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am 13. Dezember 2016
Von "Why Did You Do It?" sollte man sich nicht täuschen lassen. Tatsächlich ist die Neuauflage des einzigen Stretch-Hits die schwächste Nummer des Albums. Ansonsten spielen Stretch kernigen, kraftvollen, modernen Bluesrock. Das gilt zwar auch für "Why Did You Do It?", aber das Original ist einfach zu gut. Diese Version ist für sich betrachtet nicht schlecht, aber es fehlt das subtile, das funkige, und auch das dramatische Element. Die Idee, die Bläsersätze durch Gitarren zu ersetzen, ist ganz witzig, aber hilft jetzt auch nicht weiter. Abgehakt.
Dass "Unfinished Business" das erste Stretch-Album seit über dreißig Jahren ist, kann man nicht wirklich hören. Gut, Bassist Jim Scadding und Drummer Justin Hildreth sind neu, aber die treibenden Kräfte waren seit jeher Sänger/Mundharmonikaspieler Elmer Gantry (eigentlich Dave Terry) und Gitarrist Kirby (eigentlich Graham Gregory), die "Showbiz Blues", "I Need Your Love So Bad" und "Down in the Bottom" sogar nur zu zweit bestreiten. Dass Kirbys Locken der Vergangenheit angehören und Elmer Gantrys Mähne auch einiges kürzer geworden ist, kann man im Booklet sehen - hören kann man davon nichts. Sicherlich hört man Elmers Gesang an, dass er älter geworden ist - seine raue Stimme (die man auch bei zwei Songs des Alan Parsons Project hören durfte) hat jedoch nichts an Kraft oder Ausdruck verloren. Kirby beweist an verschiedenen Gitarren, manchmal auch noch am Bass oder als Perkussionist seine Bandbreite. Ähnlich wie Billy Gibbons ist er in der Lage, mit unterschiedlichen Sounds und Spielweisen die Illusion von mehreren Gitarristen entstehen zu lassen. Wie er mit seinen Gitarren bei "Need Your Love so Bad" eine komplette Band ersetzt, ist absolut hörenswert. Genau wie das ganze Album. "Why Did You Do It?" und das von Peter Green geschriebene "Showbiz Blues" kennt man bereits von Stretch, aber mit "Flames" gibt es auch eine Nummer von Elmer Gantry's Velvet Opera - der Band vor Stretch - und der Großteil des Materials besteht aus alten Bluesnummern. Ich kann natürlich jeden verstehen, der beim Blick auf die Tracklist aufstöhnt und meint, "oh nein, nicht schon wieder 'Hoochie Coochie Man' oder 'Got My Mojo Workin''". Doch die Band spielt die Songs nicht einfach nur nach, sondern macht sie sich regelrecht zu eigen. Da klingt nichts angestaubt, im Gegenteil, die Interpretationen sind hoch aktuell und fesselnd. "Hoochie Coochie Man" ist zäh und langsam, Elmer Gantrys Röhre besonders am Schluss unfassbar. "I Live the Life I Love, I Love the Life I Live" ist dagegen schneller als das Original und lädt zum Mitwippen ein. Das eigentlich eher schmalzige "Need Your Love So Bad" kommt hier komplett kitschfrei - und dennoch emotional! - daher. Auch "See That My Grave is Kept Clean" (auffällig hier die tiefe Bluesharp) ist erstaunlich unsentimental. Dass Howlin' Wolfs "Meet Me in the Bottom" hier Willie Dixon zugeordnet wird - geschenkt. Es ist ja sowieso eigentlich ein "Rollin' and Tumblin'"-Derivat. Bei "I Just Wanna Make Love to You" hat die Band erfreulicherweise den Text verändert, sodass das Stück nicht mehr so "macho"-mäßig klingt. Eine sehr gute Entscheidung, denn auch der (männliche) Blues muss mit der Zeit gehen und sein doch manchmal etwas sexistisches Verhältnis zum anderen Geschlecht etwas der Zeit anpassen. Natürlich geht es immer noch um "das Eine", aber Elmer Gantry macht vor, wie das auch ohne Macho-Gehabe geht. Abgesehen davon, dass diese Version ein Hammer ist. Muddy Waters hin, Etta James her - die Stretch-Variante ist meine Lieblingsversion. Auch "Got My Mojo Workin'" wurde generalüberholt und ist jetzt funkig-kantig, mit einem Elmer Gantry in Hochform und am Ende doch noch einer Reminiszenz an die Tradition.

Keine Frage: So muss moderner Blues(rock) klingen. Stretch klingen in keiner Sekunde langweilig oder altbacken. Die Band hat richtig Schmackes und weiß, wie man Klassiker gelungen umbaut, ohne sie zu dekonstruieren. "Unfinished Business" ist nicht zuletzt ein großartiges Einstiegsalbum für Rockfans, denen die klassischen Bluesaufnahmen zu "angestaubt" klingen. Hoffentlich kommt von dieser Band noch einmal etwas, denn sie haben's immer noch drauf. Das einzige Problem ist das Mastering, denn "Main Offender" Jon Astley hat mal wieder den Sound vermatscht.
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am 1. Januar 2012
Ein 1-Hit Wonder (Why did you do it)-ein g**ler Song- ist zurück?

Nein, eine Band, die in den 70ern schon erste Klasse (kompositorisch und vom Sound her) abgeliefert hat und unsäglich viel Pech hatte.

Hört Euch mal "The Best of Stretch" hier auf Amazon an. Was Elmer Gantry und Kirby hier abliefern könnt ihr getrost neben die Roger Chapman Sammlung bzw. neben die Streetwalkers-CDs stellen. Excellente Rockmusik.

Nicht mehr und nicht weniger.

Tip für Insider: Wer die Band Boxer (Below the Belt) oder Patto mag, kann unbesorgt zugreifen.
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am 11. Oktober 2011
Die Jungs haben nichts verlernt. Das neue Album (erstes seit 1977) schließt nahtlos an die Vorgänger "Lifeblood" und You can't beat your brain ...an ! Die Stimme von Elmer Gantry (Dave Terry) hat seit dieser Zeit nichts eingebüßt. Auch das Gitarrenspiel von Kirby (Graham Gregory) ist fantastisch. Kraftvolle Songs in Richtung Blues-Rock. Sehr zu empfehlen.
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am 26. Juni 2013
....wär das ne völlig neue und unbekannte Band....würden wenige Hähne danach krähen! Das ist Blues-Rock der gediegenen englischen 70er Sorte, die damals zu Punk-Zeiten leider keine Chance mehr hatte - so in etwa Post-Fleetwood Mac der Peter Green und Jeremy Spencer Prägung. Schließlich waren sie ja....aber das ist eine andere Geschichte.

So, und was spielen sie nun anno 2011, weißhaarig und ohne jede Koffein-Therapie für die Haarwurzeln? Altes Zeug und ganz altes Zeug. Auch das ist okay, denn schließlich waren sie 33 Jahre raus aus dem Geschäft, da kam nix Neues dazu. Altes Zeug heißt, dass sie das spielen, was sie als Stretch anno 1976 auch schon gespielt haben, wie Why Did You Do It? oder Showbiz Blues. Doch jetzt greifen sie noch weiter zurück und adaptieren gleich den "gesamten" Willie Dixon Katalog, Hoochie Coochie Man bis Down In The Bottom. Warum auch nicht, sind ja schließlich Standards. Aber wo sind die eigenen Songs geblieben? Wie gut sie die konnten, beweisen sie ja mit Why Did You? Denn wenn schon altes Zeug, dann hätte ihnen ihr eigenes, wie der Stramm-Rocker Tomorrow's Another Day oder eine Schmelz-Ballade wie Slip Away, auch gut gestanden?!

Immerhin geht das soweit ziemlich unaufgeregt, ja abgeklärt, über die Bühne. Passt schon. Bei all dem Altbekannten gibt es aber zwei spezielle Aspekte, die tatsächlich überaschen - positiv und negativ. Fangen wir mit dem negativen an: kurz und knapp - die Produktion taugt nix! Völlig altmodisch und dabei punktuell...nun, sagen wir unsicher in den Stilmitteln. Das beginnt mit 'nem Drummer, der vollfett die Mitte und den Vordergrund behämmert. Kein Mensch, genauer kein begabter 17-Jähriger, würde heute so spielen, auch, und schon gar nicht, als Blueser. Muss man I've Got My Mojo Working denn so 7oer mäßig restauriert wegzappeln?! Und warum muss ausgerechnet der Mac-Klassiker Need You Love So Bad völlig unpassend mit Shoobeedoooahhh und Hawaii-Gitarrenklang unterfüttert werden?! Danny Kirwan klang in diesem Song definitiv anders! All das verhundst tatsächlich die Produktion - und die stammt von Gantry&Kirby.

Dem steht geradezu kompensierend der zweite - positive - Aspekt gegenüber: wieso ist die Stimme Elmer Gantry's nicht um ein Jahr gealtert??! Die tönt noch exakt so voll und voller Power wie eben 1976. Das shoutet! Gleiches gilt übrigens für die E-Gitarre Kirby's, außer dass er hier 2011 ein bisschen viel agiert, ein wenig sehr in Richtung Kraftrock-Sound und Kraftrock-Solo tendiert. Die Stretch der 70er waren die Band der kurzen, knochentrockenen Riffs, welcher ihrer Songs war schon länger als 3.30?! Doch ich will ja nicht mäkelig sein, bin ja schon froh, dass sie es überhaupt noch mal stemmen und war ja schon mit dem nur einen negativen Aspekt durch...

Distanziert betrachtet, unter Berücksichtigung der genannten Einschränkungen, ist das einzig was für die Fans der alten Stretch Aufnahmen - also pure Nostalgie. Denk ich jedoch an die völlig desolaten Reunion-Versuche und die daraus resultierenden Aufnahmen der annähernden Geistesverwandten Juicy Lucy oder Spooky Tooth - dann ist das hier allererste Sahne. Kompromissige 4 Sterne.
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am 3. Dezember 2012
Lange hat man nichts mehr von Elmer Gantry und Co. gehört. Umso erstanlicher mutet diese neue Scheibe an, weiter so.
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