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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
Dresden Concerti
Format: Audio CD|Ändern
Preis:20,10 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 24. September 2016
Die Dresdner Kapellsolisten spielen unter der Leitung von Helmut Branny Symphonien und Konzerte der Barockkomponisten Zelenka, Neruda, Albinoni, Reichenauer und Heinichen. Übersprudelnde Lebensfreude klingt aus ihren Stücken, so dass sich der Hörer fragt, warum diese Komponisten und ihre faszinierenden Werke so unbekannt sind! Wahrscheinlich liegt dies an der Überlieferungsgeschichte der Stücke: Deren Partituren lagen seit 1770 in einem Schrank hinter der Orgel in der Katholischen Hofkirche in Dresden, wo sie erst Mitte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt wurden. Die meisten Noten überstanden auch die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Ihre abenteuerliche Überlieferung wird im beiliegenden Heftchen erzählt und die oben genannten Komponisten werden kurz vorgestellt, ebenso die Dresdner Kapellsolisten und ihr Leiter Helmut Branny. Die hier enthaltenen Musikstücke von Neruda und Albinoni wurden auf dieser CD zum ersten Mal weltweit eingespielt! Nun bleibt zu hoffen, dass noch mehr Musikstücke aus dem oben erwähnten Schrank eingespielt und auf CD veröffentlicht werden! Ich empfehle diese CD allen Freunden beschwingter Musik und weltlicher Barockmusik!
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am 11. März 2014
Das Booklet informiert uns darüber, dass seit dem 17. Jahrhundert in der Kirche in Dresden hinter der Orgel Schrank Nr. 2 steht, in dem man die Noten aufbewahrt. Die Werke wurden eine Zeitlang häufig gespielt, dann seltener, schließlich gerieten sie in Vergessenheit. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts nahm man sich dieser alten Schätze wieder mehr an. Auch einen Zweiten Weltkrieg galt es zu überstehen, und viele Werke blieben glücklicherweise erhalten, darunter Konzerte von Vivaldi, Albinoni, Heinichen, Zelenka und anderen.

Die vorliegende CD enthält interessante Barockmusik, eingespielt von den Dresdner Kapellsolisten unter Helmut Branny, den "Nachfahren" derer, die damals die Konzerte schrieben und aufführten. Wir hören Sinfoniae und Concerti, die die damalige Zeit lebendig werden lassen, darunter zwei Weltersteinspielungen. Da ich einen rauen, manchmal groben Klang eines Barockorchesters durchaus mag, gibt es von mir eine Empfehlung. Hoffentlich werden noch viel mehr Schätze aus Schrank Nr. 2 "gehoben" und eingespielt.
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am 24. Februar 2012
Es muss ja nicht immer Preußen sein und nicht immer nur Quantz. Auch andere Höfe hatten gute und sehr respektable Musiker. Aus Dresden beispielsweise kommen derzeit barocke Känge, eingespielt von den Dresdner Kapellsolisten.
Die Namen der Komponisten sind (zumindest mir) nicht wirklich geläufig. Gut, Heinichen und Albinoni kennt man. Doch Zelenka, Neruda und Reichenauer? Die Stücke sind allesamt sehr schön. Der Klang ist vorbildlich und sehr transparent.
Aber leider finde ich die Interpretation ein wenig zu brav. Sicherlich, zum Essen und zum Lesen bestens geeignet. Aber genügt das?
Das Bessere ist des Guten Feind. Und es gibt da eine ewig alte Einspielung mit einem vergleichbaren Programm:
Concerti Per l'Orchestra di Dresda
Natürlich sind es andere Stücke - aber das ist nicht entscheidend. Beeindruckend ist die Frische, mit der die Kölner damals agierten. Diese Aufnahmen haben nämlich genau den Biss, der den Dresdnern leider abgeht. Reinhard Goebel und die Musica Antiqua Köln bleiben eben auch nach der Auflösung des Ensembles 2006 Maßstab und Meilenstein.
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