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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 16. Dezember 2016
Der Wiener Staatsoper ist mit "Anna Bolena" eine hervorragende Inszenierung gelungen. Neben der alles überragenden Anna Netrebko als Anna
Bolena glänzen Elina Garanca als Jane Seymour und Ildebrando d' Arcangelo als Enrico - und Elisabeth Kulman beweist als Smeaton eindrucks-voll, wie großartig man auch eine kleinere Rolle gesanglich und darstellerisch gestalten kann.
Dem Triumph der wundervollen Stimmen geben das ausgezeichnet aufspielende Staatsopernorchester und der hingebungsvoll singende Chor
den musikalisch erforderlichen Rahmen. Die Regie überzeugt vor allem in der Personenführung, sie hätte aber sowohl den Herren- als auch den
Damenchor etwas stärker die Geschehnisse hinter der sichtbaren Szene kommentieren lassen können. Der (umstrittenen) Idee, Anna Bolenas
kleine Tochter Elizabeth bei der Abschieds- und Hinrichtungsszene ihrer Mutter auf die Bühne zu bringen, kann ich zustimmen - hier gelingt ein
Vorgriff auf die Zukunft: Elizabeth wird als Vermächtnis ihrer Mutter einst als eine der ganz großen Königinnen Englands nachhaltig Geschichte
schreiben.
Prächtige Kostüme und ein nicht überladenes Bühnenbild erhöhen die Sehfreude bei dieser traditionellen, nicht durch störendes Beiwerk des
modernen Regietheaters beeinträchtigten Inszenierung und sorgen für einen Opernabend mit reinem Belcanto - Genuss.
Das Werk beinhaltet - vor allem in den Duetten und Ensembleszenen - melodisch einige großartige Eingebungen Donizettis und sollte in
der Sammlung keines Liebhabers der italienischen Oper fehlen.
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am 16. Oktober 2011
Eine eher traditionelle Inszenierung in prachtvollen Kostümen ist das bühnenbildliche Optimum für den rein traditionell ambitionierten Opernseher. Aber auch für den eher am Regie-Theater Interessierten, bietet diese Aufführung ein glanzvolles Ereignis. Ein sängerisches Ensemble von sehr guter singschauspielerischer Präsenz. Die Hauptpartien sind besetzt mit, einem involvierend agierenden, überzeugenden Ildebranco d`Arcangelo als Heinrich VIII, einem Percy von Francesco Meli, der teilweise in stimmliche Grenzbelastungsbereiche zu gelangen scheint. Großartig die weiblichen Rollenporträts. Anna Netrebko singt eine atemberaubend, singschauspielerisch authentische Anna Bolena, Elina Garanca ist ein adäquater, sängerischer Gegenpart als Giovanna Seymour. Die Konfrontationszenen zwischen diesen beiden, gehört schon zu den ganz großen Ereignissen des Musiktheaters. Ebenso faszinierend der Smeton von Elisabeth Kulman mit einem höchst interessanten Timbre.

Evelino Pido dirigiert substantiell, emotional berührend.

Insgesamt eine Aufführung von überzeugender Substanz, die sich keiner entgehen lassen sollte.
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am 27. Februar 2012
Oper kann wohl schöner und großartiger nicht sein! Selbst auf der DVD erhält man eine präzise Vorstellung von dieser hervorragenden Inszenierung mit Sängern der Weltklasse und den Wiener Philharmonikern unter der Stabführung von Evelino Pidó, was unter einem "Großen Opernabend" zu verstehen ist. Elina Garanca und Anna Netrebko, die Leidenschaft und Emotionalität ausdrucksstark singen, Ildebrando d'Arcangelo als diabolischer Heinrich, die aufstrebende Elisabeth Kulman als Smeton, der in harmloser jugendlicher Verliebtheit in diese Tragödie hineingezogen wird,und alle Anderen, diese Inszenierung ist einfach ein Genuß! Für Opernliebhaber ein Muß!
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Dezember 2011
Als Maria Callas 1974 nach Berlin kam, nach ihrem Konzert mit Di Stefano, einigen Fans, darunter meiner Wenigkeit, mitgebrachte Opernkassetten Signierte, war auch der Mitschnitt ihrer Mailänder Bolena dabei.

Fast Entsetzt als sie den Titel sah sagte sie zu der Bolena Aufnahme - lieber 5 Normas als eine Bolena - nein, - nie wieder. das Werk hat für jeden Sopran ziemliche Tücken, das hat auch Damals in Mailand die Caballé gemerkt als sie Jahre Später in die Fußtapfen der Göttlichen trat und die Premiere schmiss, um dann von der Jungen Cecilia Gastia ersetzt wurde die das Werk erfolgreich aufführte. (Ein jahr Später glänzte Montserrat Caballé dann doch, wir konnten Aufatmen....)

Viele Große Interpretinnen haben Sich in dem Werk mehr oder Kongenial versucht, aber Leider gibt es ausser einigerTonmitschnitten, nur wenige Videos. Das Älteste das ich Kenne ist mit einer Späten Joan Sutherland das Amazon auch anbietet Gaetano Donizetti: Anna Bolena
Dann mit Katja Ricciarelli aus Bregenz 1985, wurde sogar im Deutschen Fernsehen gesendet, aber nie offiziell veröffentlicht. Danach gab es nur vor wenigen Jahren, eine sehr Belcantistische gute Fassung mit der Griechin Theodossiou die ich auch empfehle. Donizetti, Gaetano - Anna Bolena

Nun jetzt dieser diesjähriger, Von knisternder Spannung eines Premieren Abends begleiteter Mitschnitt, der erstaunliches Zeigt. Erstens Anna Netrebko singt diese Rolle nicht zu Früh, jetzt ist der Richtige Zeitpunkt führ ihre etwas inzwischen angenehm abgedunkeltere Stimme und den Höhen die in die Richtung eines Lyrico Spinto zu gehen scheinen, die Stimme ist erstaunlichst zu früheren Zeiten gereift, sie wird sicher in Zukunft einige Rollen zu Gunsten anderer, für Sie jetzt stimmlich passenderer verlassen, das wird noch interessant. Das Berühmte Duett mid den Beiden Damen zeigt den vom Komponisten gewollten Wettstreit der Makellos über die Bühnenrampe kommt.

Elina Garanca ist ihr ein adäquater Gegenpart als Giovanna Seymour, ihr heller Mezzo passt gut zu Netrebkos Stimme.Wer auch in den Jahren sich sehr vielversprechend Weiterentwickelte ist Ildebranco d`Arcangelo als Heinrich VIII der seinen Weg vor gut 15 Jahren als jugendlicher Frischer Bariton jetzt auch einige kernige Basstöne zeigt die einen Erotischen Heinrich VIII auf die Bretter bringen dem man den Königlichen arroganten Frauenheld mühelos abkauft. Er spielt seine Rolle mit Gusto, scheint in die Fußtapfen des Besten Ramey der Glanzzeit zu treten, würde mich nicht wundern, wenn er demnächst einen Mefistofele hinlegen würde. Etwas Blass der Percy von Francesco Melk, den man sonst besser kennt, Dafür entschädigen die vorher zitierten, wobei noch der Smeton von Elisabeth Kulman nicht unterschlagen wird.

Evelino Pido hält all dies perfekt zusammen, um nicht zu sagen er trägt seine Sänger auf Händen.

Die Inszenierung Setzt auf traditionelles erzählen, wobei die Gegengewichtigkeit der Figuren von Eric Génovèse präzise in Szene gesetzt wird. Der Regisseur versucht hier keine Experimente mit einer sehr diffizilen Partitur zu machen. Die Geschmackvollen Kostüme einer der Besten Kostümbildnerinnen weltweit, Luisa Spinatelli, bestechen eher durch ihre wissende Perfektion in ihrer nie überladenen Stilistik die in ihrer perfekten Ausführungen sehr gut dem ebenso schlichtem, aber effizientem Bühnenbild zusprechen.

Ein seltener Opernabend der sich vor seinen Vorbildern sicher nicht verstecken braucht, allein die Besätzung, die ich hier nochmals nenne, ist von großer Homogenität, und musikalisch ist dies alles ohne Makel.

' Evelino Pidò Dirigent
' Eric Génovèse Inszenierung
' Jacques Gabel Bühnenbild
' Claire Sternberg und
' Luisa Spinatelli Kostüme
' Bertrand Couderc Licht
' Johannes Haider Bewegungsregie
' Ildebrando D`Arcangelo Enrico VIII.
' Anna Netrebko Anna Bolena
' Elina Garanca Giovanna Seymour
' Francesco Meli Lord Riccardo Percy
' Elisabeth Kulman Smeton
' Peter Jelosits Sir Hervey
' Dan Paul Dumitrescu Lord Rochefort

Machen sie sich diesen aussergewönlichen Wiener Premierenabend zu eigen, sie werden nicht enttäuscht sein.
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am 10. September 2013
Ich bin eine große Freundin der italienischen Oper, aber eigentlich kein Netrebko-Fan. Ich sah - leider zu spät und nur zufällig - den zweiten Akt der o.g. Oper im Fernsehen; es war die Aufzeichnung der Premiere in der Wiener Staatsoper. Netrebko aber auch alle anderen Sängerinnen und Sänger waren sowohl gesanglich als auch darstellerisch brillant. Die gelieferte DVD bildet die Qualität der Inszenierung und der künstlerischen Leistungen perfekt ab, auch die Tonqualität ist hervorragend. Insgesamt ein Gänsehaut-Erlebnis.
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am 24. Oktober 2011
um die schwierige, von Donizetti für den damaligen Spitzentenor Rubini geschriebene Rolle des Percy, rollendeckend besetzen zu können. Meli war somit eine eklatante Fehlbesetzung und ist der Schwachpunkt dieser Aufnahme.
Deren Stärken sind neben der herrlichen Musik und den prachtvollen Kostümen, die beiden Rivalinnen um die Gunst des Königs. Auch wenn die Netrebko in der finalen Wahnsinnsszene hörbar an ihre stimmlichen Grenzen stößt, bietet sie ein packendes Rollenportrait. Wie auch die Sängerin des unglücklichen Pagen Smeton aus ihrer Rolle ein Ereignis machte. Bei dieser werkdienlichen Inszenierung zahlt sich der Kauf einer DVD oder BluRay wirklich aus!
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am 15. Februar 2013
Eine der besten Aufnahmen von Netrebko, sie singt bedeutend besser als in der Met Uebertragung, Koloraturen hie und da verschliffen jedoch gesamthaft sehr überzeugend. Genauso gut Elina Garanca, eine der besten und schönsten Seymours der letzten Jahre. Die Inszenierung historisch ohne Überladen zu sein, Kostüme sehr gut. Gefällt uns Donizetti-Fans sehr gut.
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am 10. September 2013
Gegenüber der Fernsehübertragung erschienen mir die Untertexte zu den Gesangstiteln

sehr sparsam - ansonsten gut, speziell auch wegen der Besetzung !
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am 17. November 2016
Ich habe die Blu-Ray noch nicht komplett gesehen ... jedoch !! ... die Belichtung ist extrem schlecht, wenn ich mit MET vergleiche.

Viel zu hell, es spiegelt teilweise an den Darstellern und die Farben sind auch zu grell, mit dem Kontrast stimmt dann natürlich auch so einiges nicht.

Dann mag ich Pelzkostüme nicht wirklich ... gab es wahrscheinlich zu der Zeit auch so nicht.

Deshalb ziehe ich mal 1 plus irgendwas Stern ab :)
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am 5. November 2011
Ein Erlebnis! So kann Oper sein! Die beiden Frauen so intensiv, solche Stimmen, so präsent und dazu noch schön! Und Ildebrando kommt durchaus mit ihnen mit. - Wunderschöne Kostüme. Inszenierung: Nichts Modisch-Banal-Grausliches - und "doch" großes packendes aktuelles Theater! Es GEHT liebe RegisseurInnen!!!
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