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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
13
4,5 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern


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...dann würde ich empfehlen mit der Lektüre dieses E-Books noch ein wenig zu warten!

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass ich regelmäßig mit dem Zug unterwegs bin und wie viele andere Reisende / Pendler natürlich immer im Hinterkopf habe, dass ja mal was passieren könnte. Man fürchtet sich davor, denkt aber nicht weiter drüber nach, nach dem Motto "Mich trifft es ja eh nicht". Genau das passiert aber in diesem Roman, hier hat es einen durchschnittlichen Typen erwischt und das nicht zu gering!

Der Broker Herr Ochs erwacht aus seinem Delirium und muss feststellen, dass er unter einem gigantischen Haufen Schrott begraben ist - die Überreste des Zuges, mit dem er unterwegs war. Seine Situation erscheint zunächst aussichtslos, doch nach und nach kehrt sein Mut zurück. Doch wir bekommen es nicht ausschließlich mit dieser scheinbar ausweglosen Situation zu tun, sondern erhalten auch einen interessanten Einblick in Herrn Ochs' zuweilen etwas fragwürdiges Privatleben.

Moralische Abgründe tun sich auf und, ich bin ehrlich, der Gedanke "gut, dass es so einen auch mal erwischt" ist mir mehrmals durch den Kopf geschossen. Wenn ich einmal dabei bin, möchte ich gleich mit dem Ich-Erzähler weitermachen. Wie gesagt, er ist kein Heiliger, aber selbstverständlich wünscht man niemandem, wirklich niemandem, in so einer Situation zu sein. Dementsprechend reagiert und verhält er sich auch, zum Teil panisch, zum Teil gespenstisch ruhig - wohl sehr nah an der Realität. Trotz seiner fragwürdigen Vorgeschichte entwickelt man eine gewisse Sympathie für ihn und fiebert mit, ob ihm der ersehnte Ausbruch aus dem stählernen Gefängnis gelingt.

Das Ganze ist aber nicht nur ein spannender Thriller, sondern geht zum Teil richtig unter die Haut. Zum einen, wegen den moralischen Fragen, die sich auf tun und zum anderen, wegen der erschreckend real beschriebenen Szenerie. Man könnte fast behaupten, das Stahlgefüge knirschen zu hören, während man liest, man befindet sich wirklich mittendrin im Geschehen.
Ich empfand das Ende als recht offen, da tut sich die ein oder andere Interpretationsmöglichkeit auf. So richtig zufrieden war ich damit aber trotzdem leider nicht, denn ich hätte da schon noch die ein oder andere Frage auf den Lippen, die ich gerne beantwortet hätte. Da das Buch aber an dieser Stelle kompromisslos ist, habe ich mich auch für die pessimistische Interpretationsmöglichkeit entschieden und drücke jetzt jedes Mal erneut die Daumen beim Zug fahren, dass ich von so einem Unglück verschont bleibe!

Gruselig real, man fühlt sich mit dem Protagonisten unter dem Schrottberg eingeschlossen. Thriller und Drama in einem, mit einigen moralischen Abgründen.
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am 22. Februar 2013
Ein Mann, ein Zug, eine Katastrophe. Begraben unter Tonnen von Metall, vor dem Gesicht den Puffer einer Lokomotive, die jeden Moment durch den instabilen Schuttberg abrutschen und den Protagonisten zermalmen wird. Vielleicht.
Eine fantastische Idee, beklemmendes Kopfkino von einem begnadeten Erzähler. Habe es in einem Rutsch gelesen und lange danach nicht aus dem Kopf bekommen.
Es gibt in der Geschichte keine billige Effekthascherei, alles erscheint real und die Spannung verdichtet sich auf einem winzigen Raum, die Geschichte treibt den Leser atemlos voran, obwohl sich der Protagonist kaum bewegt. Überlebt er? Hat sonst noch jemand das Unglück überlebt? Was ist überhaupt passiert? Wie würde man sich selbst in so einer Situation verhalten?

Große Unterhaltung, wie ich finde. Ziehe meinen Hut vor so viel Talent. Übrigens hat mich das Cover des Buches in seiner Einfachheit sehr neugierig gemacht.
Ich denke man wird von Herrn Nesch noch einiges hören und lesen.

Wenn Sie Pendler sind und oft mit Zug oder U-Bahn fahren, lesen Sie das Buch. Wenn nicht, lesen Sie das Buch trotzdem. Lohnt sich.
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Unter den Trümmern eines Zuges aufzuwachen, völlig ohne Orientierung, ohne Verbindung zur Außenwelt, eingeklemmt, verletzt - zudem realisierend, dass demnächst die Flut einsetzen und Wasser in die Schrottberge gelangen wird... - der absolute Horror, hier atemlos inszeniert von Thorsten Nesch!

Die Hauptfigur, Thomas Ochs, von Beruf Broker, ist ein Macher, ein Typ, der die Fäden in den Händen hält - ob privat oder beruflich, Ochs war bislang immer oben - Beziehung, Affäre - er hat ALLES im Griff - und nun dieses einschneidende Erlebnis, welches sein Leben im besten Fall verändert, im schlimmsten Fall jedoch beendet...

Nesch spielt hier nicht nur sehr geschickt mit den Urängsten seiner Leserschaft - vielmehr übermittelt die Hauptfigur Ochs, in glaubwürdiger Rückschau auf das eigene Leben, manchen Gedanken, dessen man sich selbst annehmen kann, um sich auf den eigenen Zahn zu fühlen....

Vor wenigen Tagen erst hatte ich den Thriller "School-Shooter", ebenfalls von Nesch, gelesen, war begeistert und nun, wenige Tage später, viele gute Gründe mehr, den Autor erneut zu loben und unbedingt weiterzuempfehlen!
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am 17. Mai 2012
Dieses Buch lag schon eine Weile auf meinem Kindle, bevor ich es überhaupt angerührt habe. Doch als ich schließlich begonnen habe es zu lesen, konnte ich einfach nicht mehr aufhören.
Bei einem Zugunglück wird wird der Broker Thomas Ochs von Trümmern verschüttet, bleibt aber unverletzt. Im Laufe der Handlung muss er sich mit seiner missligen Lage arrangieren und versucht sich irgendwie zu befreien. Dabei kann er schließlich Kontakt zu einem weiteren Verschütteten in Person von Herr Baehr herstellen. Es stellt sich heraus, dass die beiden Charaktere total verschieden sind, sich aber auf Grund der Umstände miteinander anfreunden müssen, um überhaupt eine Chance haben zu wollen.
Auch weil die Lage so verzwickt ist, hat es mir Freude bereitet, wie sich die beiden Personen einander menschlich annähern und den jeweils anderen zum Nachdenken bringen. Die Gedankengänge der Hauptperson sind sehr interessant und deshalb fand ich es ein wenig schade, dass das Ende dann doch etwas abrupt kam und dem Leser die weitere Entwicklung vorenthalten wird.
Nichtsdestotrotz ist dies ein absolut packendes Buch und absolut empfehlenswert.
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am 13. Juli 2015
Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das so spannend war. Thorsten Nesch versteht es, buchstäblich von der ersten bis zur letzten Seite die Spannung zu halten. Er versteht es auch, die Situationen, in denen sich der Protagonist befindet und seine Gefühle so zu beschreiben, dass man meint, sie selbst zu erleben.
Reschpeckt :-)

Ganz klare Kaufempfehlung von mir
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am 10. Oktober 2011
Ich habe eigentlich nach Filmen gesucht, die in beengten Räumen spielen, wie BURIED, den ich gesehen hatte. Natürlich kenne ich die Klassiker und ich wollte etwas Neues in dieser Art sehen, oder lesen. So bin ich bei meiner Suche auf DIE LOKOMOTIVE gestoßen. Ich dachte mir, bei diesem Angebot kann ich nicht viel falsch machen. Ich wusste nicht, wie viel ich richtig machen konnte! Wahnsinn. Im wahrsten Sinne des Wortes. An der Grenze zum Wahn, aber nie unmöglich. So seltsam das klingt, ich konnte kaum abwarten, mich wieder zu dem Broker Thomas Ochs unter die Lokomotive zu legen, unter den ganzen Stahl, die verbogenen Streben, die Scherben, die Splitter und den Matsch, mit dem Geruch nach Ebbe und auslaufendem Dieselöl. Wer schwache Nerven hat sollte lieber Stephen King lesen oder gucken. Einfach super. Fünf Sterne würde der Film hieraus bekommen.
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am 20. Juli 2012
Mit einem fesselnden Schreibstil schafft Nesch es auch hier, Bilder in der Phantasie entstehen zu lassen, die einen in das Geschehen hineinziehen und die klaustrophobisch-düstere Stimmung der Story fast Realität werden lassen. Sehr empfehlenswert!!
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am 4. Januar 2012
Es handelt sich hier um eine recht gute Geschichte. Das Buch liest sich fluessig und man kann sich schnell in die Situation hineinversetzen. Um den Preis kann man nicht viel falsch machen.
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am 11. Oktober 2011
Ob man das Horror, Gothic Novel oder Schauerroman nennt, Tatsache ist die offensichtliche Konfrontation von Mensch und Maschine, Mensch und Fortschritt, seiner Vergangenheit und der Nichtbeherrschung von Technik. Nicht erst seit Japan aktuell. Dieser Roman geht über das realistische Erzählen hinaus und verbindet generationsübergreifend die Einsamkeit des Einzelnen in den Nischen des großen Unbeherrschbaren. Ein beklemmendes Gefühl, eine beklemmende Vorstellung. Vorhang auf!
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am 10. Oktober 2011
Nichts für Leser mit Platzangst!Oder gerade doch? Von der ersten Seite an atmet man flacher, spürt man den Druck der Trümmer auch auf sich lasten. Ein permanenter Angstzustand, psychologisch ausgebreitet auf einem literarischen Leichentuch. Hoffnungsschimmer leuchten im Dunkeln in Form eines Handydisplays und in den Augen eines Krebses. Mehr zu verraten, würde alles nur zum Einsturz bringen. Das wünscht man der Hauptfigur Thomas Ochs nicht. Oder doch?
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