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am 7. Oktober 2011
Zu diesem Artikel brauche ich ja eigentlich garnichts mehr sagen.
Die Red Hot Chili Peppers sprechen schließlich für sich!!!!!!!
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TOP 500 REZENSENTam 26. August 2011
So sehr ich mich auf dieses Album gefreut habe, so sehr kämpfe ich gerade mit ihm. Die musikalische Umsetzung ist spannend, die Chili Peppers haben die Referenzen Kiste wie immer weit auf. Auch liegt es nicht an dem neuen Gitaristen Josh Klinghoffer. Er macht nicht den Fehler, Frusciante ersetzen oder doubeln zu wollen, sondern bringt von Anfang an seinen eigenen, eher The Edge geprägten Sound mit ein, spannend und wie ich finde sehr versiert. 'I'm with you' ist aber sicher nicht das Album, auf das viele Fans wie ich gehofft haben. Es hängt ein wenig davon ab, ob man die Chilli Peppers als Ballads-first Band akzeptiert, oder nicht. Incubus hat gerade einen ähnlichen Schritt gemacht, den ich allerdings etwas gekonnter finde als diesen Wurf der Chilli Peppers. Für mich kickt dieses Album aber noch nicht, vielleicht sind es einfach die guten Melodien die fehlen, vielleicht sind die Chilli Peppers auch einfach im mittleren Alter angekommen, und die Zuhörer sollten diesen Schritt auch erwägen ;-).

Grosse Momente sind vorhanden, gerade am Anfang der Platte. MONARCHY OF ROSES ist ein wunderbarer, abgedrehter Opener. Lautstarke Low-Fi Punk Rock Gitarren treffen auf einen funky, discomässigen Chorus, bevor das ganze als klassischer Hard Rock endet. Auch die beiden Folgetracks FACTORY OF FAITH mit seinen starken New Wave Anleihen und die wundervolle pastorale Ballade BRENDAN'S DEATH SONG sind herrausragend. Gerade in letzterer zeigt Klinghoffer, was er für ein Virtuose ist an der Gitarre ist.

Aber diese grossen Momente sind rar, danach nimmt die Platte einen Schwung in eine nicht schlechte aber auch nicht wirklich überzeugende Richtung. Oft fangen die Songs interessant an, musikalisch, enden dann aber schnell in einer harmlosen Melodie. LOOK AROUND ist dafür ein gutes Beispiel, es könnte ein Outtake aus dem 'By the way' Album sein, ganz gut, aber wirkt ein wenig wie eine verwaschene Kopie von etwas, das man eben schön häufiger gehört hat. Der nächste Höhepunkt kommt dann erst mit DANCE DANCE DANCE - ein entspannter Groove angetrieben von einer wunderschönen Bass Linie von Flea.Dann ist das Album allerdings auch bereits zu Ende.Auf der positiven Seite muss man aber auch wieder sagen, dass das Album vor Lebensfreude spürt. Sie ist greifbar und nachvollziehbar.

Ich glaube man merkts, ich bin hin und her gerissen. Und gebe dem Album jetzt einfach mal noch ein paar Wochen Zeit. Eigentlich drei einhalb Punkte. Aber weil es alte Helden sind, und weil ich mich so sehr auf die Live Konzerte freu, und weil man hier natürlich nicht 3,5 Sterne geben kann ...
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am 16. Dezember 2011
...solide und gut. Vielleicht mit einem Schuss mehr radiotauglichen Popelementen. Das empfand ich beim Hören des neuen Red Hot Chili Peppers Album -Im with you-. Von Scheiben ala -Give it away- sind die 14 Songs auf dem Longplayer weit entfernt, und doch werden die Fans der Gruppe nicht enttäuscht sein. Anthony Kiedis und seine Jungs haben es auch nach dem herben Verlust von John Frusicante wieder geschafft ein wirklich gutes Album an den Start zu bringen.

Anspieltipps: Mein Lieblingssong auf der CD ist -Police Station-. Zwar für ein Red Hot Chili Peppers Lied ziemlich weichgespült, aber wunderbar zu hören. -Monarchy of Roses- hat sich einen Großteil des "alten" Sounds der Band bewahrt. Mit schrammelnden Gitarrenriffs und Kiedis einzigariger Stimme hat der Song echte Klasse. Fast schon eine Liedermacherballade ist -Brendans Death Song-. Melancholisch und gut. -Look around- ist in Teilbereichen in einer Art Rap angelegt. Das wirkt interessant. Bei -Even you Brutus- kam beim mir so ein "Hair Musical Feeling" auf. Wie ein Barsong strömt -Hapiness Loves Company- aus den Lautsprechern. Der Rausschmeißer -Dance, Dance, Dance- schrammt verdächtig nah an einem Popsong vorbei.

-I'm with you- ist nicht das beste Album der Red Hot Chili Peppers. Wer allerdings schon so geniale Silberlinge wie -Californication- produziert hat, für den ist es auch nicht einfach, noch eine Schippe draufzulegen. Für andere Bands würde -I'm with you- vermutlich wie ein spektakulärer Geniestreich gewertet werden. Bei den Red Hot Chili Peppers ist es ein gutes, solides, souverän produziertes Stück Musik. Und das ist, jedenfalls meiner Meinung nach, aller Ehren wert...
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am 15. November 2016
This album has received a lot of criticism from fans and the media. In fact, it was so heavily criticised that I, as a RHCP fan only came across it after years. While it may not have songs like "Snow", "Can't Stop", "Californication" on it, I still really enjoy listening to it. Joshs guitar and vocals on it are great, Chads drumming is some of his best work, Flea really shines on the bass (as usual but more so on this album) and Anthony shows of his improvements as a vocalist.

While it may not be the best work of the Chili Peppers, I see it as Joshs Mothers Milk: a good warm up album for the new guitarist.
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am 1. September 2011
Das Album ist anders als die Meisterwerke 'Californication', 'By the Way' und das epochale Killeralbum 'Stadium Arcadium' (für mich persönlich das beste Album einer Band der letzten 20 Jahre, zusammen mit den 'Use Your Illusion' Alben der Guns and Roses). Es ist eine sehr gute platte, aber für richtige Chili-Fans doch etwas ungewohnt. Die größten Unterschiede sind, dass dieses Album etwas(!) melancholischer geraten ist als die sonst stets gutgelaunten Peppers-Alben (wobei melancholisch hier relativ ist, ein Peppers Album ist ja nie so richtig traurig, in jedem Song schwingt etwas Positives und ein Hauch Kalifornien mit) und dass die Bass Linie erstmals seit langem wieder bei vielen Songs den dominierenden Ton angibt.

Erst einmal die gute Nachricht vorneweg. Viele haben befürchtet, dass die Band ohne John Frusciante nicht funktionieren könne. Gar nicht so abwegig der Gedanke. Frusciante, immerhin vom Rolling Stone Magazin auf Platz 18 in einem Ranking der größten Gitarristen aller Zeiten gewählt und vom BBC 6 Music Poll sogar zu DEM Gitarrengott der letzten 30 Jahre geadelt, war nicht erst seit Stadium Arcadium die treibende kreative Kraft der Band. Er war es, der das Grundgerüste und Details großartiger Songs wie 'Under the Bridge' oder 'Tell Me Baby' komponierte, den Jams der Peppers eine herausstechende, melodische Grundlage gab und den Synthesizer bei den Peppers salonfähig machte. Ein Gitarrenvirtuose, Bastler und Tüftler. Nicht umsonst betitelte der Drummer der Peppers, Chad Smith, Frusciante als besten Musiker, der unter uns weilt. Die Angst war also groß, dass die Peppers ohne John ihr zweites 'One Hot Minute erleben'.

Doch weit gefehlt! Das Album ist nicht im geringsten mit "One Hot Minute" zu vergleichen. Die Scheibe ist richtig, richtig gut, aber doch anders. Zunächst einmal wird deutlich: Frusciantes Ziehsohn Josh Klinghoffer harmoniert mit der Band. Klingt banal, ist aber gerade für die Peppers, die einen Großteil ihrer Ideen durch Jams, den Spaß am Spiel, die Freude an der Musik bekommen, unabdingbar! Aber mehr noch: In der Abwesenheit Frusciantes konnten sich die anderen Bandmitglieder weiterentwickeln, mehr Verantwortung übernehmen und den Funk-Sound alter Tage wiederbeleben und in gewisser Weise neu erfinden.

Chad ist wie immer großartig, Anthony singt auf dieser Scheibe wirklich besser als je zuvor, Flea (der in der Pause zwei Semester Musik-Theorie studierte) spielt sehr klassische und eingängige Basslines und Josh verfeinert diesen Sound mit dezenten, harmonierenden Klängen. Hier ist auch der große Unterschied zu den Alben der Frusciante-Ära zu finden: Josh's Spiel ist subtiler als das von John. Josh sagte kürzlich selbst in einem Interview, dass es ihm vor allem um das Entstehen von Sounds gehe, Soli hingegen fielen ihm eher schwer, vor allem im Vergleich zu Frusciante. Dies hat zur Folge, dass auf diesem Album alle Bandmitglieder zur freien Entfaltung kommen. Die Tracks werden weniger von der Gitarre getragen, viele Stücken beginnen vor allem mit einer dominanten Bassline, viele Melodien werden durch Anthonys Stimme und nicht durch die Gitarre oder die Backing Vocals getragen.

Für den typischen Peppers-Fan mag dies zunächst ungewohnt sein. Johns gestaltete seine Backing-Vocals und das Gitarrenspiel dominanter und melodiös den Ton angebend (Man denke an 'Can't Stop' oder 'Turn It Again'). Joshs Gitarrenspiel lässt sich hingegen eher als avantgardistisch und minimalistisch beschreiben, sein Gesang ist ebenfalls wunderschön, jedoch dezenter als der von John. Josh drückte der Gruppe am Ende mehr und mehr seinen - wunderschönen -Stempel auf und trieb seine Bandmitglieder zu höchstleistungen, Josh lässt die Gruppe hingegen atmen und erlaubt ihnen so, den Gipfel musikalischer Perfektion selbst zu erklimmen.

Besonders nahe an ihren alten Sound kommen die Peppers in 'Annie wants a Baby' heran. Das Lied ist wunderschön, Anthony singt mit unglaublich viel Gefühl und Josh spielt dazu eine Melodie, die direkt in den Gehörgang geht und dort nicht mehr raus will. Ganz zu schweigen von Fleas Bassspiel, dass vom Rhythmus her sehr klassisch und unglaublich eingängig ist.

Ebenfalls unbedingt anzuspielen ist "Ethiopia". Der Song ist in vielen Kritiken schlecht weggekommen, dabei ist er - zurückhaltend ausgedrückt - bombastisch. Die Bassline ist mörderisch catchy, die Drums hämmern auf den Punkt, die Gitarre ist perfekt auf den Song abgestimmt und Anthonys Stimme überzeugt auch hier auf ganzer Linie.

Beide Stücke sind, zusammen mit 'Meet Me at the Corner', vom Stil her am ehesten mit den letzten drei Platten der Peppers vergleichbar. Letzteres ist ein ruhiges, sehr melodisches Lied mit ausgesprochen harmonischem Gitarrenspiel und einem geradezu engelsgleichen Hintergrundgesang von Josh.

Einen absoluten Kontrast zu diesem Song bietet die Power-Single "Monarchy of Roses". Der Song kann einiges und entfaltet seine Wirkung vor allem auf High-End-Systemen. Erst dann kann man die Backing Vocals und die perfekt aufeinander abgestimmten Arrangements wirklich erkennen und genießen. Ebenfalls gigantisch: "Factory of Faith"... einer dieser Songs, die einen auch an einem Montagmorgen aus dem Bett jagen, wie einen Duracell-Hasen aufladen und nicht mehr schlafengehen lassen.

Das Album hat, und das wird mit jedem neuen Hören der Scheibe deutlicher, einige tolle Nummern zu bieten. "Even You Brutus", "The Adventures of Rain Dance Maggie", "Look Around"' Jedes Lied auf dieser Platte steht für sich und ist eine Hörgenuss. Bis auf die kleine Ausnahme von 2, 3 Tracks ist dieses Album ein Ohrenschmaus, die Peppers werden nicht belanglos wie die anderen Altrocker im Club der Musiklegenden, sondern bleiben ihrem Prinzip treu, in erster Linie selbst Spaß zu haben und Spaß zu verbreiten! Dennoch ist dieses Album in Johns Abwesenheit anders geartet. Die gigantischen Soli, die inszenierenden Ideen, die große Portion Rock im Funk fehlen ein wenig auf der Platte. Das macht 'I'm with you' zwar immer noch zu einem herausragenden Musikalbum, für Peppers Fans jedoch ist der neue Sound zumindest am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig. Lässt man ihn jedoch erstmal in sein Herz, kann diese Scheibe intensive Stärken entfalten und rechtmäßig ihren Platz in der Riege der gigantisch guten Peppers Alben einnehmen.
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am 20. September 2011
Es tut mir in der Seele weh, hier nur 3 Sterne vergeben zu können, aber mehr hat das Album nicht verdient.
Die Scheibe könnte schon fast als Kuschelrock 25 durchgehen, und das ist sicherlich nicht der Grund weswegen ich Peppers-Fan geworden bin.
Frusciantes ausscheiden macht sich gewaltig bemerkbar. Zwar bringt Klinghoffer gute Backing-Vocals heraus ,aber seine Art Gitarre zu spielen ist zu weich und unscheinbar. Riffs die sich ins Gehirn einbrennen sind garnicht vorhanden und die sind elementar für eine "Rock"-band.

Für ein eventuell nächstes Album würde ich mir wünschen das man von der soften Art Musik zu machen wieder abrückt...
2-3 hochkarätige ruhige Songs reichen aus!

Obwohl ich schon nach 2 Wochen keine Lust mehr auf die Scheibe hatte, hier ein paar Anspieltipps :

...5 Minuten später... ich überlege noch...

Factory of Faith, Police Station und vielleicht das Intro von Dance,Dance,Dance was irgendwie nach The Cure klingt!

Ich vergebe also mit sehr viel Augen zudrücken 3 Sterne. I`m with you ist im Vergleich zu Blood Sugar Sex Magik ,Californication oder Stadium Arcadium ein Langweiler hoch 10... schade Peppers!
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am 20. Juni 2016
Werde bis heute nicht mit den Album warm. Dabei fängt es mit Mornarchy of Roses richtig gut an. Auch Brendans Death Song oder Did i let you Know sind wahnsinnig gute Songs. Aber zum Beispiel Look Around, hat nen wunderbaren Groove, verpufft aber in einem simplen Refrain zum Vergessen. Das ist das größte Problem des Albums. Viele gute Ansätze verpuffen im Nirgendwo. Das liegt ganz bestimmt nicht am neuen Gitarristen Josh, auch wenn mir John fehlt, sondern einfach am Songwriting. Dafür kann das neue Album The Getaway auf ganzer Linie überzeugen.
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am 27. August 2011
Bei "IŽm with you" geht es mir, wie bei fast jedem Album der Pepppers. Am Anfang bin ich immer skeptisch, weil doch jedes Album anders ist und oft neue Wege geht. "iŽm with you" ist da keine Ausnahme. Gibt man dem Album die Chance, sich zu präsentieren und zu entfalten, wird man mit einem absolut gelungenem und vielfältigem Album belohnt.
Titel wie "TAORDM" und "Look Arround" gehen dabei sofort ins Ohr, andere Titel wie " BrendanŽs Death Song" oder auch "Monarchy f Roses" benötigen etwas Zeit, bis man sich vom Song mitreißen lässt. Selbst "Police Station", hier viel gescholten, begeistert mich.

Nachdem ich das Album eine Weile habe "atmen" lassen, bin ich von der Vielfalt der Song wirklich freudig übberrascht.
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am 19. September 2011
Die Peppers ohne John F. Jetzt wissen wir also, was Sache ist. In den ersten Anläufen klingt die neue Scheibe unauffällig, ohne echte Höhepunkte (lassen wir mal den grandiosen Opener außen vor), aber auch - und das muss man betonen, den ein wenig Angst hatte man ja schon - alles andere als schlecht. RHCP machen mehr denn je den Eindruck einer gereiften Rockband (das Thema Funk ist definitiv Geschichte),die so langsam aber sicher ihre Instrumente und ihre Stimmen beherrschen. Hört man in Songs wie bspw. Ethopia oder Meet me at the corner genauer rein, muss man durchaus anerkennen, dass die Peppers richtig gute Musiker geworden sind, einen ordentlichen Rock-Song (auch ohne Ex-Mastermind John F.) komponieren können und auch ein Alex Kiedis seine Stimme einigermaßen gut zum Ausdruck bringt (Wunderwerke sind hier natürlich nicht zu erwarten). Josh, der neue Gitarist, hält sich mit seinem Gitarrenspiel wohl dosiert im Hintergrund und wertet durch durch seine hohe Gesangsstimme, den ein oder anderen Refrain durchaus mit auf. Auch das verbuchen wir unter "solide".
Ihren musikalischen Zenit haben die Peppers mit Stadium Arcadium überschritten, diesbzgl. dürfen jetzt kleinere aber ebenfalls gut-schmeckende Brötchen gebacken werden. Dennoch muss RHCP aufpassen: setzt man diese musikalische Richtung nun weiter fort, kann aus einem "soliden" Album auch mal schnell was "Belangloses" werden. Da sollten alle Beteiligten wissen, dass es manchmal besser wäre Schluss zu machen als seinen eigenen Ruf zu Grabe zu tragen.
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am 26. August 2011
Eins vorweg: wer ein Kracher-Album wie Blood Sugar Sex Magik erwartet wird enttäuscht sein! Aber meiner Meinung nach sollte man endlich aufhören die Chili Peppers nur auf Blood Sugar Sex Magik und Californication zu reduzieren! Die Chilis sind älter, reifer geworden und haben sich definitiv weiterentwickelt, ob man das nun gut findet oder nicht, bleibt jedem selber überlassen!

Als langjähriger Chili Peppers Fan habe ich diesem Album, wie so viele andere auch, richtig entgegengefiebert und ich wurde, entgegen meiner Erwartungen, nicht enttäuscht! Es ist auf jeden Fall besser als der Vorgänger.
Klar, die ganz großen Hits a la "Bye the Way" oder "Under the Bridge" fehlen, aber das stört eigentlich auch nicht weiter. Im Gegenteil: es klingt auch ohne große Hits phasenweise überaschend anders und ist mitunter sogar richtig gut.

Flea und sein Bassspiel laufen in manchen Passagen wieder zur Höchstform auf und auch Klinghoffer überzeugt: Er versucht erst gar nicht in die Fußstapfen von Frusciante zutreten, sondern bringt seinen eigenen Style mitein. Über Kiedis' Stimmqualitäten lässt sich wieder streiten,seine Stärken liegen nunmal eher im Sprechgesang. Nichtsdestotrotz waren seine Gesangeinlagen definitiv schon mal schlechter! Und auch bei Smith gibt es nichts zu meckern.

Die eigentliche Qualität der neuen Platte liegt in den Details: der dezente und absolut passende Einsatz der Backvocals (z.B bei "Did I let You Know"), sowie die Piano-Passagen, etwa in "Police Station", sorgen für Abwechslung, was manchen früheren Chili Peppers Songs gefehlt hat, und machen den Reiz dieser Platte aus. Zwar hat es auch dieses Mal wieder den ein oder anderen schwächeren Song ("Meet me at the Corner" und "Annie wants a Baby"), aber es sind auch richtig gute Songs dabei!

Meine persönlichen Highlights: "Did I let you know" (klasse Trompetensolo) und "Even you Brutus?"
Mein Geheimtipp: "Brendan's Death Song" (die im Voraus so hochgelobte Ballade ist eine ihrer stärksten Balladen überhaupt)
Gefällt mir gar nicht: "Meet me at the Corner" (klingt einfach zu sehr nach Stadium Arcadium)

Alles in allem eine gelunge Platte, zwar nicht ihre Beste, aber definitiv auch nicht die Schlechteste! Letzten Endes muss aber jeder für sich entscheiden, ob ihm oder ihr das neue Album der Chili Peppers gefällt oder nicht! Reinhören lohnt sich aber auf jeden Fall.

Fazit: "I'm with you" weiß durchaus zu gefallen!
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