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Kundenrezensionen

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am 12. November 2011
Als ich vor etwa 3 Monaten das erste mal von PR neo hörte war ich mehr als skeptisch. Ich dachte an die für mich wenig gelungenen Versuche Perry Rhodan Action und die durchwachsenen Atlan-Kurzzyklen-Hefte.
Nach nunmehr 4 Taschenheften bin ich erfreulicherweise eines besseren belehrt. Wer ein Fan der Art von SF von K.H. Scheer war wird zumindest bis zum 4. Band vermutlich nicht so begeistert sein. Wer wie ich eher durch Willi Voltz und Walter Ernsting wird nach meiner Überzeugung wie ich viel Freude an den Bänden haben.
Die Autoren haben erst gar nicht versucht die Entwicklung der Technik der Erde in 25 Jahren detailliert zu beschreiben. Ihnen ist vermutlich klar, dass all zu vieles in wenigen Jahren ähnlich lächerlich wirken würde, wie Technikbeschreibungen der frühen PR-Originalserie heute.
Bisher ist die Gratwanderung zwischen bekanntem und neuem für mich gelungen. Es überleben zumindest bis jetzt mehr Arkoniden als Crest und Thora die Zerstörung des Arkonidenraumers. Es gibt Mutanten die es in der Originalserie nicht gibt - und ich bin mir ziemlich sicher, das es eine Menge der alten Mutanten nicht geben wird, zumal ich davon ausgehe, dass man die Mutationserklärung der alten Serie nicht wieder ausgraben wird. Wenn es bei allen Teleportern so ist wie bei Sid, dann wird die Teleportation ein wenig "entwertet". Anders als in der Originalserie scheint keines der überlichtfähigen 60-Meter-Beiboote überlebt zu haben. Ich bin schon gespannt, wie es auf dem Gebiet weitergehen wird.
Wie man dem Titel dieses Romans entnehmen kann gibt es auf jeden Fall auch eine meiner Liebingsgestalten der alten Serie - Ernst Ellert.
Einen Punkt der Kritik habe ich: Ich muss immer 2 Wochen auf die Fortsetzung warten, das ist gar nicht gut für meine Nerven.
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am 23. November 2011
Dieses Heft habe ich nach der Lektüre der ersten drei Silberbände der alten Serie gelesen. Ich habe ca. 1988 (mit 16 Jahren) aufgehört, PR zu lesen, weil mir das Lesen der 1. Auflage zu langatmig, abstrus und langweilig wurde.

Nachdem ich von den ersten beiden Heften nicht begeistert war, weil es ein bisschen nach einem fast gleichen Aufguss der alten Serie aussah, kam mit Band 3 ein Tiefpunkt, da hier die Handlung fast gar nicht mehr entscheidend vorangetrieben wurde (bis auf die Crest-Geschichte).

Mit Band 4 stellt sich mir ein anderes Bild dar. Die Qualität der aktuellen PR-Autoren scheint recht unterschiedlich zu sein. Wim Vandemaan scheint der erste zu sein, der sich Gedanken darüber gemacht hat, wie man den in der alten Serie sehr eindimensional dargestellten Charakteren (Thora!) mehr Leben einhaucht. Sein Schreibstil würde mich auch außerhalb der PR-Serie ansprechen, ich würde gern mehr von ihm lesen.

Das Lesen der alten Silberbände war ganz spaßig, vieles hatte ich auch vergessen. Aber man merkt doch, dass
der Anfang der alten Serie (zumindest der Anfang) allertrivialste SF ist und teilweise schon ins Klamaukige abgleitet (Landung und Rumfahren auf Gol, einem Gasriesen, der größer als Jupiter ist; Psychostrahler, das Geschwalle...).

Alle, die vor allem dieses Heft der neuen Serie wegen der Laberei kritisieren, sollten dann doch bei der alten bleiben. Ich finde einige Bewertungen daher etwas unfair, weil offensichtlich eine Kopie der alten Serie erwartet wurde.
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am 12. November 2011
Wenn die Rhodan-Autoren auf diesem Niveau weitermachen (und damit meine ich vor allem diesen Band), dann kann man wirklich nicht mehr von zweitklassiger Trivialliteratur reden. Das ist SF auf hohem Level, sprachlich durchaus experimentell und ambitioniert. Wie z.B. Figuren der alten Serie (bestes Beispiel sind z.B. Rhodan selber oder Crest, der in der alten Serie immer etwas pofelig altväterlich rüberkam) hier gezeichnet werden, ist sehr gelungen. Die Autoren haben sichtlich Spaß, die Erwartungshaltung der Leser zu unterlaufen und der Handlung völlig neue Aspekte zu verleihen. Thoras Expedition ins Sonnensystem ist wunderbar beschrieben, und Crest (SPOILER ALERT BEGIN) hat Aids und keine Leukämie, Mannomann! (SPOILER ALERT END).
Weiter so, liebes Rhodan-Team, dickes Lob!
Da kann man auch verzeihen, dass der Autor (oder der Lektor?) die Münchener Feilitzschstraße falsch geschrieben hat :-)
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am 24. November 2011
Als kleiner Junge habe ich in den sechzigern und Anfang der siebziger die Perry Rhodan Hefte der Original-Serie verschlungen, irgendwann im 500ter Zyklus bin ich dann ausgestiegen und habe andere, literarisch wertvollere, Literatur gelesen. Mittlerweile bin ich mehr dem Fantasy Genre zugetan und hätte - nach einem vergeblichen Versuch über die Silberbände - mir niemals träumen lassen, dass mich Perry Rhodan jemals wieder so fesseln könnte, wie in meiner lang zurückliegenden Jugend. Doch genau das ist passiert! Ich hatte gerade einen Kindle neu erworben und suchte zur Eingewöhnung einen kurzweiligen und nicht zu langen Lesestoff. Aus Neugier habe ich mir dann den ersten Perry Rhodan Neo Band gekauft und war angenehm überrascht. Eigentlich hatte ich nur eine Überarbeitung und Anpassung des technischen Inhalts erwartet, also z.B. Raumschiffe ohne Rohrpost und Lochstreifen ;-) aber spätestens mit dem Erwerb der folgenden Bände, wurde ich eines besseren belehrt.

Die einzelnen Charaktere und Protagonisten erscheinen mir weitaus ausgefeilter als in der ursprünglichen Serie, die Handlung ist nicht nur technologiegetrieben und wesentlich facettenreicher als im Original. Es kommen neue Personen ins Spiel und alte - wie der Overhead - treten viel früher in Erscheinung. Perry Rhodan Neo ist keine 1:1 Umsetzung der alten Serie im neuen technischen Gewand. Es ist viel mehr und genau das ist es, was diese Reihe auszeichnet und ihre Daseinsberechtigung unterstreicht.

Ellerts Visionen ist für mich der bisherige Höhepunkt, packend und anspruchsvoll geschrieben, breitet sich die Geschichte mit fünf parallelen Handlungsfäden aus. Schmunzeln musste ich über die Einführung von KaHe, einem Freund von Ernst Ellert und eine nette Reminiszenz an Karl-Herbert Scheer. Ich kann mir nur wünschen, dass Perry Rhodan Neo genügend Käufer findet, so dass die Serie fortgesetzt wird. Wenn dabei noch das aktuelle Niveau gewahrt wird, ist es für mich die positive Science Fiction Überraschung des Jahrzehnts.
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am 22. November 2011
Der vierte Band der Reihe besteht aus fünf Teilen. Die verschiedenen Handlungsstränge spielen in der Zeit kurz vor und kurz nach dem 4. Juli 2036 - dem Tag, als auf dem Mond ein großes Ereignis stattfand.

Band 3 hatte ja doch so einige Fragen offen gelassen, die in diesem Band teilweise geklärt werden. So möchte der Leser vermutlich gerne wissen, was sich denn bei Thora so ereignet hat, wie es Crest geht und weitere Dinge. Wie das aber nun so ist: Kaum ist das eine geklärt, tun sich neue Fragen auf, die in künftigen Bänden beantwortet werden. Außerdem wird natürlich Ernst Ellert in die Serie eingeführt und es passiert noch so einiges mehr...

Mir hat dieser Band sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Besonders hat mir der Stil gefallen, wie die ungefähr zeitgleichen Erlebnisse der verschiedenen Protagonisten dargestellt wurden. Den Band in fünf Teile aufzuteilen war in meinen Augen der beste Weg dafür. Spannende Angelegenheit.

Sehr interessant fand ich übrigens, dass in den Visionen von Ellert am Ende des Bandes eine Begebenheit auftaucht, die in einem der vorherigen Handlungsstränge scheinbar eine "unnötige" Rolle gespielt hatte. Ich habe so das Gefühl, dass vermeindliche Kleinigkeiten durchaus noch wichtig werden könnten. Lassen wir uns überraschen.
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am 18. November 2011
Habe bislang alle Bände gelesen und auch fast alle Bände des Originals. Ich kann verstehen, dass NEO für viele sog. Altleser nichts taugen kann, schließlich lesen sie das so lange, weil es ihnen gerade so gefällt.
Mir jedenfalls gefällt die angedeutete problembeladene Zukunftsversion (mit einem bösen Heimatschutzministerium anstelle einer bösen CIA) ebenso wie die neuen Mutanten wie Sid. Muss ja nicht alles sein wie früher. Sicher hätte man mehr auf den Technikstand in 25 Jahren eingehen können aber es reicht m.E., dass alle von der Arkonidentechnik geschockt sind. Rhodan wirkt mir allerdings tatsächlich etwas planlos. Er scheint einfach auf eine Chance zu warten. Im Moment wirkt der chinesische General da deutlich agiler.
Übrigens fand ich im 3. Band die Darstellung der Big-Bang-Theory-Figuren im Comicladen überragend. Lange nicht so gelacht.
Bei Ellert deutet sich in diesem Band schon an, welch eminent wichtige Figur hier die Bühne betritt.
Ich hoffe auf jeden Fall, dass es mehr als die zunächst geplanten 8 Bände geben wird. War ja beim Original auch so.
Ich lese übrigens die eBook-Versionen auf dem iPad.
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am 29. November 2011
Wer diesen Roman verreisst würde auch Hubert Selby verreissen weil er nicht wie Karl May schreibt und Winnetou und Old Shatterhand fehlen :-) PR Neo ist eine Neuinterpretation für Erwachsene. Die ursprünglichen Romane waren Kinder der 50er Jahre, naive Abenteuerromane (bitte nicht negativ verstehen, es änderte sich ja mit WV und dem Zwiebelschalenmodell) im Stile Rolf Torrings oder Jörn Farrow oder den Comics Nick, Sigurd oder Akim und für ein doch eher junges Publikum gemacht. Das ist nichts schlechtes, schliesslich gab der Erfolg der Serie ja recht wie man bis zum heutigen Tage sehen kann. Ich bin auch davon überzeugt, dass NEO 1961 keinen Erfolg gehabt hätte. Jetzt wird eine komplexe Handlung geboten, das klischeehafte der Figuren hinterfragt und psychologisch nachvollziehbar dargestellt. Kein strammer Kommisston, sondern Menschen deren Handlungen begründet und nachvollziebar sind und nicht als Abziehbilder austauschbar sind. Mir gefällt es sehr gut und hoffe dass die Serie ein Erfolg wird!
Hugh ich habe gesprochen ;-)
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am 1. Dezember 2011
Zusammen mit den anderen 5 Büchern eine stimmige, komplexe Geschichte auf mehreren Handlungsebenen. Besonders positiv: Perry Rhodan ist nicht der dominante Führungstyp aus dem vergangenen Jahrhundert, sondern ein Idealist, der nur den Anstoß gibt. Die Handlung wird getragen von vielen anderen Personen, welche für Unterhaltungsliteratur überraschend differenziert charakterisiert werden. Ich hoffe, die Romane sind ein Erfolg und werden weitergeschrieben.
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am 25. November 2011
Hier zeigt sichs, wo es hingeht. Wir bekommen es endlich mit einem sehr erwachsenen Perry Rhodan zu tun. Die heitere Distanz der Protagonisten im letzten Kapitel mit Ellert, KaHe und Walt(er), die oft gescheiten hintergründigen Dialoge und die Tiefe mancher Figuren werden den Leser zu Entscheidungen zwingen: Mitgehen oder aussteigen. Dieses Niveau zu halten, wäre der Wunsch eines langjährigen Perry Rhodan Lesers. Und hoffentlich bekommen wir es nicht doch wieder irgendwann mit den kosmischen Pat und Patachons Gucky und Icho Tolot zu tun. Für die wäre doch Platz hinter den Materiequellen...
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am 7. Januar 2012
Ich wurde 1962 geboren. 1961 erschien das erste Perry Rhodan Heft. Als ich alt genug war die ersten Hefte zu lesen, gab es bereits einige Hundert Ausgaben. Ich tat es mir nicht an, ahnte ich doch, dass ich niemals das aktuelle Heft werde durchs Lesen erreichen können. So verging Jahrzehnt um Jahrzehnt. Irgendwann sah ich im Fernsehen Perry Rhodan - SOS im Weltraum. Obwohl stark motiviert, erwarb ich noch immer keines der Hefte. Ich rutschte, wie andere auch, in die Zeiten von Star Trek und Star Wars und weitere SF-Serien. Doch während all diese Filme und Romane irgendwann mal keine oder nur wenige Fortsetzungen fanden - Perry Rhodan lebte weiter. Dennoch, inzwischen waren über Tausend Ausgeben - heute fast schon 3000 - auf den Markt und noch immer las ich kein Heft. Ein Freund bot mir seine Silberbände an und meinte, damit könnte ich Vwersäumtes aufholen. Den ersten Band las ich bis knapp zur Hälfte, dann erfuhr ich, dass die Bände nichts weiter als eine Art Zusammenfassung der Rhodan-Serie sind. Sofort hörte ich auf zu lesen. Entweder vollständig oder gar nicht. Da bin ich stur. Und wieder vergingen Jahre. Nun vor wenigen Wochen, lud ich mir für mein Handy die Kindle-App herunter und beim Stöbern im Store des Kindel, entdeckte ich Rhodan-Neo. Erst dachte ich an ein weiteres Abenteuer der Serie, wenn, ja wenn da nicht auf der Ausgabe die 1 gestanden hätte. Eine Neuauflage?, dachte ich. Ich las ein paar Rezensionen und es schlug in mein Hirn ein wie ein Bombe. Perry Rhodan - Das Remake! Alte Geschichten, angepaßt unserer Zeit mit einigen Handlungsveränderungen. Sofort lud ich mir den ersten Teil herunter, danach folgten die restlichen 6 Ausgaben. Inzwischen gibt es 8 Ausgaben.
Leute, egal was hier einige Kritiker von sich geben und mit wenigen Sternen bewerten - ist alles Murks. Macht euch ein eignes Bild von Perry Rhodan Neo. Die Neuauflage, angepaßt an unsere Zeit ist einfach genial und cool. Die Geschichten lesen sich wie Butter, dass in der Sonne schmilzt. Es macht Spaß und ist kurzweilig. Endlich hat man die Chance mit einzusteigen, alles neu zu erleben und mitzuwachsen im Rhodan-Universum. Probiert es aus.

Ich werde dabei bleiben und Ausgabe für Ausgabe genießen. Und wenn auch mal ein Heft bei ist, dass langweilig sein mag -was ich nicht glauben mag - na und? Viele Autoren und Filmemacher die hohen Bekanntheisgrad haben, lieferten schon Arbeit ab, die einfach nur zum Schreien waren. Schließlich hat jeder mal einen schlechten Tag, Woche, Monat oder Jahr.

Ich hoffe nur, die Autoren um Rhodan Neo werden die Arbeit fortsetzen und mich den Rest meines Lebens mit Geschichten versorgen. Ich kanns kaum erwarten. Aber immer 14 Tage bis zur nächsten Ausgabe warten, ist schon arg fies. Da gibts dann doch noch Handlungsbedarf..

In diesem Sinne.
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