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Kundenrezensionen

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am 7. Dezember 2004
Wer Dream Theater Anfang 2004 auf Tour gesehen hat, war Zeuge einer völlig neuen Live-Atmosphäre der New Yorker. Und diese ist packend und authentisch auf der „Live at Budokan"- DVD festgehalten. Passend zum Album der Tour, Train of Thought, ist auch die Atmosphäre des gut 2 Stunden 45 Minuten langen Konzertes ungewohnt kühl und düster. Untermalt wird der überzeugende Ausdruck durch eine brillante Beleuchtungstechnik in der riesigen Budokan-Halle in Tokio, wobei gelegentlich fast unheimliche Effekte erzielt werden, wenn James LaBries Gesicht zu den dramatischsten Stellen in „This Dying Soul" von unten mit rotem Licht beleuchtet wird, während die Videoleinwände im Hintergrund von Flammen überzogen werden. Auf der Leinwandshow mit drei großen Bildschirmen wird das gesamte Konzert mit Videosequenzen untermalt; und immer wird auch das Albumcover des entsprechenden Songs präsentiert. Hierbei sind vor allem die aktuelleren Vorderseiten der Band-Diskografie zu sehen, während sich „When Dream And Day Unite" und „Images And Words" mit je einem Song („Only A Matter of Time" bzw. „Pull Me Under") begnügen müssen und „Awake" sogar keinen kompletten Song der Setlist stellt. Für Enttäuschung bleibt aber gar keine Gelegenheit - abgesehen davon, dass Dream Theater das Konzert kaum veröffentlichen müssten, um ihren Fans das Gleiche wie vor Jahren zu präsentieren. „Live at Budokan" ist der Beweis (falls es diesen noch braucht) für die absolute Überzeugungskraft auch der letzten beiden Studioalben der Band. Sowohl vier Ausschnitte des Longtracks „Six Degrees of Inner Turbulence" - sei es die Wahnsinnsmelodie von „Solitary Shell" oder die umwerfende technisch exzellente Darbietung des aufwühlenden „War Inside My Head" - als auch das beinahe komplett gespielte „Train of Thought" überzeugen hundertprozentig. Hier reicht die Spanne vom mulmig geheimnisvollen „Disappear" über das eiskalte „Endless Sacrifice", das epische, mitreißende und sich immens steigernde „In The Name Of God" bis zum vertrackten „This Dying Soul", das in atemberaubender Weise dafür steht, was Dream Theater ausmacht: Progressiv, heavy und melodisch - live gespielt noch überzeugender als auf dem Album.
Natürlich ist der Auftritt im legendären Budokan sicherlich ein Höhepunkt in der Karriere der Prog Metal- Meister, haben hier doch schon Deep Purple, Bob Dylan, Eric Clapton und die Beatles gespielt. Und für Dream Theater schließt sich nach deren erstem Live-Video „Live in Tokyo" 1993 auch ein Kreis. Damals kamen sie jung und frisch vom Erfolg getragen nach Japan und versetzten ihre Fans in Erstaunen, indem sie ihre unendlich anspruchsvolle Musik 1:1 wiedergaben. 2004 zeigen sie sich als gereifte Gruppe, locker und mit großer Coolness, wovon sich sichtlich nun auch Keyboarder Jordan anstecken ließ, der neuerdings mit polierter Glatze ganz schön gefährlich aussieht und mit seinem komplett drehbaren Keyboard post, was das Zeug hält. Die Musik wird in einem bestechenden Mix aus (gewohnt) sagenhafter 1:1- Präzision und mehr Variation als je zuvor dargeboten. Nur ein paar Beispiele: Rudess verwendet zahlreiche neue Sounds; Mike Portnoys Drumset wie auch sein Repertoire an Fills ist umfangreicher denn je; „Hollow Years" wird mit neuen Soli ausgestattet; und „Beyond This Life" wird durch einen unvergleichbaren Jam unterbrochen, bei dem sich zunächst John Petrucci und dann Rudess an Gitarre bzw. Keyboards mit ihren Soli beinahe in Ekstase steigern. Und das aus zahlreichen Dream Theater- und Liquid Tension Experiment- Tracks zusammengeschusterte „Instrumedley" wird zu einem ganz besonderen instrumentalen Höhepunkt -aber auch LaBries Gesang gibt sich über die komplette Distanz keinerlei Blöße, ganz im Gegenteil.
Auch das umfangreiche Bonusmaterial ist enorm kurzweilig geraten und wartet gleich mit dem „The Dream Theater Chronicles"- Video auf, das vor dem Konzert auf den Videowänden die Fans einstimmte. Knapp 6 Minuten lang führt die Reise von den „Majesty"-Wurzeln 1985 bis zum aktuellen Album. Das Instrumedley „Multiangle Bonus" bietet die freie Wahl, wem der vier Instrumentalisten man an welcher Stelle exklusiv auf die begnadeten Finger schauen will. John Petrucci stellt sein Equipment vor, inklusive einiger Kuriositäten wie einem Spuck-Schutz gegen "Lama" Mike Portnoy. Jordan Rudess präsentiert den Besitzer der 10 schnellsten Finger der Welt (nach diesem Konzert rechnet man einfach nicht mehr mit ernstzunehmender Konkurrenz auf diesem Planeten) ganz in seinem Element. Der einmalige Blick auf sein Notendisplay, all die für den Zuschauer unsichtbaren Pedale und Knöpfe für Sounds, Effekte, Monitoring und und und... in Rudess' ausgeklügelter Anordnung sind schier unglaublich. Dazu erklärt er seinen neuen um 360 Grad drehbaren Keyboardständer mit einer Portion unverfrorener Coolness, die sich gewaschen hat: „I can smile at the part of the crowd that I'm turning." Außerdem ist Mike Portnoys Drum Solo vom Osaka-Gig enthalten, bei dem er sich ein paar Nachwuchsdrummer aus dem Publikum mit auf die Bühne holt.
Ein absolutes Glanzstück für Fans ist der professionell und aufwändig zusammengestellte halbstündige Film „Riding the Train of Thought", der Dream Theater abseits des Rampenlichtes in verschiedenen Städten bei der Japan- Tour zeigt. Dazu gehören Interview-Ausschnitte mit LaBrie (über den besonderen Kick, im legendären Budokan auftreten zu können), Rudess (über sein Verständnis des Dream Theater-Sounds), Portnoy (über die Geschichte des Prog Rock)... und tatsächlich äußert sich sogar John Myung (der normalerweise auf der Bühne eher als so etwas wie eine verdammt wertvolle Standuhr mit aufziehbarem Präzisionsuhrwerk wirkt denn als sprechendes Wesen), und zwar über das Essen, das er vor dem Gig zu sich nimmt.
Einmalige Szenen zeigen die Band bei Soundcheck und Proben inklusive Diskussionen ums Tempo und Einzählen, die also auch bei Überwesen vorkommen. Darunter sind auch Ausschnitte aus der Probe von Iron Maidens „The Number of the Beast"- Album, das sie beim Konzert in Osaka als komplettes Album-Cover gespielt haben. Einfach zum Schießen sind schließlich Szenen von LaBrie beim Warmsingen und den anderen (angesichts des bedeutsamen Abends tatsächlichen nervösen) Akteuren beim konzentrierten Warmspielen und Fingerwarmhalten mit kuriosen Utensilien. All die Backstage-Aufnahmen sind amüsanterweise deutlich von Jetlack-Symptomen geprägt.
Insgesamt ist „Live at Budokan" die vollendetste und am professionellsten ausgestattete Live-Veröffentlichung der Band bis dato - ein grandioses Konzert mit packender Atmosphäre, super Sound und überzeugender Kamera; und dazu Bonusmaterial, das keinen Wunsch offen lässt: Vier Stunden Dream Theater auf, hinter und zwischen japanischen Bühnen, ein MUSS!
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am 25. Januar 2012
Ich habe noch nie ein so gut aufgenommenes Konzert auf einer Blu Ray gesehen und gehört.
Das einzige was nicht ganz so gut rüberkommt sind schnelle Kameraschwenks, gerade anfangs, da ruckelt es schon mal.
Auch erwähnenswert ist, dass diese Blu Ray gleich los geht, ohne lästige Kopieschutz Warnungen, Menü-Gimmicks oder diverse Vorschauen.

SHOW:
Super gemachte Lichteffekte und Aufbau/Anordnung der Bühne. Die Auswahl der Titel finde ich sehr gelungen. Klasse auch die 3 großen Bildschirme im Hintergrund, das kommt bei einigen Stücken richtig gut rüber.

KLANG:
Diese Blu Ray kann man sich als Referenz hernehmen um die Musikanlage zu bewerten. Es ist absolut klar und detailreich aufgenommen.
Die DTS Spur hat noch etwas mehr Dynamik als Dolby. Ich hatte mir vor kurzem erst die Lautsprecher B&W 804 Diamond für vorne gekauft und meine älteren B&Wler verrichten als zusätzliche Lautsprecher ihren Dienst. Die Tontechniker haben ganze Arbeit geleistet, man sitzt wirklich mitten drin im Geschehen.
Nicht wie sonst, dass die Musik nur von vorne kommt und der Applaus von hinten, NEIN, das hier ist wirklich surround. Endlich mal eine Aufnahme für perfekten Surroundgenuss!!!
Dagegen kann man die sonst üblichen Mehrspur High-End Aufnahmen diverser Lautsprecherhersteller vergessen.
Egal ob Schlagzeug, E-Gitarre, Bass, Gesang, ... -es stimmt einfach alles hier. Der Klang ist lupenrein, kein überladener Bass, kristallklare Höhen, extrem guter räumlicher Aufbau des Geschehens.
Wenn man die Möglichkeit hat, diese Blu Ray in Konzertlautstärke zu hören, meint man direkt dabei zu sein.

BILD:
Bis auf das Anfangs erwähnte Geruckel bei schnellen Kameraschwenks ist die Bildqualität super. Sehr detailreich, klasse aufgenommen.
Auch die Anordnung der Kameras ist sehr überlegt. Hier waren Spezialisten am Werk die sich wirklich Mühe gegeben haben, keine Anfänger.
Je Grösser der eigene Fernseher oder Leinwand, umso besser. Ein Genuss anzuschauen.

EXTRAS:
Sind nicht allzuviele drauf auf der Blu Ray. Die üblichen Kurzdokumentationen... Dafür interessiere ich mich eh weniger für. Allerdings ist auch ein cooles Drum-Solo drauf dass man sich unbedingt ansehen muss! Da verrate ich aber nicht mehr drüber. Kaufen und anschauen!
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am 11. Dezember 2004
Ja was soll mann da noch sagen ? Was DT mit der Doppel DVD hier abgeliefert haben, läßt sich mit Worten kaum noch beschreiben.
1. Der Schnitt des Hauptkonzert und die Bildqualität sind einfach nur Spitzeklasse (3 Stunden Konzert, Bild 16:9)
2. Der Sound sehr sauber und differenziert in DD 5.1 gemixt.
3. Die Songauswahl bietet für jeden DT Fan und alle die es noch werden wollen (sollten!) einen guten Querschnitt durch die Bandhistory.
4. Dazu gibt es eine Menge Extras auf der Bonus DVD (1,5 Stunden) mit einer Tour Doku, Drumsolo, Petrucci und Rudess Interview und, und, und....
5. Über die Herren LaBrie, Petrucci, Portnoy, Myung und Rudess brauch ich an dieser Stelle wohl keine Worte mehr verlieren...
Dream Theater zeigen wieder einmal, dass sie nicht zu den Bands gehören, die sich immer wieder nur selber kopieren. Die Band bleibt ihrem Grundstil treu, hat es aber in den letzten Jahren bisher auf jedem ihrer Alben geschafft, neue Elemente zu verarbeiten und überdurchschnittlich kreativ zu bleiben. Dabei hat sich DT ein Songspektrum geschaffen, dass in der Prog-Rock-Metal Szene so in dieser Form wohl kaum zu finden ist. Der Band ist in jedem Moment die Spielfreude anzusehen. Es macht einfach Spaß, daran teilhaben zu dürfen. (Nur Live vor Ort ist noch schöner!)
Diese Produktion sollten sich andere Bands und Labels zum Maßstab nehmen. Es ist teilweise sehr trauig und als eine Beleidigung des Käufers zu betrachten, wenn man sieht, was alles auf DVD nach dem "Ruck Zuck, noch schnell ein paar Euro's gemacht" - Verfahren herausgebracht wird.
Lange Rede, kurzer Sinn. Schnell diese DVD kaufen und die Weihnachtsbescherung für dieses Jahr um ein paar Tage vorziehen !!!
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am 31. Dezember 2014
Musikalisch auf jeden Fall auf höchstem Niveau....da gibt es absolut nichts zu bemängeln. Das Bild ist auch super, allerdings gefällt mir die Abmischung beim DTS HD Master Stream überhaupt nicht. Vocals zu leise, Bässe matschig etc. Es liegt nicht an meinen Audio Komponenten, da andere Konzerte absolut transparent und differenziert abgemischt sind und man das auch genauso wahrnimmt/hört.

Alles in allem für so eine Ausnahmeband zu wenig.....schade
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am 8. Januar 2015
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Musikalisch eine Klasse für sich. Ton wirklich sehr matschig und leider auch das Bild. Keine Schärfe oder Tiefe. Habe auch die DVD Variante hier. Ist offensichtlich nur ein hoch scaliertes SD Bild. Als DT Fan der ersten Stunde wollte ich mir nach und nach die HD Varianten der Konzerte (falls erhältlich) zulegen. Lohnt sich leider nicht wirklich. 10 EUR sind zu verschmerzen. Die DVD Version ist aber absolut empfehlenswert.
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am 21. März 2005
Und wieder einmal zeigen Dream Theater, dass sie völlig zurecht die Nummer 1 im Prog-Metal-Sektor sind. Obwohl das Konzert immerhin drei Stunden dauert, habe ich die DVD schon mindestens fünfmal gesehen und kann immer noch nicht genug davon bekommen. Wenn man sie einmal in den Player gelegt hat, ist garantiert, dass man sie nicht wieder herausnimmt, bevor man nicht das volle Konzert gesehen hat.
Es ist jedesmal wieder geradezu unheimlich, mit welcher Präzision und Konzentration die Jungs wahnsinnig schwierige Stücke wie das geniale "Instrumedley" spielen. John Petruccis Anschlag ist dermaßen sauber, seine Fingerfertigkeit ist einfach unfassbar, John Myung steht die ganze Zeit ganz ruhig da und bearbeitet seinen sechssaitigen Bass wie eine Maschine ohne auch nur einmal daneben zu greifen, Mike Portnoy wirbelt über sein riesiges Drum-Set mit einer Energie, als hätte er zwei Paletten Red Bull vor dem Konzert geleert, Jordan Rudess wechselt gekonnt zwischen spacigen Passagen, gefühlvollen Klavierbegleitungen und filigranen Soli und auch James LaBrie, der zwar an einigen hohen Stellen manchmal etwas schwächelt, weiß insgesamt zu überzeugen.
Die Set-List finde ich ziemlich gut, es wird viel Neues gespielt - fast das ganze "Train Of Thought", außer "Honor Thy Father" und "Vacant" - und trotzdem werden den Fans aus Japan und vor den Bildschirmen selbstverständlich auch Klassiker wie "Pull Me Under", "Hollow Years", "Trial Of Tears", "Beyond This Life" und sogar mit "Only A Matter Of Time" ein Stück vom Debütalbum geboten.
Höhepunkte der Show sind natürlich einmal die geile Zwischenpassage bei "Beyond This Life" - genau an der richtigen Stelle eingebaut und einfach nur beeindruckend; John Petrucci frickelt sich in Ekstase und Jordan Rudess und Mike Portnoy liefern sich an Keyboard und Drums ein Duett der besonderen Art, während auf der Leinwand Frank Zappa zu sehen ist - und dann das erwähnte "Instrumedley" - da klappt einem wirklich die Kinnlade herunter.
Sehr gut gefallen mir auch, wie "The Test That Stumped Them All" vorgetragen und wie "In The Name Of God" mit einem schönen Petrucci-Solo abgerundet wird. Auch die anderen Songs vom neuen Album stellen sich - aber wie war das bei der Mächtigkeit der Riffs auch anders zu erwarten - als Live-Kracher heraus.
Jeder, der die Band schon einmal live gesehen habe (ich bis jetzt dreimal, zuletzt am 30. Januar 2004 in Dortmund, Wahnsinns-Show!), weiß, dass die immer so gut sind und nichts später im Studio nachbessern müssen. So langsam muss man annehmen, dass Dream Theater, genau wie Rush, nicht auf diesem Planeten geboren sein können... Mag sein, dass für den Geschmack mancher hin und wieder zu viel gefrickelt wird, aber ich gestehe den New Yorkern das zu, denn sie haben's halt tierisch drauf und man merkt ihnen auch an, dass sie unheimlich Spaß an der Sache haben - sonst würden sie ja keine drei Stunden spielen.
Nett ist auch die Bonus-DVD, wo man Petruccis Gitarrensammlung (15 normale und eine doppelhälsige) und Rudess' Keyboardtechnik bestaunen kann, die Band backstage vor dem Konzert (ja, sie sind tatsächlich etwas nervös, obwohl sie alles schon hundertmal gespielt haben) und beim Witze-machen sieht; außerdem wie sich Mike Portnoy bei einem Drum-Solo einige Leute aus dem Publikum holt, um mit ihnen Schlagzeug zu spielen.
Es war absolut richtig, das Drum-Solo ins Bonus-Material zu packen und nicht ins reguläre Konzert, denn bei dem großen Backkatalog, den die Band inzwischen hat, wäre das eher überflüssig gewesen, da man dann stattdessen einen richtigen Song hätte opfern müssen.
Auch Bild und Ton sowie Abmischung sind exzellent und die Kameraführung wesentlich besser als bei „Metropolis 2000"; die Kamera geht bei den Soli viel öfter und viel näher an die Hände des jeweiligen Solisten heran - es ist also wirklich alles da, was das Fan-Herz begehrt.
Wahrscheinlich könnte die Band jeden Monat eine Live-DVD herausbringen - ich würde sie mir alle kaufen...
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am 20. Oktober 2011
Über die Band selber braucht man keine Worte mehr verlieren. Bild und Ton der Blu Ray befinden sich ganz knapp an der Referenzgrenze. Also für Fans und solche die es werden wollen kann man bedenkenlos zugreifen. Ob als Musiker ober Nichtmusiker, was die Jungs hier zelebrieren ist schon Weltklasse und lässt einen mehr als einmal die Kinnlade gewaltig runterklappen.
PULL ME UNDER
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am 18. Februar 2006
Jeder der Dream Theater kennt und so wie ich schon lange Fan ist, weiß zu was diese Jungs live im Stande sind. Diese DVD ist mit Abstand die Beste Produktion die Dream Theater je veröffentlicht hat. Bühnenbild, Lightshow, Kameraführung und natürlich die Bildqualität an sich sind erstklassig und wirklich perfekt aufeinander abgestimmt. Nun zum Sound: Ich habe noch NIE so ein perfekt abgemischtes Drum-Kit gehört. Es hat sich bezahlt gemacht, dieses riesige Set mit mehr als 40 Spuren am Mischpult zu belegen. Mit einem guten AV-Receiver und einem passenden Boxensystem werden Bass-Fetischisten ihre wahre Freude haben. Wer schon einmal auf einem Konzert von Dream Theater war, weiß wie fett und satt Bass und Drums klingen. Das hat man auf dieser DVD hervorragend eingefangen. Mike Portnoys Double-Bass tritt ein Bassgewitter los. John Myung bildet mit seinem Bass ein mehr als solides Soundfundament. Musikalisch braucht man sich zu diesen Ausnahmemusikern nicht äußern. Sie sind halt oberste Liga. Lediglich der Gesang geht etwas unter. Von der Songauswahl und dem Gesamtkonzept reiht sich diese DVD bestens in die Reihe der bereits erschienenen DVD's dieser Band. Fazit: Eine absolute Kaufempfehlung.
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am 20. Januar 2006
Die Live at Budokan DVD, das war das erste was ich je von dream Theater gehört und vor allem gesehen habe! Und auch wenn ich den Stil am anfang noch befremdlich fand , war ich sofort platt über die perfektion mit der die Jungs spielen!Erstens;wer mal mike portnoys schönen dreisitzer drumwald,mit so ziemlich allem auf das man hauen kann, sehen will:hier ist er drauf!Dazu noch mit dem krassesten Drummer, der einen mit seinem drumgewitter buchstäblich wegpustet!Wer sich beeindrucken lassen will von saitenakrobaten am bass und der gitarre,bitte sehr!John Myung und John Petrucci werden jedem den Atem klauen!Man schmeiße noch einen keyboardvirtuosen mit extra flinken Fingern und einen sänger mit operngesangsausbildung hinzu und erhält prog rock, der einzigartiger und facettenreicher nicht sein könnte! Mittlerweile sind Dream Theater meine Lieblingsband, denn sie stellen mit ihrem Können wirklich jeden in den Schatten!Für Fans ein absolutes muss und für die die es werden wollen genauso!Wen das nicht umhaut dem ist nicht zu helfen! Kauft,seht,hört und seid geplättet!
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gepackt. Nun erscheint das ganze Material auf einer Blu-ray und mit einem Bombenbild, HD Rules! Eine Blu-ray ist einfach DAS Medium um Livekonzerte für die Ewigkeit zu konservieren.
Das damals aktuelle Album war "Train Of Thoughts". Dream Theater, hier noch mit Mike Portnoy zelebrieren hier vor 7 Jahren ein atemberaubendes Konzert in einem riesigen japanischen Budokan, in dem völlig gesittet die zahlreichen japanischen Fans wie die Ameisen sitzen. Hierbei beeindrucken die Amerikaner mit einer Setlist die sich von späteren (DVDs) natürlich unterscheidet. So ist das ja bei Liveveröffentlichungen der Truppe. Natürlich wird auch massig improvisiert und gefrickelt, aber im Gegensatz zu anderen Bands nerven mich Dream Theater dabei nicht. Nur der arme James La Brie hat dadurch eine Menge Pausen. Wer aber das famose "Instrumedley" hört und sieht, merkt wie klasse die Band ist. Leinwände mit aufwendigen Animationen und eine tolle Lightshow unterstützen die bis auf Portnoy recht bescheiden wirkenden Musiker perfekt. Die Kameras gehen recht nahe an alle Musiker heran, so dass versucht wurde die Band gleichmäßig einzufangen und durch die Umblendungen ist die teil statisch wirkenden Bühnenshow etwas spannender. Wer aber solche komplexen Sachen spielt, kann auch nicht wie die Wildsau über die Bühne eiern. Das liegt auch nicht im Naturell der Jungs. Wenn ich daran denke, wie manche Keyboarder mit einer Burg aus Tasteninstrumenten um sich herum auf die Bühne kommen, ist es nur lächerlich, in der heutigen Zeit wohl gemerkt. Da sieht man wie Jordan Rudess mit einem Instrument, was er aber 360 Grad drehen kann, unglaubliche Sounds kreiert! Dagegen ist das Drumkit von Portnoy, den ich sehr schätze schon etwas wie ein Schwanzersatz. Aussehen: Portnoy lies sich übrigens zu der Zeit wieder Matte wachsen und hatte eine lustige Vokuhila Übergangsmatte. John Petrucci kam dagegen mit braver Kurzhaarfrisur. Rudess Glatze war damals noch recht frisch. Nur Bassist John Myung hat sich in all der Zeit anscheinend nicht verändert, wenn man Bilder und Videos aus allen Epochen schaut..
Beim Bonusmaterial, was Untertitel in Englisch, Französisch und Spanisch hat, gibt es interessante Einblicke hinter die Kulissen, bei der Dream Theater zeigen, dass eine Prog Band konzentriert üben muss, wenn sie dauernd die Setlist umändert, oder als Überraschung an einem Abend die kompletten Alben "The Number Of The Beast" oder "Master Of Puppers" covern. Drogen, Frauen und Alkohol sind man bei anderen Dokus. Hier wird eher noch ein Blick auf fanatische japanische Fans gerichtet und kurz das Land bzw. die vielen Menschen in den Städten an sich gezeigt, was ja anders ist, als das was wir und die Amis so kennen.
Sehr lustig ist ein musikalischer Rückblick, quasi ein Zusammenschnitt von den Anfängen als Majesty über Fotos, alte Livebootleges, spätere Livekonzerte und Videoclips bis hin zum Jahre 2004. Kurzweiliger kann man den Weg einer Band nicht zeigen! Außerdem gibt es noch massig Bonusmaterial bei dem z.B. Portnoy seine Drums zeigt, oder Rudess über sein Keyboard erzählt.
Kurz gesagt: Fans die ohne DVD leben müssen aufgrund des tollen Sounds, des scharfen Bilds und des massigen Umfangs einfach zuschlagen!
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