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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
129
3,0 von 5 Sternen
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am 10. Februar 2016
Der erste Teil von Wrong Turn war wirklich Extraklasse. Auch der zweite hatte eine nachvollziehbare Handlung und war spannend.
Doch dieser vierte Teil ist einfach nur schlecht.
Es haben hier schon einige die Gründe genannt, was für dumme Szenen dabei waren, darum wiederhol ich jetzt nicht alles. SPOILER: Nur noch Gemetzel und Blutvergießen ohne Sinn und Verstand und am Ende bleiben zwei Frauen verschont und fahren lachend davon, wo ich mir denke: Wieso lachen die, wenn sie gerade 4 ihrer Freunde verloren haben? Und :Sexszenen. Die gehören eher in anderen Filmkategorien rein, aber bei einem Horrorfilm?? Naja, Geschmacksache.

Spannung konnte nicht wirklich aufgebaut werden, da ich vieles einfach nur lächerlich fand. Bevor vielleicht mal eine Spannung aufkam, wurde sie gleich wieder zerstört, weil sofort das Gemetzel los ging.
Ich geb nur deshalb zwei Sterne, weil es vielleicht noch weitere Filme geben wird, die noch schlechter sind.
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am 30. November 2011
Dank einer reisefreudigen, US-DVD-kaufwilligen Freundin kam ich schon vor dem deutschen DVD-Release von "Wrong Turn 4" am 12. Januar 2012 in den "Genuss" der englischen Originalfassung, die zudem in der ungeschnittenen Version daherkam. Und nach Sichtung des Films garantiere ich Euch, dass der Film es nicht ungeschnitten nach Deutschland schaffen wird. Die amerikanische Version ist 93 Minuten lang, in der deutschen Version sollen es wohl 89 werden. "Wrong Turn 4" bietet einige ziemlich üble Menschenfleisch-Schnetzeleien, kann darüber hinaus aber natürlich mit überhaupt nichts Neuem punkten, auch wenn die Macher - wie schon so viele vermeintlich Kreative vor ihnen - den 4. Teil als Prequel angelegt haben. Die dünne Handlung solcher Filme dient ja eh nur dazu, den Torture Porn-Sequenzen immer wieder Tür und Tor zu öffnen. Die Darsteller sind Kanonenfutter, die Handlung eben nur blutiger Brückenschlag zwischen den Folterungen und diese zumindest handwerklich solide umgesetzt. Insofern ist "Wrong Turn 4" ein aussichtsreicher Kandidat der Gattung "Kann man gucken, muss man aber nicht". Aber wenigstens ist er besser als der bisher schwächste Teil der Reihe, nämlich Teil 3. Also, wer noch Bock auf die inzestuösen Hackfressen hat, bitte sehr:

West Virginia, 1974, Irrenanstalt XY: Hier sitzen unsere drei grenzdebilen Suppenkasper im noch prä- und postpubertären Alter hinter den Gittern und knispeln sich in Ermangelung anderer Menüvorschläge an den eigenen Fingern rum oder hauen sich auf lau selbst mal ein Auge raus. Da sie aber natürlich, obwohl sie nur irgendwelche Grunzlaute von sich geben, hochintelligent sind und der Inzest der vergangenen Generationen ihren Hirnen selbstredend null geschadet hat, gelingt ihnen, logo, der Ausbruch aus der Klapse. Das sich dadurch für sie eröffnende Krankenhauspersonal-Buffet wird reichlich ausgeschlachtet (ha ha) und dann geht's erstmal ab in den Wald. Wo sich über 30 Jahre später auch die übliche Truppe mittzwanzigjähriger Knalldeppen versammelt hat, um mal Schneemobil zu fahren / sich gegenseitig im hohle-Bemerkungen-machen zu überbieten / an Baumstämme zu pieseln. Rubbeldiekatz bricht ein Schneesturm über den Haufen notgeiler Amöben herein, macht aber nix, da ja glücklicherweise die mittlerweile geschlossene Klapse aus den 70ern im Wald rumsteht. Voll möbliert natürlich, fast besenrein, Kamin funktioniert auch noch, alles super also. Inzestuöse Hackfressen haben ja auch sonst nix zu tun, als da regelmäßig aufzuräumen und feucht durchzuwischen. Ja, die sind natürlich da, soviel war ja wohl klar, oder? Und schon geht sie los, die lustige Twen-Dezimierung, und da haben sich die blutgeilen Lümmel aus der letzten Bank einiges einfallen lassen, jawohl! Neben heißem Öl aus dem Fonduetopp kommen auch handelsübliche Monsterbohrer, Metallstangen und alles, was da sonst noch in der Psychiatrie rumliegt, zum Einsatz. Na dann: Guten Appetit.

"Wrong Turn 4" macht gar nicht erst lange rum und erfreut den Genrefan schon in den ersten Minuten mit einer detailfreudigen Vierteilung. Dann kommt leider eine kleine Durststrecke, in der das Kanonenfutter viel zu lang und leider überhaupt vorgestellt wird. Dass die Amis mental gern im Trüben fischen, ist ja nichts Neues, aber hier wird einem ein Haufen wirklich äußerst dämlicher Exemplare vorgesetzt. Erstmal sind alle so notgeil, dass es mich wundert, dass sie nicht mit hängender Zunge durch die Gänge hüpfen und sich an den Geschlechtsteilen spielen, und dann sind die wirklich alle so doof, dass man ihnen permanent eine reinhauen möchte. Es wird rumgeprollt bis hintengegen, schlaffe Witzchen gerissen, permanent dummes Zeug geredet und man verstrickt sich immer wieder und gerne in den eigenen, wirren Gedankengängen, die alle in einer Sackgasse enden. Dass dieser Haufen nicht lange überlebensfähig ist, dürfte daher nicht überraschen. Vor allem, wenn man im tiefsten Winter in einer völlig ausgekühlten ehemaligen Klapse nur im T-Shirt rumrennt. Aber keine Sorge, im ganzen winterlichen Film ist kein einziges Mal kalter Atem zu sehen, es war also vermutlich muckelig warm im Studio. Oder es lag am seitlich fallenden Schnee, der wahlweise von rechts oder links ins Bild gepustet wurde, der ist wahrscheinlich viel wärmer als normaler Schnee.

Um "Wrong Turn 4" also etwas abgewinnen zu können (und das kann man durchaus), muss man also entweder komplett auf Durchzug schalten, sobald einer dieser vollpfostigen Twens den Mund aufmacht oder den Ton gleich ganz ausschalten, inhaltlich verpasst man da rein gar nichts. Und da solche Filme in der Regel eh mit ihren Splattereinlagen und mehr oder weniger gelungenen Effekten punkten können und wollen, kann man auf den sinnlosen Rest drumherum eh verzichten. Wenn dann unsere drei Gen-Frikadellen die Bühne betreten, ist denn auch in der Regel gleich blutiges Rambazamba angesagt, und das sieht teilweise echt übel aus. Minutenlang wird einem Opfer bei vollem Bewusstsein Fleisch vom Körper gesäbelt, das dann anschließend als Fondue-Material verwendet und verspeist wird. Mannshohe Bohrer werden durch definitiv nicht mehr jungfräuliche Leiber getrieben und auf vollen Touren laufen gelassen, Metallstangen vom Unterkiefer bis ins luftige Hirn getrieben und auch herkömmliche Drahtseile ziehen sich quälend langsam durch krakeelende Mädchenkehlen. Auf dem Goresektor kann der Film also definitiv punkten, da dürfte genug Material für die Zensoren dabei sein.

Leider ist das fast das einzig Gute an dem Film. Sollte reichen, meint Ihr? Na ja... fast. Wie gesagt, Sympathieträger braucht es in solcherlei Filmen nicht unbedingt, der Fokus liegt eh auf den mörderischen Gewaltexzessen und deren möglichst blutiger Umsetzung. Dennoch nervt der Film durch seine ansonsten überaus einfallslose und stereotype Inszenierung und auch das endlose Gequatsche dieser Vollidioten ist nur sehr schwer zu ertragen. Dafür, dass hier knapp zwei Handvoll Opfer zur Verfügung stehen, geht das Ganze irgendwie doch zu gemächlich voran. Auch der Showdown zieht sich, mittlerweile in die schneebedeckten Wälder verlagert, ziemlich in die Länge, kann aber zumindest mit einer recht coolen last sequence punkten.

Von den Darstellern möchte ich nur Dean Armstrong ("SAW - Vollendung") als Fonduevorlage erwähnen, vor allem, weil er mit seinen 38 Jahren als Twentysomething vollkommen unglaubwürdig ist, aber schön schreien und halbwegs schauspielern kann. Der Rest dieses untalentierten Haufens ist so unbekannt wie überflüssig und kommt mir hier nicht namentlich in die Rezension. Regisseur und Drehbuchautor Declan O'Brien hat bislang so fulminante TV-Produktionen wie "Sharktopus", "Cyclops" und "Monster Arche" fabriziert, ich denke, die Titel reichen als aussagekräftige Referenz seines Könnens aus.

Die Ausstattung der US-Scheibe bietet Folgendes: Ton in englisch in DD 5.1, Untertitel in englisch, spanisch und französisch. Extras: Audiokommentar vom Regisseur, Director's Die-Arys, Making another Wrong Turn, Lifestyles of the Sick and Infamous, Music featuring the Blackout City Kids, Deleted Scenes.

Ergo: "Wrong Turn" ist in seinen Splattereinlagen recht gelungen, allerdings nur in der ungeschnittenen Originalversion. Es gibt ausreichend Material, das der deutschen Schere zum Opfer fallen dürfte, und dann macht der Film wahrscheinlich gar keinen Spaß mehr. Die Darsteller sind so schlecht, dass man ihnen einen langsamen und grausamen Tod wünscht, zum Glück schaffen auch sie es nicht, einem den durchaus unterhaltsamen Gore gänzlich zu versauen, das ist ja auch schon mal was. Auch wenn die Dialogsequenzen viel zu lang und definitiv zu dämlich sind, ist man ob des expliziten Gores, der hier gezeigt wird, einigermaßen milde gestimmt. Natürlich hätte dieses Sequel, das sich Prequel nennt, niemand gebraucht, aber wenn man es denn schon mal in die Finger kriegt, dürfen Gorehounds ruhig einen Blick riskieren. Man kann ja den ganzen verbalen Dünnsinn einfach vorspulen. Trotzdem nicht mehr als gute zwei von fünf Fonduesoßen, die den 4. Teil der Reihe halbwegs schmackhaft machen.
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am 26. April 2012
Kauft euch den Film nicht, den in dieser Version fehlen 5 Minuten, dadurch wir dem Film die Spannung genommen, warte lieber Bis der Film in Österreich oder der Schweiz erscheint, hat sich ja bei Hatchet 2 auch gelohnt.
1111 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Juli 2014
Ich selber habe Wrong Turn 1 angeschaut und finde den Film sehr gut.Daher wollte ich mir auch die Fortsetzungen anschauen.Als ich den Film gesehen habe,war ich froh das es endlich zu Ende war.Ich weiß nicht wie man ein so schlechten Trash-Film produzieren kann.Die meisten Schauspieler im Film sind in Wirklichkeit nicht mal Schauspieler, irgendwelche Leute die vielleicht mal nebenbei ein Film drehen wollten um schnell Geld zu verdienen.Die ganze Handlungen kann man nicht Ernst nehmen.Beim Film besteht zu keiner Zeit Spannung,Grusel oder Glaubwürdigkeit.
Der ganze Film ist die reinste Verdummung,mit

Stereotypen-Darstellern,extrem nervenden Tussis, hirnlosen Dialoge,Extrem dumme Szenen,fitnessgestählten Amerikaner die bei eisiger Kälte grundsätzlich überall halbnackt durch die Gegend laufen und dazu jede menge Lesbensex.

Wer darauf steht kann sich den Film gerne anschauen.
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am 18. September 2013
Ich finde den Film garnicht so schlecht, die ersten 3 Teile waren zwar besser aber der 4te geht auch noch. Diese Version ist aber um 5 Minuten geschnitten ! Die Uncut Version von Wrong Turn 4 läuft 93 Minuten und diese hier läuft 88 Minuten.
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am 15. Oktober 2013
Wenn ich null Sterne geben könnte würde ich es tun. Also ertmal alle die diesen Film mit 5 Sternen bewertet haben müssen wohl auf Komödien stehen. Da ich den ersten Teil und eigentlich auch noch den zweiten eigentlich total super fand hab ich mir LEIDER den vierten Teil auch angesehen. FEHLER! Ich habe selten so einen dämlichen und schlechten Horrorfilm gesehn. Angefangen hat er ja ganz gut. Wieder mit den drei Waldgestalten. Wenn ich bei dem weiteren Verlauf nicht 3 mal lachen hätte müssen, hätte ich das Geld in der Videothek zurück verlangt.....

ACHTUNG SPOILER

Ich werde euch jetzt die allerdümmsten Szenen vom Film etwas näher bringen. Als erstes schon mal in den ersten 20 Minuten: Überall klebt Blut - Freund verschwindet - Wir bleiben natürlich hier.
Die zweite Szene: Ich habe die mordenden Hinterwäldler schon in einer Zeller eingeschlossen - Habe ein Feuerzeug und Benzin - Zünde sie aber nicht an, nein, sondern gehe, dass sie (natürlich mit einer Haarnadel) wieder aus der Zelle kommen.
Dritte Szene: Zwei Tussis laufen im Schnee herum - Hinterwäldler fahren mit dem Schneemobil Kreise um die Zwei - Die eine schreit "Leg dich flach auf den Boden" (warum weiß ich nicht, vielleicht dass die Hinterwäldler besser drüber fahren können???) - Darauf die Andere "Ich kann niiiiicht" (warum sei das nicht kann bleibt ebenfalls ein Rätsel).
Zum Abschluss das Ende: Die zwei Tussis die ich vorher erwähnt habe, überleben und fahren zum Schluss lachend und glücklich mit dem Schneemobil davon (wer würde das nicht tun wenn gerade seine 4 besten freunde abgschlachtet wurden???)
Alles in allem: Ziemlich große Sch***e!!!!!!!!
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am 24. März 2013
Die Kuh wird gemolken, bis sie nicht mehr fliegt..."Wrong Turn" hat bereits 5 Teile auf dem Buckel, und bestimmt werden noch so viele folgen, bis "Friday the 13th" und "Nightmare on Elm Street" zahlenmässig BEIDE gleichzeitig überholt sind...

Teil 4 ist nach dem absolut grottigen dritten Part eigentlich gar nicht so schlecht...den Vorlauf der bereits bekannten Ereignisse in eine stillgelegte psychiatrische Klinik mitten in einen verschneiten Wald zu legen ist ganz gut...das ist visuell und atmoshpärisch schon mal ein Pluspunkt.

Die bösen Inzest-Fraggles in der seit zwar dreissig Jahren stillgelegten, aber noch immer komplett funktionierenden Wald-Psychiatrie sind gruseliger und glaubhafter als im dritten Teil, die relativ hurtig zu dezimierenden Teenager gewohnt dusselig und persönlichkeitsbefreit. Ganz so schlimm und unsympathisch wie im dritten Teil sind sie aber auch nicht.

Die Charaktere bekommen nicht die kleinste Chance, sich zu entwickeln, da es offensichtlich kein vernünftiges Drehbuch gab und ehe sie Persönlichkeit bekommen, sind sie ja nun auch immer schon hinüber...um das Desaster zu kompensieren, gibt es zwischendurch mal lesbischen Sex, so wie sich Opa Müller (80) das wohl vorstellt. Kalt scheint es den nackten Damen und den halbnackten Herren und Damen in der Bude im Schnee wohl nicht zu sein, schließlich rennen sie meistens in T-Shirts herum, um ihre fitnessgestählten, solariumgebräunten Körper zur Geltung kommen zu lassen.

Eine "Handlung" gibt es sporadisch - das ist in den meisten Filmen dieser Gattung ja wohl nicht anders. Möchte ich Handlung sehen, dann schaue ich mir bestimmt nicht "Wrong Turn" oder einen ähnlich gestrickten Horrorstreifen der letzten zwanzig Jahre an, sondern einen Arthaus-Film.

Leider, leider ist diese DVD lediglich für die Mülltonne geeignet, denn das Werk wurde in Deutschland zensurtechnisch dermassen zurechtgestutzt, das die richtig krassen Schauwerte (wer so was mag, braucht etc.) in der Länge von insgesamt über fünf Minuten fehlen.

Deshalb gibt es nur einen Stern...
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am 9. März 2015
Die berühmt und berüchtigten "Hilliker Brothers" sind zurück. Unsere Lieblingsmutanten und komplett gestörten Hinterwäldler, namentlich hörend auf "Three Finger", "Saw Tooth" und "One Eye" sind zurück aus den Wäldern und präsentieren sich erneut unter der Fittiche von Declan O`Brien von ihrer besten Seite.
Seit 2003 treiben es die Hillbillies in den abgelegensten Wäldern West Virginia's und tragen dazu bei, dass dem etablierten Subgene, dem "Backwoodhorror" weiterhin die Stange gehalten werden kann. Wrong Turn ist, egal wie man es auch betrachten mag, eine feste Größe in der Horrorlandschaft, die mit dem 2003er Debüt von Rob Schmidt, erstmals für mächtig Aufsehen sorgte.
Die beiden Sequels konnten natürlich nicht mehr ganz an die Erfolge des Überraschungshit von 2003 anknüpfen, waren aber in ihrer Inszenierung beide recht flott und in ihrer Machart doch so unterschiedlich. Dies gilt insbesondere für Teil 3, der die ausgetretenen Pfade des Backwoodhorror samt kollektiver Familienmitglieder verließ und zu einer "one man show" mutierte, dabei aber den Spirit und wesentlichen Aspekt des Franchise weiter trug.

Und 2011 war es wieder Declan O`Brien, der sich des weiteren Sequel annahm und bemüht war, sich nicht zu wiederholen und sein Storykonstrukt so auslegen wollte, dass man fortan auch etwas über die Hintergründe des "Hilliker Clans" in Erfahrung bringen konnte.
Und so konstruiert O'Brien erneut einen saftigen Auftakt und katapultiert den geneigten Zuschauer zurück ins Jahr 1974, wo man in einer abgelegenen Irrenanstalt in den Wäldern West Virginia's zum ersten mal in Kontakt mit den "kindlichen" Varianten unseres Mutantentrios tritt.
Diese jedoch lassen sich ungerne zur Schau stellen und eliminieren in einem starken Auftakt kurzerhand das Personal.

30 Jahre später, das Sanatorium ist inzwischen schon lange geschlossen und stillgelegt, kommt es dann erneut zu einem Wiedersehen mit unseren inzwischen "Erwachsenen" Mutantentrios, die auch nachwievor dieses Sanatorium als ihr Terrain beanspruchen.
Eine Gruppe Jugendlicher, die charakteristisch und Klischee- typischer nicht sein könnte für das Genre, machen dann in Bälde die Erfahrung, dass so ein Sanatorium nicht zwangsweise und sinnbildlich "Schnee von gestern" sein muss. Als Unterschlupf für ihre Panne mit den Motorschlitten gedacht, entpuppt sich dieses Domizil schnell als tödliche Falle, aus der es kein Entrinnen gibt. Denn niemand kennt die dunklen Winkel und verlassenen Gänge besser als die Hilliker Brüder.

Nach dem eher verhaltenen aber unterhaltsamen 3ten Teil, schafft Declan O`Brien noch so etwas wie eine kleine Kurskorrektur und punktet in erster Linie mit seiner Location, die erfrischend real und bedrohlich anmutet. Keine schäbigen Kulissen, sondern reales und beängstige Gemäuer mit Hintergrundgeschichte. Doch nicht nur O'Brien macht einen guten Job, auch die Kameraarbeit gefällt und fängt zielsicher die bedrohliche Atmosphäre ein. Sei es nun der direkte Kontrast zum hellen und weissen Schnee, oder die dreckigen und düsteren Gänge des Sanatoriums. Auch optisch präsentiert sich das Ganze recht wertig und wirkt zu keiner Zeit billig.
Durch die Verlagerung in den Schnee und somit "raus aus dem Wald", geht zwar etwas das typische Wrong Turn Feeling stiften, jedoch kompensiert sich dieser nicht zwingend unangenehme Umstand relativ schnell, wenn die kreativen Kills einsetzen. Und diese können sich sehen lassen.
Egal ob es die Zerteilung zu Beginn des Films ist oder die obligatorische "Fondue" Szene. "Wrong Turn 4- Bloody Beginnings" dreht diesbezüglich die Goreschraube merklich an. Auch sind jene wieder qualitativ wertiger als noch im 3ten Teil, wo die CGI's nicht immer geglückt waren. Hier besinnt sich O`Brien ganz klar auf bessere Effekte und setzt diese auch stil- und wirkungsvoller ein.

Generell muss man sagen, dass Wrong Turn 4 durch sein enorm gutes Setting vieles an etwaigen Schwächen wett macht. Er ist zudem recht flott inszeniert, was an an dem gelungenen Katz und Mausspiel zwischen Protagonist und Mutant im Wechsel stattfindet. Auch sind die einzelnen Szene gut ausgeleuchtet und sorgen nicht für für ein gutes Bild, sondern fangen auch die Atmosphäre bestens ein.
Somit kann man schlussendlich sagen, dass "Bloody Beginnings" wieder eine deutliche Steigerung O`Briens darstellt und die Ausnahmestellung des Franchise allen Unkenrufen zum trotz, weiter festigt und ausbaut. Neben Teil 1 sicherlich einer der besten Sequels des starken Franchise.

Zur Zensur möchte ich nicht viel sagen, das war bekannt und ich möchte an der Stelle den reinen Film (Bluray) bewerten. Fans wissen ohnehin um die Alternativen, so dass dies nicht mehr erwähnt werden muss.
Erwähnen darf man aber die gute Arbeit des Cutters, der nicht "Stakato-artig" die Szenen abrupt kürzte und bemüht war, das Ganze sehr sauber und ohne Tonbugs und Anschlussfehler zu ändern. Und da einige Sequenzen immer noch zu sehen sind, ist für Kunde "Alleskäufer" auch diese Fassung absolut guckbar und reich an blutigen Schauwerten.
Wie auch schon mit Wrong Turn 2 und 3, ist auch Bloody Beginnings vom Bild und Ton einwandfrei. Sound ist etwas frontlastig aber immer noch räumlich. Das Bild auch in dunklen Szenen glasklar und mit gesättigten Farben versehen. Eine deutliche Steigerung zur DVD und somit kann die Bluray nur empfohlen werden.
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am 30. Mai 2013
Wenn ich lese "Bloody Beginning", dann geh ich davon aus, dass ich erfahre wie die Gestalten in den wald kommen, wie sie zudem geworden sind, was sie sind usw...
In diesem Film erfahre ich von 3 Jungs, die im Wald gefunden wurden, keinen Schmerz empfinden und nicht reden können.
Sie leben in der Klinik, in die man Sie eingesperrt hat. Auch noch Jahre nach Schließung der besagten Klinik.
Sie töten Leute, die die Klinik betreten.
Woher kommen aber die Gestalten aus den anderen Teilen? Wie vermehren Sie sich wenn es doch 3 Jungs sind die in der Klinik waren? Für mich war es ein sinnloses Gemetzel. Kann den Film nicht empfehlen.
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am 30. März 2013
Die Kuh wird gemolken, bis sie nicht mehr fliegt..."Wrong Turn" hat bereits 5 Teile auf dem Buckel, und bestimmt werden noch so viele folgen, bis "Friday the 13th" und "Nightmare on Elm Street" zahlenmässig BEIDE gleichzeitig überholt sind...

Teil 4 ist nach dem absolut grottigen dritten Part eigentlich gar nicht so schlecht...den Vorlauf der bereits bekannten Ereignisse in eine stillgelegte psychiatrische Klinik mitten in einen verschneiten Wald zu legen ist ganz gut...das ist visuell und atmoshpärisch schon mal ein Pluspunkt.

Die bösen Inzest-Fraggles in der seit zwar dreissig Jahren stillgelegten, aber noch immer komplett funktionierenden Wald-Psychiatrie sind gruseliger und glaubhafter als im dritten Teil, die relativ hurtig zu dezimierenden Teenager gewohnt dusselig und persönlichkeitsbefreit. Ganz so schlimm und unsympathisch wie im dritten Teil sind sie aber auch nicht.

Die Charaktere bekommen nicht die kleinste Chance, sich zu entwickeln, da es offensichtlich kein vernünftiges Drehbuch gab und ehe sie Persönlichkeit bekommen, sind sie ja nun auch immer schon hinüber...um das Desaster zu kompensieren, gibt es zwischendurch mal lesbischen Sex, so wie sich Opa Müller (80) das wohl vorstellt. Kalt scheint es den nackten Damen und den halbnackten Herren und Damen in der Bude im Schnee wohl nicht zu sein, schließlich rennen sie meistens in T-Shirts herum, um ihre fitnessgestählten, solariumgebräunten Körper zur Geltung kommen zu lassen.

Eine "Handlung" gibt es sporadisch - das ist in den meisten Filmen dieser Gattung ja wohl nicht anders. Möchte ich Handlung sehen, dann schaue ich mir bestimmt nicht "Wrong Turn" oder einen ähnlich gestrickten Horrorstreifen der letzten zwanzig Jahre an, sondern einen Arthaus-Film.

Leider, leider ist diese DVD lediglich für die Mülltonne geeignet, denn das Werk wurde in Deutschland zensurtechnisch dermassen zurechtgestutzt, das die richtig krassen Schauwerte (wer so was mag, braucht etc.) in der Länge von insgesamt über fünf Minuten fehlen.

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