Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More 8in1 Promotion Hier klicken Fire Shop Kindle Soolo Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
145
4,4 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 31. Januar 2012
Als alter Adventurefan aus der Zeit der ersten "großen" Adventures wie Zak McKracken, Maniac Mansion, Monkey Island, Indiana Jones und Sam&Max (nur um einige zu nennen) war der Kauf dieses Spiels ja schon fast ein "Muss". Spätestens nachdem ich über die vorbildliche Vermarktung erfahren habe gab es keine Diskussion mehr und ich habe es mir direkt am Releastag gekauft.
Nun habe ich es durchgespielt und möchte kurz meine Eindrücke schildern um auch anderen Spielern die Kaufentscheidung zu vereinfachen.

-- Die Story --
Ich will jetzt nicht auf jede Einzelheit der Geschichte eingehen, auch wegen der Spoilergefahr. Die Story ist ansich nichts neues. Hier wurde also nicht das Rad neu erfunden was aber auch nicht schlecht ist. Die Story hält den Roten Faden im Laufe des Spiels "straff" und man kann ihr auch stets gut folgen ohne dass die Handlungen vorraussehbar werden. Die Ereignisse beschleunigen sich mit zunehmenden Verlauf und münden dann in ein relativ offenes Ende. Ich fand es OK und es macht auf jeden Fall Lust auf ein Deponia 2! :-)

-- Die Technik --
Die Grafik ist super. Die Hintergründe sind liebevoll gestaltet und auch die Schauplätze ansich vermitteln jederzeit das Gefühl sich tatsächlich auf einem Planeten voll Schrott zu befinden.
Die Auflösung ist zeitgemäß, die Zwischensequenzen sind hübsch und Sprachausgabe, Soundeffekte und Hintergrundmusik geben ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung. Einzig die etwas hölzernen Animationen der Figuren stören ein wenig was aber nun wirklich kein Beinbruch ist.

-- Das Spiel --
Ich habe wirklich eine Menge Spaß beim Durchspielen gehabt. Die Story entwickelt sich super, die Charakter ebenfalls. Die Rätsel sind im großen und ganzen relativ einfach gehalten und stets gut lösbar. Was ich persönlich recht erfrischend fand, die Rätsel sind allesamt recht linear, sprich sie erfordern sehr wenig "querdenken" wodurch man nicht ganz so hart gefordert wird.
Den Humor fand ich jederzeit passend. Ich habe wirklich einige Male gelacht über die witzigen Situationen, Dialoge und/oder Kommentare der Charaktere. Auch der Sprachstil ist angenehm zwanglos mit viel Umgangssprache.
Die "Minispiele" sind etwas nervig, das stimmt. Glücklicherweise lassen sie sich aber alle überspringen wenn man darauf verzichten will.

-- Die Vermarktung --
Positiv hervorheben möchte ich auf jeden Fall die, für die heutige Zeit, wirklich vorbildliche Vermarktung. Soweit ich weiß besitzt das Spiel keinen Kopierschutz. Es ist also keine Zwangsregistrierung, Anmeldung übers Internet, Datenübermittlung an irgendwelche Server oder eine Internetverbindung beim Spielen notwendig!! Das Spiel installiert keine Zusatzsoftware.. es sammelt kein Daten.. es will einen nicht hintergehen..
Man legt die CD ein, installiert das Spiel und fertig!!! Die CD braucht zum Spielen nicht mal mehr im CD-Laufwerk zu liegen.
Ich habe wirklich nicht geglaubt dass es so etwas heutzutage überhaupt noch gibt!
Dazu ein Preis von unter 30,- und zusätzlich zum Spiel gibt es sogar noch mit dem Soundtrack und einem Deponia-Poster etwas "Beilage" für den Fan! Klasse!!

-- Fazit --
Adventurefans sollten sich das Spiel auf jeden Fall kaufen. Auch Gelegenheits-Adventurespieler kommen hier auf ihre Kosten. Jeder der zudem ein Zeichen setzen möchte dass Spiele mit einem solchen Vermarktungsprinzip erfolgreich sein können sollte ebenfalls zugreifen!
Ich habe an diesem Spiel absolut keinen Negativpunkt entdecken können!
0Kommentar| 51 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Januar 2012
Mittlerweile hat sich Daedelic vom Geheimtipp zum steten Garant für gute bis sehr gute Adventurekost etabliert. Mit Deponia liefern sie erwartungsgemäß ein Produkt, dass in seiner Qualität den hohen Ansprüchen an sich selbst und der Spieler gerecht wird. Ich habe ungefähr 12 Stunden gespielt. Unterm Strich ist das ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis für eine Box, deren Inhalt bei anderen Publishern schon großspurig als Limited oder Collectorsedition gehandelt wird. Daedelics Geschäftsmodell ist auch aufgrund des fehlenden Kopierschutzes vorbildlich, obgleich ich etwas wie die kreativen "manuellen Kopierschutzmechanismen" eines "The Whispered World" oder "Harveys neue Augen" vermisst habe. Aber zum eigentlichen Spiel:

Story und Charakterdesing:
Ich hüte mich davor zur Spoilern oder die Rahmenhandlung vorzukauen. Mein Schwerpunkt liegt in der Stimmigkeit. Ja, die Geschichte verwebt in glaubwürdiger Art und Weise die Charaktere mit ihrer Umgebung. Überrascht war ich dennoch, dass es Figuren gab, denen ich - gemessen an ihrer Optik - andere Charakterzüge beigemessen habe. Das wirkte bisweilen verwirrend. Es sind Kleinigkeiten, ja. Wenn beispielsweise bis dato verhältnismäßig friedfertige Charaktere eine ungewohnte (nicht mal unbedingt witzige) Aggressivität an den Tag legen. Oder grundlegende Motive einzelner Figuren einfach nicht erläutert, ja nicht mal genannt werden. Oder es jemanden gibt, von dem man einfach nicht weiß, was er mit der ganzen Sache zu tun hat. Das ist Meckern auf hohem Niveau. Vielleicht verdichten sich dadurch ja nur die "Trilogie-Gerüchte". Nichtsdestotrotz gab es ein interessantes, nicht unbefiedigendes Ende. Aber auch nicht befriedigend; halt anders - mit Möglichkeiten zur Fortsetzung.

Rätseldesign/Minispiele:
Meines Erachtens das Schwierigste, mit dem ein Entwickler zu kämpfen hat. Stimmige nicht zu leichte Rätsel zu kreieren, die den Kopf rauchen lassen, aber ihn nicht an eine Reaktorschmelze heranbringen. In Daedelics Spielen ist eine Kurve erkennbar, die mich merken lässt, dass das Rätseldesign besser und glaubwürdiger wird. Tipps werden gut in die Umgebung und die Dialoge gestreut. Aber auch in "Deponia" hatte ich ums ein oder andere mal das Gefühl, nur zufällig über die Lösung gestolpert zu sein - oder ich Spiel einfach schon zu lange und zu viel PnC-Adventures. Es gibt einen groben Logikschnitzer, zwei fehlende Hinweise und einmal ein unglaubwürdiges Verhalten in der Welt. Das brachte mir vier Rätselhänger. Wieder Jammern auf hohem Niveau. Der Rest ist nämlich deutlich besser, nachvollziehbar und glaubwürdig für diese abstruse Welt. Die Minispiele sollten ihren Weg so schnell wieder aus den Adventures finden, wie sie hinein gefunden haben. Wenn mir Lösungen bewusst sind, sie aber am Minispiel (was man überspringen kann) scheitern, bleibt nach dem Rätselerfolg trotzdem eine leichte Katerstimmung.

Vertonung, Musik, Steuerung:
Allein das Intro hat bei mir einen Ohrwurm verursacht. Schön, dass der Sountrack beiliegt. Die drei Akte werden durch den singend zusammenfassenden Erzähler schön getrennt. Die Hintergrundmusik dudelt ansonsten belanglos nebenher. Alle Sprecher machen einen sehr guten Job. Mein Favourit ist die Empfangs"dame" im Rathaus. Der Droggelbecher-Modus geht allerdings mächtig auf Ohren und Gemütskostüm. Nach dem ersten Durchspielen werdet ihr wissen, was ich meine. Die Steuerung ist mit Masse nur noch auf die Maus reduziert. EDIT: [Satz enfernt, da nichtig geworden, sh. Kommentar - der Verfasser].

Optik:
Optisch ist Deponia mit Masse über jeden Zweifel erhaben. So hübsch sah es das letzte mal in "The Wihspered World" aus. Aber jetzt durch die Hochauflösung natürlich noch besser. Kein Zweifel. Kreativ und augenschmeichelnd sind die Grafiken der Jungs und Mädels von Daedelic ganz einfach. Über die Animation verlier ich kein Wort. Dazu wurde schon geschrieben, ist aber auch nicht mein Schwerpunkt. Negativ fiel es mir nicht auf.

Fazit: Was heißt schon Adventure-Offenbarung oder -Revolution? Das habe ich nicht erwartet. Es ist aber auch mehr als nur grundsolide Kost. Es sind die Alleinstellungsmerkmale, die Deponia zu etwas Besonderem machen. Der unverwechselbare Look gepaart mit individuellen Charakteren und einer tollen Geschichte (die manchmal nicht so recht wusste, wo ihr Schwerpunkt liegt) haben eines ganz gewiss hier in Position gebracht: Einen Anwärter auf das Adventure des Jahres. Wie dafür ist es noch zu früh? Na hoffentlich stimmt das. Denn mein Adventure-Hunger ist groß. Kommt ein zweiter Teil, kann er das durchaus schon dieses Jahr. Trotzdem, volle Punktzahl für dieses Spiel mit vielen Extras zum unschlagbaren Preis!
44 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2012
Deponia ist, wenn man nur auf die Produktionswerte schaut, das bisher beste Adventure aus dem Hause Daedalic.
Ab und and ruckelt es noch ein wenig, aber ansonsten scheinen die Kinderkrankheiten der ersten Releases endlich hinter uns zu liegen. Die Grafik, und diesmal auch weitestgehend die Zwischensequenzen, können sich sehen lassen. Diese sind oft mit Slapstickelementen angereichert.
Auch die Rätsel sind grösstenteils gelungen und in die Handlung eingebettet, erscheinen aber manchmal für den grössern Bogen etwas belanglos. Gerade in dieser Hinsicht hatten Daedalic eigentlich eine Verbesserung angekündigt. Gegen Ende hin wird es dann leider zunehmend seicht, was mir auch nicht einleuchten will, ausser dass vielleicht die Handlung vorangetrieben werden sollte.
Das empfinde ich allerding als kontraproduktiv, denn so gelangt man um so schneller ans zu frühe und leider auch in wesentlichen Punkten offene Ende. Ähnlich wie bei A Vampyre Story musste das ursprünglich geplante Spiel nämlich in kleinere Folgen unterteilt werden, um es veröffentlichen zu können. Die erste, mit einer Spielzeit von ca. 10 Stunden, haben wir hier vor uns und der spätere Spielverlauf wirkt etwas mit der heissen Nadel gestrickt.
Meiner Meinung nach wurde der Fortsetzungscharakter des Spiels nicht ausreichend kommuniziert und es findet sich bisher auch kein Hinweis darauf in der Spielbeschreibung hier auf Amazon.
Gerüchten zufolge soll es sich bei Deponia um eine Trilogie handeln. Als Käufer sollte man sich also bewusst sein, dass man noch ein- bis zweimal in die Tasche greifen darf, um den Abschluss der Geschichte zu erleben.
Zu den Rätseln bleibt zu sagen, dass Daedalic leider auch dieses mal nicht auf Minispiele verzichtet hat. Diese lassen sich aber überspringen. Der Schwierigkeitsgrad ist allerdings moderat, so dass das sie sich recht zügig abarbeiten lassen.
Die grösste Stärke von Deponia sind neben der Grafik die Geschichte und Charakterzeichnung, auch wenn speziell diese wieder alles andere als subtil zu nennen ist.
Die Stimmung ist etwas fröhlicher als noch bei Edna oder The Whispered World, dabei aber immer mit einem gewissen Zynismus gewürzt, der zum Glück aber auch vorgeführt und mit ironischer Distanz betrachtet wird. Die Simpsons oder Futurama sind hier meiner Meinung nach allerdings deutlich zu hoch gegriffene Vergleiche.
Dagegen müssen jedem Mangafan sofort die zahlreichen und deutlichen Parallelen zu Battle Angel Alita auffallen. Das fängt sogar schon bei optischen Elementen wie den fehlenden Nasen an, die im Mangabereich weit verbreitet und auch bei Alita ein Merkmal der sogenannten Chibis sind. Bei der Handlung wird es dann aber sonnenklar, dass hier eine Befruchtung stattgefunden hat. Vom Handlungsort bis hin zu bestimmten und unverwechselbaren, wesentlichen Eigenschaften der Bewohner und sich daraus ergebenden Handlungssträngen.
Letztendlich entsteht aus den Elementen zwar eine neue Geschichte mit neuem Protagonisten (auch wenn sich der Bastler ebenfalls bei Alita findet)und neuer Stimmung. Ausserdem hat jede Geschichte ihre Vorbilder. Trotzdem bleibt ein schaler Nachgeschmack, denn so mancher wird das Vorbild nicht kennen.
Rufus ist nicht zufällig bei Daedalic Entertainment angestellt? ;)

Zusammenfassen will ich sagen, dass ich das Spiel trotz meiner Kritikpunkte für gelungen halte. Den Hype, der in letzter Zeit darum erfolgreich angeschürt wurde, kann ich aber nur teilweise verstehen. Deponia ist gefälliger als so mancher Vorgängertitel aus gleichem Haus und auch technisch ausgereifter. Aber gefälliger ist nicht automatisch besser. Die Geschichte überzeugt, ohne dabei die Eindringlichkeit von The Whispered World zu erreichen.
Beindruckend ist die grosse Anzahl an Animationen in durchgehend guter optischer Darstellung, wobei die Qualität der Animationen selber leider schwankt, wie das auch bei den Vorgängertiteln schon der Fall war. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass daran kaum Kritik geübt wird, vielleicht weil jeder froh ist, überhaupt wieder einmal umfangreiche gezeichnete Animationen geniessen zu können.
Die Sprecher machen zum grossen Teil einen guten Job.
22 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2014
Deponia ist genau das Richtige für Spieler, die wieder ein "richtiges" Point-and-Click-Adventure spielen möchte. Die Geschichte um die abenteuerlichen Fluchtversuche des Taugenichts Rufus vom Müllplaneten Deponia ist etwas einzigartiges unter derzeitigen Spielen. Es erinnert mich mit seinen liebenswerten, aber bekloppten Charakteren an die alten "Monkey Island"-Spiele, ohne diese auch nur ein einziges Mal zu kopieren. Die Ideen und Rätsel sind sind so unerhört verrückt, das man stets gespannt ist, welchen Spaß sich die Entwickler als nächstes Ausgedacht haben.

Der Hauptcharakter Rufus ist allerding kein üblicher "Held" den man so einfach ins Herz schließen mag. Er ist häufig egoistisch, kurzdenkend und naiv. Oft auch zum Leidwesen seiner Zeitgenossen ... Daher freut man sich einerseits auf die Lustigen Szenen, andererseits leidet man mit, wenn Rufus verrückte Ideen wieder mal im Chaos enden. Daher finde ich auch die Altersempfehlung ganz gut gewählt. Rufus ist wahrlich kein Vorbild für kleine Kinder.

Das Spiel kann man auch gut in der Familie Spielen. Die Rätsel sind anspruchsvoll und zum Teil "um die Ecke" gedacht, sodass man sicher mehrere Male Denkpausen einlegen muss, um aus einer anderen Perspektive zu schauen. Es ist aber rein von den Dialogen und Szenen eher kurz gehalten. So spürt man aber auch das vorankommen und bleibt auf die weitere Geschichte gespannt.

Zum Schluss wird die Geschichte richtig dramatisch. Ich war damals so gespannt, dass ich gleich mit dem zweiten Teil fortfuhr.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Februar 2014
Zu aller erst: wer es noch nicht wusste: das Spiel hat bisher drei Teile und man sollte sie - zumindest aus meiner Sicht - auch in der korrekten Reihenfolge spielen...also mit Deponia selbst beginnen.

Nun einige Worte zu ein paar Punkten:

Story:
Klar, das Szenario mit dem Müllplanten ist etwas schräg...aber es macht Spaß; man kann - gerade wenn man auch die nächsten Teile spielt - das Handeln der verschiedenen Charkatere und Organisationen zum größten Teil nachvollziehen.
Es mag zum Großteil etwas überzogen und schräg sein, aber es passt einfach zusammen.

Rätsel:
Die Rätsel sind nicht immer zu 100 % logisch, aber doch zum Großteil stimmig und verständlich.
Die Minispiele, die immer mal wieder da sind, hätte man sich allerdings sparen können...

Sound:
Die Musik - insbesondere die Musikstücke zwischen den Kapiteln ist wirklich gut, die Sprecher machen Spaß...so sollte ein Spiel sein.
Nur: wer den Droggelbecher-Modus einschaltet, ist selber Schuld..da wird man nämlich verrückt ;)

Optik:
Die Animationen könnten sicher etwas ausgefallener sein. Aber wen das nicht stört, der wird auch an der Grafik seine Freude haben, dann die Welt und Figuren sind einfach liebevoll gezeichnet.

Fazit: Das Spiel macht einfach Spaß, die Story und Rätsel sind so, wie ich sie in einem Point-and-Click-Adventure erwarte...ich war sehr positiv überrascht.
Um es auf den Punkt zu bringen: so viel Spaß hatte ich seit Indiana Jones and the fate of Atlantis nicht mehr...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Dezember 2012
Ich bin ein großer Fan von Monkey Island 1 & 2, Sam und Max Hit the Road und Day of the tentacle. Seit meiner Jugend warte ich auf einen würdigen Nachfolger der Point and Click Adventure Größen. Dabei habe ich mir folgende Spiele angesehen Edna, Book of unwritten Tales, Jack Keane und die HD Neuauflage der beiden ersten Monkey Island Teile (die leider nur in englisch angeboten werden). Ein richtiges Monkey Island Feeling kam bis jetzt nicht auf. Nun habe ich mir auf STEAM die beiden Deponia Teile besorgt (für Herbst ist bereits der dritte und finale Teil angekündigt).

Ich muss sagen ich spüre es wieder, dieses alte Monkey Island Feeling. Deponia bietet all das was ich von einem guten Point and Click erwarte, clevere Rätsel, politische Unkorrektheit, einen selbstsüchtigen sowie tollpatchigen und dadurch liebenswerten Antihelden, sehr viel dezenter Humor und liebevoll gestaltete Levels.

Zudem ist die Geschichte um den Müllplaneten erfrischend witzig und in sich stimmig, hier wird auch zu keiner Zeit der moralische Zeigefinger gehoben um aktuelle Gesellschaftskritik zu üben.
Im Gegenteil das Spiel ist frech, selbstironisch und liebenswert.

Zum Umfang und Inhalt der Geschichte wurde hier schon ausführlich geschrieben, das möchte ich nicht alles wiederholen.

Eine klare Kaufempfehlung gibt es von mir für alle Leute die damals Monkey Island gespielt haben und es mochten.
Deponia ist ein lobenswertes Point and Click Adventure das auf Augenhöhe mit alten Genregrößen rangiert, dabei aber mehr als genug eigene Ideen einbringt und mit einem unverbrauchten Setting glänzt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2014
Deponia ist wieder so ein Spiel, das nur genial sein konnte weil es schon vorher mit Witz und Charme geglänzt hat. Ich stieß auf dieses Spiel weil es von den Machern von The Whispered World und Harveys neue Augen war und es ist nicht nur Müll warum? Ganz einfach

Story: Der Deponianer Rufus hat mal wieder einen Plan von Deponia runterzukommen dieser geht aber mal wider schief er landet auf einem Kreuzer des Organon eine Art Regierung dort sieht er die Elysianerin Goal in die er sich probt verliebt aber Rufus hat nicht nur Liebe im Sinn sondern auch seinen größten Traum, wohnen in Elysium. Die Story ist auf alle fälle packend endet aber komisch und lässt einem im Dunkeln das heißt also auf den zweiten Teil warten.

Steuerung: Point and Klick es gibt sogar ein Tutorial wer das nicht hinbekommt sollte sein Gamepad verbrennen .

Grafik: Alles handgezeichnet und wunderschön Animiert.

Musik: Einfach Klasse stimmiger Mix aus Maschinen- und Orchestralen-klängen.

Charaktere: Alleine schon der Protagonist Rufus hat so viel Charme das sich sofort in ihn hineinversetzt und mit ihm fühlt drumherum gibt es nur lustige Figuren die einen immer wieder zu lachen bringen.

Atmosphäre: Sehr stimmig vom Dorf Kuvaq bis zur Aufstiegsstation nach Elysium passt die Atmosphäre immer.

Langzeitspaß: Die rund 10 Stunden Spielzeit schrauben sich bei manch kniffligem Rätsel noch mal außerdem gibt es nach dem durchspielen noch einen sehr komischen Modus.

Fazit: lasst euch nicht von den Rund 10 Stunden abschrecken da es eine Trilogie werden soll hat man lange was davon. Deponia ist ein klasse Adventure mit dem man viel Spaß haben kann und außerdem ist es sehr gefühlvoll. Am Ende musste ich mir sogar eine Träne verdrücken und mit dem Patch gibt es auch keine Abstürze.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2012
Um es kurz zu fassen, hier alles in Stichpunkten:

Positiv:
- Sehr amüsante Dialoge
- Gute Story
- Wunderschöne Grafik in der interaktive Objekte und Level verschmelzen
- Adventure Anfänger freundlich (hervorheben von interaktiven objekten
- Automatische Speicherung letzten Spielstand (sehr hilfreich falls sich das Spiel mal verabschieden sollte)

Negativ:
- Die Engine ist leider nicht die stabilste, was die Charaktere manchmal in Cutscenes verschwinden ließ oder gar das Spiel zum Absturz brachte. Auch tauchten manchmal bereits verwendete Gegenstände im Inventar auf was mich stutzen ließ...
- Zum Ende hin wirkt das Spiel weniger poliert durch schlechteres Leveldesign und fehlende oder belanglose Kommentare Rufus'
- In einigen Situationen war der eigene Spielcharakter (Rufus) in gewisser Weise abstoßend, d.h. er verhielt sich anders als gewünscht oder gar out-of-character was den Spielspaß kurzzeitig minderte.

Anzumerken ist auch dass das Spiel nicht gerade ein langes Adventure war, jedoch erwarten uns noch zwei weitere Deponia Spiele die die Story fortführen sollen. Ich hoffe das die Storyqualität auf dem gleichen Niveau bleibt, sonst könnte es eine Enttäuschung werden!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2012
Deponia gehört für mich ganz klar zu den besten Adventures der letzten Jahre. Der Hauptcharakter ist ein typischer Antiheld, von sich selbst unheimlich eingenommen und mit wenig Mitgefühl für die Probleme anderer. Trotzdem ist die Geschichte, die um ihn und die Elysianerin Goal gewoben wird, ein unheimlich schräges, witziges Abenteuer, dessen Rätsel gut zu verstehen, aber dennoch nicht zu leicht zu lösen sind.

Dieses Spiel - und sein Nachfolger Chaos auf Deponia - sind ganz klar zu empfehlen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Februar 2012
Der Geschichte um Rufus und den Müllplaneten bescheinigen Spielemagazine eine "erstaunliche Tiefe" und ein "Cliffhanger-Ende". Beides halte ich für Missverständnisse. Deponia ist sehr flott erzählt, schert sich nicht um Details, greift beherzt in die Klischeekiste und zeichnet sich insbesondere durch die Art von erzählerischer Frechheit aus, die "Monkey Island" so populär gemacht hat. Emotion wird im Spieler insbesondere als Gegenreaktion auf die Skrupellosigkeit der Hauptfigur erzeugt. Das funktioniert allerdings ganz hervorragend, da Rufus doch noch eine Spur brachialer vorgeht als der gute alte Guybrush. Seine Selbstherrlichkeit ist manchmal jedoch auch für den Spieler etwas nervig. Er kriegt dafür jedoch oft genug auf den Deckel und wird von fast Niemandem wirklich ernst genommen. Weiter setzt Deponia natürlich auf die fabelhaften Hintergründe, um dem Spieler die Situation von Deponia nahezubringen. Auch das ist eine sofortige Gefühls-Induktions-Methode, die viele Adventure-Spieler gar nicht so recht wahrnehmen wollen. Die erzählten Details der "Deponia"-Welt sind dagegen kurz und knapp, und nicht immer wird die Geschichte ganz nachvollziehbar erzählt. "Tiefe" muss man also durchaus woanders suchen - das tut Deponia jedoch meist sehr gut. Den Versuch, sich wirklich ernst zu nehmen, hätte das Adventure vermutlich nicht überlebt. Was den "Cliffhanger" angeht, will ich nicht zu viel verraten: Zwar kommt das Ende durchaus abrupt und die Fortsetzungen sind natürlich auch schon in den Startlöchern, aber für Rufus ist es ein klares, wenn auch vorläufiges Ende, das zudem durch sein eigenes, bewusstes Handeln zustande gekommen ist. Das kann durchaus als zufriedenstellender Abschluss gelten. Es gibt hier weder einen künstlichen Aufsatz am Ende des Spiels, der zusammenhangslos eine Fortsetzung provoziert, noch wird die Geschichte an beliebiger spannender Stelle unterbrochen, in der Hoffnung, der Spieler könnte nicht anders, als die Fortsetzung zu kaufen. Im Ernst, da haben es hunderte PC-Spiele so viel stumpfer und dümmer gemacht. Wenn schon ein "Nicht-ganz-Ende", dann bitte in etwa so wie bei Deponia.

Die Abenteuer um Rufus bieten Adventure-Kost, die sehr schnell von der Hand geht. Ein-zwei Fruststellen gibt es durchaus noch, ansonsten vermeidet Daedalic vorbildlich unlogische Rätsel, endlose Repetition der Gegenden, lange Laufwege und jegliches Pixelhunting. Zudem ist der Inventar-Aufruf mit der Geschwindigkeit einer Todesstern-Standardtür eine tolle Sache, welche die Behäbigkeit der Bedienung älterer Daedalic-Titel fast vergessen macht. Der Preis der Freiheit ist natürlich eine recht kurze Spielzeit. Sieben bis neun Stunden werden Sie an "Deponia" knabbern. Wer die Vorberichterstattung gebannt mitverfolgt hat, sieht sich außerdem dem Problem gegenüber, dass er fast alle Hintergründe bereits einmal gesehen hat. Hier hat Daedalics Marketing offenbar einfach an die Presse gegeben, was immer fertig gezeichnet war, und viele Überraschungen wird es für den Fan nicht mehr geben. Vielleicht sollte man hier nochmal den mahnenden Zeigefinger erheben, es bei zukünftigen Spielen etwas ruhiger anzugehen. Auch die Innenseite der Deponia-Pappbox verrät mit einem präsentierenden Screenshot die Lösung für gleich ZWEI der Rätsel. Das muss doch echt nicht sein.

Ein bisschen enttäuscht darf man von der Interaktion mit den Objekten auch sein. Wo einem die ausbrechende "Edna" für praktisch jede Aktion einen passenden Kommentar servierte, ist Rufus doch ziemlich maulfaul geraten. Bei Kombinationsversuchen, die nicht funktionieren, lässt er oft nur seinen Standard-"Ansehen"-Kommentar für das jeweilige einzelne Inventarobjekt vom Stapel, was einerseits verwirrend und andererseits langweilig ist. Da Rufus durch Monty Arnold sehr ansprechend vertont ist, ist das gleich doppelt schade. Man hätte dem guten Monty jedoch nicht gleich fünf Rollen aufdrücken müssen. Die Animationen wiederholen sich ziemlich oft, sehen jedoch dafür ganz fantastisch aus. Bereits Rufus' energisches Kofferschließen zu Anfang ist hervorragend gelungen und macht Lust auf mehr. Zu Ende des Spiels ist den Grafikern allerdings etwas die (zeitliche?) Puste ausgegangen.

Die Technik ist hier noch keineswegs perfekt. Aber doch ganz erheblich besser als bei der "Whispered World" oder "A New Beginning", zwei Spielen, mit denen ich doch gewaltig auf Kriegsfuß stand. Auf meinem Rechner sind bei Deponia gelegentliche Abstürze aufgetreten, und die scheinen bei Anderen durchaus auch gehäufter vorzukommen. Dieses Problems scheinen sich die Entwickler wohl bewusst gewesen zu sein: Um den Absturz-Frustfaktor gering zu halten, speichert Deponia automatisch bei jedem Bildschirmwechsel, crasht "sauber" auf den Desktop und lässt sich sofort wieder starten. Das ist natürlich noch eine sichtbare Krücke, aber - auch aufgrund des fehlenden Kopierschutzes - eine erstaunlich funktionale. Die Richtung stimmt also bei Daedalic und Deponia in allen Bereichen, weshalb es von mir nur "Daumen hoch" heißen kann.
55 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
1 beantwortete Frage anzeigen

Haben sich auch diese Artikel angesehen

19,90 €
9,91 €
10,00 €
9,69 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)