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Comeblack
Format: Audio CD|Ändern
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am 8. November 2011
In den letzten Zügen ihrer ruhmreichen, über 40-jährigen Karriere veröffentlichen die Scorpions eine abschließende Best of Platte. "Comeblack" heißt das Teil und bereits im ironischen Titel wird klar, dass es definitiv keinen Abschied auf Zeit geben wird, wie so oft in der Fachpresse vermutet. Die Entscheidung ist endgültig, der letzte Vorhang fällt und Deutschlands erfolgreichste Rockband aller Zeiten verschwindet für immer im Dunkel. Klaus Meine, Rudolf Schenker, Matthias Jabs, Pavel Maciwoda und James Kottak treten in Topform ab, das unterstreicht die ausgedehnte, furiose Abschiedstournee. Beeindruckt von den finalen Erfahrungen mit den Fans entschließt sich die Band ein letztes Mal im Studio zusammen zu kommen und ihre größten Hits neu einzuspielen. Zusätzlich gibt es sechs Coversongs, die sie über die Jahre besonders beeindruckt und geprägt haben.

Der Sound der LP wird modernen Standards gerecht, allerdings gelingt es den Scorpions nicht ganz, die Energie der alten Songs in den Neuauflagen zu reproduzieren. Alles klingt satter und klarer im Vergleich zu den soundtechnisch teils doch sehr angestaubten Originalen, aber von den beiden Schweden Mikael Nord Anderson und Martin Hansen auch recht glatt und profillos produziert. Besonders auffällig bei "The Zoo" von "Animal Magnetism" (1980). Die Entscheidung, das tonnenschwere Hauptriff in den Strofen wegzulassen, nimmt der Nummer den Drive und war letztlich unglücklich. Ich habe mich sehr darüber gefreut, eine klangtechnisch ans 21. Jahrhundert angepasste Aufnahme dieses Klassikers zu hören zu bekommen, doch vom Resultat bin ich ehrlich gesagt enttäuscht. Einem grandiosen Stück Musik wurde leider vieles von seinem Zauber genommen. Ganz im Gegensatz zu "Rhythm of love". Hier wurde alles richtig gemacht, der Titel klingt schön kräftig und dynamisch. Die beste Neuauflage der CD.

Interessant auch die Umsetzung von "Rock you like a Hurricane". Obwohl schon tausendmal gehört überzeugt sie voll und ganz. Etwas weniger roh als das Original, aber immer noch ein unverschämter Ohrwurm und eine ewige Hard Rock Hymne. "No one like you" hingegen wird auch in der aktualisierten Version nicht mein Lieblingssong werden. "Blackout" hat Druck, wirkt aber nicht ganz so energiegeladen wie anno 1982. Die beiden großen Balladen-Hits "Wind of Change" und "Still loving you" werden ebenfalls routiniert dargeboten. Insgesamt ist das alles sehr professionell, in der Gesamtschau aber irgendwie auch etwas müde und teilweise sogar lustlos.

Leider ändert sich das auch mit den Covers nur geringfügig. "Ruby Tuesday" von den Rolling Stones, "Across the Universe" von den Beatles und "Tainted love" von Soft Cell gefallen mir am Besten. Man hört auch hier, dass Vollprofis am Werk sind, die den Titeln durchaus Flair verleihen können.

Richtig verunglückt ist keine der Aufnahmen auf "Comeblack", besonders herausragend aber auch nicht. Es ist ein solides Abschiedsgeschenk für die Fans, die ihre alten Helden noch ein letztes Mal auf Platte bewundern dürfen. Bei aller Liebe für die Scorpions - alles in allem wirkt das Ganze wenig liebevoll und schnell produziert. Ich hätte es gut gefunden, wenn sie gewartet hätten bis nach ihrem allerletzten Konzert, um dann mit mehr Zeit ins Studio zu gehen. Die einzigartige Musik dieser Band hat es verdient, leidenschaftlicher umgesetzt zu werden. Wer hören will, wie es besser geht, dem sei das 2000er "Moment of Glory" Best of mit den Berliner Phillharmonikern ans Herz gelegt. Aus nostalgischen Sammlergründen ist "Comeblack" sicherlich eine sinnvolle Anschaffung. Mehr aber leider nicht. Hier wurde die große Chance verpasst, der jungen Generation eine aktualisierte Neuauflage der größten Scorpions-Hits nahe zu bringen, die deren Klasse auch angemessen ist.
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am 9. August 2013
Wirklich nur für Liebhaber der Scorpions oder der Musik der 60 ger/ 70 ger Jahre. Die Cover- Songs sind gewöhnungsbedürftig, wenn man die Originale kennt und noch hat.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 27. Oktober 2015
Das Cover Album :-) klingt doch super ! Aufgrund einiger "Experten" hier hätte ich es mir fast nicht geholt ! Weiss auch nicht warum hier immer alles zerredet wird. Alles muss in den Dreck gezogen verglichen und dann am Ende mit 2 Pünktchen ab gestraft werden. Leute so geht das nicht, ich selber kenne auch die Originale finde die Neuaufnahme hier aber auch sehr gut. Modern so wie die Scorps das heute eben spielen. Dazu noch die Fremd Komponierten Songs alles im grünen Bereich. Schön druckvoll und heavy. Und ein richtiges Studio Album mit dem sehr guten Return to forever kam ja dann noch. Alles okay und somit verdiente 5 Sterne.
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am 3. Oktober 2017
04.November 2011 - 13 Songs auf 54 Minuten - Produzent: Mikael Nord Anderson, Martin Hansen

Neueingespielte 7 Eigencover von Alltime-Hits + 6 Fremdcover in modernerem zeitgemässen Soundgewand. Manche Songs sind besser gelungen, bei anderen fehlt einfach die Magie des Originals. Grundsätzlich gefallen mir aber die eigenen Songs( "Rock you like a hurricane" ist allerdings total misslungen) in wuchtigeren, voluminöseren, aufgepimpteren Versionen, noch etwas besser als die verunstalteten 6 Fremd-Alltime-Klassiker("TAINTED lOVE" - Aua), die echt allesamt mehr als grenzwertig sind. Besonders wird nicht einfach nur versucht die Songs in traditionelle Scorpions-Rocker umzuwandeln, sondern man verwendet diesen schrecklichen modernen Sound vom Humanity-Album(2007), was mich total abschreckt - Hauptsache mal auf modern gepimpert, egal wie sich das für Altfans anhört. Comeblack ist so ein richtig unrühmliches Album, die eigenen Songs werden nicht besser, und die Fremdkompositionen sind nur zum totlachen oder zum fremdschämen. Nach einem relativ erfolgreichen Album wie Sting in the Tail(2010) muss dann natürlich noch ein Nachschlag her, um den Markt zu befriedigen, und zusätzlich noch ein paar Mark in die Kasse zu spülen. Eines von den unrühmlichen Cover-Alben, dass die Welt nicht braucht, und am besten auch nie gesehen hätte. Trotz all meiner Kritik, ist es teilweise hörbar, und von daher noch 2 Sterne, es ist aber in meinen Augen absolut unnütz - zu 100% keine Kaufempfehlung. Aber vielleicht gefällts ja der heutigen Jugend, oder denen die eben mit diesem modernen Sound was anfangen können.
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Am 4. November 2011 erschien "Comeblack", ein Studioalbum der Scorpions.
Es wurde produziert von Mikael Nord Andersson und Martin Hansen.

Klaus Meine – lead and backing vocals
Matthias Jabs – lead guitar, rhythm guitar, acoustic guitar, talk box
Rudolf Schenker – rhythm guitar, lead guitar, acoustic guitar, backing vocals
Paweł Mąciwoda – bass
James Kottak – drums, backing vocals

"Comeblack" besteht zum Teil aus Neuaufnahmen alter Scorps-Hits.
Zum anderen Teil vernimmt der Hörer hier von den Scorpions eingespielte
Coversongs. Es soll sich um Lieder handeln, die die Band beeinflusst haben.

Die Neueinspielungen ihrer alten Hits sind...etwas moderner ausgefallen.
Wobei moderner ja nicht immer auch besser heisst.
Also, ich hätte die `neuen` Versionen ihrer alten `Schlager` nicht gebraucht.
Die Lieder sind, so wie sie waren, gut bis sehr gut.

Nun zu den Coversongs. Gott sei dank hat die Band auf Titel wie
`Born to be wild`, `Smoke on the water`, `Tush` und `Satisfaction`
verzichtet. Man versucht sich eher an nicht so häufig gecoverten
Titeln. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.
Ich bin aber auch kein Fan von Coveralben.

Fazit : "Comeblack" ist nicht wirklich schwach. Das Album ist
lediglich recht überflüssig. Ich jedenfalls brauche es nicht.
Unter dem Strich reicht es zu 3 (5/10) Sterne.
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am 8. April 2013
Eigentlich sollte "Sting in the Tail" das letzte Studioalbum der Scorpions sein, aber weil die Herren um Klaus Meine und Rudolf Schenker soviel Spaß am musizieren haben, sind sie einfach so nebenbei doch noch mal ins Studio gegangen und haben einige ihrer Klassiker neu eingespielt und das ganze um ein paar Coversongs ergänzt. Damit ist ein zweigeteiltes Album entstanden. Auf der einen Seite stehen die Eigen-Coverversionen, auf der anderen die Fremd-Coverversionen. Zu ersteren ist nicht viel zu sagen, die Auswahl beschränkt sich leider auf die üblichen Verdächtigen, die ich schon in meiner Rezi zum Mediamarkt-Livealbum erwähnt habe. Immer wieder tauchen in solchen Werken die gleichen Stücke auf: Rock you like a Hurricane, Still loving you, Wind of Change. Hier noch erweitert um Blackout, No one like you und einige weitere Stücke, die alle aus den 80er Jahren stammen. Und hier setzt auch ein erster Kritikpunk ein. Es werden nur Songs aus dieser, der erfolgreichsten Zeit der Scorpions gecovert. Mutiger wäre es vielleicht gewesen sich auch mal wieder ältere Stücke aus der Roth-Ära zu wagen. Waren es rechtliche Probleme, die davon abgehalten haben oder wollte man die Tantiemen nicht mit anderen Komponisten teilen? Wer weiß. Die Fremd-Coverversionen glänzen nun im scorpionseigenen gitarrennlastigen Sound, der ihnen mehr oder weniger bekommt. Tainted Love war als Single leidlich erfolgreich, die anderen Versionen kann man sich ganz gut anhören - wirklich brauchen tut man sie nicht. Fazit: nichts Neues auf gutem Niveau neu eingespielt, insgesamt verzichtbar, da die Originale meist besser sind.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Juni 2013
Schöne neue Interpretationen nicht nur von eigenen Titeln wie meine Favoriten No one like You und Still loving You, sondern auch "fremder Titel", die ich sonst gar nicht mochte wie tainted love oder Ruby Tuesday.
Rock You baby
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am 1. März 2012
Die Compilations kennt man ja: Kaum hat eine Kapelle öffentliche Rückzugsgedanken, bringt die Plattenfirma sofort eine Best Of, Better Of, The very best of ... Habe ich bei der hier auch gedacht und mich -Gott sei Dank!!- von den positiven Rezensionen mal wieder beeinflussen lassen. Fühle mich um Jahrzehnte (lieber hätte ich jetzt 'Monate' geschrieben!) zurück versetzt und die Scheibe dröhnt aus den Lautsprechern, wann immer die Gelegenheit da ist. Gewöhnungsbdürftig, weil sich die Arrangements doch teilweise sehr geändert haben und das soll ja auch so sein. "Ruby Tuesday" - ein echter Knaller. Unbedingte Kaufempfehlung, wer richtig Spaß an der Musik hat und auch kleine und feine Unterschiede in den Songs erkennt. Danke an die Scorps für die jahrzehntelange musikalische Begleitung, habt mir (fast) immer viel Spaß gemacht! Rock on!
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am 18. März 2014
Tolle Cd der Scorpions - mit guten und auch melodiösen Songs für jeden Hardrockfan
Hier ist jeden etwas ansprechendes dabei
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am 30. Dezember 2011
Warum lassen so viele kein gutes Haar (wenn noch vorhanden...) an den Scorps?! Weil vor 25 Jahren auf den Kommerz-Zug aufgesprungen?! Der finanzielle Erfolg gibt Meine & Co. sicher recht!
Den meisten "wirklichen" Rockfans wäre eine Weiterführung des "unsterblichen" BLACKOUT-Stils sicher lieber gewesen, anstatt seine Mucke plötzlich mit Mutti und Tante teilen zu müssen...
Aber wenn man ehrlich ist (auch als "Hard"-Rocker):
Eine schlechte Platte haben die Scorps nie gemacht, egal ob zu soft, kommerziell oder was auch immer...
Daß nach so vielen Jahren der Ofen langsam aus ist und man deshalb eine unendliche Abschieds-Tour samt "Bonus-/Farewell-/Best of- oder was auch immer -Album macht...wer würde es nicht tun...wenn er könnte?!
Aber müssen es nach dieser Karriere Cover Songs oder neu eingespielte Klassiker sein? Ein "echtes" Abschieds-Livealbum hätte manch einen versöhnt...so wird leider mehrheitlich verhöhnt...damit muss der "erfolgsbewusste" Künstler leben!
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