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Prof. Dr. Peter Bieri wartet in der Reihe "Unruhe bewahren" mit drei Vorlesungen auf.

Diese tragen die Titel:
Was wäre ein selbstbestimmtes Leben?
Warum ist Selbsterkenntnis wichtig?
Wie entsteht kulturelle Identität?

Der ersten Vorlesung kann man u.a. entnehmen, dass unser Leben dann selbstbestimmt ist, wenn wir es schaffen, es innen und außen in Einklang mit unserem Selbstbild zu leben- wenn wir es schaffen, im Handeln, Denken, Fühlen und Wollen der zu sein, der wir sein möchten. Die Selbstbestimmung gelangt an ihre Grenzen bzw. scheitert völlig, wenn zwischen Selbstbild und Realität eine Kluft bleibt, (vgl.: S.13).

Wer zur Selbstbestimmung gelangen möchte, muss einen inneren Umbau vornehmen. Das bedingt laut Bieri, Kulissenwechsel, neue Erfahrungen, neue Beziehungen, auch die Arbeit mit Therapeuten und Trainern. Das Gesamte sei ein Kampf gegen die innere Monotonie, gegen eine Starrheit des Erlebens und Wollens, (vgl.:S. 14).

Der Philosoph unterstreicht, dass Selbstbestimmung sehr viel damit zu tun habe, dass wir uns selbst verstehen, insofern sei Selbsterkenntnis dasjenige, das dazu führe, dass wir eine transparente seelische Identität ausbilden und wir uns aufgrund dessen zu einem "empathischen Autor und Subjekt unseres Lebens" entwickeln können. (vgl.: S.15). Wer im Denken selbstständiger und mündiger wird (das gelingt nur durch kritische Distanz zu sich selbst, d. h. indem man sein Denken immer wieder auf den Prüfstand stellt), wird lt. dem Autor auch wacher im Hinblick auf blinde sprachliche Gewohnheiten, die uns letztlich nur vorgaukeln, etwas zu denken, (vgl.S.17). Bieri erwähnt nicht von Ungefähr, dass so mancher grammatisch wohlgeformte Satz keinen echten gedanklichen Inhalt ausdrückt. Für ihn gilt deshalb, dass die Philosophie diejenige Disziplin sei, in der die Idee des Gedankens ernster genommen wird als in jeder anderen und insofern auch die Idee der Selbstbestimmung, (vgl.: S.18).

Mittels Selbstbeschreibung arbeiten wir, so der Autor, an unserer persönlichen Identität. Dies geschieht auch dann, wenn wir Unbewusstes mittels Sprache in das Bewusste überführen. Durch eine neue Beschreibung eines Erlebten, ist es möglich einen neuen Grad von Bewusstheit zu erlangen. Das bedingt beispielsweise verleugnete Gefühle in voller Klarheit zu erleben und hierdurch unsere seelische Identität zu wandeln.

Bieri reflektiert das erzählerische Selbstbild, und ihnen zugrunde Erinnerungen, die zu verständlichen Erinnerungen werden, wenn wir sie zu Wort kommen lassen. Sie bleiben nur ein Kerker, wenn sie sich keinen erzählerischen Ausdruck verschaffen können, nur dann besitzen sie den Geschmack der inneren Selbstbestimmung, nur dann belagern sie uns als Gegner, (vgl.: S.23).

Der Autor meint, dass für den Weg der Selbstbestimmung das Lesen literarischer Texte uns gedanklich ein Spektrum an Möglichkeiten eröffne, indem wir hierdurch erkennen, was es alles gibt. Noch mehr als das Lesen würde das Schreiben einer Geschichte dazu beitragen, über das eigene Leben zu bestimmen und es im Sinne einer klareren Identität zu verändern, (vgl.: S.25 ). Es sei das Entdecken der eigenen Stimme und des eigenen Klangs, die es ermöglichten, uns zu verändern.

Bieri macht in der Folge auf einen wichtigen Moment aufmerksam, den er die moralische Intimität nennt. Dieser ereignet sich dann zwischen zwei Menschen, die sich nicht als auszurechnende Gegner sehen, sondern, die eine auf Loyalität begründete Beziehung zueinander haben. Solche Beziehungen gefährden die Selbstbestimmung niemals, sondern sie sind ihr natürlicher Ausdruck.

Wer selbstbestimmt leben möchte, muss lernen den Blick der Anderen auszuhalten. Wissen muss man allerdings, dass das Bedürfnis selbst sein Leben zu bestimmen, mit dem Bedürfnis einhergeht, nicht manipuliert zu werden. Insofern geht es um Authentizität, "darum, nicht das zu leben und zu sagen, was andere uns vorleben und vorsagen, sondern das, was der Logik der eigenen Biographie entspricht",(Zitat: S.33).

Nachdem Bieri in seiner ersten Vorlesung verdeutlicht hat, was man unter einem selbstbestimmten Leben zu verstehen hat, geht er in der zweiten Vorlesung der Frage der Selbsterkenntnis nach. Diese setzt immer Achtsamkeit voraus. Bieri weiß, dass Selbstbilder stets anfällig sind für Selbsttäuschungen, die interessengeleitete Irrtümer über uns selbst darstellten. Das erläutert der Autor in Einzelnen sehr gut. Eng verwoben ist Selbsterkenntnis mit Selbstbestimmung und auch diese erklärt Bieri gut nachvollziehbar, auch dass es bei Gefühlen und Wünschen einen Zusammenhang zwischen Erkennen und Verändern gibt.

Die Erweiterung von Selbsterkenntnis deutet der Philosoph als einen Prozess, bei dem Unbewusstes ins Bewusste überführt wird. Selbsterkenntnis vermag zu wachsen, indem man nachdenkt und auch schreibt. Dabei sollte man sich bewusst machen, dass sie die Quelle von Freiheit und Glück ist. Selbsterkenntnis ist nicht nur für uns selbst wichtig, sondern auch im Hinblick auf den Umgang mit anderen, weil sie uns die Möglichkeit schenkt, mit diesen in moralischer Intimität zu leben. Bieri unterstreicht zum Schluss der Vorlesung, dass Menschen, die sich mit sich selbst auskennen, ihre eigenen Projektionen durchschauen und auch einfacher die Projektionen ihrer Mitmenschen erkennen, woraus sich ein besseres Miteinander herbeiführen lässt.

In der dritten Vorlesung beantwortet Bieri die Frage wie kulturelle Identität entsteht und verdeutlicht hier zunächst die Wichtigkeit von Sprache, die uns zu Kulturwesen macht. Für ihn ist die wichtigste Leistung einer Kultur das Verstehen und nur die Sprache befähigt uns zu hierzu. Kulturelle Identitäten werden durch das Empfinden von Nähe und Ferne zu anderen definiert, durch die Vorstellung von Intimität und Fremdheit, (vgl.: S.70). Bieri erklärt in dieser Vorlesung den Prozess der Aneignung der kulturellen Identität, die nie etwas Endgültiges sein kann, sehr facettenreich und verdeutlicht, auf welche Weise ein selbstbestimmtes Leben, Selbsterkenntnis und kulturelle Identität positiv zusammenwirken können und den Einzelnen zum Kulturwesen machen, dass aus dem Schatten blinder Prägungen hinaustritt und innerlich frei am Prozess der Bildung teilnehmen kann, die für uns alle von großer Bedeutung ist, weil nur sie uns frei macht.

Empfehlenswert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. April 2012
Wie verpackt man Fragen des Lebens in einen verständlichen Text? Wie ist Peter Bieri, wenn er keinen Roman schreibt? Was sagt der Philosoph zum Leben?

Dieser Text ist, bevor er zum Buch wurde, eine Vorlesung gewesen. So stelle ich mir Peter Bieri vor, in einem Hörsaal, mit seiner Brille, dem klugen Blick, den ich auch schon auf Lesungen gesehen habe. Und dann fange ich an zu lesen.

Es sind nur drei Vorlesungen, die man hier wiederfindet, aber sie befassen sich mit den wirklich wichtigen Fragen des Lebens. Wie will ich leben? Selbstbestimmt? Kenne ich meinen Neid, meinen Hass, der sich in mir regt? Wer bin ich wirklich?

Auf charmante Weise verweist Peter Bieri dabei auch auf sich. Warum er schreibt, was er davon hält, wenn jeder auf die Anderen in der Welt guckt.

'Ich möchte in einer Kultur der Stille leben, in der es vor allem darum ginge, die eigene Stimme zu finden. '

Es ist wichtig eine eigene Stimme zu haben. Sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen. Natürlich macht das jeder Mensch. Und man muss lernen es nicht zu tun.

Und er appelliert für die Literatur als Medium, das uns hilft. Es sind die Geschichten, die uns neue Gedankengänger eröffnen, die uns in ferne Länder führen und uns vielleicht sogar verändern. Und auch schreiben ist wichtig.

'Ob jemand eine Geschichte ganz aus sich selbst heraus schreibt, ob er sie um ein reales Ereignis herum rankt oder gar einen historischen Roman schreibt: Nie ist es Zufall, was er sich aussucht.'

Wer außerhalb der Universität mal eine Vorlesung lesen möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Die Gedankengänge sind fließend, manchmal simple und manchmal kann man wunderbar die Gedanken danach schweifen lassen.
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am 29. November 2011
In der regelmäßig im Residenz Verlag publizierten Reihe "Unruhe bewahren" hat der emeritierte Philosophieprofessor Peter Bieri, der unter dem Namen Pascal Mercier bemerkenswerte Romane ("Nachtzug nach Lissabon" und "Lea" etwa) veröffentlichte, vom 21. - 23. März 2011 im Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz drei philosophische Vorlesungen gehalten. die nun unter dem Titel "Wie wollen wir leben?" einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Drei aufeinander aufbauende Fragestellungen haben ihn dabei beschäftigt:

1. Was wäre ein selbstbestimmtes Leben?
2. Warum ist Selbsterkenntnis wichtig?
3. Wie entsteht kulturelle Identität?

Ein selbstbestimmtes Leben, wie er es beschreibt, ist ohne eine gewisse Anstrengung nicht zu erreichen. Denn es geht darum, sich selbst zum Thema zu werden, zu lernen, sich in sich selbst auszukennen, sich sozusagen auf die eigene Spur zu bringen, und dann - und das ist extrem wichtig- sich selbst zur Sprache zu bringen. "Selbsterkenntnis ist dasjenige, was dazu führt, dass wir eine transparente seelische Identität ausbilden und dadurch in einem empathischen Sinne zu Autor und Subjekt unseres Lebens werden können. Sie ist also kein frei schwebender Luxus und kein abstraktes philosophisches Ideal, sondern eine sehr konkrete Bedingung für ein selbstbestimmtes Leben und damit für Würde und Glück."

Selbsterkenntnis ist die Quelle von Freiheit und damit von Glück, und das hat Folgen für das Verhältnis zu den Anderen. Um Andere als Andere zu achten und in ihren eigenen Bedürfnissen respektieren zu können, muss ich sie als Andere erkennen. Das aber geht nur, wenn ich weiß, wie ich selbst bin.
"Menschen, die sich mit sich selbst auskennen, begegnen sich anders als solche, die keine Übersicht über sich besitzen. Die Begegnungen sind wacher, sorgfältiger und interessanter. Auch deshalb ist Selbsterkenntnis ein hohes Gut."

Über die Aneignung einer gemeinsamen Sprache bildet sich die kulturelle Identität einer Gemeinschaft, über die Bieri in seiner dritten Vorlesung nachdenkt. Für sie sei entscheidend, was ihre Mitglieder unter Denken und Vernunft, unter Wissen und Wahrheit verstehen. Unsere eigene kulturelle Identität ist aus der Aufklärung hervorgegangen. Das bedeutet nicht, dass man andere Kulturen, in denen etwa magisches Denken und mythische Elemente eine Rolle spielen, nicht achtet. Doch: "Bildung besteht auch hier darin, das Fremde als solches zu kennen und anzuerkennen, um sich dann ausdrücklich mit denjenigen Mustern des Denkens und Handeln zu identifizieren, die das eigene Verständnis von Vernunft definieren."

Kulturelle Identität ist, so verstanden, immer auch eine moralische Identität. Da sie, von der Aufklärung kommend, der Würde und der Vernunft verpflichtet ist, hat sie eine Verbindlichkeit, wie sie bei anderen kulturellen Identitäten nicht anzutreffen ist. Und das kann zu Konflikten führen. Denn moralische Einstellungen darüber etwa, was grausam ist, sind für denjenigen, der sie hat. absolut. Und deshalb ist es unmöglich, mich auf die historische Zufälligkeit meiner kulturellen Identität zurückzuziehen ( etwa so: man muss akzeptieren, dass es anderswo andere Maßstäbe gibt), auch wenn ich mir ihrer Kontingenz immer bewusst bin.
"Denn moralisches Handeln ist genau das: sich einmischen, wenn man von Grausamkeit erfährt. Und so ist jede gebildete moralische Identität mit einem inneren Widerspruch, eine Antinomie behaftet. Ich weiß von der historischen Bedingtheit meiner Anschauungen und also von ihrer Relativität, und doch kann ich nicht anders, als sie absolut zu setzen, denn sonst ginge die Ernsthaftigkeit meiner Überzeugungen verloren. Es ist dieser Zwiespalt, aus dem heraus man sich entschließen kann, einzugreifen, wenn nötig mit Gewalt."

Das alles ist eine Frage der Bildung und Bieri vergleicht sich bilden mit aufwachen, jeden Tag neu in einem nie abgeschlossenen Prozess der Frage danach, wer man sein möchte. "Die kulturelle Identität ist nichts Festes, Endgültiges. Das besondere an Kulturwesen ist, dass sie sich stets erneut zum Problem werden und die Frage aufwerfen können, wer sie sind und was ihnen wichtig ist. Und Bildung, richtig verstanden, ist der komplizierte Prozess, in dem es um die Beantwortung dieser Fragen geht."
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am 26. Dezember 2011
Als Philosoph und Schritsteller zeigt Bieri sehr schön, wie der Bezug zu sich selbst, nicht zuletzt der sprachliche Bezug, einem weiter bringt und eine Selbstbestimmung ermöglicht. In einer Zeit, wo in der Psychotherapiewelt dem Fühlen und Spüren, der wortlosen Achtsamkeit, ein Übergewicht beigemessen wird, tut es gut, von einem Philosophen daran erinnert zu werden, dass die in Wort gekleidete Selbsterkenntnis einem verändert. Achtsamkeit ohne Worte ist blind und Worte ohne Achtsamkeit sind leer. Zur verändenden Selbsterkenntnis gehört auch der Ausdruck seiner selbst, vor allem im sozialen Raum, im Blick des andern, oder auch im Schreiben seiner Geschichte. Was bei Bieri im Selbstbezug zu kurz kommt ist die Verantwortung. Erst durch eine unbedingte ethische Selbstwahl komme ich zur Selbstbestimmung im Rahmen meiner bedingt gewachsenen Identität.
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am 3. September 2012
1. Was wäre ein selbstbestimmtes Leben?
2. Warum ist Selbsterkenntnis wichtig?
3. Wie entsteht kulturelle Identität?

Ein selbstbestimmtes Leben, Selbsterkenntnis, eine eigene kulturelle Identität... all diese Dinge sind nur durch Selbstreflexion zu erreichen. Sie ist die Grundlage jeder persönlichen Entwicklung.

Peter Bieri zeigt dem Leser auf wenigen Seiten, wie genau eine derartige (erfolgreiche) Selbstreflexion aussehen könnte.

In der ersten Vorlesung thematisiert er unter anderem Prozesse wie "Sich selbst zum Thema werden", "Sich in sich auskennen" und "Sich zur Sprache bringen". In der zweiten Vorlesung geht es um "Erkennen und Ergreifen" und "Selbsterkenntnis durch Ausdruck". In der dritten Vorlesung werden die Themen Bildung, Moral, Religion und Kultur dem selbstreflexiven ICH gegenübergestellt.

In einfachen Worten bringt Bieri den Prozess der persönlichen Entwicklung auf den Punkt. Für mich wurden in diesem Buch viele immer schon dagewesene Gedankengänge und Verhaltensweisen (die wohl den meisten denkenden Menschen immanent sind) erstmals verbalisiert.

Durch das Vorliegen all dieser Gedankengänge in so kompakter Form, kann man dieses Büchlein immer wieder als Leitfaden zur Selbstreflexion heranziehen (und als kleinen Kompass, wenn man auf dem Weg zwischendurch vielleicht mal verloren geht). Ein wichtiges Buch.
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am 7. August 2012
Das Buch ist flüssig und angenehm geschrieben ohne seicht zu sein. Das Buch könnte auch den Titel haben wie "weshalb Autobiografisches Schreiben wichtig ist für die Gestaltung unseres weiteren Lebens". Psychologie heute hat sich dem Thema auch angenommen mit dem herausfordernden Titel "du bist woran du dich erinnest" [...]
Kurzum, das Buch ist für alle geeignet, die das Leben selber gestalten wollen und sich darüber Gedanken machen möchten, welche Bedeutung dabei die persönliche Biografie hat.
Was ist Prägung, was ist freier Wille, was ist Deterministisch? Wer sich solche Fragen stellt, wird hierzu auch Anregungen finden.
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am 22. Dezember 2012
Dieses Buch ist eine Wohltat. Es bespricht schwierige, wenn auch alltägliche Fragen in einer sehr einprägsamen, unakademischen, unmittelbar und mit allen Sinnen verständlichen Sprache. Unbedingt zu empfehlen für alle, bei denen das Nachdenken über die Welt auch die eigene Person enschliesst.
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am 6. Februar 2014
..., die in mancher Beziehung etwas langatmig wird. Hervorzuheben ist aber, dass die Thematik nicht dogmatisch dargelegt wird, sondern das Thema 'Selbstbestimmung und Selbstfindung' aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Abrunden kann jeder Leser sein eigenes Bild durch eigene Erfahrungen oder eine andere Gewichtung der unterschiedlichen Sichtweisen.
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am 13. Februar 2012
Das ist die Antwort auf die Frage des Buchtitels aus Sicht von Bieri. Bildung führt zur Autonomie und zu Selbstbestimmung. Nun stellt sich die Frage an welchen und durch welche Gegenstände der Mensch sich bilden sollte und welchen Gegenständen der Vorrang gegenüber anderen gehört, welche also wichtiger sind als andere. Bieri räumt der Bildung mittel Sprache den höchsten Stellenwert ein, denn nur durch sie kann der Mensch über sich und sein Verhältnis zur Welt angemessen reflektieren.
Dieser Band besteht aus drei Vorlesungen Bieris, die er für ein breites Publikum gehalten hat. Deshalb ist alles gut zu verstehen. Wer wie ich aber schon mit anderen Schriften Bieris gut vertraut ist, für den birgt die Lektüre kaum Neues.
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am 25. April 2013
Erstaunlich, dass ein deutschsprachiger Akademiker ein Buch über Philosophie für Jedermann, 90 Seiten, schreiben kann. Man hatte mindesten 600 Seiten erwartet für das Thema "Wie wollen wir leben".
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