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am 13. April 2015
Nachdem ich so viele gemischte Reaktionen gelesen habe, wollte ich nicht gleich Geld ausgeben und habe deshalb Gebrauch von einer Leseprobe gemacht. Und das war auch gut so!
Die unglaubliche Anzahl an Plattitüden auf den ersten Seiten ist zum Fürchten. Schlimmer noch ist allerdings, dass der Autorin bereits so früh ein Logikfehler unterläuft:
Die Protagonistin wird morgens von ihrer Cousine geweckt, um am Strand zu helfen, und nach einer gefühlten halben Stunde... geht die Sonne unter, na klar! (Kurz darauf wird der Vollmond erwähnt, die Zeit scheint zu rasen). Das könnte bei manchen Autoren tatsächlich in Kürze beschrieben werden, aber stellt euch vor, ihr wärt von morgens bis abends im Wasser. Nirgendwo wird erwähnt, dass gegessen oder getrunken wird oder dass irgendjemand Hunger oder Durst hat. Und auch wenn kurz auf die nicht mehr ganz winterliche Kälte eingegangen wird, stehen die Charaktere IM WASSER, ohne Taubheit der Beine oder sonstigen Konsequenzen.
Das hat mir schon gereicht... Soviel Augen kann ich gar nicht zudrücken.
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am 6. März 2016
Emma, ein 17-jähriges Mädchen aus den Staaten, verliert ihre Mom durch einen schrecklichen Autounfall und muss in ein fremdes Land, nach Schottland, zu ihrem Onkel Ethan und dessen kinderreiche Familie ziehen, weil sie sonst keine Familienangehörigen hat. Sie muss sich in ein neues Leben einfügen, in eine neue Schule eingliedern, neue Freunde finden und mit dem schrecklichen Verlust ihrer Mom zurechtkommen. Doch all dies wäre nicht dramatisch genug, wenn es da nicht diesen attraktiven Jungen gäbe, der Emma vom ersten Augenblick an fasziniert und sie immer mehr in seinen Bann zieht. Calum. Je mehr Emma von ihm erfährt, desto mehr gerät sie in eine Geschichte aus Liebe, Drama, Sagen und Mythologie, die sich schnell zuspitzt.

Ich bin noch total geflasht von Marah Woolf`s „MondSilberLicht“ dem ersten Band der MondLicht-Tetralogie um Emma und Calum, einem Shellycoat (Wassermann). Denn die Geschichte ist extrem mitreißend und spannend geschrieben und gewinnt sehr an Tempo als ab Mitte des Buches, so dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Deshalb kann ich es auch kaum erwarten, den 2. Band „MondSilberZauber“ zu lesen, was ich zum Glück schon zu Hause habe und auch die letzten beiden Bände schon bestellt habe.

Der Schreibstil ist wunderbar leicht und locker, so dass ich den Protagonisten allzu gut folgen und mich immer mehr in Emma und Calum hineinversetzen konnte und mich teilweise auch von Calum, dem Shellycoat, angezogen fühlte. Zu gern tauchte ich in seine Welt ein und ließ mich von ihm locken, gepaart mit Emma`s Ängsten, dass er ihr doch etwas Böses tun könnte, sie mit sich in seine Welt ziehen könnte oder sie ertränken könnte oder oder oder. Ich fieberte den Ereignissen mit, hatte Angst, bangte und war im nächsten Moment unendlich erleichtert, beglückt und happy als es doch wieder positiv weiterging. Bis … ja bis sich das Ende näherte und ich mehr und mehr in Panik und Verzweiflung wie die Protagonisten geriet. Zu schnell war das Ende herangenaht, zu schnell war das Buch ausgelesen, zu schnell verschwanden Emma und Calum. Doch es gibt Hoffnung und ein Wiedersehen in den 3 Folgebänden, was mein aufgewühltes Inneres ein wenig beschwichtigte.

Hin und wieder gab es einige Stellen im Buch, die mich mürbe machten. So bekam Emma, die Hauptprotagonisten, gesagt, was sie lieber nicht machen sollte und versprach auch, dieses Versprechen einzuhalten. Doch nur wenige Augenblicke/Seiten später, hielt sie sich nicht mehr daran und es wurde dramatisch. Bei manchen Szenen fragte ich mich schon: „Wie kann man nur so blöd sein?“. Dennoch war die entsprechende Szene wichtig für den Spannungsbogen der Handlung. Leider sind solche „Du darfst nicht-Ich mache es trotzdem“-Momente zu oft vorhanden, so dass man Emma manchmal einfach nur an einen Stuhl fesseln wollen würde, um sie vor der nächstbesten Dummheit zu bewahren. Aber hey, wenn man verliebt ist, macht man manchmal eben Fehler.

Ich mochte auch Peter, Amelie, Dr. Erickson und andere Nebenfiguren sehr gern, die die Geschichte um Emma abrundeten und man sich auch als Leser bei ihnen geborgen fühlen konnte, was nicht nur durch die wunderschönen bildreichen Beschreibungen von Schottlands Küsten erreicht wurde. Ich verliebte mich regelrecht in dieses Land, danke Marah Woolf.

Ich mag die Geschichte um Emma und Calum sehr und bin neugierig auf die nächsten Bände. Denn dieses Buch handelt nicht nur von Liebe und Drama. Nein, man lernt auch etwas über Schottland, Fantasie- und Fabelwesen und auch über Mythologie eine Menge. Deshalb 4 Punkte von mir für die schöne Geschichte und die supergute Recherche! Daumen hoch und weiter so!
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am 19. Mai 2013
Nach so vielen tollen Rezensionen war ich einfach neugierig und habe mir die Leseprobe heruntergeladen.
Einmal damit angefangen, habe ich die Wörter regelrecht in mich hinein gefressen und war entsetzt, wie schnell ich durch die Leseprobe durch war. Sofort habe ich mir Band 1 UND Band 2 heruntergeladen (den ich jetzt gerade lese).
Marah Woolf schreibt so wunderbar leicht, man hat keine Schwierigkeiten sich in die Geschicht hinein zu versetzten. Emma, die ihren Vater nicht kennt und ihre Mutter durch einen tragischen Unfall verliert, wird vom Bruder ihrer Mutter aufgenommen, der mit seiner Familie in Schottland lebt. Die Familie nimmt sie mit offenen Armen auf. Als Emma Calum trifft, geht er ihr nicht merh aus dem Kopf. Zuerst ist er abweisend zu ihr, doch sie spürt wie ihr seine Blicke immer wieder folgen.
Er darf sie nicht lieben. Ein großes Geheimnis umgibt ihn. Natürlich verlieben sich beide doch ineinander. Schön beschreiben wird wie die beiden sich näher kommen und viel riskieren. Als schließlich Emmas Onkel Ethan dahinter kommt, rastet er aus und verbietet den beiden jeglichen Kontakt. Doch Liebe lässt sich nicht verbieten und selbst nachdem Emma zuerst erschrocken ist, nachdem Calum ihr erzählt was er in Wahrheit ist, können die beiden nicht mehr ohne einander.
Ich liebe es, wie Marah Woolf die total symphatische Familie und den Zusammenhalt innerhalb dieser beschreibt. Die Wahrheit über Calum ist doch einmal etwas ganz anderes als man vielleicht erwartet hätte. Weil ich kaum erwarten kann wie es in Band 2 weiter geht und eben noch schnell auch Band 3 gekauft habe, schließe ich meine Rezension mit einem Hut ab für die Autorin und hoffe sie hat noch viel mehr Geschichten für uns, die sie zu Papier bringt.
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am 13. Januar 2016
Ich gehöre nicht mehr in die Zielgruppe Jugendroman, dennoch lese ich diese häufig und gerne, da sich in diesem Genre viele spannende Geschichten verstecken.
Mir hat die Geschichte um Emma und Calum gut gefallen. Den Nobelpreis wird die Autorin hierfür vielleicht nicht gewinnen. Die Bücher lesen sich aber flüssig und man ist interessiert, wie es in der Geschichte weitergeht. Ich gebe zu, die Parallelen zu Twilight sind nicht zu übersehen, aber andererseits bin ich der Meinung, dass nicht jeder das Rad neu erfinden muss. Die Geschichte hat mich gut unterhalten.
Warum hier so viele Rezensionen veröffentlicht sind, fragen sich einige. Keine Ahnung, vielleicht liegt es einfach daran, dass die Kindle-Version super günstig ist? Also, ich habe den Taschenbuchpreis bezahlt und ärgere mich nicht darüber.
Ich denke, dass durchaus viele junge (und ältere Mädchen) ihre Freude an der Geschichte haben.
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am 15. Mai 2016
Ich habe zwar kein sehr anspruchsvolles Buch erwartet, war aber dennoch enttäuscht.
Ich habe es mir gekauft, weil ich zur Abwechslung neben Fachbüchern etwas lockeres lesen wollte.

Mir haben leider weder der Schreibstil, noch die Umsetzung der Geschichte gefallen.
Die Autorin hat meiner Meinung nach wichtige Szenen zu kurz gehalten und unwichtige zu sehr ausgeschmückt und in die Länge gezogen. Dadurch wirkten die Charaktere und die Geschichte unglaubwürdig. Ich habe öfter Zeilen nur überflogen, weil sie nichtssagend wirkten und verwirrten. Zusätzlich hätte die Autorin auch Zeit in die Recherche investieren können, wenn sie schon eine Stadt und ein Land für ihr Buch nutzt, die es wirklich gibt. Dann hätte sie Fehler vermeiden können, die für mich, als jemand, der ein wenig über Schottland weiß, unangenehm waren und mir die Lust am Lesen nahmen.

Die Idee an sich fand ich gut. Sie erinnerte an Twilight, war aber dennoch anders. Deshalb habe ich mich auch bis zum Ende gequält, in der Hoffnung, dass es besser wird.

Meine Erwartungen wurden enttäuscht. Es ist zwar nicht das erste Mal, dass ich so gute Bewertungen und Preise absolut nicht nachvollziehen kann, dennoch immer wieder enttäuschend.
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am 6. Oktober 2014
Gleich vorweg: Ich beziehe mich hier auf einige wesentliche Inhalte des ersten Teiles der MondLichtSaga. Wer sich eine ganz eigene Meinung bilden und keine Inhalte vorwegnehmen lassen möchte, sollte daher an dieser Stelle nicht weiterlesen.
Eine Empfehlung kann ich allerdings guten Gewissens nicht geben.

Ich habe mir das Buch aufgrund seiner zahllosen guten Bewertungen als leichte Urlaubslektüre gekauft. Zwar haben mich die etwas plumpen, irgendwie kinderbuchartigen Titel der dreiteiligen Bücherreihe stutzig gemacht, aber ich habe trotzdem zugeschlagen, weil ich mir dachte: Bei einem Preis von 3 Euro und hunderten von Lobeshymnen kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen. Ich ging sogar so weit, so etwas wie Selbstironie oder einen gewitzten Gedanken hinter dieser Betitelung zu erhoffen. So kann man sich irren!

Die Geschichte handelt von der jugendlichen Emma, die ihre Mutter in einem Autounfall verliert und daher aus den USA zu ihrer in Schottland lebenden, aber für sie völlig fremden Familie ziehen muss - sonst hat sie nämlich weltweit keinerlei Verwandte. Erstaunlich bereits auf den ersten Seiten: Die Zeit, die Emma in die Trauer über den Tod ihrer Mutter investiert (es handelt sich um wenige Nebensätze, nach vierzehn Tagen erzählter Zeit ist wieder alles im Lot) ist wesentlich kürzer als die Zeit, in der Emma ununterbrochen über ihr schweres Schicksal in Schottland jammern muss. Das ist aber auch irgendwie nachvollziehbar, denn immerhin warten dort heftige Schicksalsschläge wie Schulpflicht, eine überfürsorgliche Familie, die sie wie ein eigenes Kind aufnimmt und ihr dabei auf den Keks geht, und die nicht spontan beidseitig erfüllte große Liebe zur Adonis-Inkarnation Calum auf sie. Letzterer ist übrigens in gewisser Weise der schwerste Schlag für sie, denn er raubt ihr durch seine Makellosigkeit nicht nur den Atem, sondern fraglos auch den gesunden Menschenverstand. Emma entpuppt sich schon früh als perfekt oberflächlicher Charakter, der trotz seiner Selbstbewertung als "graue Maus" fast ausschließlich auf das Äußere anderer männlicher Charaktere achtet (na gut, das mag sogar eine realitätsnahe Darstellung sein) - wobei eigentlich alle anderen Charaktere neben Calum nur den notwendigen Rahmen für seine regelmäßigen Auftritte liefern. Die meisten Nebencharaktere - ihre Familie und ihre Schulkameraden - werden gerade einmal durch eine oder zwei Haupteigenschaften definiert. Jeder Ziegelstein hat mehr Facetten. Calum hat dagegen immerhin drei oder vier wesentliche Eigenschaften (allumfassende Perfektion, inkonsequente Unnahbarkeit, eine absurde Herkunft und die Fähigkeit zur vollkommenen Berechenbarkeit. Achso, er kann außerdem Bilder mit ungeahntem Talent in Bilderrahmen stecken - wofür ihm fast ein ganzes Kapitel gewidmet wird!), während Emma ihre Eigenschaften eigentlich nach Bedarf ändert (sie ist zeichnerisch und musikalisch hochtalentiert, die beste Schwimmerin in Schottlands Schulen, trotz des Graue-Maus-Status sehr ansehnlich, interessiert sich für Bücher und auch für hohe Literatur und hat sogar im rechten Moment die zündenden Ideen zur Rettung gestrandeter Wale, wofür die übrigen Schotten, darunter auch habilitierte Akademiker, scheinbar nicht helle genug sind).

Den ersten Teil des Buches verbringt Emma nun also nicht mit Nebensächlichkeiten wie Trauer über den Tod ihrer Mutter oder Dankbarkeit für die liebevolle Aufnahme in der neuen Familie, sondern damit, sich beinahe jede Szene darüber zu beschweren, dass schon wieder ein Familienmitglied auf die blöde Idee gekommen ist, sie in herzlicher Manier in irgendeine gemeinsame Unternehmung zu integrieren, auf die sie keine Lust hat. Denn eigentlich hat sie seit ihrem ersten Treffen nur Calum im Kopf, und etwas anderes interessiert sie grundsätzlich nicht. Doch keine Sorge, geneigter Leser, denn es endet fast keine Szene nicht mit Calums "völlig unvorhergesehenem" Auftritt, der alles wieder ins schräge Licht rückt. Normalerweise verrichtet Calum dabei lediglich narrative Modelarbeit: Es wird lange und breit beschrieben, wie unbestreitbar schön er ist und wie sich der Ozean in seinen Augen spiegelt; seichteste Schnulze vom Feinsten also - leider aber nicht gut geschrieben. Gleichzeitig tritt er so unsympathisch und hohl wie möglich auf und tatscht, sobald er sich Emma öffnet, auf eine irgendwie unappetitlich wirkende Weise an ihr herum, die wohl jedem vernünftigen Mädchen zu denken geben würde. Kein Problem für Emma.
Solche Szenen wiederholen sich auf gekünstelte Weise so oft, bis die inhaltliche Redundanz zur Obsoleszenz verkümmert. Bis zu diesem Zeitpunkt hoffte ich immer noch auf einen Paukenschlag, auf eine selbstironische oder zumindest oberflächenkritische Wende der Erzählung. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass DAS das Buch sein sollte, das über tausend gute und sehr gute Bewertungen und sogar einen Literaturpreis erhalten hat.
Dann kam die erste große Wende, die konzeptionell so berechenbar wie die Anzahl meiner Finger (es sind übrigens zehn), aber inhaltlich so stumpf war, dass nun wirklich niemand damit rechnen konnte: Obwohl sich schon mehrfach ankündigte, dass Calum eine Art Wasserwesen sei (meine Freundin und ich lasen das Buch gemeinsam und haben uns - nicht zuletzt wegen der zahllosen inhaltlichen "Zitate"/Diebstähle aus Twilight - darauf geeinigt, dass es sich womöglich um einen prächtigen Werwal handeln könnte; leider haben wir uns geirrt), war die Enthüllung seiner wahren Natur als "Jellyfish" - ähm, bitte um Verzeihung - "Shellycoat", eine Rasse verführerischer Wasserelfen, die auch gerne als "Wassermänner" bezeichnet werden, derartig platt, dass uns selbst zum Lachen nicht mehr viel Luft übrig blieb. Emma, die vorher trotz ständiger Warnungen (auch durch ihn selbst) Calum zuvor wie ein hirnloses läufiges Kätzchen hinterhereierte und sich für ihn auch bereitwillig in Gefahr begab, glaubt ihm das ohne große Umschweife (scheinbar ist diese Enthüllung ein ähnlich leicht verarbeitbares Ereignis wie der Tod der eigenen Mutter), macht zu diesem Zeitpunkt aber eine völlige Kehrtwende und flieht vor ihm, obwohl er sie in einem Gespräch aufklären will, das sie selbst gesucht und erbettelt hat. Tja, und erst dann geht ihr so langsam ein Licht auf, dass ihre Mutter auch einmal in Schottland wohnte und dort ähnliche Erfahrungen machte. Weiter muss man kaum lesen, denn der Rest der Geschichte ist trotz des wachsenden Grades phantastischer Inhalte so erwartbar und unkreativ, dass sich die investierte Zeit kaum lohnt. Es bis zum bitteren Ende durchzulesen erfordert schon eine Menge Kraft und Ausdauer. Das liegt nicht nur an der Geschichte selbst, sondern auch am Schreibstil und der Recherchearbeit, die, euphemistisch gesagt, nicht gerade meisterlich ausfallen. Immer wieder fallen einem logische Fehler, inhaltliche Widersprüche oder einfach menschlich nicht nachvollziehbare Entscheidungen der Charaktere auf. Was bei anderen Büchern mit einem Augenzwinkern übersehen werden kann, wiegt hier einfach zu schwer. Ich muss daher leider sagen: Während bisher noch Wolfgang Hohlbein (der natürlich einem anderen Subgenre angehört und damit nicht hundertprozentig vergleichbar ist) für mich der Meister der geschluderten Literatur war (nichts für Ungut, Hohlbein hat auch Lesbares geschrieben), hat er in der Autorin dieses Buches seine Meisterin gefunden.

Eigentlich muss ich auch gestehen, dass ich fast ein etwas schlechtes Gewissen habe, eine so miserable Bewertung für ein Buch abzugeben, für das die Autorin immerhin die Konsequenz zur Fertigstellung besessen hat. Die Welt der Belletristik-Publikationen ist insbesondere im Bereich des Fantasy-Genres eine gnadenlose, und ich möchte eigentlich jeden mutigen Autoren mit voller Kraft unterstützen. Allerdings fühle ich mich von den vielen positiven Bewertungen und dem Literaturpreis in die Irre geführt und beinahe etwas belogen: Das Buch ist in meinen Augen so schlecht geschrieben, dass ich die Authentizität der zahllosen herausragenden Bewertungen zu bezweifeln wage. Sicherlich: Liebhaber finden sich für fast alles, und denen möchte ich die Freude daran nicht nehmen, aber meiner Einschätzung zufolge müssten die ehrlichen negativen Stimmen viel lauter und zahlreicher sein. Seriöse Literaturkritiker zerreißen deutlich bessere Arbeiten, weswegen ich annehme, dass dieses Buch bewusst durch positive Bewertungen für bessere Verkaufszahlen gepusht wurde. Es tut mir zwar leid, aber abgesehen von den herzhaften Lachern, die meiner Freundin und mir von diesem Unding von Roman durch seine unfreiwillige Komik beschert wurden, war es nicht einmal die günstigen drei Euro wert, die es gekostet hat. Und weil ich es für den Kindle gekauft habe, kann ich es nicht einmal reuelos gegen die Wand feuern. Ich kann daher von einem Kauf nur abraten. Die Teile 2 und 3 werde zumindest ich nicht anrühren.
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am 30. April 2015
Erst einmal fand ich die Geschichte dieses Buches wirklich sehr hinreißend :)
Vor allem da sich Zeit gelassen wird bis das Pärchen in diesem Buch wirklich zusammen kommt.
Natürlich ist es erst einmal dieses typische Klischee Mädchen trifft unnahbaren und unglaublich
hübschen Jungen, der am Ende sogar anscheinend auch auf sie steht.

Nachdem sie endlich zusammen kommen freut man sich aber auch einfach und die Tatsache, was er wirklich
ist finde ich überrascht auch wirklich. Natürlich hab ich von Anfang an schon geraten doch an diese Möglichkeit
hätte ich nicht unbedingt gedacht :) Ich fand es wirklich gut. Gerade weil darum sich auch viele Mythen ringen
und diese auch in dem Buch schön angeschnitten werden. Die Beziehung der beiden finde ich herrlich und die beiden
Hauptcharakter muss man einfach lieb haben, genauso wie die Nebencharakter die auch eine so liebevolle Rolle in der Geschichte
einnehmen :) Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und man kann sich alles gut vorstellen.
Werde mir also in Zukunft auch die nächsten zwei Teile durchlesen ;)

Sollte ich Kritikpunkte nennen, würde ich mir mehr Humor wünschen :) In einem anderen
Buch der Autorin ging es da um einiges lustiger zu, trotz der voraussichtlichen Trennung
Das ist aber Geschmackssache ;) Genauso fand ich das Ende des ersten Teiles etwas
zu schnell und plötzlich. Vor allem durch den Tod einer bestimmten Person. Da hätte ich mir
eine aufwendigere Szene vorgestellt.

Ansonsten ist wie gesagt alles super und ich kann nur ein ganz großes Kompliment geben! :)
Caly ~
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am 10. April 2016
Emmas Mutter stirbt bei einem grausigen Unfall. Sie ist ganz allein, ihr Vater ist unbekannt. Die einzigen Verwandten leben in Schottland. Emma bleibt nichts anderes übrig als zu ihrem Onkel Ethan zu ziehen.
Die lebhafte Familie heißt sie auf das Herzlichste willkommen und bemüht sich, ihr die Eingewöhnung so leicht wie möglich zu machen.
Am ersten Schultag passiert etwas sehr schlimmes: mehrere Wale sind gestrandet. Alle Bewohner helfen spontan, so gut sie können; auch Emma gibt alles, um so viele Tiere wie möglich zu retten.
Dann taucht Callum auf. Sie ist sofort hin und weg. Er redet mit den Walen, beruhigt sie. Es scheint so, als könnten sie ihn verstehen und würden ihm vertrauen.
Nach einem unglaublich anstrengendem Tag sind dank Calums Hilfe und dem Einsatz aller viel mehr Wale gerettet worden, als alle Befürchtungen vermuten liessen.
Emma ist fasziniert von Calum, doch in der Schule bemüht er sich, sie zu ignorieren. Sie spürt, dass er ein Gehiemnis hat, aber da er ihr keine Gelegenheit gibt, ihn näher kennen zu lernen, beginnt sie zu verzweifeln.
Also konzentriert sich Emma auf ihre schulischen Leistungen, und obwohl sie panische Angst vor offenen Gewässern hat, schwimmt sie in der Halle hervorragend und schafft es sogar ins Schwimmteam.
Mit der Zeit jedoch taut Calum auf und sie verbringen mehr Zeit miteinander, als Emma sich von ihm Gitarrenunterricht geben lässt. Sie fühlen sich voneinander angezogen.
Doch als die Erwachsenen das bemerken, verbieten sie den Kontakt. Calum gesteht ihr sein Geheimnis: Er ist ein Shellycoat, ein Wassermann aus den alten Legenden, die ihre Mutter ihr erzählt hat. Deswegen soll Emma sich von ihm fern halten, denn eine Liaison zwischen Shellycoats und Menschen ist strengstens verboten.
Marah Woolf ist es gelungen, einen zauberhaften Jugenroman zu schreiben, voller Gefühl und Mystik. Schottland ist mit Legenden gesegnet. Meistens werden die Feen und Elfen in Romanen verwendet. Hier sind es die Shellycoats, eine Legende, die ich bisher kaum kannte, die ich allerdings sehr faszinierend finde.
Mir hat die Geschichte und der Stil sehr gut gefallen. Auch den nächsten Teil werde ich lesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Januar 2012
Auf den ersten Blick sieht es bekannt aus: 17-jähriges Mädchen zieht weit weg zu Verwandten und lernt dort einen überdurchschnittlich gutaussehenden Jungen kennen, wird jedoch anfangs von ihm ignoriert. Bald schon ist klar, dass dieser junge Mann nichts gewöhnliches an sich hat....

Wer jetzt glaubt, dass dieses Buch sich wie so viele auf Meyers Twilight bezieht und auf dieser nervenden Welle mitschwimmt, auf der Autoren seit Jahren die gleiche Art von Büchern veröffentlichen, die sich alle irgendwie um dieses Thema drehen und es auslutschen bis zum Erbrechen, der tut diesem Roman allerdings mehr als unrecht.

Denn zwar ist das Grundthema ähnlich, jedoch unterscheidet sich die Handlung gewaltig von einem jener oben genannten einfallslosen Bücher, vor denen mir gruselt (und zwar nicht wegen der blutsaugenden Geschöpfe)!

Zum Inhalt:
Emmas Mutter stirbt bei einem Unfall und so muss die junge Frau von Washington nach Schottland zu ihren einzigen Verwandten ziehen - zu ihrem Onkel Ethan und seiner Frau Bree und deren vier Kindern!
Anders als erwartet lebt sich Emma schnell ein, die Familie gibt ihr Halt und Geborgenheit. Auf den ersten Blick ist sie fasziniert von dem schönen Calum, der auch in ihre Schule geht und den eine geheimnisvolle Aura umgibt, doch er scheint sich nichts aus ihr zu machen und ist sehr kalt und hartherzig zu ihr.
Jedoch entwickelt sich sehr bald diese Anziehung, die die beiden füreinander empfinden und sie können nichts dagegen tun, dass sie sich unsterblich ineinander verlieben. Doch es ist gefährlich für Emma, Calum zu lieben, denn er ist kein gewöhnlicher Mensch.......

Ich werde nicht verraten, um welche übersinnlichen Wesen es sich hier handelt, denn das würde dem potenziellen Leser zuviel vorweg nehmen.
Ich fand die Idee genial und war überrascht, dass man hier doch in eine Fantasygeschichte eintauchen kann, in der Wesen vokommen, über die ich noch nichts gelesen hatte. Die schottische Sagenwelt ist ein grandioser Topf für solche Romane und die Autorin hat gekonnt hineingegriffen und etwas ganz Neues und Besonderes geschaffen.

Die Kulisse dieses Buches, also die Isle of Skye und das wunderschöne Schottland, schaffte eine wunderschöne und zauberhafte Athmosphäre für diese Story.

Die beiden Protagonisten sind mir schnell ans Herz gewachsen. Ich fand Emma sofort sympathisch, da sie einen schönen und nicht übertrieben dargestellten Charakter hat, der sehr authentisch ist. Calum ist natürlich sehr interessant, da man ihn als Leser nicht auf Anhieb durchschauen kann.

Die Nebenfiguren runden die gemütliche und schöne Stimmung hier noch perfekt ab, die Autorin hat sich die Mühe gemacht, auch ihnen tolle und liebevolle Charaktere zu schaffen.

Die Fantasywelt, die hier im Laufe des Buches immer deutlichere Formen annimmt und mehr Umfang hat als vermutet, fand ich sehr bildlich beschrieben und einfallsreich erdacht. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt.

Die Liebesgeschichte hat geprickelt und war spannend und sehr romantisch. Hier ist nicht von der ersten Seite an klar, wie sich das Ganze entwickeln wird und da es sich hier um einen ersten Teil einer Reihe handelt, bleibt auch der Schluss offen. So würde ich mich sehr über und auf eine Fortsetzung freuen und hoffe diese kommt bald.

Diese junge Autorin ist offenbar verlagfrei und hat hier in Eigenregie veröffentlicht (Hut ab!!!)! Der Schreibstil hat noch Potenzial, ist aber absolut fesselnd und konnte mich von der ersten Seite an überzeugen.
Ich wünsche dieser Schriftstellerin viel Erfolg und hoffe, bald mehr von ihr zu lesen! Dies ist auf jeden Fall ein sehr gelungenes Debüt.
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am 10. Dezember 2014
„MondSilberLicht“ von Marah Woolf ist der erste Band einer Fantasy-Trilogie.
Als Emma aus einem Traum erwacht, weis sie, dass etwas nicht stimmt. Am nächsten Tag erfährt sie dann, dass ihre Mutter einen tödlichen Autounfall hatte. Danach muss Emma zu ihrem Onkel Ethan und seiner Familie ziehen. Dort muss sie sich auf ein komplett anderes Leben einstellen und trifft auf den gutaussehenden Calum.

Emma liebt es zu schwimmen, allerdings nur in Schwimmbecken. Seen oder das Meer meidet sie aus Angst. Sie weis nichts über ihren Vater und auch nicht über den Rest ihrer Familie. Sie muss diese erst in Schottland kennenlernen. Was auch nicht leicht ist für sie, dass sie nicht mehr in einer Großstadt lebt sondern ländlich.

Die Charaktere sind alle gut durchdacht. Es steckt mehr in ihnen, als man auf den ersten Blick vermutet. So ist Ethan nicht nur der nette Onkel sondern auch gleich noch der Rektor von Emmas neuer Schule. Es gibt einige Charaktere, die der Leser kennenlernt. Dennoch besteht keine Verwechslungsgefahr, denn man lernt sie mit Emma zusammen kennen.

Marah Woolf lässt die Geschichte in Schottland spielen und verbindet eine Teenagerliebe mit Mythen. Es gibt einige Mythengestalten, die im Buch vorkommen. Doch dreht sich das meiste um die Shallycoats oder Wassermenschen. Als Leser darf man langsam in diese faszinierende Welt eintauchen. Es gibt vieles zu entdecken und zu efahren.

Die Story an sich ähnelt stark anderen Büchern aus diesem Genre. Ein junges Mädchen zieht an einen neuen Ort, verliebt sich in den Schwarm aller und er reagiert abweisend und wirkt mysteriös. Das ist an sich nichts Neues. Doch hat die Geschichte ihr eigenes Flair. Emma ist nicht das normale Durchschnittsmädchen. Zwar kann man sich gut mit ihr identifizieren, aber nicht jeder kann so gut malen oder schwimmen wie sie. So hebt sie sich von den „typischen“, weiblichen Protagonisten ab.

Die Geschichte ist spannend erzählt, angenehm zu lesen und als Leser fühlt man einfach mit Emma mit.

Das Cover ist Türkis mit Ranken an den Seiten. Oben in der Mitte ist ein Vollmond und unten in der Mitte ein Baum.

Ja das war wieder ein Coverkauf. Auf den Start dieser Trilogie war ich gespannt. Denn ich habe ja schon die „Bookless“ –Trilogie von Marah Woolf gelesen. Der Mythos rund um die Shellycoats haben wir gut gefallen. Sie sind richtig gut eingeflochten in die Geschichte. Etwas störend fand ich, dass die Geschichte stark anderen aus diesem Genre ähnelt.

Deswegen gibt 4 von 5 Wölfen!
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