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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
8
Sad Wings of Destiny
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. August 2016
If you like Priest, you will like this. NWBHM classic.

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am 5. März 2014
1976 veröffentlichten Judas Priest ihre zweite Studioplatte unter dem Titel SAD WINGS OF DESTINY. Cool rockende Bluesnummern wichen einem Hard Rock orientierten Stil mit ersten, leichten Heavy Metal Einflüssen, deren Anteil hier aber noch klein gehalten wurde. Im Gegensatz zu allen nachfolgenden Scheiben werden die agressiv-brutalen Gitarrenlines noch im Zaum gehalten, die Songs wirken jedoch nicht so kompakt und direkt wie jene der Nachfolger SIN AFTER SIN oder BRITISH STEEL, welche zu den Aushängeschildern der Band mutierten, an deren objektiver Klasse und Einfluss der NWOBHM auch heute noch neben Iron Maiden und Saxon gemessen wird. Eröffnet wird die Scheibe durch eine waschechte Hard Rock Nummer mit VICTIM OF CHANGES, welche sich zu einem gefühlvollen, balladeartigen Song entwickelt, um sich dann härtemäßig im Endteil zu steigern und in THE RIPPER zu leiten. Auch heute noch wird dieser grundsolide Rocker zum ersten Heavy Metal Song der Band gezählt, da er Falsett-Gesang von Halford mit schneidenden Gitarren mischt. Akustisch beginnt dann der Doppeltitel DREAMER DECEIVER/DECEIVER, welcher zwar chronologisch gesehen kein in sich geschlossener Song ist, durch die direkte Überleitung, die man angesichts des abrupten Endes und Rythmenwechsel zum Schluss des ersten Titels erwartete, allerdings als ein einziger Song betrachtet werden kann. DECEIVER ist das vielleicht härteste Intermezzo von Judas Priest in der frühen Schaffensphase der Birminhamer. Erinnert stellenweise stark an CHARLOTTE THE HARLOT von Iron Maiden. PRELUDE unterstreicht dann den düsteren, melancholischen Touch des Albums und beendet die erste LP-Seite. TYRANT schlägt wie - zuvor THE RIPPER - in eine ähnliche Kerbe, kommt aber völlig ohne Falsett-Gesang aus. Der variable Rythmusteppich des Songs ist gekennzeichnet durch gut arrangierte Tempiwechsel und einen Mitsing-Refrain. Ein Stück, welches man mit zum besten des Albums zählen muss. GENOCIDE ist ein Song, der im Midtempo gehalten ist, sich stilistisch aber an TYRANT anlehnt. Präzises Drumming von Alan Moore, stakkatoartiges Geriffe von Glenn Tipton und Ian Hill. Härtemäßig steigert sich der Titel zur Mitte hin, zu einem netten Drum- und Gitarrenfill, kehrt dann aber wiederum schnell zum ursprünglichen Rythmus zurück, um dann effekttechnisch und bedrohlich in den wilden Endteil überzuleiten. EPITAPH kontrastiert dann alle vorangegangen Stücke des Albums mit einem klassischen Grundtenor. Hier wird etwas experimentiert, wie man es nach den ersten sieben Songs nicht vermutet hätte. Auch hier singt Rob Halford nicht vollständig klar, sondern variiert seinen Gesang. ISLAND OF DOMINATION nimmt zum Schluss schon das Eröffnungsriff des Covers DIAMONDS AND RUST von SIN AFTER SIN vorweg, leitet dann jedoch in wiederum in einen Hard Rock Song mit einigen Breaks, welche den Eindruck des Stücks perfekt abrunden. Im Mittelteil fließen auch Blues-Strukturen in das Sound-Gefüge des Titels ein. Das melancholisch gehaltene Cover ergänzt den Höreindruck der neun eigenständigen Rohdiamanten. KAUFEN!
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am 20. April 2016
Knapp zwei Jahre nach dem Debüt *Rock Rolla* veröffentlichten Judas Priest 1976 ihr zweites Album unter dem Titel *Sad Wings Of Destiny*. Im direkten Vergleich mit der durchschnittlichen Debüt-Scheibe hatten sich Rob Halford, Ian Hill, Ken Downing und Glenn Tipton musikalisch sehr beachtlich weiter entwickelt.

Die Scheibe enthält mit *Ripper*, *Victim Of Changes*, *Tyrant* und *Genocide* schon gleich vier Songs, die man auch heute noch als Priest-Klassiker betrachten kann. Vor allem auf *Ripper* wird die Entwicklung des Sounds sehr deutlich, und zwar die Entwicklung von Hardrock zum Heavy-Metal. Trotz allen klassischen Materiales (aus heutiger Sicht) dürfen allerdings die hochharätigen Songs *Island Of Domination*, sowie das zweiteilige *Dream Deceiver/Deceiver* nicht außer acht gelassen werden. Wobei vor allem letzt genannte Songs meine absoluten Lieblingsnummern von *Sad Wings Of Destiny* sind*.

Leider wurden auch bei dieser Reiusse-Ausgabe die Songs wieder nicht in der originalen Reihenfolge veröffentlicht. Ein falsche Etikettierung bei der Schallplatten-Erstauflage hatte seinerzeit dafür gesorgt das Seite A mit Seite B vertauscht wurden, obwohl das LP-Artwork eindeutig *Prelude* als Beginn der Schallplatte nannte. Ein Fehler der bei jeder weiteren Reissue-Ausgabe dupliziert und erst von der Band selbst auf der Box *Complete Album Collection* behoben wurde.

FAZIT: durch die Dichte an klassischen Songs fast der erste Judas-Priest-Klassiker...
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Januar 2012
Alle paar Jahren wir das Debütalbum der britischen Metalinstitution Judas Priest wieder auf die Menschheit losgelassen, dieses Mal unter der Lizenz von Repertoire Records und im Digipack. Während der Rest des Kataloges im Besitz von Sony ist, die auch schon vor kurzem ein pralles Single Boxset vor heraus brachten ist "Rocka Rolla" und das 1976er Zweitwerk "Sad Wings Of Destiny" (teilweise mehrfach mit anderen Artworks neu aufgelegt worden) anscheinend lebenslang in Besitz des Uraltlabel Gull Records! Das Booklet ist mit neuen Linernotes vom Journalisten Chris Welch und vielen alten Bildern, nett aufgemacht, hat aber leider keine Texte zu bieten.
"Sad Wings Of Destiny" war der Weg von Judas Priest weg vom Hard Rock der siebziger Jahre, hin zum Metal. Nicht nur das fantastische Artwork ist toll, auch die Musik der noch jungen Band im Jahre 1976. Mit späteren Alltimehits der Gänsehautsorte: "Victim Of Changes", "The Ripper" und "Tyrant" ist man schon auf der sicheren Seite.
Der Sound ist typisch für die damalige Zeit, besonders in Sachen Schlagzeug, kann sich aber trotzdem immer noch hören lassen. Mit Songs wie "Dreamer Deceiver" war man jedoch noch sehr verträumt und erinnert sehr an Sabbaths "Planet Caravan". Halfords tiefe Stimme bei diesem Song ist 2012 schon etwas befremdlich. Spaß macht das Lied trotzdem! "Epitaph" mit Pianoeinsatz und unüberhörbaren Queen Anleihen passt gar nicht in das Bild, was man als Metalfan von Priest hat. Fazit; Obskur! Glücklicherweise ist der Rausschmeißer "Island Of Domination" da schon metallischer.
Leider gibt es keine Bonusongs, aber die Scheibe ist in dieser Aufmachung für neu hinzugekommene Priest Fans ein Muss!
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. Oktober 2016
Screaming die Vengeance, Ripper sind einfach nur legendär und waren ihrer Zeit meilenweit voraus. Dann noch Klassiker wie Genocude und Tyrant. Selbst nach 40 Jahren kann man dieses Album immer und immer wieder hören
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am 18. Juli 2017
Hat eine wirklich gute Soundqualität und Verpackung, ich frage mich aber warum "Dreamer Deceiver" auf dieser Platte in "Dream Deceiver" umgenannt wurde?
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am 11. Februar 2017
Nach dem etwas kruden Debut Rocka Rolla(1974) war dieses 2.Album der richtige Anfang der Heavy Metal-Ikonen. "Victim of Changes"(5/5) ein absoluter Genre-Klassiker, "The Ripper"(4/5),"Tyrant"(4/5) zumindest in den erweiternden Kreis der Metal-Klassiker gehörend, können aber auch die abwechslungsreichen "Genocide"(3/5) und "Island of Domination"(3/5) durchaus nach vorn treibend überzeugen. Der Rest ist teils recht psychedelisch angehaucht("Dreamer Deceiver"(2/5),"Deceiver"(2/5),"Prelude"(2/5)), die Queenartige Piano-Ballade "Epitaph" recht eigen, von daher muss ich sagen, bleibe ich an bestimmten für mich unangenehmen Stellen des Albums immer wieder hängen bleibe, und es mir nicht so richtig gut runtergeht. 4(1,2,6,7) der Songs sind ja auch auch auf dem Live-Album Unleashed in the East vertreten, dort in noch knackigeren Versionen, und wenn man dieses unentbehrliche Live-Album hat, braucht man eigentlich Sad Wings of destiny nicht zwangsweise.
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am 28. Juni 2013
1976 erschien der erste Klassiker der Priester um Rob Halford (Vocals) und Glenn Tipton (Guitars). Die Songs sind deutlich besser als auf dem Vorgänger "Rocka Rolla". Ausserdem werden zum ersten Mal die Twin Lead Guitars eingesetzt.

Das Album startet mit meinem Lieblingssong der Priester überhaupt `Victim of changes`. Seit mehr als 30 Jahren begeistert mich dieser Song, besonders der Mittelteil, genial und Gänsehaut! Weitere Klassiker finden wir hier mit `The ripper`, `Tyrant` und `Genocide`. Auch die Ballade `Dream deceiver: Deceiver` gefällt sehr gut. Das Gleiche gilt für `Island of domination`. Nur das Intro `Prelude` passt nicht zu Priest und `Epitaph` gefällt mir gar nicht. Dieses Stück hätte eher zu Queen gepasst. Nichts gegen Queen, aber hier passt das Stück nicht. Insgesamt beweisst uns die Gruppe aber, zu welchen Leistungen sie imstande ist.

Leider, leider ist der Sound kaum besser als beim Debüt. Das ist ein Manko dieser CD. Dieser dünne Sound und der Song `Epitaph` führen zu einem Punkt Abzug. Somit dann 4 Sterne für "Sad Wings Of Destiny", käme die Platte heute raus, mit heutigen Mitteln, wäre es sicher ein 5 Sternewerk geworden.

Rob Halford – Vocals
K. K. Downing – Guitar
Glenn Tipton – Guitar, Piano
Ian Hill – Bass Guitar
Alan Moore – Drums
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