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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
43
3,8 von 5 Sternen
Eine offene Rechnung
Format: DVD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 11. Mai 2017
Drei Mossad-Agente kehren 1967 als Helden in die Heimat zurück. Sie sollten den NS-Arzt Vogel aus Ostberlin entführen, damit dieser zweite Eichmann vor Gericht gestellt werden kann. Es klappte nicht so ganz, der Gefangene konnte entkommen und wurde auf einer Straße in Ostberlin erschossen, was schon früh im Film gezeigt wird.
30 Jahre später ist Rachel Singer, damals 25, erneut in Berlin, ihre Tochter hat ein Buch über die Heldentaten der Mutter geschrieben, und nun müssen die 3 Ex-Agenten erfahren, dass ein alter Mann behauptet, Dieter Vogel, der "Chirurg von Birkenau" zu sein.
In der Erinnerung sehen wir jetzt, wie die 3 Agenten es schafften, den als Frauenarzt praktizierenden Vogel aus seiner Praxis zu entführen, doch der Transfer nach Westberlin misslingt, und so hält man ihn erstmal gefangen, bis es einen neuen Fluchtplan gibt.
Es ist nach der Filmbeschreibung nicht gespoilert, dass das Ende von Vogels Gefangenschaft anders verlaufen war als zunächst gezeigt.
Ein Agent sitzt inzwischen im Rollstuhl, der zweite kann wirklich nicht, also ist es an Rachel, die Sache zu Ende zu bringen, die Hinweise führen in eine Psychiatrie in der Sowjetunion.

Die Darsteller, insbesondere Helen Mirren als ältere Rachel und Jessica Chastain als Agentin im ersten Auslandseinsatz sowie Jesper Christensen als Vogel haben mir gefallen. ansonsten ist der Film hanebüchen!
Dabei will ich noch nicht einmal Fehler wie falsche Beschriftungen von DDR-Fahrzeugen und falsche Lokationen tadeln, ein Vorrezensent hat 5 Klöpse gefunden, aber der Film ist ja nicht primär für der n deutschen Markt geschaffen.

Sicher kann man dem Film attestieren, dass er, ohne Partei zu ergreifen, moralische Fragen aufwirft. Soll die 30 Jahre lang aufrecht erhaltene Lüge fortbestehen, oder soll die Wahrheit ans Licht, selbst wenn das sicher ein Schlag für Rachels Tochter wäre, der Heldenstatus der Mutter und der beiden anderen Agenten - dahin.
Gerade dieses Dilemma wird von Helen Mirren gegen ende des Filmes gut gespielt.
Sicher könnte man den Film als spannenden Entführungsfall genießen, wenn da irgenwelche Feld-Wald- und Wiesenganoven jemanden entführt hätten und dieses Opfer sich mit ihnen ein Psychoduell liefern würde, wie es Vogel hier tut.

Aber was wir hier sehen, ist Pleiten, Pech (nein, Dummheit!) und Pannen.
Da hat Rachel den Vogel betäubt, und er wacht vorher auf als geplant! Hat er nicht die ganze Dosis abbekommen? Falsche Frage, hätte man nicht auch einen Betäubten wirkungsvoll fesseln sollen, da man die Dauer der Wirkung einer Narkosespritze ja nicht exakt voraussagen kann.
Da wird ausdrücklich gesagt, man wolle sich mit dem Kerl nicht unterhalten, und dann lassen sie sich von ihm derart provozieren, dass die Nerven durchgehen, was letztlich seine Flucht ermöglicht. Sicher, was er über die Juden als das zum Opfer geborene Volk sagt und sich darüber lustig macht, dass 4 Soldaten 1000 Juden in Schach halten können, solche Feiglinge oder Egoisten seien sie, ist schon brutal hart für Menschen, von denen fast 6 Millionen ermordet wurden, aber dass ausgebildete Mossad-Agenten sich derart reinlegen lassen, oje!
Noch dämlicher ist die Szene, als Rachel mit Vogel alleine in der Bude ist, in die es kräftig reinregnet. Anhand eines Details der als Wasserfänger aufgestellten Gefäße erkennt sie, dass etwas nicht stimmt, und tappt derart dämlich in den Raum, dass sowohl Jessica Chastain gegen Ende und Helen Mirren den ganzen Film über mit einem schönen Schmiss über der rechten Wange herumlaufen.

Und das Ende? Warum nicht mit der Lüge weiterleben und dem alten Mann, der am Tropf hängt, die Spritze verpassen? Aber nein, Rachel muss jetzt noch eine heroische, fast selbstmörderische moraltriefende Entscheidung treffen, und wir staunen, zu welch körperlicher Anstrengung der 85jährige noch fähig ist.

Vielleicht bin ich zynisch, aber die Wahrheit als abstraktes Gut? Wer hat hier etwas davon-außer Rachel zwei Scherenstiche?

Ich sah gute Schauspieler und durchaus packende Szenen, insbesondere während der Gefangenschaft des Vogel, aber keine Mossad-Agenten.

Doc Halliday
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2016
Spannend bis zum Ende. Dennoch ein weiterer antisemitisch-unterfärbter Film über den Mossad. Hier wird der beste und mit abstand effektivste Geheimdienst der Welt (nur wenige gezielte Tote) lächerlich gemacht. So unprofessionell verhält sich kein Mossad-Agent. Der Mossad hat noch nie einen gejagten Nazi verloren. Der Film ist somit weit von der Realität entfernt, wie auch der Film „München“. Rein filmisch bekäme er von mir 4 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Oktober 2011
"Eine offene Rechnung", im Original "The Debt", ist das Remake eines israelischen Filmes von 2007.
Da ich das Original nicht kenne, können Vergleiche damit von mir nicht gezogen werden.

Im Jahr 1966 sollen drei junge Mossad-Agenten (Sam Worthington, Jessica Chastain, Marton Csokas) in Ostberlin den ehemaligen KZ-Arzt Dr Vogel (Jesper Christensen) aufspüren und entführen, damit er in Israel vor Gericht gestellt werden kann.
Tatsächlich spüren sie Vogel auf, aber dann geht ihr so gut ausgeklügelter Plan gründlich schief, wobei die Unerfahrenheit der drei Agenten, insbesondere die der jungen Rachel, die unerwartete psychische und physische Stärke Vogels und amouröse Verstrickungen unter den Agenten eine entscheidende Rolle spielen.
Um dem Mossad gegenüber das Gesicht zu wahren, denken sie sich eine Geschichte aus, die die drei in der Heimat zu "Helden" werden lässt und schwören einander ewiges Stillschweigen.
Als Rachels Tochter rund dreißig Jahre später einen Roman über die Geschichte veröffentlicht, droht die Wahrheit ans Licht zu kommen und zwingt die drei Ex-Agenten (Helen Mirren, Tom Wilkinson, Ciarán Hinds), erneut tätig zu werden...

"Eine offene Rechnung" ist ein spannend gemachter Thriller mit gut getroffenem Zeit- und Lokalkolorit Berlins während des Kalten Krieges.
Dabei kann der Film zwar das Rad gut gemachter Thriller nicht neu erfinden (und hat dies wahrscheinlich auch nie beabsichtigt), vermag neben der spannend konstruierten Handlung aber vor allem mit hervorragender Besetzung (allen voran Helen Mirren und Jessica Chastain, die sich die Rolle der Rachel teilen, und Jesper Christensen als ehemaliger KZ-Arzt, der auch über zwanzig Jahre nach Kriegsende noch vor allem psychologische Stärke und Überzeugungskraft besitzt) und stimmungsvoller Atmosphäre zu überzeugen.
Die im Film dramaturgisch so wichtige Skurrilität einer innerstädtischen West-Berliner S-Bahn-Linie, die auch nach dem Mauerbau teilweise durch Ostberlin verlief, wo die im 20-Minuten-Takt verkehrenden Züge aber selbstverständlich nicht hielten, entspricht übrigens der Realität und die entsprechenden Szenen scheinen auch tatsächlich am Berliner Bahnhof Wollankstraße gedreht worden zu sein.
Erwähnenswert für Interessenten ist eventuell noch die Feststellung, daß es in dem Film nicht vordergründig um Kriegsverbrechen und die KZ-Thematik und auch nicht um die Geschichte des Mossad geht, sondern diese lediglich den Aufhänger für einen spannend konstruierten Thriller bilden.

Satte vier Sternchen und eine klare Empfehlung an alle Fans spannend gemachter Agenten-Thriller.
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TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 3. Juni 2012
Drei junge Agenten des MOSSAD sollen den "Chirurg von Birkenau", der 1966 unbehelligt als Gynäkologe in Ost-Berlin praktiziert, nach Israel entführen, damit ihm dort der Prozess gemacht werden kann. Der Plan geht schief, der böse Nazi entkommt. Die Agenten behaupten, ihn getötet und die Leiche entsorgt zu haben und erneten unverdienten Ruhm. Doch 30 Jahre später holt sie die Lüge der Vergangenheit ein, denn der Böse ist in der Ukraine...

Die Story ist ebenso klischeehaft wie unglaubwürdig - und genau so ist leider auch der Film. B-Movie-Regisseur John Madden versuchte mit einigen zugkräftigen Stars - die in ihren Klischeerollen nie wirklich glaubwürdig sind, den müden Stoff zu pushen - was an den Kinokassen gründlich misslang. Besonders auffällig ist die miserable historische Rekonstruktion Ost-Berlins im Jahr 1966. Die BARKAS-Kleinbusse der DDR-Post waren eben nicht mit DDR-Post beschriftet - sondern mit DEUTSCHE POST. Ein Telefon-Schaltkasten trägt die lustige Aufschrift DDR-Telekommunikation. Die DDR-Krankenwagen der Schnellen Medizinischen Hilfe trugen niemals ein grünes Kreuz. TATRA-Straßenbahnwagen der Baureihe Ende 70er Jahre konnten im Ost-Berlin des Jahres 1966 auch nicht verkehren. Die Auswahl dieser ebenso offensichtlichen wie lächerlichen Fehler zeigt, dass hier an jeglicher historischen Recherche gespart wurde. Im übrigen wurden sämtliche Ost-Berlin-Szenen in Ungarn (überwiegend Budapest) gedreht, was sicherlich auch nicht zur Steigerung der Glaubwürdigkeit beitrug. Kein einziger deutscher Name findet sich im Abspann. Wenn schon auf die preiswerten ungarischen Studios zurückgegriffen wurde, hätte wenigstens ein deutscher Berater Fehler verhindern können.

Die Blu-ray hat nicht mehr als DVD-Niveau - aber auch ein Kauf der DVD ist absolut verzichtbar. Es gibt sehr sorgfältig recherchierte und spannende Filme über das Agenten-Milieu im Berlin der sechziger Jahre. Dieser gehört definitiv nicht dazu.
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am 28. Oktober 2014
ein film, den ich mir ohne vorstellung und erwartungen ausgeliehen habe und ich muss sagen: WOW, sehr sehr gut gemacht. wer auf einen thriller ohne übertriebenes irgendwas steht der kommt hier auf seine kosten. punkteabzug muss ich leider dafür geben, dass es in der DDR irgendwie so gar nicht nach DDR aussieht... (wurde auch schon in anderen bewertungen hier angesprochen).
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am 8. März 2014
Außergewöhnlich ist es nicht, wenn ein innerer Zwiespalt dafür sorgt, das ein Leben von einer Lüge bestimmt wird. Und wenn dann noch Helen Mirren in einer Oskarreifen Darstellung diese Zerrissenheit präsentiert, ist für einen durchweg spannenden Kinoabend gesorgt.
In einer angemessen Altersfreigabe wird der Zuschauer in ein gekonnt in Szene gesetztes Geflecht aus falschen Fährten und Psychospielchen vor dem Hintergrund Ost-Berlins der 1960er Jahre verstrickt.
Es ist eigentlich völlig unnötig, den weiteren Handlungsstrang hier aufzuzeigen, da die Story rundherum logisch und spannend erzählt ist und es hin und wieder Filme gibt, von denen man sich einfach einmal "fesseln lassen" muss.
Ein solcher Film ist "Eine offene Rechnung" - einfach einmal anschauen und überraschen lassen.
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am 14. April 2014
ein super Film, überraschende Wendung, sensationelle Schauspieler, toller Plot. Die ganze Zerrissenheit der Handlungen der einzelnden Darsteller wurde überzeugend, ohne Übertreibung wirklichkeitsnah dargestellt. Die Zeitblenden waren nicht verwirrend, sondern gliederten sich hervorragend in die Story ein.
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am 16. April 2015
Dieser Film hat die versuchte Entführung eines KZ-Arztes und den Umgang mit den Ereignissen als Hintergrund. Die Schauspieler sind allen voran Helen Mirren erstklassig. Das Bild und der Ton sind über alle Zweifel erhaben. Vom Bonus sind einige interessante Interviews erwähnenswert.Vom Hintergrund des Filmes und den möglichen Interpretationen des Themas hätte eine Dokumentation nicht geschadet, ob diese Geschichte auch wahr/teilweise wahr oder nur lose an die Entführung von Eichmann angelegt ist.
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am 21. März 2014
Klasse Film, klasse Schauspieler und spannend bis zur letzten Minute und ohne jegliche Hänger oder logische Lücken. Sehenswerter Film, den ich über Amazon Prime angesehen habe.
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am 10. Mai 2013
Die Story ist klassisch erzählt im Rückblick einer alten Agentin, die von einem nicht erfüllten Auftrag verfolgt wird. Auch die dargestellten Krav Maga - Techniken sind sehr gut dargestellt. Der Film kann sich ganz in Erfolgsfilme wie die Killerbrigade mit Gene Hackman oder Target - Zielscheibe, ebenfalls mit Gene Hackmann, oder einzelnen Bond's einreihen. Auch die Besetzung mit Helen Mirren ist sehr gut gewählt.
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