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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
47
4,5 von 5 Sternen


am 30. März 2014
......wird ein gemeinsames Herz, aber bis es soweit ist, fließen noch viele bittere Tränen.

Inhalt:

Während John "Preacher" Middleton seinen frühen Feierabend, dank des schlechtem Wetters vor dem Kamin geniest, stürmt auf einmal eine Frau mit einem Kleinkind in die Bar und wirkt dabei ziemlich verschreckt. Als Preacher einen Blick in das Gesicht der Frau erhaschen kann, springen ihm sofort die blauen Flecken und die aufgeschlagene Lippe ins Auge. Nur mit Mühe kann er die Frau davon überzeugen, etwas zu essen und die Nacht lieber in seinem alten Zimmer zu verbringen, als sich sofort wieder auf den Weg zu machen. Aus der einen Übernachtung werden Tage und aus den Tagen werden Wochen, und aus den Wochen sogar Monate. Paige gewinnt langsam vertrauen zu John und auch John merkt dass ihm diese Frau unter die Haut geht und auch ihr Sohn wachst ihm schnell ans Herz. John hat zum ersten Mal das Gefühl im Leben angekommen zu sein, denn mit Paige kann er über alles reden. Nun erfährt auch John dass Paige auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann ist und welche Hölle sie durchlebt hat. John wird klar, dass er nun alles erdenklich Mögliche bewerkstelligen muss, um diese wundervolle Frau mit ihrem Kind beschützen zu können, koste es was es wolle, denn Paige und ihr Sohn haben es einfach verdient glücklich zu werden......

Mein Eindruck:

Nachdem wir im ersten Teil eine Frau hatten, die ihren Mann durch die Schuld Dritter verloren hat, haben wir nun hier eine Frau, die unter häuslicher Gewalt zu leiden hat, und aus eigener Kraft bzw Verzweiflung versucht dieser zu entkommen. Paige ist ein toll beschriebener Charakter, man merkt ihr deutlich ihre Angst und Zerrissenheit an. Sie hat zwar eine gewisse Stärke und dennoch wirkte sie auf mich sehr verletzlich, das zusammengenommen wirkte auf mich sehr authentisch. John ist eher ein in sich gekehrter Typ, dafür aber um so liebenswerter und genau diese Eigenschaften ermöglichten Paige wieder zu jemanden Vertrauen zu fassen und sich aus ihrem Schneckenhaus zu wagen, ohne dabei befürchten zu müssen wieder enttäuscht zu werden. Die Liebe entwickelt sich dementsprechend langsam, aber genau das lässt das Ganze realistisch wirken. Würde sich Paige sofort auf John stürzen, besonders bei der negativen Erfahrung was sie im Bezug auf Männern (Vater, Bruder & Ehemann) gemacht hat, hätte der Geschichte sehr geschadet bzw an Glaubwürdigkeit verloren. Toll fand ich, dass auch Mel & Jack und Ricky & Lizzie wieder mit von der Partie waren und man denen ihren Wertegang auch aktiv verfolgen konnte. Diese Geschichte hatte wesentlich mehr Dramatik als der 1. Teil was wesentlich natürlich auch an dem Thema lag, richtige Spannung gab es aber auch hier nicht. Wenn ich ehrlich bin, mir fehlt die Spannung auch gar nicht, diese Geschichten leben durch ihre Charaktere und durch die erzeugenden Emotionen und mehr braucht man hier einfach nicht. Der Schreibstil der Autorin Robyn Carr ist wie schon im 1. Teil sehr bildhaft und gefühlsbetont und sehr flüssig zu lesen. Von mir gibt es hier für den 2. Teil 4,2/5 Sterne und ich freue mich jetzt auf den nächsten Teil. Jeder der etwas fürs Herz sucht oder sich einfach nur beim lesen entspannen möchte, dem kann ich diese Geschichten nur wärmsten empfehlen, besonders für Frauen die es gerne romantisch und gefühlsbetont haben möchten.

Hier noch die chronologische Reihenfolge der Virgin River-Buchreihe:

01. Neubeginn in Virgin River
02. Wiedersehen in Virgin River
03. Happy End in Virgin River
04. Wintermärchen in Virgin River
05. Ein neuer Tag in Virgin River
06. Verliebt in Virgin River
07. Zurück in Virgin River
08. Unter dem Weihnachtsbaum in Virgin River
09. Gemeinsam stark in Virgin River
10. Endlich bei dir in Virgin River
11. Herzklopfen in Virgin River
12. Happy New Year in Virgin River
13. Mit Herz, Charme und Mut
14. Das Glück wartet in Virgin River
15. Liebeserwachen in Virgin River
16. Hand in Hand in Virgin River
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TOP 1000 REZENSENTam 18. August 2010
Teil einer Serie:
1. Neubeginn in Virgin River
2. Wiedersehen in Virgin River
3. Happy End in Virgin River

Meine Meinung:
Auch dieser Teil von Robin Carrs Virgin River Serie hat mir sehr gut gefallen. Dieses Mal ist die Hauptfigur Jakes bester Freund John Middleton, der mit ihm zusammen bei den Marines gedient hat. Eines Abends taucht Paige Lassister mit ihrem Sohn in Jakes Bar auf. Sie ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Mann. Paige ist zuerst sehr verstört und will nicht so richtig mit ihrer Erlebten heraus, was auch verständlich ist. Johns Beschützerinstinkt ist sofort geweckt und er bietet ihr an, in der Bar zu übernachten. Aus einer Nacht werden zwei, drei usw. und irgendwann sind es Monate.

Die Frauen in den Romanen Robin Carr haben es wirklich nicht leicht. Im letzten Teil musste Mel den Tod ihres Ehemannes verarbeitet, dieses Mal geht es um häusliche Gewalt. Paiges und Johns Annäherung dauert dementsprechend lang, wird sehr stark durch Romantik geprägt.

Schön fand ich es, dass Jakes und Mels Geschichte ebenfalls weitererzählt wird. Ebenso die von Rick und Liz. Auch wird man schon langsam auf Mikes und Brees Geschichte vorbereitet.
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am 22. August 2010
John Middleton, von allen Preacher genannt, ist mit sich und seinem Leben zufrieden. Er arbeitet als Koch in einer kleinen gemütlichen Grillbar, die er gemeinsam mit seinem Freund und Ex-Vorgesetzten aus seiner Zeit bei den Marines, Jack Sheridan, als gleichberechtigter Teilhaber bewirtschaftet, in Virgin River, einem kleinen Örtchen im Norden Kaliforniens, fernab jeglicher Großstadthektik, wo die Einwohner noch wie eine große Familie zusammenhalten. Eine Frau oder sogar Kinder sind fernab seiner Lebensplanung. Und so sieht er in den zwei Gästen, die eines Abends bei Wind und Regen in seiner Bar Zuflucht suchen, zunächst keine Gefahr für seinen Seelenfrieden.

Paige Lassiter ist mit ihrer Kraft am Ende. Von ihrem gewalttätigen Ehemann Wes daheim in L. A. halb zu Tode geprügelt, schnappte sie sich ihren gemeinsamen 3-jährigen Sohn Christopher, einen kleinen Koffer mit dem Nötigsten und kennt nur noch ein Ziel ... so weit weg wie möglich von ihrem Mann und irgendwo ein neues und vor allem friedliches Leben beginnen. Als sie sich bei einem Unwetter praktisch im Nirgendwo wiederfindet, ist sie zuerst froh in dem verschlafenen Örtchen wo sie gestrandet ist, eine Rast-Möglichkeit gefunden zu haben. Bis sie einen ersten Blick auf die Bedienung geworfen hat: Ein Furcht erregender Bär von einem Mann. Dass dieser die Sanftmut in Person ist, ist das Letzte, was sie sich vorstellen könnte.

Und dennoch nimmt sie sein Angebot, die Nacht im Ort zu verbringen, um ein wenig zu Atem zu kommen und den leicht fiebernden Chris am nächsten Tag Doc Mullins oder Mel vorzustellen, nach anfänglichem Zögern dankbar an. Als Preacher durch einen Zufall die Spuren ihrer Misshandlungen sieht, geschieht etwas mit ihm. Während Paige zu ihrer eigenen Verwunderung aus Stunden, die sie ursprünglich in Virgin River bleiben wollte, zunächst Tage und dann sogar Wochen werden lässt, engagiert sich Preacher immer mehr dafür, dass Paige am besten für immer ihre Zelte im Ort aufschlägt. Denn je mehr Zeit er mit Paige und Chris verbringt, kann er sich eine Zukunft ohne die beiden in seinem Leben nicht mehr vorstellen. Zu seiner Überraschung muss er feststellen, dass aus seiner anfänglichen Fürsorge ein stärkeres Gefühl geworden ist. Auch wenn er es selber zunächst nicht erkennt, geschweige denn weiß, wie er dies am besten zum Ausdruck bringen soll. Zwar an seinem Herd und Computer ein wahres Genie, muss ihm allerdings in zwischenmenschlichen Dingen ein 'kleiner' Wink mit dem Zaunpfahl gegeben werden. Wie gut für ihn, dass es dann solche Freunde wie Jack und Mike gibt.

Auch in Paige geht mehr und mehr eine Veränderung vor. Zwar befürchtet sie weiterhin, dass Wes sie finden könnte, doch gibt ihr die Hilfsbereitschaft der Einwohner, allen voran Preacher's rührende Unterstützung sowie die beginnende Freundschaft mit Mel, Kraft und vor allem das Vertrauen in sich selber, gegen ihren Mann gesetzlich vorzugehen und sich von ihm und seinem allzeit drohenden Schatten lösen zu können. Immer mehr fühlt auch sie sich zu ihrem Erstaunen zu dem hünenhaften Preacher hingezogen, in dem Chris schon längst eine liebevolle Vaterfigur gefunden hat, bis eines Tages Wes vor ihr steht ...

Dies ist nun der 2. Teil der "Virgin River"-Reihe von der ich nur sagen kann, dass sie mich langsam aber sicher in ihren Bann zu ziehen versteht. Robyn Carr's Schreibstil mag zwar einfach anmuten und ist teilweise auch sehr geradlinig, aber der Inhalt hält für die Haupt- und auch so einige Nebencharaktere so Manches, nicht immer Erfreuliches, bereit. Was allerdings auch mal recht wohltuend ist - bis auf die tragischen und gewaltvollen Vorkommnisse selbstverständlich - wenn man über Schicksale liest, die auch ohne Weiteres in der Realität jederzeit und überall genauso geschehen.

Preacher und Paige müssen einem einfach nur ans Herz wachsen. Preacher aufgrund der Tatsache, dass er, der sich Frauen gegenüber immer äußerst zurückhaltend und regelrecht scheu verhielt, für Paige und auch Chris stärkere Gefühle aufbringt, als er je zu empfinden bereit gewesen wäre und diese später mit einer Zärtlichkeit auslebt, die für ihn vorher unvorstellbar gewesen wäre, dass er dazu fähig sein könnte. Und auch Paige's Bereitschaft, trotz ihrer bislang mit Männern gemachten Erfahrungen, ihren Gefühlen für Preacher eine Chance zu geben und nicht Hals über Kopf die Flucht vor einer erneuten Beziehung zu ergreifen.

Sehr schön fand ich desweiteren, dass sämtliche liebgewordenen Figuren aus dem 1. Teil Neubeginn in Virgin River wieder mit von der Partie waren. Und das nicht nur mal kurz am Rande, sondern immer mitten im Geschehen. Man konnte sich mit Jack und Mel auf ihr Baby freuen (wobei die Geburt einfach nur genial beschrieben ist ;-) ), mit Rick und Liz mitfühlen und wurde auch schon hinreichend auf den nachfolgenden Band Happy End in Virgin River, der Anfang 2011 erscheinen wird, eingestimmt, in dem es dann um Jack und Preacher's Freund Mike und Jack's Schwester Brie gehen wird.

Die Reihe umfasst im englischen Original bislang 10 Teile sowie 2 Kurzgeschichten in Anthologien und ich hoffe sehr, dass der MIRA-Taschenbuch-Verlag nach Veröffentlichung des 3. bislang angekündigten Titels diese Reihe weiterhin in seinem Programm hat und auch die folgenden Teile in deutscher Sprache veröffentlicht. Wunderbar gelungen finde ich die liebevolle und absolut passende und stimmige Cover-Gestaltung die für diese Reihe gewählt wurde und kann die Verantwortlichen nur zu dieser Wahl beglückwünschen.
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am 26. Januar 2012
Virgin River bekommt Zuwachs.
Für Paige und ihren Sohn Christopher gibt es nur nur einen Gedanken: Flucht! Sie flüchten aus Los Angeles in das abgelegene Virgin River. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Aufenthalt werden, denn ihre Flucht ist noch längst nicht vorbei. Da ihr Sohn aber krank wird, bleibt Virgin River ihre einzige Alternative. Hilfe erhält sie von Preacher, der zusammen mit Jack die einzige Bar in Virgin River betreibt. Nach anfänglichem Zögern schafft es Paige, sich Preacher gegenüber zu öffnen und erzählt ihm den Grund für ihre Flucht aus Los Angeles.
Gleichzeitig überschlagen sich die Ereignisse in dem kleinen Ort: Liz kehrt in den verschlafenen Ort zurück und überrascht die Einwohner mit ihrer Schwangerschaft. Für Rick ein Schock...

"Wiedersehen in Virgin River" ist der zweite Teil der wunderbaren Virgin River-Reihe.
Auch wenn dieses Buch Teil einer Reihe ist, muss man diese nicht zwingend nach der Reihenfolge lesen. Von Vorteil wäre es hier aber dennoch, da immer wieder Ereignisse aus dem ersten Band hervorgeholt werden.

Während im ersten Band hauptsächlich über das Leben von Mel und Jack berichtet wurde, bekommen nun Preacher und Rick ihre großen Auftritte. Beide sind mit Mel und Jack sehr verbunden und haben bereits im ersten Band eine kleine Rolle gespielt. Nun erfährt man als Leser mehr über die Beiden und man muss sie einfach in sein Herz schließen.
Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und gut gewählt. Robyn Carr versteht es einfach, ihre Leser immer wieder aufs Neue für sich zu gewinnen.
Bereits bekannte Charaktere haben sich weiterentwickelt und konnten auch weiterhin von sich überzeugen.

Preacher ist ein Einzelgänger, der es hasst, im Mittelpunkt zu stehen. Er lebt ruhig und bescheiden in der Bar, die er zusammen mit Jack betreibt. Durch sein burschikoses Aussehen haben die Leute sehr viel Respekt vor ihm, einige haben sogar Angst vor ihm, wenn sie ihn nur nach dem Aussehen beurteilen. Durch Paige beginnt er sich zu öffnen und zeigt auch seine weiche Seite. Paige und ihr Sohn Christopher bedeuten ihm von Anfang an eine Menge und seine Bemühungen und Gedanken haben mich nicht kalt gelassen - im Gegenteil. Preacher ist ein so lieber Kerl, dass man ihm am liebsten die ganze Welt gönnen würde.
Auch Paige und Christopher muss man einfach ins Herz schließen. Paige hat durch ihren Mann Wes eine Menge durchleiden müssen und flüchtet vor ihm aus ihrer Heimatstadt Los Angeles. Durch ihre Erlebnisse ist sie sehr sensibel und besitzt nur wenig Selbstvertrauen, das sie jedoch nach und nach immer mehr zurückgewinnt.
Rick ist mit seinen 17 Jahren noch sehr jung. Er lebt mit seiner Großmutter in Virgin River und sieht in Jack und Preacher seine größten Bezugspersonen. Die Drei sind so eng miteinander verbunden, dass Jack schnell zu einer Vaterfigur für ihn wurde. Durch die Schwangerschaft seiner Freundin Liz wird er zum Mann und stellt sich dem Erwachsenenleben.
Aber auch Mel und Jack werden in diesem Buch weiterhin thematisiert. Mel's Schwangerschaft ist eines der Ereignisse in Virgin River und Jack kann sein Glück kaum fassen. Gleichzeitig stehen die Beiden Preacher und Rick in jeder Situation bei.

Die Covergestaltung passt sich dem ersten Band an. Zu sehen ist diesmal der See, an dem sich Preacher, Rick und Jack regelmäßig zum Angeln treffen. Die warmen Farben passen perfekt zur Landschaft und laden zum Träumen ein.

Insgesamt konnte mich auch der zweite Band der "Virgin River" von sich überzeugen und in seinen Bann ziehen. Robyn Carr hält an lieb gewonnenen Charakteren fest und erweitert die Kleinstadt mit neuen Bewohnern, die man direkt in sein Herz schließt. Eine tolle Reihe, die ich nur immer wieder empfehlen kann.
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am 11. Februar 2013
Die Hälfte des Buchs dreht sich um Paige, die vor ihrem Ex-Mann flieht und bei Preacher/John Schutz findet. Er ist sehr besorgt und vorsichtig, was irgendwann nur noch nervt. Eine Liebesgeschichte, die mich unterhält oder mitfühlen lässt, ist es nicht. Es war zu viel "in Watte packen". Warum John Paige attraktiv findet, bleibt für mich unklar; Funken fliegen zwischen den beiden nicht unbedingt. John kommt sehr liebevoll, aber nicht gerade als "smartest cookie in the jar" rüber. Wenngleich die Autorin scheinbar zum Beleg seines Intellekts häufig darauf verweist, dass er Bücher über Kriegsgeschichte liest... In einer anderen Rezension wird vermutet, dass seine flachen Äußerungen an der Übersetzung ins Deutsche liegen könnten. Ich habe das Buch im Original gelesen und kann das ausschließen.

Die andere Hälfte des Buchs dreht sich um Schwangerschaften, Geburt und Babys. Auch davon zu viel. Ich habe seitenweise Geburtsbeschreibungen überblättert. Letztlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, für mich war es aber nichts. Schade.
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. Januar 2011
Seit dem "Neubeginn in Virgin River" ist ein wenig Zeit vergangen. Jack und Mel sind inzwischen verheiratet, während Rick und Lissa auch wieder zu einem ruhigen Alltag gefunden haben. "Preacher" kocht und bewirtet in der kleinen Kneipe die Gäste, während sein bester Freund mit seiner Frau auf das erste Baby wartet. Eigentlich ist alles ruhig, bis Paige und ihr Sohn Chris in Virgin River auftauchen! Paige floh vor ihrem Mann, der sie wirklich übel zugerichtet hat. Bei Preacher findet die junge Frau Zuflucht, erst für einen Tag, dann für zwei und dann für immer länger - bis ihr Exmann vor der Tür steht...

Die Virgin River Reihe ist wirklich eine Buchreihe zum Wohlfühlen. In diesem kleinen Örtchen, vollkommen abgeschieden von der Welt, existiert eine ganz eigene Welt. Robyn Carr versteht sich darin, dem Leser Personen zu geben, zu denen Mann eine Bindung aufbauen kann. Auch, dass die ganzen alten Bekannten wieder auftauchen und sich ebenfalls weiterentwickeln, lässt den Leser dichter am Geschehen teilnehmen.

Was mir an diesem Buch gefiel, war, dass Paige ihre seelischen Qualen nicht einfach mal so vergisst, sondern sich erst ganz langsam an Preacher annähert. Überhaupt ist dieser Charakter sehr realistisch gezeichnet. Aber auch der etwas rauhe Preacher versucht sein Bestes und geht dabei sehr Einfühlsam vor und das obwohl er auf diesem Gebiet eher keine Erfahrung hat. Da aber das Buch aber letztendlich für Leser mit einem Hang zur Romantik geschrieben wurde, bleibt die Liebe natürlich nicht aus und verdrängt ein wenig den Sinn für die Realität. Neben Preacher und Mel wird eben auch von den anderen Figuren erzählt, nicht weniger spannend und überzeugend. Das finde ich besonders gut, es gibt nichts nervtötenderes, als wenn ein Buch ewig und drei Tagelang nur von zwei Personen erzählt.

Die Geschichte plätschert an einem nur so vorbei, ist nett geschrieben und hat auch manchmal so seine Spannungsbögen, die ein schnelles Tempo an den Tag legen. Ansonsten ist das Buch eher ruhig, was zu "Virgin River" wirklich gut passt. Das Cover ist wunderbar gelungen, wie auch schon beim ersten Band. Wer die Serie noch gar nicht kennt, kann natürlich auch mit diesem Band starten, ich würde aber lieber dazu raten, mit "Neubeginn in Virgin River" zu beginnen, einfach um "Land und Leute" von Anfang an kennenzulernen.

Virgin River ist eine schöne Familienreihe, die den Leser mit in ihre Mitte nimmt. Durch Charaktere mit Ecken und Kannten, einem schönen Happy-End und viel Liebe zum Detail ist dieses Buch ein netter Begleiter für ein, zwei Nachmittage mit einer Kanne Tee auf der Couch - Wohlfühlgarantie!
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Oktober 2010
Es ist ein Nachhausekommen, zurück zu einer geliebten Familie. Alle sind sie wieder da, die liebgewonnen Einwohner von Virgin River. Mel und Jack sind mittlerweile verheiratet und erwarten Nachwuchs, Preacher lebt zurückgezogen in der Bar und bereitet wie immer köstliche Mahlzeiten zu und der Jugendliche Rick macht seinen Schulabschluss, während Lizzie, seine Teenagerliebe, wieder bei ihrer Mutter wohnt. In einer stürmischen Nacht wehen Paige und ihr kleiner Sohn Chris herein, sie sind auf der Flucht vor ihrem brutalen Ehemann und laufen buchstäblich um ihr Leben. Es ist überhaupt ein Wunder, dass sie noch Auto fahren kann, so wie ihr Mann sie zugerichtet hat. Preacher erkennt sofort, was passiert ist, mit viel Einfühlungsvermögen bietet er ihr erst einmal einen sicheren Hafen an. Auch Mel gelingt es, ihre Verletzungen zu dokumentieren für den Fall, dass sie gerichtliche Schritte einleiten möchte. Mit viel Überzeugungsarbeit wird sie überredet, in Virgin River zu bleiben, die Einwohner stehen hinter ihr und wollen sie beschützen. Niemandem sind die begehrlichen Blicke entgangen, die zwischen ihr und Preacher hin und her gehen. Erst als ihr Mann Wes eindrucksvoll demonstriert, wie gefährlich er wirklich ist, wird ihnen allen die Brisanz der Situation bewusst. Durch diese Aktion bringt er sich allerdings auch ins Gefängnis und Paige kann aufatmen - aber für wie lange?

Wie ein ruhiger, gemächlicher Fluss plätschert die Story vor sich hin, manchmal unterbrochen von einigen Stromschnellen. Die haben es allerdings in sich, wenn etwas passiert, dann Dramatisches. Paige braucht lange, bis sie Vertrauen fasst - kein Wunder bei ihrer Vorgeschichte. Schon früh geprägt durch eine brutalen Vater und herrischen Bruder ist sie trotzdem nicht in der Lage, die wahren Wesenszüge ihres Mannes von Anfang an zu erkennen. Viel zu lange harrt sie bei ihm aus, sie setzt sich gerichtlich zur Wehr und versucht alles, um von ihm loszukommen. Aber das ist nicht so einfach, denn trotz allem ist er immer noch Chris' Vater. Sie will endgültig fliehen und mit neuem Namen und neuer Identität ein neues Leben mit ihrem Sohn beginnen. Durch einen unglücklichen Zufall verfährt sie sich und schneit bei Preacher herein. Der verliebt sich fast sofort in sie und versucht alles, um sie zum Bleiben zu überreden. Schnell erkennt sie sein wahres Wesen, trotzdem dauert es noch einige Zeit, bis sie sich ihre wahren Gefühle gestehen. Beide haben Angst, wieder verlassen und enttäuscht zu werden, sie glauben, nicht gut genug für den anderen zu sein. Dieses Umeinanderherschleichen nimmt viel Raum ein, eigentlich viel zu viel und es geht viel zu friedlich weiter.
Einfühlsam und mit viel Gefühl beschreibt die Autorin Preachers Gefühle, seine Versuche, dass Vertrauen von Paige und Chris zu gewinnen. Er, der noch nie länger etwas mit einer Frau hatte und überhaupt keine Erfahrung mit Kindern hat, setzt eindrucksvoll seine eigenen Mittel ein, die sehr überzeugend dargestellt sind.

Genauso viel Raum nehmen auch weitere Geschichten ein, Mel und Jack bekommen ihr erstes Baby und was bis dahin passiert, wird ausführlich behandelt. Mike Valenzuela, ein weiterer Ex-Marine und Kumpel von John und Jack, wird angeschossen und kommt zur Genesung nach Virgin River. Hier fühlt er sich wohl und angenommen, nicht so bedrängt von seiner zwar lauten, aber liebevollen Latino-Familie. Hier kann er seinen eigenen Rhythmus wieder finden, man lässt ihn in Ruhe sich regenerieren. Auch Lizzie taucht wieder auf mit einer riesigen Überraschung im Gepäck, der Verlauf ihrer Beziehung zu Rick wird genauso ausführlich behandelt. Es sind viele kleine Geschichten, die sich zum großen Ganzen arrangieren. Natürlich taucht auch Wes wieder auf, beim finalen Showdown gibt es noch eine faustdicke Überraschung und endlich auch genug Spannung. Aber genau dieser gemächliche Erzählstil macht den Reiz der Virgin-River-Geschichten aus, man ist Mitglied einer großen, reizvollen Familie, die alle ihre Hochs und Tiefs erleben. Dramatik, Trauer und Freude wechseln sich ab, genauso wie planvolles und überstürztes Handeln, nicht immer geht alles in einem Happy End aus. Das ist reales Leben, die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, obwohl sie meistens eigentlich viel zu wunderbar sind. Ein paar mehr Kanten würden ihnen gut zu Gesicht stehen, es passt prima, dass es genug Dramatik gibt.

Fazit

Eine wunderbare Familiengeschichte, in der zwar einiges viel zu schnell passiert, man sich aber geborgen und heimisch fühlt. Meistens verläuft die Story ruhig und beschaulich, ab und an unterbrochen von ihrer ganz eigenen Dramatik. Vielleicht ein bisschen zu beschaulich über weite Strecken, dafür blitzt aber immer wieder mal eine gehörige Portion Humor durch.
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am 21. Januar 2012
Wenn ja, sind Sie in Virgin River schon mal grundsätzlich gut aufgehoben.

Mit "Wiedersehen in Virgin River" legt Robyn Carr den 2. Teil Ihrer mittlerweile 14-teiligen Buchreihe rund um das kleine Örtchen Virgin River vor.

Hier geht es nun um den Kumpel des Helden aus dem 1. Teil John "Preacher" Middleton.
Der verdingt sich als Koch im örtlichen Restaurant und ist mit seinem Leben eientlich recht zufrieden. Mit Familie & Co hat er nichts am Hut. Eines Tages schneit Paige Lassiter samt Sohn Christopher ins Lokal und stellt sein wohlsortiertes Leben gehörig auf den Kopf. Paige ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann und findet bei Preacher erst mal Unterschlupf. Den Rest kann man sich ja ausmalen... beide verlieben sich ineinander aber Paiges rabiater Ehemann lässt seine Ehefrau nicht so einfach gehen.

Ich muss gestehen, daß ich mich schon nach dem 1. Teil in Virgin River und seine Bewohner verliebt habe. Preacher wurde schon im Vorgängerband vorgestellt und war auch hier schon ein toller Nebencharakter: Als Exmarine ist er körperlich natürlich sehr anziehend, ist aber im Grunde genommen eher schüchtern und mit seiner Erfahrung bzgl. Frauen ist es auch nicht so weit her. Als Paige in sein Leben tritt, werden seine Beschützerinstinkte geweckt und er sieht sich plötzlich mit einer neuen Rolle als "Mann" und "Vater" konfrontiert.
Wie gesagt... Preacher ist ein wirklich toller Hero, jedoch wurde im phasenweise Dialoge auf den Leib geschrieben, die mich vor Grauen beinahe vom der Couch gefegt haben. Ob das Original nun hier etwas in Schieflage geraten ist oder ob es an der deutschen Übersetzung liegt, vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch sind die Dialoge teilweise wirklich grauenerregend schlicht ausformuliert. Preacher redet, als ob er ein absoluter Einfaltspinsel wäre und kommt so als großer tapsiger Simpel daher. Das ist einfach nur schade.

Auch hat mich - aber auch nur phasenweise - dieser doch arg strapazierte Walton-Charme leicht genervt. Einerseits ist es eine Wohltat, daß neben den derzeit so aktuellen Vampiren und Werwölfen auch mal ganz normale Menschen mit ganz normalen Sorgen und Problemen ein Platz zwischen den Buchseiten eingeräumt wird, anderseits schrubbt das Buch teilweise doch sehr an meiner persönlichen Kitsch-Schmerzgrenze vorbei.

Gott sei Dank ist dieses Manko nicht soooo schwerwiegend und wurde durch die vielen Pluspunkte des Romans locker ausgebügelt. Besonders gefallen hat mir, daß auch die Nebendarsteller nicht nur am Rande durchs Bild springen, sondern die Geschichte ordentlich tragen und vorwärts bringen.
Wir erfahren auch, wie es mit dem Heldenpaar aus dem Vorgängerband weitergeht und das Heldenpaar aus dem nächsten Buch wird hier schon deutlich Platz eingeräumt.

So fließt Buch in Buch über und ich möchte allen potentiellen Leserinnen empfehlen die Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen, damit sich der ganze Charme der Reihe vollends entfaltet.

Von mir gibts daher 4 Sterne für einen flüssigen leicht zu lesenden romantischen amerikanischen "Heimatroman".
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am 10. Februar 2011
Paige Lassiters größter Fehler war es Wes Lassiter zu heiraten! Ihr reicht es, sie will die brutalen Angriffe ihres Mannes nicht länger ertragen und flieht mit ihrem Sohn Chris. Auf der Flucht verfährt sie sich und macht einen Zwischenstop in dem kleinen Ort Virgin River. Chris fühlt sich nicht wohl und hat Fieber und auch Paige kann sich kaum mehr auf den Beinen halten. In der Bar des Ortes lernen sie John "Preacher" Middleton kennen. Als er sieht in welcher Verfassung sich die beiden befinden, bietet er Paige ein Zimmer zum Übernachten an.

Eigentlich will Paige gleich wieder weiter flüchten, doch der sanfte John kann sie überzeugen zu bleiben und aus Tagen werden Wochen und Monate. Mit seiner zärtlichen Art zeigt John ihr, dass nicht alle Männer so sind wie ihr Ehemann und langsam beginnt sich Paige wieder zu fassen, doch der Kampf mit ihren Mann ist noch nicht vorbei und gemeinsam mit John beginnt sie zu kämpfen.

Die Virgin River Serie von Robyn Carr ist etwas besonders und ich habe jede Seite dieses wundervollen Buches aufgesaugt. Die Autorin beschränkt sich nicht nur auf den Heldenpaar, sondern flechtet auch die Geschichte von weiteren Personen in das Buch ein. So erfährt der Leser auch wieder einiges von den Helden des ersten Buches und bekommt einen kleinen Vorgeschmack auf den nächsten Teil. Robyn Carr versteht es meisterhaft ihren Personen Leben einzuhauchen und eine Tiefe zu vermitteln, die beim Lesen unter die Haut geht. In dem Buch findet man so manche Stelle zum Schmunzeln, aber auch traurige Momente, in denen man am liebsten die Personen trösten würden. Eine sehr schöne Serie, die sich auf jeden Fall von der Masse abhebt.

Teil 1: Neubeginn in Virgin River (Virgin River)
Teil 2: Wiedersehen in Virgin River (Shelter Mountain)
Teil 3: Happy End in Virgin River (Whispering Rock)
Teil 4: Wintermärchen in Virgin River (A Virgin RIver Christmas)
Teil 5: Ein neuer Tag in Virgin River (Second Chance Pass)
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am 5. März 2014
Oh Mann, wer hätte das gedacht. Ich der Krimi Leser, fahre voll auf das Land leben ab. Ich hab mir alle Bänder ausgeschrieben.13 Stück im Moment. Und ich werde alle, alle lesen. Bin total begeistert. Ich bestell mir im Anschluss Band drei, und Freu mich tierisch drauf. Hab gottlob noch ein paar Tage Urlaub, und werde nichts anderes machen außer lesen.Was soll ich sonst noch dazu sagen außer das man nicht nach der Reihe lesen muss, aber es ist ratsam wenn man dabei bleiben möchte. Auf zum nächsten, auf zu“Happy End“:-)
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