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Ob es nun wirklich die "101 wichtigsten Fragen und Antworten zur Mathematik" sind, wie es im Untertitel heißt, ist wohl weniger bedeutsam. Vielmehr ist es die Hemmschwelle, sich mit Mathematik zu beschäftigen, die hier sehr niedrig gehalten wird. Man macht sozusagen sein "kleines Mathematikum" und wird bei einigem schlauer, bei manchem auch wieder eher ratlos sein. Der Anspruch des Autors Albrecht Beutelspacher geht auch weniger in die Richtung, Mathematik vollends verstehbar zu machen. Vielmehr möchte er dazu einladen, sich mit unterschiedlichen Fragestellungen auseinander zu setzen. Dazu gehören dann Fragen, wie zum Beispiel: wieviel ein Euro seit Christi Geburt an Wert gewonnen hat. Oder wo Mathematik angewendet wird oder auch warum Bienen für die Waben Sechsecke verwenden? Alles in allem sind die Fragen so beantwortet worden, dass man sich gerne weiter mit Mathematik beschäftigen mag. Die Gliederung der Kapitel erfolgt nach Grundlagen, Zahlen, Formen und Muster, Formeln, Zufall, "Infinitesimal", Anwendungen, Probleme, Mathematiker, Lehren und lernen sowie "Daneben und darüber hinaus". Man merkt dem Autor einfach seinen Hintergrund als Leiter des ersten mathematischen Mitmachmuseums der Welt in Gießen an. Die so ansprechende skateboardfahrende Zahlen- und Symbolfigur auf der Titelseite und dem Daumenkino angelehnt im Text wird auch jüngere Menschen animieren, sich auf Mathematik einzulassen.
Ein gelungenes Mathematik-Freundschaftsbuch!
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Ob peinlich oder nicht, bevor ich mir Albrecht Beutelspachers Antworten auf 101 Fragen zur Mathematik anhörte, hätte ich nie gewagt, den Naturwissenschaftlern die Mathematik zu entreißen. Aber wenn es der Direktor des Mathematikums in Giessen sagt, muss es wohl stimmen. Mehr noch, es leuchtete mir sogar ein, dass er die Mathematik für die radikalste alle Geisteswissenschaften hält. Nicht unerwartet kam ich bei den Antworten, bei denen Formeln im Spiel waren, nicht immer so locker mit. Aber ich hatte ja auch nicht die Erwartung, Albrecht Beutelspacher könne aus einer Ente einen Adler machen. Zudem ging ich sein schmuckes Brevier nicht Seite für Seite durch, sondern orientierte mich am Inhaltsverzeichnis und meinen Interessen. Das hat sich bei meinen Museumsbesuchen ebenfalls bewährt.

Die Fragen, auf die uns Albrecht Beutelspacher nachvollziehbare Antworten gibt, mögen vielleicht nicht die wichtigsten sein. Aber sie werden offenbar von den Besuchern eines Museums gestellt, das in Giessen steht, Mathematikum heißt und seit seiner Eröffnung im Jahr 2002 jährlich 150'000 Besucher anzieht. Dieser für Kulturpessimisten erstaunliche Zustrom ist offenbar auch das Verdienst seines Direktors. Nachvollziehbar ist dies leicht, wenn man liest, wie Albrecht Beutelspacher mit den Fragen neugieriger Besucher umgeht. Statt reflexartig auf Dummheit zu tippen, betrachtet dieser Professor Sinnlücken als persönliche Herausforderung, Brücken zu bauen.

Mein Fazit: Wer mit einem Buch wie diesem auch mathematisch Geschädigte wie mich erreicht, hat gute Aussichten, dass ihm ein großes Publikum zuhört. Kluge Auswahl der Fragen, kluge Antworten und eine schöne Gestaltung, was will man noch mehr?
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Dass die Mathematik seit jeher die gemeinsame Bleibe von Wissenschaft und Religion, von Physik und Metaphysik, ist, war nicht nur den antiken mathematici (römische Bezeichnung für den Horoskopsteller!) bekannt, sondern hat sich glücklicherweise auch in dem Buch von Albrecht Beutelspacher niedergeschlagen. Normalerweise regiert ja seit der aufklärerischen Intervention das Diktum des positivistischen und vernünftigen Wissenschaftlers, doch dieser schwäbische Vorzeigemathematiker aus Tübingen postuliert klar und unmissverständlich: Die Mathematik ist eine Geisteswissenschaft und zwar die älteste und wichtigste überhaupt. Womit er zweifelsfrei Recht hat, drum soll es an dieser Stelle, weil es allzu selten so frei und deutlich ausgesprochen wird, hervorgehoben werden.
Immer wieder trifft der Historiker in der Geschichte der Zahlen und ihrer Werte auf einsichtige Köpfe, die der Zahl mehr als nur die bloße Abstraktion zutrauten, die die grundsätzliche Metaphysik, die zwar vom Menschen gemacht, aber mehr 'gefunden als erfunden' (Koselleck) wird, nicht in Abrede stellen. Carl Gustav Jung schrieb sinngemäß: 'Die Zahl ist der Archetyp der Ordnung', womit er auf eben jene Findungsphase einging, die so natürlich erscheint wie der Kreislauf des Mondes um die Erde. Das kleine Mathematikum bietet Antworten auf solche philosophischen Fragen ebenso wie auf alle logischen und technisch relevanten. Es könnte genau so gut 'Kleine Geschichte der Mathematik' heißen, aber der Autor hat es vorgezogen, und zwar vorzüglich, um einmal diese Wortspiel zu gebrauchen, seine Abhandlung in Form von Fragen und Antworten zu veröffentlichen.
Das ist, ohne wenn und aber, ganz hervorragend gelungen. Was ist Mathematik, wo kommt sie her und wie alt ist sie, sind somit die ersten Fragen, die auf die Leser warten; differentialanalytische Feinheiten, geometrische Besonderheiten oder Prinzipien vom Chaos oder der Unendlichkeit tauchen entsprechend später im Buch auf. Alles zu seiner Zeit, alles an seinem Ort, genau so wie es die Logismen der Mathematik vorschreiben. Man kann sogar so weit gehen und behaupten, dass man mit diesem Buch nicht nur die Hintergründe, die Geschichte (zweifelsfrei ein besonderes Steckenpferd der wissenschaftlichen Ausrichtung des Autors) oder die philosophischen Aspekte kennenlernen darf, sondern eben auch die technischen; simpel gesagt, wie eine Addition funktioniert und warum dieser Vorgang logisch ist.
Gäbe es für jedes wissenschaftliche Fach eine solch klare, unmissverständliche und vor allen Dingen symbiotische (moderne Wissenschaftler nennen dies vielleicht interdisziplinär oder holistisch) Einführung, die Welt wäre reicher und klüger, das zumindest die einfache Rechnung. Natürlich gehen wir wie bei der Mathematik von Axiomen aus, also von unlösbaren Grundvoraussetzungen, die der Mensch aufgrund seine Beobachtungen und Überlegungen ins Spiel bringt. Mit diesen Axiomen aber, arbeiten wir logisch und kommen zu entsprechenden Beweisen. Beutelspacher hat seinen Beweis erbracht, nämlich dass man wissenschaftliche Disziplinen grundlegend und hilfreich vorstellen kann. Dass es sich, ganz nebenbei bemerkt, um die Wissenschaft schlechthin, die Blaupause für alle weiteren Überlegungen handelt (Abstraktion führt zu Logik und nicht umgekehrt, verehrte Materialisten), ist das Verdienst der Mathematik an sich ' dieses Buch stellt dies auf die entsprechende Stufe, damit dies endlich allen klar wird.
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am 30. Januar 2015
In diesem, angenehm zu lesenden kleinen Büchlein wird so gut wie ohne jede Formel das beschrieben, was jeder über Mathematik wissen sollte - und nicht selten auch schon immer wissen wollte. Grundlegende Dinge, die einem noch vor jeder Rechenformel das Verständnis und in der Folge auch die Zuneigung zur Mathematik erschließen. Dass dies in den wenigsten unserer Schulen erfolgt, sondern hier verstohlen in einem Taschenbuch nachgereicht wird, lässt ahnen, wie schlecht weder Schüler noch Lehrer, sondern der verordnete Unterricht an unseren Schulen tatsächlich ist.
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am 20. Juli 2010
Hätten Sie gewußt,"Wann holt Achilles die Schildkröte ein?",
oder beweisen können, "Warum ist 2 plus 2 gleich 4 ?",
oder haben Sie eine Ahnung, "Was macht die Zahl 13 gegenüber der 12 so sperrig, gar zu einer Unglückszahl?"
Der Verfasser - Albert Beutelspacher - gibt in seinem " Kleinem Mathematikum" einleuchtende Aha-Effekte. Ihm ist es gelungen, solche mathematischen Fragen zu finden, die neugierig machen, und diese dann jeweils verständlich in Kurzform ohne "trockene" Formeln zu beantworten.
Ein lesenswertes und handliches Büchlein - sogar für den Urlaub !!

Gernot Weinzierl, Dortmund
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am 16. April 2015
Das Buch ist für mich wirklich außergewöhnlich. Ich habe es quasi verschlungen - und das habe ich mit Büchern, die ein Mathematisches Grundthema haben, noch nie getan. Meine einzigen 5er in der Schulzeit landete ich in der Mathematik. Hier aber ist wirklich jede Antwort leicht nachzuvollziehen, ohne dabei allerdings überheblich oder banal zu klingen.

Dieses Buch finde ich genauso toll, wie das Mathematikum in Gießen auch. Es schlägt Brücken zu einem wirklich für viele schwer zugänglichem Schulfach. Und das ist, so wie ich Beutelspacher selbst mal bei einem Vortrag an der Uni kennengelernt habe, auch genau sein Ziel. Er will nicht die Mathematik erklären, sondern er will Zugänge schaffen, nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Und dafür ist dieses Buch perfekt. Klar sind nicht die hochkomplizierten Fragestellungen drin, denen man sich an der Uni widmet. Aber es beschäftigt sich zum Beispiel mit den Binomischen Formeln. Aber nicht so wie in der Schule - es gibt sie, da sind sie, nehmt sie. Sondern mehr dem Thema "Wozu braucht man sie?". Es leitet quasi dazu an, sich näher damit zu beschäftigen. Und das finde ich wirklich toll.

Aber mich haben gleichzeitig auch die außergewöhnlichen Fragen fasziniert - etwa "Was wäre 1€ zum Zeitpunkt Christi Geburt wert gewesen?".

Daher gibt es von mir 5 Sterne.
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am 11. Mai 2015
Das Buch ist sehr gut zu lesen, erzeugt einige “Aha-Gedanken“ und ist sehr unterhaltend. An einigen, wenigen Stellen fehlte mir eine intensivere Problembehandlung bzw. Beschreibung oder Erklärung. Deshalb nur “Fast perfekt“ aber sehr empfehlenswert.
R. B.
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TOP 500 REZENSENTam 7. August 2014
„…Wenn intelligente außerirdische Wesen unseren Globus anschauen, dann ist Mathematik eines der wenigen Phänomene, die sie verstehen könnten…“

Der Autor ist Direktor des von ihm 2002 gegründeten Mathematikums, eines mathematischen Mitmachmuseums in Gießen. Durch die Besucher des Museums worden eine Reihe von Fragen an ihn herangetragen. 101 Fragen beantwortet er in diesem Büchlein.
Die Fragen wurden in verschiedene Themen gegliedert. Es geht um Grundlagen, um Zahlen, um Formen und Muster, um Formeln, um den Zufall und um infinitesimale Fragestellungen. Danach wendet er sich den Fragen zu Anwendungen, Problemen, Mathematikern, Lehren und Lernen zu. Der letzte Abschnitt enthält ein Sammelsurium von Fragen, die sich keinen der anderen Punkte zuordnen ließen.
Die Fragen werden präzise, fachlich korrekt und kurz und bündig beantwortet. Das bedeutet, dass sich der Leser je nach Interesse wenige Minuten oder länger mit dem Buch beschäftigen kann. Unterbrechungen sind jeder Zeit möglich. Durchgerechnete Beispiele sind vollständig. Der Autor nutzt vielfältige grafische Möglichkeiten, um Lösungswege anschaulich darzustellen. Meiner Meinung nach sind die Darlegungen auch für mathematische Laien gut nachvollziehbar. Wer sich intensiver mit gewissen Themen beschäftigen möchte, dem genügen im Text eingestreute Hinweise auf Fachbegriffe und übergeordnete Themen.
Doch der fachliche Inhalt ist nur eine Seite des Buches. Ich war vom Schriftstil begeistert. Neben dem mathematisch-exakten Teil findet sich ein lockerleichter Stil, der teilweise mit leisem Humor gestaltet ist. Der Leser findet demzufolge keine trockene Mathematik, sondern vielfältige Rückblenden in die Geschichte, Beispiele aus unserer Erfahrungswelt und Zitate aus alter und neuerer Zeit. Die Begeisterung des Autors für sein Fach ist in jeder Zeile spürbar.
Mit obigem Zitat endet die Antwort auf die letzte Frage.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auf unterhaltsame Art werden selbst schwierige Fragen nachvollziehbar beantwortet. Das Buch gehörte in jede Schulbibliothek!
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am 15. Dezember 2011
Wie immer von Beutelspacher: informativ und unterhaltsam. Das Buch sollte in jedem Haushalt liegen. Die Geschichten sind alle spannend. Er zeigt, wie interessant und auch witzig Mathematik ist.
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am 6. Juni 2014
Das Buch ist amüsant. Sachen die längst vergessen waren, werden mit ein paar Zeilen erklärt und in die Erinnerung zurückgerufen.
So einen Mahtematiklehrer hätte ich mir gewünscht.
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