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TOP 1000 REZENSENTam 22. Juni 2013
Man nehme eine kleine Sekte, bestehend aus einem Pastor, dessen Familie und ein paar Angeheirateten, die einen Kampf gegen die Unmoral führen, insbesondere gegen Homosexuelle. Hierfür haben sie sich ein ordentliches Waffenarsenal aufgebaut.
Dazu kommen 3 Jungs die ein erotisches Abenteuer erleben wollen und zusätzlich eine schießwütige Spezialeinheit der Polizei. Das sind die Zutaten für den Film RED STATE, mit denen "the american way of life" etwas anders gezeigt wird.

Der Film hält sich nicht lange mit der Vorstellung der Charaktere auf. Bereits nach wenigen Minuten wissen die 3 Jungs, die noch zur Schule gehen, dass die Auserwählte für das erotische Abenteuer keine Prostituierte ist und sie sich in der Gewalt der Sekte von Referent Abin Cooper (Michael Parks) befinden.
Ein Polizist, der nach einem bestimmten Auto sucht, wird vor der Kirche von Abin Cooper erschossen. Dadurch wird nun eine Spezialeinheit der ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives) unter Leitung von Special Agent Joseph Keenan (John Goodman) zu dieser Kirche geschickt. Kaum eingetroffen, beginnt eine wildwüste Ballerei…

Man darf auf keinen Fall den Fehler begehen und diesen Film ernst nehmen. Denn RED STATE ist eine gelungene Parodie auf amerikanische "Tugenden": Religion, Homophobie, Waffenbesitz, Polizeieinsätze, Polizeiarbeit, Doppelmoral und einiges mehr wird auf gewaltig aufs Korn genommen.
In den ersten 30 Minuten wird das vielleicht noch nicht so deutlich und man vermutet eher einen Terrorfilm zu sehen. Beeindruckend ist in dieser Phase vor allem die ruhige, aber dennoch betonte Predigt von Referent Abin Cooper, mit der er seine „Gemeinde“ auf einen weiteren Kampf gegen die Unmoral vorbereitet und in deren Verlauf ein homosexueller Mann erschossen wird.
Doch mit Beginn der wilden Schießerei und dem logikfreien Verhalten der Spezialeinheit wechselt der Film das Genre und spätestens ab hier wird man RED STATE auch nicht mehr als ernst gemeinte Geschichte wahrnehmen können.

Großen Anteil am Erfolg dieses Films hat zweifelsfrei John Goodman. Einmal mehr zeigt er sei ganzes Können. Es ist ein absoluter Hochgenuss ihm zuschauen zu dürfen, wie er die Rolle des gehbehinderten Special Agent an vorderster Front spielt.
Genauso überzeugend spielt Michael Parks die Rolle des religiösen Fanatikers. Allein seine Synchronstimme ist Gold wert, weshalb die bereits erwähnte Predigt so beeindruckend ist.

Ich kann RED STATE wärmstens empfehlen. Wie gesagt, nicht ernst nehmen, auch wenn in der Anfangsphase das Gegenteil der Fall ist. Doch letztlich wird auch ein Stück weit der amerikanische Film aufs Korn genommen.
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am 21. September 2012
Smith wechselte das Genre - sofern er je eines wirklich exakt bediente - und gewann.

"Red State" wirkt als hartes Kino nach, welches perfekt besetzt, die Kollision von
Religion, Fanatismus, innewohnender Reflexion wie auch unreflektierter Gewaltbereit-
schaft direkt und ausgesprochen blutig zu thematisieren weiß.

Der Film erscheint weder amüsant noch befreiend. Die bedrückende Grundstimmung des
Geschehens wirft zudem einige Fragen auf, die keine Beantwortung finden. So reicht
es ihm noch besser, als gewinnbringend erfasst zu werden.

Goodman vermittelt zudem in fantastischer Weise die Hilflosigkeit der Justiz, das
Bemühen, eigenes Versagen zu verschleiern und Parks` Interpretation des irren, von
abseitigen Vorstellungen überzeugten, Priesters zeugen von einem exzellenten Casting-
Geschick.

"Red State" lohnt mehr als nur einen Blick.
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am 10. Mai 2015
Bin über Tusk bei diesem Film gelandet. Kannte Kevin Smith bisher nur aus Komödien, mit denen ich nicht recht viel anfangen konnte, außer Dogma natürlich, der mir auch nur wegen der seltsamen Art gefallen hat.
Tusk fand ich wegen der anfängliche Spannung richtig toll.
Dieser hier hat mir, wegen der geerdeten Handlung fast noch besser gefallen. Auch weil sich Smith hier für einen reinen Horrorfilm entschieden hat.
John Goodman in einer seiner besten Rollen!

Aber auch wie bei Tusk hätt ich mir ein etwas anders Ende gewünscht.
Hier mit etwas mehr Mut!
Spoiler!

Das alternative Ende mit der tatsächlich beginnenden Apokalypse hätte zum Einen den Film für mich richtig zum Klassiker gemacht, denn bei den Posaunen hab ich schon Gänsehaut bekommen.
Zum Anderen hätte somit ein Filmemacher mal endlich wieder Eier gehabt und allen Sehgewohnheiten den Mittelfinger gezeigt.
Das wär mir dann auch den 5. Stern wert gewesen.
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am 13. September 2015
kann ich mich andiesen Film nicht mehr erinnern,
Allerdimgs würde ich einen 18er Film der in Deutschland geschnitten wurde niemals jemandem empfehlen.
Manche dieser Filme könnten im Kindergarten gezeigt werden.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Dezember 2011
"Red State" ist ein Film, für den man viel Offenheit mitbringen muss. Kevin Smith, der mit Filmen wie "Clerks.", "Chasing Amy" und "Dogma" zu einer der wichtigsten amerikanischen Indie-Filmern der 90er wurde, überrascht hier mit seinem ersten Genreausflug außerhalb von Komödien. Allein deshalb ist "Red State" interessant, auch wenn der Film am Ende irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes ist.

(Leichte Spoiler) Der Film beginnt mit den drei notgeilen Highschool-Kids Travis (Michael Angarano), Billy-Ray (Niholas Braun) und Jared (Kyle Gallner), die einer Einladung zum Sex einer obskuren Sexseite nachgehen. Sie begeben sich zum vereinbarten Treffpunkt und finden eine Dame mittleren Alters (Oscar-Gewinnerin für "The Fighter" Melissa Leo) vor, die die Jungs bittet, sich bevor es los geht noch ein paar Bierchen zu gönnen. Leider die falsche Idee, denn nach dem Konsum des Getränks fallen alle drei in Ohnmacht und wachen erst später wieder in der sogenannten Five Points Trinity Kirche des wahnhaften Pastors Abin Cooper (Michael Parks) auf, der schon vorher im Bundesstaat für seine Hasspredigten vor allem gegen Homosexuelle berüchtigt war.

Es folgt eine dieser ausführlichen Hasspredigten, die von Smith recht eindrucksvoll geschrieben wurde und umso stärker vom großartigen Michael Parks vorgetragen wird. In der Kirche befinden sich Familien mit Kindern, die fasziniert und mit großen Augen und Ohren den absurden Predigen von Cooper lauschen, wodurch einem durchaus hin und wieder ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Smith baut hier milde Spannung auf, denn während der Predigt sitzt der verzweifelte Jared in einem Käfig neben dem Altar und der Aufenthaltsort der zwei Freunde ist zunächst unklar.

Später kommt es dann zur großen Belagerung der Kirche durch ATF-Agenten unter der Führung von Agent Joseph Keenan (John Goodman), bei der es zu einem enormen und lange anhaltenden Feuergefecht kommt. (Leichte Spoiler Ende)

Es handelt sich hierbei um einen Film, der nicht so genau weiß, was er will. Am Anfang wirkt der Film zunächst kurz wie ein Highschool-Teenie-Film, der dann aber schnell in Horror-Territorien übergeht, um dann in Action- und Thriller-Gefilden zu enden. Smith setzt das alles aber sehr interessant und ungewöhnlich um, wodurch zumindest ich immer am Ball blieb. Die drei jugendlichen Charaktere werden nur sehr kurz eingeführt und da sie auch nicht gerade sympathisch rüberkommen, ist man als Zuschauer nur geringfügig emotional involviert.

Smith präsentiert den Film sehr nüchtern, fast schon dokumentarisch und so gut wie ohne Musik. Die große Schießerei am Ende wirkt nicht optimal inszeniert, sie wirkt oft verwirrend und man merkt der Sache schon ein bißchen an, dass Smith mit solchen Szenen etwas die Erfahrung fehlt. Es gibt jedoch auch einige gute Spannungs- und Überraschungsmomente, die Smith sehr gut umsetzt. Natürlich muss man auch feststellen, dass der Film an einigen Stellen durchaus recht gewalttätig ist, jedoch wirkt die Gewalt nie übertrieben. Smiths Spezialität sind natürlich raffinierte Dialoge und die gibt es in "Red State" zur Genüge, oft auch durchaus humorvolle.

In schauspielerischer Hinsicht begeistert vor allem der ewig unterschätzte Michael Parks, den Quentin Tarantino mal als größten Schauspieler aller Zeiten bezeichnete. Das mag wohl eine leichte Übertreibung sein, doch hier erhält er endlich mal die Gelegenheit in einer Hauptrolle zu glänzen. Die Eigenarten seines Charakters und seiner Stimme (im Original gesehen) sind faszinierend und für den Zuschauer absolut fesselnd. Auch Melissa Leo als fanatische Verehrerin dieses Kults macht eine sehr gute und überzeugende Figur. John Goodman überzeugt ohnehin in jedem Film, jedoch ist es Kerry Bishé, die Leos Tochter Cheyenne spielt und sich als tolle Entdeckung erweist.

"Red State" ist ein Film, der in keine Schublade zu stecken ist und bei dem es schwer fällt zu sagen, ob er denn nun gelungen ist. Für Kevin Smith-Fans (der den Film zunächst ganz alleine in den USA vermarktet hat) ist der Film ein ganz klares Muss, alle anderen sollten gewarnt sein, dass es sich hier um keinen einfachen Film handelt.
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am 9. Januar 2012
Red State ist definitiv ein Genremix, als Torture-Porn, wie hin und wieder erwähnt wird, würde ich ihn allerdings zu keiner Zeit einstufen. Es gibt zwar ein paar heftigere Szenen, aber zu heftig sind diese auf keinen Fall. Sonst hätte der Film es sicher auch nicht ungeschnitten nach Deutschland geschafft.

Wer Filme von Tarantino oder den Coen-Brüdern mag, dem könnte Red State durchaus gefallen.
Das Ende ist etwas wirr und ich wusste erst nicht, was ich davon halten soll, inzwischen denk ich aber, dass es passend war.
Ich kann nachvollziehen, dass sich viele an der Predigt des Priesters stören, da sie wirklich lang und anstrengend ist, aber irgendwie passt sie zur Atmosphäre des Films und ist meiner Meinung nach nötig, um das Handeln der Personen besser zu verstehen.
Michael Parks (als Priester) spielt seine Rolle hervorragend und seine Stimme (auch die Synchronstimme) ist hervorragend, da er eigentlich die ganze Zeit über äußerst gelassen bleibt und sehr ruhig, aber kräfig spricht.

Die Beschreibung, die hier bei Amazon steht, trifft die Story eigentlich ziemlich genau, ohne zuviel zu verraten.

Fazit:
Nicht der beste Smith-Film, aber ein sehr guter!

Zur Blu-Ray:
Das Bild ist hervorragend, die Extras sind allerdings quasi nicht vorhanden. Es sei den man sieht Trailer als Extras an. Da ist die US Blu-Ray wesentlich besser ausgestattet.
Dafür der Stern Abzug.
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TOP 500 REZENSENTam 11. Dezember 2011
Die 3 Highschool Freunde Travis, Jared und Billy Ray wollen es mal richtig krachen lassen und verabreden sich via Internet mit einer "Leichtlebigen Dame" die sie alle 3 gleichzeitig "bedienen" will.
Keiner von ihnen ahnt wem sie da ins Netz gegangen sind.
Die Dame entpuppt sich als Köder für eine Ultra-Religiöse Sekte namens Five Points Trinity Church die auch vor Mord nicht zurückschrecken um ihre Moralischen Vorstellungen durchzusetzen.
Sie werden gefangen genommen und ins Hauptquartier der Sekte verbracht wo vor ihren Augen ein Homosexueller brutal hingerichtet wird.
Der charismatische, aber wahnsinnige, Sekten-Guru Abin Cooper acht also keine Gefangenen wie die feststellen müssen.
Dann eskaliert die Lage als Billy Ray die Flucht gelingt und es zu einem Schußwechsel kommt der von einem Polizisten registriert wird.
Als dann einer ATF- Spezialeinheit unter Führung des grantigen Special-Agents Joseph Keenan auftaucht öffnen sich endgültig die Pforten der Hölle....

Red State aus dem Jahr 2011 von Kevin Smith (der eigentlich als Silent Bob für seichtere Unterhaltung bekannt ist) lässt sich keinem definitivem Genre zuordnen.
Es fängt als Teenie-Klamotte an, wandelt sich zu einem Torture-Thriller geht direkt in einen Psychothriller über und endet als Action-Vehikel.
Über all dem schwebt noch das Genre Sekten-Thriller.
Aber: Dieser Krude Mix aus Genres ist schlichtweg klasse und mehr als ansehnlich.
Es wird einfach nicht langweilig und es gibt keinerlei Längen oder ähnliches.
Die Dialoge sind erstklassig, gerade die Hasspredigten von Albin Cooper.
Die Story ist bretthart und teils recht blutig inszeniert .
Obwohl der Film Budget-technisch nicht in der ersten Liga spielt sind die dazugehörigen Effekte gelungen.
Auch Soundtrack und Atmosphäre sind 1A.

Darsteller sind u.a.: Michael Parks (Brillant als Sektenführer) John Goodman, Kerry Bishé, Melissa Leo, Marc Blucas, Kevin Pollack, James Parks, Anna Gunn, Stephen Root, Michael Angarano, Kyle Gallner und Jennifer Schwalbach Smith.
Wer also mal Lust auf einen außergewöhnlichen Mix aus allerlei Genres hat sollte mal einen Blick riskieren.
Eventuelle Ähnlichkeiten mit Waco oder der berüchtigten Westboro Baptist Church sind natürlich rein zufällig.
Übrigens: Der Film ist Aufgrund seiner Gewaltdarstellung und einigem anderen eher nichts für Zartbesaitete.
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am 20. November 2011
Ziemlich kranke Geschichte um eine schwulenhassende Glaubensgemeinschaft und den Angriff auf deren abgelegene Unerkunft durch eine amerikanische Spezialeinheit, welche durchaus auch der Realität entsprechen könnte, was den Wahsinnsgehalt angeht. Richtung Ende kommt dann eben die amerikanische Note zum Tragen, das man alles rechtfertigen kann, was man irgendwie als Patriot-Act bezeichnen kann. Wegen der paar zurecht an Torture-Horrorfilme erinnernden Szenen würde ich diesen Film aber nicht abwerten wollen, es verleiht einem eher dieses schaurige gefühl, eben gerade weil es auch der Wirklichkeit entsprechen könnte.

Qualität der Bluray sowohl in Bild und Ton überzeugend, wenn auch nicht Referenztauglich, ausreichend Scharf, kaum Rauschen.
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am 11. April 2012
Was versteht eine Ikone des US-Idependent-Kinos unter einem Horrorfilm? Im Fall von Regisseur Kevin Smith verirren sich drei Jugendliche aufs Land & geraten dabei in die Fänge von Bibelfundamentalisten. Das Ganze beginnt als Teenie-Slasher & endet in einem Actionszenario, welches an die Geschehnisse in Waco 1993 erinnert (& vermutlich auch davon beeinflusst worden sein dürfte...). Unterstützt wurde Smith dabei von John Goodman als Special Agent, von Oscar-Preisträgerin Melissa Leo als strenggläubige Fanatikerin & von Michael Parks (bekannt als Texas Ranger Earl McGraw aus "From Dusk Till Dawn", "Kill Bill" & den "Grindhouse"-Filmen) als Prediger & Sektenführer.

Die hier vorliegende Blu-ray erscheint im standardmäßigen Keep Case mit Wendecover, wodurch man sich des FSK-Logos entledigen kann.

Die Bild-Qualität (1,85:1 [1080p]) der Blu-ray ist ausgezeichnet. Dasselbe trifft auch auf den Ton zu, welcher nicht nur im englischen Original als DTS-HD Master Audio 5.1 vorhanden ist, sondern auch in der deutschen Synchro. Deutsche UT sind vorhanden, aber leider gibt es keine englischen UT, welche (mir zumindest) beim Filmgenuss im O-Ton recht hilfreich sein können.

Als Extras gibt's nur zwei Trailer & eine Trailershow welche der Eigenwerbung des Labels dient. Fans von Bonusmaterial sollten zu der am 23.3.12 veröffentlichten limitierten Ausgabe im Steelbook greifen (Red State [Blu-ray im Steelbook]).
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am 22. Mai 2012
Für den 2011 erschienenen Film zeichnet sich Kevin Smith verantwortlich, der sonst eigentlich Komödien wie Clerks, CopOut oder Zack and Miri make a Porno dreht. Red State geht in eine vollkommen andere Richtung und ist als Horrorthriller mit Actionelementen zu bezeichnen. Die Story dreht sich um drei Jungs, die auf der Suche nach Sexabenteuern in die Fänge einer fanatischen Sekte geraten, die sehr tödliche Absichten hat. Daraufhin versucht ein Sondereinsatzkommando, sie zu befreien.

Als Grundlage zur Story diente Kevin Smith die kontroverse Westboro Baptist Church, die ähnliche Ansichten wie die im Film gezeigte Sekte hat, jedoch natürlich nicht zu tödlichen Mitteln greift. Diese protestierte übrigens auch gegen die Veröffentlichung des Films.

Der Film beginnt horrorthrillertypisch eher gemächlich und baut Spannung auf, bis dann mit dem Auftritt der Polizisten ein regelrechtes Actionchaos losbricht.
Während die meisten Schauspieler eher unbekannt sind und sich auch nicht wirklich ein Hauptcharakter herauskristallisiert, stechen John Goodman als Befehlshaber und Michael Parks als Sektenführer, der einigen aus Robert Rodriguez und Quentin Tarantino Filmen bekannt sein könnte, noch am ehesten aus der Masse heraus.

Der Look und die Atmosphäre des Films ist dreckig, es gibt einige innovative Kameraperspektiven, einen Soundtrack gibt es dafür gar nicht.
Storytechnisch gibt es kaum Tiefe, Ansätze von Dramatik werden schnell wieder im Kugelhagel erstickt. Doch einen anspruchsvollen Film zu machen war auch gar nicht die Intention des Regisseurs. Ein Zitat von ihm lautete ungefähr "Red State ist ein fieser , kleiner Horrorfilm mit kaum nennenswerten Charakteren".
Damit hat er auch Recht. Dennoch, der Film ist unvorhersehbar, extrem kurzweilig und sehr blutig. Und aus einem Budget von 4 Mio Dollar wurde wirklich einiges rausgeholt.
Fazit: Ein sehr sehenswerter Film, der durch originellen Storyverlauf und Inszenierung punkten kann.
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