Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle HeleneFischer BundesligaLive wint17 Sale Sale



am 3. Oktober 2017
04.November 2011 - 13 Songs auf 54 Minuten - Produzent: Mikael Nord Anderson, Martin Hansen

Neueingespielte 7 Eigencover von Alltime-Hits + 6 Fremdcover in modernerem zeitgemässen Soundgewand. Manche Songs sind besser gelungen, bei anderen fehlt einfach die Magie des Originals. Grundsätzlich gefallen mir aber die eigenen Songs( "Rock you like a hurricane" ist allerdings total misslungen) in wuchtigeren, voluminöseren, aufgepimpteren Versionen, noch etwas besser als die verunstalteten 6 Fremd-Alltime-Klassiker("TAINTED lOVE" - Aua), die echt allesamt mehr als grenzwertig sind. Besonders wird nicht einfach nur versucht die Songs in traditionelle Scorpions-Rocker umzuwandeln, sondern man verwendet diesen schrecklichen modernen Sound vom Humanity-Album(2007), was mich total abschreckt - Hauptsache mal auf modern gepimpert, egal wie sich das für Altfans anhört. Comeblack ist so ein richtig unrühmliches Album, die eigenen Songs werden nicht besser, und die Fremdkompositionen sind nur zum totlachen oder zum fremdschämen. Nach einem relativ erfolgreichen Album wie Sting in the Tail(2010) muss dann natürlich noch ein Nachschlag her, um den Markt zu befriedigen, und zusätzlich noch ein paar Mark in die Kasse zu spülen. Eines von den unrühmlichen Cover-Alben, dass die Welt nicht braucht, und am besten auch nie gesehen hätte. Trotz all meiner Kritik, ist es teilweise hörbar, und von daher noch 2 Sterne, es ist aber in meinen Augen absolut unnütz - zu 100% keine Kaufempfehlung. Aber vielleicht gefällts ja der heutigen Jugend, oder denen die eben mit diesem modernen Sound was anfangen können.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. November 2011
Vor nicht allzu vielen Jahren war die Welt noch viel einfacher und simpler. Da war es einfach so, dass man die Scorpions als Altherrenband, Schnulzenkapelle und Chartshow-Peinlichkeitsfaktor abschreiben konnte. Über die glorreiche Vergangenheit der Band konnte man natürlich kaum mehr sprechen ohne das gleich irgend ein Schuft im Hintergrund hämisch den 'Wind Of Change'-Anfang pfiff oder sich einen halblustigen Gerhard Schröder-Witz aus dem Ärmel leierte.
Aber seit dem Comeback 'Unbreakable' und erst recht mit dem grandiosen 'Sting In Your Tail' ging den Spöttern die Grundlage aus und wer den Wacken-Auftritt mitbekommen (oder allgemein sich in letzter Zeit auf einen Gig der Jungs getraut) hat, an dem werden weitere Schmähungen lockerst abprallen und man sieht auch wieder urige Heavy Metal-Fans mit Scorpions-Patch auf der Kutte angeben. Nicht schlecht für eine Gruppe die schon Musikgeschichte geschrieben hat als ein Groß der heutigen Hard- und Heavy-Szene noch nicht mal einen Oberlippenbart sich hätte wachsen lassen können.
Dementsprechend Tränen in den Augen hatte man als bekennender Fan, dass die letzte Scheibe auch das kreative Servus bedeuten sollte und die Abschiedstournee (so lange sie auch ausfallen mag) wirklich einen Schlussstrich bedeuten muss.
Aber noch ist es nicht so weit und Meine, Schenker und Co. spendieren ihren Anhängern noch ein letztes Schmankerl aus dem Studio. Nicht eine schnöde Best Of oder Greatest Hits sonder etwas, das dem alteingesessenen Scorpionisten genau so zusagen soll wie dem erst kürzlich hinzugewonnenen Jungrocker. 'Comeblack'!!!
Und hierbei ist es wie bei einem Eishockeyspiel, also dreigeteilt. Vorneweg das Hauptaugenmerk: Die Rocker!
Was da aus den Klassikern gemacht wurde gehört ja schon fast mit einem "Obacht geben"-Siegel versehen. Ohne die Seele und den Charakter der Originale zu verlieren wurden die Nummern nochmals produktionstechnisch aufgepimpt. Man sieht sich Luftgitarre spielend in die 80er zurückversetzt, als 'World Wide Live' noch den Plattenteller gerult hat. Es macht Spaß zu hören, dass die moderne Studiotechnik nicht eingesetzt wurde um zu verfälschen und zu pervertieren sondern um die kraftvolle Basis der Lieder noch mal aufzuwerten. Da bin ich mir sicher, dass dem Hausmütterchen, auf deren Gabentisch 'Comeblack' eventuell landen könnte, die Falten aus dem Gesicht gebügelt werden dürften. Und in der Metaldisco dürfen sich die DJs schon darauf gefasst machen, dass die Kids nachfragen werden von wem dieser Heavy Mattenrüttler jetzt gerade war.
Zwischen drin bekommt man das unvermeidliche 'Wind Of Change' und das aus heutiger Sicht noch immer epochale 'Still Loving You' geboten, welche ausgesprochen wenig umarrangiert wurden. Durch die differenzierte Klangaufnahme kann man sich bei diesen Nummern auch mal auf die Komposition an sich konzentrieren und man gesteht sich ein, dass da schon große Kunst betrieben wurde. Ja, ich gestehe sogar ein, dass das Gitarrensolo von 'W.O.C.' richtig geil und passend ist.
Der Coverversionen-Anteil zum Schluss steht stellvertretend für Songs, welche die Band über die Jahre geprägt haben. Was musste mein entzündetes Auge da als erstes lesen? 'Tainted Love'? Och neee,lass mal stecken, ey!
Dabei hat die deutsche Rocklegende dem Song jetzt gar so was wie einen metallischen Anstrich verpasst. Ebenso 'Children Of The Revolution', wobei ich gerade hier finde, dass es nicht ganz so passend und gut klingt. Aber bei den Coverversionen von den Beatles, Stones, Small Faces usw. kann man durchaus von einem geglücktem Experiment sprechen, vor allem weil hier Produktion, handwerkliches Können, das Verständnis für die Essenz der Songs und vor allem die Topform von Klaus Meines Stimme die Mosaiksteinchen zu einem fähigen Hardrockbild zusammensetzen.
Insgesamt bleibt bei 'Comeblack' ein äußerst positiver Gesamteindruck bestehen, welcher das mit 'Sting In Your Tail' geschmiedete Eisen im Feuer noch auf ein Weiteres bearbeitet. Der Abschied von den Scorpions wird dadurch nicht wirklich erleichtert, aber die Gier nach weiteren Livekonzerten zusätzlich angefacht.
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 22. Januar 2012
Also vorab: Ich selber bin absoluter Scorpions-Fan, allerdings auch kritikausübend, wenn diese denn berechtigt ist.
Was ich absolut nicht verstehen kann sind Kritiken wie "Kein 80er-Sound mehr" oder "erinnert gar nicht an den damaligen Scorpions-Sound". Wir leben schließlich im 21. Jahrhundert. Scorpions-Stil bleibt immer Scorpions-Stil und das letzte offiziell eigene Studio ist "Sting in the Tail". Comeblack lässt die alten Hit-Songs der Jungs noch einmal neu aufblühen und ich finde: Besser hätte man es nicht treffen können, von mir aus könnte sie 10 davon machen! Die Coversongs: Ich selber bin 16 Jahre alt, kannte die meisten der Cover nicht. Jedoch finde ich den Grundgedanken ("Tribute to ...") sehr passend zur Band-Philosophie der Scorpions. Wer das nicht nachvollziehen kann, sollte ersteinmal beginnen Rudolf Schenkers "Rock Your Life" zu lesen, bevor er sich an Kritik wagt. Comeblack ist also auch nicht gedacht neue Scorpions-Songs zu präsentieren, wer genau hinschaut wird merken: Es sind keine vorhanden :D ! Wer dann meint, er stehe doch eher auf laffen 80er Sound kann sich ja die Original-Alben wie "Love At First Sting" oder "Crazy World" reinpfeiffen. Gefallen mir persönlich auch sehr gut, besitze sie alle, aber meiner Meinung nach kann Sound einfach nicht fett genug sein. Kritiker am fetten Sound haben die Scorpions wohl noch nie live gesehen.........
Einziger Schandfleck: Es wurden mehr Songs recorded, als letztendlich auf dem Album sind, schade, kann nicht genug bekommen.
RYL!
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. März 2013
Statt ihre wohlverdiente Rock-Pension zu geniessen, veröffentlichten die deutschen Rock-Legenden 2011 ein neues Studio-Album, dass neben Neuaufnahmen von eigenen Band-Klassiker der 80 iger 6 Cover-Songs im modernen Sound-Gewand enthält. Verfügen die 7 Band-Klassiker noch über gewohnte Qualität in aktueller Technik angepassten Aufnahmen, so reichen die 6 Cover-Songs nicht einmal annähernd an die Originale heran. Schlimmer noch erreicht ihre musikalische Qualität nicht einmal banale Durchschnittlichkeit, und ist somit wirklich nur allen Die-Hard-Fans zu empfehlen. Comeblack ist eine Veröffentlichung, die die Welt nicht gebraucht hat, und der erfolgreichsten deutschen Hardrockband unwürdig ist. Erst anno 2015 sollte die Band wieder in ihre künstlerische Qualitätsspur zurückfinden, aber dies ist eine andere Geschichte, bzw. Rezension.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. April 2012
Die Scorps wollten sich nach ihrem letzten Album "Sting in the Tail" und anschließender Welttournee aus dem aktiven Geschehen zurückziehen. Hätten sie mal! Mit dem genannten Album hätten wir sie in recht guter Erinnerung behalten, und auch der Live-Nachschlag "Get Your Sting & Blackout" hätte daran nichts geändert. Was nun aber diese Veröffentlichung soll, wird wohl nicht mal der Gehirnchirurg von Schenker, Meine und Jabs jemals herausfinden. Sieben (eine Exclusive edition hat noch einen achten) Songs wurden von den fünf (neben den Genannten noch James Kottak, dr, und Pavel Maciwoda, b) neu eingespielt, dazu noch sechs Rock/Pop-Klassiker aus anderer Herstellung.

Kein einziger der Eigen-Neuauflagen kann den Originalen irgend etwas Substanzielles hinzufügen, die wenigsten ihnen überhaupt das Wasser reichen. Gut, "Rhythm of Love" klingt nicht ganz so überproduziert wie das 1988er Original, und "The Zoo" hat ein paar zusätzliche Gitarrenparts. Dafür klingt Meines Gesang beim Letzteren nicht halb so gut und der schwere stampfende Beat, der das Original zu etwas Besonderem machte, kommt hier nicht rüber. Der Rest ist routiniert aber ohne Esprit nachgespielt und man hat das Gefühl, hier wurde einfach nur auf Anweisung der Plattenfirma ein Pflichtwerk eingespielt. Und die Berliner Mauer braucht man nun wirklich nicht noch mal niederpfeifen.

Hier wurde eine Chance verspielt! Hätte man Songs der Prä-Jabs-Ära (mit Michael Schenker bzw. Uli Roth) genommen und sie in einem aktuellen Gewand präsentiert, hätte es wirklich interessant sein können. Bei den hier enthaltenen Songs sind dieselben Köpfe (abgesehen vom Rhythmusduo), die sich nicht nur die Schinken ausgedacht haben, sondern sie auch schon jahrzehntelang live spielen, am Werk. Fazit: überflüssig!

Kommen wir zu den Fremdwerken: Hier war man zumindest etwas mutiger. Eine Überraschung ist sicherlich "Tainted Love". Der vom Pop-Duo Soft Cell bekannte Song stammt, wie wohl nur wenige wissen, aus dem Jahr 1965 und wurde damals von Gloria Jones (der späteren Freundin von Marc Bolan) im Motown-Sound eingespielt. Die Scorpions machten daraus jetzt einen echten Rocksong. Gar nicht mal schlecht und wohl der interessanteste Teil des gesamten Werks. "Children of the Revolution" von T. Rex bietet nichts Neues außer einer im Hintergrund eingespielten Radioreportage. Hätt's nicht wirklich gebraucht! "Across the Universe" stammt vom letzten Beatles-Album "Let It Be" und ist der zweite Lichtblick auf "Comeblack". Schön arrangiert, und die Herkunft kann man gut heraushören, was aber eher für Lennon und McCartney spricht. Die Zinnsoldaten der Small Faces erklingen hier im Scorp-Sound. OK, aber nicht mehr. Die Kinks sind mit "All Day and All of the Night" vertreten. Nichts Neues zu vermelden! Dann ist da noch "Ruby Tuesday" von den Stones. Gut gelungen, würde sogar sagen, besser als von Nazareth 1985! Macht drei lohnenswerte Songs out of 13 bzw. 14 (je nach Version).

Was die Hannoveraner hier geritten hat, wissen wohl nur sie selbst. Wir hätten sie in guter Erinnerung behalten können (siehe oben). So endet ihr Vermächtnis mit einem Downer.
22 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. April 2013
Eigentlich sollte "Sting in the Tail" das letzte Studioalbum der Scorpions sein, aber weil die Herren um Klaus Meine und Rudolf Schenker soviel Spaß am musizieren haben, sind sie einfach so nebenbei doch noch mal ins Studio gegangen und haben einige ihrer Klassiker neu eingespielt und das ganze um ein paar Coversongs ergänzt. Damit ist ein zweigeteiltes Album entstanden. Auf der einen Seite stehen die Eigen-Coverversionen, auf der anderen die Fremd-Coverversionen. Zu ersteren ist nicht viel zu sagen, die Auswahl beschränkt sich leider auf die üblichen Verdächtigen, die ich schon in meiner Rezi zum Mediamarkt-Livealbum erwähnt habe. Immer wieder tauchen in solchen Werken die gleichen Stücke auf: Rock you like a Hurricane, Still loving you, Wind of Change. Hier noch erweitert um Blackout, No one like you und einige weitere Stücke, die alle aus den 80er Jahren stammen. Und hier setzt auch ein erster Kritikpunk ein. Es werden nur Songs aus dieser, der erfolgreichsten Zeit der Scorpions gecovert. Mutiger wäre es vielleicht gewesen sich auch mal wieder ältere Stücke aus der Roth-Ära zu wagen. Waren es rechtliche Probleme, die davon abgehalten haben oder wollte man die Tantiemen nicht mit anderen Komponisten teilen? Wer weiß. Die Fremd-Coverversionen glänzen nun im scorpionseigenen gitarrennlastigen Sound, der ihnen mehr oder weniger bekommt. Tainted Love war als Single leidlich erfolgreich, die anderen Versionen kann man sich ganz gut anhören - wirklich brauchen tut man sie nicht. Fazit: nichts Neues auf gutem Niveau neu eingespielt, insgesamt verzichtbar, da die Originale meist besser sind.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. Dezember 2011
Warum lassen so viele kein gutes Haar (wenn noch vorhanden...) an den Scorps?! Weil vor 25 Jahren auf den Kommerz-Zug aufgesprungen?! Der finanzielle Erfolg gibt Meine & Co. sicher recht!
Den meisten "wirklichen" Rockfans wäre eine Weiterführung des "unsterblichen" BLACKOUT-Stils sicher lieber gewesen, anstatt seine Mucke plötzlich mit Mutti und Tante teilen zu müssen...
Aber wenn man ehrlich ist (auch als "Hard"-Rocker):
Eine schlechte Platte haben die Scorps nie gemacht, egal ob zu soft, kommerziell oder was auch immer...
Daß nach so vielen Jahren der Ofen langsam aus ist und man deshalb eine unendliche Abschieds-Tour samt "Bonus-/Farewell-/Best of- oder was auch immer -Album macht...wer würde es nicht tun...wenn er könnte?!
Aber müssen es nach dieser Karriere Cover Songs oder neu eingespielte Klassiker sein? Ein "echtes" Abschieds-Livealbum hätte manch einen versöhnt...so wird leider mehrheitlich verhöhnt...damit muss der "erfolgsbewusste" Künstler leben!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 14. März 2017
die können kaum richtig gut werden, da die eigene Kreativität der Scorps fehlt. Also eher für den Hard-Core Scorpions Fan. (ein Thema für sich)
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. November 2011
Die meisten Kinder sind wohl mit Kinderliedern von Rolf Zuchowski o.ä. groß geworden ' ich gehöre definitiv nicht dazu. Während ich als Kind mit Marianne Rosenberg, den Flippers und den Puhdys gequält wurde, gab es auch eine Band, die sich mit den Jahren wirklich in mein Herz gerockt hat. Schon im Kindesalter haben meine Eltern mir diese Musik in den Kassettenrekorder gelegt ' und noch immer finde ich es GEIL!
Letztes Jahr haben mein Vater und ich ein Konzert der einzigen Band, die uns musikalisch verbindet, gemeinsam in Frankfurt besucht ' die Scorpions. Die 5-köpfige Formation rund um Sänger Klaus Meine macht nun schon seit 1965 die Hard-Rock-Welt unsicher und hat zahlreiche, preisgekrönte Alben veröffentlicht.
Seit letztem Jahr sind sie nun auf Abschiedstournee, denn nun nach 47 Jahren Musikgeschichte neigt sich die Karriere dem Ende zu ' denn man soll ja bekanntlich immer dann aufhören, wenn es am Schönsten ist.
Nach dem Konzert in Frankfurt im Mai 2010 dachten wir eigentlich, das war das letzte Konzert in unserer Heimat ' falsch gedacht, denn nächstes Jahr erobern sie erneut die Frankfurter Festhalle. Dieses Mal vermutlich jedoch wirklich zum letzten Mal.
Und während die Scorpions nun seit Anfang letztem Jahres durch die Weltgeschichte touren, haben sie sich im Frühjahr 2011 eine kleine Pause gegönnt und ganz nebenbei mal das Album 'Comeblack' produziert. Darauf sind 7 alte Songs von ihnen neu aufgenommen und auf den neuesten Stand gebracht worden. Der Rest des Albums sind einige Lieblingssongs der Band, die von ihnen gecovert wurden.
Und genau dieses Album hat mir mein Vater heute in die Hand gedrückt.

Das Album beginnt bereits mit meinem persönlichen Favoriten dieser Scheibe. 'Rythm of Love' ist bereits älter als ich, doch die neue Version hat mich wortwörtlich fast vom Hocker gehauen. Eine wirklich geniale Melodie, die definitiv als Ohrwurm gedacht ist in Kombination mit der wirklich beeindruckenden Stimme von Sänger Klaus Meine. Dieses Lied stellt alle bisherigen Rocknummern, die ich von ihnen kenne, in den Schatten.
'No one like you' ist ebenfalls eine sehr nette Nummer, die sich sehr zum Autofahren eignet
'The Zoo' habe ich zu erst gar nicht mehr wieder erkannt! Ich wusste zunächst gar nicht, was es mit 'Comeblack' auf sich hat und habe mich plötzlich gewundert, warum mir der Text des Refrains so bekannt kommt. Dies ist eine wirklich fetzige Neuinterpretation des Klassikers 'The Zoo'.
Weiter gehts mit 'Rock you like a Hurricane' ' ich habe das Gefühl, dass dieser Song auf so gut wie jedem Scorpions-Album zu finden ist! Und jedes Mal, wenn ich dieses Lied höre, muss ich einfach mitgröhlen! Vorallem beim Autofahren ist dies ein sehr geiler Song! Und live? Gar keine Frage ' einfach GEIL!
'Blackout' ist ebenfalls eine recht rockige Nummer, die kannte ich beispielsweise auch noch nicht.
'Wind of Change' ' die Hymne zum Mauerfall. Einfach Legendär. Ich muss bei diesem Lied immer daran denken, wie wir dieses Lied zu dritt in einer Karaokebar in Leipzig geschmettert haben und die Männer, die ebenfalls dort waren, uns beinahe zu Füßen gelegen haben! xD
'Wind of Change' ist einfach ein ganz großer Song und wohl auch der bekannteste von ihnen.
'Still loving you' ist die schönste Liebesballade, die die Scorpions geschaffen haben. Klaus Meine hat solch eine großartige Stimme und dieses Lied verursacht immer wieder eine Gänsehaut.
Nach diesem Lied folgt ein Schnitt.
Ab 'Tainted Love'm im Original gesungen von Soft Cellm beginnen die Coversongs. Ich weiß nicht, wie oft dieser Song schon gecovert wurde, aber die Version der Scorpions gefällt mir eindeutig am Besten!
'Children of the Revolution' (das Original stammt von T-Rex) haut mich irgendwie nicht so ganz um.
'Across the Universe', im Original gesungen von Fab Four, ist eine eher ruhigere Nummer. Doch die Scorpions hatten deutlich bessere Balladen.
Von wem 'Tin Soldier' ist, weiß ich leider nicht, dieses Lied ist allerdings ein kleiner Tiefpunkt im Album. Sowohl stimmlich als auch vom Lied her insgesamt ist es nicht gerade der Burner und gehört eher zu den schwächeren Songs des Albums.
'All day and all of the night' von den Kinks ist auch nicht wirklich mein Fall.
Der letzte Song des Albums ist 'Ruby Tuesday' von den Rolling Stones. Im Gegensatz zu den anderen Covern gefällt mir dieses wirklich richtig gut! Ein klasse Abschluss für ein großes Album.
Natürlich hat es auch ein paar kleine Schwachstellen, doch welches Album ist schon 100%ig perfekt?
Klaus Meine überzeugt wieder einmal mit seiner einzigartigen Stimme und auch der Sound klingt super! Danke für ein richtig geiles, letztes Album und vielen Dank für die großartigen Lieder, die im Laufe der Bandgeschichte entstanden sind!
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. Januar 2012
Es gehört schon viel Mut dazu, für ein "Best-Of"-Album die eigenen Songs neu einzuspielen und sich dann noch an alte Klassiker heranzutrauen. Viele andere Bands packen ihre alten Songs bestenfalls remastered auf eine CD und verkaufen diese dann als neues Album.

Für mich ein absolutes Top-Album.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden