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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
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am 14. Januar 2014
Ich hatte mir viel von diesem hochgelobten Roman versprochen. Ich lese viel, ich mag Schweden und ich mag auch eine gute Portion schwarzen Humor. Ich mag sogar Finnland und finnische Geschichten, die ja auch ganz gerne ins Skurrile abdriften. Insofern hatte der Roman also bei mir beste Voraussetzungen. Dennoch hat er mich nicht überzeugen können.

Der Anfang war super. Ein Hundertjähriger, der keinen Bock mehr auf das Altersheim hat und sich vor der eigenen Geburtstagsfeier drückt, indem er aus dem Fenster klettert und sich davonmacht. Ohne Ziel oder Plan läuft er erst einmal zum Reisezentum, um mit dem Bus irgendwohin zu fahren. Dabei klaut er beinahe ohne es richtig zu wollen einen mysteriösen Koffer. Soweit so gut, daraus hätte man eine Menge machen können.

Natürlich sind bald schon Gangster hinter dem alten Mann her und er wird mehr oder weniger durch Zufall immer mehr in eine skurile Road-Movie-Geschichte geworfen, die zwischendurch mit Rückblenden auf Allans nicht minder skurile Lebensgeschichte gewürzt wird. Soweit so gut, allerdings fand ich den Humor deutlich zu flach. Krieg und Revolutionen sollen wohl als absurd dargestellt werden, indem Allan eine entscheidende Rolle in historischen Ereignissen spielt, obwohl er eigentlich völlig unpolitisch ist und nur seinen eigenen Neigungen nachgeht - namentlich: Dinge in die Luft sprengen, gut essen und saufen. Ein wenig erinnerte dieses "unfreiwillig in bedeutende Ereignisse verstrickt werden" an Forest Gump, aber da war die Hauptfigur sympathischer. Eigentlich ist Allan sowas wie ein Soziopath, der keinerlei Anteilnahme oder Gefühlsregung zeigt und der durch Zufälle und seine Vorliebe für Sprengstoff und Schnaps durchs Leben getrieben wird. Ich kann da keine tieferliegende Philosophie oder Lebensweisheit erkennen und finde daher die Hauptfigur auch nicht sympathisch.

Ob man es besonders lustig findet, dass jemand quasi "aus Versehen" in einer Kühlkammer vergessen wird und darin umkommt oder von einem Elefanten plattgesessen wird, ist dann noch eine andere Sache. Ich fand es nicht so besonders witzig, obwohl ich wie gesagt durchaus eine gute Portion schwarzen Humor vertragen kann.

Ich habe das Buch noch nicht zuende gelesen und weiß nicht, ob ich es tun werde. Ich glaube eher nicht. Da kann ich Liebhabern skuriler Geschichten eher "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna empfehlen. Der Autor wird sogar in diesem Buch erwähnt. Das fand ich wesentlich unterhaltsamer und lebensbejahender (trotz des Titels).
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am 10. September 2015
Ich habe mir das Buch wie wohl viele aufgrund der extrem positiven Besprechungen und den ganzen Hype überall gekauft. Hatte es schon einmal angefangen und kurz zurückgelegt, jetzt für den Urlaub aber mitgenommen.
Mein Fazit kurz und knapp: Kann man lesen, man verpasst aber definitiv auch nichts, wenn man es nicht tut. Wie viele andere Rezensionen, die ich jetzt im Nachhinein gelesen habe, muss ich auch sagen: am Anfang fand ich es noch ganz nett und witzig, irgendwann überholt sich die Idee aber und verliert definitiv seinen Charme bzw. wird für meinen Geschmack so sehr überzeichnet, dass es irgendwie auch nicht mehr witzig ist. Die final-auflösende Szene, wie alle Beteiligten sich schließlich bei Polizei und Staatsanwaltschaft rausreden, war so abstrus - ich fand es regelrecht enttäuschend und dümmlich. Ehrlich gesagt, hab ich da dann auch nicht mehr vertiefend reingelesen.
Also für den Urlaub und leichte Lektüre so nebenher mit weniger ambitionierten Erwartungen kann man das Buch gelesen haben, der ganze Hype um das Buch ist aus meiner Sicht aber völlig unnötig:).
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am 24. Februar 2015
Eigentlich hatte ich nicht vor, mich nach der Lektüre des “Hundertjährigen” , die nun schon einige Monate her ist, in schriftlichen Äußerungen zu verlieren. Dazu erschien mir das Ganze doch zu banal. Nachdem ich aber die geradezu irrwitzige Anzahl von positiven Kommentaren hier gesehen habe, möchte ich doch einige wenige kritische Zeilen nachreichen. Für mich ist schlichtweg kaum erklärlich, wieso absolute Top-Autoren wie T.C. Boyle, John Irving und Philip Roth mit ziemlich mickrigen, wenn auch guten Bewertungszahlen leben müssen, während der “Hundertjährige” hoch in den Tausenden rangiert. Mit der Qualität kann das eigentlich nichts zu tun haben. Liest man die euphorischen Bewertungen, kommt man schnell zum Schluss, dass die Ansprüche an gute Literatur doch recht unterschiedlich sind. Das Buch ist eben massentauglich. Und selbst gute Bekannte mit sprachwissenschaftlichem Studium waren von dem Buch recht angetan, was mich eine ganze Zeitlang daran hinderte, überhaupt die Stimme zu heben. Aber nun , da einem dieses Machwerk immer wieder über den Weg läuft, muss ein deutliches Wort gesagt werden.

Klar, das Buch kommt gefällig daher und die Idee dazu ist nicht schlecht. Warum soll ein Hundertjähriger, der von seinem Leben nicht mehr viel zu erwarten hat, nicht mal richtig ausrasten ? Auch kann er en passant ruhig historischen Gestalten respektlos und damit entmystifizierend begegnen. Und dass das Ganze noch dazu unterhaltsam sein soll, ist zu begrüßen.

Aber: Jonasson wollte zuviel. Das Buch sollte herausragend witzig werden, es ist aber nicht mehr als eine Reihe von überzogenen Albernheiten herausgekommen, die ziemlich zusammenhanglos und beliebig im Raume hängen bleiben. Humor entsteht doch dann, wenn eine realistische Situation mit Übersteigerungen oder Überraschungen konfrontiert wird. Dies ist hier nicht der Fall, denn eine realistische Situation gibt es hier gar nicht, weil die ganze Story ein Art entfesselter Traumtanz darstellt. Der Protagonist schwebt quasi als unanfechtbare Gestalt durch die Handlung. Dass er auch nach den aberwitzigsten Begebenheiten heil aus allem herauskommt, macht die Lektüre langweilig. Er schafft es ja immer. Was feiner Humor wirklich bedeutet , kann man bei John Irving, zB in seinem Hotel New Hampshire, nachlesen. So verrückt es dort zugeht, es bleibt stets nachvollziehbar.

Spannungselemente sind im “Hundertjährigen” durchaus vorhanden. Sie erweisen sich aber überwiegend als effekthascherisch. Es wird oft aus der Situation heraus noch ein Gag dazugesetzt. Wer es mag … Im Ganzen sind die Begebenheiten alle derart unwahrscheinlich und willkürlich, dass ohnehin der Eintritt jedes beliebigen Events vorstellbar ist. Das macht die Angelegenheit nicht spannender. Eine Gesamteinschätzung kommt zu dem Ergebnis, dass es sich bei dem Buch um eine Aneinanderreihung aus dem Ruder gelaufener Phantastereien handelt, die garantiert sinnfrei zu Papier gebracht wurden. Dafür kann es nicht mehr als zwei Punkte geben.
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am 6. Juli 2014
Aufgrund der tollen Beurteilung überall war ich sehr gespannt auf dieses Buch.

Und ich traue mich bei all diesen positiven Bewertungen kaum zu sagen: ich war ein wenig enttäuscht. Das Buch ist definitiv skuril und witzig geschrieben, aber nach einem sehr gelungenen Start enthält es immer weniger Witz, dafür immer mehr langatmige Strecken.

Bei mir hat diese Geschichte leider keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und ich würde es nicht nochmal lesen. Da hat mich zum Beispiel "Der Junge, der Träume schenkte" mehr bewegt und unterhalten.
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am 19. Juni 2016
Als ich in einem Bücherladen am Bahnhof stand, habe ich dieses Buch gekauft. Warum habe ich dieses Buch ausgewählt? Die subtile Werbung und die Tatsache, dass man es überall sieht, funktionieren wohl und haben meine Kaufentscheidung beeinflusst.
Wie der Name des Buches schon sagt, geht es um einen 100-Jährigen. Der ältere Herr büxt aus einem Alterheim und macht sich auf dem Weg. Wohin? Das weis der jenige selber nicht. Jedenfalls, wie man es sich denken kann, gerät der Alte in ein/mehrere Abenteuer.

An sich ist die Geschicht originell. Es ist nämlich so, dass es nicht das erste Abenteuer von dem 100-Jährigen. In seinem Leben hat Allan ziemlich was erlebt und hat sogar das Weltgeschehen aktiv mitbeeinflusst. Der Schriftsteller dieses Buches erzählt zwei Geschichten parallel, die aktuelle (von dem Ausbruch) und jedes zweite Kapitel die Biografie von dem Alten, was das Buch weniger langweilig gestaltet.

Allerdings wird die Geschichte ab der Mitte des Buches ziemlich langatmig und ich konnte leicht voraussehen was als nächstes passiert. Hinzu kommt, dass ich gar keine Sympathie zu dem Alten aufbauen konnte, da es im laufe des Buches keine Charakterentwicklung stattfinden. Weder von dem Alten noch von anderen Personen.

Also kurz:
Unterhaltsam aber ohne Tiefe. Der Hype um das Buch kann ich nicht verstehen. Es ist nichts besonderes an der Geschichte. Die Person von dem Alten hat keine Sympatien in mir geweckt. Zum Schluss hin konnte ich kaum erwarten das Buch endlich zu Ende zu lesen.
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am 3. Februar 2014
Man mag dem schwedischen Piratförlaget und der deutschen Random House Gruppe gratulieren, dass sie bzw. seine Lektoren und Literaturagenten das Romanskript zu "Der Hundertjährige, der etc. pp." nicht gleich in den Mülleimer geworfen haben. Sie kannten sich aus mit ihrer schwedischen und zumindest auch deutschen Leserschaft. Natürlich gönne ich dem Verlag, dass er einen wunderbaren Verkaufsschlager gelandet hat. Und natürlich freue ich mich auch für den Autor. Aber im Ernst, was lesen wir da? Ein Hundertjähriger mit abenteuerlicher Biographie türmt an seinem Geburtstag aus seinem Altersheim, entwendet einem Kriminellen den Beutekoffer, in dem sich eine hohe zweistellige Millionensumme in schwedischen Kronen befindet und freundet sich mit einem Gelegenheitsdieb an, bei dem er dann übernachtet. Dabei vergessen die neuen Freunde beide, dass sie den Kriminellen, der ihnen auf die Spur gekommen war, im Tiefkühlschrank eingesperrt hatten. Totschlag Nummer eins. Dann kommt noch der Komplize des Kriminellen ums Leben und der Boss der beiden Verschiedenen wird schwer verletzt. Der Hundertjährige hat inzwischen noch den Imbissbesitzer Benny im Schlepptau, sowie die 'Schöne Frau` nebst ihrem Elefanten Sonja. Immer einen Schritt zu spät versucht die schwedische Kriminalpolizei, der ganzen Bande auf die Schliche zu kommen.
In Rückblicken erfahren wir noch, dass Alan in seinem langem Leben
1. im spanischen Bürgerkrieg Brücken sprengte und ein Freund vom Generalissimus wurde,
2. den Bau der amerikanischen Atombombe ermöglichte
3. mit der Ehefrau von Chiang Kai-shek in China war
4. den Himalaya überquerte und im Iran Winston Churchill zu längerem Leben verhalf
5. bei Stalin und Kim Il-Sung war und weitere Abenteuer bestand.
Mit überbordender Phantasie hat Jonasson eine Mischung aus Pippi Langstrumpf Abenteuer und Kommissar Wallender Kriminalfall geschrieben, mit Einschüben von Quick History-Facts for Swedes". Natürlich haben Astrid Lindgren und Hennig Mankell und die von ihnen geschaffenen Figuren ihren festen Platz in der Literatur. Davon sind diese Figuren um den Hundertjährigen und er selbst weit entfernt.
Eine Mischung aus beiden mag auf den ersten Seiten ganz nett sein, wurde aber nach 100 Seiten zumindest für mich immer uninteressanter. Ich habe den Schmöker nach 200 Seiten nur noch quer gelesen und war froh, als es vorbei war. Alle Beteiligten im Roman gehen am Ende in den wohlverdienten Urlaub. Außer vielleicht der Polizeihund, der für den Staatsanwalt am Ende als Schuldiger für die Vorfälle um den Hundertjährigen herhalten muss. Einen Urlaub hat man sich nach dieser Lektüre als Leser dann auch verdient.
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am 25. November 2015
Eine herrlich abstruse Geschichte über einen eigentlich eher unauffälligen Allan Karlson, der auf seine Weise Geschichte schreibt, indem er Maos Frau rettet, Stalin in den Schlaganfall treibt, sich mit dem amerikanischen Präsidenten besäuft, die Atombombe zum Laufen bringt und vieles mehr. Am hundertsten Geburtstag flüchtet er aus dem Altenheim, stiehlt einen Koffer voller Geld und ist mit sonderbaren Gefährten und einem Elefanten auf der Flucht vor der Polizei, da ein paar ungeklärte Leichen seinen Weg säumen. Neugierig geworden? Ich für meinen Teil habe während des Lesens und bestimmt noch eine Woche danach das bescheuerte Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen...
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am 23. April 2014
Ich bin ein fan von skandinavischen Filmen mit ihrem trockenen Humor. Deshalb fand ich die ersten 50 Seiten in dem Buch auch wirklich lustig. Das ist nicht lebensbejahend, sondern einfach trockener Humor. Wer drauf steht, wird auch den alten Kerl mögen, der halt nur ein Schulterzucken für die in anderen Bewertungen beschriebenen Dinge übrig hat.

Was aber irgendwann total nervt und mich zum Aufgeben gezwungen hat, ist diese Aneinanderreihung unglaubwürdiger Geschichten. Irgendwann wirds albern und macht keinen Spaß mehr. Ich bin nicht mal bis zur Mitte gekommen.

Es fing schön an, aber war wohl zu gut gemeint.
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am 29. Juni 2014
Es ist viel und unterschiedlich bewertet worden. Vielleicht bin ich ein Literatur-Muffel : den gesamten Inhaltn des Buches halte ich für spinnerigen Quatsch. Ein Stern gebe ich zu, weil es sich hin und wieder unterhaltend lesen läßt. Ich trauer den Buchkosten nach.
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am 29. Februar 2016
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