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am 24. Juli 2014
Ozzy Osbourne war mir schon immer ein wenig suspekt. Heavy Metal ist ohnehin kein absoluter Freund von mir, aber natürlich kennt man Songs wie "Paranoid", "Iron Man" oder "No More Tears". Spätestens mit der Trash-Serie "The Osbournes" lernte man die Abgründe des Prince of Darkness genauer kennen. (Fast) jeder seiner Sätze beinhaltete ein vernuscheltes "F....". Der Rest der Familie machte auch eher den Eindruck einer wohlhabenderen Version der Flodder-Sippe. Kurzum: Ozzy war für mich stets ein kaputter Rockstar, ein Sinnbild für den ausschweifenden Lifestyle im Showbiz und im gleichen Maße ein abschreckendes Beispiel für den Weg, welchen man besser nicht einschlagen sollte - ob nun berühmt oder nicht.

GOD BLESS OZZY OSBOURNE:

Im Gegensatz zu meiner, ansonsten kritischen Haltung, überzeugte mich diese Doku über den schrägen Sänger über weite Strecken. Besonders gut gefiel mir die Dramaturgie, welche geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendelt. Zugegeben: Im Hier und Jetzt wirkt Ozzy aufgrund seiner ca. 45jährigen Alkohol -und Drogensabhängigkeit ziemlich kaputt. Zwar ist sein Zustand nicht mit dem zu vergleichen, wie man ihn aus den "Osbournes" kannte, doch es ist offensichtlich, das dieser Mann in seinem bisherigen Leben so gut wie nichts ausgelassen hat. Als kleine Anmerkung verweise ich an dieser Stelle auf den etwa gleichaltrigen Lemmy Kilmister (Motörhead), der zwar auch nie ohne ein Glas "Jack&Coke" zu sichten ist, dafür aber immer wieder betont, das er seine Finger stets von Drogen wie Heroin gelassen hat. Darüber hinaus wirkt Lemmy wesentlich "heller" als wie es Ozzy tut, doch zurück zur Doku...

Der Aufstieg der Band Black Sabbath ist sehr kurzweilig beschrieben. Es ist interessant zu sehen, wie der Witzbold aus Birmingham zum Shouter einer Band wurde, die heute als Urvater des Heavy Metal gilt. In kurzen Interviews bestätigen (Metallica)-Bassist Robert Trujillo, Sir Paul McCartney (!), Henry Rollins und viele andere, diese These. Ein weiterer Grund für meine positive Meinung über diesen Film ist das fast vollständige Wegfallen der ansonsten üblichen Lobhudelei, denn das Gegenteil ist hier viel eher zu finden. Besonders seine Kinder aus erster Ehe lassen kaum ein gutes Haar an den Vaterpflichten des Ozzy Osbourne, welche der Betreffende im Nachhinein mit seiner Rockstar-Attitüde rechtfertigt. Nachdem er schließlich aus der Band geworfen wurde, schien das Schicksal des durchgeknallten Briten besiegelt, doch seine zukünftige Frau Sharon glaubte an seine Fähigkeiten und machte aus ihm den "Prince of Darkness", der die 80er Jahre beherrschen sollte.

Dieses Jahrzehnt wird sehr ausführlich geschildert und so gleicht das, was man zu sehen bekommt einer wahren Berg -und Talfahrt. Anfangs die pure Freude und Verbundenheit mit dem Ausnahmegitarristen Randy Rhoades, ehe dieser während einer Tour im Jahre 1982 mit dem Hubschrauber tödlich verunglückt. Vor allem dieses Ereignis scheint Ozzy nachhaltig geprägt zu haben, denn man glaubt es ihm, wenn er in einem Interview-Schnipsel erwähnt, das jener Rhoades wie ein Bruder für ihn war. Was folgte, waren die wohl exzessivsten Jahre seines Drogen -und Alkoholmißbrauchs. Selbst ein abgehärteter Rocker wie Tommy Lee (Mötley Crue) schüttelt grinsend mit dem Kopf, wenn er von pikanten Geschichten der gemeinsamen Tour erzählt - dem Zuschauer ergeht es nicht anders. Es gibt zwar so einige Szenen die zum Schmunzeln anregen, doch insgesamt sieht man eher bedrückende Dokumente eines ausschweifenden Rockstars, der Sturzbetrunken einer Pressekonferenz beiwohnt/schläft und sich im Nachhinein angewidert zurückzieht, wenn er, ihm nicht mehr in Erinnerung gebliebene Videoclips aus jener Zeit wiedersieht.

Gegen Ende wird es etwas zäh, da es Folgerichtig um die Trash-Serie von MTV geht, welche Mitte der 2000er einen zweifelhaften Kultstatus erlangte. Tochter Kelly prangert im Nachhinein die Medien an, welche ihr Familienleben Massentauglich vermarkteten, aber seien wir doch mal ehrlich: Das Ganze war doch eben genau darauf ausgerichtet, auch wenn ich durchaus bezweifle, das die Kinder damit einverstanden waren. Insgesamt wirkt Mutter Sharon auf mich sehr Erfolgsorientiert und wie die "Führerin" des Ozzy Osbourne. Sie hat seinen (Solo)-Erfolg maßgeblich aufgebaut und kümmerte sich wohl auch im besondern Maße um Tantiemen und das Geschäft. Hin und wieder wirkt sie etwas kühl und kalkuliert, aber wenn Ozzy dann ziemlich ungerührt (Krankenhaus?)-Fotos präsentiert, welche die von ihm geschlagene Sharon zeigen, kommt einem dann doch wieder ein Anfall von Kopfschütteln hoch...

DVD:

Die Qualität ist zwar im Großen und Ganzen gut, doch hin und wieder ruckelt das Bild bei Bewegungen. Dies kann aber auch an der Bildwiederholungsrate (FPS) liegen, die heutzutage leider (oft) sehr merkwürdig ausfällt. Ich habe dieses Phänomen auch schon bei anderen Filmen bzw. Konzerten "erleben" dürfen. Der Ton ist dagegen völlig in Ordnung und die Interviews sind ausführlich (deutsch) untertitelt.

F A Z I T:

"God Bless Ozzy Osbourne" ist beinahe wörtlich zu nehmen. Nicht nur, das dieser Mann bereits so einige Leben aufgebraucht zu haben scheint. Nein, er scheint diesen Weg sogar fortzuführen, denn auch wenn man am Ende einen sportlichen Ozzy beim Seilhüpfen beobachten kann, so denkt man sich unweigerlich, das er im nächsten Moment schon wieder an der Theke stehen könnte. Dieser Mann ist ein einziges Extrem, ein echtes "Original" alter Schule. In einer Zeit voller brav gescheitelter Bübchen wie Justin Bieber, die einen auf "Hart" machen, ist Ozzy Osbourne mehr denn je präsent - ob nun mit einem sehr kurzweiligen Reunion-Album (13) oder aber als ausgebrannter Rocker. Ein sehenswerter Film und gleichzeitig ein Mahnmal für die extremen Auswüchse viel zu schnellen Ruhms.
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am 7. September 2013
Tolle Doku, zwar nicht so ausführlich wie das Buch, aber echt empfehlenswert! :-) Wer ein Ozzy-Fan ist sollte sie sich unbedingt zulegen!
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am 15. Januar 2014
Hier gibt es einfach nichts zu kritisieren. Klasse Musik, klasse Aufnahmen, einfach alles SUPER. Die DVD ist sehr zu empfehlen.
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