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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 19. Mai 2014
Jack Ketchum hat an der Produktion mitgewirkt und gemeinsam mit Lucky McKee das Drehbuch verfasst. The Woman ist keine 1:1 Verfilmung des Romanes.

Ein angesehener Anwalt und Familienvater findet bei der Jagd eine völlig verwilderte junge Frau, die wie ein Tier im Wald lebt. Er fängt sie, nimmt sie mit nach Hause und kettet sie im Keller an. Die ganze Familie soll mithelfen, die Frau zu zähmen und zu einem Mitglied der Gesellschaft zu machen. Von Beginn an merkt man, dass etwas mit der Familie nicht stimmt, alle scheinen vor dem Vater Angst zu haben. Die Situation beginnt zu eskalieren. Es folgen viel Blut, Sex, Folter, Gewalt...

Ich fand den Film sehr spannend. Die Story unterscheidet sich von den meisten anderen Horrorfilmen recht deutlich. Auch die schauspielerischen Leistungen und die Effekte fand ich sehr gut.

An Bild- und Tonqualität (De und E in 5.1 DD) der DVD habe ich nichts auszusetzen. Als Extra sind neben Trailern noch Making of und Interviews enthalten. Die 18er Version ist ungeschnitten.
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TOP 500 REZENSENTam 25. November 2011
FILM:

Regisseur von THE WOMAN Lucky McKee ist noch nicht viel im Horror Genre in Erscheinung getreten. Ein beachtenswertes Frühwerk war MAY-DIE SCHNEIDERIN DES TODES welcher in der Hauptrolle mit der Angela Bettis besetzt ist die auch in THE WOMAN eine der Hauptrollen spielt. In beiden Streifen agiert sie grossartig. Der vorliegende Film kommt zwar anfangs etwas trashig und hölzern inszeniert und gespielt daher gibt aber zum Ende hin so viel Gas, von der Dramatik und dem Blutfaktor her, dass er den geneigten Seher doch sehr beeindruckt hat. Die DVD/Blu-ray kommt sogar in Deutschland uncut daher. Danke FSK. Leider kommt der Film im Digital Video Look daher was den Gesamteindruck etwas abschwächt. Zum Film und Hintergrund nun im einzelnen ein paar Details (ohne Spoiler!):

Die Cleeks als Ehepaar Chris und Belle (Angela Bettis) wohnen mit 2 Kindern und ihren Hunden auf dem Land und sind eine amerikanische und stark christlich geprägte Durchschnitts- und Spiesser-Bilderbuchfamilie. Vater Chris "fängt" zufällig beim Jagen im Wald eine völlig verwilderte Frau (Pollyanna McIntosh), bringt diese nach Hause in den Keller und will sie auf seine Weise resozialisieren. Dazu sind ihm alle unmenschlischen Methoden recht.....mehr soll hier aus Spannungsgründen nicht verraten werden.....

Vater Chris erinnert dabei physisch sehr an den jungen Anthony Perkins was sicherlich kein Nachteil ist. Angela Bettis spielt hervorragend intensiv die unterdrückte Ehefrau soweit es zumindest die Story zulässt. Unglaublich ist die physische Leistung der "wilden Frau" (gespielt von Pollyanna McIntosh) die als ehemaliges Model im ganzen Film extrem behandelt wird oder angekettet ist und meist fast nackt auftreten muss. Ihre Mimik und Gestik sind sehr intensiv und prägen sowohl den naturbezogenen Anfang des Films als auch die späteren dramatischen Szenen.

Der Film liefert weit mehr als die üblichen Torture-Porn Orgien und könnte auch als feministisches Horror Manifest gegen ein religiös geprägtes Patriarchat gedeutet werden. Der potentielle theoretische Überbau sollte aber nicht überbewertet werden. Der Film steigert seine Intensität clever bis zum Ende hin und die Gorehounds unter uns dürfen sich auf eine kleine Blutschlacht vom Feinsten freuen, kein Körperteil wird verschont und alles wird frontal dargeboten.

Zusammengefasst besticht der Film durch seinen anfangs sehr subtil eingesetzten satirischen Unterton in der unglaublichen Doppelmoral der Familie und später dann durch seine ungeahnte Kompromisslosigkeit, die zwar fast ins Absurde driftet, aber dennoch stimmig ist und durch extremen, aber nicht selbstzweckhaften Gewalteinsatz überzeugt. Er ist somit aus meiner subjektiven Sicht eine deutlich überdurchschnittliche Bewertung wert.

4/5 Sternen

MEDIUM:

- Bild: gute neutral und ganz leicht körnig wirkende Bildqualität, absolut ok, aber keine Referenz
- Ton: gut und räumlich, brauchbare deutsche Synchronisation BD: DTS-HD in dt.&engl., DVD: DD 5.1 in dt.& engl.
- ca. 99 min, Extras (Making Of, Behind the Scenes, Kurzfilm 'Burro Boy', Entfallene Szenen, Kinotrailer)
- sonstiges: schönes Steelbook (Steelbook Edition)
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am 11. August 2015
Familienvater Chris Cleek (Sean Bridgers) hat eine hübsche Ehefrau, eine 15jährige Tochter, eine vielleicht halb so alte weitere und einem 2-3 Jahre jüngeren Sohn - und zumindestens einen zu Beginn dümmlich-selbstgerechten Gesichtsausdruck, der mich weniger an Anthony Perkins als vielmehr an George "Dabbeljuh" erinnerte.
Aber dieser erste Eindruck täuscht gewaltig. Er wohnt mit der Familie abgelegen auf dem Land, gibt den strengen und gerechten Patriarchen und einen gütigen Menschen. Er hat nämlich auf der Jagd bei suchendem Blick durch das Zielfernrohreine eine junge Frau (Polyanna McIntosh) entdeckt, die in Fetzen gehüllt , erdverschmiert sich in einem Flüsschen wäscht und zum Schluß mit ihrem Dolch einen Fisch aufspießt, Vegetarierin ist sie nicht: Am Folgetag fängt er sie mit einem Netz, kann ihrer aber nur habhaft werden, indem er die sich mit Zähnen und Klauenden wehrende Frau, ein Wesen mit animalischer Ausstrahlung und knurrenden und fauchenden Lauten wie ein Raubtier mit dem Gewehrkolben niederschlägt.
In einem Kellerloch etwas abseits des Hauses, durch eine stark geneigte Holztür mit Riegel und Schloß gesichert, wird sie mit Fußfesseln angekettet, die Metallreife um die Hangelenke werden mit durch an die Decke geschraubte Ösen geführte stabile Drahtseile an einer Winde fixiert, die ein beliebiges Aufrichten von hockender bis zu mit gespreizten Armen nach schräg oben gerichteter aufrecht stehender Position erlaubet. Seine Unvorsicht kostet ihn eine schmerzhafte Amputation.
Die Familie wird vor dem Abendmahl (ich hätte mich über ein feierliches Tischgebet nicht gewundert) wird der Fang der Familie mit der Warnung vor Annäherung an "The Woman" präsentiert, feierlich- bigott wird verkündet, die Aufgabe unfd Christenpflicht der Familie sei es, aus dieser Wilden ein zivilisiertes nützliches Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu machen
Sie wird teiweise entkleidet, schön heiß (sonst würde der Schmutz nur verschmiert) gewaschen und bekommt ein züchtiges Kleid genäht, das so geschnitten ist und verschlossen wird, daß die Fesseln nicht geöffnet werden müssen.
Bald enthüllt der Mann, wer die Bestie ist: die Kinder haben Angst vor ihm, seine Frau bekommt bei einer Ungehörigkeit eine schallende Ohrfeige, "The Woman" muß zur Befriedigung sexueller und sadistischer Triebe herhalten, mit denen er auch vor Frau und Kindern nicht haltgemacht hat. Der Sohn ist offensichtlich zu einem ähnlichen Kaliber deformiert worden, er hat seinen Vater bei seiner Aktivität beobachtet und das zu diesem Behufe in die Tür gebohrte Loch mit schmutzigem Kaugummi getarnt.
Auch die ältere Tochter hat sich verändert, das hübsche und offene Mädchen hat sich in einen beim Unterricht mißmutigen, oft abwesendem Teenager verwandelt, der nur noch zu weit schlabbernde Klamotten trägt, alle nasenlang zur Toilette muß und wegen " sich Schlechtfühlens " nicht mehr am Sport teilnimmt.
Die Grausamkeiten nehmen derart überhand, daß die Ehefrau droht, ihn zu verlassen, sie wird brutal zusammengeschlagen, auch die Lehrerin, die den Zustand des älteren Mädchens erahnt und einen Hausbesuch bei der Familie macht, wird zum Opfer. Wir erfahren, daß Frauen zu "nichts als dem einen" dienlich sind.
"The Woman", von der wir durch Traumszenen erfahren, daß ihre Familie abgeschlachtet wurde und sie als einziges Familienmitglied im Säuglingsalter in der Höhle, in der sie jetzt noch lebt, mit dem Leben davonkam, wurde offenbar von Wölfen groß gezogen.
Am Ende wird "The Woman" leider auch die Mutter und zwei weitere Familienmitglieder zerfleischen, wir sehen herausgebissenes und gerissenes Gewebe und entstellte Gesichter, sie verläßt das Horrorszenario, das wir schon zu Beginn fast ohne explizit dargestellte Horrorszenen erleben mußten, und macht sich, nicht allein !?!, auf den Weg zurück in den heimatlichen Wald.

Ich habe das Buch und die Vorgängerfilme nicht gelesen und gesehen, der Film ist auch für sich verständlich.
Bevor selbsternannte Hardcore-Horrorfans, denen es dann bei "Horrorfilmchen" wie Conjouring und ähnlichen Streifen grauste, sich diesen Film ansehen, sollten sie sich erst kardiologisch untersuchen lassen und dafür sorgen , daß bei Ansehen des Films eine starke Person wie die eigene Mutter anwesend ist, an deren Brust sie ihr Gesicht verbergen können.
Empfindsamere Gemüter abstoßendes blutiges Zerfeischen gibt es erst gegen Ende des Filmes.
Wir sehen hier keine bestialische Frau, kein Monster, sondern ein menschliches Wesen, das das zeigt, was der Homo Sapiens ist, wenn er ohne menschliche Sozialisation nur auf sich selbst gestellt aufgewachsen ist: ein Allesfresser, der Lebewesen zwecks Befriedigung des elementaren Bedürfnisses Nahrungsaufnahme jagt und reißt, sich mit Zähnen und Klauen gegen Angriffe wehrt:.
Der Film zeigt unwahrscheinliche , aber im Bereich des Möglichen liegende Szenen, er ist ehrlich, und - bitte vor Ausbrechen in Gelächter oder verständnisloses Kopschütteln einmal in sich gehen - nicht grausam oder der blanke sensationsheischende bluttriefende Horror zur Befriedigung niederer Instinkte, "The Woman" ist kein horrorerzeugendes Monster, keine Fantasiehorrorgestalt wie Vampire oder manch Alien.
Das wahre Monster ist ein "zivilisiertes", psychopathisches, grausam-perverses Exemplar Mensch, das vor pädophilem Inzest und, so habe ich es verstanden, auch Sodomie nicht zurückschreckt.

Wer "The Woman" bemitleidet und wertfrei als Lebewesen, das nur seine natürlichen Bedürfnisse befriedigt , ansieht , die wahre Bestie, die nicht nur durch falsche Sozialisation, sondern auch als mißglückte Abweichung der Evolution mit völlig fehlender Empathie und Lust an Grausamkeit durch fehlgeschaltete oder abnorm ausgebildete Gehirne zustande gekommen sein kann, in Chris Clark sieht, hat den Film so verstanden wie ich und viele andere Rezensenten, die diesen Film wie ich großartig finden.

Doc Halliday
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am 10. November 2014
Mir hat die Darstellung und die Szenerie gut gefallen. War von Pollyanna McIntosh als The Woman überraschend fasziniert. Es war zwar hin und wieder eine Fleischeslust ausgebrochen, aber hat dennoch gefallen.
Besonders war die musikalische Filmbegleitung in einigen Szenen von Sean Spillante für mich ein i-Tüpfel. Musste mir das Album auch gleich zu Gemüte führen und auf meinem Computer verewigen.
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am 1. März 2015
... aus der Story hätte man mehr machen können. Übrig blieb jedoch ein kranker Film voller Sadismus, jedoch ohne Handlung und ohne Spannung, das Ende war vorhersehrbar. Zwei Punkte gibt es, weil die Rolle der "Woman" gut gespielt war.
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am 4. März 2016
So einen Film habe ich noch nie gesehen und ich begreife ihn auch nicht als bloßen Horrorfilm. Denke das wäre viel zu kurz gegriffen. Manche sehen das Oberflächliche (und bewerten dies), andere den sich öffnenden Abgrund menschlicher Seelen.
Ebenfalls sehr gut ist die Musik, der OST von Sean Spillane ist auch auf amazon zu kaufen - ein Geheimtipp.
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am 10. August 2016
"The Woman" ist ein Film mit guten Ideen, die leider nicht gut umgesetzt worden sind, da das Drehbuch nicht besonders war. Das Problem,was der Film hat, ist, dass er nicht in die Gänge kommt. Man versteht nach 5 Minuten, wie die Familie drauf ist und das zieht sich durch den ganzen Film. Es werden ein paar Alltagssituationen gezeigt, die für den Film nicht wirklich von Relevanz sind. Des Weiteren spielen die Schauspieler es so gut, dass man gleich versteht, in welcher Situation wir hier sind. Leider ist der Film in die Hose gegangen. Er braucht viel zu lange, bis er vorwärts kommt und erst in den letzten Minuten passiert etwas. Die Story ist sehr klein. Man hätte den Film sehr gut einkürzen können und man hätte trotzdem alles verstanden. Schade!

Ich kann Ihnen den Film nicht empfehlen, denn er ist langweilig und er kommt nicht in die Gänge.
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am 1. September 2012
Ich hatte das Buch von Jack Ketchum zuvor gelesen und war etwas skeptisch, was die Verfilmung des Romans anging.

In dem Film gibt es ja keinen Platz, der erzählt, dass diese Frau kein Einzelgänger ist, sondern einer Sippe von Kannibalen angehört, die im Vor-Roman getötet wurde. Sie war die einzig überlebende und so erklärt sich dem Filmeschauer auch die Wunde, die sie am Anfang mit sich herumträgt.

Was wirklich erfreulich an dem Film ist, ist, dass er sich sehr eng an das Buch hält. Die meisten Szenen sind 1:1 aus dem Buch übernommen.
Für mich war es sehr interessant, zu sehen, wie die Szene aus dem Buch filmisch umgesetzt wurden und ich für meinen Teil war wirklich zufrieden.

Der Junge wurde als genausolcher sadistischer Kotzbrocken dargestellt, die Mutter genauso passiv und der Vater ist im Buch wie im Film einfach zum Kotzen - auf Deutsch gesagt. Das Ende wurde ein klein wenig abgeändert, vielleicht um es etwas abzukürzen, aber es tut der Handlung keinen Abbruch.

Die wilde Frau wurde meines Erachtens sehr gut von Pollyana McIntosh verkörpert, die ja in Wirklichkeit eine wirklich schöne Frau ist. Hut ab, dass sie sich für seine "dreckige" Rolle bereit erklärt hat.

Alles in allem ist dieser Film eigentlich sehr unterhaltsam für diese Sparte von Film. Es geht nicht wirklich um Blut und Gemetzel (was zwar am Ende noch kommt), sondern eher um den Sadismus des Ehemannes und die allgemeine Frage, wer am Ende eigentlich der/die Wilde ist.

Ich finde ihn gelungen.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Juni 2012
Gab es einen Kannibalenstamm in Maine ? Diese Frage wirft Amerikas kontroverser Autor Jack Ketchum in einigen seiner nervenaufreibenden Romanen auf.
Stephen King sieht in dem Kollegen den furchterregendsten Mann Amerikas und dies ist sicherlich als Kompliment gemeint.
Seine Themen sind aber aber nicht Jedermanns Ding, denn er beschreibt sehr oft den moralischen Untergang der bürgerlichen Ordnung bis hin zu Barbarei und dringt in die dunkelsten Ecken seiner Figuren vor.
Inzwischen sind einige seiner Bücher verfilmt, nach "The Lost", "Red", "Evil" und "Beutegier" wurde jetzt auch "The Woman" auf die Leinwand gebracht.
Der Film erfüllt so ziemlich alle Voraussetzungen ein Genrepublikum zu begeistern und ist bereits auf dem besten Weg zum Kultstatus.
Die Story spielt in Maine, in der ersten Filmszene streift eine wilde Frau (Pollyanna McIntosh) durch die Wälder, sie lebt in einer Höhle und geht immer wieder auf die Jagd. Vermutlich wurde sie als Baby von einer Wölfin großgezogen, wie ein Szenebild suggeriert.
In der Zivilisation leben die Cleers. Die 5köpfige Familie ist gerade beim Grillen, Vater Chris (Sean Bridges) ist erfolgreicher Anwalt und erscheint bereits in den ersten Sekunden als hintergründig und unsympathisch. Er dirigiert seine Frau Belle (Angela Bettis).
Tochter Peggy sitzt in der Nähe des Swimmingpool und wirkt bedrückt. Sohn Brian (Zack Rand) spielt Basketball und sieht zu wie ein kleines Mädchen von drei Jungs geschlagen wird, er beobachtet das Geschehen, greift aber nicht ein.
Als die Familie heimfährt und der Vater den Sohn nach dem Befinden fragt, erklärt dieser stolz, dass er jetzt schon 8 von 10 Bällen ins Netz bekomt. Von dem Übergriff auf das kleine Mädchen erwähnt er nichts.
Überhaupt wirkt die Familie seltsam, alles scheint nach dem Willen des Vaters zu gehen. Er verteilt die Aufgaben, die anderen gehorchen und verhalten sich devot. Besonders die Ehefrau.
Zur Familie gehört auch noch die ganz kleine Tochter und drei Hunde, die ziemlich bissig sein müssen, denn sie sind permanent im Zwinger.
Wie es sich für einen guten Amerikaner gehört, geht Chris auch hin und wieder auf die Jagd in die Wälder.
Eines Tages entdeckt er dieses menschliche Wesen, die wilde Frau. Er fängt sie ein und kettet sie erstmal unten in einen Kellerschuppen.
Die verwahrloste Frau, so will es das Familienoberhaupt, soll von nun an ständiger Kellergast sein, das Ziel des von nun an derb-makraben Familiengeheimnisses soll deren Sozialisierung sein.
Dies geht nach Meinung von Chris nur mit unerbittlicher Härte...
Auf den ersten Blick mag "The Woman" nicht nur hart, sondern auch frauenfeindlich zu sein. Was aber auf den zweiten Blick nicht standhalten kann, denn "The Wonan" ist in erster Linie ein ergreifendes Familiendrama und eine Studie über einen Psychopathen in bürgerlichem Umfeld. Ein Wolf im Schafspelz sozusagen. Der Mann drängt den Zuschauer an die Grenzen der psychischen Belastbarkeit. Man kann die Darstellung von Sean Bridges nicht genug loben, der von einer Sekunde auf die andere höchst glaubwürdig diese Stimmungswechsel von gütigem Vater zum wahnsinnigen Psycho vollziehen kann und immer glaubwürdig bleibt.
Hier bewahrheitet sich die Filmwahrheit, dass die Qualität solcher Filme durch einen guten Bösewicht stark gehoben werden kann.
Auch die anderen Familienmitglieder sind gut gezeichnet.
Wenn am Ende der Film in unappettitliche Metzel-Szenen abdriftet, ist der dem zeitgenössischen Horror genüge getan. Es wirkt fast schon überspitzt. Was aber am guten Gesamturteil nichts ändert.
"The Woman" ist gutes Genrekino mit einer bedrückenden Horroratmosphäre, die vor allem aus den Konstellationen der Figuren gelingt. Darüberhinaus darf gerätselt werden, wer am Ende den Geschlechterkampf gewinnt...ja, ja das ist auch noch Thema.
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am 27. Dezember 2011
Nach dem ich das Buch " Beuterausch " über Weihnachten gelesen hatte , kam als krönender Abschluß gestern Nacht die Blu Ray zum Einsatz . Schon das Buch erzeugt Bluthochdruck , aber der Film erzeugt am Ende hin eine Art Sekundenschock . Wow ! Hammerhart umgesetzt . Ich glaube für jeden Otto - Normalverbraucher zu krass . Ein echt furioser Film , der seinen Dauerplatz im Schrank neben " Apocalypto " und " The Decent 1 und 2 " ein nehmen wird . Für mich ein Meisterwerk des Horrors . Schade das " Die Beutegier " so lächerlich verfilmt wurde . Aber dieser Streifen haut jede Hausfrau und Mutter vom Sofa . Vielleicht traut sich ja noch mal ein Produzent an " Beutezeit " heran , um diees Buch zu verfilmen . Jack Ketchum sei Dank für die Vorlage dieses Knallerfilms 2011 . 100 Prozent Kaufempfehlung für alle Horrorfreaks !!!
Der aktuelle Preis beweist den echten Wert der " Limited Edition " . Schnell zu greifen , denn sonst ist es wie bei den bei den Traum Blu Rays " The last house of the left " und " Kidnapped " ( beide Uncut ). Beide Hammerstreifen nicht mehr bei Amazon zu kriegen !!!
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