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am 5. Juli 2012
Darum geht es: Lou ist 13 Jahre alt und hochbegabt. Sie hat bereits zwei Klassen übersprungen. Im Moment arbeitet sie für die Schule an einem Referat über Obdachlose in Paris.

Mit ihren Eltern lebt sein in Paris. Doch zu Hause herrscht gedrückte Stimmung. Die Mutter ist nach dem plötzlichen Kindstod von Lous kleiner Schwester Thais in Depressionen verfallen und verrichtet die Hausarbeit so emotionslos wie ein Roboter. Der Vater geht zur Arbeit.

In ihrer Freizeit geht Lou gerne zu einem Bahnhof in Paris, dem Gare d'Austerlitz (Anmerkung: in Paris gibt es mehrere Bahnhöfe), und beobachtet die Menschen dort.

Eines Tages trifft sie dort auf No, 18 Jahre alt, eine Obdachlose. No fragt Lou, ob sie eine Zigarette habe. Lou hat keine Zigarette, aber sie kommt mit No ins Gespräch.

Von da an treffen sich Lou und No immer wieder. Sie verabreden sich an Treffpunkten, zu denen Lou immer kommt. Bei No ist es nicht sicher, ob sie kommt oder nicht. Und wenn No kommt, lässt sie sich von Lou nur die Getränke bezahlen, mehr nicht. No ist zu stolz, um mehr Geschenke von anderen Leuten annehmen zu können.

No hat viel Lebenserfahrung und das fasziniert Lou. Von No möchte sie mehr Informationen über das Leben der Obdachlosen in Paris bekommen, um ihr Referat zu schreiben.

Zwischen Lou und No entwickelt sich eine Freundschaft und Lou würde gerne No helfen, aus der Obdachlosigkeit zu entfliehen und ein normales Leben zu führen.

Hier kommt Lucas ins Spiel, ein Schulkamerad Lous. Er ist das komplette Gegenteil von Lou, also ein schlechter Schüler. Er freundet sich ebenfalls mit Lou an, und gemeinsam versuchen sie, für No da zu sein.

Meine Lese-Erfahrung: Vor einigen Jahren habe ich die deutsche Fassung dieses Buches gelesen, das mir sehr gut gefallen hat. Jetzt habe ich das Buch im französischen Original gelesen. Ich habe kein Problem, die französischen Sätze zu verstehen, weil ich auch viele mir unbekannte Wörter aus dem Satzzusammenhang 'erraten' kann. Aber die Worterklärungen auf jeder Seite finde ich wirklich sinnvoll. Meine Französischkenntnisse ist sehr gut (aber nicht ausgezeichnet). Jedoch kannte ich Ausdrücke, wie beispielsweise '"être à l''aise'" (sich wohlfühlen) und '"s''esclaffer"' (laut lachen), vor der Lektüre des Buches noch nicht.

Die Worterklärungen sind ein Grund dafür, dass sich das Buch angenehm und schnell lesen lässt. Denn ich brauche kein Wörterbuch und erspare mir das lästige und zeitaufwändige Nachschlagen.

Weiterhin ist das Buch im Präsens (présent) und im Perfekt (passé composé) verfasst. Darüber bin ich angenehm überrascht, denn viele Romane, die auf Französisch erscheinen (auch Bücher, die von einer Fremdsprache ins Französische übersetzt wurden), sind im Passé Simple (historisches Perfekt) geschrieben. Das ist eine Zeit, die nur in der geschriebenen Sprache vorkommt und besonders bei den unregelmäßigen Verben kompliziert und ungewohnt aussehen kann.

In Baden-Württemberg lernt man das 'Passé Simple' erst am Schluss des fünften Lernjahres Französisch, also im G8-Gymnasium in Klasse 10 (ich gebe unter anderem Nachhilfe in Französisch und weiß das). Der Vorteil von '"No et moi"' ist also, dass dieses Buch schon von Schülern der Gymnasiumsklassen 8 und 9 gelesen und verstanden werden kann.

'"No et moi'" wartet also mit dem 'Présent' und dem 'Passé Composé' als Erzählzeiten auf (beide Zeiten lernt man im ersten Lernjahr Französisch am Gymnasium), die Charaktere sind sehr sympathisch, die Handlung ist interessant und nicht vorhersehbar (mich hat das Thema 'Obdachlosigkeit', wie es in diesem Buch behandelt wird, sehr berührt). Das trägt dazu bei, dass man sich schnell in dieses französische Buch einfindet und es gerne liest.

Ich vergebe 5 Sterne und eine Empfehlung für Französisch-Liebhaber und alle, die es werden wollen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. März 2016
Das Buch liest sich ganz toll und erzählt eine wunderschöne, spannende und berührende Geschichte. Ich fand es nicht ganz so einfach zu lesen wie "Le petit Nicolas" oder "Le petit prince" aber durchaus für einen Anfänger wie mich geeignet. (Die Schwierigkeit liegt auch nicht am inhaltlichen Verständnis sondern an der Erzählerin, die versucht, alles möglichst treffend zu beschreiben und gerne mehrere Adjektive anbietet. Ich kannte dabei einfach nicht immer alle. Trotzdem, bzw. eigentlich gerade deshalb, empfand ich den Schreibstil als sehr schön.)
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am 12. Dezember 2013
Da hier ein anderer Rezensent mit Niveau B1 dieses Buch gekauft hat, habe ich mich ebenfalls zum Kauf entschlossen und das war gut!
Die Geschichte ist ganz nett, die Vokabeln sind mir nicht alle geläufig - aber unwichtig, man versteht trotzdem alles.
Ich habe nach meinem Kauf entdeckt, dass es noch die "Fremdsprachentexte" von Reclam gibt (auch für No et moi).
Bei meinem nächsten französischsprachigen Buch werde ich definitiv die Reclam-Ausgabe wählen - ganz einfach, weil ich dann sofort in den Fußnoten auf jeder Seite nachschauen kann, was ein nicht ganz so geläufiges Wort bedeutet.
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am 30. November 2013
Fantastisches Buch. Am allerbesten gefällt mir die Erzählerstimme - endlich mal eine Ich-Erzählerin mit ordentlich Charakter und den dazugehörigen Gedankensprüngen, wodurch sie sehr natürlich wirkt. Ein wunderschönes Buch für alle Außenseiter, die am liebsten die ganze Welt retten würden.
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am 13. April 2016
Une histoire de la dure réalité racontée avec le franc parler d'un adolescente, simplement sans se poser des questions sur le "qeu dira-t-on" mais plutôt " pourquoi personne ne réagit?". Bonne leçon de vie et de se remettre en question....
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am 3. März 2014
Nicht schlecht, das Sujet ist im Kern interessant, aber etwas naiv presentiert, durch das Ende nachdenklich stimmend und dadurch hart am Kitsch vorbei Die Sprache ist modern/familiär und dadurch aktuell und informativ.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. Januar 2013
In der Mittelstufe können nur Auszüge gelesen werden. Aber für B1B2 und aufwärts (Leistungskurs) ist die Thematik besonders gut geeignet.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 17. Mai 2015
alles okay - was soll man mehr schreiben alles okay - was soll man mehr schreiben alles okay - was soll man mehr schreiben
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am 9. Januar 2016
Ein sehr schönes Buch und sicherlich auch geeignet um in der Schule das Thema SDF zu thematisieren und besser nachvollziehbar zu machen.
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am 23. Februar 2013
Très belle histoire, émouvante et moderne. A recommander! Intéressant pour des lycéens qui apprennent le français. Assez facile à lire.
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