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am 15. Juni 2012
'Traveller' ' Reisende oder Reisender heißt das aktuelle Album 2011 von Anoushka Shankar. Flamenco trifft hier auf indische Klassik. Geographisch zwar weit von einander entfernt, musikalisch jedoch miteinander verwandt.
So brachten die aus dem Nordwesten Indiens nach Europa Reisenden musikalische Einflüsse mit, die neben arabischen, jüdischen und spanischen eine Symbiose bildeten und den Flamenco entstehen ließen.

Anoushka Shankar ' Tochter von Ravi Shankar ' macht sich auf die Reise zu den Gemeinsamkeiten der beiden musikalischen Stile. Zusammen mit dem Flamenco-Gitarristen und Produzenten Javier Limon entstand so eine CD bei der es nur noch durch genaues Hinhören gelingt die Unterschiede zu erkennen. Als roter Faden wird das Album durchzogen von den Anoushka Shankars Sitarklängen.

'It dances inside me'' textet Anoushak Shankar für den ersten Track 'Inside Me'. Ins Spanisch übertragen singt Sandra Carrasco diese Zeilen ' fast im Stil eines gesungenen Mantras begleitet von Sitar, Flamencogitarre, spanischer Percussion und der indischen Tabla, gespielt von Anoushkas langjährigem Weggefährten - Tanmoy Bose.

Klavier und Sitar bilden die Grundlage für 'Buleria Con Ricardo'. Die beiden Instrumente spielen gemeinsame Tonfolgen, trennen sich, wiederholen die Tonabfolgen des anderen Instrumentes. Den rhythmischen Hintergrund bilden Palmas, das für den Flamenco typische Händeklatschen sowie der Cajon, die Kistentrommel.

Ravi Shankar selbst schrieb den Text für 'Krishna'. Gesungen wird er von Subha Mudgal, einer bekannten Interpretin unterschiedlichster indischer Gesangstile.
Als Gegenpart zum Gesang spielt Ajay Prasana die indische Flöte. Tanmoy Bose ist hier wieder als Tablaspieler vertreten.

Noch älter ist der Text des folgenden Liedes. Im 13./14. Jahrhundert vom großen indischen Lyricer Amir Khusrau geschrieben, hat Javier Limon die Worte ins Spanische übertragen. Juan Rafael Cortés Santiago bekannt als Duquende singt den Text als Flamenco 'Si No Puedo Verla'.

Unterschiedliche Tanzstile auf einer Musik-CD hören ' das geht, wenn man die Fußglocken der Bharata Natyam Tänzerin Mythili Prakash und die kräftigen Flamencoschritte von Farruco (Antonio Montoya Flores) mit der südindischen Trommel Mridangam, der Flamenco Percussion und der Sitar von Anoushka aufnimmt. Schließt man die Augen, kann man die beiden tanzen sehen.

'Boy meets Girl' ist ein ruhiges Stück mit Sitar und Gitarre.

Der Flamencogesang erklingt wieder bei 'Kanya', diesmal gesungen von Sandra Carrasco. Anoushka begleitet sie, umkreist den Gesang und 'ersetzt' die Flamencogitarre.

Klassische indische Instrumente wie die indische Oboe Shenai, die nordindische Tabla-Trommel und das südindische Moorsing (Maultrommel) begleiten das schnelle, dynamische Stück 'Traveller'.
'ISHQ' (Liebe) besingt Aditya Prakesh in den aus dem 15. Jahrhundert stammenden Zeilen des Poeten Jami. Tabla und Palmas treiben den schnellen Rhythmus unter dem getragenen Gesang voran.

Ruhiger erklingt 'Casi Uno' mit dem Flamencogesang Concha Bulkas und der Gitarrenbegleitung Javier Limons sowie den Sitarklängen Anoushkas.
Gegen Ende untermalen die südindischen Rythmusinstrumente Ghatam und Kanjira diesen Flamenco.

Zu ihren musikalischen Wurzeln kommt Anoushka Shankar mit 'Bhairavi'. Lehnt sich ihr Sitarspiel ansonsten häufig dem Lauf der Flamencogitarre an, spielt sie hier einen klassischen Raga, nach dem getragenen unrhythmischen Anfang (dem so genannten Gat) begleitet von Tanmoy Bose auf der Tabla. Mit über 10 Minuten Spielzeit auch das längste Stück dieser CD.

Den Ausklang bildet 'Lola's Lullaby'. Die ruhigen, sich wiederholenden, fast meditativen Klänge der Sitar werden durch die indische Flöte von Ajay Prasanna und spanischen Percussionselemente ausgeschmückt.

'Traveller' nimmt den Zuhörer, die Zuhörerin auf eine Reise mit. Von Indien nach Spanien und wieder zurück ' hin und her ' bis es nicht mehr wichtig ist, zu erkennen was nun indische Klassik und was nun Flamenco ist.
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am 21. Dezember 2013
Vorwort:
Anoushka Shankar, die 1981 in London geborene Tochter des weltberühmten Musikers Ravi Shankar, zählt inzwischen selbst zur ersten Riege der sog. „Weltmusiker“.

Da sie sich früh für Musik interessierte und vor ihrem Musikstudium bereits das Sitar-Spiel (u.a. bei ihrem Vater) lernte, hat sie es schon in jungen Jahren zu einer Perfektion gebracht, für die manche anderen Künstler deutlich länger brauchten.

Das erste kleine Konzert gab Anoushka Shankar schon im Alter von 13 Jahren in Neu Delhi und begleitete ihren Vater dann im nächsten Jahr auf seiner Welttournee.

Weil Beatles-Mitglied George Harrison, der einst bei Ravi Shankar das Sitar-Spiel lernte und dieses Musikinstrument dann in die Musik der Beatles integrierte (zu hören u.a. im Song ‚Within You Without You’, des Grammy prämierten Albums ‚Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band’), den Weg für die Sitar in Europa und den USA ebnete, hatte Ravi Shankar bis zu seinem Tod 2012 eine treue weltweite Fan-Gemeinde.

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Anoushka Shankar (sie ist übrigens die Halbschwester der amerikanischen Sängerin Norah Jones) wurde bald selbständig und arbeitete regelmäßig mit Künstlern aus anderen Musikrichtungen zusammen.

Sie veröffentlichte im Laufe der Jahre etliche Alben/CDs (siehe nachfolgende Auflistung), die -
obwohl teilweise bereits *Grammy nominiert - doch eher Insider-Tipps blieben:

• ‚Anoushka’, 1998
• ‚Anourag’, 2000
• ‚Live At Carnegie Hall’, 2003*
• ‚Rise’, 2005
• ‚Rise Remixes’, 2006
• ‚Breathing Under Water’, 2007

Das änderte sich jedoch mit dem hier rezensierten, 2011 veröffentlichten, Album ‚Traveller’ gründlich, denn es verhalf der Künstlerin endlich zum längst verdienten weltweiten Durchbruch und wurde für den Grammy nominiert (als ‚Best World Music Album’).

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Zum Album ‚Anoushka Shankar Traveller’:
Anoushka Shankar hatte das Werk in Madrid aufgenommen, nachdem sie zu der Auffassung gelangt war, dass der Flamenco seinen Ursprung vielleicht in Indien haben könnte und im Wege von Migrationsbewegungen vergangener Jahrhunderte einst seinen Weg nach Spanien fand.

Folgerichtig wurde ‚Traveller’ daher produziert vom spanischen Gitarrenspieler und Flamenco-Produzenten Javier Limón und entstand unter der Mitwirkung von Sandra Carrasco und Shubha Mudgal (Gesang), Pepe Habichuela und Javier Limón (Gitarre) und anderen. Eine sehr gelungene Zusammenarbeit, wie man beim Anhören sofort feststellen kann.

Musik:
Die CD ist tatsächlich ein musikalisches Erlebnis ganz besonderer Art geworden und widerlegt spielend diejenigen, die behaupten „da wären zwei Musikrichtungen vermengt worden, die gar nicht zusammen passen“.

Es ist schon verblüffend, wie gut das traditionelle Sitar-Spiel von Anoushka Shankar mit dem traditionellen Flamenco harmoniert und sich beide Musik-Stile gegenseitig so großartig ergänzen.

Klangqualität:
Die beim angesehenen Klassik-Label ‚Deutsche Grammophon’ veröffentlichte CD klingt hervorragend (Stereowirkung und räumlicheTiefe beeindrucken genauso, wie die sehr harmonische Abmischung von Höhen-Mitten-Bässen).

Kaufempfehlung:
Sicher nichts für Puristen beider „Lager“ (Flamenco und klassische indische Musik). Für diejenigen Musikhörer jedoch, die immer offen für neues sind und außerdem beiden Musikrichtungen etwas abgewinnen, könnte das Album sogar zu einem Favoriten werden, den sie immer wieder gerne hören. Und genauso ist es mir mit ‚Traveller’ ergangen …

Vielleicht bietet sich die CD auch als gelungenes Weihnachtsgeschenk in allerletzter Minute an?

Weitere CD-Empfehlungen von Anoushka Shankar, Ravi Shankar und N.Ravikiran verlinke ich im Kommentarbereich unter diesem Text.
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11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Februar 2013
This is a particularly interesting and worthy selection for music lovers interested in seeing how classical indian music finds its way into European music. It is not fusion really but more of a collaboration or riff on Eastern and Western traditional music. Why does Flamenco music sound like it could be coming from India? Why does Indian music sound familiar? This cd will answer some of those questions! Her father seemed interested in exploring Indian music from within while Anoushka seems a bit more restless to see what and how Indian music has goen beyond India! Never a bad choice to purchase this woman's music!
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am 25. November 2013
Wer den Meister Ravi Shankar kennt, wird möglicherweise auch von seiner Tochter Grosses erwarten. In diesem Fall zurecht. Anoushka Shankar legt hier ein durchgängig hochwertiges und musikalisch überzeugendes Album vor. Back to the roots spielt sie virtuos auf der Sitar und mischt Elemente indischer Klassik mit Anleihen aus dem Flamenco. Klare Empfehlung.
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am 7. November 2013
Das ist Musik mit Herz und 1 gelungene Kooperation zwischen 1 Inderin und 1 Spanier !
Sehr gut arrangiert und sehr virtuos !
Da kann einem manchmal ein Schauer über den Rücken laufen !
Grüße N.O.
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am 14. April 2013
Tolles Album, super Musiker!!! So überraschend Sitar und Piano zusammen sind, so überzeugend sind sie dann gemeinsam... Das giil auch für die anderen Instrumente. Sehr zu empfehlen!
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am 13. Dezember 2015
die musik von anoushka shankar ist durch die kombi mit spnischer musik und westlichen einflussen ein echter hinhörer mit hitqulität
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am 17. April 2013
ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschliessen! Super Musik und zur Zeit definitiv meine Lieblings-CD. Da ich mich gerade für indische Musik interessiere, bin ich auf Anoushka Shankar gestossen und mir gefällt diese CD von ihr am besten.
Ich mag auch sehr gerne die israelische Sängerin Yasmin Levy, die Ladino singt (also das Spanisch der sefardischen Juden deren Vorfahren bis zu ihrer Vertreibung im 15. Jahrhundert in Spanien & Portugal lebten) und dieses ebenfalls auf moderne Art & Weise mit Flamenco kombiniert. Gerade diese Kombination und neu-interpretation finde ich so interessant und das macht Anoushka Shankar auch.
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am 6. August 2013
Anoushkar Shankar macht sich mit ihrer Sitar auf und entdeckt den Flamenco. Es entsteht eine super spannender Stilmix aus zwei Kulturen. Nur zu empfehlen.
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am 10. Februar 2014
Mit meinen spanischen Ursprüngen weiß ich, daß der Flamenco (Musik und Tanz) aus Indien ursprünglich stammt! Diese CD ruft diese Tatsache noch deutlicher hervor und schafft eine zauberhafte Symbiose beider Musikrichtungen!
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