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am 29. Oktober 2011
Lange hat man es erwartet, endlich hat man es bekommen: Eine Umsetzung von ICO und Shadow of the Colossus auf der PlayStation 3.
Beide Spiele zählen unter 'Kennern' zu den wahren Perlen der Videospielgeschichte - 'Der Beweis, das auch Videospiele Kunst sein können.' Doch stimmt das wirklich? Sind diese beiden Spiele wirklich so verdammt gut, dass jeder sie kennen und lieben muss? Was ist mit der jüngeren Generation (zu der ich auch gehöre), die, im schlechtesten Fall noch nie etwas von diesen Spielen gehört hat? Ob sich hier eine gute Gelegenheit bietet, oder man Shadow of the Colossus und ICO geflissentlich ignorieren kann, das werde ich nun versuchen, mit meinen eigenen Worten zu erläutern.

xX ICO:

Allgemein:
ICO war erstmals für die PSOne gedacht, wurde später allerdings doch auf der PS2 veröffentlicht. Der kommerzielle Erfolg blieb aus - Was nicht zuletzt an dem entsetzlichsten Cover der Videospielgeschichte liegt.
Man kann ICO ganz klar als ein besonderes Spiel ansehen. Wie wenige Spiele setzt es mehr auf Emotionen, als auf die Geschichte. Alles fühlt sich ein bisschen an, wie ein merkwürdiger Traum eines Kindes, in dem man völlig allein auf sich selbst gestellt ist - Und kurz bevor man beginnt, zu begreifen, wacht man auf und fühlt eine gewisse Trauer in seinem Inneren.

Geschichte:
Die Geschichte von ICO ist schnell erzählt - Es geht um einen Jungen, der in eine Burg gesperrt wird. Dort trifft er ein Mädchen, Yorda, welche von Schattenkreaturen verfolgt wird, und gemeinsam mit ihr macht er sich auf der Suche nach einem Ausgang aus dem riesigen Schloss. Das ist die Ausgangssituation und deutlich mehr erfährt man für den Großteil des Spieles auch nicht. Wer auf epische Rollenspiele steht, die einen mit überragenden Cutscence und langen Gesprächen versorgen, wird hier schnell enttäuscht - ICO ist ein sehr stilles Spiel. Da man die Sprache seiner Gefährtin beim ersten Durchspielen nicht verstehen kann und sich so nur durch Taten Ausdruck verschaffen kann, kann schnell eine bedrückende Stimmung aufkommen.

Musik:
Die musikalische Untermalung ist minimal eingesetzt - Größtenteils hört man nur natürliche Hintergrundgeräusche und das gelegentliche Rufen der Hauptcharaktere. Wenn Musik spielt, ist sie leise und unaufdringlich - Kaum mit Einsatz von Instrumenten, doch immer sehr atmosphärisch und stimmig eingesetzt. Die Musik dient hier ganz klar zur Intensivierung von besonderen Momenten, etwa, wenn Yorda angegriffen wird. Wenige Stücke transportieren wirklich positive Gefühlsregungen (zum Beispiel die Speichermusik), eher unterstreicht die Musik die Einsamkeit und das bedrückte Gefühl.
Im Playstation-Menü hört man schon das sehr schöne Titellied 'You were there', welches erst gegen Ende im wirklichen Spiel auftaucht. Dieser Track ist definitiv der Höhepunkt des gesamten Soundtracks.

Grafik:
Die PS3-Version sieht ein bisschen schöner aus als die der PS2, auch wenn es noch immer (und Gott sei Dank) kein Battlefield ist. Die meist ziemlich feststehende Kamera lässt kaum Raum für wirkliche Erkundungen der Umgebung ' Was man allerdings bei den wenigen freien Leveln außen zu sehen bekommt, liegt meist hinter einer Nebelschicht. Generell wirkt aber auch die Grafik passend - Sie nervt nicht, ist aber auch kein besonderes Highlight. Für ein Remake hätte man sich eventuell mehr anstrengen können.
Das Charakterdesign ist allerdings formidabel. Das Händehalten während dem Laufen ist schön anzusehen, und auch wenn man Yorda einmal loslässt und sie für sich ein paar Schritte geht, um Vögel zu beobachten oder einem kleine Hinweise zu geben, wirkt einfach angebracht.

Gameplay:
Man beginnt das Spiel und wird ins kalte Wasser geworfen. Es gibt kein Tutorial, es gibt keine Tastenbelegungserklärungen. Man ist allein und dieses Gefühl soll man dadurch auch bekommen. Man muss erst ausprobieren, ob man Dinge tragen kann, wie man Yorda hochhelfen oder an einer Kette schwingen kann. Das Spiel nimmt einen hierbei nicht an der Hand - Vielmehr muss man selbst an die Hand nehmen.
Die R1-Taste hat bei ICO (und auch bei Shadow of the Colossus) eine besondere Bedeutung. Mit ihr hält man Yorda bei der Hand und führt sie durch die Levels - Allerdings hat sie das Problem, dass sie nicht dazu fähig ist, zu klettern, was zu dem eigentlichen Spielmechanismus führt: Rätseln. Diese sind in typischer Tomb Raider-Manier aufgebaut - Ein bisschen klettern, ein bisschen Kisten schieben und ab und an mal ein paar Gegner verdreschen. Spielt sich gut und flüssig. Keines der Rätsel ist wirklich schwierig, nur eine Sprungpassage bei einem Wasserrad sorgt allgemein schlechte Stimmung, weil es etwas knifflig ist, von ihm aus auf eine höhere Plattform zu springen.
Die Kamera ist relativ fest - Man kann sie nicht um 360° drehen, hat also größtenteils eine Art Draufsicht. Ein Kritikpunkt für viele - Ich hatte damit jedoch keinerlei Probleme.
Die wenigen Kampfpassagen sind simples Button-Mashing. Es gibt keine Kombo-Angriffe, keine Ausweichmanöver, keinen alles vernichtenden Abschlussangriff. Warum auch? Man spielt nur einen kleinen Jungen, der sich nicht so Recht zu wehren weiß. Man möchte Kämpfen entgehen ' Und das stellt einen vor die wahre Herausforderung. Sobald man Yorda zulange alleine lässt, wird sie angegriffen, was einen dazu veranlasst, sie nie aus den Augen zu lassen, vor Allem, da man durch das Händehalten und Mitsichziehen nach einer Weile eine Bindung zu dem Mädchen aufbaut. Sie alleine lassen ist etwas, das man für die Rätsel jedoch zwangsläufig tun muss, was einen immer mit einer gewissen Anspannung und der Frage zurücklässt, wie viel Zeit man noch hat, um das Rätsel zu lösen, bevor man zurückhechten und sie retten muss.
Optionales gibt es nichts - Nur ein Schwert, was einen bei Kämpfen einen leichten Vorteil einbringt. Ansonsten ist das Spiel absolut linear und, je nach Spielweise und nach Erforschung jeglicher Ecken der Karten, in etwa 4 bis 8 Stunden durchzuspielen. (Eine der Playstation-Trophäen verlangt sogar, das Spiel innerhalb von zwei Stunden durchzudaddeln - Es ist also tatsächlich eher ein äußerst kurzes Vergnügen)
Wiederspielwert erlangt es durch die Gespräche, die man nun endlich lesen kann und das leicht veränderte Ende beim zweiten Durchlauf.

Fazit:
Ein sehr atmosphärisches, gleichzeitig aber auch beklemmendes Spiel. ICO ist nichts, was man zur Beruhigung nach einem langen Arbeitstag mal für eine halbe Stunde spielt - ICO ist etwas, das erlebt werden möchte. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn Leute damit Probleme haben und nicht nachvollziehen können, was dieses Erlebnis ausmacht. Wer sich darauf einlässt, bekommt ein stilles Kunstwerk, das es nicht nötig hat, seine gesamte Geschichte explizit zu erklären - Genauso, wie es auch der Nachfolger handhabt.

xX SHADOW OF THE COLOSSUS:

Allgemein:
Das zweite Spiel von Team ICO unter Fumito Ueda dürfte für ICO-Fans vertraute Grundstimmungen haben - Und die Hasser weiterhin kalt lassen. Die Story und das Setting sind meilenweit von ICO entfernt - Nicht aber die Atmosphäre.

Geschichte:
Ein namenloser Held (der von vielen als Wander bezeichnet wird, was schlichtweg vom englischen 'Wanderer', dem Reisenden, kommt) reitet mit seinem getreuen Pferd Agro (nein, nicht Argo) und einem toten Mädchen in das verbotene Land, um diese wiederzubeleben. Dort schließt er einen Packt mit den Dormin - Er soll die sechzehn Kolosse töten, die durch dieses Land streifen, dann würde sein Wunsch erfüllt.
Wie auch schon der Vorgänger setzt Shadow of the Colossus nicht auf Cutscence oder Gespräche - Auch wenn es davon um einige mehr gibt, als in ICO. Man bekommt nur wenige Brocken der Geschichte - Anfangs, und gegen Ende in zwei Intervallen. Viel mehr ist aber auch nicht nötig. Shadow of the Colossus erfreut sich einer sehr regen Fangemeinde, die einige sehr interessante Konzepte und Erklärungen für die Geschichte ausgearbeitet haben - Am Einfachsten ist es aber wohl einfach zu sagen, dass dies eine Geschichte ist, bei der man gelegentlich selbst überlegen muss, sein wirkliches Ende und die Hintergründe selbst finden muss. Man wird nicht, wie zum Beispiel bei einem Final Fantasy, an die Hand genommen und durch die Welt geführt - Man muss für sich selbst entdecken, was es zu erfahren gibt.

Musik:
Absolut überwältigend. Es gibt kein großes Titellied wie bei ICO - Dafür ist hier jeder Track absolut perfekt, passend und... einfach episch. Wie auch schon im Vorgänger ist das Spiel in seiner Welt eher still - Und nur wenn man einem Koloss gegenübersteht hört man die ersten Klänge, bis es einer absolut bahnbrechenden Kampfmusik weicht, die man zu hören bekommt, wenn man auf den Koloss steigt.
Zuletzt bleibt noch die phänomenale Musik bei dem Tod eines Kolosses zu erwähnen - Die die vorherrschenden Gefühle dieses Spiels - Das Mitleid und das Schuldbewusstsein - Ganz vortrefflich in den Vordergrund rückt.

Grafik:
Auch hier war Sony wieder etwas knauserig mit den Verbesserungen. Die Nebeleffekte sind nicht mehr so schlimm wie bei der PlayStation 2-Version (und es läuft herrlich flüssig, anders als damals), und einige Texturen wurden überarbeitet, doch es wirkt nicht modern - Und in meinen Augen auch nicht so schön wie ICO.

Welt:
Shadow of the Colossus hat eine offene Spielwelt, in der es mehr zu entdecken gibt, als die Kolosse, auch wenn das zunächst (und eventuell auch nach erstmaligem Durchspielen) nicht den Anschein hat. Oftmals wird sich über die tote Umgebung beschwert - Wer jedoch die Augen auf macht, sieht einiges an Tieren und interessante Umgebungen, für die sich das Erkunden lohnt. Durch Früchte und Eidechsenschwänze, die man in der Welt verteilt findet, lassen sich Lebensanzeige und Stamina (Ausdauer)-Wert erhöhen. Natürlich gibt es keine anderen NPCs, keine Nebenquests und keine großen Höhlen, die man erkunden und von bösen Monstern befreien kann - Das Land heißt nicht umsonst das VERBOTENE Land. Wie auch schon in ICO ist die Einsamkeit ein wichtiges Element, und nur Agro ist der ewige Begleiter, der einen auf seinem Rücken durch die Landschaften führt. Vieles von dem Zauber dieses Spiels würde vergehen, wenn es mehr zu erkunden gäbe. Die Kolossi sind so gut wie die einzigen Lebewesen in der tristen Umgebung - Und diese anmutigen Geschöpfe soll man auch noch töten. Wäre die Welt mehr bevölkert, gäbe es nicht das Gefühl des Mitleides, was beim Töten eines Kolosses aufkommt.

Gameplay:
Ohoh, jetzt werde ich mir Zorn zuziehen.
Als allererstes verliere ich ein paar Worte über die entsetzliche Kamerasteuerung - Während der Passagen in der offenen Welt und besonders auch auf den Kolossen. An Erstere gewöhnt man sich mit der Zeit, gegen letztere kann man nicht viel unternehmen, was zu einigen nervigen Abfällen von Kolossi führen kann.
Achja. Kolossi. Man reitet auf seinem Pferd Agro zu einem der sechzehn Gegner und sucht sich eine Strategie, ihn zu besiegen. Hierzu stehen Pfeil und Bogen, sowie Schwert und eine gute Sprungfähigkeit zur Verfügung, mit der man sich den individuellen Kolossi stellen muss. Das Prinzip ist gut und die Gegner gut und episch in Szene gesetzt, ABER:
Auch wenn hier die Steuerung erklärt wird, fühlt es sich in meinen Händen nicht ganz so intuitiv an, wie bei ICO, selbst wenn die Tastenbelegung etwa gleich geblieben ist. Die R1-Taste zum Festkrallen an geeigneten Stellen an Kolosi oder Abgründen ist absolut in Ordnung umgesetzt - Manchmal jedoch scheitert es an kleinen Fehlerchen, die es einem unmöglich machen, weiterzuklettern und einen notgedrungen dazu veranlassen, abzuspringen, weil die Ausdauer rapide sinkt. (Die gefürchtetste Sprungpassage ist für mich das 'Von einem Abgrund aus nach hinten an einen anderen Abgrund springen' - Besonders beim dritten Koloss habe ich da so oft kläglich versagt und musste jedes Mal einen recht langen Weg zurückschwimmen, um mein Glück erneut zu versuchen). Naja.
Durchspielen dauert hier in der Regel zwischen 10 und 15 Stunden.
Nach einmaligen Durchspielen gibt es einen 'Battle-Modus', in dem man im Zeitspiel gegen die Kolossi antreten kann. Nettes Feature, aber keine Handlungsänderung wie in ICO.

Fazit:
Die Steuerung macht es einen etwas schwereren Ritt als ICO, die Story ist allerdings noch um einen Zahn besser und dramatischer inszeniert, was man tatsächlich aber erst beim Ende wirklich mitbekommt, beziehungsweise nach diesem, wenn man mit einem Ausdruck der Ungläubigkeit vor dem Fernseher sitzt und sich fragt, was wohl gerade geschehen ist und man sich seine eigene Lösung ausdenken (oder ergoogeln) muss.
Die Atmosphäre und Geschichte stimmt also. Ich habe nur ein großes Problem mit den Kolossen: Ich kann kein Mitleid mit diesen Geschöpfen empfinden. Ich weiß, wie es gedacht worden ist und kann im Ansatz Trauer erfühlen, wenn ich zum finalen Schlag gegen einen Koloss ansetze und die typische Musik bei seinem Fall spielt - Doch Mitleid? Schuldbewusstsein? Wenig.
Wenn ich eine Mücke erschlage, dann fühle ich mich schuldig, weil ich ein Lebewesen getötet habe. Wenn ich einen Koloss erledige, fühle ich mich einen Schritt näher an meinem Ziel, meine Freundin wiederzubeleben. Ich fühle zwar, dass es falsch ist, doch ich muss es tun. Und da die meisten Kolossi aggressiv bei Sichtkontakt reagieren, und es tatsächlich zu einigen Fruststellen kommen kann, wo man sich WÜNSCHT, dass der Koloss endlich fällt, spüre ich bei jedem tödlichen Schlag mehr Befriedigung und Abfall meiner Anspannung als Schuldbewusstsein.
Shadow of the Colossus verfolgt ein herrliches Prinzip und bietet mir persönlich viel - Auch die Story, die man sich selbst finden muss, spricht mich an - Im Endeffekt ist es wahrscheinlich die Steuerung, die mich so sehr stört, dass ich nicht in vollem Maße ausschöpfen kann, was die Entwickler für meine Gefühlswelt vorgesehen haben.

FAZIT BEIDER SPIELE:
ICO ist fantastisch, Shadow of the Colossus für mich eine Spur weniger gut. Das Remake ist ein bisschen dürftig - Bis auf aufgefrischte Texturen, etwas mehr Sicht, flüssige Animationen, einen 3D-Modus und wenigen, herunterladbaren Extras gibt es nichts, was das Original nicht auch geboten hätte. Für alle, die diese Spiele nicht kennen, lohnt es sich, einen Blick hineinzuwerfen - Emotionale Spieler werden ihre Freude daran haben.
Die heutige "Call of Duty-Jugend", wie ich sie jetzt einfach mal ganz reißerisch nennen darf, ist ja immerhin auch meine Altersklasse der größtenteils minderjährigen Möchtegerne, die nur Unterhaltung und tolle Effekte haben will und so etwas einer fesselnden Atmosphäre und einer tiefgründigen Geschichte vorzieht, wird hieran keine Freude haben. Da muss jeder selbst wissen, wie er gestrickt ist - Jemanden allerdings deswegen zu beleidigen, wie es hier in den Kommentaren gerne gemacht wird, empfinde ich jedoch als falsch. Bildet euch eure eigene Meinung von den Spielen und lasst euch nicht von dem 'Es ist Kunst, FERTIG'-Schlaghammer zerstampfen, der hier so gerne verwendet wird. Kunst liegt im Auge des Betrachters - Ich jedoch für meinen Teil verbleibe mit Vier-Sterne-Bewertung und der Vorfreude auf 'The Last Guardian'.
1414 Kommentare| 121 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2011
Diese beiden PS2 Games sind etwas einzigartiges.

Mir fällt aktuell kein Spiel in der jüngsten Zeit ein,das so eine packende Story bietet.

Der Spieler wird hier alleine gefordert,blinkende Gegenstände oder
ein Fixpunkt wo man hin soll Fehlanzeige.

Wer ICO noch nicht kennt der rennt an den ersten Speicherpunkt vorbei
ohne ihn zu bemerken.Ja eine helle Bank sieht nicht danach aus.

Doch gerade das unzeitgemäße Spiel Gefühl ist etwas was ich spitze finde.
Ich brauche keine Hilfen an allen Ecken und Kanten.

Allein dadurch das ich Yorda in ICO an die Hand nehmen muss bindet
mich viel stärker an den Character als bei vielen anderen Spielen.

ICO ist ein sehr ruhiges aber einmaliges Spiel,hier darf man keine Action
Orgie erwarten.

Colossus ist dank seiner gewaltigen Kämpfe gegen die 16 Giganten
viel dynamischer.
Diese Kämpfe wurden oft kopiert in der letzten Zeit.
So bedienen sich GOW3 und Castlevania LOS dieser.
Kommen jedoch beide an diese fantastischen Colossus
Auseinandersetzungen nicht heran.
Wenn man zum ersten mal einen solchen Giganten erblickt nur mit
einem kleinen Schwert und Bogen ausgerüstet denkt man.
Ja toll was soll ich denn gegen den machen?
Gerade das heraus zu finden ist eine Sache die Colossus
hervorhebt.Das dann auch noch die Riesen eigentlich nicht böse
sind gibt einem bei jedem besiegten Gegner ein ungutes Gefühl.

Welches Spiel erreicht so etwas.

Nun zu der Umsetzung,man merkt das sie dieses Handwerk verstehen.
Die ICO Collection reiht sich nahtlos ein,ebenso wie Sly Cooper
oder GOW 1+2 ist diese superb umgesetzt.

Bedenkt man das Alter dieser beiden Spiele so ist es mehr als
erfreulich das die Portierung auf der PS3 so klasse ist.
Ein gestochen scharfes Bild,zusammen mit einer wirklich
guten 3D Darbietung lassen selbst Kenner der PS2 Versionen
mit der Zunge schnalzen.

Wer sich diese Perlen entgehen läßt der verpaßt zwei
Herausragende Momente der Spiele Geschichte.
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am 6. Oktober 2011
Wenig hatte ich über diese beiden Spiele, die nur allzu oft als 'Kunstwerke' der Videospiele bezeichnet werden, gehört. Doch das wenige was ich an Informationen bekam reichte mir völlig. Nun sind ICO und Shadow of the Colossus endlich neu aufgelegt worden. Und somit war es auch für mich an der Zeit mir ein eigenes Bild zu machen.

In ICO wird man in die Rolle eines kleinen Jungen geworfen der auf Grund seiner Hörner aus seinem Dorf verbannt wird und geopfert werden soll. Zu diesem Zweck wird er in eine gigantische Burg eingesperrt. Dort trifft der Spieler nach kurzer Zeit auf das Mädchen Yorda. Gemeinsam versuchen sie nun einen Ausweg aus diesem Steingrab zu finden...

ICO ist ein Rätselspiel. Es gilt nun von Anfang bis Ende die beiden Charaktere durch die einzelnen Räume der Burg zu dirigieren. Einziges Hindernis, lasst ihr Yorda zu lange alleine, werden Schattenwesen versuchen sie zu entführen. Deswegen ist es ratsam, mit dem fixieren der R1-Taste, so oft wie möglich händchenhaltend durch die Gänge zu rennen. Die Rätsel und Sprungpassagen sind abwechslungsreich gestaltet und jeder neue Raum stellt euch vor neue Herausforderungen. Mit logischem Kombinationsvermögen sind sie aber gut zu lösen.

Einer der größten Pluspunkte für ICO ist die schlichte Inszenierung der Geschichte. Es gibt so gut wie keine Dialoge und nur wenige Zwischensequenzen. Auch auf Tutorials um dem Spieler die Steuerung näher zu bringen wurde gänzlich verzichtet. Leider führt das aber auch an einigen Stellen zu kleinen Faustmomenten. Negative dagegen ist zu nennen, dass die Steuerung etwas hakelig und die Kamera ab und an keinen guten Überblick zulässt und sich so das Lösen der Rätsel unnötig erschwert. Beides zusammen kann den Spielspaß durchaus etwas trüben. Auch die etwas geringe Spielzeit (5-7Std) kann dem ein oder anderen missfallen. Aber im großen und ganzen ist ICO ein sehr gutes Spiel mit einer immer noch erfrischenden Andersartigkeit die es selten im Videospielbereich zu finden gibt.

Im anderen Spiel auf dieser Disc, Shadow of the Colossus (SotC), versucht ein tapferer Junge seine tote Freundin wieder zum leben zu erwecken. Er reist in ein fernes Land und erhält dort die Anweisung 16 Kolosse zu töten. Denn nur so könnte es eine Möglichkeit geben seine große Liebe wieder in das Reich der Lebenden zu holen...

SotC ist der inoffizielle Nachfolger von ICO. Dieser Umstand fällt einem schon in den ersten Minuten auf, den die Spielwelt als Ganzes, ihre Architektur und Mythologie ähneln sich auf angenehme Weise ohne konkret einen Zusammenhang zueinander zu schaffen. Und so würde es einen auch nicht Wundern die Burg aus ICO an einer der entlegensten Stellen dieser riesigen Spielwelt wieder zu finden.

Was gleich positiv auffällt ist, dass von Seiten der Entwickler entschieden wurde den Spieler etwas mehr an die Hand zu nehmen. So wird ihm gleich zu Beginn Steuerung und Navigation klar verdeutlicht und bei den Kämpfen nach kurzer Zeit ein Tipp zur Bekämpfung des Giganten eingeblendet. Hingegen sind auch bei diesem Spiel sowohl Steuerung als auch Kamera hinderlich für einen reibungslosen Spielverlauf. Letztendlich sind diese Fehler aber wohl dem Alter beider Spiele geschuldet. Die Inszenierung der Kolosse sind für mich das Highlight im Spiel. Alle Giganten müssen mit einer individuellen Taktik erklommen und bezwungen werden. Leider fällt besonders beim Besteigen der Kolosse die hakelige Steuerung auf. Gepaart mit der beschränkten Ausdauer des Helden kann es schnell mal zu ungewollten Abstürzen kommen und somit zu Frust beim Spieler.

Ein ganz großes Reizthema in SotC ist die große und weitläufige Spiellandschaft. Da man außer ein paar Vögeln und Salamandern so gut wie nichts in ihr findet. Diese Leere, vom Entwickler gewollt oder aus Mangel an Zeit nicht stärker Bevölkert, ist für den einen die perfekte Schaffung von Einsamkeit, für den anderen gähnende Langeweile. Und so kann man schnell dem Muster verfallen, Reite zum Koloss, besiege Koloss, reite zum nächsten Koloss ohne sich wirklich über das passierte und gezeigte Gedanken zu machen.

Nun kann man sagen, beide Spiele sind zu stark gehypte. Verklärt im laufe der Zeit durch ihre Fans und Anhänger, heute nicht mehr Zeitgemäß. Man kann aber auch beiden eine ehrliche Chance geben, über ihre Macken hinweg sehen und sowohl ICO als auch SotC als den künstlerischen Ansatz bei Videospielen verstehen und versuchen sie zu interpretieren. Die Kunst darin besteht beide Seiten zu Erkennen.
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am 17. Juni 2014
Hab schon viele Meinungn von dem Spiel gehört bevor ich es mir geholt habe.....als ich es durchgespielt hatte muss ich sagen....die positiven Meinungen zu den beiden Spielen sind echt gerechtfertigt. Sie sind beide sehr atmosphärisch....die geschichte wird einfach übermittelt....jedoch mit so viel emotion wie bei keinem anderem Spiel dass ich bis jetzt gespielt habe.....dies sind aber keine spiele die für den Ottonormalzocker die z.B. COD oder Battlefield mögen. Shadow of the colussus und ico sind keine actionfestivals sie bestechen eher durch ihre geschichte und ihre atmosphäre. Wer keine Lust auf solche Art spiele hat sollte es lieber lassen.

Mir hats super gefallen und vergeben deswegen 5 sterne....;)
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am 16. Januar 2013
Eine Info vorneweg: Diese beiden Spiele fallen unter die Kategorie "Man liebt- oder hasst es"... Bei mir ist ersteres der Fall - Also alles super!

Eine Unschönheit gibt es allerdings: Während die Spiele durchgehend in toller HD Optik laufen... Sind sämtliche Videos in der alten Auflösung (576p ?) enthalten - Und das sollte nicht so sein.
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am 24. Dezember 2012
Zu den beiden Spielen muss ich wohl nichtmehr viel sagen. Wer ICO und Shadow of the Collossus noch nicht kennt, sollte die beiden Spiele einfach mal ausprobieren. Es sei denn, er hat keine Geduld, keinen Entdeckergeist oder ähnliches. Auch muss man für die beiden Titel Zeit mitbringen. Besonders bei ICO sind die Speicherpunkte rar gesäht.

Zur technischen Umsetzung:
Die Spiele sind inhaltsgleich mit den PS2-Versionen. Hinzugefügt wurden die beliebten Trophäen, die teils sehr knifflig zu erreichen sind. Darüber hinaus gibt es die Neuerung, die Titel in 3D spielen zu können. Ausprobieren konnte ich das leider nicht. Die wichtigste Neuerung ist jedoch die Umsetzung in HD. Gerade Shadow of the Colossus, welches auf PS2 an verwaschener Grafik und langsamen, teils ruckeligen Bildern litt, sieht nun absolut episch aus. Auch kommt in beiden Titeln der Detailreichtum, der von Anfang an in den Spielen vorhanden war, nun richtig zur Geltung. Ich kann diese HD-Collection all jenen wärmstens empfehlen, die zumindest eins der beiden Spiele auf PS2 kennen- und lieben gelernt haben. Alle anderen, die die fremdartige Atmosphäre schon immer mal erleben wollten, sollten es nun endlich mal ausprobieren ;-)
Für den Preis kann man nichts falsch machen. Klare Kaufempfehlung!
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am 17. November 2013
kenne beide spiele schon von der ps2, ich sehe keinen unterschied, auch von der grafik her, ausser dass man es jetzt eben auch auf dieser konsole erleben kann.
immer wieder eine angenehme abwechslung zu allem üblichen! ruhig, schön, fast entspannend - aber nicht fad, finde ich zumindest... vor allem was für schöngeister:)
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am 26. Juli 2013
Das Spiel ist wohl was für kenner (Shadow). Ein Spiel das leider damals auf der PS2 rauskam und somit den Hype verpasst hat, da die PS3 schon in den Startlöchern stand. Aber es wirklich ein super Spiel das einen mitreisst und viel bietet. Die Grafik ist bescheiden,aber genau darum geht es nicht. Die Story etc bringt soviel Emotion mit und nimmt einen richtig mit.
Über Ico kann ich nur sagen das es sicher nicht schlecht ist,aber man sollte auch kein super Spiel erwarten.
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am 29. November 2013
Damals auf der PS2 habe ich Shadow of the Colossus durchgespielt und war vollauf begeistert. Alles hat gepaßt und die Kämpfe waren zwar fordernd, aber nie unfair. Leider kann ich das von der PS3-Fassung hier nicht sagen. Solange man läuft, reitet oder sonstwie nicht an einem der Kolossi hängt geht's auch einigermaßen -wohlan die Kamera irgendwie immer nervig ist. Aber sobald man an so 'nem Ding hängt, hat man das Gefühl, das die Spielfigur in alle möglichen Richtungen klettert/springt aber nicht unbedingt in die, in die man möchte. Unglaublich schwammig, das war auf der PS2 absolut nicht so.

Somit habe ich diesmal beim 3. Kolossi das Handtuch geworfen, da's mich einfach nur noch genervt hat! Und ich als Ritter von "Dark Souls", der da auch komplett durch ist, muss sich dieses pfluderige HD-Update hier nicht gefallen lassen. Frust aus eigenen Fehlern ist was anderes wie Frust von der Spielmechanik her... örks.

ICO hab' ich nur kurz angetestet, ist aber einfach nicht mein Ding, da die Grafik und die seltsame Umsicht einfach nur noch altbacken wirkt.

Hätte Sony mehr draus machen können - wer das Meisterwerk Shadow of the Colossus so spielen will, wie's gedacht war, PS2 rauskramen und Original einlegen oder lieber die Finger davon lassen!
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2014
Es ist unheimlich, wie schnell die Zeit manchmal zu verfliegen scheint...

Shadow of the Colossus war damals zur Zeit seines Releases eines der letzten großen Spiele für die Playstation 2 und auch das letzte, was ich mir damals für die Konsole gekauft habe. Dies geschah quasi aus dem Affekt heraus, durch ein Bauchgefühl welches mir sagte, dass ich etwas zeitloses erstehen werde.

Und dies stellte sich als die Wahrheit hinaus, den dieses Spiel hat sich in mein innerstes eingebrannt, gleichsam durch sein Spielprinzip, die Umsetzung und die wunderbare, zwischen tiefer Trauer und treibender Energie gefangene musikalische Untermalung.

Nun, fast 10 Jahre später, habe ich erneut zugegriffen.

In erster Linie wegen "Shadow", aber auch wegen Ico, welches ich bisher leider nie spielen konnte.

Und ich bin nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil.

Beide Spiele sehen fantastisch aus und bilden einen Rausch aus Atmosphäre, Gefühlen und tragischen Geschichten.

Letzten endes bleibt nur eins zu sagen:
Auf dieser BluRay befinden sich zwei zeitlose Klassiker, welche den Spieler in fremdartige, melancholische Welten befördern in denen nichts so zu sein scheint, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Eine Erfahrung, zwei Videospiele die die Bezeichnung "Moderne Kunstwerke" mehr als viele andere verdienen.
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