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am 17. August 2000
Erst dachte ich (als Ossi): Na super, mal ein Film, in dem die Ossis und die DDR richtig durch den Kakao gezogen werden, aber dem war überhaupt nicht so. Ich habe viel gelacht, weil viele Ost-West-Klischees so richtig auf die Schippe genommen werden. Davon sollte es mehr geben...
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am 4. Juli 2007
Ich finde der Film ist eine sehr unterhaltende Parodie bzw. Komödie und weil es sich hierbei um eine Parodie und um kein Sozialdrama handelt, ist es natürlich klar, dass hier mit Klischees gearbeitet wird. Das ist aber keine Oberflächkichkeit oder ein zu lockere Umgang mit der Diktatur in der DDR, es ist vielmehr eine humoristische Betrachtungsweise der Dinge.
Außerdem ist es doch der Sinn einer Komödie zu unterhalten. Sie soll keine gesellschaftlichen Hinterfragungen aufwerfen, wie etwa der auch sehr gute Film "Das Leben der anderen".
Filme über geschichtliche Aspekte müssen nicht immer diesen ernsthaften Grundton haben und für mich ist dieser Film mit seiner lockeren Art sogar noch besser als "Goodbye Lenin".
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am 13. April 2010
Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen und war vom Film enttäuscht. Entweder ist die Version, die ich hier gekauft habe sehr schusselig zusammengeschnitten worden, oder der Film ist wirklich so schlecht.
Kein einziger Handlungsstrang, kein einziges Motiv kann mit dem Buch mithalten. Viele Szenen werden angedeutet, aber nicht erklärt. Nur wer das Buch gelesen hat, versteht den Witz, dass der Grenzer den Grenzstein in Richtung Westen verschiebt, um in Millionen Jahren am Atlantik anzukommen. Die Moped-Fahrten über Land haben nur Sinn, wenn man den Gag mit dem Landkauf kennt - rausgeschnitten. Der Gemüseladen - rausgeschnitten. Die Versuche der Schüler, bestraft zu werden - rausgeschnitten.
Fazit: kauft lieber das Buch, ihr habt 100x mehr Spass damit.
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am 4. Juli 2003
Die DDR, ein Staat voller Willkür und sinnlosen Grenzen, wird in dem Film auf satirische und ironische Weise dargestellt.
Die gezeigte Clique vergnügt sich mit verbotenen Dingen, wie Musik, die in dem Film eine große Rolle spielt. Durch sie kann man erkennen, dass ein Großteil der Jugendlichen gegen das System der DDR rebellieren. An Witz und Ironie wird dabei nicht gespart. Die Liebe steht dabei aber nicht im Hintergrund. Micha, die Hauptperson des Films, vergöttert Miriam geradezu und Mario vergnügt sich mit der Existentialistin. Allein die Darstellung des System der DDR durch den ABV wwird durch Lächerlichkeit und Ironie geprägt. Er konfisziert einen verbotenen Song der Clique und legt in Anwesenheit seines Vorgesetzten auf.
Der Film ist weiterzuempfehlen, denn die Satire über die DDR und die Liebesgeschichte zwischen Miriam und Micha stellen einen Filmstoff dar, bei dem sich das Eine untrennbar mit dem Anderen verwebt. Ein Muss für jeden, der sich auf lustige Art und Weise etwas über die DDR erfahren möchte!
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am 13. Februar 2012
Ich ban zwar kein Ossi, sondern Ösi, aber fand den Film trotzdem genial! Den schlechten Kritiken hier möchte ich gerne etwas entgegensetzen: Da dieser Film eine Roman-Adaption ist, bleiben nun mal Handlungsstränge offen und werden dafür angedeutet. Immerhin stiehlt der Film ja die visuelle und akustische Illusionsbildung im Kopf eines Menschen, wenn er ein Buch liest. Der Film kann aber Handlungstränge so andeuten, dass sie zueinander als Zeichen gesetzt werden und der fehlende Inhalt durch zusammenschließen im Kopf des Zuschauers hergestellt werden kann. Wer kein Fan davon ist, sollte lieber zum Buch greifen. Hier werden die Stränge deutlicher in Verbindung gebracht, um sich einen Sinn ausmalen zu können (welcher am Ende des Films eigentlich sowieso in einem Satz formuliert wird). Was ich den schlechten Rezensionen abgewinnen kann, ist die Zerstörung einiger Gags, indem man ihnen alles bis auf die Pointe abgenommen hat. Eine Pointe ohne Witz ist zu abstrakt, um lustig zu sein.

# Handlung
Die Handlung finde ich sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt. Sie spielt gekonnt mit Klischeebildern (Bestandteil des Genres Komödie), ist ironisch und den Figuren passieren immer Geschehnisse, die im großen Zusammenhang auf die Erlebnisse der unterschiedlichen Figuren eine Auswirkung spielen und nicht nur auf direkte Einwirkung. Einige Gags sind sogar lustig und traurig zu gleich: Wenn eine gewisse Person plötzlich an Krebs sterben muss, brachte mich die Ironie zum lachen, aber die Umstände des Todes sofort wieder auf den Boden der Realität.

# DVD (fließt nicht in die Bewertung, wird trotzdem angemerkt)
Bild- und Tonqualität etwas mies für den üblichen DVD-Standard, wodurch die professionell gestalteten Szenen nicht gerade zur Geltung kommen. Aber die digitalen Filmbilder stören in keinster Weise das Filmerlebnis selbst. Bei mittlerweile 8 Euro für die DVD eigentlich verschmerzbar. Nicht verschmerzbar sind hingegen die fehlenden Untertitel. Barrierefreies filmschauen sieht anders aus.

# FAZIT
Gelungenes Filmerlebnis und Filetstück des deutschen Humors. Zwar bin ich auch Fan von platten amerikanischem Humor, aber ich bevorzuge doch Komödien mit etwas Tiefgang. Da ist man halt mit österreichischen oder deutschen Komödien besser bedient. Trotz guter Umsetzung und Inszenierung möchte ich einen Stern dafür abziehen, dass es die Filmemacher übers Herz gebracht haben, essenzielle Inhalte so zu beschneiden, dass sie in ihren Zweck nicht mehr erfüllen.
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am 18. Dezember 2012
Dieser Film wurde künstlich auf das Format 16:9 aufgeblasen. Dadurch wird das Bild in die Breite gezogen und somit verzerrt. Da schaue ich mir lieber in kürze Fassung auf VHS an.
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am 2. Februar 2001
Der Film hat bei mir viele vergessene Gefuehle wieder ans Tageslicht gebracht. Da hat sich jemand genau ausgekannt. Ich bin in Ostberlin aufgewachsen, zur selben Zeit. Kann mich auch noch an die Einquartierung zum Jugendfestival erinnern. Unsere Schuldiscos waren genauso "amysant". Ich wuerde gern noch mehr solcher Filme sehen. Das ist fast, wie in alten Fotos zu kramen. Wenn du Ende der Siebziger Jugendlicher in der DDR warst, musst du diesen Film einfach sehen. Schaut - wieviel Spass wir hatten - Trotz alledem!
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am 14. April 2009
Für mich (bin im Westen groß geworden, jedoch nahe der Grenze) ist dieser Film einer der besten deutschen Filme überhaupt. Klar, es werden jede Menge Klischees bedient, auch mit der Holzhammermethode, aber das ganze mit einem Augenzwinkern!
Man hat nie das Gefühl, daß der Film die DDR schlecht machen will! Ich empfand den Film als absolut erfrischend und liebenswert. Schaue ihn mir auch heute immer mal wieder gerne an, weil er keine wirklich langweiligen Szenen enthält und daher durchweg unterhaltsam ist.
Besonders herausheben möchte ich die Musikwahl, die sehr genial ist sowie das herausragend inszenierte Ende!
Wer eine reine Dokumentation über das Leben in der DDR erwartet, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht, aber das möchte der Film wohl auch nicht darstellen!

Die DVD-Umsetzung ist ok, das Bild ist nicht überragend aber auch auf einem großen LCD noch anschaubar, der Ton ist auch nichts Besonderes aber meiner Meinung nach gibts nicht Gravierendes auszusetzen. Ist halt auch kein teurer Effekte haschender Action Film ;o)

Fazit:
Eine schöne, unverkrampfte, deutsche Komödie mit einer akzeptablen (für den Preis auf alle Fälle) Umsetzung auf DVD.
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am 16. Juni 2003
Über mehrere Schulstunden habe ich den Film Sonnenallee zusammen mit meiner Klasse angeschaut. Für mich ein Highlight gegenüber den meist trockenen Schulstunden und zurecht : Ich fand den Film einfach klasse! Dadurch ,dass der Regisseur den Film im komödiantischen Stil produzierte ,weckte das Video bei uns schnell große Interesse ,nicht zuletzt ,da wir uns als Jugendliche mit Personen wie Micha Ehrenreich und Miriam gut identifizieren können . Als 15 jährige habe ich vom Leben in der DDR nichts bewusst mitbekommen und so ist es für mich schon interessant eine richtig schöne Wohnung zu DDR Zeiten mit Ausziehtisch und allem drum und dran bewundern zu dürfen. Der Film gibt schöne Einblicke in das Leben eines Jugendlichen innerhalb der DDR mit seinen Höhen und Tiefen (ob es allerdings so war bleibt für mich fraglich...) Für Leute die das Buch , das als Vorlage für den Film diente ,gelesen haben . Wird der Film wahrscheinlich eher enttäuschend sein ,da viele im Buch erwähnte lustig gestaltete Szenen einfach weggelassen wurden , so zum Beispiel der peinliche Auftritt der Quatiergäste Olaf & Udo am Grenzübergang. Alles in Allem , fand ich den Film lustig und informativ zugleich . Ein nicht sehr anspruchsvoller Film, dafür aber Entertainment pur !
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am 26. Januar 2003
Leider musste ich nach Erhalt der DVD feststellen, dass der Film auf der DVD gegenüber der Kinoversion und der TV-Ausstrahlung gekürzt ist. Insgesamt 9 Filmszenen mit durchaus interessantem, kritischem oder witzige Inhalt, wurden entweder ganz herausgeschnitten oder erheblich gekürzt.
Unschön finde ich, dass im Angebot nichts davon steht, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelt.
Trotzdem 3 Sterne, weil der Film mir als "Wessi", der den Osten erst nach der Wiedervereinigung kennengelernt hat, trotzdem sehr gefällt und mein Verständnis für das Leben in der DDR gewachsen ist.
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