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am 1. Januar 2014
Ich habe mit die a65 als Nachfolger für meine a200 geholt, die nun mit fast 100.000 Auslösungen und 5 Jahren Dauernutzung etwas in die Jahre gekommen ist. Da mir die wenigen "Verbesserungen" zur a77 hin keine 250€ wert waren, ich aber auf GPS nicht verzichten wollte, entschied ich mich für die a65. Hierzu möchte ich meine ersten Eindrücke und Erfahrungen zusammenfassen:

- Haptik und Optik der Kamera sind toll; sie sieht gut aus, liegt gut in der Hand und wirkt wertig verarbeitet
- Auch wenn die Bedienung an vielen Stellen ganz anders ist als bei meiner alten, habe ich mich in sehr kurzer Zeit an die Bedienung der Kamera gewöhnt
- Sie ist super leise und rasend schnell - das ist gerade für Tierfotos sehr nützlich
- Der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig
- Bis ISO800 ist das Rauschen echt gut, ISO1600 werde ich wohl nur im "Notfall" verwenden. Leider ist bei ISO-Auto ISO1600 das automatische Maximum, welches leider sehr oft verwendet wird
- Einige Funktionen erleichtern das Arbeiten sehr - so zum Beispiel das automatische Erzeugen von HDR-Fotos, Schwenk-Panoramas oder auch die Multiframe-Rauschminderung
- Sowohl der "optische Sucher" (EVE) als auch das LiveView-Display sind sehr gut - sowohl was den Informationsgehalt als auch die Darstellung angeht
- Das Display lässt sich kippen und drehen, um so auch aus engen Ecken oder von oben/unten fotografieren zu können
- 10 Bilder in super schneller Abfolge sind kein Problem und ermöglichen es so, den passenden Moment einzufangen
- Videos in HD sind ok, wenn auch nicht perfekt - aber das ist eben auch nicht der Hauptzweck einer SLR/SLT

So, und nun werde ich weiter mit der Kamera "herumspielen" und in ein paar Tagen/Wochen noch mal updaten...

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Update nach 3 Wochen:

Ich bin immer noch sehr von der Kamera überzeugt, zumal die Konkurrenz für ähnliche Leistung z.T. deutlich mehr Geld verlangt. Was mir in den letzten Wochen noch so aufgefallen ist:

- Der Weißabgleich wird sehr leicht verstellt. Wenn man aus Versehen ein paar mal das "Steuerrad" nach links drückt, ist man ganz schnell in einem verschobenen Weißabgleich (Farbtemperatur und oder Farbfilter verstellt o.ä.)
- Das Klappdisplay lässt sich nur in eine Richtung komplett drehen - das ist etwas störend
- In engen Räumen ist der integrierte Blitz etwas zu stark - hier muss man oft korrigieren; mit meinem Metz-Blitz (der ist deutlich stärker) passiert das nicht
- Als Umsteiger von der Alpha 200 muss man sich z.T. sehr an die anders angeordneten Bedienelemente gewöhnen
- Die Kantenanhebung funktioniert (scheinbar) nur bei manuellem Fokus
- Einige Default-Einstellungen sind ungünstig (z.B. wird per Default in jedem Programm beim (versehentlichen) Druck auf den REC-Button sofort auf Video umgestellt und die Aufnahme beginnt auch gleich)
- Das Auto-HDR ist genial und macht z.B. in der Nacht bei angestrahlten Gebäuden tolle Bilder - klappt aber nur, wenn sich das Motiv nicht bewegt, weil eben 3 Bilder in Serie geschossen werden und die dann zusammengerechnet werden
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am 16. Mai 2013
Nachtrag:

Leider ist die verbaute Verschlusstechnik und/oder die zugehörige Elektronik sehr kurzlebig. Nach knapp zwei Jahren hatte die Kamera ihren ersten "Totalausfall" beim Verschluss, erst ein paar mal nur temporär, dann nach ca. 1 Tag dauerhaft. Die Kamera ließ sich nicht mehr bedienen, nach dem Einschalten erschien nur "Kamerafehler" und der Verschluss blieb permanent geschlossen.

Da es noch in der Garantiezeit war, schickte ich die Kamera ein, es wurde laut Bericht sowohl ein Verschlussmotor als auch eine Elektronik getauscht. Nachdem ich die Kamera zurückbekam, waren allerdings die Neigungssensoren (horizontal und vertikal) dejustiert, so dass meine Bilder, die ich daran ausrichtete, schief wurden. Das musste dann durch erneutes Einschicken an den Servicedienstleister wieder "gerade gerückt" werden.

Leider hat die Kamera jetzt nach ca. 2 weiteren Jahren (und diesmal mitten in einer Panoramaaufnahme) wieder ein Verschlussproblem, d.h. der Verschluss bleibt wieder dauerhaft geschlossen und die Kamera reagiert auf nichts, sie zeigt nur noch "Kamerafehler" an.

Für mich ein Trauerspiel, so eine Kamera sollte schon länger als 2 Jahre halten. Avisierte Reparaturkosten von ca. 200 Euro lassen eine Reparatur auch kaum sinnvoll erscheinen.

Natürlich haben gerade die SLT-Kameras von Sony eine hohe Inanspruchnahme des Verschlusses, da sie sehr schnelle Serienbilder und viele Multi-Frame-Bilder (Multi-Frame-ISO-Rauschunterdrückung, Panorama-Bilder, 3D-Bilder) anbieten, wo der Verschluss in kürzester Zeit bis ca. 30 Bilder machen muss. Aber deshalb sollte dieses Bauteil auch entsprechend solide ausgelegt sein.

Insbesondere habe ich kein Verständnis, dass hier ein mechanischer Defekt auch gleich noch die Elektronik platt macht.

Die völlig unsinnige Fehlermeldungslogik ("Kamerafehler") ohne jegliche Zusatzinformation macht auch die Abschätzung möglicher Fehlerursachen und damit indirekt eine sinnvoll Kostenabschätzung für Reparaturen unmöglich.

Fazit: Anfangs Top, Lebensdauer Hopp, Reparaturfreundlichkeit: keine (solange Garantie, gehts noch, danach kann mans vergessen).

Ursprüngliche Wertung (direkt nach dem Kauf):

Die Kamera hat mich überzeugt. Nachdem mein Vorgängermodell (eine Sony Alpha 350) leider einen Totalausfall nach einer Bootstour hatte, habe ich mir die neue SLT-A65V geleistet.

Anfangs war ich etwas skeptisch, auf den optischen Sucher (den die Alpha 350 ja hat) zu verzichten. Ein Blick in den elektronischen Sucher der SLT-A65V hat mich dann aber doch überzeugt. Die Qualität lässt sich bei Tag fast gar nicht von einem optischen Sucher unterscheiden. Das Bild ist hell und äußerst scharf, es ist auch deutlich größer als das optische Bild bei der Sony Alpha 350.

Zudem bietet der elektronische Sucher zahlreiche einblendbare Informationen. Ich nutze sehr gerne die integrierte Wasserwaage, was jetzt auf Anhieb zu geraden Horizonten führt (früher hatte ich oft leicht schräge Horizonte bei schwierigen Kameraperspektiven. Dank Wasserwaage kann man sehr genau ausrichten).

Bei Nacht ist das elektronische Sucherbild zwar deutlich als solches zu erkennen (da elektronisch stark aufgehellt wird und das Sucherbild daher etwas verrauscht), aber dies erleichtert auch die genaue Motivausrichtung. Beim optischen Sucher der A350 war hingegen im Dunkeln fast nichts zu sehen.

Die Kamera hat zahlreiche Features und Programme. Der Bildsensor bietet bis zu 24MegaPixel und damit viel Reserve für große Vergrößerungen oder auch Ausschnittvergrößerungen.

Natürlich kann man die volle Bildqualität auch nur mit passenden Objektiven erreichen. Da keins im Lieferumfang dabei ist, will ich hier auch nicht auf die diversen Objektiv-Wahlmöglichkeiten eingehen...

An speziellen Features sei noch erwähnt:

- integrierter Verwacklungsschutz am Sensor (überzeugt in der Leistung, übertrifft dabei teilweise auch im Objektiv eingebauten Verwacklungsschutz z.B. vom alten Sigma 18-250)
- hochwertige HD-Video-Funktion (erfordert aber auch ein passendes Zoom-Objektiv)
- Funktionen, die viele Einzelbilder kombinieren (z.B. gute Panorama-Funktion, 3D-Panorama-Funktion aber auch die sogenannte Multi-Frame-Noise-Reduction, die Nachts zum Einsatz kommen kann und viele Bilder mit hoher ISO kombiniert zu einem relativ rauscharmen Bild; das klappt überraschend gut wenn man die Kamera ruhig hält, und ist ein guter Behelf für die schnelle Nachtaufnahme unterwegs, wenn man kein Stativ zur Hand hat).

Meine ursprünglichen Befürchtungen, der elektronische Sucher würde zu einem erhöhten Akku-Verbrauch führen, hat sich auch nicht bestätigt. Der Sucher arbeitet wohl mit OLEDs und ist recht stromsparend. Der Akku reicht gut für 400 Aufnahmen (wobei der Sony-Akku mich auch schon bei der Alpha 350 überzeugt hat, es ist der gleiche Typ, der auch recht langlebig zu sein scheint).

Der eingebaute Blitz ist auch besser einsetzbar als bei der Alpha 350, da er weiter ausklappt (bei der Alpha 350 war sehr oft ein Objektivschatten im Bild).

Der ausklappbare Monitor ist (im Gegensatz zur Alpha 350) auch drehbar und daher aus verschiedensten Winkeln einsehbar. Man kann ihn praktischerweise auch komplett zuklappen (das ging bei der Alpha 350 auch nicht), so ist er bei rauhem Einsatz der Kamera besser geschützt (durch die sehr hohe elektronische Sucher-Qualität braucht man den Monitor eigentlich nur, um Bilder später zu betrachten oder anderen zu zeigen, oder um aus ungewöhnlichen Perspektiven zu fotografieren).

Weitere Vorteile: Infrarot-Empfänger für Fernbedienung (Fernauslöser) ist auch vorhanden (aber nur auf Front-Seite).

Ursprüngliches Fazit (direkt nach dem Kauf): Eine rundum gelungene Kamera. Das spezielle Prinzip des durchlässigen Spiegels (tatsächlich wohl eine leicht spiegelnde Folie) ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, bringt aber viele Vorteile. Eine Reinigung selbiger ist allerdings wohl nur schwer möglich. Hier muss man große Vorsicht walten lassen. Den Sensor kann man reinigen, wenn man den Folienspiegel von Hand wegklappt.
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am 23. März 2017
Nach einem ersten Urlaub mit dieser Kamera bin ich sehr zufrieden. Die ist ein würdiger Nachfolger meiner Alpha 55. schön sind die frei Programmierbaren Buttons, und endlich wieder die Programmautomatik, die man per Rad verschieben kann.

Der elektronische Sucher ist besser, das Display dagegen schlechter als bei der 55. Aber man kann damit leben.
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am 16. März 2018
Habe die Sony A 65 (gebraucht gekauft) wieder zurückgeschickt aus folgenden Gründen:
Das ich fast immer durch den Sucher fotografiere und dabei die Wasserwaage verwende ist mir aufgefallen dass diese leider
fehljustiert war und leicht rechtslastig ist, erst durch etwas anheben der rechten Seite kommt man exact in die Waage.
Außerdem wird der Blick durch den Sucher bei schlechtem Licht durch "pixeliges Flackern" getrübt und wechselt oft von dunkel zu hell und umgekehrt. Vielleicht könnte man das durch eine Einstellungsveränderung (Sucher - Belichtungsanzeige) beheben.
Habe in einer anderen Rezension gelesen dass beide Fehler schon mal aufgetreten sind.
Bei gutem Licht macht die Kamera sehr gute hochauflösende Bilder.
Habe die Sony A 77 2 und die Sony A 57 und wollte mir die A 65 wegen der 24 M Pixel Auflösung (auch für Ausschnittvergrößerungen) nehmen und um mir den dauernden Objektivwechsel zu ersparen mit Tamron 70-300 USD und dem Tamron Makro 90.
Vielleicht probiere ich nochmals eine Sony A 65 (leichteste Sony Alpha mit 24 M Pixel) da ich fast ausschließlich bei gutem Licht im Außenbereich fotografiere. Wenn man einige gute Objektive besitzt (Sony 16-80 Zeiss oder Sony 16-105) sind die Bodys der Sony Alphas ab von der Qualität und vom Preis (ca. 300.-- - 350.-- € auf Amazon und E-Bay) her aus meiner Sicht unschlagbar. Die Standardobjektive von Sony sind leider nur Notlösungen.
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am 3. Juni 2014
Ich war zuerst skeptisch, weil ich die Tests von Chip gelesen habe aber bis auf das Rauschen war ich wirklich Positiv überrascht denn aus meiner Sicht kriegen sie eine der besten Kameras im Bereich unter 1.000 Euro. Wem die A77 zu teuer ist bekommt hier eine DSLR (SLT) auf einem guten Niveau für Einsteiger. Für solch eine Kamera ist sie recht gut ausgestattet. Wer gerne Serienbilder macht ist hier genau richtig. Auch die Bildqualität ist bis auf das Rauschen recht gut. Und so war ich doch sehr zufrieden.
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am 28. Juni 2013
Als ich meine Qual der Wahl zwischen der Nikon d5200 und der Sony a57 hatte blieb mir nichts anderes übrig als den Aufpreis der a65 gegenüber der a57 in kauf zu nehmen.

Leider muss ich starke Kritik an den Hersteller wenden!
Als ich das Gerät auspackte, fielen mir direkt Fingerabdrücke am Bildschirm auf. Das Objektiv war auch schon mal in Gebrauch, es wurden laut Kamerasystem schon über 800 Fotos gemacht und die Software-CD war übel zerkratzt.
Wenn Kunden das Rückgaberecht von 14 Tagen nutzen, sollte sich der Hersteller bzw. Zwischenhändler wenigstens ein bisschen mehr Mühe geben, um dies alles zu vertuschen, wenn die Kamera dann weiterverkauft wird.

Nun weiter zur Kamera. Hier die Pro und Kontras:

Pro
- Elektronischer Sucher hat eine deutlich angenehmere Auflösung als bei der a57/a58
- Feineinstellung für Objektiv möglich
- 3D Möglichkeiten sind nett
- Sehr schneller wechsel zwischen LCD und Sucher
- Fokussiert sehr zuverlässig und schnell
- Videos sind richtig gut
- Sensorstabi im Gehäuse
- Objektivmotor im Gehäuse (alte/mehr Objektive nutzbar)
- Tolle Haptik

Kontra
- Plastikbitzschuh ist nicht mein Ding
- Kein Blitzunabhängiges AF-Licht
- Auto-ISO Maximalwert nicht regelbar (Knipse nur noch mit iso100 und ruhiger Hand ;-)
- Mitgelieferte 18-55 Objektiv ist wie erwartet doof (aber nutzbar), es lässt sich beim filmen nicht sanft zoomen
- Blitzmechanik wirkt nicht sehr robust wie bei Nikon
- Klappmonitor hat Schanier unten, deshalb weniger Möglichkeiten als z.B. Nikon d5200
- Möglichkeiten zwischen der MPix-Auswahl zu gering (6, 12, 24) mir hätte 18 noch gefallen
- Modell ist von 2011 aber das sagt nicht viel Negatives aus, außer das bald ein Nachfolger kommen könnte

Anfänglich war mir der elektronische Sucher unangenehm, aber das hat sich einen Tag gelegt. Er hat sogar mehr Vorteile, da man die fertige Aufnahme bereits im Sucher live sieht und alle Einstellungen auch über ihn vornehmen kann.

Im Großen und Ganzen würd ich keine andere gekauft haben wollen!
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am 2. August 2012
Ich habe - nach zwischenzeitlicher SLR-Abstinenz - die Alpha 65VK als Nachfolgerin meiner treuen Minolta Maxxum erworben. Der Vergleich A77V/A65V ergab für mein Profil als Privatnutzer keinen signifikanten Vorteil für die A77.
Der Hauptgrund für die Entscheidung A65V war die leichte Wiederverwendbarkeit meiner Minolta Objektive (AF75-300 Ofenrohr; AF35-80 Powerzoom und AF50/1,7). Alle Objektive funktionieren ohne Einschränkungen. Sogar das Powerzoom schnurrt wie in alten Zeiten. Das zur Sicherheit im Kit mitgeorderte SAM 18-55 hat mittlerweile einen staubgeschützen Platz ganz hinten im Geräteschrank gefunden. Eigenschaften und Ergebnisse dieses Objektives halte ich für gerade noch Akzeptabel.
Zu den Kamerafunktionen liegen ja bereits hinlänglich Rezensionen vor. Meine eigenen Ansprüche werden jedenfalls absolut befriedigt (ein zweites Drehrad für Einstellung von S, A oder ISO wäre nicht schlecht). Den OLED Sucher halte ich für eine Bereicherung in allen Situationen. An das Rauschen bei dunklen Szenen gewöhnt man sich und das Restlicht im Spiegelsucher ist auch nicht besser (eher schlechter). Das schwenkbare(horizontal und vertikal) Display ist für niedrige oder hohe Perspektiven und Einstellungen nützlich. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen könnte die Ablesbarkeit besser sein. Bei Einsatz der sehr interessanten Panoramafunktion empfiehlt sich der Einsatz eines einfachen Stativs (evtl. Wanderstock). Man kann sich dann besser auf Motiv und Zuggeschwindigkeit konzentrieren. Ich werde mich dann noch auf die Suche nach ein geeignetes Makro für kurze Motivabstände machen und freue mich über eine wirklich gute Kamera die hoffentlich wieder für einige Jahre ein zuverlässiger Begleiter sein wird.
Update 26.08.2012:
Die Konfiguration SLT A65V/Ofenrohr Minolta AF-75/300 kann man jetzt auf dem Glockenblumenbild in der Kundenbildgalerie begutachten.
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am 23. September 2012
Ich habe mir die A65 sowohl als Foto-, als auch als Filmkamera zugelegt und stelle mit jeder Anwendung fest, dass die A65 immer wieder über ihren Preis hinauswächst.

Zu Anfang: Nein, man kann die A65 nicht mit einer Eos 5D oder ähnlichen Apparaten vergleichen, das sagt bereits das Preisschild. Aber in ihrer Preisklasse (zwischen 700 und 1200€) braucht die A65 den Vergleich nicht zu scheuen.

Sony hat in Sachen Digitaltechnologie inzwischen Canon und Nikon problemlos eingeholt und in Sachen Bildkompression und Verarbeitung meiner Meinung nach sogar überflügelt.

Aber nun zu der A65 selbst. Ich werde nicht auf die technischen Daten eigehen, die kann man im Netz erfragen, sondern in erster Linie meine persönlichen Erfahrungen schildern:

Als Fotokamera besticht die A65 durch Geschwindigkeit und Farbechtheit. Ich habe schon mit Canon, Nikon und Sony gearbeiten und muss sagen, vor allem bei bewegten Bildern und Serienaufnahmen ist die A65 ganz weit vorn. Was mich besonders beeindruckt hat, war die Toleranz des Chips bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen im selben Motiv. Licht und Schatten werden ohne Probleme getrennt, auch Zwielicht macht die Kamera vorbildlich mit. Die Kamera produziert Aufnahmen, die sich hinter Profikameras nicht zu verstecken braucht.

Wirklich beeindruckt hat mich die A65 aber im Bereich Film, wo ich sie (auf ein Rig montiert) beruflich für Dokumentationen und Kurzfilme verwende. Die Überhitzung, die noch z.B. die ältere A55 plagte, ist Geschichte. Die Einschränkung der Full HD Filme auf 29 Minuten und 59 Sekunden ist vielleicht für Leute, die eine Hochzeit filmen wollen etwas ärgerlich, für mich als Profi, der Takes filmt, aber in keinster Weise hinderlich. Die Qualität der Aufnahmen (auch Dank der 50fps Aufnahmen) ist so gut, dass selbst bei Zwielicht und/oder 4facher Zeitlupe noch kein nennenswerter Qualitätsverlust zu erkennen ist. Farben und Bewegungen werden scharf dargestellt und ein gutes Autoprogramm mit Autofokus macht sogar schnelle Steadycamaufnahmen problemlos möglich. Der einzige Nachteil hier: Wenn man das Mikro direkt auf die Kamera setzt, ist der sehr laute Autofokus im Ton deutlich zu hören (zumindest bei allen Objektiven, die ich genutzt habe). Ein externes Mikro am Boom ist also unabdingbar.

Was meine ich mit "härtegetestet"? Ich habe die Kamera bei einem Dokumetarfilmdreh in Afrika verwendet, wo sie unter widrigsten Drehbedingungen (schattenlose Hitze, grelles Licht, Staub, etc.) aufs äußerste belastet wurde. Das Fazit: Weder in tiefester Nacht, noch bei 45° Wüstenhitze bin ich an die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Alpha gestoßen. Ich hätte mir keine bessere Kamera für diesen Dreh wünschen können.

Natürlich ist gerade die Handhabung immer Geschmackssache, aber ich bin auch mit dem Bedienkomfort sehr zufrieden.

Alles in allem ist die A65 für mich ein phantastischer Allrounder, der weit mehr kann, als sein Preisschild vermuten lässt.

Man sollte es eigentlich nicht sagen müssen, aber ich stoße immer wieder auf Menschen, die es nicht zu wissen scheinen:
Wer so viel Geld für eine Kamera ausgibt, der sollte sie vorher testen. Amazon Rezensionen sind kein Ersatz für persönlichen Vergleich, erschöpfende Recherche und professionelle Beratung.
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am 29. November 2012
Ich kann mich den meisten der Rezensionen nur anschließen. Diese Kamera ist wirklich enorm gut. Die Bilder sind sehr scharf und haben tolle Farben. Die Kamera arbeitet sehr schnell und stellt das Motiv unglaublich schnell scharf. Zum direkten Vergleich habe ich die Canon EOS 600d getestet. Auch diese ist eine wirklich gute Kamera, kann jedoch in fast keinem Punkt an die Qualität der Sony anknüpfen. Die Bilder sowie die Videos der Sony sind um eine gute Klasse besser und detailreicher als bei der Canon. Auch die Vielzahl von Funktionen (z.b. HDR... ) sowie eine Vielzahl von voreingestellten Programmen (Landschaft...) sind wirklich enorm. Ich könnte hier auf so viele Sachen eingehen (z.B. GPS oder Wasserwaage...) aber das würde den Rahmen sprengen. Auch finde ich das Objektiv (18-55mm) als sehr gut. Ich habe zum Verglich ein Objektiv einer anderen Firma ausprobiert und habe dabei festgestellt, dass das Sony Objektiv um einiges besser ist.

Als Fazit kann ich festhalten, dass die Sony eine tolle Kamera mit sehr guter Ausstattung ist. Was jedoch am meisten zählt ist für mich die Qualität der Bilder und diese ist für eine Kamera unter 1.000,- € bei der Sony am Besten (hierzu gibt es im Internet auch viele Ergebnisse von Vergleichslaboren und Aufnahmen).
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am 21. Juli 2012
Als ambitionierter Hobbyfotograf bin ich von der DSLR-A300 auf die SLT-A65V umgestiegen. Und ich bin schlichtweg begeistert. Der Umstieg fällt sehr leicht.

Die Verarbeitung und die Haptik stimmen. Auch große Männerhände können diese Kamera gut halten, ohne zu verkrampfen.

Die Bildqualität hat im Vergleich zur A300 einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Auch der Autofokus arbeitet wesentlicher schneller und präziser. HDR und das Dunkelheit-Freihand-Programm tun ihr Übriges.

Beim Auslösen entfällt das laute Klacken des Spiegels. Lediglich das Geräusch des Schlitzverschlusses ist geblieben. Und dies wenn man möchte auch nur zur Hälfte, denn man kann die Arbeit des vorderen Schlitzverschlusses dem Sensor überlassen. Es macht dann anstelle Bzzt-Bzzt (beide Vorhänge arbeiten) nur Bzzt (nur der hintere Vorhang arbeitet, der vordere wir vom Sensor simuliert). Für mich genial, Profis werden an der Stelle und über meine Erklärung nur schmunzeln.

Für Einstellungsmuffel gibt es eine Menge an Szenen-Programmen, die auch recht ordentlich programmiert sind. Meine absoluten Kaufargumente waren: GPS, HDR, Panorama und vor allem 3D. Ein auch nicht zu vernachlässigendes Gimmik ist die Wasserwaage. Ich gehöre leider zu den Menschen, bei denen das Bild gerne mal etwas schief wird.

Ich finde es faszinierend, wie die Kamera es hinbekommt, mit nur einer Linse ein 3D-Bild zu errechnen. Die Resultate haben mich nicht enttäuscht. Man kann jedoch keine bewegten Szenen in 3D fotografieren. Alles was sich im Bild bewegt flimmert im 3D-Bild einfach nur. Also nur für Stillleben geeignet ;-) Das fertige Bild kann man nur auf einem 3DTV anschauen, direkt auf dem Kameradisplay ist dies natürlich nicht möglich.

Der GPS-Empänger braucht meiner Meinung nach etwas lange um ein Signal zu finden. Mein GPS-Logger war da schneller. Und nach jedem noch so kurzen Ausschalten der Kamera fängt die Suche wieder von vorne an.

Was mich ebenfalls etwas stört, ist die Schwenkmöglichkeit des Displays. Das Gelenk des Displays wäre besser an der linken als an der Unterseite positioniert. Oder man hätte es so gelassen, wie bei der A300? Nun ja Geschmacksache, dafür kann man das Display nun auch wenden und so nach vorne richten oder für den Transport schützen.

Eine Warnung an alle, die SIGMA-Objektive mit HSM (also Ultraschallmotor) nutzen. Es kann sein, dass ihr (so wie ich) eure Objektive einschicken müsst, da die Objektive erst ein Software-Update benötigen um mit SLTs zusammenzuarbeiten. Lest auf jeden Fall die Hinweise auf der SIGMA Homepage!

Als Endeffekt, kann ich hier auf jeden Fall meine volle Kaufempfehlung aussprechen.
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