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am 1. Mai 2017
„Der Eiserne Thron, das Brettspiel“ beinhaltet alles, was sich ein gestandener Stratege oder Intrigant aus Westeros wünschen kann; eine detaillierte Karte, ausgetüftelte Spielmechaniken zur Truppenbewegung und deren Versorgung, politische Machtspielchen, Wildlingsangriffe und, wenn man so hinterlistig ist wie meine Wenigkeit, viele Bluffs und gebrochene Verträge.
Gespielt wird zu dritt bis sechst, jeder Spieler übernimmt die Rolle eines großen Hauses. Baratheon, Lannister, Stark, Greyjoy, Tyrell und Martell. Jedes Haus hat neben seinen Truppen besondere Karten, die es im Kampf einsetzen kann, somit spielt sich eine Partie als Stark anders als eine Partie als Greyjoy. Während die Lannister also Handkarten haben, welche Schneisen in die gegnerischen Reihen schlagen können oder ihren Einfluss verstärken, haben die Starks eher defensive Karten. Neben dem Kampf um die Vorherrschaft auf der Karte geschehen noch zwei Dinge parallel. Jeder Spieler sollte ein Auge auf seine „Einflussmarker“ haben, denn immer wieder müssen sie ihre Stellung am Königshof festigen. Wer den höchsten Anspruch auf den Thron hat, hat Entscheidungsgewalt; wer die höchste Lehensposition bekleidet, hat Vorteile im Kampf und wer den höchsten Platz im Rat hat, kann mehr besondere Befehle erteilen. Zusätzlich kann es auch noch zu Wildlingsangriffen kommen, hier müssen die Spieler ebenfalls ihre Einflussmarker anbieten, um einen Angriff abzuwehren. Wenn dies nicht gelingt, wird es jedem Spieler schlecht ergehen, am schlechtesten jedoch dem, der am wenigsten bietet. Die Einflussmarker bietet man übrigens verdeckt, so kann man z.B. im Falle eines Wildlingsangriffes bluffen, man habe nicht genug zu bieten, um somit die Gegner dazu zu bringen, mehr von ihrer Macht abzugeben.
Das Ziel des Spiels ist es, Vorherrschaft zu haben, diese erlangt man, indem man sieben Festungen auf der Karte, unter Rundenlimit, einnimmt. Bündnisse zwischen Spielern sind ratsam, jedoch gibt es keine bindenden Verträge, der bisher so wertvolle Verbündete kann also innerhalb einer Runde zum gefährlichsten Feind werden.
„Der Eiserne Thron, das Brettspiel“ ist ein wunderbares Strategiespiel, das selbst Feldherren, die nicht mit den Büchern oder der Serie vertraut sind, durchaus Spaß machen kann. Einziger Minuspunkt, und Grund, weshalb das Spiel nur 4 Sterne erhält, ist die recht unstrukturierte und unübersichtliche Anleitung.

Tristan
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am 11. Mai 2017
Game of Thrones hat hier eine ziemlich gute Umsetzung bekommen.
Eine detaillierte Spielbeschreibung findet ihr bereits in anderen Kommentaren,
daher spare ich mir das.

Der Glücksfaktor ist minimal, dafür braucht es mehr Strategie und umso mehr Diplomatie.
Ein Negativpunkt ist das Balancing. Während die meisten Familien ziemlich ausgeglichen sind,
hatte ich in meiner Runde noch kein einziges mal erfolgreiche Starks. Da man sie von 2 Seiten über See angreifen
kann, haben sie es sehr schwer. Die einzige Möglichkeit sie im Spiel zu lassen ist, wenn Baratheon entscheidet sie
zu ignorieren. Sollte jemand Strategien für Stark haben, immer her damit.

Bei 6 Leuten sind meiner Meinung nach die Wildlinge zu schwach, daher haben wir die Regel erschaffen, dass der Marker
immer eins vor muss, auch wenn kein Symbol erscheint.

Ansonsten kann ich nur viel Spaß hiermit wünschen.
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am 10. September 2013
Wir haben uns das Spiel: "Der Eiserne Thron" vor genau einem Monat bestellt und hatten vorher einige Berichte/Videos dazu gesehen und waren gespannt. Wir kennen und spielen regelmäßig lange, komplexere Gesellschaftsspiele aber "Der Eiserne Thron" ist etwas ganz besonderes.

Der Spielumfang:
Für das Geld waren wir überrascht von dem großen Umfang, den Details und der Qualität der Spielkarten, den Chips und dem Spielbrett. Sehr gut ist auch, dass bei jedem Haus direkt die Startpositionen stehen, aber nur für den Fall dass auch 6 Spieler mitmachen, bei wenigeren muss man ins Regelheft schauen. Was aber gleich gesagt werden muss, was ich bis heute nicht verstehe, warum zwar die Anleitung und Texte auf Spielkarten komplett auf Deutsch sind, aber die Ländereien und einige Namen teilweise auf Englisch sind.(Unter anderem deshalb ein Stern Abzug)
(Beispiel dafür: Auf dem Spielbrett gibt es "Die Weite" und "King's Landing" oder Greyjoy, statt Graufreud)

Die Regeln:
Kurz gesagt, sehr umfangreich, sollten sich vorher ein Großteil der Gruppe, wenn nicht alle Teilnehmer mindestens einmal durchlesen. Wir mussten immer wieder feststellen, dass wir Sachen falsch verstanden oder angewendet hatten.
Gut ist auch, dass bei weniger Spielern die Karte eingeschränkt wird und so sich nicht aus dem Weg gegangen werden kann.
Schlecht finde ich allerdings, dass bei 3 Spielern eine Facette des Spiels verloren geht: Es ist dann eher jeder gegen jeden, obwohl man ja verhandeln, intrigieren sollte usw.

Dauer:
2h – 4h ist für Neulinge knapp bemessen, hängt aber auch von der Spieleranzahl ab. Mit 6 eingespielten Leuten kann man locker länger brauchen, je nachdem ob nach jeder Runde Gesprächsbedarf ist.

Die Stärken des Spiels:
1. Durch die Westeroskarten ergeben sich selten gleiche Spielverläufe +++
2. epische Schlachten (viele unterschiedliche Faktoren, auch durch die Schlachtenglückskarten,
die den Kampf zusätzlich zu den Regeln EXTREM beeinflussen können) +++
3. Viele unterschiedliche Elemente von Spielen kombiniert (El Grande, Diplomatie, Risiko) +++

Die Schwächen des Spiels (vielleicht auf hohem Niveau):
1. deutsch/englisch Mischmasch (obwohl es die 2.Edition ist) --
2. Manche Fraktionen sind erst ab einer gewissen Spieleranzahl spielbar -
3. Immergleiche Spielweisen der Fraktionen (wenig Alternativen bei gewissen
Konstellationen von Spielern) (nur ein Nachteil wenn man sehr oft spielt)
4. lange Einarbeitungszeit, bis alle WIRKLICH spielen können( mich hat dass nicht
gestört, für manche kann es zum Problem werden)
5. Die Unterstützungsregeln (eine Unterstützung kann unendlich oft in einer Runde gelten gemacht werden, solange das
betreffende Gebiet angrenzend ist. (Wer das Spiel Diplomatie kennt, weiß dort kann man Unterstützungen nur
einmal in einer Runde gewähren))
6. Die Regeln des Einheitentransportes über Schiffe (Es ist egal was das Schiff für
einen Befehl ausführt beim Einheiten übersetzen)(Als besseres Beispiel dafür wieder Diplomatie:
Dort kann das Schiff mit einem Befehl nur übersetzen und sich nicht noch dazu aktiv im Kampf beteiligen oder so)
(4. und 5.Punkt werden wir in Zukunft nach Absprache anpassen  , deshalb Kritik auf hohem Niveau)
7. Wie bei allen Intrigenspielen sollte man nur mit Leuten spielen, die solche Spiele auch abkönnen
(sonst enden womöglich Freundschaften, Familienbande,….)

FAZIT:
Wir hatten bis jetzt mit jeder möglichen Spieleranzahl getestet und sind sehr zufrieden mit dem Spiel, vor allem wegen dem Preis-/ Leistungsverhältnis, werden es auch weitere Abende/Nächte damit verbringen.
MEIN TIPP: 1.Wenn möglich gleich nach dem Auspacken alle Karten laminieren
2. Mit so vielen Leuten spielen wie es geht
3. Mit Schlachtenglückskarten spielen
Auch wenn ich mehr Schwächen als Stärken aufgelistet habe, sind die Schwächen mehr wie Feinheiten zu werten, mit denen man leben bzw. die man anpassen kann.

Ich habe lange überlegt, ob ich dem Spiel 5 Sterne oder 4 gebe, aber mich dazu entschlossen, wegen der unverständlichen teilweisen Übersetzung, den logischen Fehlern bei gewissen Regeln (Unterstützungen und Einheitentransport) und kleinen Schwächen für Langzeitspielende dem fast-perfektem Spiel nur 4 Sterne zu geben.

Trotzdem klare Kaufempfehlung, wartet nicht auf die (hoffentlich noch kommende) 3.Edition
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am 18. Januar 2017
Ich bin begeisterter Brettspieler, egal ob Monopoly, Risiko oder Siedler von Catan. Was diese 3 Spiele verbindet: Würfelglück. Der Eiserne Thron (ET) hingegen verzichtet auf Würfel und lässt Kartenstapel Ereignisse entscheiden. Diese werden zusätzlich von nerviger Wahllosigkeit befreit, indem manche Ereignisse auf den Karten von Spielern entschieden werden können, wenn sie auf den Einflussleisten entsprechend positioniert sind. Eine gute Positionierung dort bedeutet in der Regel jedoch das andere Bereiche des Spiels wie Versorgung oder Kampfkraft nur moderat verfolgt werden können. Somit ist der Handlungsspielraum eines jeden Spielers sehr vielfältig und von Taktik und eigener Entscheidung geprägt. Die zusätzlich (im Vergleich zu Risiko) massive Beschränkung an Truppeneinheiten sorgen für einen noch taktischeren Verlauf. Dazu kommen die Kampfkarten, welche aufgrund ihrerer Besonderheiten entsprechend der individuellen Häuser (Lanister etc.) ein weiteres beeinflussbares Element darstellen. Was bleibt ist ein (fast) pures Taktikspiel, dass von Bündnissen und dem Brechen von Bündnissen lebt, und dass durch seine geringe Rundenzahl, Truppenzahl und Kartengröße intensiviert wird.

Doch auch dieses Spiel hat eine Macke: Balancing. Greyfreud ist Positions- und Kartentechnisch (besonders anfangs) klar überlegen, Stark klar unterlegen und Bündnisabhängig. Das Greyfreud mit die Stärksten Karten, eine herausragende Position (Verstärkung durch Schiffe) und das Schwert (Angriff +1 (1x in der Runde) und Sieg bei Unentschieden) hat, ist das Spiel nicht selten von Greyfreud dominiert. Natürlich weiß man das mit der Zeit und es werden in der Regel Allianzen gegen Greyfreud gebildet, es ist aber schade, dass die Spielentwickler nicht selber eine regulierendere Aufteilung vorgeben. Abgesehen davon ist das Spiel sehr ausgeglichen, auch wenn es anfangs nicht den Anschein hat. Manche Häuser sind stärker in Bezug auf Karten, andere Anfangs in den Einflussleisten, wiederum andere von der geografischen Lage usw.

Das Spiel macht unglaublich Spaß selbst nach vielen Runden, da man die Defizite in Bezug auf die Balance durch Bündnisse und Strategien ausgleichen kann.
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am 29. Juni 2013
Der eiserne Thron sollte man wirklich nur zu sechst spielen. Irgendwie ist bei vier Spielern ziemlich die Luft raus (die im Buch angegebene 4-Spieler-Variante ist eh grausam, wer das im Playtesting so als ernsthafte Variante bei FFG durchgewunken hat, gehört an den Pranger). Selbst in der fairsten Variante Stark-Lannister-Baratheon-Tyrell, ergibt sich ständig die Situation, dass es über 10 Runden ein "Zwei gegen Zwei"-Patt auf dem Spielfeld gibt. Wenn dann noch die Westeros Phasen dumm laufen, stagniert das Spiel dann vollends, weil niemand sich die Blöße geben möchte (gut, Tyrell kann in dieser Phase recht aggressiv agieren mit seinen Heerführern, leidet aber unter dem Nachteil, dass in sich auf ihrer Seite des Plans nur wenig Machtsymbole finden und deshalb das Haus einige "Einfluss"-Probleme hat). Insgesamt eine etwas unbefriedigende Spielsituation. Von daher auch nicht die vollen Punkte, ein gutes Spiel funktioniert auch mit weniger Spielern hervorragend.

Zu sechst macht das Spiel wesentlich mehr Laune. Die Spielmaterialien sind gewohnt hochwertig, der Preis ist in Ordnung. Für Fans der Serie & Brettspieler ist es ein ordentlicher Kauf. Für Hardcore Brettspieler oder für Diplomacy-Fans (daran ist das Spiel in den Basics angelehnt) ist es kein Muss.

Ein Punkt ist allerdings nervig: die FFG Übersetzungen werden alle suboptimal übersetzt und dann noch diese dämliche Regelstruktur. Ständig werden in irgendwelchen Halbsätzen wichtige Informationen oder Regeln versteckt, die man in einer klarer verfassten Anleitung durchaus unterbringen könnte. Daran kranken fasst alle Heidelberger-Spiele und es wird einfach mal Zeit - wenn man schon 30 + Seiten Regeln verfasst - einen ordentlichen Appendix zu schreiben und die Phasen besser zu strukturieren.
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am 30. Juli 2012
Der Eiserne Thron (DET) ist ein komplexes Strategiespiel um Macht, Verrat und Diplomatie. Das im Universum der Fantasy-Saga von George R. R. Martin angesiedelte Brettspiel überzeugt nicht nur mit der hübschen Lizenz, sondern auch durch dynamische Regelmechaniken, die eine unglaubliche Menge an Möglichkeiten eröffnen.

Beim Öffnen des von Fantasy Flight Games (im Deutschen vom Heidelberger Spielverlag) neu aufgelegten Klassikers fällt sofort die schiere Masse an Spielzubehör auf. Dazu kommen noch diverse Kartenstapel und die mit schlichtem Charme gestalteten Spielsteine (Soldaten, Ritter, Schiffe und Belagerungsmaschinen). Wer bereits Spiele aus dem Hause FFG besitzt, kennt die hohe Qualität aller Spielmaterialien. Die Kartonmarker sind aus robusten Karton, liebevoll gestaltet und mit den jeweiligen Hauswappen versehen. Die Spielsteine (Einheiten) sind aus im eleganten Marmor-Look gehalten Kunststoff und weisen die jeweilige Hausfarbe auf. Das Spielfeld ist eine echte Augenweide. Alle diejenigen, die sich mit der Romanreihe von Martin oder der Serie beschäftigt haben, werden sich sofort zurechtfinden. Von Winterfell in hohen Norden über Königsmund bis hin zu den Eiseninseln finden sich alle wichtigen Orte hier wieder. Der einzige Wermutstropfen ist die Verarbeitung des Spielbrettes. Beim ersten Auslegen des Brettes ist es mir entlang einer Faltkanten gerissen. Eine E-Mail an den Kundenservice des Heidelberger Spieleverlages brachte aber rasch ein kostenloses Austauschbrett hervor. Toller Service!

Das Spiel läuft in Runden ab, wobei die Reihenfolge der Spieler von verschiedenen Faktoren abhängt. Eine Spielrunde beginnt mit dem Aufdecken von sogenannten Westeroskarten, die die besonderen Ereignisse in dieser Runde darstellen. Die Spieler erteilen nun Befehle an ihre Armeen, sammeln Einfluss, schmieden brüchige Bündnisse mit ihren Mitspielern und brechen diese bei passender Gelegenheit. Dadurch wird das, was am Spieltisch gesprochen wird fast genauso interessant, wie die Ereignisse auf dem Spielbrett selbst. Am Ende jeder Runde wird mit Einflussmarkern, die während des Spiels gesammelt werden, auf Bestimmte Ämter "geboten". Dies findet verdeckt statt und alle Spieler decken gleichzeitig ihren "gebotenen" Einfluss auf. Die Ergebnisse ändern nun die Ämter, die es im Spiel gibt: König auf dem Eisernen Thron, die Hand des Königs usw. Die Ämter haben Einfluss auf die Zugreihenfolge der Spieler und geben interessante zusätzliche Möglichkeiten. An dieser Stelle soll aber nicht zu viel verraten werden, da dies auch den Rahmen der Rezension sprengen würde.

Die Spieler sollten allerdings nicht all ihre Einflussmarker bei der Jagt um die begehrten Ämter verbrauchen, denn im Norden jenseits der Mauer rüsten die Wildlinge zum Angriff. Alle Spieler müssen am Ende der Runde entscheiden, wie viel Einfluss sie für den Kampf gegen die Wildlinge aufwenden wollen, denn wenn die Wildlinge nicht in Schach gehalten werden, kann das Spiel eine schlechte Wendung für alle Spieler nehmen.

Kämpfe werden mit Karten abgehandelt, was den Glücksfaktor des Würfelns wegfallen lässt. Die verschiedenen Hauskarten (bekannte Gesichter aus den einzelnen Häusern) können im Kampf zusätzlich für Überraschungen sorgen. Jedes Haus hat seine Stärken und Schwächen, die stimmungsvoll den Eigenschaften der Häuser der Vorlage entsprechen. Jedes Haus spielt sich ein wenig anders, was zusätzlich den Wiederspielwert erhöht. Wer jedoch ausschließlich darauf setzt, sich den Weg zum Eisernen Thron mit Soldaten frei zu kämpfen, wird nicht weit kommen. Geschicktes Taktieren und Ränkeschmieden sind unerlässlich. Dies ist auch einer der unterhaltsamsten Teile des Spieles. Wenn man Treue zum König schwört, aber im richtigen Moment zuschlägt, um sich selbst die Krone zu sichern ist das wirklich sehr amüsant.

Sobald man mit den Regeln vertraut ist (hierfür sollte man sich etwas Zeit nehmen), läuft das Spiel trotz seiner Komplexität flüssig ab. Da alle Spieler immer nur relativ kurz an der Reihe sind kommen keine langen Wartezeiten zu Stande. Man ist ständig damit beschäftigt sein Reich zu führen und die nächsten Schritte zu planen. Die Spielzeit kann stark variieren, aber 3 Stunden und mehr sind, je nach Spielerzahl, keine Seltenheit.

Der Eiserne Thron ist ein Spiel, das nicht nur Fans der Bücher/Serie begeistern wird. Allen, die Interesse an ausladenden Strategiespielen haben, sei dieser Titel ans Herz gelegt. Es handelt sich jedoch nicht um ein Spiel für Zwischendurch, sondern um ein abendfüllendes Programm. Allen, die das nicht abschreckt, möchte ich eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
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am 21. Juni 2015
Man muss kein Fan der Serie sein um dieses Brettspiel zu mögen, es ist einfach die perfekte Mischung als "Siedler von Catan", "Risiko" und "Magic". Mehrere Stunden werden wir an das Brettspiel gefesselt. So richtig Spaß kommt jedoch erst ab 5 bis 6 Spieler auf.

Ich bin ein größer Fan des Brettspiels und habe bereits viele Stunden mit meinen Freunden um Westeros gekämpft. Dabei hatten wir oftmals mehr Anfragen als die 6 möglichen Spielerplätze hergeben. Also habe ich mir die Mühe gemacht und eine neue Karte für bis zu 11 Spieler entwickelt. Zusätzlich gibt es jetzt ingsamt 11 spielbare Häuser, neu sind Bolton, Tully, Arryn, Aegon Targaryen und Deanys Targaryen.
Die Karte hat mehr Gebiete und ist ausgedruckt 1,19m x 84 cm groß.
Die Rundenanzahl erhöht sich auf 14.
Es gint eine Vierte Westeros Phase.
Die Versorgungsleiste ermöglicht größere Armeen.
Die Königshofeinflussleite erlaubt dem 1. Platz 4 Sternchenbefehle zu legen.

Eine optionale Spielvariante mit "General" Spielfigur.
"Ein Fest für die Krähe" Variante für die 6 Standarthäuser mit 72 Missionskarten.

Eine detailierte Anleitung und alle Materialen zum kostenlosen download findet Ihr unter [.....]
Ich habe mir vorher die Erlaubnis des Heidelberger Verlages eingeholt, ihr könnt es also bedenkenlos runterladen und privat nutzen.
[.....] wünsche euch viel Spaß

Beste Grüße
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2014
Unglaublich gutes Spiel. Ich hatte zunächst etwas Angst, dass mir das Spiel etwas spoilert. Dies war aber nicht der Fall, sofern sich eure Mitspieler, die evtl. schon weiter gelesen haben, nichts verraten! (Es gibt ja immer wieder Plappermäuler die nicht wissen, wann man die Klappe halten sollte! Deshalb, sucht euch eure Mitspieler gut aus!!)
Aber man muss auch weder das Buch gelesen, noch die Serie gesehen haben um das Spiel zu spielen. Man sollte sich jedoch Zeit nehmen, wir haben beim ersten Mal 4 stunden gebraucht, um in die vierte Runde zu kommen! Aber wenn man's mal kapiert hat, dann läufts. Hier werden wirklich Freundschaften und Beziehungen auf die Probe gestellt. Dieses Spiel zerreisst Familien und Menschen! Das Spiel um den Thron ist eben ein erbitterter Kampf bei dem man sich Nächstenliebe nicht erlauben kann.

Ich kann es nur empfehlen. Es ist ein anspruchsvolles und recht komplexes Spiel das etwas an Risiko erinnert, doch viel weitreichender ist und vor Allem den Spieler fordert. Hier muss man geschickt vorgehen, Pläne schmieden, Bündnisse aushandeln, und Verbündete hintergehen. Auch wenn ein Spiel mal länger dauert, muss man schnell handeln und auch wenn man kurz vor dem Sieg steht, kann man innerhalb kurzer Zeit wieder fast alles verlieren.
Auf so ein gutes Spiel habe ich gewartet. Das ganze Spiel ist sehr liebevoll gestaltet und jeden Cent wert.

Wichtig zu erwähnen ist, der volle Spielspaß ergibt sich nur mit 6 Mitspielern, da hier die Kräfteverhältnisse auf ganz Westeros ausgewogen sind und jeder die gleichen Chancen hat. Ansonsten ist es im Süden eher einfach schnell und weit voran zu kommen.
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am 6. Juli 2013
Als wir das erste mal gespielt haben, waren wir bloß zu dritt. Leider, wie wir feststellen mussten, sehr unausgewogen für den, der in der Mitte sitzt. Er wird quasi zwischen den Fronten zerquetscht. Ironischerweise handelt es sich - nach den Festlegungen der Anleitung - dabei um die Lennisters... :)
Die nächste Partie war dann zu viert. Keine Quetschungsgefahr, da sich sofort Bündnisse gebildet haben. (Dazu ist zu sagen, dass wir nach der ersten Partie die Tipps aus dem Internet verwendet haben, damit das Spiel ausgeglichen für alle Parteien ist: Bei vier Spielern Tyrell statt Greyjoy, die Martellgebiete, Pyke und die Festung nördlich davon sperren). Die Bündnisse hielten bis zum Ende. Dadurch kam das "Intrigante" nicht so zur Geltung. Aber wir haben eine wirklich interessante Partie gespielt, als wir das dritte Spiel gemacht haben. Da waren wir fünf Leute(Tipp: Martell statt Greyjoy. Pyke und die Festung nördlich davon sperren). Am ende hat keiner niemandem mehr vertraut... ;)
In der Partie danach wurden wir von den Wildlingen geschreddert. Ständig gab es Wildlingsangriffe, die Einheiten dezimiert haben (dazu sei gesagt, das die Wildlinge öfter angreifen, wenn man sie nicht zurückschlägt - und dann jedes mal mit der größtmöglichen Stärke... ;) )
Bisher war JEDE Partie anders als die davor. Ein sehr geiles Spiel vor einem sehr geilen Story-Hintergrund.
Dazu kommt, dass die Figuren sehr schön gearbeitet sind. Sie sind schlicht gehalten, aber aus meliertem Plastik. Keine scharfen Kanten, wie man das von manchen Plastikfiguren kennt, sondern sehr schön abgerundet. Eine große Landkarte mit schönen Details, die leider mit Vorsicht behandelt werden muss: Ein großes zusammenhängendes Teil, was in S-Form aufgeklappt werden muss... wir hätten sie beim ersten mal beinahe zerissen. Also VORSICHT!

Trotz dieser kleinen Schwäche Insgesamt sehr gut, großer Wiederspielwert, schön gearbeitet. Sehr viel Spaß garantiert. :)
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am 19. November 2014
Das Spiel macht einfach nur Laune. Allerdings nichts für schlechte Verlierer ;)

Einige Kritikpunkte, die dem Spielerlebnis allerdings nicht groß schaden, sind dennoch da:
- Das erste Spiel macht nicht viel Spaß, man muss ein paarmal gespielt haben. Unter anderem liegt das daran, dass es ewig dauert, das Spiel zu erklären (oder wir machen was falsch dabei.)
- Manche Einzelfälle werden durch die Spielanleitung nicht vollends aufgeklärt, was schade ist. Man kann hier natürlich Hausregeln definieren.
- Die Spielfiguren sind relativ unsortiert. Wenn man nicht vor jedem Spiel eine Stunde sortieren möchte, sollte man sein eigenes Sortiersystem (Gefrierbeutel, o.Ä.) einführen.

Diese Kritikpunkte sind alle relativ leicht zu umgehen. Nachdem wir das zum 3. Mal gespielt hatten, habe ich eine Woche lang nur von dem Spiel geträumt, so traumatisch war das Erlebnis. Für Strategiefans eine Kaufempfehlung!
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