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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
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am 4. Mai 2015
Ist schon eine Weile her, dass ich es gespielt habe, aber ich habe gute Erinnerungen daran. Die Geschichte ist eigentlich simpel aber schon durch die Zeit erzählt. Ein schön solides Point and Click Adventure und gerade zu dem Preis jetzt. Da kann man nicht klagen. Gute Sache.
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am 26. Januar 2013
Mit 98 lachenden und 2 weinenden Augen habe ich soeben "Lost Chronicles of Zerzura"
durchgespielt. Die Rätsel sind absolut 'à point', soll heißen: Weder zu schwer, noch
zu leicht. Vor Allem kein einziges, welches eine 'verquerte' Logik erforderte: Genügend
- nein, was sage ich: 'reichlichst' - Hirnschmalz eingesetzt, waren sie alle lösbar.
Und dies auch ohne sinnlose Rennerei, mit der ja manch andere Adventures 'glänzen'.
Die 'Minispiele' sollte man auch auf jeden Fall mitmachen; sie fügen sich so sauber
in den Rest ein, daß es schade wäre, sie (obwohl möglich) zu überspringen.

Solche Aufgaben stünden jedem Adventure gut zu Gesicht. Nur - und da haben wir das eine
weinende Auge - vermisste ich in 'Zerzura' ein wenig das Adventure selbst: Ein Rätsel
jagte das eine nach dem anderen, dazwischen war aber ... relativ nichts. Gerne hätte
ich zum Beispiel Feodor bei seinem Tauchgang begleitet. Stattdessen: Ein Problem gelöst,
nahtlos ging's zum nächsten.

Das zweite weinende: Ein bisserle 'naiv' war die Handlung denn doch irgendwie.

Fazit: Volle 5 Sterne für den nicht enden wollenden, genialen Rätselspaß. Ein Stern
Abzug fürs nicht ganz so gelungene Adventure-Ambiente.
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am 2. Januar 2016
Das Spiel ist sooo super und voll intelligente Steuerung dazu. Wenn man Gegenstände kombiniert, die nicht zusammenpassen, muss man sich nicht tausend Mal denselben "Nein, passt nicht" o.ä. anhören, sondern rein nichts! Der Inventar-Gegenstand geht einfach wieder zurück ins Inventar. Außerdem werden keine Untertitel angezeigt, was auch schön ist. Die Stimmen sind sehr angenehm, das Spiel hört und hört nicht auf und ist dabei spannend und macht einfach Spaß. Weiter so, mehr davon!
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Hochspannung zur Zeit der Inquisition mit einem Hauch Indy

"Lost Chronicles of Zerzura" wurde von Cranberry Production entwickelt und stammt damit aus der Schmiede der erfolgreichen Black Mirror-Reihe, was optisch auch sehr deutlich ist; der Stil, das Figuren-Design und die Animationen sind sehr ähnlich, wenn auch der Zeitrahmen hier ein völlig anderer ist.
Das Game fasziniert von Beginn an durch den gut gewählten historischen Rahmen - vor allem die ständige Bedrohung durch die gnadenlose Inquisition sorgt für Hochspannung, und auch das Zeitalter der Renaissance bietet viel Erzählstoff - und das toll umgesetzte grafische Setting. Die Schauplätze wirken authentisch und zugleich malerisch, sind sehr detailliert und liebevoll gestaltet, wenn auch hin und wieder etwas zu düster geraten, um alles perfekt erkennen zu können. Ramon und vor allem die Hauptfigur Feodor sind sympathische Charaktere, deren Abenteuer der Spieler mit Spannung verfolgt.

Es weht ein Hauch von Indiana Jones durch das Spiel, wenn Feodor unfreiwillig auf Reisen geht, das wohlgeordnete Barcelona hinter sich lässt und schon bald auf Korsaren und exotische Schauplätze trifft. Seine Fähigkeiten und Einfälle als Erfinder kommen Feodor - und damit dem Spieler - dabei immer wieder zugute. "Lost Chronicles of Zerzura" präsentiert sich hier als ganz klassisches Point-and-Click-Adventure, bei dem Abenteuer und Rätsel, nicht aber - wie so oft in diesem Genre - Humor und Running Gags im Vordergrund stehen.

Leichte Steuerung, (zu) wenig Herausforderung

Die Steuerung funktioniert auf die gewohnte Weise sehr reibungslos und einfach - Feodor wird allein mit der Maus durch die Szenen gesteuert; ebenfalls per Mausklick werden Gegenstände eingesammelt (die ins Inventar am unteren Bildschirmrand wandern), miteinander kombiniert und ihrer oft ungewöhnlichen Bestimmung zugeführt. Der Rechtsklick kommt übrigens gar nicht zum Einsatz, weil es im Grunde keine unterschiedlichen Aktionen gibt - wenn der Mauszeiger über ein Objekt oder eine Person geführt wird, ändert der Cursor sich automatisch, je nachdem, ob man interagiert, etwas betrachtet, mit jemandem spricht oder etwas aufnimmt. Dadurch wird die Steuerung zur einfachen und komfortablen Sache, das Gameplay wird allerdings auch etwas zu anspruchslos. Dies wird dadurch noch verstärkt, dass der ansonsten graue Cursor sich automatisch rot verfärbt, wenn eine Interaktion mit einem Objekt oder zwischen zwei Objekten möglich ist. Bleibt der Zeiger farblos, kann man sich direkt sparen, durch Klicken verschiedene Dinge auszuprobieren.

Moderater Schwierigkeitsgrad, aber Köpfchen ist trotzdem gefragt

Bei den einzelnen Aufgaben ist durchaus Köpfchen gefragt, der Schwierigkeitsgrad ist jedoch für Genrefans ziemlich moderat ausgefallen, ausgeprägtes Um-die-Ecke-Denken und gewagte Gehirnakrobatik sind nicht vonnöten. Mehr Mut zu knackigeren Rätseln und ausgefallenen Ideen hätte hier noch das gewisse Etwas ins Spiel gebracht, das Adventure-Fans lieben. Trotzdem sind die Herausforderungen teils auch durchaus fordernd und machen definitiv Spaß! Die Logik steht bei vielen Situationen auf einem anderen Blatt, vieles wird durch bloßes Herumprobieren gelöst (eine Pfeife in einen Blasebalg stecken, um Blei aus gezinkten Würfeln herauszusaugen? Nun ja ...). Auf jeden Fall will man die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht, warum Ramon entführt wurde und welches Geheimnis aus der Vergangenheit der beiden Brüder eine wichtige Rolle spielt. Dreh- und Angelpunkt ist die sagenhafte Stadt Zerzura, von der nicht einmal sicher ist, ob sie existiert. Auf der Spur Zerzuras fühlen alte Hasen im Adventure-Bereich sich öfters wie Indy auf der Suche nach Atlantis (wenn auch das Niveau des Klassikers nicht erreicht wird), das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch.

Gutes, grafisch schönes Adventure, allerdings ohne Knalleffekte

"Lost Chronicles of Zerzura" besticht vor allem durch die gelungene Story, den interessanten historischen Kontext, der storytechnisch noch nicht ausgereizt ist, und die grafisch sehr ansprechenden Hintergründe und Szenenbilder. Die Rätsel und die Originalität kommen indes etwas zu kurz.
Insgesamt ein gutes, durchweg unterhaltsames Adventure, das aber etwas leicht - oder böse gesagt: viel zu brav - ausgefallen ist. Man wird das Gefühl nicht ganz los, dass noch ein großer Clou, ein letzter Knaller fehlt, um das Spiel zum Kracher werden zu lassen. Hin und wieder fehlt einfach ein markiger Spruch, ein richtig schräges, geniales Rätsel, eine tolle Wendung. Dennoch ist Zerzura ein solides Point-and-Click-Adventure, an dem es im Grunde nicht viel zu meckern gibt! Wem etwa "Lost Horizon" gut gefallen hat, dürfte hier nicht viel verkehrt machen.
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am 7. März 2012
Ich habe das Adventure fast durchgespielt und ich finde es bis jetzt sehr unterhaltsam und spannend. Die Spiel-Engine die bei diesem Adventure verwendet wurde ist die gleich die auch schon bei Black Mirro 2 und 3 zum Einsatz kam. Und diese beiden Spiele haben mir persönlich recht gut gefallen. Ich finde diese Spiel-Engine mit der die Geschichte erzählt wird (bis auf ein paar Kleinigkeiten!) recht ansehnlich und auch akustisch recht gut in Szene gesetzt. Im Grunde gibt es nicht viel zu meckern. Bis auf die etwas zu leichten Rätsel, etwas hölzern wirkende Animationen, wenig aufwendig gemachte Zwischensequenzen und die fehlenden Kameraperspektiven bei Gesprächen. Für diese kleinen Mängel ziehe ich einen Stern ab. Aber ansonsten kann ich jeden Adventure-Liebhaber dieses Abenteuer wärmstes empfehlen. Ein Blick ist es alle male wert.
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am 3. Februar 2012
Vorab muss ich sagen, dass ich noch nicht das ganze Spiel durchhabe, aber ich bin doch schon so weit, um mir ein Urteil zuzutrauen:

Story: 90% Spannende unterhaltsame Geschichte. Man will ständig wissen, wie es weitergeht.

Steuerung: 100% Point & Click vom feinsten. Völlig intuitiv auch für Anfänger ohne Anleitung sofort einleuchtend.

Grafik: 85% Man kann sich darüber streiten, ob man die Comicgrafik von Deponia oder die realistische Grafik von LCoZ lieber mag. Ich finde letztere besser und in der Richtung gibt es bei Adventures aktuell auch nichts besseres. Sowohl die belebten Hintergründe wie auch die Personen sind optisch 1A. Nur der Bewegungsablauf der Figuen ist ein kleines bißchen steif, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Der einzige wirkliche Kritikpunkt sind aus meiner Sicht die gezeichneten Zwischensequenzen. Da hätten mir schön gerenderte Cutszenen (wie bei Geheimakte Tunguska z.B.) besser gefallen.

Sound: 85% Musik, Hintergrundgeräusche und auch die Sprecher sind stimmig und passen sich jeder Zeit der Situation im Spiel an. Die Qualität der einzelnen Sprecher reicht von ganz gut bis sensationell.

Rätsel: 90% Auf einem konstant mittlerem Niveau. Manchmal etwas knifflig, aber spätestens bei einem Blick ins Tagebuch weiß man grundsätzlich, wie es weitergeht, nur den Weg dorthin muss man noch "errätseln". Dadurch kommt zu keinem Zeitpunkt Frust auf, zumal auch die saubere Hotspot Anzeige alle Gegenstände, Personen und Ausgänge anzeigt, mit denen man interagieren kann.

Fazit: 90% Da das Spiel auch nicht gerade kurz ist, ist sogar der für ein Adventure relativ stolze Preis auf jeden Fall ok. Wer noch etwas zweifelt, kann natürlich erst mal die Demo spielen, aber spätestens dann lässt einem das Spiel keine Ruhe mehr, bis man es durch hat. Ich vermute, dass dieses Jahr nur Memento Mori 2 noch besser werden könnte (wenn man sich die ersten Berichte und Screenshots dazu anschaut (Optik ist mir wichtig)), aber auch das bleibt abzuwarten.

Für Lost Chronicles of Zerzura auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung!

Edit: Spiel habe ich mittlerweile durch, hat etwa 15 Stunden gedauert. Die Rätsel werden leider im Gegensatz zu anderen Adventures gegen Ende nicht schwerer sind also alle mit ein wenig Denken problemlos zu lösen. Kaufempfehlung beleibt für alle, die es nicht verzwickt haben wollen.
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am 10. Februar 2014
Vorab: Das Gesamtpaket bei diesem Adventure stimmt. Abwechslungsreiche Settings, schön gezeichnete Landschaften, glaubwürdige Handlung und gute Rätsel.
Zwei Abstriche muss man dennoch machen:
Die Handlung wird an manchen stellen durchaus dramatisch, die stockenden "Cutscenes" mit automatischen Bewegungen nehmen aber die Spannung raus
Manche Gegenstände sind vollkommen nutzlos, andere können kombiniert werden und erfüllen hier ihre Funktion nicht mehr.
Da könnten die Entwickler unsinnige Handlungen durchaus unterbinden.
Insgesamt aber stimmig, vor allem die Musik reißt hier einiges raus!
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am 5. Februar 2012
Die vielen positiven Reviews zu "Lost Chronicles of Zerzura" haben meine Erwartungen hoch geschraubt. Dem wurde es für mich nicht ganz gerecht, wenngleich es gute Momente hat! Hier mein Eindruck (und wer meinen langen Text nicht lesen mag, kann auch gleich zum FAZIT springen).

STORY: "Lost Chronicles of Zerzura" von Cranberry Productions (z.B. Black Mirror 2 & 3) lebt v.a. von der Handlung. Wir starten im Barcelona des Spätmittelalters, zur Zeit der Inquisition und begleiten den jungen Erfinder Feodor bei seinem Abenteuer. Bald wird daraus die Suche nach der sagenhaften mythischen Stadt Zerzura - eine Suche, von deren Erfolg ein Leben abhängt. Uns erwartet hier ein epischer Mix aus Abenteuer, Mythen, Religion und Love-Story. Auch der Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion in dieser Zeit wird angeschnitten. Das Cranberry fähig ist, historische Szenarios gekonnt in einem Spiel zu realisieren, wurde bereits mit dem (ansonsten wie ich meine schwachen) "Mata Hari" bewiesen. Seither wurde zudem viel dazugelernt. Bei Zerzura gelangen wir an viele Schauplätze die ein Gefühl der damaligen Zeit vermitteln. Unsere Hauptfigur ist dabei selten nur auf sich alleine gestellt, wobei das Spiel von den Gefährten jedoch kaum Gebrauch macht. Der Protagonist ist zudem verträglicher als z.B. noch bei der BM Trilogie, aber ihm fehlen jegliche Abgründe (abgesehen von Höhenangst). Feodor ist lieb und nett, bleibt aber bis hin zum Ende etwas farblos. Manchmal ist die Handlung für meinen Geschmack im übrigen etwas naiv geraten und das Ende wirkt für mich aufgesetzt, unterhaltsam blieb das Spiel dennoch.

VISUALISIERUNG: Die Grafik-Engine dürfte auf jener von BM III basieren - es erinnert optisch sehr daran. Die Hintergründe sind eindrucksvoll, die Spielfigure hingegen schlampig, was gerade dann auffällt, wenn sie grösser im Bild zu sehen sind. Letzteres passiert aber kaum. Fast immer belässt es das Spiel bei sehr totalen Perspektiven, wodurch die meisten Objekte nur sehr klein im Bild zu sehen sind. Hinzu kommen nette Zwischensequenzen, die in schlicht bewegten Bildern die Erzählung weiterspinnen und eine optische Auflockerung bieten. Diese Sequenzen erinnern an Skizzen eines Erfinders. Allerdings tut sich im Rahmen dieser Sequenzen teilweise so viel, dass ich es schon richtig schade fand, dass gerade diese Momente nicht gespielt werden können (20 Stunden Spielzeit hätte das Game dann locker geknackt). Die Hintergründe wirken v.a. während der ersten Spielhälfte angenehm belebt. Vögelschwärme fliegen im Hintergrund, Passanten schielen kurz ins Geschäft, während wir uns dort mit jemandem unterhalten. Auch für uns relevante Personen bleiben oft nicht statisch an einem Fleck. Im weiteren Spielverlauf lässt das ein bisschen nach.

MUSIK UND SPRACHAUSGABE: Die Sprachausgabe ist souverän gelungen, der Einsatz von Musik ähnlich dezent wie schon bei BM (oder den Klassikern "Baphomet's Fluch I & II"). Viel musikalische Variation gibt es zwar nicht - das ist auch nicht unbedingt nötig, denn Musik und Soundkulisse ergänzen einander ziemlich gut. Während die atmosphärischen FX ihren Job einwandfrei erledigen, untermalen die kurzen Guitarrenklänge immer wieder stimmungsvoll die Lösung mancher Rätsel. Es gibt so gesehen keinen musikalischen Dauerklangteppich - höchstens während der kurzen Zwischensequenzen.

STEUERUNG: Bei diesem klassischen Point-and-Click Adventure, haben wir es ähnlich wie z.B. Genre-Vertreter "Haunted" oder "Die Vieh Chroniken" mit einer Art Ein-Klick-Steuerung zu tun. Die Entscheidung zwischen Aktionsmöglichkeiten wie z.B. "Ansehen" und "Nehmen" fällt flach. Grundsätzlich ist so eine Steuerung OK, aber für mich stellt es eine unnötig starke Vereinfachung dar.

RÄTSEL: Das Rätseldesign ist nicht schlecht, doch es wird Profi's kaum fordern. Fast alle Rätsel wären durch reines Ausschlussprinzip locker und leicht lösbar. Über die Umsetzung der Rätsel lässt sich sehr oft streiten. Da ändert es wenig, dass einige Rätsel ansich ziemlich clever wären. Vielversprechend fand ich z.B. zu Beginn den Einsatz von Erfindungen im Rahmen des Rätseldesigns - leider kommt dieser Ansatz im weiteren Handlungsverlauf aber viel zu kurz (wenigstens was komplexere Erfindungen angeht - kleine Erfindungen machen wir mit Feodor zwar des öfteren, doch die unterscheiden sich spielerisch kaum von anderen Adventures). Im ersten Abschnitt passiert eine besagte komplexere Erfindung nämlich nach folgendem recht interessanten Prinzip: wir sammeln Erkenntnisse, um anhand dessen ein Konzept zu entwickeln, dass wir dann umsetzen. Schade, dass daraus nicht mehr gemacht wurde. Das Rätseldesign erinnert in einigen Momenten sehr an BM II & III (ist aber schwächer geraten). Typische Botengänge sind mit an Board, sie bleiben aber im erträglichen Rahmen, wie auch die Minigames OK sind (letztere sind optional überspringbar!). Manche Hot-Spots können gerade auf kleineren Bildschirmen selbst unter Einsatz der Hotspots-Funktion leicht übersehen werden. Ähnlich dem (nicht nur thematisch vergleichbaren) Adventure-Konkurrenten "Lost Horizon", bedient sich das Game fast ausschliesslich totaler Einstellungen (die meisten Locations haben auf einem Bildschirm platz). Aus diesem Grund kann man v.a. bei kleinen Objekten nicht immer gut abschätzen, wie diese nun beschaffen sind. Mehr nahe Einstellungen hätte ich sinnvoll gefunden!

STERBEN: Sterben ist möglich. Wer Cranberry Productions und Future Games kennt, den wird das nicht überraschen. Nicht ganz mein Fall, aber da ohnehin immer vor jeder dieser Sequenzen automatisch zwischengespeichert wird und der Ausweg aus der Misere stets simpel ist, konnte ich es gut verschmerzen.

SPIELDAUER: Geschätzt 14 Stunden. Dabei halten wir uns selten lange an einem Ort auf (lediglich zu Beginn in Barcelona länger, danach geht es Schlag auf Schlag). Genre-intern derzeit leicht überdurchschnittlich.

VERPACKUNG & INHALT: Beschränkt sich nur auf das Nötigste.

SYSTEMVORAUSSETZUNGEN: Selbst auf höchster Grafikstufe angenehm genügsam! Mit einer CPU ab ca. 1.4Ghz, sowie einer durchschnittlichen Grafikkarte und 2GB Ram sollte das Spiel in der Regel spielbar sein (bei XP reichen wohl auch 512Mb Ram).

KOPIERSCHUTZ: Manche KäuferInnen haben grobe Schwierigkeiten mit dem Kopierschutz gemeldet. Offenbar hat es mit gewissen neueren Laufwerken zu tun (der Kopierschutz erkennt die DVD nicht als Orginal an). ProtectDisc hat hier offenbar Update Bedarf. Anfang März ist endlich ein offizieller Patch erschienen, der diesbezüglich Abhilfe schaffen soll. Trotzdem derartige Kopierschutz-Maßnahmen finde ich aber nicht zielführend. Erstens werden sie sowieso immer gleich geknackt und sind sie dann primär für die eigentlichen KäuferInnen eine mögliche Hürde. Zweitens können sie - wie das Beispiel Zerzura zeigt - ungewollte Nebenwirkungen haben. Nicht immer unmittelbar, denn ähnliche Probleme wurden kürzlich im dtp Forum auch im Hinblick auf das ältere "Black Mirror 3" gemeldet. Dort wird wohl dieselbe Version des Kopierschutzes verwendet, was zu inzwischen zu denselben Komplikationen führen kann - allerdings, auf PC's wo BMIII klappt, sollte so gesehen auch Zerzura 1A funktionieren. Ich finde, dtp entertainment sollte sich ein Beispiel an "Deponia" nehmen. Hier wurde auf einen Kopierschutz ganz verzichtet und das mit Erfolg.

FAZIT: Das Adventure "Lost Chronicles of Zerzura" entführt uns in eine längst vergangene Epoche. Die Geschichte finde ich recht gut gelungen, sie kann das Niveau gegen Ende allerdings nicht halten. Die erfinderische Hauptfigur Feodor ist nett, bleibt aber an der Oberfläche. Die Rätsel zeigen ansprechende Ansatze, schöpfen das Potential jedoch nicht ganz aus. Das Spiel hat aber durchaus starke Momente und verdient aus meiner Sicht eine Chance. Wer die Demo bzw. die BM Trilogie mochte (oder z.B. "Nibiru"), der könnte hier eventuell einigen Spaß finden. Meine persönliche Wertung bewegt sich zwischen drei und vier Punkten.
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am 25. August 2016
... ohne die im Internet veröffentliche Komplettlösung nicht frustfrei.

Ein klassisches Adventure, eine gut aufgebaute Story und sehr gute Szenarien. Langweilig wird das Spiel auf keinen Fall.

An die durchschnittlich ausgeprägte Phantasie eines Durchschnittsplayers wurde jedoch leider nicht gedacht. Die Situationen, die der 'Held' mit Hilfe der eingesammelten Materialien lösen muss, sind teilweise derart phantasiereich angelegt (= weder entsprechen sie alltäglichen Überlegungen noch der in der jeweiligen Situation rational-logischen Vorgehensweisen - mit Ausnahme des "Exits"), sodass sie spätestens in der zweiten Runde die externe Lösung anvisieren lassen.

Material einzusammeln und im "Inventar" abzulegen, ist die eine Sache. Ein paar Gegenstände erst in ein Holzpferd und dann in das Foucauldsches Pendel à la Poe zu verwandeln, ist hingegen sehr phantasievoll und bemüht, aber ohne externe Hilfe nicht machbar.

Diese und andere Situationens strapazieren und trüben bisweilen den Unterhaltungsspaß.
Weiteres Beispiel: Auf dem Korsarenschiff geht es "Luke-runter-Gang-unten-durch-Luke-rauf-Action-oben-wieder-runter", etc., etc.
- sehr ermüdend.
Spätestens bei solchen absurden Aktionen stellen sich Fragen.

Trotz der hervorragenden Grafiken - dies muss an dieser Stelle ausdrücklich anerkannt werden. Großes Lob !

Und: Die gelegentlichen 'Exekutionen' des Helden. Diese kommen recht plötzlich und störend, da nicht vorhersehbar. Hier allerdings, gibt es dankenswerter Weise eine "Save-Funktion", die einen ohne Verlust wieder in das Spiel zurück kehren lässt.

Die Autoren haben sich wirklich sehr, sehr viel Mühe gegeben. Die Nerven der 'Player' zu zerrütten, lag vermutlich nicht in ihrem Interesse.

Der Schwierigkeitsgrad ist teilweise einfach - dann aber gelegentlich zu hoch, da kaum Jemand derart um die Ecken denken kann (dies gilt insbesondere für die in den Ablauf eingebauten 'Mini-Spiele' - zum Glück können diese gefahrlos abgebrochen werden).

Nun ziehe ich das Spiel durch und danke den "Krücken" aus dem Internet.
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Im Jahr 1514 arbeiten die Brüder Feodor und Ramon in Barcelona an einer Flugmaschine. Plötzlich wird Ramon von der Inquisition verhaftet. Ist die gotteslästerliche Erfindung der beiden der Grund dafür oder hat es etwas mit den Artefakten zu tun, die Ramon studiert? Feodor lässt nichts unversucht, um seinen Bruder zu befreien, und begibt sich auf eine Reise, die ihn von Spanien über Afrika bis in die verschollene Stadt Zerzura führt...

'Lost Chronicles of Zerzura' ist ein Point'n'Click-Adventure. Man wird regelmäßig vor Aufgaben gestellt, die man lösen muss, indem man Gegenstände sinnvoll miteinander kombiniert. Die meisten dieser Rätsel sind wenig anspruchsvoll und lassen sich lösen, wenn man kurz nachdenkt. Einige sind allerdings auch dabei, deren Lösung wenig Sinn ergibt (z.B. die gezinkten Würfel zu normalisieren). Falls man wegen so eines Rätsels festhängt, sind die Schauplätze so übersichtlich, dass man durchprobieren kann. Da Interaktionspunkte, die nur der Stimmung dienen, verschwinden, sobald man sie angeschaut hat, wird es noch einfacher. Der Mauszeiger verfärbt sich außerdem, sobald eine sinnvolle Aktion möglich ist, was das Durchprobieren weiter vereinfacht. Die kontextsensitive 'Ein-Klick-Steuerung' macht das Spiel auch nicht gerade schwieriger: Feodor entscheidet selbständig, ob er einen Gegenstand nur anschaut oder gleich einsteckt. Hilfreich ist auch die Funktion, mit der man sich auf Tastendruck alle Interaktionspunkte anzeigen lassen kann, denn trotz der wunderschönen Hintergründe hat man kleinere Stellen und Gegenstände schnell übersehen.
Künstlich erschwert werden die Rätsel teilweise durch schlechtes Spieldesign. Feodor gibt Kommentare ab, warum etwas nicht funktioniert. Das tut er aber nur sporadisch, bei eigentlich naheliegenden Aktionen erfährt man dagegen häufig nicht, warum sie nicht funktionieren. Außerdem gibt es Aktionen, die eigentlich schon möglich wären, die aber nicht durchgeführt werden können, so lange eine andere Aktion nicht ausgeführt wurde, sowie Rätsel, die sich nur auf eine bestimmte Art lösen lassen, obwohl andere Methoden genauso funktionieren würden.
Aufgelockert wird das Adventure durch gelegentliche Minispiele, bei denen man aber nur selten eine Erklärung erhält, was jetzt genau zu tun ist. Die Minispiele lassen sich nach kurzer Wartezeit auch überspringen.

Bei der Grafik konnte man sich nicht auf eine Linie einigen: Während die Hintergründe sehr schön sind, sind die Figuren weniger gelungen und wirken vor allem aus der Nähe, als wären sie Fremdkörper mit einer geringeren Auflösung. Durch die geschickte Perspektive werden Nahaufnahmen aber größtenteils vermieden. Wesentlich besser ist die Sprachausgabe, bei der man deutlich merkt, dass hier auf professionelle Sprecher (z.B. Anja Stadlober als Jamila) zurückgegriffen wurde, die auch passend zu den Figuren gewählt wurden.

Die Geschichte erinnert grob an 'Indiana Jones and the Fate of Atlantis', erreicht aber bei Weitem nicht den Epik-Faktor dieses Spiels. Auf der Suche nach Zerzura ist alles ein bisschen kleiner und braver. Durch die unterschiedlichen Schauplätze wird zwar viel Abwechslung geboten, aber durch den Mangel an Spannungsspitzen kommt die Dramaturgie nicht über ein 'ordentlich' hinaus. Das große Finale wirkt zudem sehr lustlos, und wer das Cover aufmerksam angeschaut hat, dem wird eine Überraschung verdorben. Die Spielzeit liegt bei rund zwölf Stunden.

'Lost Chronicles of Zerzura' wirkt insgesamt wie der kleine brave Bruder von 'Indiana Jones and the Fate of Atlantis'. Feodors Abenteuer ist nicht schlecht und wird vor allem Adventure-Einsteiger begeistern, kommt aber in Sachen Geschichte und Rätseldesign nicht an den Archäologie-Professor heran.
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