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am 1. Oktober 2014
da ich nun doch langsam zum "Serienjunkie" werde, bin ich nun bei Boardwalk Empire gelandet. Allerdings fällt meine Bewertung für diese Serie nicht so euphorisch aus wie angenommen.
Grundsätzlich ist mir schon die 1. Staffel etwas zu zäh und monoton. Das dekadente Partyleben der 20 iger Jahre wird überschwänglich zelebriert. Dabei sind die Darsteller durchweg gut besetzt und spielen Ihren jeweiligen Part überzeugend. Sie besitzen Tiefe und Ihre Rollen im privaten wie im geschäftlichen Bereich sind gut ausgearbeitet. Sie wirken nicht "fremd" sondern hintergründig und vielschichtig. Aber gerade hier kann Steve Buscemi als "Nucky" Thompsen (der Bezirkskämmerer und heimliche Chef über Atlantik City) keine Extrapunkte gewinnen.Trotz seiner Hauptrolle empfinde ich Ihn nicht als besonders ausgefallen oder charismatisch. Daher kann ich die Einstufung als "schauspielerische Meisterleistung" so nicht nachvollziehen. Ich finde er ist einer von vielen in einem guten Cast. Hervorheben würde ich dagegen Micheal Shannon ("The Iceman") als Prohibitionsagent Nelson von Alden. Er spielt sehr eindringlich und "leicht gestört". Ein wirklich gruseliger Charakter der in den weiteren Staffeln hoffentlich an Spielraum gewinnt.
Die Szenerie der 1.Staffel ist in Brauntöne gefiltert,die durchaus passend sind.Jedoch beschränkt sich die gesamte Umgebung von Atlantik City eigentlich nur auf die Promenade und den dazugehörigen Straßenzug.(sieht irgendwie hölzern und künstlich aus) Zum Glück bekommen wir interessante Abschweifungen zur Mafia New Yorks (Arnold Ruthstein) und Chicago (Al Capone - großartig gespielt von Stephen Graham) geboten. Ohne diese Nebenhandlungen würde die Serie in meinen Augen noch trister und langweiliger wirken.

Fazit: Passend zu einem Politiker (Nucky Thompson) wird die gesamte Handlung zu 90% von Dialogen und Gesprächen geprägt. Auf Action, Dynamik und Schnelligkeit wird weitgehend verzichtet. Daher entsteht in meinen Augen auch noch keine richtige Spannung oder Nervenkitzel. Das gesamte Erzähltempo ist mir zu ruhig und träge. (Irgendwie bekomme ich das Gefühl GZSZ im Jahr 1920 zu sehen).Das interessanteste für mich ist der gleichzeitige, langsame Aufstieg von "Al Capone" zum Mafiaboss in Chicago. Der Konflikt zwischen diesen beiden Größen ist bereits jetzt vorhersehbar. Gerade dieser Punkt könnte der Handlung deutlich mehr Schwung verleihen und die gesamte Dramaturgie aufwerten. Daher werde ich der 2. Staffel auch eine Chance einräumen, obwohl mir dieses "Suchtgefahr, ich will noch eine Episode sehen" bisher fehlt. Potential ist zwar vorhanden, aber an der Umsetzung mangelt es doch in einigen Punkten. (Für mich ist die BBC Serie "The Shadow Line", die mit noch weniger Action auskommt um ein vielfaches spannender und fesselnder)
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am 15. Juli 2014
Ich bin inzwischen bei der dritten Staffel dieser fantastischen Serie angelangt und kann nur eine große Empfehlung aussprechen. Was die Amerikaner politisch versemmeln machen sie künstlerisch (fast) wieder wett...das hier ist Ausstattungskino(Mit Fernsehserienmaßstäben lässt sich diese Serie fast nicht messen) par Excellence. Bis ins Detail werden hier die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts perfekt nachgebaut, sogar die Sprache ist der Zeit angepasst... handgenähte Garderobe, perfektes Matte-Painting welches eine unnachahmliche Illusion der Küstenstadt "Atlantic-City" erschafft und unglaublich detaillierte und vielschichtige Charaktere gepaart mit einer wirklich spannenden und nachvollziehbaren Handlung amchen diese Serie zu einer Pflichtveranstaltung für anspruchsvolle TV-Konsumenten. Manchmal gibt es kleine Längen aber dann kommt wieder komprimierte Action die einen fast aus dem Sessel haut. Ein Bodycount der Seinesgleichen sucht inklusive. Steve Buscemi passt perfekt in die Rolle des Nucky Thompson, aber alle Darsteller sind großartig besetzt, ich kann nur allerhöchstes Lob aussprechen.
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am 9. September 2014
Boardwalk Empire, die neue Erfolgsserie aus dem Hause HBO ( Die Sopranos, Band Of Brothers, The Pacific, Game Of Thrones ), liefert einen weiteren Meilenstein der Fernsehgeschichte ab. Hervorragend werden hier die 20er Jahre zur Zeit der Prohibition wiedergespiegelt. Steve Buscemi spielt Enoch '' Nucky '' Thompson, angelehnt an Enoch Johnson, einen Schatzkämmerer, sowie korrupten Politiker der den illegalen Alkoholhandel in Atlantic City fest in der hand hat. Auch legendäre Gangster wie Al Capone, Lucky Luciano, Johnny Torrio, Arnold Rothstein und viele mehr, werden hier vorgestellt, müssen sich aber natürlich noch den Weg an die Spitze erarbeiten. Michael Shannon spielt Nelson Van Alden, einen Prohibitionsagenten der alles daran setzt Nuckys Machenschaften ein Ende zu bereiten. Ich könnte noch so viel erzählen, aber kurz gesagt: Boardwaök Empire ist eine gelungene Serie die immer spannend und aüßerst qualitativ umgesetzt ist, da kann sich die ein oder andere Hollywoodproduktion eine große Scheibe abschneiden !!!
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am 19. Juli 2012
Sie können es einfach, die Damen und Herren von HBO, dem Publisher von Boardwalk Empire. Aufwändig produziert ist diese Serie ein Stern im sonstigen Einerlei des Serienalltags. 12 Folgen auf 5 DVDs und keine einzige Minute wird es einem langweilig. Die Kulisse ist grandios, die Schauspieler sind ausgezeichnet, und die gesamte Geschichte ist absolut glaubhaft. Sie macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Die Extras sind mir stets unwichtig, weshalb ich auch nicht darauf eingehe. Die technische Umsetzung (Bild und Ton) ist für mich ohne Fehl und Tadel.

Was mir aber mit am wichtigsten ist: So ein Werk muss man ohne Werbeunterbrechungen und besonders auch ohne Kürzungen gesehen haben, wie auch Game of Thrones, das mich ebenfalls sehr beeindruckt hat.
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am 18. Oktober 2015
Schauspielerisch erste Sahne, jedenfalls alle die in einer hervorgehobenen Rolle spielen besitzen eine ernorme Ausstrahlung und Natürlichkeit, als würden sie nicht vor der Linse stehen. Ich finde das ist eine ausserordentliche Leistung! Thema Atlantic City, Prohibition und 1920 sollte nicht abschrecken. Es geht um Korruption, menschliches Machtstreben, Verrat, echte und käufliche Liebe und Charaktere die heute nicht anders sind, sondern nur anders aussehen und vielleicht etwas zivilisierter reagieren. Die Themen sind jedoch nach wie vor topaktuell. Kritik: die ersten 30 Minuten haben mich nicht wirklich gefesselt und am Ende (Staffel 5) war nicht alles auf Anhieb durchsichtig. Volle Punktzahl ist jedoch in jeder Hinsicht eher untertrieben. Kaufen und in Nuckys Welt eintauchen...
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am 21. Mai 2016
Man muss sagen, es gibt wirklich viele sehr sehr gute Serien (aber auch viel Standard-Müll), man muss sie halt nur kennen. Boardwalk Empire ist eine davon, wobei ich sagen muss, dass sich diese im "High End" Bereich befindet.

Als leidenschaftlicher Film- und Serienfreund kann ich diese Serie jedem empfehlen, der auf eine komplexe Handlung und auf eine "gewisse Atmosphäre" wert legt. Wichtig ist dabei, dass man sich auf die Serie einlässt. Es handelt sich hier nicht um ein "Aktionfeuerwerk", wie es immer viele Menschen erwarten, sondern um ein Mafia-Serien-Epos mit Tiefgang und verschiedenen interessanten Charakteren.
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am 10. September 2012
Grandios. Das ist das erste Wort was mir nach Ablauf der letzten Folge einfällt. Ich mag diese Zeit, dass Setting, die Mafia, Intrigen und alles was dazugehört.

Und ich bin auf meine Kosten gekommen. Wer Action und Ballerei sucht, ist hier falsch. Es läuft viel über toll geschriebene Dialoge, Gestik umd Mimik. Und genau das macht für mich diese Serie aus. Gepaart mit toller Besetzung. Ich habe hier irgendwo einen Kommentar eines Sopranos-Fans gelesen, der der Meinung sei der Charakter Enoch "Nucky" Thompson sei falsch besetzt, unter anderem weil der echte Nucky ja viel dicker war. Aus diesem Grund sei wohl James Gandolfini die viel bessere Besetzung gewesen. In meinen Augen totaler Quatsch. Ich liebe Tony, das hier keine Missverständnisse aufkommen, aber Steve Buscemi ist die perfekte Besetzung. Dieses Gesten und Mimikspiel hätte Gandolfini nicht hinbekommen, dass beherrscht Buscemi einfach besser.

Aber wie gesagt, auch die anderen Rollen sind großartig besetzt, bis zur kleinsten Rolle. Ich habe jeder Person ihre Rolle absolut abgekauft. Es wird natürlich in dieser Serie nicht nur gesprochen, Gewalt gehört in die Zeit der Prohibition natürlich genauso. Mir kommt es entgegen das nicht permanent rumgeballert wird, aber wenn Leute erstickt, erschossen, im Meer versengt werden oder sonst wie über den Jordan gehen, fügt sich nahtlos in das Geschehen der Serie ein.

Des Weiteren habe ich gelesen, diese Serie soll es an einer gewissen Grundspannung fehlen (wohlgemerkt derjenige der dies schrieb hat die Serie nichtmal bis zum Schluss geguckt) kann ich ebenfalls nicht zustimmen. Es gibt viele viele Szenen in denen man schon erahnt das gleich was passiert. Das ist jetzt natürlich nicht sonderlich schwer zu bewerkstelligen, was mir aber daran gefiel ist, dass nicht immer das offensichtliche, was man erwartet auch passiert. Das macht für mich eine gute Serie aus. Es gibt auch einige Momente wo schon ein wenig aufmerksam erfordert ist, deshalb sollte man die Serie wirklich gründlich gucken. Mir fällt dazu spontan die Szene ein nach der Magerite kurz nach dem Gespräch mit dem Blechmann in den Spiegel schaut, Leute die die Serie kennen wissen sicherlich was ich meine.

Was mir außerdem gefällt, weil es irgendwie passt, es gibt eigentlich keine von Grund auf Guten, aber auch keine Bösen, jeder ist auf seine Art und Weise Gut, auch wenn die betreffende Person das vielleicht nur selbst so sieht. Viele Charaktere wandeln sich, aber auch nachvollziehbar.

Die Kulissen, auch wenn viel am Computer gemacht wurde, sind einfach genial, sehr detailiert, man fühlt sich richtig in diese Zeit versetzt, dass Einige kritisieren das viel aus dem Computer stammt, ist Blödsinn, mir ist das egal. Denn in welchem Film oder Serie ist das in der heutigen Zeit bitte nicht mehr so? Mir ist das Ergebnis wichtig und das stimmt hier. Dazu kommen noch die tollen Klamotten, die Musik, die Gestaltung der Innenräume und Gassen, Wälder, es stimmt einfach alles.

Auch Bild und Ton der BD sind absolut klasse, gestochen scharfes Bild, tolle Tonqualität. Die Verpackung ist ein normaler Schuber, recht stabil und schön gestaltet.

Als meckern auf hohem Niveau würde ich die Syncro von Tommy (Jimmys Sohn) bezeichnen die einfach gruselig ist und der vielleicht ein oder andere Twist in der Story wäre noch schön gewesen. Dazu kommt noch, dass der gute Nucky teilweise mir das Gefühl vermittelt hat, nicht so mächtig zu sein wie es den Anschein haben soll. Nichts soll ohne ihn gehen in Atlantic City, er weiß über alles bescheid, kann jedes Problem lösen, hat Kontakte vom Bürgermeister bis zur Hure, da hat mir manchmal etwas der Wumms gefehlt, dass Gefühl das er wirklich der Mächtige im Hintergrund ist.

Die 2te Staffel wird auf jeden Fall sofort gekauft, bei dem Gespräch am Ende der ersten Staffel muss man einfach weitergucken und sich überraschen lassen was die einzelnen so alles aushecken.
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am 10. Juni 2013
Im deutschen Free TV ist die Serie ja noch nicht zu sehen - ich bin froh, dass ich trotzdem darauf aufmerksam geworden bin. „Boardwalk Empire“ bietet alles, was ich von einer guten Serie erwarte: interessante und (soweit möglich) sympathische Charaktere, eine spannende Story und natürlich die obligatorischen Liebesgeschichten. Gepaart mit den Kostümen, der Musik und den Kulissen der Zwanzigerjahre ist die Serie echt sehenswert. Besonders gefreut habe ich mich auch, Michael Pitt wiederzusehen, den ich aus Funny Games kannte. Aber auch die anderen Schauspieler sind toll! Kann die Serie nur weiterempfehlen!
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am 11. Oktober 2014
Eigentlich habe ich nicht viel erwartet, als ich mir die erste Staffel gekauft habe. Ich muss aber zugeben,d ass ich Staffel 1 innerhalb von 4 Tagen gesehen habe. Eine sehr coole Serie, mit einer interessanten Story und mit so vielen verschiedenen Charakteren(1-2 sind recht langweilig/uninteressant)...Für jeden ist etwas dabei.
Aber es gibt ab und zu Nebengeschichten, die recht langweilig sind und nicht jeder Charakter hat mich interessiert. Das waren dann Momente, wo ich mich geärgert habe, weil ich da nichts sehen wollte...
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am 28. Februar 2012
Was macht diese, wahrlich großartige, Serie aus?

- Zum einen absolut aufwändige, detailgetreue Kostüme und v.a. Kulissen.

- Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, die zudem auch wirklich passend besetzt sind. Ich konnte schauspielerisch keinen Ausfall erkennen. Die Beweggründe der einelnen Charaktere waren allesamt nachvollziehbar und glaubhaft gespielt.

- Eine wirklich gute Geschichte (...wir befinden uns im Jahr 1920, Einführung der Prohibition und Beginn des Alkoholschmuggels und damit den Aufstieg einiger der größten Gangster Amerikas...).

- Zum Schluss noch einen absolut genial durch Steve Buscemi gespielten Hauptcharakter: Nucky Thompsen - es ist wahrlich ein Fest Buscemi hier spielen zu sehen, der, ohne mit der Wimper zu zucken, mal einen Mord beauftragt, hier und da einen Politiker schmiert, im Hauptgeschäft den Alkoholschmuggel betreibt, zwischendurch mit den anderen Gangstergrößen ein bißchen Krieg spielt und nach außen hin immer die Fassade des gutbürgerlichen (für die Abstinenz eintretenden) Stadtkämmerers aufrecht erhält. Dabei das Minenspiel von Buscemi zu betrachten ist eine wahre Wonne.

Aber auch einen aufstrebenden, hier noch als Handlanger tätigen, Al Capone oder die Anfänge der späteren Gangstergrößen Lucky Luciano oder Arnold Rothstein (alle drei gut verkörpert) zu sehen, macht Spass.

Da die Serie u.a. von Martin Scorcese produziert wurde, der auch in der 1. Folge Regie führte, hat das Ganze tatsächlich Kinoniveau, ohne dabei aber den typischen, HBO-Serien eigenen, Witz zu verlieren.

Gern wird hier ab und an ein Vergleich mit den Sopranos gezogen, da ein Macher der Sopranos auch dieses Kleinod produziert und das Umfeld beider Serien (bis auf die Zeit in der die Serien spielen) recht ähnlich ist. Sicher, die Sopranos sind witziger, böser, gemeiner im Wortwitz, ein wenig abseits vom üblichen Hollywood-Einerlei, doch schlechter ist vorliegende Serie nicht.

Das Bild ist klar, der Ton bedient alle Boxen, ist gut abgemischt und kraftvoll. Als Extras gibts u.a. ein Making of und einen Bericht über die Enstehung der Kulissen (wirklich interessant).

Mir fällt es leicht, diesem Kleinod volle 5 Sterne zu geben und eine klare Kaufempfehlung auszusprechen.
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