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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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4,8 von 5 Sternen
Schubert: Impromptus Opp.90 & 142
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,79 €

TOP 1000 REZENSENTam 16. August 2016
Unter den lebenden Pianisten von Weltgeltung ragt der Rumäne Radu Lupu (geb. 1945) insonderheit als großartiger Interpret der Musik von Franz Schubert hervor. Seine Einspielungen der Klaviersonaten, der Klavierstücke D. 946 und der hier vorgelegten Impromptus genießen einen fast legendären Ruhm und werden meist an erster Stelle genannt, wenn von Schuberts Klavierwerken die Rede ist.
Es gibt eine ganze Reihe bedeutender Aufnahmen der Schubert-Impromptus, die alle ihre Meriten haben. Ich denke da besonders an die Versionen von Wilhelm Kempff (DGG), Alfred Brendel (Phi) und Krystian Zimerman (DGG). Doch seit der berühmten Einspielung von Artur Schnabel (EMI, 1950) hat mich keine so berührt wie diese hier.
Bei jedem Takt muß man unwillkürlich denken: So und nicht anders soll Schubert klingen! Das kantable Spiel des Pianisten strahlt einen unwiderstehlichen Zauber aus, ist voller Poesie und Eleganz. Sein singender Ton ist meisterlich und von herrlicher Lyrik, kann aber, wenn es darauf ankommt, auch von zupackender Energie sein. Lupus einzigartige Anschlagskultur erinnert mich immer wieder an sein großen, so tragisch früh verstorbenen Landsmann Dinu Lipatti (1917-1950), dessen Spiel eine ähnlich magische Ausstrahlung hatte.
Kurz gesagt: Diese CD gehört in jede anspruchsvolle Klassik-Diskothek und erst recht in die Hände jedes Schubert-Verehrers. Für Freunde des Pianisten ist sie schlicht ein Pflichtalbum.
Die technische Beschaffenheit der digitalen Aufnahme genügt hohen Ansprüchen und ist dem musikalischen Wert angemessen. Die Aufnahmen entstanden im Juni 1982 in der Hamburger Friedrich-Ebert-Halle, die über eine ausgezeichnete Akustik verfügen muß. Das Booklet ist in drei Sprachen abgefaßt; es enthält einen kurzen, aber gehaltvollen Essay des Engländers John Reed.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. August 2016
Unter den lebenden Pianisten von Weltformat ragt der Rumäne Radu Lupu (geb. 1945) insonderheit als überragender Interpret der Musik von Franz Schubert hervor. Seine Einspielungen der Klaviersonaten, der Klavierstücke D. 946 und der hier vorgelegten Impromptus genießen einen fast legendären Ruhm und werden fast immer an erster Stelle genannt, wenn von Schuberts Klavierwerken die Rede ist.
Es gibt eine ganze Reihe großartiger Aufnahmen der Schubert-Impromptus, die alle ihre Meriten haben. Ich denke da besonders an die Versionen von Wilhelm Kempff (DGG), Alfred Brendel (Phi) und Krystian Zimerman (DGG). Doch seit der berühmten Einspielung von Artur Schnabel (EMI, 1950) hat mich keine so berührt wie die von Radu Lupu aus dem Jahr 1982.
Bei jedem Takt muß man unwillkürlich denken: So und nicht anders soll Schubert klingen! Das kantable Spiel des Pianisten strahlt einen unwiderstehlichen Zauber aus, ist voller Poesie und Eleganz. Sein singender Ton ist meisterlich und von herrlicher Lyrik, kann aber, wenn es darauf ankommt, auch von zupackender Energie sein. Lupus einzigartige Anschlagskultur erinnert mich immer wieder an sein großen, so tragisch früh verstorbenen Landsmann Dinu Lipatti (1917-1950), dessen Spiel eine ähnlich magische Ausstrahlung hatte.
Kurz gesagt: Diese CD gehört in jede anspruchsvolle Klassik-Diskothek und erst recht in die Hände jedes Schubert-Verehrers. Für Anhänger des Pianisten, der als ein selten scheuer, zurückhaltender Künstler gilt, ist sie schlicht ein Pflichtalbum.
Die technische Beschaffenheit der digitalen Aufnahme genügt hohen Ansprüchen und ist dem musikalischen Wert angemessen. Die Aufnahmen entstanden im Juni 1982 in der Hamburger Friedrich-Ebert-Halle, die über eine ausgezeichnete Akustik verfügen muß.
Nicht ohne Grund hat die Aufnahme Eingang in die Serie "Decca Legends" gefunden. Da hat sie ihren angemessenen Platz. Ein gutes, mehrsprachiges Booklet liegt der Ausgabe bei.
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am 13. August 2010
Dies ist vielleicht die beste Schubert-Einspielung, die es je gab. Wer Radu Lupu einmal live erlebt hat, weiß mit welcher Gelassenheit und Entspanntheit der Pianist spielt. Nur wenig Regung zeigt seine Körpersprache, mit absolut sicherer Eleganz meistert er jede schwierige Passage. Dafür entlockt er der Musik Schuberts einen bis dahin nie gehörten Ausdruck. Lupu versenkt sich ganz in das Instrument und dieses fängt an zu sprechen. Es ist nicht die bei Schubert störende Verspieltheit eines Brendel, die eine ganz andere Sprache spricht und bei Mozart sicher angebracht ist. Bei Radu Lupu beginnt man zu träumen und jede Menge innere Bilder tun sich auf. Die Impromptus sind vergleichbar mit Schuberts Moments musicaux, die Lupu ebenfalls in einer anderen Einspielung ("Lupu spielt Schubert") unvergleichlich interpretiert. Diese beiden Werke von Schubert sind Schlüsselwerke für die spätere Klaviermusik, bis hin zu Chopin und Rachmaninov. Höhepunkte sind zweifellos die Stücke Nr. 4 und Nr. 8. Der letzte Teil der ersten vier Impromptus (Nr. 4 auf der CD) beginnt mit einer wunderschönen Melodie und hätte heute wohl das Potential eines Hits. Die Wucht aber ist die Interpretation Lupus des vierten Impromptus aus dem zweiten Teil (Nr. 8 auf CD). Noch nie wurde ein Pianist dem Liedkomponist Schubert so gerecht, selbst normale Tonleitern oder einfache Klänge heben ab in höhere Sphären und man beginnt in großartigen Naturlandschaften zu wandern...
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am 25. Januar 2014
Radu Lupu spielt die Stücke sensibel und etwas zurückhaltend, scheu-weltentrückt. Dies verleiht ihnen einerseits eine zerbrechlich-kostbare Anmutung. Andererseits geht hierdurch für mich etwas das geerdet-volkstümliche in Schuberts Musik verloren; daher vier Sterne für diese Aufnahme.

Das Klavier ist aus mittlerer Distanz sauber aufgenommen mit recht neutralem Ton (nicht zu brilliant, nicht zu warm); man hätte ihm allerdings etwas mehr Raum zum Atmen geben können, das körperhafte kommt zu wenig zur Geltung, so dass ein leicht steriler Eindruck entsteht.
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