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TOP 1000 REZENSENTam 5. November 2011
Mrs Slaughter wirft fast im Halbjahresrhythmus ihre Bücher auf den Markt - dass darunter zwangsläufig die Qualität leiden muss, ist ja kein Wunder. So sind im amerikanischen Original bereits vor längerem die Folgebände "Broken" und "Fallen" zu diesem Werk "Tote Augen" (im amerik. Original als "Genesis" und "Undone" ca. Feb. 2010 veröffentlicht) erschienen.

Leider gibt sich dieser Thriller nur sehr wenig mit dem eigentlichen Kriminalfall ab, sondern erzählt in epischer Breite vom Seelenzustand von Sara, Will und Faith. Das ist am Anfang noch ganz interessant, wird aber schnell ermüdend.

Will wird zunehmend unglaubwürdiger mit seiner Lese-/Schreibschwäche: Wie kam er als Special Agent überhaupt so weit? Wie schloss er überhaupt irgendeine Schule ab, da er nicht einmal Straßenschilder lesen kann? Wieso besorgt er sich nicht ein Navi mit Sprachfunktion (soll es sogar schon in den Staaten geben), wenn er sich schon laufend verfährt - zig Seiten irrt man mit Will durch die Gegend, bis er es an seinen Zielpunkt schafft. Auf zig Seiten wird auch über sein defektes Handy berichtet, das er nicht ersetzen kann, da ja seine ganzen Kontakte darauf gespeichert sind. Lieber Special Agent, da gibt es Software, die die Kontakte von einem Handy aufs andere überträgt. Seine grenzenlose Liebe zu Angie ist auch langsam nur nervig - wobei sich jetzt schon abzeichnet, dass er und Sara ... und dann vielleicht spätern er und Faith .... Warten wir's ab, was der Autorin noch einfällt...
Bei Sara wird über zig Seiten ihre große Liebe zu ihrem verstorbenen Mann beschwört, so lange, bis es auch nur noch nervt. Bei Faith wird ermüdend langweilig ein unglaublicher Tabubruch ausgewalzt: Mit 15 ein uneheliches Kind und jetzt mit Anfang 3o eine Wiederholung? Kann das gutgehen im sittenstrengen, verklemmten Amerika? Was wird mit ihrer Karriere bei einem solch moralisch verwerflichem Verhalten?
Ich möchte anfügen, dass ich grundsätzlich ein großer Fan der Autorin bin und sicher auch bleibe, aber mit der Zusammenführung dieser beiden Serien um Sara, Will & Faith hat sie sich meiner Meinung keinen Gefallen getan.
Zu viel blabla, zu wenig sinnvolle Handlung, der Spannungsfaden wird immer wieder durch epische Gedankengänge der drei oft sehr unglaubwürdigen Hauptakteure unterbrochen.
Und der Täter? Bleibt blass, läuft quasi nur am Rand der Geschichte mit. Man erfährt nichts über die zugrundeliegenden Motive, das Buch endet abrupt. Der Täter ist eigentlich auch ziemlich schnell zu erraten, da im Thriller so wenige Akteure vorkommen, dass die Auswahl sich auf maximal 2 Personen beschränkt - und das soll dann ein spannender Krimi sein? Leider nein! Für hartgesottene Fans ein Muss, aber sicherlich keine Empfehlung für die Autorin.
Meine Bitte: Etwas mehr Zeit lassen, bessere, spannende Plots und nachvollziehbar agierende "Real-Life-Akteure", bitte keine Massenware !
You can do better, Mrs. Slaughter!
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am 10. November 2015
So langsam komme ich zu dem Glauben, dass evtl. von 100 Thriller vielleicht 2 - 3 wirkliche Bücher Thriller sind.

Diese Geschichte ist so unendlich langweilig, langatmig, die Protagonisten sind blöde und unsympathisch. Wie kann so ein Schund auf die Spiegel-Bestseller-Liste kommen?
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Eine Frau wird nachts von einem Ehepaar auf der Straße angefahren. Sie tauchte wie aus dem Nichts auf und lief auf das Auto zu, nackt und voller Blessuren.
Im Krankenhaus wird sie von Dr. Sara Linton versorgt.
Will Trent, ein Special Agent, befindet sich ebenfalls gerade im Krankenhaus, da er seine Partnerin Faith Mitchell in die Notfallaufnahme gebracht hatte. Er sieht die angefahrene Frau und erkennt, dass sie mehr Blessuren hat, als sie nur von dem Unfall sein können.
Er fährt zum Unfallort und vermutet, dass sie dort irgendwo festgehalten worden war. Gemeinsam mit einem Polizisten macht er sich auf die Suche nach einem Ort, wo das gewesen sein könnte, aber in dem Wald gibt es kein Haus oder ähnliches.
Durch Zufall findet er eine Klappe, die in einen unterirdischen Raum führt. Will Trent kann nicht glauben, was er dort zu sehen bekommt und sehr bald wird klar, dass die Frau nicht die Einzige war, die dort unten festgehalten worden war...

Die 2. Frau wird später auch gefunden, tot. Sie hat sich auf einen Baum gerettet, ist dort aber gestorben. Auch sie war abgemagert, fast ausgetrocknet und schwer misshandelt worden.
Die Frauen ähneln sich alle und als 2 weitere Frauen verschwinden, die ebenfalls in das Schema passen, laufen die Ermittlungen auf vollen Touren.

Die Geschichte wird hauptsächlich von den 3 Protagonisten Will Trent, Faith Mitchell und Dr. Sara Linton getragen. Jeder der drei ist eine Persönlichkeit und hat mit dem eigenen Schicksal zu kämpfen.

Will Trent wuchs in einem Kinderheim auf und wurde nie adoptiert. Er ist mit Angie verheiratet, die kommt und geht, wie es ihr beliebt. Eine eigenartige Beziehung, von der er aber nicht loskommt. Zudem ist Will auch Legastheniker. In der Dienststelle hat davon nur seine Chefin Amanda Kenntnis, ansonsten kann er das sehr gut verbergen.

Faith Mitchell, Wills Partnerin, ist 33, ledig und hat einen 18-jährigen Sohn. Nun ist sie auf dem Parkdeck einfach aus dem Nichts ohnmächtig geworden. In der Notaufnahme wird ihr die Diagnose auf Diabetes gestellt und gleich so schlimm, dass sie spritzen muss. Zudem ist sie schwanger und will dieses Kind auch behalten. Sie hat mitbekommen, dass Will Probleme mit dem Lesen hat und versucht ihn zu unterstützen, wo es nur geht.

Dr. Sara Linton hat vor ein paar Jahren ihren Mann verloren und hat daraufhin einen neuen Start in Atlanta ins Auge gefasst. Aus der ehemaligen Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin arbeitet sie nun im Grady Hospital in der Notaufnahme. Dort hat sie keine Zeit zu grübeln.
Als sie die angefahrene Frau sieht, versucht sie sich bei Will und Faith mit in die Ermittlungen einzubringen.

Dieser Thriller ist der erste Teil einer neuen Reihe der Autorin Karin Slaughter. Diese Serie führt die beiden Reihen "Grant County" und "Will Trent" mit den Protagonisten Dr. Sara Linton und Will Trent zusammen.
Es wäre schön gewesen, wenn ich diese auch schon gelesen hätte, so wären mir die Personen schon ein wenig vertrauter gewesen. Aber das war kein Problem beim lesen.

Der Thriller beginnt spannend und die Spannung wird durchgehend gehalten.
Neben der kriminalistischen Handlung erfährt der Leser sehr viel über die Protagonisten selbst, sie werden einem vertraut gemacht.
Will Trent und Faith Mitchell lernen, als eine Einheit aufzutreten und sich aufeinander zu verlassen.

Der Auftakt dieser Reihe ist gelungen und macht definitiv Lust auf mehr.
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am 24. November 2011
Nach dem Tod ihres Mannes flieht Sara Linton aus ihrer gewohnten Umgebung nach Atlanta. Als Krankenhausärztin in der Notaufnahme stürzt die ehemalige Kinderärztin und Rechtsmedizinerin einer Kleinstadt sich in Arbeit, um den grausamen Tod von Jeffrey Tolliver zu vergessen. Dies gelingt ihr mehr schlecht als recht und als eines Tages eine grausam gefolterte Frau nach einem Unfall in die Klinik eingeliefert wird, fängt Sara an gemäß ihrer alten Gewohnheiten als Coroner zu handeln und entwickelt als ehemalige Polizistenfrau Interesse an dem Fall.

So lernt Sara die beiden Ermittler Faith Mitchell und Will Trent kennen, die beide wie in den letzten Romanen von Karin Slaughter neben dem Fall auch mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Will Trent versucht weiterhin den Alltag als funktionaler Analphabet zu meistern und kämpft mit den Auswirkungen seiner verkorksten Beziehung zu seiner Frau Angie während Faith, die mit Anfang 30 bereits Mutter eines erwachsenen Sohnes ist, sich erneut damit abfinden muss bald wieder alleinerziehende Mutter zu sein, die nun obendrein noch an einer schweren Form von Diabetes leidet. Beides Dinge, die ihren Einsatz als Polizistin einschränken und das zu einer Zeit, in der immer mehr Frauen einem grausamen Psychopathen in die Hände fallen...

Als großer Karin Slaugther Fan muss ich leider feststellen, dass die Geschichte mir wesentlich besser gefallen hätte, wenn sie auf weniger Seiten erzählt worden wäre. So kommen zwischenzeitlich leichte Längen auf und man hat das Gefühl, dass die wirklichen Ermittlungen aufgrund der privaten Probleme von Will Trent und Faith Mitchell irgendwie nicht richtig ins Rollen kommen. Die richtig spannenden Stellen bleiben somit meiner Meinung nach auf ein Minimum reduziert. Erst gegen Ende hat man noch mal das Gefühl, dass man nun das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Fraglich ist, ob es vielleicht sogar gewünscht ist, dass die eigentliche Story hinter den Problemen der Hauptpersonen zurück bleibt. Schließlich treffen in diesem Roman zum ersten Mal die Hauptfiguren aus 2 Serien von Karin Slaughter aufeinander. Von mir gibt's somit nur 4 Sterne, allerdings hat mich das Ende des Buches ein bisschen darauf hoffen lassen, dass der nächste Roman wieder ein absolutes Highlight wird. Schade nur, dass die Geschichten um Sara Linton und Jeffrey Tolliver zwangsläufig ein Ende gefunden haben. Das Ermittlerpaar Trent/Mitchell gefällt mir persönlich nämlich nicht so gut, so dass ich mir vielleicht auch zu viel von der Zusammenführung von Trent/Mitchell und Linton versprochen habe.

straycat MexxBooks BuchClub
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am 18. Juni 2016
Das war mein erstes Buch von Karin Slaughter und eigentlich hatte ich aufgrund der Rezensionen mehr erwartet. Es war teilweise spannend aber viel zu langatmig geschrieben. Viel zu viel um das Wesentliche drumherum geschrieben. Das Buch wäre mit der Hälfte der Seiten ausgekommen und dann auch spannender gewesen, weil die ganzen eintönigen langatmigen Details nicht da gewesen wären.
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am 21. März 2014
Diesmal habe ich mich schwergetan mit einer Rezension.
Der Inhalt des Buches: etwas schwieriger Einstieg, viele Personen trotz überschaubarer Handlungsstränge. Ein Focus liegt auf den Hauptcharakteren, die in ihrer Widersprüchlichkeit einfühlsam und differenziert beschrieben werden. Entsprechend ist der Roman eher Spannungs- als Actionlastig, mit kleineren Längen. Insgesamt gut und spannend zu lesen, auf hohem Niveau. Also knappe 5 Sterne.
Die Form (Kindle): Wieder ein Buch, in dem die Kurzbeschreibung und Beschreibung der Autorin fehlt bzw. nicht digitalisiert wurde. Keine Kleinigkeit, da die Produktbeschreibung von Amazon sehr dürftig ist und sich die Pressetimmen offensichtlich nur auf das Hörbuch beziehen. Auch dies bekommt man nicht zu sehen, wenn man im Urlaub lesen will und keine (gute) Internetverbindung hat. Form also 1 Stern. Für mich, da die Vorinfo wesentlich zum Lesegenuß beiträgt, gleich gewichtet, also 3 Sterne.
Liebe Verlage, könnt Ihr nicht in Zukunft etwas weniger schlampig digitalisieren?
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am 20. November 2015
das Buch ist spannend und die Charakter der Hauptdarsteller haben mir auch gut gefallen. Die passen gut zueinander.
Die Autorin hält sich nicht zurück was auch Gänsehauut verspricht. Gut zu lesen, einfach unterhaltend.
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am 3. November 2014
Der Thriller bietet alles an Spannung.
Ein Fall mit Dauergänsehaut.
Ermittlerpaar, das eigene Schwächen hat, das sich aber nicht in den Schwächen verliert.
Mit Charme und man kann beide Ermittler verstehen.

Figuren, die plötzlich in den Mittelpunkt treten, nachdem sie zunächst nur so am Rande standen, dadurch Überraschung erzeugen.

Prima Buch
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am 17. September 2014
Das Buch ist eine einzige Quälerei. Wiederholungen ohne Ende, langatmig und langweilig. Es zieht sich unendlich in die Länge. Keinerlei Spannung. Nur mit grauenhaften Morden kann man keinen Thriller schreiben. Der Analphabet Will Trent setzt dem Fass noch die Krone auf. Das war definitiv mein letztes Buch von Karin Slaughter. Nach diesem "Erlebnis" gibt es auch keine Chance mehr.
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am 22. September 2015
Nina Petri hat mir richtig leid getan! Meinetwegen hätte sie besser das Telefonbuch von Köln vorlesen sollen. Der Anfang war ja noch ganz interessant. Später hatte ich kaum noch die Kraft, das Hörbuch zu Ende zu hören. Eine Story wie ein fastfood-Rezept (nur lääääänger): etliche halbseidene Klischees, eine Prise billigste Sexszenen, ein wenig Arztroman, viel viel breit ausgewalzte Brutalität. Dazu "Tiefenpsychologie" für Anfänger. Ich muss gestehen, dass ich allerdings die ganze Zeit noch auf weitere "Zutaten" gewartet habe. Mir hätte vielleicht noch etwas Ponyhof und ein wenig Mittelalter gefehlt? Oder - auch immer gern genommen - ein Schuss Übernatürliches im Mädcheninternat! - Fertig ist der "Thriller" - Stattdessen gab es aber Windhunde, die im Park auf ein Schnalzen ihrer Herrin zu Salzsäulen erstarren - auch nicht schlecht! Ja, die Frau kennt sich aus, das merkt man!
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