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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
18
3,4 von 5 Sternen
Mein Stück vom Kuchen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 12. November 2017
Schon gleich nach Beginn des Filmes, habe ich mich gefragt: Wird der Drehbuchautor/Regisseur mit seiner Geschichte die Kurve kriegen und wie will er sie denn überhaupt kriegen?
Und er kriegt sie nicht! Die Geschichte ist eine interessante „Pretty Woman“-Variante. Entlassene Arbeiterin trifft reichen asozialen Bankerschnösel und beide raufen sich zusammen, finden sich sympathisch. Es stellt sich bald die Frage: Wird sie sich korrumpieren lassen und die Seiten wechseln oder entdeckt er seine soziale Seite und gründet einen Verein, der sich um benachteiligte Kinder kümmert? Beides wäre zugegebenermaßen Klischee.
Wenn der Film wahrhaftig bleiben wollte, musste es eine andere Lösung geben. Es gab ein, zwei Ansätze in die richtige Richtung und endete dann doch im Klamauk. Das hat die Geschichte nicht verdient. Dieser laue Schluss vermittelt den Eindruck, dass Klapisch selbst nicht wusste, wie er die Geister, die er da gerufen hat, hätte bannen können. Warum geht sie nicht einfach, als sie erfährt, wer er wirklich ist? Meinetwegen auch, nachdem sie ihm an den Kopf geworfen hat, was sie von ihm hält. Dann hätte es wirklich die Möglichkeit gegeben, beide Positionen gegeneinander zu stellen. Doch der wilde Aktionismus am Ende verdeckt doch nur die Ohnmacht derer, die nichts tun können, wenn in den Chefetagen über ihr Schicksal entschieden wird.
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am 28. März 2016
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Investmentbanking ist kein Job der Wohlfahrt, aber der Investmentbanker bekommt das Leid ja nicht unmittelbar zu spüren, wenn er die entsprechenden Knöpfe am PC drückt und eine Firma platt macht, ähnlich wie beim Kauf einer Jacke mit Pelzkragen. Die Gier verdrängt das Gewissen. Für das Opfer ist das nicht hinnehmbar, der Täter soll sich wenigstens mal ansehen, was er getan hat. Darum geht es in diesem Film, der kurzweilig und lustig ist. Dass hier kein PrettyWoman Abklatsch vorliegt, erfährt man doch schon ganz am Anfang, als Monsieur unleidlich ist, da das Modell ihn nicht in der ersten Nacht ranlassen wollte. Der Banker ist nicht wirklich nett. Wie war das, seine Zeit verbringt er mit laverage Potentials, Leuten, die ihn reicher machen könnten. Seinem Sohn eine Geschichte vorzulesen, geschieht erst nach mehrfacher Aufforderung. Er hat sich im Film nie mit seinem Sohn beschäftigt.
Eine Firma platt zu machen, um daraus Profit zu schöpfen, ohne jemals eine Verbindung zu ihr gehabt zu haben, dann abstrakt, einfach per Knopfdruck, ist legal. Und wenn mal etwas nicht ganz so lief, so ist der Untreue -Paragraph ja entsprechend locker gestrickt... Deshalb war es eine schöne Szene, als der Banker von den Menschen gejagt wurde, die durch ihn arbeitslos wurden. Auch schön war die Solidarität der Leute in der Endszene. Eine Handlung, die durch auf leverage Potentials basierende Beziehungen, undenkbar ist. Übrigens fand ich die Schauspieler sehr gut!
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am 2. November 2016
Eigentlich ist der Film gar nicht schlecht gemacht. Die Charaktere sind gut und liebevoll entwickelt, die Schauplätze gut gewählt und selbst die Erklärung wie Dinge an der Börse gehandhabt werden ist nicht schlecht. Insgesamt ist es eine gute und witzige Anklage der Verhältnisse in der heutigen franz. Gesellschaft (bzw. ganzen [Finanz]-Welt).
Leider kommt jetzt aber ein ganz großes ABER:
1. Ist das Ende dermaßen abrupt, dass ich mir nicht sicher bin ob hier einfach ein Stück des Filmmaterials verschwunden ist. Dies wäre allerdings noch vertretbar.
2. Rechtfertigt der Film in gewisser Weise Kindesentführung. An dieser Stelle kann ich den Film, wie gut er mir vorher auch gefallen hat, nicht mehr gut benoten.
3. Wird hier Selbstjustiz in einer Art positiv dargestellt, die ich zwar nachvollziehen, aber nicht gut heißen kann.
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am 17. November 2012
Der Film lebt durch die Darsteller ,der auf die Verliererstraße geratenen Mutter dreier Kinder, sowie den Zwang sich weit weg von der Familie einen Neuen Jop zu suche und den ungustiösen Juppi Banker der noch mieser nicht sein könnte.
Lediglich mit dem wie abgerissenen Film Ende, bin ich eher nicht einvertanden, da er alle weiteren Fragen nicht beantwortet.
Ich wäre durchaus für eine Fortsetzung dieses Filmes, da er noch genug fragen offen läßt zum Thema .
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am 6. November 2012
Die ***-Rezension von Thomas Knackstedt trifft es auf den Punkt! Der Film hatte seine großen Momente, wo es richtig spannend wurde.

Karin Viard hatte ich das erste Mal in Dany Boons Komödie "Nichts zu verzollen" gesehen: Grandios in der Rolle der berechnenden Madame (J)anus. Deshalb freute ich mich besonders auf "Mein Stück vom Kuchen".

Doch leider torpediert der soziale Anspruch immer wieder das Können der Schauspieler, belastet die Geschichte mit seiner Symbolik und dem mahnenden Zeigefinger. Der Film hätte ein packendes Drama sein können, er hätte auch eine bittersüße Komödie sein können. Der Regisseur wollte offenbar beides, aber irgendwie ging die Mischung schief.

Meine größten Schwierigkeiten hatte ich mit der letzten Viertelstunde. Da beschleicht einen das Gefühl, dass sich die Filmemacher gegen Ende des Drehs gefragt haben: "Und jetzt?" Also wurde ein Schluss zusammengezimmert, der nicht mal zur tragischen Anfangssequenz passt. Sehr schade.
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am 11. Februar 2012
...einen richtig guten Film zu machen, hat Cedric Klapisch mit -Mein Stück vom Kuchen-; jedenfalls wenn sie mich fragen. Wieso ich das glaube? Der Film beginnt zäh und mühsam, braucht über eine halbe Stunde, bis die Charaktere einigermaßen sortiert und aufgebaut sind. In den letzten zwanzig Minuten absolviert Klapisch dann eine starke Richtungsänderung der Story und fabriziert ein Ende, vom dem ich alles andere als überzeugt war. Doch all das ist nicht so tragisch. Wirklich bedauernswert für mich ist der Umstand, dass -Mein Stück vom Kuchen- von der vierzigsten bis zur siebzigsten Minute brilliantes Kino präsentiert und zeigt, was mit dieser Geschichte möglich gewesen wäre. Schade...

France(Karin Viard) ist 42 Jahre alt und erzieht drei Töchter allein. Sie verliert ihren Job in Dünkirchen, weil die Firma, bei der sie 20 Jahre gearbeitet hat, von Börsenspekulanten in den Ruin getrieben wird. So macht sich France auf den Weg nach Paris und nimmt dort eine Stelle als Putzfrau an. Sie landet beim französischen Banker Steve(Gilles Lellouce), der eigentlich an der Londoner Börse arbeitet, jetzt aber in Paris ein Büro aufbauen soll. So einfach, warmherzig und familiär France ist, so knallhart, egoistisch, eiskalt und geschäftstüchtig ist Steve. Er nimmt France mehr oder weniger als Inventar wahr, die seine Wohnung in Ordnung halten muss. Währenddessen stürzt Steve Firmen in den Abgrund und versucht jede Frau ins Bett zu kriegen, die er für begehrenswert hält. Als jedoch eines Tages Steves kleiner Sohn Albin in seiner Wohnung abgeliefert wird, erkennt France die gesammelten Defizite Steves. Wieder braucht Steve France, dieses Mal als Kinderfrau. Dadurch kommen sich die Putzfrau und der Banker näher, bis...ja das darf ich jetzt natürlich nicht verraten...

Wie perfekt war diese halbe Stunde mitten im Film. Börse trifft Straße; so will ich das mal nennen. Hervorragend umgesetzt und klasse in Bilder gefasst. Warum hat Cedric Klapisch nicht den ganzen Film in diesen Rahmen packen können? So ist -Mein Stück vom Kuchen- hier eine Komödie, da ein Drama und dazwischen irgendwo nicht Fisch und nicht Fleisch. An den Schauspielern lag das nicht, die spielen sich die Seele aus dem Leib. Auch Brüche tuen einer Story nicht unbedingt schlecht, aber in -Mein Stück vom Kuchen- passen sie oftmals nicht zu den Charakteren der Geschichte.

Sie wissen ja: Sie dürfen und können das ohnehin komplett anders sehen. Andere Kritiker bescheinigen Klapisch mit diesem Film ganz großes Kino. Ich kann mich da leider nicht anschließen. Französiche Filme der Extraklasse gibt es jede Menge; -Mein Stück vom Kuchen- gehört lt. meiner Definition nicht dazu. Bis; ja bis auf diese magische halbe Stunde...
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am 12. Februar 2016
War nicht meine Art von Ende. Für viele mag es ja in Ordnung sein , ich fande den Schluß nicht gut.
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am 5. November 2013
Der Film ist langsam, wenn es um die Handlung geht. Langsam bekommt man die Klassenunterschiede zwischen der Putzfrau auf Zeit (und Mutter) und dem Geschäftsmann und Spekulanten, der zwar Vater wäre, es aber nie ist, weil er sich für seinen Sohn einfach keine Zeit nimmt. Die beiden unterscheiden sich in so vielen Punkten. Das alleine sorgt aber noch nicht für die Dynamik, sondern die Tatsache, dass die beiden Hauptpersonen durch einen Deal verbunden sind - davon wissen anfangs des Films beide nichts. Das französische an dem Film ist wohl, dass er dort aufhört wo eine amerikanische Version den Anfang hätte: beim Aufstand. Für mich aber so wesentlich interessanter und phantasieanregender. Wer offene Enden nicht mag, für den ist der Film jedoch nichts.
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am 12. Januar 2016
Ein tolles Stück Filmkunst, Filmerzählung, starke Bilder, gute Geschichte. Weil mir das Ende zu konstruiert war, ein Stern Abzug. Aber für Liebhaber gelungenen Erzählkinos ein Vergnügen.
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am 26. November 2012
und das geht leider ein wenig in die Hose. Cedric Klapisch, dessen Filme wie 'So ist Paris' ich wirklich sehr mag, versucht hier meiner Meinung nach zuviel, eine Liebeskomödie der kulturellen Konfrontation und Sozialkritik über die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich und das gelingt einem Ken Loach und dem britischen Kino einfach besser. Karin Viard als Putzhilfe und Kindermädchen spielt teilweise herrlich überdreht und Gilles Lellouche als Börsenspekullant ist auch sehr gut besetzt, aber die Entscheidung nahezu den Rest mit Laien zu besetzen, halte ich für mißlungen. Der Film hat echt sehr gute Momente, aber insgesammt ist er einfach zu zäh und nicht wirklich glaubwürdig. Schön ist das 'Making-of' in den Extras und ein paar Extraszenen, die Bildqualität der DVD ist sehr gut, hier kann man sich wohl die Blu-Ray sparen.
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