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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
130
4,7 von 5 Sternen
Here and Now
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. November 2011
"Here and Now" ist wirklich ein klasse Album. Nickelback hat es in diesem Album wieder geschafft, sich selbst und seinem Stil treu zu bleiben.
Das gefällt mir sehr, denn der Sound, der unverwechselbare Gesang find das, was ich an Nickelback liebe. Es ist mit Sicherheit nicht Mainstream, sondern durchweg guter solider Rock.
Ich habe mir das Album direkt am Erscheinungstag gekauft und bereue es kein bisschen. Wer Nickelback mag, wird von diesem Album begeistert sein.
Das Cover ist wirklich toll.

Sehr schön, Nickelback!

Einen Kritikpunkt gibt es jedoch auch für mich: Das Album ist sehr kurz. Nach drei Jahren seit dem letzten Album hätte ich mir ein etwas längeres Album gewünscht.
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am 18. November 2011
Super Hammer Album. Klingt beim ersten mal komisch, aber komisch genial!! Wie eine Zeitreise angefangen bei Silver Side Up bis Dark Horse. Jetzt ersteinmal jeder Song der Reihe nach.

This Means War: Ist das Slipknot? Nein! Es ist Nickelback, obwohl die heavy Riffs ein bisschen an Slipknot erinnern. Ein richtiger Kracher! Harter Song, einer der härtesten. Geiler Opener und ein ziemlich krasser Text. Eine Kampfansage an die Ex, die ihn wie eine Weihnachtsgans ausnehmen will? Man kann nur munkeln aber well, this means war! 10/10!!

Bottoms Up: Es geht wieder rockig weiter! Bottoms Up ist eine etwas weichere Burn it to the ground Version, was aber dem Ast keinen Zweig abbricht! Geiler Text, geile Riffs, geiles Solo! Weiter so! 10/10

When We Stand Together: Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen streiten. Der Text ist wirklich gut, jedoch ist das Lied nicht wirklich meins. Das Heart-beat Drumsolo ist wirklich gut...deswegen gibt es noch 5 Punkte. 5/10

Midnight Queen: Animals like! Schneller rocker, die Lyrics...ich als Mann liebe sie natürlich ;) "She's gonna lick my pistol clean [...] She's gonna be my sex machine". Einer der besten Songs des Albums! 10/10

Gotta Get Me Some: Fetter Rocker, wer träumt nicht von einer solchen heißen Schnitte? Klasse Bassspiel von Mike, wieder ein cooles Solo. Ich kann nicht anderst. Der Song ist einfach genial. Hätte auch gut auf The Long Road gepasst vom Stil her. 10/10

Lullaby: I'm speechless! Wirklich sehr, sehr, sehr ruhiges Lied...aber das BESTE Nickelback Lied, das ich je gehört habe. Und das obwohl ich die ruhigen Songs nie wirklich gemocht habe...Dieser Song toppt einfach alles. Die Melodie...ein TRAUM!! Ein Text, der an alle geht, die sich einsam...nicht gemocht...oder einfach nur traurig fühlen. Gänsehaut pur! Einfach ein Song, der vom Selbstmord abhalten soll (Stop thinking about the easy way out [..] And if you can't tell, I'm scared as hell because I can't get you on the telephone.) Auch wenn es gegen meine Regel ist...dieser Song MUSS mehr als 10 Punkte bekommen. 12/10

Kiss It Goodbye: Wieder ein kracher! "Hollywood is plastic, but easy on the eyes." Wie wahr, wie wahr. Klingt ein bisschen nach Hollywood vom Album Silver Side Up. Klasse Song! Lyrics, die teilweise zum nachdenken anregen (Money leads to fame and fame is the disease). 10/10

Trying Not To Love You: Wieder ein ruhiger Song, aber auch ein guter! Klasse Lyrics, in die sich wohl jeder hineinversetzen kann. 9/10

Holding Onto Heaven: Und hier ist es. Das was es auf keinem Album fehlt. Ein Song, den man nicht so toll findet wie die anderen. Für mich ist das dieser hier. Der Text ist klasse, keine Frage. Jedoch finde ich, dass dies der schwächste Song des gesamten Albums ist. 4/10

Everything I Wanna Do: Hach, ich liebe solche Songs einfach. You and me, sitting in a tree F-U-C-K-I-N-G. Klasse gesungen, coole Riffs. Hier stimmt einfach alles. Richtig geiles heavy Solo! 10/10

Don't Ever Let It End: Fängt schwach an und am Anfang dachte ich genau das selbe wie bei Never Gonna Be Alone...Wer hat Chad hier in die Eier getreten, das er so hoch singen kann?! Aber der Text ist einfach cool. Schöne Strophen, etwas schwächere Refrains aber weil die Strophen echt schön sind gibt es noch 9 Punkte. 9/10.

Macht aufgerundet 9/10 Punkte für die Songs. Das Cover ist wunderschön. Für mich persönlich das schönste Nickelback Cover. Macht 10/10 also 5 Sterne ;)

Zwei Kritikpunkte gibt es jedoch!

- Der Drumbeat ist fast immer gleich. Besonderst bei den ersten drei Songs. Einfach drauf achten.
- Nach drei Jahren mit einem Album kommen, das nichteinmal 40 Minuten geht ist schon scheiße. Wurde bei Linkin Park ebenfalls kritisiert. Da hätte man auch noch einen 12. Song aufnehmen können.
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am 20. November 2011
Das ist zumindest mein Eindruck von "Here and Now". Beim Einlegen des Albums macht es sofort Spaß - mit "This Means War" ist Nickelback ein genialer Auftakt gelungen. Das Ganze hält sich auch eine ganze Weile - bis "Kiss It Goodbye". Von da an beginnt das Album auch etwas von seiner Dynamik zu verlieren, leider. "Everything I Wanna Do" wäre eigentlich mein Favorit für den Letzten Track des Albums gewesen, "Don't Ever Let It End" wirkt etwas ran gepresst um noch auf die 40 Minuten zu kommen.

Sonst ist "Here and Now" aber (fast) genau das was ich erwartet habe. Eine schön rockige Platte und auch leider mit ein paar sehr poppigen Einlagen. Gut das ist ihr neuer Stil oder sie wollen wenigstens mit ein paar Tracks ins Radio, wer weiß. Geschmack hin oder her: Gespielt und produziert ist das Album absolut klasse!

Ich habe ja nichts gegen etwas ruhigere, ja besinnliche Tracks, ganz im Gegenteil! Wenn ich so an All The Right Reasons denke.. "Photograph", "Savin Me", "If Everyone Cared" - allesamt sehr schöne Rockballaden ohne wirklich poppig zu sein und auch sie waren irgendwie "massentauglich". Und das mit wirklichen sehr schönen Texten, einzig "When We Stand Together" vom neuen Album vermag für mich da ran zu kommen.

Alles in allem ein tolles Album für Nickelback Fans und die rockigen Tracks gehen auch wirklich gut ins Ohr, wenn auch ein paar Drum/Bass-Einlagen mehrfach vorkommen (man vergleiche z.B. den Anfang von "This Means War" sowie "Kiss It Goodbye"). Puristische Rocker sollten vor dem Kauf vielleicht ein mal reinhören.
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am 10. März 2017
Wirklich starkes Album.
Grandiose Beats die saumäßig rocken wird zum Ende etwas schwächer aber nur minimal.
Gewohnter Nickelrock, aber immer noch die Spitze.
Klare Kaufempfehlung.
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am 19. November 2011
Nun, gestern war es so weit: Nach mehr als 3 Jahren brachten Nickelback ihr neues Album raus. Vorneweg sei schon eimal gesagt, dass das Album einzigartig ist und meine Rezension deswegen auch etwas detaillierter ausfallen wird.

Also:

1.) Allgemeines

- Das Cover ist äußerst ansprechend. 10/10 Punkten

- Zur Produktion: Die Grundlautstärke ist an sich schon sehr hoch, was für dieses Genre aktuell typisch ist (so große Dynamikspannen wie in den 80ern kann man halt nicht mehr erwarten), aber dennoch ist sie meilenweit von einem Soundmatsch wie Metallicas "Death Magnetic" entfernt. Sie ist glasklar und auf fetten Anlagen kommen die wahren Qualitäten dieser Produktion erst zum Vorschein. 9/10 Punkten

- Set List (allgemein): Natürlich sind wieder "typische" Rock-Kracher, Drinkin' Songs und wunderschöne Balladen enthalten. Auch die Reihenfolge ist nahezu gleich wie bei den Vorläufern, allerdings ist z.B. der letzte Song 'Don't Ever Let It End' kein Party Song wie z.B. 'Rockstar' oder 'This Afternoon'. Aber warum sollte man am wirklich bewehrten System groß was ändern? AC/DC haben immerhin so weltweit über 200 Millionen Alben verkauft. Die Bandbreite ist groß, es ist für jeden was dabei und das zeichnen Nickelback auch aus. Sie bringen ihre Vielfalt äußerst authentisch rüber (Alter spielt im im Rock 'n' Roll Buisiness bzgl. Authentizität keine Rolle!) 10/10 Punkten

Da das Sprichwort "über Geschmack lässt sich NICHT!!!!!!! streiten" heißt! (de gustibus non est disputandum) möchte ich auf die negativen Rezensionen Einiger hier nicht weiter eingehen; entweder man liebt NB oder man hasst sie. Kritik ist eh immer subjektiv. Allerdings kann man handwerkliche Qualitäten auch objektiv bewerten. Selbst wenn man NB nicht mag, so muss man den Gesang einfach loben: von Chad, als auch von Ryan und Daniel. So viele Schmankerl sind da zu hören, der Wahnsinn! Gänsehaut pur!

Das gleiche gilt für die Drums: natürlich sind die Tempi alle relativ gleich (Komfortzone von NB) und man hört erstmal auch nur ein "Bum-Bum-Tschak" ABER: hört man genauer hin, so offenbart sich Daniel Adairs Klasse: feine Ghost- und Gracenotes, geschickt platzierte Hihat-Öffnungen und tolle Fills. Wer von einer (Stadion-) Rockband - die im Radio gespielt werden möchte- erwartet, dass sie ungerade Metren wie z.B. einen 13/16 Takt spielen, der ist bei NB eindeutig falsch - und hat nicht das Recht Kritik bzgl. Daniels' Spiel zu äußern. 10/10 Punkten

2.) Songs

'This Means War':

Ein geiler Opener sowohl für das Album als auch als mögliche Live-Version für 2012. Ein mächtiges Gitarrenbrett (auch tolle Soli). 10/10 Punkten

'Bottoms Up':

Hammer Song. Straight ahead drumming. Wer da keine Lust bekommt zu feiern, der hat kaum noch Lebensfreude. 10/10 Punkten

'When we stand together':

Sehr aussagekräftige Lyrics. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Das Mini-"Drumsolo" ist klasse und nach mehrmaligen Hören ist das ein erstklassiger Song. 10/10 Punkten

'Midnight Queen'

Schnellster Song auf dem Album. Wieder mit wunderbar eindeutig-/zweideutigen Lyrics. ^^ 10/10 Punkten

'Gotta Get Me Some'

DER Überraschungssong! Mehr lässt sich dazu nicht sagen. 10/10 Punkten

'Lullaby'

Nun, dieser Song bekommt symbolisch 11/10 Punkten, denn dieses Lied ist nicht von dieser Welt.

'Kiss it goodbye'

Ebenfalls auch ein echter Rocker!! Unglaublich tolle Lyrics und die Vortragsweise ist atemberaubend. ^^ 10/10 Punkten

'Trying not to love you' / Holding on to Heaven'

Gefühlvolle Balladen. Beide Lieder gehen unter die Haut und man beginnt zu träumen.

'Everything I wanna do'

GEIL!! Das ideale letzte Lied für den Konzert-Zyklus im nächsten Jahr. Das geht wirklich ab!! Das Ender ist spitze! 10/10 Punkten

'Don't ever let it end'

Ein würdiger Abschluss dieses tollen Albums. Endlich mal eine Ballade und nicht wieder ein Fun-Song (die zwar auch erstklassig sind, aber was Neues ist doch auch mal nett.) Tolle Lyrics über Mann und Frau, die sich immer wieder einreden "nur gute Freunde" zu sein...wie im echten Leben :D 10/10 Punkten

Bitte Nickelback 'don't ever let it end' to make good music.

Abschließend lässt sich sagen, dass "Here and Now" meiner Meinung nach das beste NB Album ist, besonders nach dem etwas durchwachsenen "Dark Horse".

Ich erteile eine absolute Kaufempfehlung! (Natürlich nur für Menschen, die offen sind für Neues oder schon etablierte Nickelback-Fans).
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am 18. November 2011
Eins vorab.... was für ein Album

Natürlich sind, wie bei jedem Release seit "all the right reasons", wieder ein paar massenkompatible Songs vorhanden, allerdings empfand ich diese als stark reduziert und der gute alte Rock steht insgesamt wieder im Vordergrund.

Diese Songs sind aber notwendig um die Verkäufe anzukurbeln, es wurde nicht umsonst ein hymnenartiger Song wie "When we stand together" als erste Veröffentlichung gewählt.
Man ist bedacht jede "Art" Fan zufrieden zu stellen.

Aber wie bereits erwähnt ich bin der Meinung das der Rock wieder im Vordergrund steht, durch Songs wie "this means war", "bottoms up", "midnight queen", "gotta get me some" und "kiss it goodbye" ist das halbe Album durch geniale Gitarren/Voice Parts geprägt. Die mich an die Alben "Silver Side Up" und "the long road" erinnern.

Die Massenkompatiblen Songs sind sehr überschaubar gehalten mit: "when we stand together", "trying not to love you" und "Don't ever let it end".

"Everything i wanna do" ist sehr schwer zu kategorisieren, grundsätzlich klingt es eher soft, aber gegen Ende wird es sehr rockig, u.a. durch eine längere Instrumentalphase.

Bei "Holding on to heaven" hatte ich als aller erste Eingebung das Chad dort ein wenig seine Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit Timberland hat einfließen lassen ("tomorrow in a bottle") und so wirkt dieser Song auch auf mich.

Eine Sonderstellung und extra Auflistung möchte ich dem Song "Lullaby" einräumen:
Was für ein unglaubliches Lied....
Schon beim Intro habe ich sofort Gänsehaut bekommen, sowas ist mir bislang noch nicht passiert bei einem Nickelback Song.
Als Chads Gesang begann hat man die instrumentale Begleitung bewusst zurückgenommen, seine Stimme brilliert.
Ich kann kaum Worte finden um dieses Lied zu beschreiben, es ist definitiv mein Liebling und hat "If Today was your last day" jetzt in meiner persönlichen Rangliste von Platz 1 verdrängt.
Jeder Mensch der nicht absolut abgestumpft ist wird bei diesem Song irgend eine Regung bzw. ein Gefühl wahrnehmen. Dieser Song hat auf einer Skala von 0 bis 10 (wobei 10 das Beste ist) eine 50 verdient, man kann den Wert nicht beziffern.
Ich bin wirklich nicht leicht zu berühren wenn ich Songs höre ohne visuelle Unterstützung, aber "Lullaby" hat dies geschafft.
Dieser Song alleine hätte die 5 Sterne Bewertung verdient.

Fazit: Wirklich alle Lieder haben ihren Charme, der Rock überwiegt für mich. Kein Lied fällt komplett raus, ich würde kein Lied überspringen.

Ich spreche eine unbedingte Kaufempfehlung aus.

Und hoffe das die Zeit bis zum nächsten Album kürzer wird, Nickelback entwickelt sich wieder in die gewünschte Richtung. (Wobei sie immer solide sind und selbige Alben produzieren)
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am 21. Februar 2012
Anscheinend ist es hier verpönt schlecht über Nickelback zu schreiben, da die hier augenscheinlich verehrt werden wie eine Indische Gottheit, und jeder der es wagt an ihrem Tempel zu sägen wird mit vernichtenden Kommentaren geächtet. Na klar, nicht umsonst verkaufen die Jungs Millionen Alben - die muss schon wer kaufen.
Allerdings war ich immer schon ein Rebell und der Meinung, dass Gottheiten gestürzt werden müssen. Zuvor möchte ich aber mitteilen, dass ich Nickelback grundsätzlich nicht ablehne, und Ihre Musik von 10 Jahren wirklich gut war. Deshalb bin ich auch berechtigt, sie hier und jetzt zu verurteilen. Ich verstehe schon, dass sich hier die Nickelback-Jünger aufregen und wie wild gewordene Hühner herumflattern, wenn hier wer schlecht über Nickelback schreibt, der sie einfach nicht mag. Denn wenn ich weiß, dass mir eine Band nicht gefällt, dann kaufe ich mir auch nicht das Album und ziehe dann darüber her.

Aber zu dieser Gruppe gehöre ich nicht - ganz im Gegenteil, ich war auch einmal in der Nickelback-Sekte, habe dann aber noch rechtzeitig den Ausstieg geschafft! So, Scherz beiseite, mir ist natürlich bewusst, dass ich nicht zur Zielgruppe gehöre - oder besser gesagt nicht mehr. Wahrscheinlich stammen die vielen 5-Sterne-Rezensionen von der Zielgruppe - also der 14 - 20 jährigen. Vermutlich war ich auch schon vor 11 Jahren nicht mehr ganz die Zielgruppe als "Silver Side Up" in die Läden kam. Aber dennoch habe ich dieses Album geliebt. Und nicht wegen "How You Remind Me" - Ok, ok, ok, wegen diesen Lied habe ich mir anno-dazumal das Album gekauft, aber auch alle anderen Songs waren um Nichts schlechter. Und auch heute noch höre ich mir die Platte gerne an und bin wirklich begeistert von der Qualität des Songwritings und von der tollen Produktion der Platte.

So, und jetzt kommen wir schon zur Haupt-Kritik der neuen Scheibe: Das Songwriting und die Produktion! Mir ist schon klar, dass sie teilweise härter geworden sind (schon der Nachfolger "The Long Road" startete diese Entwicklung) aber härter muss nicht zwingend schlechter bedeuten. Aber genau so ist es. Der liebe Chad hat beim Gitarre würgen leider vergessen eingängige Melodien zu schreiben. Soll heißen, die Lieder sind teilweise wirklich schlecht geschrieben - Melodien die den Gehörgang nicht mehr verlassen wollen sucht man vergebens. Also fast, denn ehrlicherweise muss man sagen, dass "Lullaby" wirklich ein Spitzen-Song ist, und auch der Grund war, warum ich Nickelback nach vielen Jahren wieder eine Chance geben wollte. Aber die ist leider vertan. Denn außer "Trying Not To Love You" ist der Rest leider nur Durchschnitts-Ware - da bleibt kein Refrain hängen, keine Bridge und keine Strophe. Bei "Silver Side Up" sah die Sache noch ganz anders aus. Die Lieder sind wirklich grandios und haben eine Halbwertzeit, bei der jedes Cäsium neidisch werden würde (allerdings nur wenn Cäsium auch Musik hören würde, was wissenschaftlich noch nicht belegt ist).

Und der zweite Kritikpunkt ist die Produktion der Platte - wenn man den Sound-Matsch überhaupt so nennen darf. "Silver Side Up" war soundmäßig eine Wucht, die Produktion war so druckvoll, das Schlagzeug präzise zu hören und der Bass tief unten. Und bei der neuen Scheibe? Ein Soundbrei erster Kajüte, die Instrumente wurden zu einem Gatsch vermischt und das Ganze könnte als Paradebeispiel für den Volkshochschule-Kurs "Wie produziere ich Mainstream-Sound-Einerlei, damit ich niemanden verschrecke und alle meine Platte kaufen" herhalten. Und genau, dass ist der Punkt, den ich bei Nickelback nicht verstehe: Wenn ich sowieso "Haudrauf-Hardrock" mache, der eh nicht auf den Hit-Sendern gespielt wird (außer die beiden Single-Auskopplungen), warum muss ich dann die Platte so ohne Ecken und Kanten produzieren und derart glattbügeln, dass nur mehr Matsch überbleibt. Das passt nicht zusammen, und da es bei "Silver Side Up" um Klassen besser war, kann ich nur annehmen und behaupten, dass Nickelbach diesen Sound mit voller Absicht so auf die Platte gepresst haben.

Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen - ich höre über einen MARANTZ-CD-Player und ausschließlich mit DENON-Kopfhörer, die genau für diese Art Musik gemacht wurden. Die Kopfhörer haben normalerweise einen Bass, der dir das Hirn formatiert - aber hier................nichts, nicht mal die 300,-- Euro Höhrer können dieser Platte irgendwelche Raffinessen entlocken. Und das ist sehr traurig. Denn das bedeutet nur eines: Nickelback wollen die MP3-Generation nicht mit guten Sound verschrecken und kümmern sich einen feuchten Kehricht um die Hi-Fi Generation.

Zwei Punke gebe ich der Platte, wegen der beiden oben genannten Lieder und weil ich wirklich einmal Nickelback-Fan war - aber das ist leider lange her. Und auch wenn es allen Lesern hier schnurz-egal ist - und wahrscheinlich auch Nickelback selber - solange sie so weiter machen trete ich nicht mehr in die Sekte ein!

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Nachtrag: 25.02.2012

Nach 5 Tagen intensiven Hören muss ich kleinlaut gestehen, dass ich der Platte teilweise unrecht getan habe. Und ich bin mir nicht zu schade das zuzugeben. Anscheinend habe ich mir die Platte "schöngehört" (bei manchen funktioniert das).
Mittlerweile habe ich richtig Gefallen an einigen Liedern gefunden, das hätte ich mir wirklich nicht gedacht. Aber "This means war" taugt mir momentan so sehr, dass ich geneigt bin zu sagen, dass das Lied sicher zu ihren besten Songs gehört. Ein Mörder-Knaller!

Auch "Bottoms up" und "Gotta get me some" bringen mich unerklärlicherweise zum grinsen. Und "Holding on to Heaven" wurde nach "Trying not to love you" zu meinen Lieblingslied der Platte. Wirklich zwei grandiose Songs!
Komischerweise hat "Lullaby" ziemlich stark abgebaut, kann aber auch an den ständigen Airplay liegen (das Lied hört man zur Zeit 10x täglich im Radio)

Aber bitte nicht zu viel des Lobes: Solange der liebe Herr Kroeger so peinlich pupertäre Texte ausscheidet wie in "Midnight Queen", (die einem geilen 12-Jährigen entsprungen sein könnten, und der Herr K. ist - glaube ich - der 40 näher als der 30) - solange haben ihre Platten immer einen bitteren Beigeschmack!

Aber ok, wollen wir nicht so sein - wollen wir heute gnädig sein! Die Produktion ist übrigens auch nicht soooo schlecht, wie oben geschrieben. Sie haut mich zwar noch immer nicht aus den sprichwörtlichen Socken, aber mittlerweile hab ich mich gut reingehört......................und bitte nicht weitersagen, aber so gut war die Produktion von "Silver side up" dann doch nicht, das hatte ich wohl anders in Erinnerung.

Sei es wie es sei, nach einer Woche Dauerbeschallung kann ich der Platte getrost 3 1/2 Sterne vergeben. Sie kommt zwar in keinen Belangen an "Silver side up" heran, aber die Differenz ist nicht allzu groß.
Ähem.............wo kann ich mich bitte wieder bei der Sekte anmelden???
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am 21. November 2011
...nämlich einen Nickelback fan seid 12 Jahren total umzuhauen!

ich war Felsenfest davon überzeugt das sie mein Lieblingsalbum The Long Road nie übertreffen würden...

think again ! :D

This Means War:
Oh wow das Rockt nicht nur das Metalt :D klasse Opener mit viel Wut im Bauch gesungen!

Bottoms Up:
Ohje wie soll man bei dem Song bitte nüchtern bleiben? :D Quasi Burn it to the Ground nur noch eingängiger und cooler :D

When We Stand Together:
Hach wie treffend zu meinen Gedanken zur aktuellen Welt.. schöner Pop-Rocker zwischen Photograph und If everyone Cared

Midnight Queen:
Extrem Cooler Rocker ein Daniel der Drumming auf ein neues Level hebt und ein Sehr cooler Text schöner Dreckiger Sound

Gotta Get Me Some:
Interessanter Rocker der durch Mitwippzwang zu Fußgelenkschäden führt :D

Lullaby:
Auch wenn der Titel es sagen könnte defenetiv KEIN song zum einschlafen, sondern in meinen Ohren eine der schönsten Balladen ever nicht nur von Nickelback sondern generell! Fantastische Melodie Unfassbarer Text übers nicht aufgeben und wie immer Gefühlvoll gesungen.

Kiss It Goodbye:
Huch das hät ich nicht erwartet, am anfang denkt man "jaja n weiterer Partyrocker" und dann"mooooment da is ja ne message hinter mal genauer hinhören"
Etwas ungewöhnlicher Rocker der mir denk ich besser gefällt so öfter ich ihn höre

Trying Not To Love You:
wow genau sowas mach ich grad durch... irre schöne Melodie, ohrwurm Chorus und mitreißender Text wenn man sowas grade durchmacht

Holding On To Heaven:
An sich cooler mittempo song super gesungen und schöner chorus.. trauriger text so wie ichs verstehe über die Trauer über einen Todesfall

Everything I Wanna Do:
Wow das is n Schaf im Grizzlypelz klingt recht "harmlos" im vergleich zu den Dirty Rockern steht ihnen vom Text aber in nix nach geiler groove heftigster Ohrwurm

Don't Ever Let It End:
Ohje... noch sowas das ich kenne unerfüllte liebe in ner freundschaft... ach is das hart :( aber toll das in so nem klasse rythmus gute laune song mal in nem anderen licht gezeigt zu kriegen :)

alles in allem bin ich vollkommen geplättet :D

der gesamtsound bewegt sich irgendwo zwischen The Long Road und ATTR mit leichten Dark horse einschlägen was ich absolut brilliant finde

Nickelback hat es endlich geschafft Trotz Herzzereißender Balladen ihren Rohen Harten Rocksound wiederzufinden

in meinen Ohren ein perfekt ausbalanciertes Album ohne durchhänger

vlt sogar ihr bestes bisher aber das Urteil heb ich mir auf wenn ichs mehr als einmal gehört hab(bin grad total debil grinsend mit dem Album aufn ohren zur arbeit gefahren :D )

abschließend nochmal ein Hinweis an Unetschlossene die Vlt Gehört haben "Nickelback Sucks" und generell die Mode Nickelback zu hassen mitgekriegt haben... bitte.. falls ihr mit dem Gedanken Spielt euch doch mal mit Nickelback offen und unvoreingenommen zu befassen dann tut es bitte ich Garantiere euch ihr werdets nicht bereuen!
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am 5. März 2013
Ich muss wirklich sagen, dass Nickelback sich selbst übertroffen haben mit Here and Now
ein neues Meisterwerk mit Ohrwürmen und Dauerbrennern geschaffen haben, welches zeitlos ist
und mit großartigen Texten den Zuhörer begeistert.
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am 7. Juni 2013
Eine weitere Platte von den Jungs, die man einfach blind kaufen kann. Sie sind ja sowieso einfach klasse. Da liegt man richtig. Sie bleiben sich treu und machen immer wieder Spaß.
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