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am 13. Juni 2014
Bilder mit dieser Kamera sind bei guten Lichtverhältnissen in Ordnung. In Innenräumen völlig untauglich. Filmen geht gut, aber die Bildstabilisation lässt zu wünschen übrig, zB beim Ski fahren sehr schlechte Ergebnisse.
Aber das absolute Manko: beim ersten Kontakt mit Wasser ist die Kamera sofort abgesoffen. Danke, Nikon, für die verlorenen Bilder der ersten Urlaubswoche und für die verpassten Bilder einer grandiosen Schluchtenwanderung!

Update am 09.09.2014: ich hatte die abgesoffene AW100 an Nikon eingeschickt, obwohl die zweijährige Gewährleistungszeit bereits um ein halbes Jahr überschritten war. Nikon hat die Kamera problemlos als Kulanzreparatur akzeptiert und mir schließlich, da offensichtlich keine AW100-Ersatzteile mehr verfügbar waren, eine nagelneue AW120 als Ersatz geschickt! Für diesen tollen Service habe ich die Bewertung auf 3 Sterne erhöht.
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am 24. April 2017
Leider wurde die Kamera nicht in der vereinbarten Farbe geliefert und war wenig gesäubert. Das Akkufach ließ sich kaum öffnen, da soviel Sand von innen knirschte. Wie die letztendlich funktioniert, kann ich erst nach dem nächsten Urlaub sagen. Bin aber enttäuscht, nochzumal mir eine leuchtende Farbe Unterwasser wichtig wäre, es keine Absprache über eine andere Farbe gab. Bisher hat sich der Verkäufer dazu auch leider nicht geäußert.
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am 13. November 2013
Die Bilder sowie Handhabung der Kamera ist sehr einfach. Auch bei schlechten Wetter sind die Bilder zu meiner vollsten Zufriedenheit und fotografieren macht endlich wieder Spaß.

Diese Kamera verdient den Namen "Outdoor". Außer im Wasser war sie schon etlichen Extremen ausgesetzt. Die GPS- Funktion ist ein toller Bonus und es lässt sich super für Wanderungen nutzen.
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am 12. April 2013
Habe die AW 100 1 Woche bei Schnorchel-Touren im Roten Meer eingesetzt.
Die Bilder und die die Videos sind echt der Hammer geworden (Super Farben, gestochen scharf usw) Am Display der Kamera sieht man die Qualität der Fotos nicht. Die Bedinung ist einfach und die Reaktion der Kamera ist auch sehr gut (eingesetzt 16GB SD-Karte Class 10). Die Kamera schwimmt nicht daher muss sie mit einer Handschlaufe die schwimmt eingesetzte werden... jedoch kein Problem habe mir die Schlauf von Olympus dazu gekauft perfekt im handling...
Bis zu einem gewissen Punkt würde ich 4-5 Sterne vergeben allerdings.....

muss ich die Kamera schon zurück schicken, da das Display und die Linse an Land und im Wasser extrem anlaufen (Innenseite).
Kein Ahnung warum... beim letzten Tripp ist Sie bereits an Land auf dem Weg zum Wasser angelaufen und im Wasser wurde es noch schlimmer so das die Bilder die an diesem Tag gemacht wurden wie durch Milchglas fotografiert sind und daher nichts aussehen. Es ist kein Wasser in die Kamera eingetrungen sonst würde Sie kmpl. defekt sein... also nur 3 Sterne
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am 23. September 2014
Habe innerhalb eines Jahres die AW 100 und die 110 gehabt. Beide sind defekt und das obwohl ich nur wenige Unterwassereinsätze (Schwimmbad) hatte. In beiden Fällen ist der Display ausgefallen. Mittlerweile hat mir der Verkäufer eine Gutschrift zugesichert.
Die Qualität der Bilder bzw. Filme ist ganz in Ordnung, aber sehr weit von "Überwasserkameras" entfernt. Bilder wirken eher trüb und gräulich.
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am 21. Oktober 2011
Nur GPS muss man ausschalten, wenn man länger als einen Tag draußen ist.

Ich bin vom Fotofach, gehe Wandern und Klettern, und habe folgende GPS-Kameras selbst gestestet:
Fuji FINEPIX XP30 (14 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert, GPS, bis 5m wasserdicht)
Casio Exilim EX-H20G (14 Megapixel, 10-fach opt, Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, GPS, bildstabilisiert, als einzige kein Outdoor-Gehäuse)
Panasonic Lumix Tough DMC-FT3EG (12 Megapixel, 4,6-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, GPS, Full HD, bildstabilisiert, 12m wasserdicht, 2m stoßgeschützt)
Nikon Coolpix AW100 (16 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert, wasserdicht bis 10m, kälteresistent, GPS)
Sony DSC-TX100Vx (16 Megapixel, 4-fach opt. Zoom, Full HD Video, GPS, 8,9 cm (3,5 Zoll) Display, bildstabilisiert)

NIKON AW100:

+ Super schnell eingeschaltet und geschossen, keine Verzögerung beim Schuss oder der Verarbeitung
+ Hervorragende Bilder bei Tageslicht und Blitz auf dem Niveau der Sony. Besser geht in dieser Klasse nicht. Farbwiedegabe sogar noch besser als die Sony.
+ Rote Augen kein Thema, Nikon konnte das schon immer
+ Sehr geringes und gleichmäßiges Rauschen, praktisch keine Flecken
+ Gute Akku-Standzeit bei ausgeschaltetem GPS.
+ Zwei Metallbefestigungsösen, kann klassisch um den Hals getragen werden.
+ 40,5mm-Filtergewinde (!)
+ Einhandbedienung oder mit dicken Handschuhen Zweihandbedienung über separates Action-Bedienkonzept)
+ Abdeckklappe für Akku und Anschlüsse mit vollflächigem Silikongummi und doppelter Verriegelung sehr robust!
+ Zusätzlich zum Schwenkpanorama (wie überall: nur reduzierte Auflösung) auch klassischer Panoramaassitent (volle Auflösung)
+ GPS-Lokalisierungsdauer: Draußen oder nahe an einem Fenster klappt es schnell (wenn der letzte Gebrauch weniger als 6 Stunden her ist, ca. 10 bis 20 Sekunden bis zum Signal, andernfalls <= 1 Minute. Ohne Signal werden keine GPS-Koordinaten gespeichert, es kann aber fotografiert werden.).
- Wie fast alle GPS-Kameras außer Casio H20G: Mit eingeschaltetem GPS nach einem Tag alle.
- GPS: Im Haus kein Empfang, dann gibt es auch kein GPS-Tag des Bildes
- Kamera kann nur mit Akku-Entnahme geladen werden. Outdoor hat man aber keine Steckdosen! USB-Laden erwähnt die Anleitung nicht.
- Bei Kunstlicht zu wenig Ausgleich, sehr rote Fotos.
- Die Anleitung erwähnt keine Möglichkeit, die Karten zu aktualisieren. Geht wohl nicht.

Mir ist unverständlich, warum Nikon in der Kamera einen G-Sensor (Bewegungssensor) einbaut, diesen aber nicht wie Casio batteriesparend zur Positionsbestimmung ohne GPS einsetzt. (Vielleicht hat Casio da ja ein Patent drauf.) Ohne die negative Batteriewirkung des GPS (Casio zeigt, dass es anders geht), wäre die Nikon der Top-shot im GPS-Kompakt-Segment.

ALLE IM VERGLEICH (Rangfolge)

Ohne die Fuji, weil die sich mangels Bildqualität selbst disqualifiziert hat.

* Qualität Tageslichtaufnahmen: Nikon++, Sony++, Panasonic++, Casio+ (gute Mittelklasse, immer noch sehr akzeptabel)
* Qualität Blitzlicht: Nikon++, Sony++, Casio+, Panasonic+
* Qualität Kunstlicht: Casio++, Sony+, Panasonic+, Nikon+ (zuviel Rot)
* Rote-Augenproblem: Nikon++, Casio++, Sony+, Panasonic+-
* Batteriestandzeit ohne GPS: Casio++++ (!), Nikon++, Sony+, Panasonic+
* Batteriestandzeit mit GPS: Casio++++ (!), Nikon-, Sony--, Panasonic--
* Robustheit: Panasonic++, Nikon++, Sony- (Display), Casio-- (kein Outdoor-Gehäuse, ausfahrendes Objektiv)
* Bedienung: Casio+++, Nikon++ (Löschen umständlich), Panasonic- (Szene-Modes frickelig), Sony-- (Touchscreen unbrauchbares Konzept, Sonnenlichproblematik, Kälte, Handschuhe)
* Einhandbedienung, z.B. beim Klettern: Nikon+++, Casio+ (Einschalter zu klein und schlecht platziert), Panasonic+, Sony--- (nicht möglich)

ZUSAMMENFASSUNG

Wer mit GPS fotografieren will, der muss sich entscheiden: Will ich wirklich immer daran denken, das GPS daheim wieder auszuschalten, damit die Kamera beim nächsten Gebrauch noch Strom drin hat? Ist es akzeptabel, dass Fotos manchmal ohne GPS-Tag aufgenommen werden? Oder bin ich alternativ bereit, stets 10 bis 20 Sekunden zu warten, bis die Lokalisierung erfolgt ist? Dann ist die Nikon die erste Wahl, wer ein Vollmetallcase will greift zur wesentlich langsameren und batteriefressenderen Panasonic.

Wenn ich aber mehrere Tage wandern gehe oder immer und überall sofort verlässlich Geo-Tags im Bild haben möchte, ohne das mir der Strom ausgeht, dann gibt es derzeit nur zwei" Möglichkeiten: Die Casio EX-H20G ... oder ein iPhone 4S. Mit beiden darf man aber nicht tauchen, stolpern oder im Sand buddeln. ;-)
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am 2. Juli 2012
Gleich mal eine Anmerkung vorher: ich bin kein Hobbyfotograph, ich habe keine Spiegelreflexkamera zu Hause und kenn mich mit Fotoqualität, -schärfe, -tiefe etc. nicht wirklich aus. Ich wollte mir nur eine Kamera für den Ägyptenurlaub kaufen, die ich v.a. zum Schnorcheln mitnehmen kann.

Und diesen Zweck hat sie bestens erfüllt. Wir haben uns immer an die Herstellerangaben zur Reinigung nach Unterwasserbenutzung gehalten und die Kamera immer relativ schnell, nachdem wir aus dem Meer draußen waren, gereinigt. Uns wäre nie etwas aufgefallen, dass die Kamera beschlagen hätte oder undicht gewesen wäre.

Das Display ist relativ groß, am Ufer aber etwas schwierig zu sehen, weils natürlich gespiegelt hat, am Riff draußen wars aber gut zu sehen, so dass man auch mal Fische ranzoomen konnte und nicht blind fotographieren musste. Die Tasten lassen sich recht leicht bedienen, auch unter Wasser, so dass zoomen und Videos aufnehmen kein Problem war.

Schade war nur, dass im Lieferumfang keine Handgelenksschlaufe dabei war, sondern nur eine lange zum Umhängen. Ich hab mir dann eine von einer anderen Kamera drangehängt, grad am Riff war mir dann doch die Gefahr zu groß, dass ich sie fallen lasse.

Wir hatten die Kamera Tag und Nacht im Einsatz, sowohl im Wasser als auch außerhalb. Nachdem wir uns jetzt die Fotos auf dem Computer angeschaut haben, sind wir mit der Qualität sehr zufrieden. Natürlich verwackelt mal das eine oder andere oder die Belichtung ist mal nicht optimal, aber was will man denn schon großartiges von einer Outdoor-Kamera erwarten? Für Urlaubs-Schnappschüsse sind wir vollkommen zufrieden. Auch die Videos, die wir unter Wasser gedreht haben, sind scharf und vom Ton her gut.

Das GPS hab ich nicht ausprobiert, war mir aber beim Kauf auch nicht wichtig.

Aber wie gesagt, ich kann das Ganze nur laienhaft beurteilen, weil ich kein Fotoexperte bin.
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am 19. August 2012
Ich habe mir die AW100 vor ca. 4 Wochen vor meinem Spanien-Urlaub gekauft. Ich wollte gerne eine Unterwasserkamera zum Schnorcheln, die aber auch in jeder anderen Situation gute Bilder macht. Ich habe lange nach solchen Kameras Ausschau gehalten und mir vor allem die Amazon-Bewertungen genauestens angeschaut. Ob man will oder nicht, die negativen Bewertungen und Rezensionen beeinflussen doch recht stark. Zum Glück habe ich diese Kamera trotzdem gekauft!

Vorab: das ist keine Spiegelreflexkamera! Das wird zwar eigentlich jedem klar sein, aber scheinbar ist das der Maßstab derjenigen, die diese Kamera schlecht bewerten. Ok, zugegeben, 16 Megapixel sind Schwachsinn und natürlich sieht man dann in der 1:1-Ansicht Rauschen etc. Aber wer schaut sich bei einem 16-MP-Bild die 1:1-Ansicht an? Ich habe die Kamera nicht gekauft, um mir anschließend meine Urlaubsbilder als Tapete ausdrucken zu können. Für Standardausdrucke (A4) und sämtliche Aktionen am Bildschirm ist diese Kamera super!

Manche Rezensenten scheinen auch einige Funktionen nicht richtig kapiert zu haben. Sie beklagen unscharfe Bilder insbesondere bei wenig Licht. Dazu gibt es eine schöne Programmautomatik, die kurz hintereinander zwei Bilder macht und diese dann zusammenfügt. Man darf zwischen den beiden Bildern die Kamera nicht wesentlich bewegen, sonst wirds natürlich unscharf. Trotzdem gelingen mit dieser Automatik sogar schöne Schnappschüsse, wenn sich der Fotograf nicht nach dem ersten Auslösen sofort wegdreht. Da ich selbst so gut wie nie Anleitungen lese, habe ich zuerst auch ein paar unscharfe Bilder gemacht, bis ich es dann recht schnell gemerkt habe.

Wieder zu Hause bin ich sehr zufrieden mit den Bildern. Party, Schnorcheln, Strand, Landschaft (Pyrinäen) und Sehenswürdigkeiten (Barcelona) hat alles bestens geklappt. Auch die Videos (besonders unter Wasser) sind super geworden.

Ein Highlight ist die Panorama-Funktion. Die hat beim Kauf überhaupt keine Rolle gespielt, aber hat mich nun echt begeistert! Ich denke, dass können andere Kameras heute auch (meine alte Casio ZX konnte das noch nicht), aber es ist trotzdem etwas, was mich begeistert. Sehr einfach zu bedienen und tolle Resultate.

Klare Kaufempfehlung für diese Kamera, würde sie sofort wieder nehmen! Übrigens bin ich bei Spiegelreflexkameras Canon-Fan, aber diese Nikon ist wirklich gut.

Noch eine Anmerkung: als ich schon fast aufgrund der (wenigen) negativen Bewertungen vom Kauf absehen wollte, habe ich mir noch mal ein paar beliebige andere Kameras (alles mögliche, kompakte, Spiegelreflex usw.) angeschaut. Es gibt so gut wie keine Kamera, bei der nicht irgendeiner irgendetwas bemängelt und dann der Kamera gleich vier Sterne deswegen abzieht. Interessant ist auch, dass häufig Rezensenten etwas bemängeln, was bei anderen aber tadellos funktioniert.

Und noch etwas: ich möchte mich bei allen Produktrezensenten (positive wie negative) bedanken. Ihr habt mir schon sehr häufig bei der Kaufentscheidung geholfen!
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am 24. November 2012
Habe die Kamera letzte Woche geschenkt bekommen und bisher nur ein paar Tests/Vergleiche angestellt.

Positives:
- Liegt gut in der Hand
- Gute Verarbeitung
- Besonders die Akkufachklappe ist gut gelöst
- Gute Farben
- Gute Innenaufnahmen (auch mit Blitz)
- Besonders bei wenig Licht macht die Kamera noch gute Aufnahmen
- Guter Bildstabilisator

Neutrales:
- Keine echten 16 Megapixel
- Keine Einstellung von Belichtungszeit möglich
- Leichtes Klappern (des Bildstabilisators? - was jedoch scheinbar normal sein soll)

Negatives:
- Keine 100&ig intuitive Bedienung
- Stellt teilweise scharf, obwohl zuvor ein Makromodus gewählt hätte werden müssen
- Kein Akku Wunder

Genauer Bericht:
Habe die Kamera in allen möglichen Lebenslagen getestet. Auffallend sind vor allem die bei wenig Licht (Innenaufnahmen auch ohne Blitz) guten Bilder. Das liegt wahrscheinlich auch an dem guten Bildstabilisator. Auch die Aufnahmen bei Tageslicht gefallen gut. Die 16 Megapixel sind wie von manchen Vorrednern erwähnt keine echten. Habe die Bilder mit denen einer Samsung NV 15(10MP) verglichen und die NV15 ist etwas genauer bei den Details. Jedoch stellte ich hier auch fest, dass die Farben der AW100 näher als die der NV15 der Realität gleichen. Die vergleichsweise nicht so gute Auflösung ist jedoch für eine Snapshot-Outdoor-Cam absolut tragbar. Auch die Einstellung der Belichtungszeit ist für eine Cam, die quasi nur zum "Abdrücken" geschaffen ist, nicht dringend notwendig und für mich daher nur neutral zu bewerten. Jedoch an dem Automatikmodus stört mich, dass sie manchmal einen "günen Fokus" findet, diesen jedoch nicht scharf stellt, da sie keinen Makro-Modus wählt. Etwas schade. Der Akku hält bisher für ca 150-200 Bilder (bei vielem Ändern der Einstellung - Bilder ansehen etc.; wohlgemerkt ohne GPS). Habe mir daher schon 2 Ersatzakkus bestellt. Genauerer Testbericht folgt nach meinem Urlaub.

Wenn Dir dieser Bericht weitergeholfen hat, bestätige das doch mit einem Klick auf "wahr hilfreich" ;)
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am 7. Dezember 2011
-- Vorwort --

Ich war gerade 4 Wochen in Ecuador einschließlich Galapagos. Fürs Schnorcheln mit Meeresschildkröten und Seelöwen braucht es da einfach eine wasserdichte Kamera. Ein Unterwassergehäuse ist mir zu schwer und zu sperrig, daher gesellt sich für die Dauer des Urlaubs eine wasserdichte Kompakte als Zweitkamera zu meiner D300. Als zufriedener Nikon-Nutzer freute ich mich natürlich, dass Nikon gerade noch rechtzeitig ihre erste wasserdichte Digicam vorgestellt haben, die AW100. Auf dem Papier klingt diese ja schon mal ganz ordentlich, vor allem der für Kompakte eher außergewöhnliche CMOS-Sensor. Weniger vielversprechend klingt für mich die Auflösung, 16MP sind für eine Kompakte mit integrierter Optik in meinen Augen zu viel. Soweit die Theorie. Tests waren vor 2 Monaten noch Mangelware, daher musste ich die AW100 einfach selbst ausprobieren.
Sicherheitshalber dachte ich mir bestelle ich meine "zweite Wahl" gleich mit - die Panasonic FT3. So kann ich in Ruhe zu Hause vergleichen und habe dann im Urlaub auf jeden Fall eine funktionierende Zweitkamera. Deren Vorgänger FT2 hatte ein Bekannter beim Raften dabei und die Bilder sind recht brauchbar geworden. Zudem bin ich derzeit im Alltag oft mit einer LX3 unterwegs und bin mit deren Bildqualität und Bedienung sehr zufrieden. Klar, an die LX3 wird weder die FT3 noch die AW100 heranreichen, aber die LX3 ist nunmal nicht wasserdicht...

-- Vergleich Panasonic Lumix FT3 und Nikon AW100 --

Die FT3 beeindruck auf den ersten Blick. Das Metallgehäuse, bei meinem Exemplar in Orange, macht einen sauber verarbeiteten Eindruck und liegt durch die angedeutete Griff-Form recht gut in der Hand. Allgemein überzeugt der Materialmix. Die AW100 hingegen scheint aus einer Art Kunstoff-Compount gemacht zu sein, es fühlt sich ähnlich an wie die neueren Nikon-Linsen. Dieses wirkt auf nicht ganz so hochwertig wie das Metallgehäuse der FT3, ist aber weit entfernt von Billig-Haptik. Auch hier gibt mir der Materialmix direkt ein sehr wertiges Gefühl, lediglich einen Tick hinter der FT3. Dafür ist aber auch das Gewicht laut Waage um 20g (also gut 10%) geringer. In Summe also erst mal ein Patt. Nettes Detail bei Nikon: eine Art "Abstandshalter" an der Rückseite verhindert, dass das Display verkratzt, wenn man die Kamera auf dem Rücken auf den Tisch legt - allerdings nur, wenn dieser eben ist.

Hinsichtlich der Handhabung haben beide Ihre vor und Nachteile: Nimmt man die AW100 nach der FT3 in die Hand, merkt man sofort, dass diese winzige Verdickung am rechten Rand der FT3 mit nur angedeuteter Griffmulde bereits einiges bringt und die FT3 dadurch spürbar besser in der Hand liegt. Dennoch braucht der Nikon-Nutzer keine Angst zu haben: der Auslöseknopf der AW100 ist angeraut, so dass der Finge gut darauf haften bleibt. Mit feuchten Händen ist die Nikon aufgrund im eher rauen Kunststoffgehäuse zudem deutlich griffiger, als das glatte Metall der FT3. Also ein Remis um bei Schach-Metaphern zu bleiben.

Beim Einlegen der Akkus und Speicherkarten schaue ich mir gleich mal den Verschluss der "Luke" an. Auf den ersten Blick wirkt das kleine Riegelchen zum Verschluss der Panasonic nicht so, als könne es zusammen mit der regelrecht filigran anmutenden Dichtung 12m Wassertiefe trotzen. Immerhin gibt es einen weiteren Schieber zur Verriegelung um versehentliches Öffnen zu vermeiden, aber ein gewisser Zweifel bleibt. Das sieht bei der Nikon doch schon deutlich besser aus - zumindest von außen. Öffnet man aber die Klappe, zeigt sich, dass der aufwändige Dreh-Drück-Mechanismus ebenfalls nur ein winziges Riegelchen betätigt, das die Klappe auf eine nur unwesentlich dickere Dichtung drückt. Erneut Zweifel - das soll wasserdicht sein?!? Doch dazu später mehr. Vorerst muss ich mich mit einem erneuten Gleichstand begnügen - so kommen wir nicht weiter.

Bei beiden Kameras sitzt das Glas der Linse in einer Vertiefung und ist so auch ohne Objektivdeckel erst mal gegen mechanische Beschädigung geschützt. Leider ist die Umrahmung dieser Vertiefung bei beiden Kameras aus glattem, reflektierendem Material - wer kommt denn auf so eine Idee? Das ist ja genauso, als würde ich die Gegenlichtblende meiner SLR innen glänzend beschichten. Je nach Sonnenstand kann es durch diesen reflektierenden Innenrand zu Reflektionen kommen, die wiederum hässliche Ringe auf dem Bild hinterlassen. Hmpf...

Also schalten wir die beiden Schätzchen mal ein. Das Menü von Nikon ist für mich als D300-Besitzer die erste große Enttäuschung. Dachte ich doch, alles genau da zu finden, wo ich es erwarten würde. Dem ist leider nicht so. Offensichtlich arbeiten die Abteilungen für Kompakt- und DSLR-kameras bei Nikon nicht sonderlich eng zusammen. Es kommt sogar noch schlimmer - selbst nach längerer Bedienung wirkt das Menü der AW100 nicht sonderlich durchdacht. Ständig sucht man wieder nach Optionen etc. Anders bei der Panasonic - alles ist genau da, wo ich es als LX3-Besitzer erwarte, und neue Funktionen sind zumindest logisch in das Menü integriert. Punkt für die FT3.

Die mechanischen Nehmer-Qualitäten der beiden Kandidaten kann ich schlecht vergleichen - immerhin muss ich eine der Kameras ja noch zurückschicken. Aber Schnorcheln werde ich mit einer der beiden Cams ohnehin - da möchte ich dann schon sicher sein, dass sie das auch aushält. 10m gibt Nikon an, Panasonic sogar 12m, aber so tief werde ich erstens nicht schnorcheln, zweitens traue ich den Kameras das auch nicht zu. Aber 1-2m sollten sie schon schaffen. Da bei der Panasonic Lumix FT2 diverse Berichte im Netz über Undichtigkeit stänkern, will ich diese 1-2 m Wassertiefe auf jeden Fall testen. Allein deswegen ins Schwimmbad zu fahren - nö. Das ungenutzte Regenabflussrohr aus dem Keller kommt mir da gerade recht. Unten wasserdicht verschlossen passen die Kameras nebeneinander wunderbar hinein. Um Kratzer zu vermeiden werden beide in je einen Socken eingepackt , dann wird das Rohr mit Wasser gefüllt. Jetzt geben wir ca. 400g Digicams ins Wasser und lassen das ganze eine Stunde köcheln. Nein, köcheln natürlich nicht, einfach nur warten. In der Zwischenzeit kann ich ja etwas an diesem Text weiterschreiben...

Bevor ich den gesunkenen Schatz berge, suche ich im Keller den Pümpel und drücke damit von oben ordentlich auf die Wasseroberfläche - um größere Tiefen oder kurzzeitige Druckschwankungen durch die Schwimmbewegung unter Wasser zu simulieren (was ein Glück, das mir keiner zuschaut).Dann geht's ans Eingemachte, leben sie noch? Einschalten - jaaa!. Soweit so gut, doch wie sehen die Ladeluken aus? Bei beiden sieht man, dass das Wasser bis zur Dichtung gekommen ist, aber nicht weiter. Also: Bestanden. Zwar nur 1m plus ein bisschen Zusatzdruck aber ich denke für meine Anforderungen sollte das reichen.

Zur Bildqualität: Ich hatte nicht wirklich erwartet, dass die integrierten Optiken von FT3 und AW100 an meine LX3 oder gar D300 heranreichen. Und gerade von 16 hochintegrierten Megapixeln kann man bei einem derart kleinen Objektiv sicher keine tollen 1:1 Crops erwarten. Aber als ich nach einem kurzen Vergleichsshooting die Ergebnisse betrachtet habe war ich schon ziemlich geschockt. Beide Kameras enttäuschen. Schaut man sich die Bilder in der tatsächlichen Größe 1:1 an, hat man bei beiden Kameras ziemlichen Pixel-Matsch vor sich. Einerseits scheint die kompakte Optik durch die sehr hochauflösenden Sensoren überfordert zu sein. Andererseits kommt es (vor allem bei Nikon) zu deutlich sichtbaren Artefakten durch die JPG-Kompression. Formatfüllend auf die Fenstergröße eines 22"-Monitor (1650x1020) verkleinert sind diese zwar nicht mehr erkennbar, aber dafür braucht es nun wirklich keine 16MP. De facto muss man die Bilder der AW100 im Verhältnis 1:4 verkleinert betrachten um keine Artefakte mehr zu erkennen, bei der FT3 reicht 1:3. Damit kommen wir auf eine nutzbare Auflösung von ca. 4MP - für beide Kameras. Das allerdings reicht durchaus für Ausrucke bis A4! Die 16MP sind halt der Werbung und den "dummen" Verbrauchermassen geschuldet, wirklich bringen tun sie nichts.

Nach dem ersten Schock über die absolut gemessen eher bescheidene Bildqualität muss nun aber eine Entscheidung zwischen AW100 und FT3 gefällt werden - denn eine der beiden geht sofort zurück, die andere soll mich im Urlaub zum Schnorcheln begleiten und kommt danach in die virtuelle Bucht. Nach längerem Hin- und Her habe ich mich schließlich entschieden, die Nikon AW100 für die Dauer des Urlaubs zu behalten. Die Bilder sind einen Tick schärfer und die Farben weniger übertrieben, als bei der tendenziell zu bunt darstellenden FT3.

-- Alternativen --

Neben der Nikon AW100 und der Panasonic FT3 gibt es noch eine Reihe anderer, interessanter Kompaktkameras. Anbei eine kurze Liste möglicher Alternativen und warum ich mich gegen diese entschieden und nur die AW100 und die FT3 in die engere Auswahl genommen habe. Dabei sei aber auch gesagt, dass ich bereits Kameras von Nikon und Panasonic besitze und kenne und evtl. etwas vorbelastet gegenüber weiteren Herstellern bin, da ich mich nicht noch an das System eines dritten Herstellers gewöhnen möchte. Egal, hier die Liste:

Sony Cybershot TX10 - laut diversen Tests in der Bildqualität wohl einen Tick besser als die FT3 (bisher konnte ich keinen Vergleich zur AW100 finden), aber der Schieber vor dem Objektiv erscheint mir am Strand zu anfällig für Sand. Ich habe mir die Sony im Laden angeschaut und die Sorge ist einfach viel zu groß, dass ein Sandkorn beim Schnorcheln den Mechanismus blockiert und die Kamera danach für den Rest des Urlaubs ausfällt. Allgemein wirkt die Sony nicht so robust (ist ja auch nicht stoßgeschützt) und erscheint auch von der Wasserdichtigkeit eher fürs Schwimmbad als fürs Meer gemacht. Zudem erfolgt die Bedienung zu großen Teilen über einen Touchscreen ' den möchte ich unter Wasser nicht bedienen müssen - und im Winter mit Handschuhen auch nicht...

Olympus Tough TG-810 - keine Berichte über Wassereintritt oder Undichtigkeit gefunden. Von der Robustheit ist diese Kamera wohl eine Liga für sich (auf Youtube gibt's ein Video, in dem ein Jeep über die Cam rollt!!). Vom Gewicht leider auch. Zudem scheint die Bildqualität nicht ganz auf der Höhe zu sein.

Panasonic Lumix DMC-FT2 - keine schlechte Kamera, manche sagen die Bildqualität sei sogar besser als die der FT3. Allerdings gibt's zur FT2 recht viele Beschwerden wegen Undichtigkeit, zur FT3 nicht (kann aber auch daran liegen, dass die FT3 neuer ist).

Panasonic Lumix DMC-FT10 - ein Schnäppchen unter den Outdoor-Kameras. Aber bei gerade mal 2m Wassertiefe verdient die FT10 für mich die Bezeichnung "wasserdicht" nicht wirklich. Das ist eher "spritzwassergeschützt". Fürs Schnorcheln im Meer scheidet sie für mich daher aus.

Canon PowerShot D10 - Ein hässliches, klobiges Entlein hat Canon da gebaut. Wenn es nur ums Schnorcheln ginge würde mich das ja nicht stören und die optional erhältlichen Schlaufen sind dann sicher eine tolle Sache. Aber für Zwischendurch ist die D10 einfach zu groß.

-- Erfahrungen im Urlaub --

Der Urlaub ist rum, ich bin wieder zu Hause und habe bisher nicht ein Bild auf dem Rechner kopiert - und schreibe schon an meiner Bewertung. Entsprechend muss ich das Thema Bildqualität später nachreichen.

Was ich jetzt schon schreiben kann - im Urlaub waren in meiner Reisegruppe auch je eine Panasonic FT3 und eine Sony TX10 vertreten, sowie eine "normale" Lumix in einer DiCAPac Unterwassertasche - und alle haben beim Raftig und Schnorcheln dicht gehalten! Allerdings gab es im Wasser teils Probleme mit beschlagener Linse durch Kondensation - klar, wo keine Feuchtigkeit rein kann, kann auch keine raus.

Damit die Linse nicht beschlägt, wenn ich von 30 Grad Lufttemperatur am Strand ins 18 Grad kalte Wasser springe habe ich die AW100 immer nachts mit offener Klappe (Akku bereits drin) zusammen mit mehreren Beutelchen Silikagel in einen kleinen, verschlossenen Zip-Beutel gelegt. Silikagel ist in diesen kleinen Beutelchen, die so ziemlich jeder Elektronik-Bestellung beiliegen. Einfach ein paar davon sammeln [man kann Silikagel auch mehrfach verwenden (sobald sich der Inhalt bläulich oder gelblich färbt, sind sie gesättigt), muss die Beutelchen dazu nur bei ca. 100° im Backofen (NICHT in der Mikrowelle) trocknen] und immer in der Nacht vor der Nutzung unter Wasser damit das Innenleben der Kamera etwas "austrocknen" - dann ist keine Feuchtigkeit mehr drin, die auskondensieren könnte. Wenn man dann ohne den Beutel zu öffnen die Klappe schließt und erst danach den ZIP-Verschluss den Beutels öffnet, kann eigentlich nichts kondensieren oder beschlagen. Klar, man sollte die Kamera nicht in die pralle Sonne legen, bevor man ins Wasser geht, das erhöht sonst natürlich die Gefahr einer beschlagenen Linse.

Wirklich gut gefallen hat mir die GPS-Log-Funktion. Zwar weiß ich noch nicht, ob (und wie) ich diese Log-Files jetzt mit den RAW-Dateien meiner D300 syncen werde, aber die Funktion ersetzt einen separaten GPS-Logger - und zieht erträglich wenig Strom. Ich konnte 4 Tage loggen und hier und in der Zeit noch ca. 50 Bilder machen und der Akku war noch immer halb voll!

Ebenfalls klasse: die Videofunktion. Auch hier gilt, noch nicht 1 Video habe ich auf dem Rechner betrachtet, daher keine Angaben zur Bildqualität. Aber von der Bedienung her ist die Videofunktion mit separater Auslösetaste sehr gut gelöst.

Ach ja, zur Robustheit - mir ist die Kamera 1x aus 1m Höhe auf Steinboden gefallen. Davon gibt es jetzt 2 Macken im Gehäuse, aber die Funktion ist nicht beeinträchtigt. Vor allem: auch die Wasserdichtigkeit (hier hatte ich etwas Sorge) ist weiterhin gegeben! Also zumindest was Robustheit und Wasserdichtigkeit betrifft hat Nikon alles richtig gemacht.

So, genug geschrieben - jetzt mache ich mich mal ans Bilder kopieren und durchforsten, damit ich demnächst auch etwas mehr zu Bildqualität schreiben und ein paar Beispiele posten kann...
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