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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 2007
Vorneweg: Richard Schwartz löst ein, was er im ersten Band an Erwartungen weckt.

Die Handlung des zweiten Bandes des Geheimnis von Askir knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Bandes an. Ausgehend von der Herberge Hammerkopf geht es in ein orientalisch anmutendes Kalifat des Alten Reichs, wo die Gruppe um Havald getrennt wird und sich in dem femden Land wiederfinden muß, wobei langsam einzelne Fäden eines größeren Plans erkennbar werden.

Auch wenn die Handlungsmuster und Personenzeichnungen nicht radikal originell sind, so erinnert z.b. die Fähigkeit Poppets (Natalyia) durch Gestein zu gehen an den religiösen Fanatiker Relg aus David Eddings Belgarion-Zyklus und die Dunkelelfe will ihre Herkunft aus dem D&D-Universum (R. A. Salvatore) auch nicht verheimlichen, ist die Erzählung an keiner Stelle ermüdent vorhersehbar oder stereotyp in der Charakterzeichnung. Der Autor konzentriert sich auf die Beschreibung seiner Protagonisten und führt die Handlung mit hoher Geschwindigkeit weiter. Hier hilft vor allem die konsequente Ich-Erzählung, die dem Leser ein ständigen Wechsel der Perspektiven und Personen erspart. Auch daß der Autor seinen Fokus von der Kernkonstellation des erste Bandes (Havald - Leandra) auf den Hintergrund Havalds und den des scheinbar ungleichen Paares Zokora - Varosch verschiebt und somit nicht eine Konstellation über hunderte von Seiten "todreitet", hebt diesen Roman wohltuend von anderen Reihenwerken ab.

Das orientalische Reich Bessarein bildet eine glaubwürdig inszenierte Kulisse für eine Geschichte die mit Sklavenhändlern, Karawanen, Oasen und Intrigenspielen in der exotischen Stadt Gasalabad den Leser zu fesseln weiß. Dabei entwickelt der neu eingeführte Gauckler Armin eine erfrischen Tiefe in seiner Charakterbeschreibung (auch wenn vor meinem geistigen Auge ein ums andere Mal Hadschi Halef Omar erschien) und bereichert ein Personetableaux, das mit seinen starken Charakteren auch immer wieder humorvolle Situationen provoziert.

"Die zweite Legion" ist der mit Abstand kurzweiligste Fantasyroman, den ich in letzter Zeit gelesen haben und der Wunsch, daß der Autor seine zügige Publikationsabfolge beibehalten kann, ist groß.
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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2013
Ich hab eher durch einen Zufall angefangen die Bücher von Richard Schwartz zu lesen. Und nach Abercrombie, Sanderson, Fallon, Eddings, Duncan, Sapkowski und Patrick Rothfuss ist es gar nicht mehr so einfach ein wirklich gutes Fantasiebuch zu finden. Man schraubt seine Erwartungen einfach immer höher.

Aber ich kann mit reinem Gewissen sagen dass auch Richard Schwartz bei mir zu den 12 Top-Fantasy-Autoren gehört.
Seine Schreibweise ist flüssig, kurzweilig, spannend und auch sehr fantasievoll.
Sämtliche Charaktere sind ausgesprochen gut gelungen, vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte auch weiter.

Die Story ist sehr interessant und abwechslungsreich. In Teil zwei geht es ja vor allem um die gefahrvolle Reise nach Askir.
Nachdem Havald mit Hilfe von Leandra das Geheimnis des alten Gasthofes entdeckt hat und der Sturm vorbei ist, geht es mit neuen Gefährten (von denen man noch nicht weiß ob sie ehrlich und treu sind) auf die Suche nach einem Tor und dann durch die Wüste in Richtung Askir.

Auch finde ich in der Geschichte die zahlreichen Abenteuer, die nicht vorhersehbaren Wendungen, den Humor, die Erotik und die Gefühle der Protagonisten außerordentlich gut gelungen. Es gibt viele neue Dinge zu entdecken, Geheimnisse aufzuklären, Freund und Feind zu erkennen und wenn möglich zu besiegen. Nicht immer gelingt das so einfach.
Ich bin vor allem ein Fan von Havald's Humor. Ein Mann für alle Fälle!!!

Fazit: Auch der zweite Teil ist sehr gut und macht Lust auf mehr!
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am 8. Mai 2007
Das Warten auf den zweiten Band des "Geheimnis von Askir" hat sich gelohnt, keine Frage. Scheinbar mühelos rollt Richard Schwartz das nächste Kapitel seiner spannenden Saga um den Krieger Havald und seine Mitstreiter aus - und enttäuscht nicht auf einer einzigen Seite. Was hebt "die zweite Legion" aus all den Fantasy-Schnellschüssen und sonstigem Post-Tolkien Plunder hervor, den man im Buchladen schnell in Händen hält?

Eine knackige, flüssig erzählte Story, die zwar langfristig angelegt ist, aber sich nie in halbherzigen Side-Plots verzettelt. Liebenswerte, unterschiedliche Charaktere, die von der ersten Seite an gefallen. Einfallsreichtum und gute Ideen. Und schliesslich etwas, was die wenigsten Fantasy-Autoren beherrschen: Eine schöne, flüssige Sprache, die immer farbenfroh und bildreich, aber nie schwülstig daherkommt. Das Ganze ist durchzogen von einer Ironie, die nicht aufgesetzt wirkt, sondern zu den Figuren passt und bestens unterhält. Perfekt! Wenn man sich eines noch wünschen dürfte, dann vielleicht, dass der Truppe um Havald nicht immer alles so leicht von der Hand geht. Natürlich gibt es hier und da Blessuren und Scharmützel, aber ernste Sorgen muss man sich zu keiner Zeit machen. Ein bisschen mehr Tragik, etwas mehr Drama, zumindest für ein oder zwei Figuren würde der Geschichte noch mehr Tiefe verleihen. Denn Richard Schwartz hat es hier wirklich in der Hand, aus "nur" sehr guter Unterhaltung etwas ganz Grossartiges zu machen, das bleibt. So oder so kann man dieses Buch und seinen Vorgänger nur wärmstens empfehlen...und selber schweren Herzens warten, bis das Nächste erscheint.
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am 9. Mai 2010
Der Autor hält, was er im ersten Band verspricht. Das Abenteuer setzt sich fort, ohne dass sich mit langen Rückblenden oder Erklärungen aufgehalten wird, das finde ich gut.
Die Handlung bleibt spannend und temporeich. Es läuft zwar manches zu glatt für die Helden und ist für den Leser ein bisschen vorhersehbar, das stört mich persönlich aber nicht besonders, weil die Geschichte trotzdem abwechslungsreich und spannend ist. Auch die lockere und teilweise ironische Erzählweise lässt sich gut lesen und man möchte auf jeden Fall wissen, wie es mit den Helden weitergeht. Die Charaktere entwickeln sich im zweiten Band sichtlich und die Beschreibung der Schauplätze ist wirklich sehr gut gelungen.

Einen Punkt gibt es aber, der mich nervt: der zweite Band hört irgendwie mittendrin auf. Da hätte mir eine abgeschlossene Geschichte, wie im ersten Band, besser gefallen. So hängt man vor dem Lesen des dritten Bandes "in der Luft". Das ist unbefriedigend und muss nicht sein. Wenn die Geschichte stimmt, und das tut sie, kauft man den dritten Band auf jeden Fall, da muss nicht zu solchen Zwangsmaßnahmen gegriffen werden. Da fühle ich mich als Leser übervorteilt und ziehe deshalb einen Stern ab.
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am 2. Mai 2007
Die Handlung ist diesmal in einem komplett anderen Umfeld angesiedelt, so dass der Wiedererkennungswert anfangs relativ gering ausfällt. Doch der Autor bleibt seiner Linie treu und fokussiert die einzelnen Handlungsträger und ihre mitunter sehr eigenwillige Geschichte. Es entsteht schnell eine ähnlich dichte Atmosphäre, wie sie der Leser schon vom ersten Band der Serie kennt. Die Handlung ist streckenweise sehr linear und vorhersehbar, doch trübt das die Spannung nur geringfügig. Die Charakterentwicklung ist sehr anschaulich beschrieben, hin und wieder merkt man jedoch sehr deutlich, dass der Autor sich zu den leidenschaftlichen Rollenspielern zählt.

Im Gegensatz zum ersten Buch der Reihe ist die Handlung nicht in sich abgeschlossen. Bedingt durch den Umfang dieser Fortsetzung, wurde die Geschichte auf zwei Bücher verteilt. So muss sich der Leser gedulden, bis der dritte Band im Herbst 2007 erschient. Um "Die Zweite Legion" zu verstehen, bedarf es nicht zwingend der Kenntnis des ersten Buches der Reihe "Das Geheimnis von Askir", doch entgeht dem Leser sonst sehr viel der lesenswerten Atmosphäre.

Klassische Fantasyelemente und dichte Atmosphäre treffen bei Richard Schwartz auf eine spannende Story. Das Ergebnis ist ausgesprochen lesenswert!
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am 15. Januar 2012
Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerte und habe mich für die 3 Sterne entschieden aus folgenden Gründen: (Um meine Beweggründe zu erklären, kann ich es nicht vermeiden, auf gewisse Buchinhalte hinzuweisen. Wer also nichts darüber erfahren möchte, sollte spätestens hier aufhören, zu lesen).

Die Story des Buches als Gesamtes betrachtet, lässt schon ein wenig Spannung aufkommen: trockene und heiße Wüstenlandschaften, eine Stadt mitten in trostlosem Terrain, welche von Dieben und Sklavenhändlern heimgesucht wird. Auch die Tatsache, das unser Held Ser Havald, nach einem Kampf mit einem Höhlenbären, erblindete, hebt die Spannung.
Im Verlauf des Buches entwickeln sich die Charaktere ständig weiter, vor allem unsere Dunkelelfe Zokora überraschte mich durch ihre immer stärker durchscheinende humorvolle und rücksichtsvolle Ader. Im selben Zuge möchte ich auch ansprechen, das die Witze in dem zweiten Buch besser beim Leser ankommen als im ersten Teil.
Auch Poppet alias Natalyia war mir sehr symphatisch, da sie sich von einer, durch einen Zauber gebannten Dienerin, zu einer treuen Weggefährtin entwickeelt hatte. Ich hatte also genug Gründe, dem Buch vier, wenn nicht sogar fünf Sterne zu verleihen, jedoch sind mir ein paar Punkte auch negativ aufgefallen.
1) Natürlich die gelegentlichen Wunderheilmethoden, die innerhalb von Sekunden Früchte tragen und alles wieder beim Alten ist. Diese Methode wird vom dem Autor wohl deshalb verwendet, da er passionierter Rollenspieler ist. Ein ganz krasses Beispiel hier ist wohl die Verletzung von Zokora nach dem Angriff des Höhlenbären. Beschädigte Innereien und eine offene Bauchdecke werden mal eben fix durch ein paar Schlücke Wein geheilt.
2) Dann hat mich der Weg zur Donnerfeste etwas gestört: Im ganzen ersten Buch wird darüber gesprochen, dass der Weg dorthin unmöglich ist, und urplötzlich wird ein Weg gefunden? Etwas irritierend.
3) Dann die Rituale von Zokora. Warum immer nackt? Ich meine, gegen einen Hauch Erotik hat ja eigentlich niemand etwas dagegen, aber was soll das bitte bringen?
4) Abschließend etwas, was meiner Meinung nach sich gegensätzlich verhält. Ser Havalds Erklärung darüber, warum er Marinae und die Geschwister aus den Klauen der Sklavenhändler befreite. Ihn stört die Situation in Bessarein, es interessiert ihn aber nicht. Trotzdem greift er in die Machenschaften des Landes bzw. von sonst wem ein. Ein bisschen komisch, aber vermutlich spielt es im Laufe der nächsten Bücher eine Rolle, daher verschwende ich daran nicht zu viele Gedanken.

Alles in allem ein Buch, das sich lohnt zu lesen, wenn einem der erste Band gefallen hat. Das Potenzial ist zwar nicht vollständig ausgeschöpft aber jedes Buch hat Höhen und Tiefen.
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am 15. Mai 2016
Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Havald erzählt und fängt ohne große Einleitung oder Charakterstudien an. Ich war vom ersten Moment an in der Geschichte gefangen und konnte das Buch nicht weg legen.
Während der Rezension fiel mir auf, dass es mehrere Gründe gibt dieses Buch zu kritisieren. Die Charaktere handeln manchmal kaum nachvollziehbar und auch das Ende wirkt als wenn Richard Schwartz keine Lust mehr gehabt hätte und er zu einem schnellen Schluss kommen musste. Trotzdem ist das Buch so spannend und fesselnd geschrieben, dass man während des Lesens kaum die Zeit findet über Kleinigkeiten wie nachvollziehbare Handlungen usw. nachzudenken. Zudem wirkt die Geschichte authentisch und gut erzählt. Richard Schwartz langweilt den Leser nicht mit detailverliebten Erzählungen weder von Geschehnissen noch von Orten. Ganz im Gegenteil, der Erzählfluss ist schnell und wer beim Lesen einmal zu viel blinzelt, verpasst wichtige Momente der Geschichte.

Fazit
Insgesamt kann der Erzählstil von Richard Schwartz, die teilweise auftretenden nicht nachvollziehbaren Handlungsweisen der Protagonisten, mehr als wett machen. Das erste Horn nahm mich von der ersten Seite an gefangen und ich würde es jederzeit wieder lesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. September 2013
"Aber theoretisch existiert der Befehl noch, un wenn wir mit der Flagge des Bullen dort vorsprechen, wird man erkennen, dass die Kolonien nach wie vor verteidigt werden müssen." Ich sah die anderen an. "Und diese Legion wieder aufzsutellen ist unsere Aufgabe - in Askir." (Seite 44)

Sobald man auch Band 2 des ersten Askir-Zyklus gelesen hat, wird einem noch deutlicher bewusst, dass "Das erste Horn" trotz einiger Spannung und echtem Lesespaß im Prinzip nur dazu gedacht war, den Leser mit den Charakteren und dem Grundkonflikt vertraut zu machen. Man muss diesen ersten Band zwingend kennen, um die nun folgende Geschichte zu verstehen und in "Die zweite Legion" wird der Leser nur mit ganz kurzen Rückblicken sofort in die Handlung verstrickt, die genau dort beginnt, wo sie im ersten Band endete, und nach kurzer Zeit nimmt sie richtig Fahrt auf. Aus Band 1 kennt man bereits Leandras Ziel nach Askir zu reisen und dort um Hilfe zu bitten. Ihre Begleiter wollen sie dabei nun tatkräftig unterstützen.
Bald ist jedoch schon absehbar, welche Ausmaße das alles annehmen wird. Ja, diese Gruppe hat ein Ziel, aber sie werden schon jetzt im zweiten Band immer wieder in andere Konflikte verwickelt und mit Problemen beladen, die (zumindest vorerst) nichts mit der Grundhandlung zu tun haben. Dadurch werden sie aufgehalten und müssen deutlich mehr Abenteuer be- und überstehen, als am Anfang vorhersehbar war. Dabei gelingt es dem Autor tatsächlich bisher sehr gut, dass die Geschichte nicht lächerlich wird, denn die Handlung scheint sich immer notwendigerweise aus der Situation heraus zu ergeben. Die Konflikte wirken nie gewollt oder gar gekünstelt.
Zum ersten Mal werden in diesem Band die Mitglieder der Gruppe voneinander getrennt. Im Mittelpunkt steht aber immer weiterhin Havald und aus der Ich-Perspektive des erfahrenen Kriegers wird erzählt - einschließlich der zu erwartenden ironischen Kommentare.

"Ich stand auf. Im Laufe eines langen Lebens hatte ich etwas Geduld gelernt. Etwas, nicht viel." (Seite 9)

Im Verlauf kommen neue Charaktere hinzu, die in der Gruppe aufgenommen werden und sie unter Umständen auch schnell wieder verlassen. Aber es wird erneut deutlich, dass es auch weiterhin die besonderen Charaktere sind, von der diese Geschichte lebt. Manchmal befürchtet man fast, dass Richard Schwartz sich verrennen könnte und die Gefühle, Gedanken und Taten der Charaktere überzeichnet, um ihre Besonderheit darzustellen, doch er schafft es immer rechtzeitig die Kurve zu nehmen und sie erscheinen immer glaubwürdig.
Besonders gelungen empfinde ich auch die Beschreibungen der Landschaft und der Orte. Einerseits malt der Autor mit einfachen Worten Bilder vor dem inneren Auge des Lesers, andererseits werden diese Beschreibungen nicht in die Länge gezogen, sodass sich von ihnen niemand gelangweilt fühlen wird.
Insgesamt ist der Sprachstil einfach, aber nicht plump. Durch ihn lässt sich die Geschichte schnell lesen und man wird noch schneller in ihren Bann geschlagen.

Fazit: Wer den zweiten Band dieser Reihe gelesen hat, wird spätestens jetzt nicht mehr aufhören können. Die Charaktere sind dem Leser ans Herz gewachsen. Man kennt die Welt und Richard Schwartz Schreibstil ist so flüssig, dass sich sogar ein High-Fantasy-Roman schnell wegliest, was man von den wenigsten behaupten kann. Nach anfänglicher Skepsis konnten mich Havald und seine Gefährten ohne Mühe innerhalb kürzester Zeit in ihren Bann ziehen.
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am 18. April 2016
Richard Schwartz schafft es einen innerhalb kurzer Zeit mit seiner Erzählung in den Bann zu ziehen. Er hat eine eigene Welt geschaffen, die in Zügen an das Mittelalter (keine Elektronik, keine Autos etc) erinnert und bekannte Elemente des Fantasygenres enthält (Magie, Bannschwerter, magische Wesen, etc...) ohne dabei zu fremdartig zu wirken. Er hat eine sehr bildliche Sprache, so das ich oft das Gefühl hatte im Geschehen mit dabei zu sein. Die Charaktere sind sehr detailliert und tiefgründig beschrieben, jeder einzelne hat sein ganz eigenes Wesen und seine ihm eigenen Marotten, was sie nur um so liebenswerter macht.

im zweiten Teil seines Eposes brechen die Gefährten auf eine Reise in ein fremdes Land auf und werden nach und nach in die Intrigen um den Thron verwickelt. Lernen neue Freunde und Verbündetet kennen. Auf die weiter Handlung möchte ich nicht näher eingehen, dass muss man schon selbst gelesen haben.

Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der Game of Thrones mag und etwas ähnliches sucht und sich nicht von vielen Bänden einschüchtern lässt. Aber bitte unbedingt bei Teil 1 anfangen ;)
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am 23. Oktober 2009
Dieser Band hat mehrere Nachteile gegenüber "Das erste Horn", dem ersten Band des Zyklus "Das Geheimnis von Askir":

- es ist nicht der erste Band, die Erfahrung des "Neuen" beginnt zu verblassen.
- es ist nur ein "halber" Band. Am Ende wird klar, dass die Auflösung dieser Handlungsstränge erst im dritten Band folgt.

Aber ich habe auch hier wieder 5 Sterne vergeben.

Warum?

Obwohl es schwierig ist, eine Romanreihe aus der Sicht einer Person zu beschreiben (Ich-Person), schafft es Richard Schwartz den Hauptcharakter so interessant und vielschichtig zu zeichnen, dass es immer wieder eine Wonne ist, seinen Worten zu lauschen.

Obwohl der Erstling in einem wahren Rausch geschrieben worden sein muss, wird im zweiten Band einem langsam gewahr, wieviel Fundament schon in dem ersten Band für die gesamte Welt und den übergreifenden Plot gelegt worden ist, obwohl dieser nur in einem fern ab liegenden Gasthaus stattfindet.

Der Band geht nahtlos über von der Handlung im Gasthaus, bis zum Aufbruch nach Askir und beschreibt dann die Irrungen und Wirrungen der Reise. Sehr gut fand ich die Beschreibung des Wüstenreiches Bessarein und ihrer Bewohner. Ich kann es kaum erwarten, den dritten Band in meinen Händen zu halten, aufzuschlagen und weiter zu lesen, wie es der Truppe um Havald ergehen wird.
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