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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 15. Oktober 2011
ALs erstes:Stu Block, der neue Mann am Mikro, macht seine Sache verdammt gut und ersetzt Barlow mehr als würdig. Und auch die Songs auf Dystopia sehen Iced Earth wieder auf dem Weg des Besserung. Nach dem letzten Barlow gefronteten, eher schwachen Output Somethin Wicked Part II, sind alle Lieder dieser CD wieder auf doch zumindestens guten Niveau anzusiedeln. Warum dann keine fünf Sterne?? Weil eben manche der Songs nur eben gerade so o.k. sind und die nicht die gesamte Spielzeit zu 100 % überzeugen kann und somit an altes Iced Earth Material nicht ganz heranreichen kann.
Im Einzelnen: "Dystopia" startet flott und gleichermaßen eingängig.Richtig geiler Song.8/10
Dann ein Highlight. "Anthem" hat alle alten Iced Earth Qualitäten. Richtig geiles Riff und supi Gesang. Melodie und Aggression treffen sich 10/10.
"Boiling Point" ist ebenfalls richtig gut und verbindet eine widerum richtig Power mit schöner Melodieführung im Chorus(geile Schreie von Block)9/10. Der Einsatz der Glocke kommt mir aber irgendwoher bekannt vor :-)!!
"Anguish of Youth" ist eine Art Halbbalade in der Tradition von Songs wie "Watching over me ". Gut, aber für mich nicht der Überreiser 7/10. "V" ist ein guter Song. Typische Schaffer Riff trifft auf guten Chorus.Jedoch nicht überragend 8/10 .
"Dark City" ist ein geiler Song, der von der bekannten Iced Earth "laut leise Dynamik" lebt. Eine der wieder überragenden Songs9/10.
"Equilibrium" ist wieder einer der "nur o.k." Songs. Enthält zwar alle Iced Earth trademarks, gab's aber schon spannender 7/10 .
"Days of Rage" ist für mich der zweite volle Punktzahl Song nach Anthem. Hier stimmt alles und man bekommt wieder das was man von der "Vereisten Erde" will. Power und eine gute Portion Agression und Härte10/10.
"End of innocence" ist eine HalbBallade...na ja, für mich der schwächste Song 6/10.
"Tragedy and Triumph" ist ein Miniopus, der aber ein bisschen zu lange geraten ist. Ein wenig kompremiert wärs ein Überkracher. Aber auch so noch mindestens sehr gut. Enthält alle Trademarks der alten guten Sachen dieser Art aus Schaffers Feder 8/10.
Insgesamt also ein würdiges Iced Earth Album, dass die letzten schwächeren Outputs fast wieder vergessen macht und auf jeden Fall versönlich stimmt. Insgesamt würde ich 8/10 sagen was also so 4 Punkten hier bei amazon entspricht.Daumen grundsätzlich nach oben und eine Kaufempfehlung an alle Fans und die, die es noch werden wollen!!!
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am 20. Dezember 2011
Iced Earth, spätestens seit ihrem '98er Album 'Something Wicked This Way Comes' die Power Metal Band US Amerikanischer Prägung schlechthin, stellt uns dieser Tage mit 'Dystopia' ihr erstes Album nach Matt Barlow's neuerlichem Abgang in die Regale. Die Fans hatten, nach dem mehr oder weniger geringen Erfolg der Platten mit dem 'Ripper', Bedenken wie es denn nun mit IE weitergeht. Viele fanden den Ripper halt nicht passend für Iced Earth(ohne ihm seine gesanglichen Fähigkeiten absprechen zu wollen) und wenn man dran denkt wie Matt's Gesang die Musik der Band geprägt hat, kann man das auch irgendwo nachvollziehen. Doch kommen wir zum Jetzt und Heute.

Jon Schaffer, Mastermind der Band, hat dieses Mal einen Kanadier Namens Stuart 'Stu' Block ins Boot geholt und einen wahren Glücksgriff getan. Stu, der auch bei den Kanadischen Progressive Deathern Into Eternity das Mikro inne hat, kommt dem Klangbild von Matt sehr, sehr nahe, ohne diesen kopieren zu wollen oder gar aufgesetzt zu wirken. Er beherrscht sowohl die dunklen tiefen Vocals(was angesichts seiner musikalischen Wurzeln logisch erscheint) ebenso wie die hohe Kopfstimme bzw. Screams. Sein Gesang kommt meist leicht angeraut und sehr kraftvoll zu tragen. Dies gepaart mit dem markanten Schaffer typischen Songwriting ergibt ein Album wie es Iced Earth Fans lieben werden. Das präzise Riffgewitter, welches man auf den letzten Alben zwar auch hatte, und ohne das ein IE Album gar nicht vorstellbar ist, ist wieder spürbar druckvoller und präsenter. Ein klasse Riff reiht sich ans andere und die Basslinien machen die Musik noch dunkler als sie ohnehin schon ist. Die Drums sind präzise und treiben die Songs zusätzlich nach vorn. Schon gleich im Opener und Titeltrack 'Dystopia' kann man dies schön hören. Ein typischer IE Kracher, welcher nicht nur musikalisch an die 'Something Wicked'' Scheibe erinnert, sondern, genau wie das Album-abschließende 'Tragedy and Triumph', die Storyline dieser Scheibe weiterführt. Das zweite Stück 'Anthem' ist ein schleppender Midtempo Kracher mit einem überzeugenden Stu am Mikro, einem geilen Solipart und großartigem Chorus. Dieser Song ist richtig fett und überzeugt in jeder Sekunde. Der am meisten nach vorn preschende Kracher auf dem Album ist 'Boiling Point'! Der Song reißt einen sofort mit, drückt dich gegen die Wand und dort bleibst du dann kleben bis dich das leicht melancholische 'Anguish Of Youth' wieder entspannen lässt. Über das ganze Album gibt es ein auf und ab zwischen schnellen treibenden Songs und tragenden Midtempo Nummern. Mit 'End Of Innocence' hat man eine starke balladeske Nummer. Und auch dies setzen Jon und Co in perfekter IE Manier um. Das schnelle und treibende 'Days Of Rage' erinnert ein bisschen an 'Disciples Of The Lie' vom 'Something'' Album. Es ist egal welchen Song man herauspickt, jeder Song hat Klasse und wird live wunderbar funktionieren.

Fazit: Mit 'Dystopia' ist Iced Earth das beste Album seit ihrem Meisterwerk 'Something Wicked This Way Comes' gelungen. Die Platte weist alle Band typischen Trademarks, wie die druckvollen Rhythmusgitarren, präzise markante Drums(wie man es von Brent Smedley gewohnt ist) und nicht zuletzt ausdruckstarken, kraftvollen Gesang auf und überzeugt auf ganzer Linie. Die druckvolle Produktion und der Mix sind auf oberstem Level und verleihen dem Album einen klasse Sound, der vielleicht noch einen Tick dunkler hätte ausfallen können. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.
Mit Stu am Mikrofon, bin ich mir sicher, wird jeder Iced Earth Fan mehr als zufrieden sein und ihm, und nicht zuletzt der Band, bei der anstehenden Tour eine tiefe Verneigung zukommen lassen.
Der nächste Meilenstein in der Iced Earth History, welcher das Zeug zum Klassiker hat!!!
Mein Album des Jahres!!! 10/10 Punkte
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am 21. Oktober 2011
Da ich mittlerweile die Gelegenheit hatte, mich etwas in das Album einzuhören dachte ich, ich verfasse auch meine Rezension dazu, da hier einige negative Bewertungen meiner Meinung nach völlig zu unrecht aufgetaucht sind!

Kurz vorweg: Ich bin nicht gleich mit dem Album warm geworden und das erste Durchhören hat mir ein ganz klein wenig meine Vorfreude zerstört. Zwar hatte ich schon die bereits vorher einhörbaren Tracks wie Anthem und den Titelsong gehört, aber im inneren hatte ich mich trotzdem irgendwie auf ein neues Stormrider gefreut. Das bekommt man hier jedoch nicht. Meiner Ansicht nach gibt es keine Wiederkehr zu "alten Zeiten" - Wie genau man sich das nun definiert und ob man es als gut oder schlecht ansieht bleibt jedem selbst überlassen.

Ich muss jedoch sagen: Das Album wächst!
Konnte ich nach den ersten paar Durchläufen noch keinen Song vom anderen unterscheiden, so habe ich im Laufe der letzten Tage immer mehr Songs wieder hören wollen, sie wachsen einem einfach ans Herz. Am anfang angeschlagen haben bei mir direkt Dark City und Iron Will. Nach und nach wollte ich aber auch andere Songs immer wieder hören, so mochte ich Tragedy And Triumph anfangs garnicht, aber mittlerweile erinnert mich das Lied von der Atmosphäre her sehr stark an Mystical End von damals, das ich doch sehr gerne hab.

In sofern kann ich nur sagen, dass es zumindest bei mir mit etwas Zeit anschlägt.
Allerdings erinnern einige Songs vom Stil etwas an das vergangene Album und auch noch stärker an Schaffer's Sons of Liberty (vorallem V beispielsweise). Für mich persönlich jedoch kein großer Kritikpunkt. Die Lyrics hat Schaffer entsprechend des Konzepts auch direkt mal mitgenommen. Was man davon hält bleibt jedem selbst überlassen, ich drücke es mal so aus: Ich kann nichts verwerfliches an der Einstellung finden, stellenweise empfinde ich es aber schon fast als etwas penetrant.

Dennoch: Das Album würde ich bedingungslos weiterempfehlen. Gerade auch die Gitarrenarbeit empfinde ich diesmal als wirklich herausstechend und das nicht nur Riff-technisch, sondern auch in den Soli und Lead parts. Das hätte ich in dieser Form nicht erwartet und es hat mich angenehm überrascht.

Noch ein letztes Wort zum Box Set:
Ja, es lohnt sich durchaus, wenn man Verwendung für die Sachen hat. Die Deluxe Edition mit Iron Will lohnt sich meiner Meinung nach sowieso, die Gegenstände in der Box sind hochwertig und kein Schrott, man bekommt jede Menge Goodies für den Preis im Vergleich.

Was soll ich zum Abschluss sagen..?
Gutes Album, weiter so Leute ... obwohl, äh, wenn ihr eventuell nochmal so ein zweites Stormrider machen würdet, wäre ich auch sicher nicht beleidigt! Aber, da das wahrscheinlich nicht so passieren wird - Dystopia macht einen großen Schritt in eine gute (etwas neue) Richtung meiner Ansicht nach!

PS: Stu Block rockt! Keine Ahnung, was es da zu kritisieren gibt.
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am 14. November 2011
Nach den letzten eher schwachen Alben und dem erneuten Ausstieg von Ausnahmesänger Matt Barlow schien das Ende der Power-Metal-Institution Iced Earth nah. Dass es mit dem 2011er-Werk "Dystopia" ganz anders kommt, haben wohl nicht viele erwartet. Die Amerikaner legen erstmals seit "Something Wicked This Way Comes" (1998) wieder eine Platte vor, die (fast) rundum zu überzeugen weiß.

Ein Sängerwechsel ist ja immer ein kritischer Punkt in der Laufbahn einer Band, ganz besonders im Heavy Metal, wo die Fans für ihre oft konservative Haltung bekannt sind. Iced Earth-Mastermind und Ober-Exzentriker Jon Schaffer hat mit Stu Block glücklicherweise einen Frontmann rekrutiert, der bestens zur Band passt. Blocks Organ klingt nämlich wie das perfekte "Missing Link" seiner unmittelbaren Vorgänger: An Matt Barlow erinnert die normale Singstimme, an Tim "Ripper" Owens sind die hohen Schreie angelehnt. Diese Mischung ergibt im Endeffekt eine hervorragende Gesangsleistung, lediglich die balladesken Lagen meistert der Neue nicht ganz so ergreifend wie Barlow.

Der zweite Pluspunkt auf "Dystopia" ist das im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit stark verbesserte Songwriting. Endlich gibt es sie wieder, die Hymnen, die eingängig und kraftvoll aus den Boxen tönen und die weitgehend frei von den - nennen wir es mal - gewöhnungsbedürftigen politischen Ansichten des Bandgründers sind. Das liegt wohl auch daran, dass die Texte mit zwei Ausnahmen von Stu Block zumindest mitverfasst wurden. Die Musik selbst wurde praktisch im Alleingang von Schaffer komponiert, aber auch hier hat sich der Gitarrist am Riemen gerissen und trotz des typischen Riff-Stakkatos für Abwechslung gesorgt.

In zwei Songs, nämlich dem Opener und Titeltrack "Dystopia" und dem finalen "Tragedy And Triumph" wird die "Something Wicked Saga" weitergesponnen. Ob und wie das gelungen ist, wage ich nicht zu beurteilen, ich empfinde die Geschichte eher als mühsam und kann deshalb seit einiger Zeit nicht mehr folgen. Abseits davon gehören aber beide Stücke musikalisch zum Besten, was es in Jon Schaffers großer Story zu hören gibt. Vor allem "Dystopia" ist eine Hymne, die sich nach einigen Durchläufen im Gehörgang festsetzt und nur schwer wieder loszuwerden ist. Dem stehen aber das passend betitelte "Anthem", das noch ein wenig eingängiger ist und das an "V wie Vendetta" angelehnte "V" mit extrem gutem Refrain nichts nach. "Boiling Point" und "Days Of Rage" sind zwei für Iced Earth-Verhältnisse relativ harte, kurze Nummern, die gut gelungen sind. Ersteres ist dabei eher die eingängige Variante, während "Days Of Rage" abgehackt und fast schon Pantera-mäßig aus den Boxen kommt. Als Gegenteil dieser beiden Härtepole gibt es mit "Anguish Of Youth" und "End Of Innocence" zwei Band-typische Halbballaden zu hören, von denen "End Of Innocence" die stärkere ist, aber auch nicht ganz an die Klassiker dieser Kategorie heranreicht. Mit "Dark City" ist schließlich noch ein Song an Bord, der - wie oft bei Iced Earth - sehr vielschichtig ist und gekonnt mit der Laut/Leise-Dynamik spielt. Einziges Stück, das so gar nicht zünden will und das Qualitätsniveau nicht halten kann, ist das fade "Equilibrium".

Dass es für die Höchstwertung nicht ganz reicht, liegt trotz dieses Ausrutschers aber lediglich daran, dass ein Überhit vom Schlage eines "Slave To The Dark" oder "Watching Over Me" fehlt. Ob beispielsweise "Anthem" in Zukunft eine ähnliche Rolle einnehmen kann, muss die Zeit zeigen. Gute vier Sterne für ein unerwartet starkes Album.
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am 24. Januar 2012
Da ist sie nun also, die elfte Studio-Scheibe von *Iced Earth*. Und damit scheint das Kapitel Matt Barlow leider endgültig der Vergangenheit anzugehören. Als neuer Sänger wurde Stuart Block verpflichtet. Er kann sich durchaus mit seinem langjährigen Vorgänger messen lassen und verfügt über die selbe stimmliche Klangfarbe.

Musikalisch gibts, bis auf die üblichen Besetzungswechsel bei *Iced Earth*, so gut wie nichts neues. Was bei *Iced Earth* aber nicht unbedingt was schlechtes heissen mag. Jon Schaffer bietet wie immer den typischen Mix aus Power- und Thrash-Metal und verfeinert diesen mit Heavy-Metal. Ein Konzept das in den 90er sehr gut aufging und geniale Alben hervorbrachte, allerdings seit *Horror-Show* etwas ins Stocken geriet.

Das Album beginnt sehr stark mit *Dystopia* und *Anthem*, hält mit *Dark City*, *Days Of Rage*, *Soylent Green* und *Tragedy And Triumph* weitere Highlichts bereit und kann ein hohes musikalisches Niveau halten. Allerdings sind nicht alle Riffs und Melodien neu, sondern es wurde auch hier wieder viel von anderen Songs recycelt. Was auf den beiden Something-Wicked-Teilen aber ein wenig wie das unausgegorene überarbeiten alter Notenblätter wirkte, klappt auf *Dystopia* sehr gut und sehr stimmungsvoll.

FAZIT: 4 starke Punkte...
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am 14. Oktober 2011
Ich machs kurz, Dystopia ist ein sehr sehr starkes Album geworden, der neue Mann am Mikro ist der Hammer und klingt absolut superb, von dunklen rauhem Gesang bis hohe Sreams hat er alles drauf.
Die etwas schwächeren Platten der letzten Jahre (aber keineswegs schlecht, will ich mal betonen) kommen an Dystopia nicht ran, zuück ist das geile Stakkato Riffing ala Stormrider oder Burnt Offerings, gepaart mit Melodie und Atmosphäre von Dark Saga und Something Wicked this way comes.
Somit ist Dystopia auch die härteste Platte seit langem, die Songs kommen schneller auf den Punkt und sind kaum noch Bombastisch,was dem Matereial sehr gut steht.
Zurück ist eine Band ,die es nun so richtig wissen will, mit neuem Mann am Mikro ist das mit diesem Album absolut kein Probelm.
Welcome Back Guys !
Zur Limitierten Box kann ich sagen,daß sich der kauf definitv lohnt,ein geiles Teil für die Sammlung !
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am 12. Januar 2014
Iced Earth sind zurück – ohne ihren etatmäßigen Sänger Matt Barlow, dafür mit Neuzugang Stu Block am Mikro. Und der macht seine Sache überraschend gut. Verdammt gut. Ich bin geneigt zu sagen, dass er Mr. Barlow fast das Wasser reichen kann. Diese Einschätzung manifestiert sich in Granaten wie dem Titeltrack und den kurzen Krachern „Boiling Point“ und „Days Of Rage“, zu denen mir nur das Wort „vehement“ einfällt.

Stu Block hat eine ähnliche Stimmlage wie sein Vorgänger, erinnert manchmal aber auch an Tim Owens, der vor einigen Jahren ja ebenfalls das Mikro für Iced Earth geschwungen hat. Die Ähnlichkeit ist manchmal fast schon verblüffend, habe ich bislang doch noch keinen Sänger gehört, der ansatzweise klingt wie Matt Barlow. Von dieser positiven Überraschung, die ich so wirklich nicht erwartet hätte, mal abgesehen, überzeugt der Großteil der Songs einerseits wie bereits erwähnt durch die dargebotene Vehemenz, andererseits durch handfesten Hymnen-Charakter. Man höre dazu „Anthem“ ( Nomen Est Omen ) oder „End Of Innocence“.

Das ganze Album ist kompakt, stimmig und kurzweilig und ganz einfach um Längen besser als das, was uns die Herren um Bandboss Jon Schaffer in den letzten Jahren vorgesetzt haben. Auch optisch wird einiges geboten, die CD ist wirklich liebevoll aufgemacht, und die mir vorliegende „Deluxe-Edition“ enthält neben dem Digipak noch Extras wie Buttons, Bierdeckel, ein Benzinfeuerzeug, Aufnäher, Schweissband und eine Gürtelschnalle. Sogar die Songtexte der Bonustracks sind noch extra abgedruckt. Da kann man nicht meckern, da gibt’s nix. Die Mucke stimmt auch, endlich hauen Iced Earth mal wieder ein richtig gutes Album raus, das ich mir wohl häufiger als 2 – 3 mal anhören werde. Da scheint jemand alles richtig gemacht zu haben. Klasse!
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am 30. April 2013
Ich habe Iced Earth 1997 mit Days Of Purgatory kennengelernt. Damals ein Blindkauf, weil ich in einem Magazin eine gute Rezension gelesen habe und das Cover super fand. Bis zum Ausstieg von Matt Barlow war Iced Earth dann auch eine meiner Lieblingsbands, auch die Horror Show fand ich noch genial. Bei The Glorious Burden fiel mir neben dem für mich nicht ganz passenden Gesang (Rippers Stimme berührt mich einfach nicht, auch wenn er an sich ein guter Sänger ist) schon eine Stagnation im Songwriting auf. Bei dem gesamten Something-Wicked-Opus fand ich eigentlich nur noch die Story cool, die Songs und auch die Vocals (sowohl von Ripper als auch von Matt Barlow) plätscherten einfach so dahin. Somit hatte ich nicht gerade große Erwartungen an die neue CD. Aus irgendeinem Grund habe ich aber trotzdem die Limited Edition ohne Probehören gekauft - ich kannte nur ein paar Making-Of-Videos von Youtube.

Ich wurde schon nach den ersten Sekunden - positiv - überrascht, weil Stu Block nicht mit einem "high pitched scream" seinen Einstand feierte. Mit seiner Stimme kann ich auch wieder mehr anfangen, auch wenn er für meinen Geschmack manchmal ein bisschen zu aggressiv singt. Aber insgesamt macht er seine Sache ziemlich gut - und vor allem ambitioniert.

Die Songs sind insgesamt auch wieder härter und kommen schneller auf den Punkt - erinnert mich etwa an Zeiten von Something Wicked This Way Comes. Boiling Point und Days Of Rage erinnern mich z.B. an Disciples Of The Lie. Auch die obligatorischen Balladen sind wieder vertreten, wobei mich hier eigentlich nur Anthem überzeugen kann. Anguish Of Youth und
Days Of Innocence bleiben irgendwie zu unspektakulär - gab es auf früheren Alben schon, nur besser.

Als Anspieltipps würde ich v.a. Dystopia, Dark City und V empfehlen.

Insgesamt befinden sich Iced Earth für mich eindeutig wieder auf dem Weg nach oben. Wenn hier und da noch ein paar Längen im Songwriting wegfallen würden, könnte eventuell bald wieder ein Hammeralbum veröffentlicht werden. Für dieses Album gebe ich 3,5 Punkte, durch die wirklich gelungene Limited Edition runde ich auf 4 auf.
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am 11. Dezember 2011
Die letzen Jahre hatte ich ICED EARTH etwas aus dem Fokus verloren, da ich die letzen Alben als zu saft- und kraftlos empfand und auch die zunehmend wirren politischen Ansichten des Herrn Schaffer die Band nicht gerade sympathischer machten.

Nachdem die neue Scheibe jedoch einige gute Rezensionen erhalten hat, habe ich mich dann doch mal aufgerafft und dem neuen Werk eine Chance gegeben.
Und ich muss zugeben, dass zumindest musikalisch eine deutliche Besserung zu erkennen ist. Die Songs entwickeln mehr Energie und Druck als auf den Vorgängerscheiben und kommen meistens besser auf den Punkt, ohne durch endloses Rumgedudel zu nerven.
Am neuen Sänger habe ich nichts auszusetzen, streckenweise erinnert er stark an Matt Barlow und in den höheren Lagen manchmal an den Ripper, auch wenn er da etwas dünner klingt. Auf jeden Fall fügt sich der Gesang gut in den Gesamtsound ein und passt zum Songmaterial. Dieses besteht zwar streckenweise aus dem typischen ICED EARTH-Standardriffing, ist aber stärker zuletzt.

Fazit: Ein gutes Album, welches aber bei weitem nicht an die früheren Glanztaten heranreicht.
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am 31. Dezember 2011
Was Iced Earth hier abliefern, ist guter Power-Metal, der aber sicherlich keine neuen Maßstaäbe setzt. Es gibt dafür zu wenig Höhen und doch einige Schwächen, aber näher will ich darauf nicht eingehen, denn dies ist jetzt wirklich reine Geschmacksache. Das Album bietet dem geneigten Hörer alles, was von einem Iced Earth - Silberling erwartet wird, halt nur nichts wirklich Neues.
Noch eine Anmerkung zum neuen Sänger Stu Block. In manchen Rezesionen kommt er nicht gerade gut weg. In einer wird er sogar als "verkorkster Hinterhofsänger" bezeichnet. Da sieht man wieder, wie verschieden die Geschmäcker sind.... Stu Block macht seine Arbeit sehr gut und ist weit mehr als ein Ersatz für Barlow. Wenn ich nur an "The crucible of man" denke, ist er sogar besser als Barlow. Und der ist jetzt mal aber weit weg von einem "verkorksten Hinterhofsänger". Auch live konnte mich Block überzeugen. Auch die neuen Stücke kamen gut rüber.
Zum Schluss: dieser Silberling hat seinen Platz zwischen den anderen Werken von Iced Earth verdient und ist sicherlich nicht das Schlechteste...
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