwar noch einfacher, allerdings bietet es letztenendes real mehr Möglichkeiten zur Individualisierung. In 'Cataclysm' gab es meist real nur eine sinnvolle Möglichkeit die Talentpunkte zu vergeben. In 'Mists of Pandaria' waren mehrere Talente einer Ebene objektiv durchaus gleichwertig, für unterschiedliche Spielertypen aber unterschiedlich interessant und nutzvoll. Langer Rede kurzer Sinn: Man hatte in Gegensatz zu 'Cataclysm' wieder die echte Qual der Wahl. Der Höhepunkt des Talentsystems ist aber meiner Meinung nach noch immer 'Wrath of the Lichking'. Hier hatte man vielfältige Möglichkeiten seinen Charakter auf die eigene Spielweise anzupassen und zu individualisieren.

Auch in Details ist 'Mists of Pandaria' durchaus innovativ. Der Bauernhof, Petbattles, seltene Gegenstände und Questreihen über die man mitten im Nichts stolpert und die einen dann zum genaueren Hinsehen und zum Erforschen der Landschaft motivieren, machen das Spiel am Anfang durchaus interessant und halten die Motivation hoch.

Der Schock kommt dann allerdings wenn man Stufe 90 erreicht hat. Man wird in Dailys (Für potentielle Anfänger: das sind Questen die man jeden Tag einmal machen kann) erstickt und im Gegensatz zu früheren Addons muß man diese in sehr großem Umfang wirklich täglich erledigen, wenn man vorhat an 'echten' Raids teilzunehmen. Das ging schließlich soweit, daß bis zu 2 Stunden und mehr am Abend mit Dailys und anderen täglichen "Pflichten" belegt waren. Nach einer gewissen Zeit fühlte sich das Spiel hierdurch mehr wie Arbeit an als eine Freizeitbeschäftigung. Das man zum Farmen von Ausrüstung jede Woche möglichst alle IDs der LFR-Raids abarbeiten sollte führte dazu, das man kaum noch eine Wahl hatte welche Spielinhalte man spielen möchte, an stattdessen war da eine lange Liste von Arbeiten, die man für Blizzard zu erledigen hatte.

Besonders tragisch war hierbei insbesondere am Anfang die Masse an stupiden Dailys. In späteren Patches wurde es etwas besser da die Dailys mit Storyelementen durchsetzt wurden, was es etwas interessanter machte. An der Masse an abzuarbeitenden Inhalten änderte aber auch das nichts, da gleichzeitig die LFR-IDs die abzuarbeiten waren exponentiell zunahmen.

Ich war schon kein Freund von LFG (Looking for Group), da die serverübergreifenden Gruppen die zum Ende von 'Wrath of the Lichking' eingeführt wurden in meinen Augen der Anfang vom Ende der WOW-Community waren. Vor Einführung von LFG war die WOW-Community ein nicht unerheblicher positiver Motivator für mich als WOW-Spieler. Die Community war überwiegend hilfsbereit, freundlich und kommunikativ. Mit LFG wurde der Ton erschreckend schnell deutlich unfreundlicher, Hilfsbereitschaft ebbte ab und die einzelnen Spieler wurden isoliert, da immer mehr Inhalte allein schneller zu erledigen waren und Blizzard gleichzeitig Einzelgängeraufgaben forcierte und Gruppeninhalte quasi abschaffte. Mit LFG für Instanzen und LFR für Raids wurden dann auch die letzten Gruppeninhalte defakto zu Einzelspielerinhalten. LFR (Looking for Raid) hat den Zerfall der Community in 'Mists of Pandaria' in einem Maße verschärft wie ich das nicht für möglich gehalten hätte. LFR-Raids sind eine Zumutung, da IMMER 10-20% extrem aggressive und asoziale Spieler beteiligt sind. Wären LFR-Raids optional könnte man ja einfach sagen man gibt sich das nicht. Will man aber 'echte' Raids gehen, so kommt man nicht um die LFR-Raids herum und wird von Blizzard quasi zu deren Besuch genötigt. Spaß macht das keinesfalls, da die LFR-Raids neben der Tatsache des inakzeptablen Benehmens einiger Spieler auch noch stinklangweilig sind, da man 20-40min damit verbringt stupide ein paar Tasten zu drücken. Taktik und Spielanspruch sind in den LFR-Raids bestenfalls eine Randerscheinung.

Das führt wiederum dazu das die eigentlich vom Schwierigkeitsgrad und den Taktiken interessanten und auch teilweise schön gestalteten 'echten' Raids für viele zum Problem werden, da auf einmal wieder Movement und Taktik gefragt sind. Viele 'Normalspieler' schaffen es aber auch einfach nicht alle von Blizzard auferlegten 'Pflichten' abzuarbeiten um vernünftig raiden zu können. Das führte dann dazu das es insbesondere auf etwas weniger frequentierten Servern nur wenige Raidgruppen für die 'echten' Raids gab die dann aber aus guten Spielern mit viel Zeit bestanden. Diese Gruppen pflügten dann auch entsprechend schnell durch die Inhalte. Unter diesen Bedingungen dann Anschluß für die eigentlich interessanten Spielinhalte zu finden war schwer, womit dann nur noch die 'WOW-Arbeit' übrig blieb, weshalb ich schließlich nach 3 Monaten den Account wieder stillgelegt habe.

Anmerkung: Zwischenzeitlich sind mehrere Content-Patches erschienen, die das ein oder andere Detail verbessert haben könnten. An den großen Kritikpunkten hat sich aber leider nicht viel geändert. Mittlerweile haben auch fast alle Bekannten, die zu 'Mists of Pandaria' Ihren Account reaktiviert hatten, WOW wieder an den Nagel gehängt.

Was hat Blizzard in meinen Augen falsch gemacht?
Die Essenz ist, daß das Spiel zu sehr auf den Einzelspieler zugeschnitten wurde. WOW war einmal ein Massive-Multiplayer-Online-Roleplaying-Game (MMPORG). Ich habe das Spiel angefangen um mit anderen Leuten in einer Community zu spielen. Eben diese Community hat Blizzard nicht gepflegt. In BC und LK war man durch überall präsente nur als Gruppe zu bewältigende Spielinhalte oft auf die Mithilfe von Spielern angewiesen. Diese Abhängigkeit führte zu einem virtuellen Verhaltenscodex, der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit belohnte und das Community-Erlebnis positiv gestaltete. Ohne Kommunikation mit anderen Spielern kam man nicht vorwärts. Die Fokussierung auf einzeln spielbare Inhalte (nur noch Einzelquests, LFG) zerstörte dieses Gleichgewicht. Die Einführung von LFR hat die letzten Überreste dieser positiven Community zerstört.

Zurück bleibt ein Einzelspieler-Rollenspiel bei dem man sich von anderen Spielern online anpöbeln lassen darf.

Für das Endgame gibt es daher von mir für Spielspaß und Wertung nur jeweils 1 Stern.

Insgesamt bekommt 'Mists of Pandaria' von mir als nettes Singleplayer-Roleplaying-Game 3 Sterne für den anfänglichen Spielspaß beim Questen in Pandaria und 2 Sterne für die Gesamtwertung wegen mangelndem Spielspaß im Endgame und kaputter Community.

Fazit: WOW hat sich selbst abgeschafft indem Blizzard die Community als wichtigen Bestandteil des Spiels zerstört hat.
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am 9. August 2013
Ich spiele seit vielen Jahren WoW und muss sagen, das mit das Addon von der Grafik recht gut gefällt.
Die Entwickler haben viele schöne Dinge verbaut die teils gute Einfälle gehabt, leider ist das Spiel langsam echt ausgelutscht.
Jeder Hins und Kunz latscht mit Epix durch die Gegend obwohl sie von Ihre Klasse kein Plan haben, lediglich unverschämtes Lootglück. Für mich ist das Spiel gelaufen weil ausgekaut und dafür viel zu teuer (Monatlich um 12-13€ + Spiel und Addons)
Vielleicht sollte Blizzard das Spiel Free2Play mache, denke dass dann wieder einige Leute es noch mal versuchen würden.
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am 25. Juli 2013
Das AddOn macht wieder mal fast alles falsch.... Cata war noch ein halbwegs gutes AddOn, was auch Spass gemacht hat, aber die Quests in Pandaria sind Stinklangweilig und wiederholen sich ständig. Selbst die Questreihen sind nicht der Hit. Was Blizz am schlimmsten verbockt hat, ist das man erst ab Lvl. 90 in Pandaria fliegen kann. Genau dann, wenn es nicht mehr dermassen erforderlich ist. Beim Questen hätte das Fliegen sehr geholfen um schnell zum Questgebiet oder Questgeber zu kommen. Fans udn Spieler kaufen sich es eh, aber die neu anfangen, sollten nur bis Wrath of the Lich King bzw. bis Cata kaufen und das AddOn erstmal versauern lassen....
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