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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 31. März 2014
Vorweg: Die pianistische Leistung von Frau Dinnerstein ist ohne Fehl und Tadel. wie schon in ihren Aufnahmen der Goldberg Variationen und der Inventionen findet Sie für die beiden Bach Partiten auf dieser Platte den ihr eigenen Stil der Interpretation. Dem fehlen zwar dramatische Zuspitzungen, aber das kommt der Durchhörbarkeit der Stimmen zugute und lenkt bei der Verfolgung der kontrapunktischen Linien nicht ab. Ein großes Hörvergnügen. Das gleiche gilt für die Schubertschen Impromptus. Auch wenn es von diesen Werken fast unendlich viele Einspielungen gibt, gehören diese zu den hörenswerten.
Persönlich habe ich ein Problem mit solchen Mischprogrammen auf CD. Im Konzert geht es ja auch nicht anders zu: Nach einem nicht zu anspruchsvollen Stück zum aufwärmen der Finger kommt dann das eigentliche Anliegen des/der Pianisten mit einem Rausschmeißer als effektvollem Schluss. Wenn so etwas auf einer Cd erscheint entsteht der Verdacht, dass hier Perlen der Musik für eine Selbstdarstellung missbraucht werden. Das verstimmt und wird weder Bach noch Schubert gerecht.
Nebenbei: Die Aufmachung der CD ist total lieblos. Es gibt keine liner notes und keinen Index für die einzelnen Titel. Von Sony ist man anderes gewöhnt. Für diese Lieblosigkeit müßte man einen weiteren Stern abziehen.
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am 29. Dezember 2014
Zunächst ist zu sagen, dass die Aufnahmequalität dieses Albums so nah an der Perfektion liegt wie möglich. Ich mag die Interpretation von Frau Dinnerstein in genau dieser liedähnlichen, gefühlvollen Form, die mal zum Wegträumen und mal zum unangstrengten, aber intensiven Zuhören animiert.

Wenn dieses Album überhaupt ein Manko hat - und da schließe ich mich einem anderen Rezensenten an - so ist dies die Zusammenstellung der Stücke, die bei einer größeren Sammlung fast automatisch dazu führt, andere Alben überschneidend kaufen zu müssen. Das ist mir persönlich aber nur einen "halben" Stern Abzug wert - insofern bleibt es bei fünf Sternen.
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am 20. September 2012
Eiskristalle sind am trefflichsten aus einem warmen Raum zu betrachten. Simone Dinnerstein wärmt Bach auf die richtige Temperatur, Herz und Verstand spielen fröhlich miteinander - das fand ich so bei Schiff, Perahia und Jarrett nicht, von Gould ganz zu schweigen - Pogorelich kommt ihr ev. noch am nächsten.
Diese Aufnahme finde ich mindestens so zum Niederlegen wie ihre Goldberg Variationen. Es ist auch schön wie sie über Muttersein und Bach-Spielen spricht:
[...]
Durch diese Aufnahme kann man wohl verstehen, was Goethe meinte, als er über Bach's Musik schrieb: "Als wenn die ewige Harmonie sich mit sich selbst unterhielte, wie sich's etwa in Gottes Busen, kurz vor der Weltschöpfung möchte zugetragen haben; so bewegte sich's auch in meinem Innern und es war mir als wenn ich weder Ohren, am wenigsten Augen und weiter keine übrigen Sinne besäße noch brauchte."
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am 29. Juli 2012
Der Titel "Something almost being said" trifft wirklich genau zu: noch nie habe ich Bach und Schubert so sprechend interpretiert gehört! Das macht die Musik ungemein interessant und spannend zu hören. Und wunderschön ist sie ohnehin komponiert. Das Coverbild ist etwas irreführend: Die Musik klingt weder leidend noch romantisch-gefühlig, es ist viel eher erzählend. Sehr zu empfehlen!
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am 19. Juni 2016
Die Pianistin Simone Dinnerstein schätze ich sehr. Auch bei dieser Aufnahme kann man wieder ihre außergewöhnliche Anschlagskultur bewundern. Die Impromptues von Schubert spielt sie hinreißend. Das natürliche Fließen in op.90 Nr.2, dazu der exquisite Anschlag; das macht diese Aufnahme zu einer der besten dieser so viel eingespielten Stücke. Einen eher zarten, ja scheuen Zugang zu Schubert ist für mich ein durchaus vertretbarer Interpretationsansatz (ihre Erscheinung auf dem cover deutet ja bereits in diese Richtung).
Mit ihrer Interpretation von Johann Sebastian Bach allerdings kann ich gar nicht einverstanden sein. Nicht nur die seltsamen, für mich unerklärlichen Verzögerungen (extrem der erste Satz von BWV 825) irritieren sehr. Nur mit schönem Anschlag wird man diesen Werken nicht gerecht. In der Interpretation von Simone Dinnerstein wirken diese Werke eher harmlos, fast ein wenig langweilig gespielt. Der Glanz, der ihnen innewohnt, geht bei dieser Interpretation gänzlich verloren.

Schubert JA, Bach NEIN
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am 9. August 2012
Die New Yorker Pianistin Simone Dinnerstein überzeugt auf ihrem neuen Album mit Klangintensität und viel Formempfinden. '"Wie etwas fast gesagtes'" enthält die zwei Bach-Partiten, die Dinnnerstein mit einer bezwingenden Logik spielt sowie Schuberts erste Impromptu-Sammlung. Sie hat das Liedhafte in Schuberts Musik mit viel Ruhe und Eleganz hervorragend herausgearbeitet und erzählt dem Hörer spannende Geschichten.
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