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Kundenrezensionen

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"Polnische Ostern" profitiert in erster Linie von der großartigen Performance eines Henry Hübchen, der erneut seine geballte schauspielerische Erfahrung in die Waagschale werfen darf. Er mutiert zum ständig nörgelnden, total vereinsamten alten Mann, dem niemand etwas Recht machen kann, für den die Reise nach Polen letztlich zum Selbstfindungstrip wird und auch zur Erlösung auf der Suche nach ein wenig Liebe und Zuneigung. Aber bei aller Übertreibung bleibt der Regisseur immer liebevoll und fair zu seinen handelnden Personen. Besonders erwähnenswert ist, dass der Regisseur es schafft, richtig viel Humor, aber vor allem mit viel Melancholie einzubauen.

Die Kameraführung ist ruhig, fast statisch, Bewegung findet nur vor der Linse statt. So kann man sich voll und ganz auf die Protagonisten konzentrieren, deren ausgefeilten Charaktere auf diese Weise voll zur Geltung kommen.

Fazit:

Der Regisseur hat es geschafft, deutsch-polnische Aufklärungsarbeit zu leisten. Und das auf äußerst humorvolle Weise. Unbedingt zu empfehlen!
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am 18. Februar 2012
...Ich bräuchte mal Deine Hilfe." Mit diesen Worten stellt sich der Bäckermeister Werner Grabosch(Henry Hübchen) uns vor. Da spaziert er durch Czestochowa, einen katholischen Wallfahrtsort in Polen. Dort ist nämlich seine kleine Enkelin Mathilda(Paraschiva Dragus) gelandet. Und das kam so:

Graboschs allein erziehende Tochter Katrin starb bei einem Autounfall. Ihre Tochter Mathilda stammte aus einer Urlaubsbekanntschaft mit dem Polen Tadeusz(Adrian Topol). Jetzt hockt Grabosch mit Mathilda in Rendsburg. Auf dem Kamin teilen sich die Urnen von Graboschs Ehefrau und Katrin den Ehrenplatz. Da meldet sich das Jugendamt. Tadeusz möchte Mathilda zu sich nehmen. Grabosch wehrt sich dagegen, kann aber nicht verhindern, dass Tadeusz Mathilda mit nach Polen nimmt. Aber das lässt Werner Grabosch nicht auf sich sitzen. Er macht sich auf nach Polen, um Beweise zu sammeln, dass Mathilda dort nicht bleiben kann. Mit Videokamera und einem fiesen Plan nistet sich Grabosch bei Tadeusz und seiner Frau Agnieszka(Barbara Wysocka) ein. Auch die Großmutter und Tadeusz Mutter Irena(Grazyna Szapolowska) leben in der kleinen Wohnung im Plattenbau. Da geht es dann auch schon los: Tadeusz hatte behauptet, er besäße ein Haus. Das war aber nicht seine einzige Lüge. Auch mit dem Job gibt es Probleme und Mathildas Zimmer ist alles ander als ein Traum. Für Grabosch ist klar: Mathilda muss wieder nach Rendsburg. So setzt er seinen Plan in Gang und der geht(natürlich) voll in die Hose. Aber was noch viel schlimmer ist, der Atheist Grabosch wird an jeder Ecke mit der Religiösität der Polen konfrontiert, findet plötzlich Gefallen an Irena und hält es irgendwie doch für möglich, dass es einen Gott gibt...

Es sind mehrere Faktoren, die Jakob Ziemnickis Film -Polnische Ostern- so anschauenswert machen. Zum einen ist das die wirklich gute Geschichte um Familie, Trauer, Tod und Schicksal. Dazu kommt das wunderbare Spiel mit all den Klischees, die Deutsche und Polen umgeben. Vor allem aber ist es Henry Hübchen, der "seinen" Werner Grabosch mit so viel Herzblut spielt, dass man ihm jede Geste abnimmt. Die deutsch-polnische Produktion überzeugt weiterhin mit hervorragend besetzten Charakteren in allen Nebenrollen. Für mich gab es da absolut nichts zu meckern.

"Man kann das Leben nicht kontrollieren", sagt Irena zu Werner. Genau das ist Werners Problem. Er kann all das, was ihm im Leben etwas bedeutet, nur festhalten, wenn er es loslässt. Ob der Rendsburger Bäckermeister das hinbekommt? Schauen sie es sich einfach an. Sie werden es bestimmt nicht bereuen...
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am 9. Mai 2013
Diesen Film mag man, wenn man die leisen Zwischentöne liebt. Dinge, die man erahnt, aber nicht deutlich ausgesprochen werden. Die Anspielungen auf die Klischees auf beiden Seiten sind köstlich und gut ausgewählt und dargestellt.
Henry Hübchen ist sowieso unschlagbar.
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am 25. April 2014
Der Film fängt schon mit beeindruckenden Bildern an, indem ein Riesenschiff über das Land fährt. Richtig ist, der Bäckermeister Werner Grabosch (Henry Hübchen), Großvater von Mathilda (Paraschiva Dragus), lebt mit ihr in der Nähe von Rendsburg. Und ganz nahe am Nord-Ostsee-Kanal, wo sehr oft die Riesenschiffe fast an seinem Haus vorbeifahren. Es liegt etwas Trauer in diesen Anfangsszenen, obwohl ich das mit den Schiffen allein betrachtet faszinierend finde. Man erfährt. dass die Tochter von Werner Grabosch (Henry Hübchen), sowie dann auch Mutter von Mathilda (Paraschiva Dragus) kürzlich verstorben ist. Großvater und Enkel leben ihr Leben normal weiter, bis die Geschichte dann losgeht. Mathildas Vater (sie kennt ihn) Tadeusz hat das Sorgerecht zugesprochen bekommen und nimmt seine Tochter mit nach Polen, genau gesagt nach Tschenstochau, wo die Schwarze Madonna von Tschenstochau im Paulinerkloster Jasna Góra ist und im Film auch eine Rolle spielt. Nun fährt Werner Grabosch (Henry Hübchen) an Ostern dorthin mit dem Ziel, seine Enkelin wieder zurückzuholen mit allen legalen Mitteln.
Diese Geschichte wird hier von allen Schauspielern sehr gut gespielt. Manchmal denkt man es wird oft improvisiert, was wenn es so ist, auch vorteilhaft hinüber kommt. Henry Hübchen muss man hier noch besonders hervorheben. Die Deleted-Scenes als Bonus in dieser DVD würden für mich auch in den Film passen. Ich finde, er ist zwangsweise auf 90 Minuten geschnitten worden.
Für mich gibt es hier nur 1 kleiner Kritikpunkt. Als Werner Grabosch (Henry Hübchen) am Ende des Filmes der polnischen Familie hilft, macht er einen Deal mit Tadeusz, indem er seine Enkelin mit nach Hause in Rendsburg nehmen darf. Also er hilft der Familie ein Haus aufzubauen mit einem wundervollen Zimmer für Mathilda und glaubt dabei Malthilda würde freiwillig dann noch mit ihm nach Rendsburg zurückkommen. Könnte sein. Aber vorher im Film will er den Hasen, den Mathilda von ihrer Stiefmutter geschenkt bekommen hat, aus dem Fenster werfen, weil er richtigerweise merkt, dass das Verhältnis zwischen Mathilda und der Stiefmutter immer besser wird und ihm jetzt langsam "die Felle davonschwimmen" für die Durchführung seines Planes. Ich denke, so wie der Werner Grabosch in diesem Film dargestellt wird, hätte er schon bei seiner Hilfe für die polnische Familie "seinen Plan aufgeben" und keinen Deal mehr machen müssen.
Neben den Bildern vom Nord-Ostsee-Kanal, sind auch die Bilder vom Osterfest in Tschenstochau, einschließlich der Schwarzen Madonna von Tschenstochau im Paulinerkloster Jasna Góra sehr beeindruckend. Ich habe Lust verspürt dort dabei zu sein.
Ich kann diesen Film sehr empfehlen, zumal hier auch Klischees bedient werden, die hier positiv und nicht unrealistisch wirken.
Auch die Bonus-Zugaben sind sehr gut. Wenn man Zeit hat, sollte man sich den Film auch mit dem Audiokommentar vom Regisseur Jakob Ziemnicki und Henry Hübchen ansehen.

Meine Schulnote: 2-
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am 2. Dezember 2011
War anfangs etwas skeptisch, da ich bisher kein besonderer Fan von Henri Hübchen war - das hat sich seit diesem herrlich makabren Film geändert. Spätestens, nachdem ich dem polnisch abstämmigen, aber schon seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Regisseur zuhören durfte (mit Lachtränen in den Augen), welche Situationskomik er mit diesem Schauspieler während der Dreharbeiten erlebt hat, sind mir beide unglaublich ans Herz gewachsen. Für den Jungregisseur (humorvoll, sympathisch, absolut natürlich,dem man gern zuhört)freut es mich sehr, wieviel Erfolg er bei Max Ophüls und anderenorts hatte. Das Publikum gab gerührt stehende Ovationen. Man merkt, dass einige durch und durch skurrile Szenen tatsächlich aus dem Leben und dem eigenen Erfahrungsschatz des Polen gegriffen sind (die beiden Polizisten, die einen Strafzettel erlassen, wenn man stattdessen neben dem Auto kniet und betet - um danach einen kleinen Christopherus vom Polizisten persönlich überreicht zu bekommen... kein Scherz, laut Regisseur!!). Henri Hübchen als knurriger Kerl mit Schnodderschnauze, der sich gegen alles wehrt, was auch nur annähernd mit Religion und Kirche zu tun hat. Der aber zum (wie er glaubt) Schutz der Enkeltochter, die nach dem Tod der Mutter beim Vater in Polen leben soll, in selbiges, hochkatholisches Land fährt, um sich ein Bild über die furchtbaren Zustände zu machen, die in der polnischen Familie seiner Meinung nach herrschen müssen. Zu dumm, dass ihm eben gerade diese Familie immer mehr ans Herz wächst und er einsehen muss, seine Meinungen und Vorurteile zu revidieren...
Kurz: Lachtränen und bisweilen ungläubiges Kopfschütteln sind garantiert!
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am 9. Juni 2014
süßer lustiger und auch trauriger Film.. hab ich als Geschenk gekauft.. und hätt ihn doch auch ganz gerne in meinem Schrank..
kann man sich mehrmals ansehen.. tiefe Emotionale Gefühle.. bittersüß und lustig.
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am 7. Oktober 2013
Der Film ist ganz ruhig und schön gemacht, in dem Film wird viel polnisch gesprochen und nicht unbedingt übersetzt, das war aber auch gut, denn ich es für einen Freund gekauft habe, der Polnisch lernt. Der Film ist nicht super aufregend und zweite mal werde ich es nicht ansehen wollen, aber er ist gut.
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am 17. April 2015
für mich eher keine Komödie und wenn dann bestens eine Tragikkomödie. Schauspielleistungen der Hauptdarsteller super! nun noch fünf Wör ter
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am 23. April 2015
Für die ironische Darstellung der Geschichte und die schauspielerischen Leistungen vergebe ich 4 Sterne. Insgesamt ist der Film aber zu langatmig und wirkt konstruiert, deshalb 3 Sterne.
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am 20. Mai 2015
Der Film war nicht lustig, der Spannungsbogen eher schwach. Der Film hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Mein Mann hätte nur einen halben Stern vergeben.
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